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Schlüsseldienstmasche: Tatverdächtiger festgenommen

Seit Anfang des Monats meldeten mehrere Bürgerinnen und Bürger des Bergischen Städtedreiecks einen Betrüger, der mit der sogenannten Schlüsseldienstmasche auftrat. Der Mann gab vor, ein neuer Nachbar zu sein der sich ausgeschlossen habe und dringend Geld für den Schlüsseldienst benötige. In vielen Fällen ging der Betrüger leer aus, in einigen Fällen händigten hilfsbereite Menschen Geld aus. Dabei erbeutete der Täter mehrere tausend Euro. Entsprechende Taten wurden aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, Mettmann, Düsseldorf und Neuss gemeldet. Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zu einem 48-jährigen Wuppertaler, der bereits wegen zahlreicher gleichartiger Delikte aufgefallen und deswegen auch zu Haftstrafen verurteilt worden war. Es besteht der Verdacht, dass er nach Ende seiner Inhaftierung im März  wieder mit seiner alten Betrugsmasche aktiv geworden ist. Auf Antrag der Wuppertaler Staatsanwaltschaft erließ das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Gestern gegen 6.30 Uhr vollstreckten Beamte der Wuppertaler Kripo den Haftbefehl und zugleich einen Durchsuchungsbeschluss. Der mutmaßliche Betrüger konnte an seiner Wohnanschrift in Wuppertal festgenommen werden. Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten offenbar gestohlene Ausweise und Dokumente sicher, die auf weitere Taten hindeuten. Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (aus dem Polizeibericht)

Große Freude in der WG über eigene vier Wände

„Jetzt sind wir frei. Endlich mal frei, dass wir auch mal alleine sein können“, formuliert Bewohnerin Elisabeth Halip ihren Einzug in die ersten eigenen vier Wände, in die sie gemeinsam mit ihrem Mann Florian gezogen ist. Das Zitat stammt aus dem mit Unterstützung der Aktion Mensch von der Filmemacherin Karla Stindt geschaffenen Film über die Entstehung einer besonderen Wohngemeinschaft (WG), der gestern am Ort der Handlung gezeigt wurde – im Neubau Gerhart Hauptmann Straße 4. Acht Jahre dauerte es, bevor der Traum von elf jungen Erwachsene mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen/Behinderungen vom eigenen Heim mit Ausdauer und Unterstützung der evangelischen Stiftung Hephata und der Remscheider Wohnungsgesellschaft GEWAG Wirklichkeit wurde. Und das feierten die Bewohner/innen der WG - nachdem sich alle bestens eingelebt hatten – gestern fröhlich. Zur Eröffnungsfeier kamen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermeister Ernst-Otto Mähler (Alt-Remscheid) und Bezirksbürgermeister Stefan Grote (Südbezirk),  Gabi Leitzbach, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, GEWAG-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt und die beiden Vorstände der Evangelischen Stiftung Hephata, Christian Dopheide und Klaus-Dieter Tichy.

Junge Behinderte freuen sich auf ‚ihre“ Wohnanlage, berichtete der Waterbölles am 29. Oktober 2016, nachdem Jürgen Behrendt auf dem Grundstück Gerhart-Hauptmann-Str. 6 (wo zuvor ein altes Mietshaus abgerissen worden war) der symbolischen Spatenstich getan hatte. „Das innovative Wohnkonzept bietet jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, als Gruppe oder auch individuell gemeinschaftlich zu leben!“, hatte er damals erklärt, wohlwissend, dass die Elterngemeinschaft, die 2013 auf die GEWAG zugekommen war auf der Suche nach bezahlbarem sozialen Wohnraum für ihre Kinder, in der Stiftung Hephata Wohnen gGmbH aus Mönchengladbach den notwendigen Organisator zur Pflege und Betreuung der jungen Erwachsenen unterschiedlichen Grade der Selbstversorgungsmöglichkeit gefunden hatte.

