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Junge Behinderte freuen sich auf „ihre" Wohnanlage

Auf dem Grundstück Gerhart-Hauptmann-Str. 6 entsteht eine Wohnanlage für junge behinderte Erwachsene. Gestern Nachmittag erfolgte der symbolischen Spatenstich  durch Hans-Jürgen Behrendt (rechts), Vorstand der GEWAG. Mit dabei: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die Bezirksbürgermeister Stefan Grote (Südbezirk) und Otto Mähler (Alt-Remscheid) sowie Sozialdezernent Thomas Neuhaus. „Das innovative Wohnkonzept bietet jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, als Gruppe oder auch individuell gemeinschaftlich zu leben!“, betonte Behrendt. Es erfülle die Anforderungen an eine selbstverantwortete Wohngemeinschaft nach dem Wohn- und Teilhabegesetz. Durch die zentrale Lage im Quartier werde das Gefühl des Dazugehörens gestärkt. Auch habe der gewählte Standort eine gute Anbindung an den regionalen ÖPNV wie auch die räumliche Nähe zu Geschäften mit Dinge des täglichen Bedarfs. „Es tut gut, die Freude derer aufzunehmen, die sehen, dass es endlich richtig losgeht!“ Als Ausdruck ihrer Freude hatten es sich die zukünftigen Bewohner der Wohnanlage sich nicht nehmen lassen, ein Büffet herzurichten und für Getränke zu sorgen.

Das Bauprojekt startete 2013. Damals kamen Vertreter einer Elterngemeinschaft auf die GEWAG zu, deren Kinder, alles junge Erwachsene, auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum waren. Behrendt: “Die jungen Menschen, die als Gruppe schon lange existiert, wünschten sich, zusammen ein Haus zu beziehen, in dem sie gemeinschaftlich mit gegenseitiger Unterstützung und gezielter Hilfe Dritter außerhalb der Geborgenheit des Elternhauses selbstbestimmt leben können.“

Die unterschiedlichen Grade der Selbstversorgungsmöglichkeit der jungen Leute hätten bereits in den ersten Gesprächen zu der Erkenntnis geführt, dass eine Bestandsimmobilie auch nach aufwendigem Umbau für dieses Vorhaben nicht die geeigneten baulichen Voraussetzungen bieten würde. „Recht bald war der Bedarf genau definiert, und es zeigte sich, dass neben barrierefreien und zum Teil rollstuhlgerechten Wohnungen ein Bereich für gemeinschaftliches Kochen und Essen, für Freizeitgestaltung und andere Aktivitäten, aber auch ein Pflegebad benötigt würde. Daneben sollte auch ein Büro für das Personal zur Verfügung stehen, dass die individuelle ambulante Betreuung der Bewohner sicherstellt.“

Wenn es nicht gerade einen Winter wie in 2010 gebe, so Berendt, werde die Behindertengruppe im Herbst nächsten Jahres die neun öffentlich geförderten Wohnungen beziehen können. Die Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH aus Mönchengladbach wird dann die Organisation zur Pflege und Betreuung übernehmen. Der Neubau ist bei 550 Quadratmetern Wohn-/Gemeinschaftsfläche mit rd. 1,6 Millionen € kalkuliert, Geothermie eingeschlossen. Der Mietpreis der 45 bzw. 77 Quadratmeter großen Wohnungen liegt bei 5,25 Euro pro Quadratmeter.

45 Leuchtwesten für die dunkle Jahreszeit

Die Verkehrswacht Remscheid unter dem Vorsitz von Otto Mähler (Bildmitte) stattet Remscheider Kindergärten mit Leuchtwesten aus. Bisher wurden 210 an neun Kindergärten verteilt, und nun war der Kindergarten „Himmelszelt“, Buschstraße, an der Reihe. Christa Vicari, die Leiterin des Kindergartens, freute sich, die 45 Warnwesten entgegennehmen zu können. Auch die Erzieherinnen sollen derartige Westen in absehbarer Zeit als Begleiterinnen der Kinder bekommen. Ein kleiner Schritt zur besseren Sicht der erwachsenen Verkehrsteilnehmer auf unserer kleinsten.

