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Arbeitschancen für geflüchtete Menschen

Ausbilder Wolfgang Paas in der Holzwerkstatt mit geflüchteten jungen Menschen.Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Zwischen der Einreise geflüchteter Menschen und dem Einstieg in eine Ausbildung oder Arbeitsaufnahme liegen mehrere mögliche Stationen. Die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) der Agentur für Arbeit folgt in der Regel auf einen Integrationskurs. Aktuell betreut die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal in den Integration Points der drei bergischen Städte insgesamt 826 geflüchtete Menschen, darunter 195 aus Remscheid. Unter 25 Jahre alt sind davon im Städtedreieck 275 und in Remscheid 62. Genau das ist die Zielgruppe von PerjuF. “Für die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt ist das Erlernen der deutschen Sprache die wichtigste Voraussetzung“, erklärt Franz Heuel, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Doch wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Spracherwerb leichter gelingt, wenn dieser mit praktischen Tätigkeiten kombiniert wird, so wie beispielsweise in der Maßnahme PerjuF.“

Diese vier- bis maximal sechsmonatige Maßnahme richtet sich an junge geflüchtete Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf –- Asylbewerber, Geduldete mit Arbeitsmarktzugang sowie Asylberechtigte –, die perspektivisch eine berufliche Ausbildung anstreben und stellt ein niedrigschwelliges Angebot im Vorfeld von Berufswahl, Ausbildung und Qualifizierung dar.

Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat für Remscheid das Grone-Bildungszentrum an der Berghauser Straße mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. Für Kunden der Arbeitsagentur gibt es insgesamt 36 Plätze, die gleichmäßig auf die drei Städte verteilt sind. Hinzu kommen noch 15 Plätze für Kunden des Jobcenters Solingen und 18 Plätze für Kunden des Jobcenters Remscheid. Ziel ist es, den jungen geflüchteten Menschen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zu geben und ihnen ausreichende Kenntnisse über Zugangswege, Aufbau und Funktionsweise des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu vermitteln, damit sie eine eigenständige Berufswahlentscheidung treffen können und vorrangig eine Ausbildung aufnehmen. Dabei steht neben dem Kennenlernen der Rahmenbedingungen und Anforderungen an verschiedenen Ausbildungen und Berufsfeldern der Arbeitswelt allgemein auch die Vermittlung von berufsbezogenen Sprachkenntnisse im Vordergrund, die für eine berufliche Eingliederung notwendig ist. Die Maßnahme gliedert sich in eine zweiwöchige Einstiegsphase, an die sich Projekte in den Bereichen Holz, Metall, Farbe oder Hauswirtschaft sowie betriebliche Praktika anschließen.

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Können Sie sich noch an diese Aktion erinnern?

Werbeaktion aus dem Jahre 1988.Mir ist ein Autoaufkleber von August 1988 in die Hände gefallen: „Remscheid 1a an der A1“, herausgegeben von der Fördergemeinschaft Remscheid e.V. An 13 Samstagen, vom 4. Juni bis einschließlich zum 27. August 1988, konnten Autofahrer mit diesem Aufkleber an Ihrem Auto einen Werkzeugkoffer der Firma Heyco gewinnen. Können Sie sich noch an diese Aktion erinnern?

Erste Phase der Baustelle „Trecknase“ beginnt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für die Baustelle an der Trecknase wird das große Umleitungs- und Verkehrskonzept ab Donnerstag, 30.März, in mehreren Schritten realisiert. Ab  Montag, 3. April, gelten dann erstmals die alternativen Wegstrecken und Ausweichrouten zur Umfahrung des Baustellenbereichs. Mit erheblichen Rückstaus in den ersten Tagen der Baustelleneinrichtung ist zu rechnen.
Von Donnerstag (30.3.) bis Sonntag (2.4.) werden die Absperrungen und Baustellenampeln stufenweise aufgebaut und in Betrieb genommen. Die meisten Arbeiten finden nachts statt.