Akzeptanz, Toleranz und Orientierung am Wohl des Einzelnen, Verlässlichkeit, Solidarität, Integration in die Gemeinschaft und die Förderung der Inklusion sind die Inhalte eines Kontinuitätsversprechens, das die Stiftung den Menschen gibt. Zitat aus dem Leitbild der Stiftung: „Wir orientieren uns am Bedarf derer, die unsere soziale Dienstleistung nachfragen. Wir begegnen ihnen mit Respekt, auf Augenhöhe. Wir unterstützen sie darin, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wir stärken ihre Potentiale und legen Wert auf jeden Beitrag, den sie leisten können. Angehörige und gesetzliche Betreuer sind wichtige Fürsprecher unserer Kunden. Wir arbeiten partnerschaftlich mit ihnen zusammen.“

Dem fühlen sich auch Andreas Willinghöfer und Nadia Pauschert verpflichtet, als Regionalleiter / stellvertretende Regionalleiterin für die neue WG in Remscheid zuständig. Für diese hat die Stiftung fünf Vollzeitstellen eingerichtet, besetzt mit zehn bis zwölf Mitarbeiter/innen in Voll- bzw. Teilzeit. So wird sichergestellt, dass die Bewohner/innen bei Bedarf schnell die Hilfe erhalten können, die sie brauchen. Dass niemand bemuttert wird, ist ungeschriebenes Gesetz. So kann Selbständigkeit am besten gefördert werden.

Seit mehr als 150 Jahren die evangelische Hephata-Stiftung Menschen, ihr Leben so selbständig und selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Dafür tritt sie in Nordrhein-Westfalen inzwischen an mehr als 40 Orten ein, in Remscheid nicht nur an der Gerhart-Hauptmann-Straße, sondern auch an der Eschenstraße. Dort war in einer ehemaligen Pizzeria schon früher eine WG für vier behinderte Frauen eingerichtet worden. Und eine dritte WG mit Hilfe einer anderen örtlichen Wohnungsbaugesellschaft zeichne sich bereits ab, sagte Hans-Willi Pastors von der Hephata-Stabsstelle „Regionalentwicklung“ gestern dem Waterbölles. Seine Aufgabe ist es, Gruppen von wohnungssuchenden Behinderten mit Kommunen und Investoren zusammen zu bringen. Das war auch mit Hans-Jürgen Behrendt und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gelungen. Der OB bei der gestrigen Einweihungsfeier: „Es freut mich, dass alles so gut geklappt hat!“

Der Neubau hat eine gute Anbindung an den regionalen ÖPNV und liegt in räumlicher Nähe zu Geschäften mit Dinge des täglichen Bedarfs, war nach den Vorstellungen der Stiftung Hephata also geradezu ideal. Die GEWAG kalkulierte die 550 Quadratmeter Wohn-/Gemeinschaftsfläche mit rd. 1,6 Millionen €, Geothermie eingeschlossen. Das ergab einen Mietpreis für die 45 bzw. 77 Quadratmeter großen Wohnungen, der bei 5,25 Euro pro Quadratmeter liegt. Die Wohnungen sind barrierefrei und zum Teil rollstuhlgerecht und verfügen über einen gemeinsamen Bereich zum Kochen und Essen, für Freizeitgestaltung und andere Aktivitäten, sowie über ein großes Pflegebad. In dem Haus wohnen acht junge Erwachsene zusammen in einer WG und fünf [drei Alleinstehende und ein Ehepaar, Florian (29) und Elisabeth (27) Halip] in getrennten Wohnungen. Am 18. Juli werden die Halips fünf Jahre verheiratet sein. In der neuen Gemeinschaft an der Gerhart-Hauptmann-Straße fühlen sie sich nach eigenen Worten rundum wohl: „Wir sind wirklich froh, hier leben zu können!“ Wobei sie sich immer freuen, wenn die Eltern zu Besuch kommen – und sie selbst die Gastgeber sind.