MKS dankte Spenderinnen mit kleinem Konzert

In kleinem musikalischen Rahmen - es spielten Kinder und Jugendliche aus dem Projekt „Klassenmusik von Anfang an“ –  dankten gestern Abend Stefan Steinröhder, Leiter der Musik-. und Kunstschule (MKS), und seine Chefin Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, dem Club „Soroptimist Remscheid“ für die ansehnliche Förderung dieses MKS-Projektes. Die Frauen hatten mehr als 3.200 Euro gesammelt und an den Verein der Freunde und Förderer der MKS überwiesen. Zu dem kleinen Konzert waren mehr als zehn Vereinsmitglieder erschienen, um sich selbst davon zu überzeugen, dass ihr Geld in der musischen Erziehung der Jungen und Mädchen gut angelegt ist.  (Im Vordergrund das kleine Orchester, in Hintergrund Katharina Loewe-Hoffmann, die gegenwärtige Präsidentin der Remscheider Soroptimistinnen, ihre angehende Nachfolgerin im Amt, Gabriele Hötte, Nicole Grüdl-Jakobs und Stefan Steinröhder.)

"Furchtloser Mann mit Biss“ vor Mammutaufgabe

Werner Grimm. Foto: Lothar KaiserWerner Grimm (54) hat im Remscheider Rathaus eine schwierige Aufgabe übernommen. Er soll bis Mitte 2017 200 neue Kita-Plätze schaffen und für 2018 weitere 500. Insgesamt also 700 Plätze, den Bedarfen entsprechen verteilt auf die einzelnen Stadtteile. Dass 20 neue Plätze jetzt bereits verwirklicht werden (durch die Erweiterung der Kita „Zaunkönig“ in Bergisch Born), berichtete der Betriebswirt, der nach Malerlehre und zwölf Jahren Bundeswehr, Ausbildung zum Bürokaufmann und Fachhochschule im September 1997 in  den gehobenen nichttechnischer Dienst der Stadt Remscheid eintrat, am Mittwoch im Jugendhilfeausschuss. Ihm gehe der Ruf voraus, ein „furchtloser Verwaltungsmann mit Biss“ zu sein, bescheinigte ihm David Schichel von den Grünen. Und wie er wünschten auch Sprecher der anderen Fraktionen dem Remscheider, der im „tiefen Morsbachtal“ aufwuchs und heute mit seiner Frau in Radevormwald lebt (die beiden Kinder sind inzwischen erwachsen), viel Erfolg im neuen Amt.

In der Stadtverwaltung hat Werner Grimm schon mancherlei Aufgaben übernommen. Im Sozialamt (Refinanzierung, wirtschaftliche Sozialhilfe), bei der Volkshochschule (drei Jahre Verwaltungsleiter) und im Jobcenter (die vergangenen elf Jahre als Fallmanager U25, Ü25, zuletzt im Projekt „Step by Step“). Nun also stehen 680 neue Kita-Plätze an. Nur - wo? Werner Grimm im Jugendhilfeausschuss: „Remscheid hat ein Problem: Es mangelt an freien Grundstücken!“ Ob er das zeitlich hingekommen werde, wird er am Mittwoch gefragt. Antwort: „Das Umwelt- und das Baurecht kann ich nicht ändern. Aber ich bin überzeugt, dass wir das letztlich schaffen werden. Nur - versprechen kann ich nichts!“ – „Das ist das Top-Projekt im Dezernat 2“, antwortete Sozialdezernent Thomas Neuhaus auf den zarten Wink von Thea Jüttner (CDU) mit dem Zaunpfahl, dass er als Beigeordneter hierbei auch im Fokus der Politik stehe, und nicht nur Werner Grimm, der in Radevormwald für die CDU als Sachkundiger Bürger bisher dem Sozialausschuss angehörte und künftig dem Jugendhilfeausschuss.

Am 1. September trat Werner Grimm die Stelle des Kita-Koordinators im Dezernat von Neuhaus an, die auf zwei Jahre befristet ist. „Bei gegenwärtig 3.330 Plätzen in 59 Einrichtungen mit 171 Gruppen. Bedeuten 700 zusätzliche Plätze eine Erweiterung von mehr als einem Fünftel! Das ist kein Tagesgeschäft. Auf die Plätze besteht ein Rechtsanspruch. Das Urteil des BGH in der vergangenen Woche hat das nochmals hervorgehoben“, sagte Grimm im Jugendhilfeausschuss. Derzeit arbeite er das Interessenbekundungsverfahren ab, d.h. spreche mit den elf potentiellen Trägern, die sich gemeldet hatten. Angestrebt sei eine möglichst bunte Mischung freier Träger und – wichtig! –, dass sie auch ihren vom Gesetzgeber vorgesehenen Eigenanteil finanzieren könnten. Parallel dazu fänden Gespräche mit potentiellen Investoren und Grundstückseigentümern statt. Mal gehe es um die Erweiterung einer bestehenden Einrichtung, mal um den Umbau vorhandener Gebäude oder um einen Neubau. „Dreh- und Angelpunkt sind geeignete bedarfsangepasste Standorte mit geeigneten Flächen, nach meiner jetzigen Einschätzung eine Herkulesaufgabe!“

