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Keine neuen Fälle von Vandalismus oder Diebstahl

Die Flut der Anfragen, mit denen die CDU-Fraktion die Verwaltung unnötig auf Trab hält, scheint leider nicht abzureißen. Aktuelles Beispiel: die Anfrage „zur Sicherheit und Ordnung auf den Remscheider Friedhöfen“. Die Verwaltung hat sie in Abstimmung mit dem evangelischen Kirchenkreis Lennep zur Sitzung des städtischen Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 6. Februar beantwortet:

Frage: Wie ist es um die Sicherheit und Ordnung auf den drei städtischen Friedhöfen und dem Begräbniswald sowie den übrigen Friedhöfen in Remscheid bestellt? Ist es seit November 2016 zu weiteren Vandalismusschäden, Diebstählen oder Überfällen gekommen?
Antwort: Nein, auf den Remscheider Friedhöfen sind weder weitere Schäden durch Vandalismus oder Diebstahl noch Übergriffe auf Friedhofsbesucher bekannt geworden.

Frage: Wie ist es um die Beleuchtung bestellt? Gibt es diesbezügliche „Klagen“ oder Hinweise der Friedhofsbesucher?
Antwort: Nein, diesbezügliche Klagen der Friedhofsbesucher wurden in der Vergangenheit nicht an die Friedhofsverwaltungen herangetragen. Auf keinem der Remscheider Friedhöfe sind Beleuchtungen vorhanden bzw. ist angedacht, diese zu installieren. Im Begräbniswald, der Wald im Sinne des Gesetzes ist, ist dies ohnehin ausgeschlossen. In vielen Fällen sind die Eingangsbereiche rund um die Friedhofskapelle beleuchtet.
Frage:  In welcher Form und wie oft werden die Begräbnisstätten in Remscheid kontrolliert?
Antwort: Durch die Präsenz der Friedhofsverwalter findet auf allen Remscheider Friedhöfen tagsüber eine gewisse Kontrolle statt – nur eben nicht an Abenden oder Wochenenden. Kontrollen einzelner Grabstätten finden nur hinsichtlich der jährlichen Standsicherheitskontrollen der Grabmale statt. Zusätzlich werden – meist auch jährlich – die Pflegezustände der Grabstätten kontrolliert. Explizite Kontrollen hinsichtlich Vandalismusschäden erfolgen nicht.

60 unbegleitete minderjährige Ausländer

„Derzeit leben 60 unbegleitete minderjährige Ausländer in Remscheid. (23 Volljährige und 37 Minderjährige)“ (**), hat die Verwaltung am vergangenen Donnerstag im Haupt- und Finanausschuss mitgeteilt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 16. Januar. Sie stammen aus folgemden Ländern:

Haus auf Honsberg für dreißig junge Flüchtlinge“, berichtete der Waterbölles am 17. Februar 2016. Das Wohnhaus Honsberger Straße 64 war damals kurzfristig als neues Zuhause für rund dreißig junge Flüchtlinge (in zehn Wohnungen) hergerichtet und von den ersten neun unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bezogen worden. Ihre Betreuung übernahm die ISS-Kinder- und Jugendhilfe gGmbH als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

26 Afghanistan
09 Guinea      
07 Somalia  
05 Irak      
05 Syrien 
02 Iran            
01 Pakistan        
01 Marokko  
01 Eritrea            
01 Bosn.-Herzegow.   
01 Elfenbeinküste    
01 Albanien      

Frage: Wie wird zumindest weitgehend sichergestellt, dass die Altersangaben der in Remscheid lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge auch den Tatsachen entsprechen? Wird in Zweifelsfällen eine medizinische Altersprüfung durchgeführt?
Antwort: Die Altersfeststellung wird gemäß dem „Verfahren zur Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländern (UMA)“ des Landschaftsverbandes Rheinland (hier der Link zum LVR) von den Fachkräften des Allgemeinen Sozialdienstes durchgeführt. Die medizinische Altersfeststellung ist Bestandteil der Empfehlung und wird in Zweifelsfällen auch veranlasst.

Frage: Liegen Erkenntnisse zur Straffälligkeit der in Remscheid lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Vergleich zu volljährigen Flüchtlingen vor? Wenn ja, welche?
Antwort: Es liegen keine Erkenntnisse über Straffälligkeiten von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen vor.