 

Fachleute ernteten großes Lob für ihre Planung

Schuleingang muss nicht länger gewscht werden

Schön, wenn man das Gefühl haben kann, gute Arbeit geleistet zu haben. Und da können Dirk Buchwald, bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR), zuständig für die Planung von städtischen Kinderspielplätzen und Grünflächen in der Stadt, und die Landschaftsarchitektin Nadine von der Burg seit gestern Mittag ganz sicher sein: Der neue Eingangsbereich des Leibniz-Gymnasiums in Lüttringhausen, Ecke Dachsweg und Lockfinker Straße, für dessen Gestaltung sie 115.000 Euro zur Verfügung hatten, kam bei der Einweihung durch Oberstudiendirektor Dr. Thomas Giebisch, den Schulleiter, bei Schüler, Lehrern und Eltern gleichermaßen gut an. Besonders der runde Platz mit seinen großen Quadersteinen erntete bei allen viel Lob.

Jahrelang war die Schule lediglich über den rückwärtigen Pausenhof zu erreichen. Da ging dann so mancher ortsunkundige Besucher Irrwege – und ebenso später bei der Suche nach dem Ausgang. Das habe er vor 25 Jahren bei seinem Antrittsbesuch in der Schule selbst erfahren müssen, so Giebisch.

Arbeitslosenquote im Städtedreieck bei 7,8 Prozent

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im bergischen Städtedreieck ist die mit 7,8 Prozent im Juni deutlich niedriger als vor einem Jahr“, erläutert Katja Heck, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Im Juni waren in den drei Städten 25.617 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, das sind 315 Menschen weniger als im Mai und auch 2.461 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sank von 7,9 Prozent im Mai auf aktuell 7,8 Prozent (Juni 2017: 8,7 Prozent). 4.785 Personen meldeten sich im Juni insgesamt bei der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern neu oder erneut arbeitslos. Das waren 530 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 5.113 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 565 weniger als im Juni 2017. Von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im Juni insgesamt 7.052 Männer und Frauen ohne Job im Rechtskreis SGB III betreut. Das sind 32 Personen weniger als im Mai und auch 206 weniger als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II, für den die Jobcenter zuständig sind, wurden in Solingen, Remscheid und Wuppertal 18.565 Arbeitslose betreut und damit 283 weniger als im Mai und auch 2.255 weniger als vor einem Jahr.

Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Hier werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die als Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie Aktivierungsmaßnahmen oder aus sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigungsquote im bergischen Städtedreieck sank von 13,1 Prozent im Mai auf aktuell 12,9 Prozent (NRW ca. zehn Prozent). Im Juni 2017 betrug diese noch 14 Prozent. Die Unterbeschäftigungsquote bildet alle Personen ab, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt, d. h. die registrierten Arbeitslosen zuzüglich der Personen, die beispielsweise an einer Maßnahme teilnehmen oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben. Sie bildet den Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente in den drei Jobcentern ab. In Remscheid sind 1.744 (Unterbeschäftigungsquote zehn Prozent), in Solingen 2.548 und in Wuppertal 14.492 Menschen zusätzlich zu den arbeitslosen Menschen in der Unterbeschäftigung.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist leicht gesunken. Konkret wurden in diesem Monat der Arbeitsagentur 1.314 offene Stellen gemeldet, 161 weniger als im Mai und auch 194 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck aktuell 5.164 freie Stellen gemeldet. Das sind 123 Stellen mehr als vor einem Jahr (+2,4 Prozent). 4.516 und damit 87,5 Prozent aller Stellen sind unbefristet, 638 Stellen oder 12,4 Prozent werden in Teilzeit angeboten. Besonders gesucht sind Fachleute aus den Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Medizinische Gesundheitsberufe sowie Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe.