In Kitas kaum Interesse an 25-Stunden-Betreuung

Zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 1. August 2017 wurde bzw. wird das Platzangebot in den städtischen Kindertageseinrichtungen um 176 Plätze erhöht. Hiervon werden 103 Plätze in den neuen Einrichtungen Remscheider Straße und Am Holscheidsberg vorgehalten. Weitere 73 Plätze konnten durch Veränderungen der Gruppenstrukturen oder Überbelegungen geschaffen werden. Durch die Überbelegungen entstehen jedoch keine dauerhaften Plätze. Im selben Zeitraum konnten in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Remscheid zusätzlich 30 Plätze für zweijährige Kinder sowie weitere 151 Plätze für Kinder über drei Jahren bereitgestellt werden.

Ab 1. August 2017 werden gegenüber dem 1. Januar 2016.zusätzlich 155 Kinder ganztägig mit 45 Wochenstunden in den städtischen Kindertageseinrichtungen betreut. Dies entspricht einem Anstieg von 3,1 Prozent. Im selben Zeitraum sinkt die Inanspruchnahme von 35-Stunden-Betreuungen um 2,2 Prozent. Die 25-Stunden-Betreuung wird mit zehn Plätzen insgesamt kaum in Anspruch genommen.

In Folge der Inbetriebnahme neuer Einrichtungen / den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote ist davon auszugehen, dass Überbelegungen zukünftig nicht mehr erforderlich sein werden. Der reduzierten Anzahl aufgenommener Kinder folgend wäre dann auch die Personalausstattung der städtischen Kindertageseinrichtungen wieder zu reduzieren. (aus einer Verwaltungsvorlage zur Ratssitzung am 30. März)

Dreiteiliges IHK-Seminar für Existenzgründer

Pressemitteilung der IHK

Der Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit bietet die Chance zu mehr Unabhängigkeit und Eigenverantwortung. Er schafft die Möglichkeit, die eigenen Ideen und Ziele für sich selbst in die Tat umzusetzen. Dieser Schritt birgt jedoch auch Risiken: Steht die Finanzierung? Habe ich an alle rechtlichen Voraussetzungen gedacht? Wie muss ich werben? Welche öffentlichen Förderhilfen kann ich bekommen beziehungsweise beantragen? Wo bekomme ich Hilfe, wenn es am Anfang nicht so gut läuft? Und ganz wichtig: Wie bereite ich mich auf ein mögliches Bankgespräch vor? Antworten auf diese und viele andere Fragen möchte ein dreiteiliges Existenzgründungsseminar der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) geben. Es findet statt am 3. und 4. April jeweils von 17 bis 20 Uhr und am 5. April von 17 bis 19.30 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal, Heinrich-Kamp-Platz 2. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie bei der IHK unter Telefon: 0202 2490-701 (Svenja Lütkereinke), E-Mail: s.luetkereinke@wuppertal.ihk.de oder online unter www.wuppertal.24.de, Dokumentennummer 87901.

Bergischer Rat gegen belgische Atomkraftwerke

Pressemitteilung der Grünen

Der Bergische Rat hat sich in seiner Sitzung am 24. März im Remscheider Rathaus der bergischen Erklärung „100% Erneuerbare Energien Region“ angeschlossen, die 2012 von den Landtags- und Bundestagsabgeordneten des Bergischen Landes unterzeichnet wurde. Mit der Energiewende können wir den Strukturwandel im Bergischen fördern und Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen hierfür ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen innerhalb der Region. Deshalb ist es so wichtig, dass die Erklärung von der Politik mitgetragen wird und konkrete Projekte initiiert werden, um die ambitionierte Zielsetzung erreichen zu können. Klimaschutz kann gar nicht genug Unterstützerinnen und Unterstützer haben!