(**) Dazu die Verwaltung aug Anfrage: "Auch wenn volljährige „unbegleitete minderjährige Ausländer“ (UMA) von der Begrifflichkeit ein Widerspruch sind, gelten sie aus Jugendamtssicht, solange sie sich in jugendhilferechtlichen Maßnahmen befinden (Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII), rein rechtlich als UMA. Erst wenn die Jugendhilfe eingestellt wird, wechseln sie in den Asyl-Bereich."

Internet-Medien mit merkwürdigem Kurs

Im normalen Tagesgeschäft scheint es manchmal so zu sein, als ob eine freie, unabhängige Presse in der Gesellschaft zunehmend weniger Befürworter fände. Als würden wir in Syrien, Nordkorea oder der Sowjetunion leben. Da war es nur gut und richtig, dass die Remscheider SPD zu ihrem heutigen Neujahrsempfang den WDR-Chefreporter Horst Kläuser in den „Neuen Lindenhof“ auf den Honsberg eingeladen hatte, um „die Bedeutung freier Medien für unsere Gesellschaft“ hervorzuheben. Und Kläuser tat dies in der ihm eigenen Eloquenz und Sachlichkeit. Und unterhaltend obendrein.

Horst Kläuser. „Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen“, warnte Kläuser. „Da gibt es auch Medien, die einen  merkwürdigen Kurs fahren. Dort findet man dann Hunderte von Kommentaren voller Hass und Beleidigungen zu einem Rundfunk-Kommentar, da ist der noch gar nicht zu Ende gesprochen.“ Auch verwies er auf die vielen Verschwörungstheoretiker, die sich im Internet in den diversen sozialen Netzwerken tummeln. Als Beispiel nannte er die Kondensstreifen, die Flugzeuge bei bestimmten Wetterlagen am Himmel hinterlassen. „Tausende glauben, die seien vom CIA gemacht, um die Gehirne der Menschen durch gefährliche Strahlung zu vernebeln!“

Oder die gewaltbereiten „Reichsbürger“, für die Deutschland „eine GmbH von Gnaden der USA“ sei. „Auch Fake News werden im Internet durchaus professionell verbreitet. Das macht es den Konsumenten manchmal schwer, Seröses von Unseriösem zu unterscheiden“, so der Remscheider Journalist. Ohne die Presse und ihre wahrhaftige Information und die sachliche Darstellung der Zusammenhänge sei in der Gesellschaft keine Meinungsbildung möglich. Mit einem Vielklang von Informationen und Meinungen seien die derzeit rund 300 Tages-, 22 Wochen- und sechs Sonntagszeitungen in Deutschland zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten „der Kitt in unserer Gesellschaft“, etwa der zwischen den Parteien und den Wählern. Da müssten Journalisten dann gelegentlich auch mal „parteiisch sein im guten Sinne“, warnend den Finger heben gegenüber „fremdenfeindlichen Gröhlern wie in Dresden, die unsere Demokratie in Frage stellen“.

Zwar zog Horst Kläuser die kommerziellen Medien („Privatfunk“) nicht generell in Zweifel, fragte sich allerdings, ob die jemals in der Lage sein würden, den Informationsbedarf der Gesellschaft alleine zu decken. In diesem Zusammenhang nannte er den geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag pro Wohnung – im Volksmund „Rundfunkgebühr“ – von 17,50 Euro im Monat eine „gute bürgerliche Investition“. Für den Preis von zwei bis drei Schachteln Zigaretten oder  zwei Kinokarten gebe es bei ARD, ZDF, ARTE, 3Sat und Phoenix 64 Hörfunk- und fünf Fernseh-Programme sowie weitere zehn regionale Fernsehprogramme. Gleichwohl ließ Horst Kläuser den Begriff der „4. Gewalt im Staat“ für Medien nicht gelten. Da halte er sich doch lieber an den Artikel 5 des Grundgesetzes zur Presse- und Meinungsfreiheit. Sein eindringlicher Appell: „Schätzen Sie die Arbeit der Journalisten und der Medien, die sich tagtäglich bemühen, Sie gut zu informieren. Ich kenne nach 40 Jahren als Journalist noch keinen einzigen Kollegen, der vorsätzlich die Unwahrheit verbreiten würde!“ Allerdings müsse man auch akzeptieren, dass gut recherchierte Information ihren Preis habe.