Plädoyer für eine (Re-)Vitalisierung andernorts

Waterbölles-Kommentar

Einem geschenkten Gaul soll man ja bekanntlich nichts ins Maul schauen. Aber auch Zuschüsse des Landes und des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes sind Gelder, die letztlich aus dem Portemonnaie der Bürger kommen. Motto: Die Zechen zahlen die...? Also dürfte man als Steuerzahler ruhig mal nachfragen. Aber es stand ja gestern schon in einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid. Danach ist beim neuen Friedrich-Ebert-Platz mit Kosten von 12,3 Millionen Euro zu rechnen, 5,2 Millionen bezogen auf dem Zentralen Omnibusbahnhof der Stadtwerke Remscheid, deutlich kleiner als der jetzige, und 7,3 Millionen für die Bau- und Planungskosten des „Drumherum“ (siehe „Politik vor schwieriger Frage: Was soll vertagt werden?“). Vom Anteil der Stadtwerke zahlt der VRR 90 Prozent, von dem der Stadt Remscheid das Land NRW 80 Prozent. Aber wie gesagt: Die Zeche... (siehe oben).

Früher hieß es: „Hölpend met, datt Remsched propper blitt“. Gilt eigentlich auch heute noch. Wird aber von Rat und Verwaltung noch übertroffen durch das „Revitalisierungsprogramm“ zum Wohle der Innenstadt. An dessen Spitze soll die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes stehen. Die umfasst den neuen, kleineren Busbahnhof (Sache der Stadtwerke) und einen neuen Platz mit teilweiser Überdachung in Form eines Bumerangs (Sache der Stadt Remscheid). Dieser Platz mit in Beton gelegtem Kleinpflaster wird voraussichtlich 7.947.000 € Euro kosten und nicht 7,3 Millionen. Denn hinzukommen die Kosten, die auf die Technischen Betriebe Remscheid fallen.

Ein Platz, der nach Auffassung der Stadt Remscheid den Passanten mehr Aufenthaltsqualität bieten wird. Mit Verlaub, die kann ich nicht erkennen. Zumal das Dach keine Garantie auf Regenschutz zu bieten scheint.

Unbestritten: Der Friedrich-Ebert-Platz ist als Omnibus-Bahnhof überdimensioniert. Das ist er schon so lange, dass das niemanden mehr aufregt. Wir haben uns schlechterdings daran gewöhnt. Die Frage darf jedoch erlaubt sein, ob es wirklich Sinn hat, ihn zu einem Zeitpunkt um die Hälfte zu verkleinern, zu dem die Diskussion um einen fahrpreisfreien Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit deutlich mehr Omnibussen an Fahrt gewinnt.

Mal ehrlich, mir wäre der jetzige Friedrich-Ebert-Platz (ZOB) auch die nächsten vier Jahre noch recht, wenn dafür der übrige Teil der Innenstadt mit der Alleestraße als Mittelpunkt umgestaltet werden würde. Sorgen wir mit dem vom Land angebotenen Geld doch zunächst dort für eine (Re-)Vitalisierung! Der Friedrich-Ebert-.Platz hat darauf so lange warten müssen – da kommt es auf ein paar Jahre mehr auch nicht mehr an.

Politik vor schwieriger Frage: Was soll vertagt werden?

Nach der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause (am 5. Juli) möchte die Stadt Remscheid den Auftrag zur Planung des neuen Friedrich-Ebert-Platzes an den 1. Preisträger des Architektenwettbewerbs vergeben, den die Stadt zu diesem Zweck ausgelobt hatte: die Arbeitsgemeinschaft Stefan Schmitz (Foto rechts) BDA Architekten und Stadtplaner, Köln, zusammen mit Lill + Sparla Landschaftsarchitekten, Köln, und das BSV Büro für Stadt und Verkehrsplanung, Aachen. Sie waren „der einzige und bestmögliche Bieter“, so Baudezernent Peter Heinze, Der Kölner Architekt Stefan Schmitz. Foto: Lothar Kaisernachdem die beiden übrigen Preisträger im Januar abgesagt hatten, vermutlich wegen Arbeitsüberlastung aufgrund der guten Konjunkturlage. Die nächsten Termine auf der durchaus ambitionierten Zeitschiene sind:

  • Oktober 2018: Ergebnis nachträglich beauftragten Verkehrsgutachten (auch zum alten Fußgängertunnel vor dem Ämterhaus) und Abgabe des Förderantrages auf der Basis einer Kostenschätzung bei der Bezirksregierung in Düsseldorf
  • Mai 2019: Entwurfsplanung mit Kostenberechnung, Bürgerbeteiligung
  • 2019: Eingang des Förderbescheids und Ausschreibung der Bauarbeiten
  • 2020: Baubeginn. Voraussichtliche Bauzeit:2,5 Jahre.