Außerdem hat sich der Bergische Rat einem auf einen grünen Antrag zurückgehenden Remscheider Ratsbeschluss angeschlossen, die Städteregion Aachen in ihren Bemühungen zur Abschaltung der Schrottreaktoren in Tihange und Doel zu unterstützen. Nur die Vertreterinnen und Vertreter der Wuppertaler CDU im bergischen Rat haben dagegen gestimmt, obwohl die drei Oberbürgermeister aus Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie die IHK-Vertreter die Wichtigkeit dieses Themas herausstellten und sich für den Antrag aussprachen. Die Bedrohung ist konkret, so werden unter anderem in den Kommunen bereits Jodtabletten zum Schutz der Bevölkerung bei einer möglichen Atomkatastrophe gelagert. Nur bei der Wuppertaler CDU scheint das noch nicht angekommen zu sein. Nachdem bereits im Wuppertaler Stadtrat eine gemeinsame, eindeutige Stellungnahme der Stadt an der CDU gescheitert war, wurde von den Vertreterinnen und Vertreter der Union in der heutigen Sitzung eine weitere Chance vertan, sich solidarisch mit der Städteregion zu zeigen.

Buch zeigt Röntgen einmal ganz privat

Im Röntgen-Museum wird zur Stunde der neue Bildband „Wilhelm-Conrad-Röntgen – Photographien – Photographs“ des Bergischen Verlags präsentiert. Die zweisprachige (deutsch/englisch), fadengeheftete Ausgabe erscheint pünktlich zum Geburtstag des berühmten Sohnes der Stadt. Sie enthält eine Auswahl der schönsten und kaum bekannten Aufnahmen des leidenschaftlichen Photographen Wilhelm Conrad Röntgen aus dem umfangreichen Archiv des Deutschen Röntgen-Museums. Dort werden mehr als 1.600 Glasnegative aus dem Nachlass Röntgens aufbewahrt. Sie zeigen die Privatperson Röntgen, den leidenschaftlichen Bergwanderer und Fotografen, den Ehemann und Freund, der die Öffentlichkeit zeitlebens eher mied. Besondere Brief-Zitate Röntgens an seine Wegbegleiter und Freunde zeigen den Wissenschaftler in dem neuen Buch zusätzlich von seiner privaten Seite.

Das Buch ist in zwei große Kapitel aufgeteilt. Im ersten Teil sind Beispiele früher Aufnahmen mit der Plattenkamera zwischen 1890 und 1906 dokumentiert. Im zweiten Teil folgen Aufnahmen mit der Stereokamera, die thematisch in die unterschiedlichen von ihm bereisten Städte, Regionen und Länder führen. Zusätzlich zu der normalen Buchausgabe erscheint auch eine exklusive und handgefertigte Vorzugsausgabe, die auf 100 Exemplare limitiert ist.

„Bunter Abend“ für Jungwähler und Kandidaten

Erstwähler/innen können Landtagskandidaten ‚löchern‘“, überschrieb der Waterbölles am 22. März die Einladung des Jugendreferat des  Evangelischen Kirchenkreises Lennep und der Arbeitsgemeinschaft offener Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) an junge Erwachsene, speziell Erstwähler im Alter von 18 – 22 Jahren, im Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Burger Str. 23, die Remscheider Kandidat/innen  zur Landtagswahl am 14. Mai kennenzulernen. Und das nicht bei einer „trockenen“ Podiumsdiskussion, sondern am Billardtisch, beim Kickern und bei sportlichen Brettspielen. Und nach dieser „Aufwärmrunde“ bei einem „politischen Würfelspiel“. Bei dem konnten Jens Peter Nettekoven (CDU), Jörg von Pohlheim (FDP), Jutta Velte (Grüne), Fritz Beinersdorf (Linke) und Sven Wolf (SPD) bei Spielen und durch überzeugende Antworten dem „Landtag“ in der Mitte des großen Spielfeldes näherrücken. Einiges war dabei aber reine Glücksache, wie sich am Freitagherausstellte: Wer beim Würfeln mehrere Male auf den falschen Feld landete, musste pausieren und konnte sich folglich nicht präsentieren. Zufall auch, dass die Kandidaten häufiger auf „Spiele“-Feldern landeten und seltener auf „Frage“-Feldern. Das schmälerte den politischen Informationsgehalt dieses ansonsten für die Wähler wie für die Kandidaten „bunten  Abends“. Der begann mit dem Appell von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an die Jungwähler „Wählen gehen!“

