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Präventive Verkehrssicherheit auf vielen Ebenen

"Die Stadt Remscheid betreibt seit Jahren diverse Anstrengungen, ein hohes Maß an Verkehrssicherheit in Remscheid zu gewährleisten. (...) Ein ... Fokus der Verkehrsbehörde liegt auf der adäquaten Betreuung von Arbeitsstellen im Straßenverkehr. Im Jahr 2015 lagen ca. 2.200 Arbeitsstellen im Straßenverkehr zur Betreuung durch die Verkehrsbehörde vor. Im Rahmen dieser Betreuung wird vorab jede Arbeitsstelle – unter Vorlage eines entsprechenden Verkehrszeichenplans – geprüft.  Bei Baumaßnahmen mit größeren Auswirkungen auf den Straßenverkehr wird eine entsprechende Koordinierung durch die Straßenverkehrsbehörde mit allen potentiell Beteiligten durchgeführt. Es findet eine Kontrolle von nahezu allen Arbeitsstellen im Straßenverkehr vor Ort statt.

Die Arbeit im Rahmen der Unfallkommission ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Verkehrsbehörde, des Straßenbaulastträgers und der Polizei, wobei eine Teilnahme durch die Bezirksregierung regelmäßig erfolgt. Die Unfallkommission beschäftigt sich mit der örtlichen Unfalluntersuchung mit dem Ziel, Straßenverkehrsunfälle zu verhindern und ein größtmögliches Maß an Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Aktuell gibt es in Remscheid keine Unfallhäufungsstellen im Sinne der Erlasslage.

Ein Hauptaugenmerk der Ordnungsbehörde liegt auf den  besonders schutzbedürftigen  Verkehrsteilnehmern wie beispielsweise Kinder oder ältere Menschen. Hier wird die Verkehrsbehörde präventiv tätig, in dem der Verkehrsteilnehmer (durch entsprechende Beschilderung) auf besondere Gefahrenstellen („Achtung Kinder“ oder „Altenheim“) hingewiesen wird. Des Weiteren erfolgt in der Regel eine ortsbezogene Geschwindigkeitsreduzierung, um im Vorfeld einen größtmöglichen Schutz gewährleisten zu können.Weitere präventive Maßnahmen werden im Rahmen der Schulwegsicherung und Verkehrserziehung in Bezug auf schwache Verkehrsteilnehmer betrieben, wobei die Aktivitäten der Ordnungsbehörde – aufgrund der aktuell sehr dünnen personellen Ausstattung – noch Optimierungspotential haben. (...) Folgende Themenschwerpunkte sind ... in Kooperation mit der Polizei zu berücksichtigen:

  • Arbeitskreis der Erzieher/-innen (Zusammenarbeit / Ausarbeitung von Projekten für die Verkehrssicherheit für Kindergartenkinder)
  • Angehende Erzieher/-innen des Käthe-Kollwitz Berufskolleg werden für die Verkehrssicherheitsarbeit in den KiTa geschult (1 Seminartag im 1. Und im 3. Ausbildungsjahr), jährlich 6 Termine.
  • Beschulung der Schüler/-innen der 9. Klasse der Waldorfschule in Bergisch Born, damit sie ihre ‚Patenkinder‘ der 1. Klasse sicher zur Schule bringen
  • Seniorenbeschulung (Johanniter, Bus 60+ -in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken RS)
  • ‚Siehst Du mich‘ - Aktionswoche im Herbst (diverse Aktionen mit Grundschulen und Kindertagesstätten rund um das Thema -sehen und gesehen werden-)
  • Jährliche ‚Schulranzenparty‘ mit der Stadtsparkasse Remscheid für Schulanfänger
  • An einigen Grundschulen eine Schulumfeldbegehung mit den neuen 1. Klassen.
  • Erstellung und regelmäßige Optimierung der vorhandenen Schulwegpläne
  • Entwicklung sog. „Kiss and Go – Zonen“ im nahen Umfeld von Grundschulen
  • Diverse, lageabhängige Einzelaktionen zum Thema ‚Verkehrssicherheit‘
  • Teilnahme am bundesweiten „Blitzmarathon“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderung in Bezug auf geflüchtete Menschen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch  hier  entsprechende, verkehrserzieherische Maßnahmen als notwendig erachtet werden. Nicht alle Flüchtlinge sind (aufgrund ihrer Herkunft und den dortigen infrastrukturellen Gegebenheiten) mit den hier geltenden Verkehrsregeln und dem Umfang der zahlreichen Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Motorradfahrer, LKW, PKW, Busse, etc.) vertraut." (aus der Mitteilungsvorlage der Verwaltung vom 24. Februar zum Verkehrssicherheitskonzept)

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Zum neuen Verkehrssicherheitskonzept der Verwaltung, der derzeit in den politischen Gremien behandelt wird, soll es auch gehören, in Kooperation mit der Polizei der Entwicklung so genannter „Kiss and Go – Zonen“ im nahen Umfeld von Grundschulen entgegenzutreten. Ein Ärgernis für Ordnungsbehörden, Polizei und Kommunalpolitiker ist eine solche „Verabschiedungszone“ schon seit Jahren – die an der Grundschule am Stadtpark. Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann kündigte heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid an., derartige Zonen, in denen Eltern verbotswidrig halten, um ihre Kinder morgens in die Schule zu entlassen oder von dort mittags wieder abzuholen, zu Beginn des neuen Schuljahren gezielt zu kontrollieren. „Auch Grundschüler brauchen einen Weg zur Schule“, befürwortete das Beatrice Schlieper von den Grünen und empfahl eine geregelte Haltezone in einiger Entfernung zur Schule.

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