Unter den rund 170 Gästen des SPD-Neujahrsempfangs, die der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf im „Neuen Lindenhof“ begrüßt hatte, waren viele, die im öffentlichen Leben das Stadt eine Rolle spielen – aus den Sozialverbänden, Sportvereinen, Schulen, Gewerkschaften, Kirchengemeinden und natürlich auch aus den Ratsfraktionen von CDU, FDP, Grünen, Linken, W.i.R. und SPD, darunter die frühere Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bürgermeister Otto Mähler. Stellvertretend für alle Ehrenamtler hieß Wolf namentlich Helma Ritscher (Deutsch-Indische Gesellschaft) und Brigitte Sommer (Blindenverein) willkommen. Eine Gedenkminute galt der vor wenigen Tagen plötzlich verstorbenen SPD-Kommunalpolitikerin Rita Jungesblut-Wagner. Sie habe in Remscheid über viele Jahre hinweg, so Wolf, insbesondere bei sozialen und bildungspolitischen Themen „unglaubliche Leidenschaft“ entwickelt.

Musikalisch umrahmte ein Kammermusikensemble der Bergischen Symphoniker den Empfang: Doris Lange-Haunhorst, Flöte; Martin Haunhorst, Violine; Carol Habich-Traut, Bratsche, und Christian Kircher, Cello.

"Eine ausgesprochen gute Wahl getroffen!"

Seit 2015 zeichnet die Remscheider SPD Menschen aus, die sich um unsere Heimatstadt verdient gemacht haben. In Anwesenheit der vorjährigen Preisträger Beate Wilding (2015), Daniela Krein (2016) und Harald Neumann (2017) galt die Ehrung "Stolz auf Remscheid" in diesem Jahr „einer vorbildlichen Unternehmerpersönlichkeit“, dem Remscheider Unternehmer Dr. Walter Spelsberg. Er habe sich als langjähriger Vorsitzender der Remscheider Orchesterfreunde um die Remscheider Kultur verdient gemacht.

In seiner Laudatio ging Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf einen Bericht über Spelsbergs Leben ein, den dieser vor vielen Jahren bei den Rotariern gehalten hatte: „Diesen Lebensbericht zu lesen ist wirklich spannend. Er ist ein Dokument eines Mannes, der in der Stadt Remscheid tief verwurzelt ist, und gleichzeitig ein berührendes Dokument eines Mannes, der vieles erlebt hat und gekennzeichnet ist von einer zutiefst demokratischen Einstellung, die ihrerseits von seinen Erfahrungen aus der Zeit der Nazidiktatur geprägt ist. Da ist die Leidensgeschichte des jungen Mannes, der in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten ist und aus ihr entlassen wurde, weil er glaubhaft vorgeben konnte, Landwirt zu sein. Erschrocken hat mich sein damaliges Alter. Er war noch keine 17 Jahre, als er nach Hause zurückkehren konnte. Gerade zum Kriegsende wurden viele Jugendliche von den Nazis und der Wehrmacht eingezogen, missbraucht für einen schon längst verlorenen Krieg, einem totalitären Regime geopfert. Sein älterer Bruder hat diesen Wahnsinn nicht überlebt und ist mit 20 Jahren kurz vor Kriegsende gefallen.“

„Remscheid ist eine Stadt, auf die ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu Recht stolz sein können! Remscheid ist eine Stadt, für die es sich lohnt sich zu engagieren. Das machen viele hundert Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Hierfür sind wir als Remscheider SPD dankbar.“ (Zitat aus dem Programmflyer des SPD-Neujahrsempfangs 2018)

Eigentlich hatte Walter Spelsberg Musiker werden wollen. Schon in der Schule sang er und spielte Geige, führte in der EMA 1938 als Mitglied im Schulchor den Messias auf. „Wohlgemerkt, nach der Reichsprogromnacht, lange nach der Vereinnahmung der Kirche in die staatlich verordneten so genannte ‚deutsche Christen‘, zu einer Zeit, als die Verfolgung von Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten und engagierten Christen längst an der Tagesordnung war. Da bedurfte es sehr viel Mut, in Anwesenheit von Zuhörern in braunen Uniformen die befreiende Botschaft des Evangeliums vorzutragen“, betonte der OB.

Die Karriere als Musiker scheiterte am Veto des Vaters. Später habe er seinen Aufstieg in die Höhe des Virtuosentums selbst angezweifelt, verriet Mast-Weisz. Denn: „Eine Rolle in einem Orchester hätte für ihn zur Folge gehabt, so spielen zu müssen, wie der Dirigent es gerade will. Da wird der bergische Dickkopf in ihm mehr als deutlich!“

Also blieb Walter Spelsberg im elterlichen Handwerksunternehmen, dessen Wurzeln bis zum 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648) zurückreichen. Sein Vater weihte ihn in die Feinformschmiede-Arbeit ein. Woraus allerdings keine richtige Liebe erwuchs. Sein Weg in das Studium der Betriebswirtschaft musste er sich durch Semesterferienarbeit selbst finanzieren. 1954 schloss er es ab, 1956 promovierte er in Innsbruck.

