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500 begeisterte Konzertbesucher in Lüttringhausen

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen e.V.

Während nach Presseberichten beim Auftritt der Bergischen Symphoniker in Lennep am vergangenen Samstagabend nur 50 Besucher anwesend waren, konnten die Symphoniker bei ihrem Konzert auf der Lüttringhauser Freilichtbühne am späten Sonntagnachmittag mehr als  500 Zuhörer begeistern. Unter der Leitung der jungen Nachwuchsdirigentin Corinna Niemeyer, die auch die Moderation übernommen hatte, präsentierten die Symphoniker einen bunten Strauß bekannter klassischer Werke von Guiseppe Verdi bis Edward Elgar. Am Ende des Konzertes überreichte Heimatbundvorsitzender Peter Maar der Dirigentin einen sommerlichen Blumenstrauß und mit einigen launigen Worten dem Orchestermitglied Eduard Drobek - wie jedes Jahr – eine gute Flasche Rotwein.

Zum Hintergrund: Im Jahre 2013 übernahm der Heimatbund eine der angebotenen Patenschaften über die Bergischen und bekam per Urkunde Eduard Drobek symbolhaft als „Patenkind“ zugewiesen. Im Rahmen dieser Patenschaft zahlt der Heimatbund jährlich zur Unterstützung des Orchesters 1.200 Euro an die Orchesterfreunde der Bergischen Symphoniker. „Wir kümmern uns nicht nur alljährlich um die Organisation des Konzertes in Lüttringhausen, sondern auch um unser Patenkind“, so Heimatbundvorsitzender Peter Maar scherzhaft. Dafür und für den lang anhaltenden Applaus des Publikums dankten die Symphonikern mit einer Zugabe. „Nach Lüttringhausen kommen die Bergischen Symphoniker immer besonders gerne“, so Geschäftsführer Stefan Schreiner. Peter Maar sicherte zu, dass der Heimatbund Lüttringhausen die Symphoniker auch in Zukunft unterstützen werde.

Das Spendenvoting geht in die 5. Runde

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Im Jubiläumsjahr feiert auch das Online-Spendenvoting der Stadtsparkasse ein kleines Jubiläum, denn die Abstimmungsaktion geht in die fünfte Runde. „Gerade zu unserem 175- jährigen Jubiläum war für uns klar, dass das Spendenvoting auch in diesem Jahr stattfindet – getreu unserem Motto: Für Sie. Für uns. Für Remscheid.“, sagt Markus Kollodzey, Unternehmenssprecher der Stadtsparkasse Remscheid, und fügt hinzu: „Wir wissen, dass es viele tolle Projekte in unserer Stadt gibt. Das wollen wir den Remscheiderinnen und Remscheidern zeigen und sie aktiv an der Abstimmung beteiligen.“

Die Bewerbung bleibt nach wie vor ganz einfach: Schulen, Vereine und Institutionen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, haben die Möglichkeit, sich online mit einem Foto und einer kurzen Projektbeschreibung zu bewerben. Das Voting ist in vier Gruppen unterteilt. Beworben werden kann sich in den Kategorien Vereine bis 100, ab 100 Mitglieder sowie Grund- und weiterführende Schulen. In allen vier Kategorien erhalten die Gewinner je 2.000 Euro, die Zweitplatzierten je 1.000 Euro und die Drittplatzierten je 500 Euro. Die Bewerbungsfrist beginnt am 1. September und endet am 30. September, den Link zur Bewerbung und weitere Informationen finden Bewerber unter www.stadtsparkasseremscheid. de und auf www.facebook.com/SSKRemscheid. Ab dem 1. bis zum 31. Oktober sind die Vereinsmitglieder und die Remscheiderinnen und Remscheider gefragt, denn dann zählt jede Stimme. Alle Stimmwilligen können online per Klick ihre Stimme für den Lieblingsverein und das Projekt abgeben. Im vergangenen Jahr haben über 6.000 Bürgerinnen und Bürger für mehr 40 Remscheider Projekte ihre Stimme abgegeben.

