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Feuerwehr: Rund-um-die-Uhr-Einsatz mit 3 Stellen weniger

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen. Zum Beispiel bei der Remscheider Berufsfeuerwehr:

  • „Die Feuerwehr praktiziert interkommunale Zusammenarbeit in den Bereichen überörtliche Hilfe, nachbarschaftliche Hilfe und gemeinsame Fahrzeuge (z.B. Kranwagen mit Solingen). Nach Angaben der Feuerwehr kann die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Beschaffungen (z.B. Bekleidung, Fahrzeuge, technische Geräte) sowie durch gemeinsame Ausbildung noch erweitert werden. Eine solche Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit führt zu einer Reduktion der Aufwendungen. Die Feuerwehr geht hier von einem jährlichen Entlastungspotenzial i.H.v. 100.000 € aus.
  • Die Feuerwehr erzielt Einnahmen u.a. aus Kostenersätzen und Entgelten, geregelt in der "Satzung über den Kostenersatz und Entgelte für Leistungen der Feuerwehr der Stadt Remscheid vom 10.09.1999". Die letzte Änderung der Satzung ist am 01.01.2002 in Kraft getreten. Ersatz für die durch den Einsatz der Feuerwehr entstandenen Kosten wird beispielsweise von dem Verursacher verlangt, wenn er die Gefahr oder den Schaden vorsätzlich herbeigeführt hat. Entgelte werden z.B. für die Gestellung von Brandsicherheitswachen erhoben. … Die Kostenersatz-Sätze und Entgelte wurden zuletzt 2001 kalkuliert. Eine Erhöhung um 15 Prozent entspricht einem Potenzial von 50.000 €.
  • Die Feuerwehr fordert für das Befreien von … eingeklemmten Personen keinen Kostenersatz, obwohl dies nach der Satzung möglich wäre. Das jährliche Potenzial hierfür liegt bei 17.000 €. Die Kostenerhebung .. war … 2001 … Verwaltungsvorstand aus Pietätsgründen abgelehnt worden.
  • Der Brandschutzbedarfsplan der Stadt Remscheid legt für Brand- und Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst insgesamt 28 rund um die Uhr zu besetzende Funktionen zugrunde und geht von einem Personalfaktor von 4,4 aus. Damit sind zur Besetzung der 28 Funktionen 123,2 Vollzeitstellen erforderlich. Nach internen Berechnungen der Feuerwehr ist eine Absenkung des Personalfaktor auf 4,3 möglich. Dies wird in den nächsten Brandschutzbedarfsplan aufgenommen, der Ende 2007 / Anfang 2008 fertig gestellt werden soll. Mit einem Personalfaktor von 4,3 sind … 2,8 Stellen weniger erforderlich. Der Stellenplan kann damit um drei Vollzeitstellen reduziert werden. Der tatsächliche Abbau erfolgt durch Nutzung der Fluktuation.“

(Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?  

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