Und immer wieder Musik. Mit Studenten der Musikhochschule, mit der Remscheider Kantorei unter Kurt Pantzer. Dort lernte Spelsberg auch seine Frau Ursula Dohrmann kennen. Nach zwei Jahren Tätigkeit bei einem Solinger Wirtschaftsprüfer trat er am 1. April 1959 in das Unternehmen ein und übernahm schon drei Jahre später die Gesamtverantwortung. Der Oberbürgermeister weiter: „Der Erfolg von Dohrmann ist gerade sein Erfolg. Die vielen Projekte des Unternehmens aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Neben dem traditionellen Straßen- und Tiefbau kamen weitere Tätigkeitsfelder dazu, so z.B. Hoch- und Ingenieurbau, Industriebau und Baustoffproduktion. Berufliche Erfolge in einem Familienunternehmen, das von Schicksalsschlägen nicht verschont blieb: Seine Frau Ursula starb 2001, sein Sohn Peter auch viel zu früh 2013.“

Für Burkhard Mast-Weisz sind es vier wesentliche Aspekte, die Dr. Walter Spelsberg auszeichnen und für die er nun zu Recht ausgezeichnet werde:

"Er ist ein erfolgreicher Unternehmer, der mit dem Erreichten nie zufrieden war, der immer auch danach gefragt und gehandelt hat, wie denn auf der Basis des Erreichten Weiterentwicklungen möglich sind. Und diese hat er auch umgesetzt.

Er ist ein der Kultur sehr verbundener Mensch mit einer ungebrochenen Liebe zur Musik. Er ist Unterstützer des Orchesters, er ist einer der maßgeblichen Orchesterfreunde; ohne sein Engagement hätten viele wunderbare Kulturveranstaltungen und Projekte nicht stattfinden können.

Er ist dieser Stadt sehr verbunden. Er hängt an ihr, verschließt aber gerade deswegen nicht die Augen vor Entwicklungen, die ihm nicht gefallen. Er fragt in dem von mir erwähnten Lebensbericht mehrfach, ob die Stadt heute anders aussehen würde, wenn sich die Bürgerschaft frühzeitig eingebracht hätte, wenn Politik und Bürgerschaft frühzeitig zu einem gemeinsamen Konsens gefunden hätten. Wie aktuell dieses Thema ist, erleben wir ja heute, wenn es darum geht, bei den Planungen zu Belebung der Innenstadt möglichst viele und durchaus kontroverse Ideen zu einem gemeinsamen Vorgehen zu verknüpfen. Wir sollten seine Frage ernst nehmen. Viele unserer Entscheidungen wirken sehr lange nach. Umso wichtiger ist es, sie mit breitem politischem Konsens zu treffen und die Bürgerschaft, wo immer es geht, einzubinden. Das ersetzt nicht die eigene Verantwortung eines und einer jeden im Rat, in den Bezirksvertretungen und in den Ausschüssen und Beiräten. Sie muss aber erklärbar und nachvollziehbar sein.

Er hat vieles erreicht, er hat aber auch viel tragen müssen. Er ist ein sehr bescheidener und dankbarer Mensch mit viel Gottvertrauen. Er tut vieles im Stillen, erwartet keinen Dank, zu unterstützen scheint sein Anliegen zu sein. Unsere Stadt ist sein Anliegen. Sehr geehrter Herr Dr. Spelsberg, ich freue mich sehr, dass die SPD Sie zu dieser Auszeichnung vorgesehen hat. Sie hat eine ausgesprochen gute Wahl getroffen. Sie haben diese Auszeichnung ausdrücklich verdient!“

„Ich freue mich über diese Ehrung“, sage der Geehrte nach den ersten Glückwünschen. Mag sage den Remscheidern zwar nach, ihr Stolz auf ihre Heimatstadt sei wenig ausgeprägt. Dabei hätten sie dafür Grund genug. Dank gab Dr. Walter Spelsberg an Malermeister Helmut Epe weiter, ein langjähriger Weggefährte bei den Remscheider Orchesterfreunden, der sich um die Akustik des Theaters und des Probenraumes der Orchestermusiker verdient gemacht habe. „Seine“ Firma Dohrmann bezeichnete er als „eines der wenigen Bauunternehmen, das mit den Großen in der Branche noch mithalten kann“. 2020 feiert die Firma ihr 125-jähriges Bestehen. Spelsberg scherzhaft: „Dann wird auch die Trecknase längst fertig sein. Das ganze marode Straßensystem, die Folge einer verfehlten Verkehrspolitik, wahrscheinlich leider nicht!