Workshop zur Förderung ehrenamtlicher Notfallhelfer

Ehrenamtliche Kräfte des Katastrophenschutzes haben in Remscheid Anspruch auf eine Ehrenamtskarte. „Der ermäßigte Eintritt in städtische Einrichtungen oder deren Tochtergesellschaften (z.B. H2O-Schwimmbad, Teo-Otto-Theater, VHS-Kurse etc.) stellt ... eine Möglichkeit dar, mit vergleichsweise geringem Aufwand die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Einsatzkräfte zu würdigen“, heißt es in einer Mitteilung von Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, die morgen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung steht. Um weitere Förderungsmöglichkeiten sei es bei einem Workshop mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren, „um das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte ... mehr zu würdigen und so ggf. auch die Attraktivität eines Ehrenamtes im Katastrophenschutz zu erhöhen“. Denkbar wäre zum Beispiel eine (anteilige) Beitragserstattung für Fitness-Studios, Sportvereine etc. Denn dass die ehrenamtlichen Kräfte einer sportlichen Betätigung nachgehen, sich körperlich fit halten, sei „besonders im Einsatzdienst der Feuerwehr von unvergleichbar hohem Stellenwert“, folglich auch im Interesse der Stadt Remscheid.

Die Vorlage nennt auch weitere mögliche Förderungsmöglichkeiten. Zitat: „Bisher tragen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nahezu alle Kosten im Rahmen ihrer Tätigkeit selbst. Anbieten würde sich z.B. eine Aufwandsentschädigung für bestimmte Ausbildungs-, Übungs- oder Einsatzdienste. Jedem Mitglied entstehen bei diesen Veranstaltungen Kosten (Fahrtkosten, Reinigung der Dienstkleidung, Verpflegungsaufwendungen etc.), die durch gewisse Aufwandsentschädigungen minimiert werden könnten.“ Die bisher zusammengestellten Vorschläge zur Unterstützung des Ehrenamtes im Feuerwehr- und Katastrophendienst sollen in einem weiteren Workshop konkretisiert werden. Da wird dann auch die Kostenfrage eine Rolle spielen: „Jedoch sollte die Förderung und Unterstützung des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes nicht als verzichtbar abgetan werden“, so Reul-Nocke.

Verneint wird in der Vorlage die Frage der CDU-Fraktion nach personellen Problemen im Katastrophenschutz. „Alle ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr sind auch gleichermaßen als Katastrophenschutzhelfer zu sehen. Hier ist die Ausbildung der Einsatzkräfte und die Ortskenntnis in den Zuständigkeitsbezirken ein wesentlicher Vorteil im Einsatz. (...) Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass der Grundschutz in der Stadt Remscheid durch die vorhandenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr ausreichend ist. Bei Katastrophenlagen ist davon auszugehen, dass die örtlichen ehrenamtlichen Kräfte für die ‚erste Welle‘ ausreichend sind. Ebenfalls können bei Anforderungen des Landes, zur Unterstützung stark betroffener Regionen, Kräfte im Sinne der Landeskonzepte entsandt werden. Diese Unterstützung steht auch der Stadt Remscheid in einem Ereignisfall zur Verfügung.“

Spektakuläre Explosion von Fett und Spraydosen

Pressemitteilung der Feuerwehr Remscheid

Am Samstag, 3. September, öffnet die Feuerwehr Remscheid wieder ihre Türen. Seien Sie an diesem Tag unser Gast und erleben Sie, wie die Feuerwehr Remscheid arbeitet. Der Tag der offenen Tür präsentiert die Feuerwehr Remscheid in ihrer Breite und Vielfalt. Schauen Sie bei Einsatzübungen hinter die Kulissen, sprechen Sie mit Brandmeistern und Führungskräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr.

Nicht nur die Feuerwehr und Hilfsorganisationen sind im Unglücks- oder Brandfall gefragt, sondern auch Sie als Bürger sollen für solch einen Fall vorbereitet sein, um richtig zu handeln. Diese Gelegenheit bieten wir Ihnen am 3. September: Unter dem Motto „Sicherheit aus (D)einer Hand“ haben wir für Sie ein umfangreiches Programm mit Themenschwerpunkten wie „Sicherheit zu Hause“ und „Sicherheit im Straßenverkehr“, „Rettungsdienst und Wasserrettung“, „technische Hilfeleistung“, „Brandschutz“  etc. vorbereitet. Es werden Stationen aufgebaut, an denen jeder aktiv werden kann. Zusätzlich werden der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr und die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr verschiedene Übungen vorführen. Die Feuerwehr Remscheid freut sich besonders auf die Kinder. Für sie werden Drehleiterfahrten und Aktionen rund um die Brandschutzerziehung angeboten. Auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen. Unsere Hobbyköche der Feuerwehr werden Sie verpflegen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das  Programm des Tags der offenen Tür im Einzelnen:

