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Auf der Suche nach verborgenen Talenten

‚Talent Company‘ an der ‚Sophie‘ feierlich eröffnet“, berichtete der Waterbölles am 19. Januar. Dank der bildungsorientierten Strahlemann-Stiftung aus Heppenheim und des ergänzenden finanziellen Engagements von bergischen Unternehmen und Stiftungen hatte die Sophie-Scholl-Gesamtschule einen 60m² großen Raum als Berufsorientierungsbüro einrichten können mit internetfähigen Arbeitsplätzen, einem elektronischen Whiteboard, Multifunktionsdrucker, Scanner etc. sowie mit qualitativ hochwertigen Möbeln (Schränken, Konferenztisch und -sessel, gemütlichen Sitzmöglichkeiten in einer „Lounge“ etc.). Die „Talent Company“ soll künftig den Schülerinnen und Schülern vielversprechende Berufsperspektiven vermitteln, indem sie ihnen hilft, ihre bislang verborgenen Talente zu entdecken, und sie mit heimischen Unternehmen zusammenbringt. Gestern war die Firma Steinhaus zu Gast – und der Waterbölles mit der Videokamera.

Beispielhafte Kita-Angebote in Bild und Ton

Für eine 24-Stunden-Kita, nach der die CDU-Fraktion vor geraumer Zeit gefragt hatte, sieht der Jugendhilfeausschuss der Stadt Remscheid bekanntlich keinen Bedarf. Die meisten Jungen und Mädchen kommen in die Remscheider Kindertageseinrichtungen um oder nach 8 Uhr und werden  bis 16 Uhr wieder abgeholt. Was aber nicht heißen soll, dass manche Eltern nicht dankbar wären, könnten sie ihre Kleinen dort schon um 7 Uhr in Obhut geben und/oder erst um 18 Uhr abholen. Rege nachgefragt sind im bergischen Städtedreieieck ebenfalls jene Kitas, die keine Betriebsferien machen.

„Das Personal lässt sich umso leichter disponieren, je größer die Einrichtung ist“, waren sich gestern auf einer Pressekonferenz im Remscheider Rathaus Christel Steylaers, die Frauenbeauftragte der Stadt Remscheid, Astrid Vornmoor (Vornmoor-Consult) und Jutta Klarhold von der Wuppertaler Kinderland eGmH einig. Letztere gehört in der Nachbarstadt mit zwei Kitas zu den größten Anbietern: Die an der Reichsstraße hat acht Gruppen für insgesamt 150 Kinder, die an der Hardtstraße sechs für 115. Und wegen der langen Öffnungszeiten seien beide bei den Eltern heiß begehrt, berichtete Jutta Klarhold. „Manche Mütter melden ihr Kind schon an, da ist es noch gar nicht geboren! Und die Warteliste ist lang!“ Auch Babys werden aufgenommen. Denn es gibt viele Müller, die nach der Mutterschaft baldmöglichst zurück in den Beruf möchten.

„Je flexibler die Kinderbetreuung, desto leichter fällt der Wiedereinstieg“, weiß Astrid Vornmoor. Sie ist die Autorin einer regionalen Studie für Unternehmen, die den Titel trägt „Fachkräfte finden und halten“. Die bestehende Betreuungsinfrastruktur sei qualitativ gut, hinsichtlich der angebotenen Betreuungszeiten aber nicht für alle Eltern hinreichend flexibel hinsichtlich der Randzeiten- und Ferienbetreuung, hieß es schon im September 2015 auf einer Fachtagung,die Vornmoor mit organisiert hatte und zu der im Remscheider Rathaus rund 70 Erzieherinnen zusammenkamen. Der damals vielbeachtete Vortrag von Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek (Universität Bamberg) ist auch heute noch auf der Internetseite der Stadt Remscheid nachzulesen.

Unter „Partner für flexible Kinderbetreuung“ finden  sich dort auch gute Beispiele aus der Praxis. Dazu zählen aus Remscheid die IKE-Kita „Confetti“, die Großkindertagespflege „Regenbogenzwerge“,  der stadtteiloffene Kindergarten „Hoppelhasen“ der Fa. Vaillant, die Vereine „Die Wiege“ und „Die Verlässliche“ sowie mehrere Grund- und weiterführenden Schulen mit einem überdurchschnittlichen OGS-Angebot.