Wochenrückblick vom 23. bis 28. Januar 2018

Wijus: Neue Mitglieder sind herzlich willkommen

Die Rechtsanwältin Carina Bürgel (Kreissprecherin und 1. Vorsitzende), Annika Beckmann (          2. Vorsitzende) und Friedrich Mahnert (Vorsitzender) bilden in diesem Jahr den Vorstand der Remscheider Wirtschaftsjunioren, der inzwischen ein „e. V.“ im Namen trägt. Aus dem bisherigen Beirat des Vereins ist ein Verwaltungsrat geworden, bestehend aus Dr. Sebastian Reichhardt (Schatzmeister), Thomas Strycker (Arbeitskreis Politik/Wirtschaft), Alexander Mäuler (AK Wirtschaft erleben), Christoph Imber (AK Unternehmertum, Pressesprecher) und Jan Engels (AK MitKomm).

„MitKomm“ ist die Abkürzung für „Mitglieder und „Kommunikation“. Darunter verbergen sich Aufgaben wie Mitgliedergewinnung, -bindung und -betreuung. Und darauf legt der Verein besonderen Wert. Denn die Zugehörigkeit zu den „Wijus“, wie sich die Wirtschaftsjunioren selbst nennen, ist an das Alter gebunden (25 bis 35). Allerdings nicht strickt, sondern fließend. „Hauptsache ist der Spaß an der Teamarbeit und die aktive Beteiligung daran“, sagte am Donnerstag Carina Bürgel beim traditionellen Kamingespräch mit Vertretern der lokalen Medien. Derzeit hat der Verein 32 Mitglieder, 32 Ehrenmitglieder und 74 Fördermitglieder. Veranstaltungen der untertsch8edlichsten Art (mal Sachinformation, mal Geselligkeit) bieten die Plattform für einen Austausch zwischen „neuen“ und „alten Hasen“.

Der Arbeitskreis „Wirtschaft erleben“ ist alle zwei Jahre für die Veranstaltung "Wirtschaft erleben" verantwortlich, den Tag der offenen Tür der Remscheider Wirtschaft. Der diesjährige Terminsteht schon fest: Samstag, 28. April. Es wird der fünfte Besichtigungstag werden. Die vier früheren wertem die Wijus mit jeweils rund 70 teilnehmenden Unternehmen und rund 8.000 bis 10.000 Besuchen als volle Erfolge . Für April haben bereits einige interessante Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt. Alexander Mäuler: „Es gibt diesmal eine entscheidende Neuigkeit, und zwar können sich die Unternehmen nun im Internet für die Veranstaltung anmelden und alle nötigen Informationen dort angeben!“ Die Internetadresse: www.wirtschaft-erleben.net. Ziel der Aktion ist es wieder, den Menschen aus Remscheid und der Umgebung die heimische Wirtschaft näher zu bringen. Mäuler: „Sie hat viele Besonderheiten, die zumeist im Verborgenen liegen und an diesem Tag einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden können. Für Jugendliche ist es eine gute Chance, potentielle Ausbildungsbetriebe kennenzulernen und sich vorzustellen!“

VRR hält frühere Tunnelsanierung für machbar

Martin Husmann, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Foto: Lothar KaiserSanierung des Rauenthaler Tunnels in weiter Ferne“, prophezeite die Remscheider SPD am 22. September 2017 in einer Pressemitteilung – und meinte damit das Jahr 2030. Der Rauenthaler Tunnel liegt kurz vor dem Bahnhof Oberbarmen und wird von der S7 (Der Müngstener) durchfahren. Der fast 120 Jahre alte Tunnel (gebaut 1897/1898) entspricht schon lange mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Eisenbahnverkehr. Das bestätigte am vergangenen Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss Martin Husmann, der Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Doch vom Termin 2030 wollte er noch nichts gehört haben: „Das irritiert mich jetzt!“ Er sagte den Ausschussmitgliedern zu, sich bei der DB Netz AG als Auftraggeber für die Sanierungsarbeiten zu erkundigen und Druck zu machen. Denn: „Einen solchen Termin würde ich nicht akzeptieren!“ Nachdem die Bohrungen zur Erneuerung des „Rauenthaler Tunnels“ im Juli vorigen Jahren durchgeführt worden sind,  „sollte man bei einer Bauzeit von rund 18 Monaten nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens eigentlich ein Ende der Tunnelsanierung bis 2022/23 erwarten können“, so der Sprecher des VRR.