 

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In Hasten sind Stadtteilfest und Trödelmarkt eins

Wenn in Hasten Stadtteilfest gefeiert wird, dann gehört auch der Trödelmarkt dazu. So auch am vergangenen Wochenende. Rechtzeitig vorher hatte mit Unterstützung heimischer Firmen neben dem historischen Richard-Lindenberg-Denkmal eine kleine Stele aufgestellt werden können, die an den berühmten Sohn des Stadtteils erinnert. Auf der Tafel ist oberhalb der Logos der Sponsoren zu lesen: „Richard Lindenberg baute 1906 im weltzweit ersten, nach dem System Herault-Lindenberg arbeitenden Elektrostahlwerk, seinem Betrieb Edelstahlwerke Lindenberg, den ersten industriell genutzten Elektrostahlofen der Welt. Dieser ist heute noch Grundlage fast aller modernen Elektrostahlöfen. Zu besichtigen im „Deutschen Werkzeugmuseum“ Remscheid-Hasten.“ Neben dem Denkmal stand am Samstag ein Lkw, der beinahe auch schon historisch genannt werden konnte.

2. Bürgerfest legte Grundstück zur Orgel-Sanierung

Nachdem vor einem Jahr beim 1. Bürgerfest an der ev. Kirche Lüttringhausen – „Unter dem Goldenen Adler“ – der Heimatbund Lüttringhausen den Abschluss der Sanierung der Denkmalanlage feiern konnte, war auch das 2. Fest am Samstagabend erneut gut besucht. Für die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden und im Eigentum der Stadt Remscheid befindlichen Denkmalanlage waren Geld- und Sachspenden in Höhe von ca. 40.000 Euro zusammengekommen. Nun hat sich der Heimatbund eine neue, noch größere Aufgabe gestellt: Um die Orgel der Lüttringhauser Stadtkirche sanieren zu können, braucht die evangelische Kirchengemeinde rund 60.000 Euro, wie Peter Maar, der Vorsitzende des Heimatbundes, am Samstag berichtete. Das 2. Bürgerfest „Unter dem Goldenen Adler“ dürfte dafür den Grundstock gelegt haben. Für ein unterhaltsames Musikprogramm sorgten übrigens auch diesmal wieder der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen und die „Midnighttrain-Skiffle-Band“.

Bei Ampelanlagen technisch auf gutem Weg

„Technisch einwandfreie Ampelanlagen sind für einen funktionierenden Verkehrsfluss unabdingbar“, hat die CDU-Fraktion festgestellt und erwartet, dass „in den nächsten Jahren auf die Stadt Remscheid neue verkehrliche Herausforderungen zukommen“ werden. Folglich möchte sie wissen, „ob die Stadt in diesem Bereich gut aufgestellt ist oder ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Missstände abzustellen.“ Die Antwort der Verwaltung auf diese Anfrage steht am Donnerstag, 1. September, auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr. Bei der Frage nach steigender oder rückläufiger Anzahl von Ampelausfällen müssen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) allerdings passen: „Die Antwort ist in letzter Konsequenz nur mit erheblichem personellen Aufwand korrekt zu geben. Das ist primär damit zu begründen, dass noch längst nicht alle Signalanlagen am Verkehrsrechner angeschlossen sind. D. h. es müsste ein Mitarbeiter zu diesen Signalanlagen fahren und aus dem jeweiligen Störungsbuch der Anlage die Ausfallzeiten (Häufigkeit und Dauer) für das aktuelle Jahr aufschreiben.“