Auf die folgt nun ein knapp sieben Minuten langer Film, der in Kürze im Internet bei YouTube abgerufen werden kann (Link folgt). Den hat das Frauenbüro der Stadt Remscheid im Rahmen der Landesinitiative „NetzwerkW“ mit Mitteln des NRW-Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter durch die Wuppertaler Siegerbusch Filmproduktion herstellen lassen. Er greift Betreuungsprobleme im Städtedreieck auf und nennt verschiedene praktische Lösungsmöglichkeiten. Damit möchten die Projektkoordinatorin Astrid Vornmoor und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Christel Steylaers auch in Bild und Ton den Nachweis erbringen, das sich die Arbeitszeiten von Eltern, der Fachkräftebedarf der Arbeitgeber, Kindeswohl und die Belange der Beschäftigten im Kitabereich sehr wohl miteinander vereinbaren lassen, wenn man sich denn darum bemüht. Steylaers: „Arbeitgeber wünschen sich, dass Beschäftigte möglichst in Vollzeit an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dafür reichen aber oft die vorhandenen Betreuungszeiten in den Einrichtungen nicht aus, oder die wiedereinsteigende Mutter oder der Vater sind unschlüssig, wie viele Stunden in der Betreuung sie ihrem Kind zumuten können und welche Kosten sie für die Kinderbetreuung übernehmen wollen.“ Besonders für Frauen, die vor der Familiengründung im Schichtdienst beschäftigt waren, sei eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz oft schwierig.

Der Internet-Flyer und nun auch der Film weisen beispielhaft hin auf flexible innovative Kinderbetreuungsangebote in Remscheid, Solingen und Wuppertal für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 16 Jahren.

Arbeitschancen für geflüchtete Menschen

Ausbilder Wolfgang Paas in der Holzwerkstatt mit geflüchteten jungen Menschen.Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Zwischen der Einreise geflüchteter Menschen und dem Einstieg in eine Ausbildung oder Arbeitsaufnahme liegen mehrere mögliche Stationen. Die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) der Agentur für Arbeit folgt in der Regel auf einen Integrationskurs. Aktuell betreut die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal in den Integration Points der drei bergischen Städte insgesamt 826 geflüchtete Menschen, darunter 195 aus Remscheid. Unter 25 Jahre alt sind davon im Städtedreieck 275 und in Remscheid 62. Genau das ist die Zielgruppe von PerjuF. “Für die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt ist das Erlernen der deutschen Sprache die wichtigste Voraussetzung“, erklärt Franz Heuel, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Doch wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Spracherwerb leichter gelingt, wenn dieser mit praktischen Tätigkeiten kombiniert wird, so wie beispielsweise in der Maßnahme PerjuF.“

Diese vier- bis maximal sechsmonatige Maßnahme richtet sich an junge geflüchtete Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf –- Asylbewerber, Geduldete mit Arbeitsmarktzugang sowie Asylberechtigte –, die perspektivisch eine berufliche Ausbildung anstreben und stellt ein niedrigschwelliges Angebot im Vorfeld von Berufswahl, Ausbildung und Qualifizierung dar.

Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat für Remscheid das Grone-Bildungszentrum an der Berghauser Straße mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. Für Kunden der Arbeitsagentur gibt es insgesamt 36 Plätze, die gleichmäßig auf die drei Städte verteilt sind. Hinzu kommen noch 15 Plätze für Kunden des Jobcenters Solingen und 18 Plätze für Kunden des Jobcenters Remscheid. Ziel ist es, den jungen geflüchteten Menschen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zu geben und ihnen ausreichende Kenntnisse über Zugangswege, Aufbau und Funktionsweise des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu vermitteln, damit sie eine eigenständige Berufswahlentscheidung treffen können und vorrangig eine Ausbildung aufnehmen. Dabei steht neben dem Kennenlernen der Rahmenbedingungen und Anforderungen an verschiedenen Ausbildungen und Berufsfeldern der Arbeitswelt allgemein auch die Vermittlung von berufsbezogenen Sprachkenntnisse im Vordergrund, die für eine berufliche Eingliederung notwendig ist. Die Maßnahme gliedert sich in eine zweiwöchige Einstiegsphase, an die sich Projekte in den Bereichen Holz, Metall, Farbe oder Hauswirtschaft sowie betriebliche Praktika anschließen.

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Können Sie sich noch an diese Aktion erinnern?

Werbeaktion aus dem Jahre 1988.Mir ist ein Autoaufkleber von August 1988 in die Hände gefallen: „Remscheid 1a an der A1“, herausgegeben von der Fördergemeinschaft Remscheid e.V. An 13 Samstagen, vom 4. Juni bis einschließlich zum 27. August 1988, konnten Autofahrer mit diesem Aufkleber an Ihrem Auto einen Werkzeugkoffer der Firma Heyco gewinnen. Können Sie sich noch an diese Aktion erinnern?