Auf dem Verkehrsgutachten hatten Grüne, FDP  und W.i.R. in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 5. Juni bestanden: „Die Verwaltung möge, zusätzlich zu der priorisierten Planung der Querung der Elberfelder Straße als höhengleiche und behindertengerechten Querungsmöglichkeit, prüfen, ob eine Offenhaltung des Fußgängertunnels vom Friedrich-Ebert-Platz zum Ämterhaus möglich und sinnvoll wäre. Dabei kann die Querung der Elberfelder Straße durch den bestehenden Fußgängertunnel nur als zusätzliche Querung zur höhengleichen und behindertengerechten Querung angesehen werden. Die Verwaltung wird beauftragt, die Kosten der Aufrechterhaltung der Tunnelöffnung bei Einrichtung sozialer Kontrollmöglichkeiten (Beleuchtungskonzept und/oder zeitweiser Nachtschließung) zu ermitteln. Die Aufrechterhaltung der Tunnelöffnung soll als Wunsch der Stadt bei den Verhandlungen mit den Preisträgern des Planungswettbewerbs berücksichtigt werden.“ Unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten für die Schüler des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums könne die wartezeitfreie Querung durch den alten Fußgängertunnel eine sinnvolle Ergänzung darstellen, unter Umständen aber auch mit Reparaturkosten verbunden sein, die in das Gesamtprojekt noch nicht vorsehe, wie Wolf Lüttinger (FDP) damals ergänzte.

Ob es zu diesem Mehrkosten kommen würde, bleibt abzuwarten. Dass die Entscheidung über Einfach- oder Doppelquerung der Elberfelder Straße letztlich beim Rat der Stadt liegt, betonte heute im Entwicklungsausschuss Peter Heinze nicht zum ersten Mal. Als jedoch der CDU-Fraktionsvorsitzenden Jens Peter Nettekoven bei Architekt Stefan Schmitz nachfragte, ob zum Wettbewerb  auch der eventuelle Erhalt des Tunnels gehört habe (Antwort: Nein), konnte sich Heinze die Bemerkung nicht verkneifen, dass die Politik den Vergaberichtlinien des Wettbewerbs zugestimmt habe. Sollte wohl heißen: „Den Schuh zieh ich mir nicht an!“

Dass es unabhängig von der Tunnel-Frage zu Mehrkosten kommt, steht seit gestern fest. Dafür sorgen Gutachten (Überflutung, Regenwasserrückhaltung, Baugrund für die bumerangförmige Überdachung, Lärmschutzgutachten), eine Projektsteuerung und vor allem das große, von unten LED-beleuchtete Dach. Das allein schlägt mit 1.960.000 € (brutto) zu Buche. Die Baukosten bislang: 5.232.430 €€. Und die nunmehr errechneten: 7.947.000 €. Mehrbedarf: 2.714.570 €. Der Eigenanteil der Stadt erhöht sich damit um 918.514 € auf 1.965.000 € (darunter für das Dach rd. 392.000 €, für die Projektsteuerung rd. 470.000 € und für sonstige Kosten 57.000 €).

Das Problem: Woher das fehlende Geld nehmen? Denn der Fördertopf des Landes ist gegenwärtig bei Gesamtkosten von 12,8 Millionen Euro gedeckelt. Peter Heinze nannte gestern  in einem Pressegespräch wie auch anschließend in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid und im Entwicklungsausschuss zwei Möglichkeiten der Kompensation:

  • Verzicht auf einzelne Maßnahmen zur Revitalisierung der Innenstadt oder deren zeitliche Verschiebung
  • Fortführung des Revitalisierungsprojektes über 2020 hinaus, d.h. mit neuem Förderantrag.