In der Tendenz sieht es allerdings gut aus: „Für die am Verkehrsrechner angeschlossenen Anlagen, und das sind immerhin 53 von den insgesamt 76 städtischen Anlagen, gilt, dass die Ausfälle in den letzten Jahren immer geringer werden. Dies gilt sowohl für die Anzahl der Ausfälle als auch für deren Dauer, da Ausfälle vom Verkehrsrechner sofort gemeldet werden und somit eine schnelle Reaktionszeit bis zur Reparatur sichergestellt werden kann.“ Auch sei den vorliegenden Reparaturaufträgen (sowohl intern an die zuständigen Kollegen als auch extern an die Fachfirmen) und Rechnungen zu entnehmen, dass sich die Ausfallzeiten der Signalanlagen durch technische Defekte (hervorgerufen durch z. B.  Überspannung in Folge eines Gewitters,  Sturmauswirkungen) im Vergleich zu den Vorjahren nicht vermehrt haben. So datiere z. B. der letzte Ausfall einer Signalanlage in Folge der Überspannung durch ein Gewitter aus dem Jahr 2005 (LSA Eisernstein).

In der Zuständigkeit der Stadt Remscheid befinden sich zurzeit 76 Lichtsignalanlagen. Sie sind durchschnittlich 10,46 Jahre. „Überwiegend auf einem sehr hohen technischen Stand!“, wie die TBR betonen: „Der relativ junge Anlagenbestand ist zum einen auf das abgeschlossene Projekt ‚Busbeschleunigung‘ und zum anderen auf das aktuelle Programm ‚Erneuerung von LZA / Umrüstung auf LED-Technik‘ zurückzuführen.“

Die ältesten Steuergeräte arbeiten derzeit an der Freiheitstraße. Ihr Austausch sei für die nächsten Jahre im Investitionsprogramm (finanziert aus dem kommunalen Investitionsfördergesetz) eingeplant. Danach, so die TBR, „dürfte sich das Durchschnittsalter der Lichtsignalanlagen in Richtung acht Jahre bewegen mit einem entsprechend sehr hohen technischen Stand.“

10. Offener BRSNW-Kurzbahn-Cup im Sportbad

Wenn am 3. und 4. September im Sportbad am Stadtpark der BRSNW-Kurzbahn-Cup stattfindet, können der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NW (BRSNW) als Veranstalter und die SG Remscheid als Ausrichter wieder zahlreiche Teilnehmer vermelden: 227 Aktive aus 28 Vereinen haben sich zu insgesamt 1042 Einzelstarts angemeldet, darunter Schwimmer aus Lübeck, Nordenham, Regensburg, Bielefeld und Chemnitz. Die Wettkämpfe finden an beiden Wettkampftagen von 9:30 bis ca. 17 Uhr statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Eintritt ist frei. Interessierte können vorab das Meldeergebnis unter www.sg-remscheid.de einsehen.

Beim ersten Cup 2007 konnte niemand diessen Erfolgsgeschichte vorausahnen. Die Idee eines integrativen Wettkampfs, bei dem Schwimmer mit und ohne Handicap gemeinsam antreten und um Medaillen kämpfen war bei den Jugend- und Seniorenstadtmeisterschaften ein Jahr zuvor aufgekommen. Ideengeberin war Marions Haas-Faller, damals Trainerin des TSV Bayer 04 Leverkusen und Leistungssport Referentin des BRSNW. Sie konnte als treibende Kraft  den Remscheider Oliver Güthe, ehemals Abteilungsvorsitzender der Abteilung Schwimmen im BRSNW, gewinnen. In den Remscheider Schwimmerfamilien Kohlstedt und Schürmann, welche in der SG Remscheid verantwortlich beziehungsweise engagiert waren, fand man zusätzliche Mitstreiter vor Ort.

So ging man 2007 mit kleinem Teilnehmerfeld, bei dem die Aktiven der SG Remscheid die größte Gruppe stellten, gefolgt von der Behindertenschwimmabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen, an den Start. Seitdem ist die Teilnehmerzahl des BRSNW-Cup ständig gestiegen.  Die gemeinsame Punktewertung beim integrativen Wettkampf war lange Zeit einzigartig, wurde mit der Zeit oft kopiert. Heute ist das Remscheider Wettkampfmodell landauf /landab gängige Praxis. Zur Erklärung des Punktesystems ist anzumerken, dass die Schwimmer mit Handicap in Startklassen eingeteilt werden und die geschwommenen Zeiten aller Schwimmer mittels einer mathematischen Formel in Punkte umgerechnet werden. So sind die erbrachten Leisten fair miteinander vergleichbar, und der Punktbeste steht ganz oben auf dem Siegerpodest.