41 mögliche Standorte wurden bisher geprüft. In einem Ranking nach unterschiedlichen Kriterien sind davon elf eher geeignet, wobei das Bau- und/oder Umweltrecht noch zu prüfen ist, ebenso die Beschaffenheit der Grundstücke bezüglich Arten- und Baumschutz. Sollte bei einzelnen Grundstücken eine Änderung des Bebauungs-oder Flächennutzungsplanes erforderlich werden, benötige das einen  entsprechenden zeitlichen Vorlauf.

„Im Idealfall entsteht eine neue Einrichtung mit ca. vier oder fünf Gruppen auf einem Gelände von mindestens 2.500 m². Eine vierzügige Einrichtung hätte knapp 900 m² auf zwei Etagen“, beschrieb Werner Grimm das variable Standardmodell, dass Anja Klein, Architektin im Fachdienst 1.28, entwickelt hat. Weiter gebe es auch mehrere Anbieter von Kita-Bauten in sehr flexibler Modulbauweise, schnell umzusetzen. Auch provisorische Lösungen sein denkbar, etwa am Stadtpark.

Eine interessante Möglichkeit sei auch die Angliederung neuer Kitas an Schulstandorte. In Skandinavien, Holland und auch anderen Ländern mit guten Pisa-Studien werde das bereits praktiziert mit Blick auf die pädagogischen Aspekte vom Übergang der Vorschule zur Schule. Schließlich verfügten Schulen meist auch über Außengelände („Ein wesentlicher Aspekt!“) Und auch die Einrichtung einer „Wald-Kita“ sei denkbar. Der Ausschuss signalisierte Zustimmung.

"Heinrich Neumann" wird „Schule ohne Rassismus"

Die Heinrich Neumann Schule, Engelbertstraße 1, erhält am 14. November den Titel „Schule ohne Rassismus – eine Schule mit Courage“. Bei diesem Projekt von und für Schüler*innen handelt es sich das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören mittlerweile mehr als 2.000 Schulen an, die von rund einer Million Schüler*nnen besucht werden (http://www.schule-ohne-rassismus.org).  Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Projektpate der Remscheider Förderschule ist WDR Chefreporter Horst Kläuser; Lautator während der feierlichen Ernennung wird Oberbürgermeister Burkhardt Mast-Weisz sein. Den Begrüßungssong "Außenseiter" werden die Jungen und Mädchen der Rap & Video AG beisteuern.

Neues Buch: Ehringhausen früher und heute

Für die Familie von Claus Kind beginnt ,,Ehringhausen" bei den letzten Häusern der Burger Straße, beim ehemaligen Haus von Alfred Hilger. Daher bildet es den Anfang seiner Erkundigungen über diesen Remscheider Stadtteil im Übergang von den bergischen Tälern zu den Höhen. Bei seinen zahlreichen Spaziergängen entlang der Straße mit Abstechern nach links und rechts erinnerte er sich an historische Aufnahmen aus dem Ehringhausen-Buch von HermannHasenclever und versuchte, aus ähnlichem Blickwinkel die heutige Situation an den entsprechenden Stellen einzufangen, um sie später den alten Fotos gegenüberzustellen.

So entstand schließlich im Frühjahr 2016 ein geschichtsträchtiges „Erinnerungsbuch für Ehringhauser“, dort lebende und fortgezogene, die sich wie er gerne an früher erinnern möchten (Umfang: 72 Seiten, Preis: 50 €), Inzwischen ist eine zweite Mini-Auflage des Buches geplant, das im Buchhandel nicht erhältlich ist; gedruckt wird es Gedruckt im November in privater Initiative. Wer Interesse hat, kann dem Autor eine Mail schicken an Clauskind@t-online.de">Clauskind@t-online.de.

Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen 2016 (III)

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 29. Oktober, zwischen 18 und 24 / 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.

Lennep

1 ”Evensong – Lieder zur Nacht“

Offenes Singen geistlicher und weltlicher Lieder für „Nachtschwärmer“  mit Kantor Peter Bonzelet.  Veranstalter: Katholische Pfarrei St. Bonaventura und  Heilig Kreuz.  Ort: Katholische Kirche St. Bonaventura,Hackenberger Str. 1a.  Zeit: 21.30 – 22.15 Uhr.

2 ”Werden Sie kreativ!“

Farbige Wollfasern zu Filz verarbeiten, das macht Spaß und  wird mit dekorativen Ergebnissen belohnt. Oder Sie nehmen an  einer Museumsführung teil. Dabei erfahren Sie Interessantes  über die Geschichte der Tuchherstellung und haben Gelegenheit,  das Spinnen mit der Handspindel selbst auszuprobieren.  Das Material wird gestellt. Zum Filzen bitte ein Handtuch mitbringen!  Begrenzte Teilnehmerzahl.  Veranstalter: Tuchmuseum Lennep.  Ort: Hardtstr.2.  Zeit: 19 – 23 Uhr (19.30 und 21 Uhr Filz-Workshop, 20 und 21:30 Uhr Führung).

3 Band ”Les Fleurs Reunion“, Gruselführung mit Kindern des Mini-Clubs

18 – 22 Uhr: „Les Fleurs Reunion“: Norbert Stegers (Keyboard), Kurt Klumbis (Schlagzeug), Stefan Brewing (Gitarre und Gesang), Adrian Rieck (Gitarre), Manfred Meister (Bass) spielen Klassiker der 60er bis 80er Jahre: Beatles, Shadows, Garry Moore, Santana, CCR, Rolling Stones.
18.30 Uhr: Gruselführung – Nichts für zarte Gemüter. Röntgenstrahlen hatten immer schon etwas Geheimnisvolles und Unheimliches. In dieser speziellen Führung von Kindern für Kinder erkunden wir das dunkle Museum mit Taschenlampen. Dabei gibt es Unheimliches zu entdecken. Lasst Euch überraschen! Es darf sich gegruselt werden! (Dauer ca. 60 Minuten).  Veranstalter: Deutsches Röntgen-Museum, Schwelmer Str. 41. Zeit: 18 – 22 Uhr.  Anmeldung: Kerstin Heyl, Tel. RS 163408.

4 ”Blues & Poetry“

Wir veranstalten einen Poetry Slam. Gerne können sich noch  Leute melden, die selbstgeschriebene Gedichte, Geschichten,  usw. vortragen möchten. Es stehen jedem ca. 10 Minuten zur  Verfügung. Alle 30 Minuten wird, wie bei jeder Nacht der Kultur,  Musik von Holger Brinkmann geboten.  Veranstalter: Tortenatelier im Café-Restaurant König von Preußen.  Ort: Alter Markt 2. Zeit: 18 - 0 Uhr.

5 Stummfilm und Orgel ”Der letzte Mann“ (Friedrich Wilhelm Murnau, 1924)

Nach dem legendären Stummfilmklassiker „Metropolis“ in 2015  wird zur diesjährigen Nacht der Kultur Friedrich Wilhelm Murnaus  „Der letzte Mann“ gezeigt, zu dem Kantor Johannes Geßner live  an der Orgel improvisiert. Dieses intensive Seh- und Hörerlebnis  hat sich mittlerweile zu einer festen Größe innerhalb der  Nacht der Kultur entwickelt.  Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Lennep.  Ort: Ev. Stadtkirche Lennep, Kirchplatz 2.  Zeit: 20 – 22 Uhr.

6 Lesung ”Der Zimmermann von Köln“

Peter vom Falkenberg wird in der Stadtbibliothek Lennep  seinen Roman “ Der Zimmermann von Köln “ vorstellen.  Angela Heise liest Passagen aus dem Buch vor, wobei Verbindungen  zu Lennep herausgesucht werden.  In den Pausen zwischen den Vorlesungssequenzen präsentieren  Schülerinnen und Schüler der Schule für Musik, Tanz und Theater  in Lennep musikalische Ausschnitte.  Veranstalter: Lenneper Büchereifreunde e.V.  Ort: Berliner Str. 9.  Zeit: 19– 22 Uhr.