Erste Phase der Baustelle „Trecknase“ beginnt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für die Baustelle an der Trecknase wird das große Umleitungs- und Verkehrskonzept ab Donnerstag, 30.März, in mehreren Schritten realisiert. Ab  Montag, 3. April, gelten dann erstmals die alternativen Wegstrecken und Ausweichrouten zur Umfahrung des Baustellenbereichs. Mit erheblichen Rückstaus in den ersten Tagen der Baustelleneinrichtung ist zu rechnen.
Von Donnerstag (30.3.) bis Sonntag (2.4.) werden die Absperrungen und Baustellenampeln stufenweise aufgebaut und in Betrieb genommen. Die meisten Arbeiten finden nachts statt.

In Kitas kaum Interesse an 25-Stunden-Betreuung

Zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 1. August 2017 wurde bzw. wird das Platzangebot in den städtischen Kindertageseinrichtungen um 176 Plätze erhöht. Hiervon werden 103 Plätze in den neuen Einrichtungen Remscheider Straße und Am Holscheidsberg vorgehalten. Weitere 73 Plätze konnten durch Veränderungen der Gruppenstrukturen oder Überbelegungen geschaffen werden. Durch die Überbelegungen entstehen jedoch keine dauerhaften Plätze. Im selben Zeitraum konnten in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Remscheid zusätzlich 30 Plätze für zweijährige Kinder sowie weitere 151 Plätze für Kinder über drei Jahren bereitgestellt werden.

Ab 1. August 2017 werden gegenüber dem 1. Januar 2016.zusätzlich 155 Kinder ganztägig mit 45 Wochenstunden in den städtischen Kindertageseinrichtungen betreut. Dies entspricht einem Anstieg von 3,1 Prozent. Im selben Zeitraum sinkt die Inanspruchnahme von 35-Stunden-Betreuungen um 2,2 Prozent. Die 25-Stunden-Betreuung wird mit zehn Plätzen insgesamt kaum in Anspruch genommen.

In Folge der Inbetriebnahme neuer Einrichtungen / den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote ist davon auszugehen, dass Überbelegungen zukünftig nicht mehr erforderlich sein werden. Der reduzierten Anzahl aufgenommener Kinder folgend wäre dann auch die Personalausstattung der städtischen Kindertageseinrichtungen wieder zu reduzieren. (aus einer Verwaltungsvorlage zur Ratssitzung am 30. März)

Dreiteiliges IHK-Seminar für Existenzgründer

Pressemitteilung der IHK

Der Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit bietet die Chance zu mehr Unabhängigkeit und Eigenverantwortung. Er schafft die Möglichkeit, die eigenen Ideen und Ziele für sich selbst in die Tat umzusetzen. Dieser Schritt birgt jedoch auch Risiken: Steht die Finanzierung? Habe ich an alle rechtlichen Voraussetzungen gedacht? Wie muss ich werben? Welche öffentlichen Förderhilfen kann ich bekommen beziehungsweise beantragen? Wo bekomme ich Hilfe, wenn es am Anfang nicht so gut läuft? Und ganz wichtig: Wie bereite ich mich auf ein mögliches Bankgespräch vor? Antworten auf diese und viele andere Fragen möchte ein dreiteiliges Existenzgründungsseminar der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) geben. Es findet statt am 3. und 4. April jeweils von 17 bis 20 Uhr und am 5. April von 17 bis 19.30 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal, Heinrich-Kamp-Platz 2. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie bei der IHK unter Telefon: 0202 2490-701 (Svenja Lütkereinke), E-Mail: s.luetkereinke@wuppertal.ihk.de oder online unter www.wuppertal.24.de, Dokumentennummer 87901.

Bergischer Rat gegen belgische Atomkraftwerke

Pressemitteilung der Grünen

Der Bergische Rat hat sich in seiner Sitzung am 24. März im Remscheider Rathaus der bergischen Erklärung „100% Erneuerbare Energien Region“ angeschlossen, die 2012 von den Landtags- und Bundestagsabgeordneten des Bergischen Landes unterzeichnet wurde. Mit der Energiewende können wir den Strukturwandel im Bergischen fördern und Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen hierfür ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen innerhalb der Region. Deshalb ist es so wichtig, dass die Erklärung von der Politik mitgetragen wird und konkrete Projekte initiiert werden, um die ambitionierte Zielsetzung erreichen zu können. Klimaschutz kann gar nicht genug Unterstützerinnen und Unterstützer haben!