Ganz oben standen in den vergangenen Jahren viele Schwimmer. Olympiateilnehmer wie Christoph Fildebrandt, Paralympic-Teilnehmer und Medaillengewinner wie zum Beispiel Vera Thamm, Maike Naomi Schnittger, Florian Moll, Tobias Pollap und Sebastian Iwanow. Auch Deutsche Meister, Europameister und sogar Weltmeister starteten im Remscheider Wasser. Die Qualität des Teilnehmerfeldes spiegelt sich auch in Rekorden wieder. So erzielten die Schwimmer mit Handicap unzählige Deutsche Rekorde sowie Europa- und Weltrekorde.

In diesem Jahr findet der BRSNW Cup parallel zu den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro statt. Leider werden aus diesem Grund namhafte DBS-Schwimmer, unter anderem auch die NRW-Schwimmer Tobias Pollap und Hannes Schürmann (beide SG Bayer) fehlen und Deutschland in Rio vertreten. Ab er auch ohne sie wird der BRSNW-Kurzbahn-Cup dem Ansprich gerecht, die größte Talentsichtungs- und Fördermaßnahme des BRSNW zu sein: Im Teilnehmerfeld finden sich wieder etliche junge Schwimmer mit Handicap, die am Anfang ihrer Schwimmkarriere stehen und teilweise in Remscheid ihren ersten Wettkampf bestreiten. Aber auch viele Landeskaderschwimmer und Schwimmer aus den einzelnen Bundeskadern des DBS sind am Start. Daneben finden auch die Senioren- bzw. Masterschwimmer ihren Platz. 

 Anna Krzyzaniak. Foto: Volker Schröer.Als Lokalmatadoren sind in diesem Jahr Anna Kryzaniak (SG Remscheid/SG Bergisch-Land / Foto) die den Wettkampf mit ihren Start über 1500m Freistil eröffnen wird. Zudem wird sie über 100m Brust, 50 und 100m Schmetterling, 50 und 100m Rücken, 200 und 400m Lagen, so wie 100m Freistil ins Wasser gehen. Bei ihren insgesamt 9 Starts möchte sie an die guten Leistungen vor der Sommerpause anknüpfen und möglichst viele neue Bestzeiten erzielen. Zudem möchte Anna Krzyzaniak ihren eigenen deutschen Rekord über 100m Rücken, geschwommen in der Zeit von 1:22,51 Minuten bei den Deutschen Kurzbahn Meisterschaften 2015 im Remscheider Sportbad, verbessern. Ein ganz neues Gesicht im paralympischen Schwimmsport ist der achtjährige Remscheider Elias de Souza, der mit dem BRSNW-Cup erst seinen zweiten Wettkampf bestreitet und für die SG Bayer startet. Am Start natürlich auch das Gastgeberteam der SG Remscheid, welches unter SG Bergisch-Land startet. Mit 54 Aktiven die 310 Starts absolvieren, das größte Team!

Lehrabschlussfeier mit Interviews statt Festansprachen

„Manchmal ist das Leben ganz schön gemein. Ich sage Euch: Verliert nicht den Glauben. Was mich motiviert hat, immer weiter zu machen? Ich liebte, was ich tat – und das ist das einzig Wichtige. Ihr müsst die eine Sache finden, die Ihr liebt – sowohl im Job als auch im Privatleben. Eure Arbeit wird einen großen Teil Eures Lebens bestimmen. Und Ihr könnt nur dann vollkommen zufrieden sein, wenn Ihr Eure Arbeit toll findet – Ihr werdet Sie aber nur dann toll finden, wenn Ihr sie liebt. Falls Ihr diese Arbeit noch nicht gefunden habt, sucht weiter.“ –  So am Sonntag in der Aula des Berufskollegs Technik Lutz Kotthaus, Lehrlingswart der Kreishandwerkerschaft Remscheid – er zitierte damit Steve Jobs, den Mitgründer der Firma Apple – als er auf der diesjährigen Lehrabschlussfeier der Kreishandwerkerschaft Remscheid 126 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker traditionsgemäß von ihren Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis „freisprach“ und in den Gesellenstand erhob.