Verwaltungsvorstand berichtet über Städtepartnerschaften

Die Stadt Remscheid ist durch Städtepartnerschaften verbunden mit Ashington/ Newbiggin by-the-Sea/Großbritannien, Kırşehir/Türkei, Landkreis Mragowo/Polen, Pirna/Sachsen,  Prešov/Slowakei und  Quimper/Frankreich. Zusätzlich pflegt die Stadt Remscheid freundschaftliche Kontakte zu der Stadt Schmalkalden. Diese Städtepartnerschaften seien wichtig zur Förderung der Völkerverständigung, heißt es in einer Verwaltungsvorlage zur Ratssitzung am 30. März. Und weiter: „Lebendig werden diese Partnerschaften jedoch erst durch die Verbindungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der einzelnen Städte. An der Pflege dieser Beziehungen beteiligen sich sehr aktiv die Partnerschaftsvereine, aber auch viele Schulen, Jugendeinrichtungen und andere Vereine sowie Institutionen.“
Im Rathaus werden die Städtepartnerschaften mit einem  Anteil von ca. 20 Prozent einer Stelle des mittleren Dienstes betreut. Dort werden allgemeine Anfragen beantwortet, Zuschussanträge bearbeitet und offizielle Delegationsreisen in die Partnerstädte bzw. offizielle Besuche aus den Partnerstädten und Empfänge für Besuchsgruppen aus den Partnerstädten organisiert. Gruppenfahrten in die Partnerstädte bzw. Gruppenbesuche aus den Partnerstädten können bezuschusst werden.

2015 wurde jeder Partnerstadt und auch Schmalkalden eine Pate aus dem Verwaltungsvorstand zugeordnet:

  • Stadtkämmerer Sven Wiertz zur Partnerschaft mit Ashington/ Newbiggin by-the-Sea: „Die 2015 erneuerte Städtepartnerschaft mit Ashington und Newbiggin-by-the-Sea setzt ihre Schwerpunkte neben der Fortführung der bestehenden Verbindungen über die Partnerschaftsvereine insbesondere auf die Förderung eines stetigen Schüler- und Jugendaustausches. Der Austausch zwischen Remscheid und den beiden Partnerstädten in Großbritannien wird durch den Partnerschaftsverein gefördert. Es besteht ein erfolgreicher Schüleraustausch zwischen dem Städt. Röntgen-Gymnasium und der Northumberland Church of England Academy (NCEA).
    Die Stadt Ashington feiert 2017 ihr 150-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten soll auch eine Delegation aus Remscheid eingeladen werden, wie im Dezember bei einem Besuch von Mitgliedern des englischen Partnerschaftsvereins mitgeteilt wurde. Es ist anzunehmen, dass die Feierlichkeiten erst nach den Wahlen zum Stadtrat (Ashington) und zum Kreistag (Northumberland) am 4. Mai 2017 terminiert werden, nachdem die Gremien sich neu konstituiert haben. Die Gemeindeverwaltung von Ashington wurde gebeten, die Stadt Remscheid möglichst frühzeitig über den Termin zu unterrichten.“
  • Stadtdirektor Dr. Christian Henkelmann zur Partnerschaft mit Quimper: „Der Partnerschaftsverein befindet sich nach dem Rücktritt von Hans-Jürgen Rühl, der mittlerweile Ehrenvorsitzender ist, in personell noch nicht ganz ruhigen Wassern. Nach einem kurzen Vorsitz unter Harald Sellner hat nunmehr Claudia Nast die Vorsitzendenfunktion übernommen und versucht, Ruhe in den Verein zu bringen. Das ist auch ganz gut gelungen, alle Veranstaltungen und Angebote des Vereins wurden im vergangenen halben Jahr gut besucht und angenommen. Nun hat die bisherige Schatzmeisterin Kerstin Pohl, ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. In der nächsten Mitgliederversammlung wird der bisherige Protokollführer, Dieter Ahnfeldt, als neuer Kassenwart, und Werner Müthing, bisher Beisitzer, als neuer Protokollführer vorgeschlagen. Damit bleibt noch eine Beisitzerstelle neu zu besetzen.
    Mit Quimper, der Bretagne und Frankreich beginnt Ende des Jahres eine literarisch-sprachliche Schwerpunktwoche im oberen Foyer des Theaters. Höhepunkt wird im Teo Otto Theater ein gesanglich-kabarettistischer Chanson-Abend sein mit dem bekannten Comedian und Bariton Michael Frowin und dem Musical-Schreiber Dietmar Loeffler: „Französisch auf Deutsch  - Liebesgrüße an den Nachbarn“.
  • Beigeordnete Barbara Reul-Nocke zur Patenschaft mit der Stadt Prešov: „Der Austausch der Stadt Remscheid mit der Partnerstadt Prešov wird neben den offiziellen Einladungen der Städte durch den Städtepartnerschaftsverein Remscheid-Prešov e.V. gefördert und unterstützt. Auch in 2017 steht erneut die Bürgerreise nach Prešov in der Zeit vom 5. bis 12. Juli an. Die offizielle Delegation der Stadt Remscheid wird, angeführt von Bürgermeister Kai Kaltwasser, vom 7. Bis 11. Juni Prešov besuchen.
    Die Patin nimmt regelmäßig an den Vereinsempfängen, Mitgliederversammlungen und zahlreichen Veranstaltungen des Vereins  teil und ist Ansprechpartner des Vorstandes in allen Fragen der Städtepartnerschaft. Die Stadt stellt dem Verein u. a. städtische Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung. Der städtische  Mitarbeiter Lutz Pawlas (Jugendamt) organisiert seit 1989 den Aufenthalt von Studenten aus Prešov in Remscheid. Diese kommen in den Sommerferien nach Remscheid, um hier zu arbeiten. Sie wollen ihre Deutschkenntnisse vertiefen. Lutz Pawlas organisiert die Ferienjobs und deren Unterbringung und sorgt für ein vielfältiges Freizeitprogramm. Dies stellt eine gelungene Kooperation Remscheider Betriebe, der GEWAG (die kostenlosen Wohnraum zur Verfügung stellt) und junger Menschen aus Prešov dar, die auch künftig aktiv durch die Stadt unterstützt wird.“
  • Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zur Partnerschaft mit der türkischen Stadt Kirsehir: „Im vergangenen Herbst sollte eine offizielle Delegation nach Kirsehir reisen – auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Kirsehir hin sollten neben offiziellen Vertreterinnen/Vertretern der Stadt Remscheid auch Vertreterinnen /Vertreter von Wirtschaftsvereinigungen (Kreishandwerkerschaft, Arbeitgeberverband, IHK ) und der Bezirksregierung teilnehmen. Diese Delegation ist bekanntermaßen nicht zustande gekommen. Auch fand sich bei den politischen Vertreterinnen und Vertreter auf Nachfrage Anfang dieses Jahres keine Mehrheit für eine Reise nach Kirsehir. Momentan bestehen Überlegungen des OB zu einem Arbeitstreffen mit dem Bürgermeister der Stadt Kirsehir, bei dem erläutert werden soll, warum eine Delegation derzeit nicht zustande kommt. Es soll aber auch übermittelt werden, wie wichtig der Stadt Remscheid die Verbindung zur Stadt Kirsehir ist. Die Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Kirsehir, in dessen Vorstand OB Mast-Weisz aktiv ist, funktioniert hervorragend.“
  • Sozialdezernent Thomas Neuhaus zur  Partnerschaft mit dem polnischen Kreis Mragowo: „„In Kürze wird eine Einladung des Kreises Mragowo für den Besuch einer Ratsdelegation in 2017 erwartet. Die intensiven Kontakte zwischen Bürgerinnen und Bürgern zum Partnerschaftskreis bestehen weiterhin über die Kreisgemeinschaft Sensburg. Drei Schulen der Sekundarstufe aus dem Kreis haben ihren Wunsch nach einer Partnerschaft mit Schulen aus Remscheid bekundet. Ein erstes positives Signal liegt vor.
    Im zweiten Jahr nehmen in 2017 Jugendfußballer aus dem Kreis Mragowo am Pfingstturnier der SG Hackenberg mit zahlreichen Mannschaften teil. Das Gespräch mit der Kreisgemeinschaft Sensburg über die Öffnung zu einem Partnerschaftsverein wird fortgeführt.“