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Land zahlt Remscheid rund 66 Millionen Euro

Sven Wolf.Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Das Land bleibt verlässlich bei seiner Unterstützung der Städte und Gemeinden und stellt erneut eine Rekordsumme zur Verfügung. Wir verlieren bei unserer Arbeit in Düsseldorf die Kommunen nicht aus den Augen. Die aktuelle Modellrechnung für 2017 bringt erfreuliche Zahlen für Remscheid,“ berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Wir erhalten danach im Jahr 2017 Gesamtzuweisungen in Höhe von insgesamt 66.003.562,43 Euro und damit 11,1 % mehr als im Jahr davor. Darin sind Schlüsselzuweisungen in Höhe von 57.362.953 Euro enthalten. Das sind fast 450.000 Euro mehr, als die Stadt Remscheid bisher angenommen und in der Haushaltsplanung vorgesehen hat.“ Nach der heute von der Landesregierung veröffentlichten neuen Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz 2017 (GFG 2017) werden den Städten, Gemeinden und Kreisen insgesamt 10,64 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt! Dies sind über 260 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Noch nie gab es in Nordrhein-Westfalen höhere Zuweisungen an die Kommunen! Die Verabschiedung des GFG 2017 im nordrhein-westfälischen Landtag ist für Dezember geplant. „Dafür werde ich in Düsseldorf gerne meine Hand heben und zustimmen!“

Heute Projektpreis für Videowalk der Kraftstation

Pressemitteilung des Freie JugendarbeiRemscheid Mitte e.V. (Kraftstation)

Wir freuen uns sehr mitteilen zu können, dass unser Kooperationsprojekt „Çüş! – Die Transformation meiner Welt“ den Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW erhält. Sieben Monate lang haben sich mehr als 20 Jugendliche mit Transkulturalität und ihren Aspekten beschäftigt und daraus ein sehr spezielles Theaterformat entwickelt. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung lernten die Jugendlichen verschiedene künstlerische Ausdrucksweisen kennen. So besuchten sie beispielsweise die Bergischen Symphoniker an ihrem Probeort und beschäftigten sich dort in einem Workshop sehr praktisch mit der „Schilfmusik“ von Kurt Hopstein, die den Soundtrack für den Video-Walk bildet.

Unter der Regie und Konzeption von Hannah Biedermann und Norman Grotegut von der Freien Theatergruppe Pulk Fiktion entstand aus den gesammelten Erkenntnissen der Jugendlichen ein interaktiver Film, ein Videowalk. In der kommenden Woche feiert „Videowalk“ Premiere, und die Aufregung steigt. Umso mehr freuen wir uns über den Projektpreis. Heutenehmen wir gemeinsam mit einigen der Projektteilnehmerinnen den Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW entgegen. „Damit werden herausragende, innovative Kooperationsprojekte ausgezeichnet, die (a) Künstlerinnen und Künstler oder Kulturpädagogen zusammen mit Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen oder (b) Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen miteinander durchführen und damit neue Zielgruppen erschlossen haben.“ (Quelle: https://www.mfkjks.nrw/auf-dem-weg-zum-kinder-und-jugendkulturland). [Julia Dill, Leitung Jugendkulturbereich der Kraftstation]

Der Busverkehr während des Röntgenlaufs am Sonntag

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

In der Nacht von Samstag, 29. Oktober, auf Sonntag, 30. Oktober, endet die mitteleuropäische Sommerzeit. Die Uhren werden von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. Die NachtExpress-Linien fahren die normale Anzahl an Fahrten, und es werden keine zusätzlichen Fahrten angeboten.

Am Sonntag, 30. Oktober, findet der 16. Röntgenlauf statt. Start ist um 8.30 Uhr am Sportzentrum Hackenberg auf der Hackenberger Straße. Den etwa 3.000 Teilnehmer wird ein umfangreicher kostenloser Sonderverkehr angeboten. Der Schützenplatz in Lennep dient als Parkplatz für die Teilnehmer. Alle E-Wagen für die Staffelläufer und die Pendelwagen zum Schützenplatz (Park & Ride – Verkehr) fahren während der gesamten Dauer der Veranstaltung von der Max-von-Laue-Straße (in Fahrtrichtung Lennep) ab. Der Pendelwagen zum Schützenplatz fährt über die Ringstraße zur Haltestelle Rader Straße und zurück über die Wupperstraße – Rospattstraße – Ringstraße. Der Ausstieg der Fahrgäste vom Schützenplatz kommend erfolgt an der Haltestelle Max-von-Laue-Straße auf der Hackenberger Straße.