Im feierlichen, aber dennoch lockeren Rahmen, mit Interviews und Musik, wurden zusätzlich die 16 jahresbesten Gesellinnen und Gesellen ausgezeichnet. Die Jahresbesten in alphabetischer Reihenfolge: Breslauer, Vanessa (27), Friseurin; Epe, Clemens (21), Maler- und Lackierer; Fleddermann, Manuela (34), Bürokauffrau; Frede, Christian (22), Anlagemechaniker; Genzke, Shari-Jasmin (25); Janssen, Jennifer (25), Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk; Jezierny, Christoph (26), Bauten- und Objektbeschichter; Les Gomez, David (33), Metallbauer; Müller, Felix (25), KFZ-Mechatroniker; Obernyer, Paul(21), Hochbaufacharbeiter; Pilato, Isabel (23), Steinmetz und Stein-Bildhauer; Ranbau, Nicole (23), Automobilkauffrau; Schmidt, Mike (26), Fachverkäufer im Metzgerei-Lebensmittelhandwerk; Schneider, Kevin (20), Gebäudereiniger; Weber, Deborah (22), Tischler; Wuttke, Fabian (21), Elektroniker. Ihnen gratulierten Bürgermeister Lothar Krebs, Dezernent Thomas Neuhaus, Siegfried Schrempf,  Ehrenvizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf, deren ehemaliger Geschäftsführer Dr. Thomas Köster und der stellvertretende Kreishandwerksmeister Hans-Jürgen Althaus. (Schrempf hielt die Laudatio auf Köster, der am Sonntag zum „Freund des Remscheider Handwerks 2016“ wurde.)

Auf Grußworte und Festansprachen wurde auch in diesem Jahr verzichtet. Fred Schulz, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid, interviewte Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Oliver Lang, den neuen Leiter des Berufskollegs Technik. In einem weiteren kurzen Interview wurde Lisa Heinemann; sie war im Februar „Lehrling des Monats“ der Handwerkskammer Düsseldorf. Der Dank der neuen Handwerksgesellinnen und Handwerksgesellen kam diesmal von Deborah Weber, der Jahresbesten des Tischler-Handwerks: „Wir, die 126 neuen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, haben erkannt, welch großartige Basis eine Handwerksausbildung für die weitere berufliche Entwicklung, in welche Richtung auch immer, ist. Jeder von uns wird seinen Weg gehen. Viele werden im Handwerk bleiben, sich fortbilden, ggfls. auch die Meisterprüfung ablegen. Selbständigkeit, Studium und vieles mehr sind dann die Wege in die Zukunft. Wir konnten hören, dass sich immer weniger junge Menschen zu einer Ausbildung im Handwerk entschließen. Das ist überaus schade!“

Merke: Im Remscheider Handwerk arbeiten 7.300 Menschen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Damit ist jeder fünfte/sechste Arbeitsplatz in Remscheid im Handwerk angesiedelt eine seit Jahren konstante Zahl). In den örtlichen Handwerksbetrieben befinden sich ca. 550 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis; jährlich bieten die Betriebe 200 neue Ausbildungsplätze an.

7.30 Uhr: Ungewöhnlicher „Dienstbeginn“ für den Waterbölles

Die Remscheider Ordnungsbehörde hat zu Beginn des neuen Schuljahres eine zweiwöchige Kontrollkampagne zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr gestartet. Dabei sind vor den Grundschulen verstärkt Blitzfahrzeuge, Verkehrskontrolleure und der Kommunale Ordnungsdienst im Einsatz. Gestern vor Schulbeginn war „Großbetrieb“ vor der Grundschule an der Menninghauser Straße. Und dennoch fuhren einige Autofahrer, die darauf nicht geachtet hatten, so schnell, dass sie nun mit einem Bußgeld rechnen müssen. Denn die Radarfalle schnappte zu. Im Video des Waterbölles eilige I-Dötze kurz vor Unterrichtsbeginn, zwei Politessen, das Team eines Radarwagens der Stadt Remscheid, Eltern, die morgens den Lotsendienst übernehmen werden und zu Anfang Arndt Liesenfeld vom städtischen Ordnungsamt sowie Michael Brandenstein von der Polizeiinspektion Remscheid (Verkehrsunfallprävention). Aber sehen Sie selbst.