Außerdem hat sich der Bergische Rat einem auf einen grünen Antrag zurückgehenden Remscheider Ratsbeschluss angeschlossen, die Städteregion Aachen in ihren Bemühungen zur Abschaltung der Schrottreaktoren in Tihange und Doel zu unterstützen. Nur die Vertreterinnen und Vertreter der Wuppertaler CDU im bergischen Rat haben dagegen gestimmt, obwohl die drei Oberbürgermeister aus Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie die IHK-Vertreter die Wichtigkeit dieses Themas herausstellten und sich für den Antrag aussprachen. Die Bedrohung ist konkret, so werden unter anderem in den Kommunen bereits Jodtabletten zum Schutz der Bevölkerung bei einer möglichen Atomkatastrophe gelagert. Nur bei der Wuppertaler CDU scheint das noch nicht angekommen zu sein. Nachdem bereits im Wuppertaler Stadtrat eine gemeinsame, eindeutige Stellungnahme der Stadt an der CDU gescheitert war, wurde von den Vertreterinnen und Vertreter der Union in der heutigen Sitzung eine weitere Chance vertan, sich solidarisch mit der Städteregion zu zeigen.

Buch zeigt Röntgen einmal ganz privat

Im Röntgen-Museum wird zur Stunde der neue Bildband „Wilhelm-Conrad-Röntgen – Photographien – Photographs“ des Bergischen Verlags präsentiert. Die zweisprachige (deutsch/englisch), fadengeheftete Ausgabe erscheint pünktlich zum Geburtstag des berühmten Sohnes der Stadt. Sie enthält eine Auswahl der schönsten und kaum bekannten Aufnahmen des leidenschaftlichen Photographen Wilhelm Conrad Röntgen aus dem umfangreichen Archiv des Deutschen Röntgen-Museums. Dort werden mehr als 1.600 Glasnegative aus dem Nachlass Röntgens aufbewahrt. Sie zeigen die Privatperson Röntgen, den leidenschaftlichen Bergwanderer und Fotografen, den Ehemann und Freund, der die Öffentlichkeit zeitlebens eher mied. Besondere Brief-Zitate Röntgens an seine Wegbegleiter und Freunde zeigen den Wissenschaftler in dem neuen Buch zusätzlich von seiner privaten Seite.

Das Buch ist in zwei große Kapitel aufgeteilt. Im ersten Teil sind Beispiele früher Aufnahmen mit der Plattenkamera zwischen 1890 und 1906 dokumentiert. Im zweiten Teil folgen Aufnahmen mit der Stereokamera, die thematisch in die unterschiedlichen von ihm bereisten Städte, Regionen und Länder führen. Zusätzlich zu der normalen Buchausgabe erscheint auch eine exklusive und handgefertigte Vorzugsausgabe, die auf 100 Exemplare limitiert ist.

„Bunter Abend“ für Jungwähler und Kandidaten

Erstwähler/innen können Landtagskandidaten ‚löchern‘“, überschrieb der Waterbölles am 22. März die Einladung des Jugendreferat des  Evangelischen Kirchenkreises Lennep und der Arbeitsgemeinschaft offener Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) an junge Erwachsene, speziell Erstwähler im Alter von 18 – 22 Jahren, im Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Burger Str. 23, die Remscheider Kandidat/innen  zur Landtagswahl am 14. Mai kennenzulernen. Und das nicht bei einer „trockenen“ Podiumsdiskussion, sondern am Billardtisch, beim Kickern und bei sportlichen Brettspielen. Und nach dieser „Aufwärmrunde“ bei einem „politischen Würfelspiel“. Bei dem konnten Jens Peter Nettekoven (CDU), Jörg von Pohlheim (FDP), Jutta Velte (Grüne), Fritz Beinersdorf (Linke) und Sven Wolf (SPD) bei Spielen und durch überzeugende Antworten dem „Landtag“ in der Mitte des großen Spielfeldes näherrücken. Einiges war dabei aber reine Glücksache, wie sich am Freitagherausstellte: Wer beim Würfeln mehrere Male auf den falschen Feld landete, musste pausieren und konnte sich folglich nicht präsentieren. Zufall auch, dass die Kandidaten häufiger auf „Spiele“-Feldern landeten und seltener auf „Frage“-Feldern. Das schmälerte den politischen Informationsgehalt dieses ansonsten für die Wähler wie für die Kandidaten „bunten  Abends“. Der begann mit dem Appell von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an die Jungwähler „Wählen gehen!“