Aufgrund des zu erwartenden Andrangs von Sportlern und Zuschauern können die Bussteige A und B der Haltestelle Badeparadies H2O bereits ab Samstagnachmittag – 16 Uhr bis Betriebsende am Sonntag – nicht angefahren werden. Die Linie 655 fährt nach der Haltestelle Max-von-Laue-Straße über Otto-Hahn-Straße direkt zur Haltestelle Franckestraße und verbringt dort die Standzeiten. Die Linie 659 hält stadtauswärts wie die 669 an Bussteig C. Stadteinwärts fahren die Linien 659 und 669 anstelle der Haltestelle Badeparadies H2O die Haltestelle Franckestraße an, von dort weiter zur Max-von-Laue-Straße.

Darüber hinaus wird am Sonntag der gesamte Bereich Hackenberg ab Haltestelle Max-von-Laue-Straße bis ca. 9.30 Uhr gesperrt. Die Linie 655 endet während dieser Zeit an der Haltestelle Max-von-Laue-Straße. Die Linie 669 wendet ebenfalls an der Haltestelle Max-von-Laue-Straße und fährt über die Ringstraße und Schwelmer Straße zur Haltestelle Tierheim.

Das Halbmarathon-Ziel befindet sich auf der Morsbachtalstraße in Nähe der Wendeschleife Clemenshammer. Die An- und Abfahrt aller eingesetzten Busse ab Wendeschleife Clemenshammer zum Sportzentrum Hackenberg erfolgt über die Hastener Straße / Gerstau. Das Marathonziel befindet sich im Strandbad Eschbachtal. Ab Strandbad Eschbachtal bis Preyersmühle wird in der Zeit von 11 bis ca. 15.30 Uhr eine Einbahnstraße eingerichtet. Die Busse der Linie 673 fahren in dem genannten Zeitraum von Remscheid kommend ab Preyersmühle über Wermelskirchen (Hst. Friedenstraße – Remscheider Straße – Ortlinghaus) zur Raststätte. In Gegenrichtung wird der normale Linienweg gefahren. Die Anfahrt aller eingesetzten Busse ab Wendeschleife Strandbad / Eschbachtal zum Sportzentrum Hackenberg erfolgt über die Talsperre / Mebusmühle. Der Ausstieg von Clemenshammer und Eschbachtal kommend erfolgt an der Haltestelle H2O Bussteig C auf der Hackenberger Straße. Zusätzlich ist in Höhe des Park & Ride-Parkplatzes auf der Ringstraße eine Ersatzhaltestelle „Rader Straße“ eingerichtet.

Öffnungszeitpunkt 2020 für DOC reine Spekulation

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eine verbindliche Aussage zur Frage, wann das Designer Outlet Center in Remscheid öffnet, ist zum aktuellen Planungsstand verfrüht. Das stellt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz klar, nachdem in der aktuellen Medienberichterstattung vom Jahr 2020 zu lesen war. Die Stadt Remscheid hat in den vergangenen Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, dass Bürgerschaft und Politik gemeinsam in die Lage versetzt werden, das Großprojekt DOC in Remscheid-Lennep auf die Schiene zu setzen. Alle Arbeiten sind voll im Zeitplan. Am 13. Dezember ist der Satzungsbeschluss zum DOC geplant. Gibt der Stadtrat grünes Licht, besteht mit der Veröffentlichung des Bebauungsplans Baurecht. Auch wenn sich anschließende Klagen nicht ausschließen lassen: Zum jetzigen Zeitpunkt festzuschreiben, dass geklagt wird, wie lange mögliche Klageverfahren dauern und zu welchem Zeitpunkt das DOC dann frühestens seine Pforten öffnen kann, ist reine Spekulation.