"Kommunikationspolitik der Verwaltung wirft Fragen auf!"

Was die Stadt Remscheid Anfang Juli (siehe Waterbölles) an Ergebnissen der beiden Zukunftswerkstätten vom 9. März und 12. April zusammengetragen und veröffentlicht hat, findet keineswegs die ungeteilte Zustimmung von Rolf Haumann, für die Grünen Mitglied der Bezirksvertretung Lennep. In den fünf moderierten Arbeitsgruppen hätten die rund 60 Akteure weit mehr Entwicklungschancen für die Altstadt von Lennep durch die Ansiedlung eines Designer- Outlet-Centers (DOC) gesehen und auch aufgeschrieben. Das sei ja wohl auch Aufgabe der Zukunftswerkstätten gewesen, bemerkte Haumann diese Woche gegenüber der Lokalpresse. Tatsächlich aber enthalte das von der Stadtverwaltung veröffentlichte Gesamtkonzept nicht alle Ideen und Vorschläge enthalten, die damals diskutiert bzw. vorgetragen worden seien. Haumann: „Ein wichtiger Punkt in der Gestaltung ist der Übergang vom DOC zur Lenneper Altstadt. Die aus unserer Sicht wichtige Überlegung zur Gestaltung des Platzes “Am Wassertor”, dass die DOC-Besucher neugierig auf die Altstadt gemacht werden sollten, fehlt in der Darstellung völlig. Auch die vorgeschlagene Bushaltestelle, die ein fußläufiges Betreten des DOC ermöglicht, ist im Plan nicht enthalten. Das entspricht meiner Auffassung nach nicht den Wünschen und Vorstellungen, die Lenneper Altstadt attraktiver zu gestalten!“ Die vorgelegte Planung reize keineswegs zum Übergang vom DOC in die Altstadt und ermöglicht die Belebung von Handel und Gastronomie in Lennep nicht.

Indem die Bezirksvertretung Lennep die Mitteilungsvorlage der Verwaltung am 6. Juli zur Kenntnis genommen habe, stellt sich nun die Frage, ob die Politik überhaupt noch einmal auf den Gestaltungsprozess Einfluss nehmen oder – wie es in der damaligen Sitzung hieß – an welchen Stellschrauben sie noch drehen könne. Haumann: „Aus meiner Sicht ist diese Vorlage der Bezirksvertretung erneut vorzulegen, diesmal aber zur Beratung und Beschlussfassung. Das entspräche meinem Verständnis von Demokratie und Mitbestimmung!“

Erheblicher Diskussionsbedarf bestehe auch beim geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses an der Karlstraße. Beim neuen Stand der Planung könne über eine Fortführung der Fahrradtrasse in Richtung Blume und Lüttringhausen entlang des neuen Gewerbegebietes am Bahnhof erneut nachgedacht werden (das war zuvor durch die Planung, das Feuerwehrhaus auf dem Feld 1 der Baufläche zu errichten, obsolet geworden). Haumann: „Der ursprüngliche Vorschlag aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen steht wieder!“ Im Übrigen werfe nach der jüngsten Änderung der Feuerwehrpläne die Kommunikationspolitik der Verwaltung etliche Fragen auf: „Wenn es schon im Juli bekannt gewesen sein soll, dass der Interessent für die anderen Flächen seine Bekundung zurückgezogen hat, wieso wurde dann die BV nicht informiert? Wie viele Interessenten sind denn nun wirklich vorhanden. Und warum geht es an dieser Stelle nicht weiter?“ Die Diskussion um die Verlegung der Veranstaltungsplätze für Lenneper Brauchtumsfeste wäre nach Meinung von Rolf Haumann anders gelaufen, „wenn die Informationen transparenter weitergegeben worden wären. Im Nachhinein erscheint mir die Verlagerung der Festplätze auf das Gelände an der Karlstraße deutlich sinnvoller. Auch diese Diskussion muss in der BV meiner Meinung nach neu geführt werden!“