In Bezug auf die Partnerschaft mit der Stadt Pirna liegt zur Ratssitzung vom bisherigen Paten Robin Denstorff kein Bericht vor; er ist bekanntlich Baudezernent der Stadt Münster geworden. In der Vorlage wird aber festgestellt, dass diese Partnerschaft durch vielfältigste Beziehungen zwischen Vereinen, Institutionen, Schulen und sonstigen Gruppen sehr intensiv gelebt werde. Motor sei hierbei das sehr aktive Partnerschaftskomitee. Aktuell ist eine offizielle Delegation zum Stadtfest (16. – 18. Juni) geplant. Darüber hinaus werden noch Gruppen bzw. Vereine gesucht, die den Markt der Kulturen in Pirna am 20. Mai unterstützen möchten.

Auf "Vier oder zwei?" konnte niemand antworten

Das Gespräch zwischen der Stadt Remscheid und dem Discounter ALDI über die Zukunft des „Blauen Mondes“ an der Burger Straße (Mannesmann-Turm), das so lange auf sich warten ließ, hat inzwischen stattgefunden. Über ein konkretes Ergebnis wurde jedoch bisher nichts bekannt. Das macht auch die Remscheider Kommunalpolitiker ungehalten. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am vergangenen Donnerstag tendierte ihre Bereitschaft gen Null, entgegen der bestehenden Veränderungssperre im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 661 an der Burger Straße  zwei Werbetafeln zuzulassen. „Komisch, da hängen doch schon zwei“, wunderte sich Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Wolf Lüttinger bemerkte „Vier Tafeln an dieser Stelle würden wie Chicago aussehen"“ Aber womöglich hängen dort ja bereits die beiden Werbetafeln, denen der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag erst zustimmen sollte. Das wäre dann eine Reihenfolge von Vorgängen, die in der Politik generell nicht gerne gesehen ist. Und weil von Seiten der Verwaltung niemand die Frage „Vier oder zwei?“ beantworten konnte, vertagten die Politiker diesen Tagesordnungspunkt. Vielleicht verhilft das ja auch dem Millionen-Unternehmen ALDI in der Finanzfrage des „Blauen Mondes“ zu einem (späten) Erkenntnisgewinn. Merke: „Eigentum verpflichtet“ gilt auch für ein unter Denkmalschutz stehendes Wahrzeichen!

Free to P(l)ay, oder: Die Tücken kostenloser Apps

Per Handy werden mit Goldtalern, Diamanten und Herzen in der virtuellen Spielewelt Siedlungen gebaut, reizvolle Gärten angelegt und Gegner besiegt. Hersteller von Action-, Strategie- und Rollenspielen wie Clash Royal, Candy Crush Soda Saga oder Pokémon Go bieten Spiele-Apps zum kostenlosen Download für Smartphones und Tablets an. Für viele Spiele-Macher ist das System der „Free to Play-Games“ ein einträgliches Geschäftsmodell. Denn „free to play“ kann durchaus zur Kostenfalle werden. Wenn das geschenkte Kapital, Leben oder die Ressourcen verspielt sind, müssen Spieler unangenehme Wartezeiten in Kauf nehmen. Es sei denn, sie zahlen fürs schnellere Weiterkommen je nach Spiel von 99 Cent bis zu 99 Euro, um etwa Spielebeschleuniger (Booster) kaufen zu können.