Das Martin Husmann ebenfalls nicht auf dem Schirm hatte: „Diro Stahl“ in Lüttringhausen ist auf die Bahnverbindung angewiesen. Eine längere Schließung der Strecke nach Wuppertal wegen Bauarbeiten könnte das Stahlunternehmen in den Konkurs treiben, dann in Richtung Solingen, über die Müngstener Brücke, dürfen keine Güterzüge mit Schwerlast mehr fahren.

Angesprochen wurde von Sven Wolf und anderen Ausschussmitglieder auch die seit langem geforderte Direktverbindung von Remscheid über Solingen nach Köln. Doch hier konnte Martin Husmann keine Hoffnung machen. Das läge an der „sehr dichte Trassenbelegung“ zwischen  Solingen und Deutz, und die Weiterfahrt über Hohenzollernbrücke sei technisch nicht möglich, ebenso wenig aber auch ein Wenden des Zuges in Deutz.

Eine Direktverbindung Remscheid - Düsseldorf sei dagegen fahrplantechnisch möglich und würde die Reisezeit von 51 Minuten auf 40 Minuten reduzieren. Aktuell liegt eine Preisanfrage vom Streckenbetreiber Abellio zur Beschaffung der zusätzlichen notwendigen Fahrzeuge eine Anfrage beim Fahrzeughersteller vor, um daraufhin eine unverbindliche Preiskalkulation erstellen zu können.

Berufskolleg Technik & Sekundarschule kooperieren

Das Berufskolleg Technik (BTR) und die Nelson-Mandela-Sekundarschule  haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Künftig wird das Berufskolleg Sekundarschüler bei der Berufsorientierung beraten. „Wir freuen uns auf die Kooperation“, betonten Kollegleiter Oliver Lang und Heike Wiegend, die gerade erst ernannte neue Schulleiterin. freuen sich über die gemeinsame Kooperation. Schon in der fünften Klasse der Nelson-Mandela-Schule beginnt die Berufsorientierung. Angeboten werden altersgerechte Praktika sowie weitere Schulkooperationen, welche die Kinder fördern. Das Berufskolleg Technik Remscheid bietet neben der Möglichkeit, den Q-Vermerk zu erlangen und das Abitur nachzuholen, auch einen Schwerpunkt in IT (z.B. das dreijährige Gymnasium) an. Darüber hinaus ist auch denkbar, einen Technik- oder IT-Kurs in der Nelson-Mandela-Schule auszuschreiben, um deren Schützlinge in ihrer beruflichen Laufbahn aussichtsreich zu unterstützen. Wünschenswert sei aber auch der Zuwachs von weiblichen Schülern am Berufskolleg, so von Oliver Lang. Durch die Kooperation soll das Missverhältnis günstig optimiert werden, sodass die bisher ca. 120 Mädchen durch weitere junge Damen exponentiell unterstützt werden.

Um die jungen Menschen individuell unterstützen zu können, bietet das Berufskolleg Technik Remscheid (BTR) an der Neuenkamper Straße am Samstag, 3. Februar, einen Infotag an, an dem sich Schüler/innen und Eltern von 10 bis 13 Uhr über die einzelnen Bildungsgänge informieren und beraten lassen können.