Oberbürgermeister Mast-Weisz dazu: „Die aktuelle Diskussion um einen möglichen Eröffnungszeitpunkt ist völlig verfrüht. Remscheiderinnen und Remscheider und die Remscheider Politik haben sich mehrheitlich für das Großprojekt DOC ausgesprochen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat in ihrer landesplanerischen Bewertung das Investment positiv beschieden. Wie bei allen Großprojekten gibt es jedoch auch hier Gegner. Sie werden auch künftig alle Wege und Mittel nutzen, um unserem Projekt zu schaden - so, wie beispielsweise durch die derzeitige Diskussion um den angeblichen Eröffnungszeitpunkt 2020.“

Aus den Qualitätsberichten der Offenen Ganztagsschulen

„Mit dem Schuljahr 2014/2015 hat die OGS im zehnten Jahr ihres Bestehens einen festen Platz in der Remscheider Bildungslandschaft eingenommen. Sie bietet eine Chance für die Entwicklung einer neuen Lernkultur, in der die Kinder umfassend unterstützt, begleitet und gefördert werden können. (...) Allen beteiligten Akteuren ist es ein wichtiges Anliegen, ein attraktives, umfassendes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot für Remscheider Kinder und Familien zu schaffen.“ So nachzulesen in der Verwaltungsvorlage zur gstrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Darin waren die jährlichen Qualitätsberichte aller Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich in Remscheid zusammengefasst worden.

Im Schuljahr 2014/2015 wurden demnach am Stichtag 15.10.2014 in den Remscheider OGS insgesamt 2.330 Kinder betreut (2013:2.271), zumeist in unteren Jahrgängen.  Der Anteil von Jungen und Mädchen war nahezu gleich. Der Bedarf an einer Frühbetreuung vor Unterrichtsbeginn wurde von vielen OGS als besonders hoch angegeben. Viele Eltern waren im Rahmen ihrer Berufstätigkeit darauf angewiesen, dass ihre Kinder bereits vor 8 Uhr in der Schule betreut wurden. Zitat: „Damit war die Frühbetreuung eine wichtige Anlaufstelle an den Schulen; sie leistete einen bedeutenden Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

„Von den OGS wurde zurückgemeldet, dass grundsätzlich eine große Bereitschaft vorhanden war, Flüchtlingskinder kurzfristig in die OGS aufzunehmen, dass aber sowohl die personellen als auch die räumlichen Kapazitäten kurzfristige Neuaufnahmen nur beschränkt zuließen“, heißt es in der Vorlage. Weitere Schwachpunkte:

  • „An einzelnen OGS-Standorten war nach wie vor ein höherer Betreuungsbedarf vorhanden, als er in den vorhandenen Räumlichkeiten und mit den personellen Ressourcen abgedeckt werden konnte.
  • Der OGS-Alltag lässt in der bestehenden zeitlichen und inhaltlichen Struktur wenig Spielraum für Aktionen im näheren Umfeld.
  • Weiter zugenommen haben nach Angaben der OGS die Förder- und Entwicklungsbedarfe der Kinder.
  • Die Zusammenarbeit mit Eltern war sehr zeitintensiv, so dass sie nach eigenen Aussagen im Rahmen der zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen kaum zu bewerkstelligen war.
  • Die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit stellte eine wertvolle Ergänzung für die Schulen dar. Die vorhandenen zeitlichen Ressourcen an der jeweiligen Schule wurden jedoch auch hier oft als zu gering eingeschätzt (es gibt keine Grundschule in Remscheid, an der an jedem Tag in der Woche ein Schulsozialarbeiter anwesend war).
  • An allen Standorten, wenn auch in unterschiedlichem Umfang, fanden gemeinsame Konzeptionsgespräche statt. Die OGS war im  Schuljahr 2014/2015, mit einer Ausnahme, fester Bestandteil der Lehrerkonferenzen.
  • Für insgesamt 50 Kinder an sechs verschiedenen Standorten konnte kein OGS-Platz zur Verfügung gestellt werden.“

Thomas Neuhaus. Foto: Lothar KaiserAuf Letzteres ging im Jugendhilfeausschuss Sozialdezernent Thomas Neuhaus (Foto) ein: Die OGS befänden sich in der gleichen schwierigen Situation wie die Kitas. Der müsse die Stadt Remscheid begegnen. Unbeantwortet blieb die Frage, warum eine OGS nicht an den Lehrerkonferenzen in „ihrer“ Schule teilnehme. Da konnte Neuhaus nur spekulieren: „Ich weiß von keinem einzigen schlechten Verhältnis zwischen OGS und Lehrerschaft; für diesen besonderen Fall muss es eine persönliche Begründung geben.“