Ob und ab wann genau eine vermeintlich kostenlose Spiele-App ins reale Geld gehen kann, hat die Verbraucherzentrale NRW an umsatzstarken Free to Play-Games für Android-Geräte überprüft, die im Google Play Store angeboten werden. „Unterm Strich animieren Spielemacher die Nutzer äußerst geschickt, den kostenlosen Sektor zu verlassen und den Spieleverlauf durch den Zukauf von vielerlei Elementen voranzutreiben“, so das Fazit von Lydia Schwertner von der Verbraucherzentrale NRW. Sie warnt: „Wer sich ein Free to Play-Game auf sein Handy lädt, kommt durch geschickte Programmierungen erst richtig auf den Spieletrip und kann hierbei leicht die Kostenkontrolle verlieren.“

Spielern wird zu Beginn nicht angezeigt, ab wann und für welche Elemente reale Geldbeträge verlangt werden. Mögliche Kosten können deshalb bei Spielbeginn nicht abgeschätzt und mit anderen Spielangeboten verglichen werden. Computerspiele erzeugen zudem oft das Bedürfnis weiterzuspielen, egal was es kostet. Da Spieleinsätze zum Beispiel abstrakt per Abbuchung über Mobilfunkrechnung oder Kreditkarte bezahlt werden, haben vor allem Kinder und Jugendlichen oft kein Gefühl dafür, dass sie nicht nur Spiel-, sondern reales Geld verspielen.

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Aktionen zum Klimaschutz in Remscheid

Heute von 20.30 bis 21.30 Uhr – zur „Earth Hour“, weltweit organisiert vom WWF (World Wide Fund For Nature) – werden auch in Remscheid wieder die Lichter ausgehen. Als Zeichen für den Klimaschutz! Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Handwerk sind  aufgerufen, bei Büro- und Geschäftsgebäuden und privat zu Hause  soweit wie möglich 60 Minuten lang auf die Beleuchtung zu verzichten. Eine symbolische Aktion, die über diese Stunde hinaus zum Nachdenken über den Klimaschutz anregen soll.

Ihren Ursprung hat die „Earth Hour“ in Sydney: Dort schalteten im Jahr 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam die Lichter aus. In den Folgejahren breitete sich die Aktion über die ganze Welt aus. 2016 hüllten mehr als 7.000 Städte in 178 Ländern ihre bekanntesten Bau- und Denkmäler in Dunkelheit, um ein Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu senden. In Deutschland waren 241 Städte und Gemeinden dabei, berichtet Monika Meves vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid. Sie besuchte gestern Vormittag zusammen Susanne Fiedler (Grüne) die Nelson-Mandela-Sekundarschule an der Ewaldstraße. Dort zeigten Schülerinnen und Schüler in einer vorgezogenen Aktion ihr Engagement für den Klimaschutz. In der Turnhalle legten sie mit LED-Leuchten den Umriss der Erde nach und betonten so die die lokale, aber auch die globale Notwendigkeit des Klimaschutzes (Video). Und in das Kostüm eines Panda-Bären schlüpfte dabei Lehrer Mathias Heidtmann.

Die Klima-Allianz Remscheid e.V. beteiligt sich zum vierten Mal an der „Earth Hour“ (weitere Tipps zum Energie sparen und Klima schützen auf der Homepage der Allianz). Und Remscheider Gaststätten „Andalucia“ an der Elberfelder Straße und „Barbella“ am Markt laden für heute ab 20 Uhr zu Live-Musik, Kerzenschein, „Happy Hours“ und kreativen Events mit möglichst geringem Stromverbrauch ein. Der Eintritt ist frei! Es beteiligen sich: ErlebBar, Hindenburgstraße 8; Il Salento, Hindenburgstraße 5; Rack n Roll Billard Cafe, Daniel-Schürmann-Str.41; Miro, Scharffstraße 5; ANDALUCIA, Elberfelder Straße 44; Bar Beya, Markt 6a; Brick House - Saxo Bar, Alte Bismarckstraße 7; Remscheider Bräu, Bismarckstraße 39; U 103 Lounge-Bar, Blumenstraße 26.