NRW-Kommunen werden spürbar entlastet

Pressemitteilung der FDP

Die Freien Demokraten wenden sich gegen die jüngsten Äußerungen des örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten (Sven Wolf) zum Gemeindefinanzierungsgesetz und weisen auf die Entlastungen für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen hin. Wolf Lüttinger, Vorsitzender der Freien Demokraten im Rat, wirbt dafür, das Gesamtbild zu betrachten und nicht nur einen Teilaspekt der Kommunalfinanzierung herauszugreifen: „Insgesamt fließen mehr Mittel an die Kommunen in Nordrhein-Westfalen als jemals zuvor. Die jüngsten Äußerungen sind ein weiterer verzweifelter Versuch, Angriffsflächen bei der neuen Landesregierung zu suchen. Bereits bei der Diskussion um die Integrationspauschale hatten die Sozialdemokraten ein schiefes Bild abgegeben. Erst geht durch alle SPD-Fraktionen im Land ein Aufschrei, weil die neue Regierung genauso handelt wie die rot-grüne Landesregierung und keine Mittel aus der Integrationspauschale an die Kommunen weiterleitet. Als dann doch 100 Millionen Euro, also 100 Millionen Euro mehr als unter Rot-Grün, aus der Pauschale an die Kommunen weitergegeben werden, wird ein weiteres Haar in der Suppe gesucht. Selbst wenn zusätzliche Milliarden auf die Kommunen in Nordrhein-Westfalen niederregnen sollten, gäbe es keine Anerkennung durch die abgewählte SPD.“

Im Einzelnen ändert sich die Finanzierung der Kommunen besonders in diesen Punkten:

Über das Gemeindefinanzierungsgesetz werden nunmehr 11,7 Milliarden Euro (2017: 10,7 Milliarden Euro) an die Kommunen zugewiesen. Aufgrund der Entwicklung der Steuereinnahmen des Landes ergeben sich die höchsten Zuweisungen an die Kommunen in der Geschichte des Landes. Für Remscheid erhöhen sich die Zuweisungen um 8,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Zudem werden Sport- und Bildungspauschale künftig gegenseitig deckungsfähig sein und auf diese Weise die kommunale Selbstverwaltung gestärkt werden. Ab dem Jahr 2019 sollen Sport- und Bildungspauschale substantiell erhöht und dynamisiert werden. Die Finanzmasse, die an die Kommunen ausgeschüttet wird, ist durch die Reduzierung des Vorwegabzugs von 185 Millionen Euro auf 154 Millionen Euro erhöht worden. Die rot-grüne Landesregierung hatte diesen Abzug eingeführt und damit den Kommunen Gelder entzogen, um den Stärkungspakt Stadtfinanzen zusätzlich zu finanzieren.

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Neues Leitungsteam im Fachbereich „Spiel“

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Susanne Endres und Nadine Rousseau übernehmen zum 1. Februar die Leitung des Fachbereichs Spiel an der Akademie der Kulturellen Bildung. Gemeinsam wollen sie frische Akzente in der Spielpädagogik setzen. Neben dem bewährten und vielfältigen Kursprogramm im Fachbereich Spiel setzen Susanne Endres und Nadine Rousseau künftig verstärkt auf Angebote zur Natur- und Erlebnispädagogik sowie auf diversitätsbewusste Ansätze in der Spielpädagogik. Mit diesen zusätzlichen Schwerpunkten greift die Akademie der Kulturellen Bildung aktuelle Bedarfe aus der Praxis auf. Gleichzeitig betont sie mit dem Leitungsteam die große Bandbreite des Fachbereichs und die Bedeutung des Spiels.

„Spielen ist ein ursprüngliches und wesentliches Element menschlicher Entwicklung. Es umfasst Entdeckungen und Erfahrungen, Abenteuer und Phantasie, Begreifen und Verstehen in der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Spielpädagogik muss als kulturell bildendes Element verstanden und gelebt werden. An der Akademie möchte ich dieses Verständnis gemeinsam mit meiner Kollegin Nadine Rousseau etablieren und interdisziplinär gestalten“, sagt Susanne Endres. Sie ließ sich zur Naturlehrerin ausbilden und studierte Sozialpädagogik sowie Sozialraumentwicklung und –organisation in Darmstadt und Fulda. Von 2005 bis 2017 koordinierte sie für das Spielmobil „Rote Rübe“ unter anderem Projekte für Spielmobile und Ganztagsschule. Ihre Schwerpunkte lagen dabei auf Themen wie Naturerfahrung, Spielen und Bewegen und der Partizipation von Kindern in der Stadt- und Ganztagsschulentwicklung. Zudem baute sie den Kinder- und Jugendbauernhof Kassel auf, den sie 2007 mitbegründete.

Nadine Rousseau ist Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und studierte an den Universitäten in Halle-Wittenberg, Leipzig, Siegen und Sydney. Seit 2010 arbeitete sie in Projekten mit Schwerpunkten auf Interkultur, interdisziplinäre Kulturelle Bildung, internationale Begegnung und Kulturentwicklungsplanung. Für die Akademie der Kulturellen Bildung konzipierte und leitete sie seit 2015 Fortbildungen im Modellprojekt Diversitätsbewusste Kulturelle Bildung (DiKuBi). 2017 gründete sie das DiKuBi-Netzwerk mit einer angeschlossenen Trainer*innenausbildung. „In der Verbindung von Spiel und Diversität lassen sich innovative Lösungen für gesellschaftliche Fragestellungen finden. Ich möchte die Stärken beider Bereiche nutzen, um vielfältige Ansatzpunkte und Raum für neue Erfahrungen und Perspektiven zu schaffen. Eine durch Offenheit, Neugier und Reflexionsvermögen geprägte Haltung ist dafür ein fruchtbarer Ausgangspunkt“, so Nadine Rousseau.

Feierstunde für Dr. Christian Henkelmann

Mit „Fanfarenklang“ eröffnete gestern das Blechbläserensemble der Bergischen Symphoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Peter Kuhn im oberen Foyer des Teo Otto Theaters die Feierstunde zur Verabschiedung von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann, und sie endete mit fetziger Jazzmusik. Eine Verabschiedung in den aktiven Ruhestand. „Aktiv“, weil Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Weggefährte in 16 Jahren, dem scheidenden Stadtdirektor u. a. auch eine Urkunde überreichte, die ihm zum 1. Februar 2018 zum Berater der Stadt Remscheid macht mit der Aufgabe, „die Verbindungen zwischen der Stadt Remscheid und den Entscheidungsträgern im Land Nordrhein-Westfalen, in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union zu vertiefen und zu entwickeln“.

Mast-Weisz war nicht der einzige Weggefährte Henkelmanns, der in diesen zwei Stunden Dank sagte. Da war der Personalratsvorsitzende Klaus Ellenbeck, der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf, der frühere Museumsleiter Dr. Urs Diederichs, und CDU-Fraktionsgeschäftsführer Ansgar Lange vertrat den erkrankten Fraktionsvorsitzenden Jens Peter Nettekoven. Wobei sich aus den einzelnen Wortbeiträgen das Bild eines Politikers und Kulturfreundes herauskristallisierte, das die meisten der rund 100 geladenen Gäste im Saal wohl als zutreffend bezeichnet hätten.

Wer verliert, geht zum OVG Münster

In der gestrigen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses informierten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke und Dietmar Klee, der DOV-Projektkoordinator der Stadtverwaltung über den Stand der von privater und Kommunaler Seite (Stadt Wuppertal) von dem Verwaltungsgericht Düsseldorf und dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster angestrebten Verfahren gegen das geplante Designer-Outlet-Center in Lennep. Am Mittwoch hatten sie die einzelnen Verfahren Vertretern der lokalen Presse erläutert. Die wesentlichen Passagen dieser Pressekonferenz finden sich in nebenstehendem Video, das der Waterbölles bei YouTube eingestellt hat.

Sieben Klagen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf betreffen die einzelnen Baugenehmigungen, zwei die vom Rat beschlossene Einziehung von Teilen der Wupperstraße und eine die Änderung des Flächennutzungsplans. Vor dem OVG Münster geht es in zwei Normenkontrollanträgen um die gerichtliche Überprüfung der Rechtskraft des Bebauungsplans Nr. 657. Ein Antrag stammt von der Stadt Wuppertal. Ferner klagt diese vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf gegen die drei Baugenehmigungen der Stadt Remscheid zum DOC. (Dazu waren am Mittwoch von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erneut kritische Töne zu hören [Foto]).

Seit dem 14. Juni 2017 liegen dem Verwaltungsgericht in digitalisierter Form 43 Aktenordner vor. Nicht zuletzt aus Zeitgründen hatte Remscheid einem Mediationsverfahren zugestimmt. Doch dieser Vorschlag des Gerichts war von der Stadt Wuppertal als Klägerin abgelehnt worden.

Bislang hat das Gericht zwar noch keinen Verhandlungstermin angesetzt, doch Oberbürgermeister Mast-Weisz zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass im Laufe dieses Jahres ein Urteil ergehen werde. Je nachdem, wie das Urteil ausfallen wird, ist damit zu rechnen, dass Klägerin (Wuppertal(Privatleute) oder Beklagte (Remscheid) das Oberverwaltungsgericht in Münster anrufen wird. Dort werden sich dann die gleichen Richter damit zu beschäftigen haben, denen die beiden Normenkontrollanträge vorliegen. Wie diese Anträge begründet worden sind, weiß im Remscheider Rathaus bislang noch niemand. Dietmar Klee: „Konkrete Klagebegründungen liegen uns noch nicht vor!“