Beides kam bei Ralf Wieber (ISG Alleestraße, CDU-Ratsmitglied) nicht gut an. Denn er fürchtet, dass dabei die Alleestraße zumindest teilweise auf der Strecke bleibt. Peter Heinze versuchte, diese Sorgen zu zerstreuen. Doch der CDU-Fraktionsvorsitzender Nettekoven hakte nach: „Was passiert, wenn der Rat den Mehrkosten nicht zustimmt? Können die Stadtwerke dann zunächst alleine den Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs in Auftrag geben?“

Theoretisch sei das wohl möglich, meinte Heinze. „Das geht auch ohne das Drumherum! Aber auch der vorübergehende Verzicht auf eine städtebauliche Aufwertung des Platzes sei nicht ratsam. „Mit den Mehrkosten wird das Ergebnis besser, und dafür bin ich immer zu haben!“ Hans Lothar Schiffer gab ihm Recht. Zumal die Politik mit dem Verkehrsgutachten zum Fußgängertunnel einen Teil der Mehrkosten  selbst veranlasst habe. „Bei dieser großstädtischen Planung sollten Sie bitte nicht klein-klein denken!“, warnte er Nettekoven.

Was also tun? Die Einzelmaßnahmen zur Revitalisierung der Innenstadt umschichten, um beim neuen Friedrich-Ebert-Platz samt Mehrkosten – mit oder ohne Tunnel –  starten zu können? Oder dieses „Leuchtturmprojekt“ (Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz) erst einmal zurückstellen und mit den zahlreichen kleineren Maßnahmen beginnen? Im Gestaltungsleitfaden zur Revitalisierung der Innenstadtsind sie aufgezählt: Bodenbeläge, Stadtmöbelsystem (Bänke, Abfalleimer, Fahrradbügel, Poller) und Spielgeräte, Straßenbeleuchtung, Beleuchtung (Platzräume/Lichtakzente), Wegeleitsystem, Gehölzverwendung, Aufwertung Theodor-Heuss-Platz, Möblierung Alleestraße, Innenstadtbeleuchtung, Umgestaltung Scharffstraße, Umgestaltung Fastenrathstraße, Umgestaltung Wiedenhofstraße, Umgestaltung Mandtstraße, Fußwegeachse Alte Bismarckstraße, Begrünung Alte Bismarckstraße.

Die schwierige Prioritäten-Frage, vor der die Kommunalpolitiker jetzt stehen: Was zählt mehr, ein neuer, gepflasterter Platz mit teilweiser Überdachung zwischen Omnibusbahnhof und Konrad-Adenauer-Straße (nahe Commerzbank) für fast acht Millionen Euro (der Busbahnhof geht zu Lasten der Stadtwerke), oder die vielen über die Innenstadt verteilten Einzelmaßnahmen?

Selbstlernzentrum als Ort zum Wohlfühlen

Gestern war Einweihung mit geladenen Gästen

Das städtische Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium eröffnete gestern Mittag in der ehemaligen Hausmeisterwohnung hinter der Mensa ein neues Selbstlernzentrum. Es war nach langjähriger Planung unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern sowie der Einbindung des Fördervereins entstanden. Der kommissarische Schulleiter Olaf Wiegand und die kommissarische stellvertretende Schulleiterin Antje Glaser dankten gestern Mittag im Rahmen eines kleinen Empfangs (mit alkoholfreiem Sekt) den Beteiligten für ihre Unterstützung. Besonderer Dank galt der Stadt Remscheid, vertreten durch Schuldezernent Thomas Neuhaus, die für das Projekt 280.000 Euro, befördert vom Land NRW, 280.000 Euro übrig hatte.

Über die neuen Räume und Tablets –Bücher für die derzeit noch leeren Regele werden noch folgen – freute sich auch Schülersprecher Francesco Lo Pinto, der an dem Projekt seit September 2015 beteiligt war. Er bezeichnete es als „helles, gemütliches, modernes neues Herzstück der EMA“. In dem im Übrigen auch Lehrerinnen und Lehrer willkommen seien. Mathias Spaan, der Geschäftsführer der Verlässlichen, nannte das neue Selbstlernzentrum eine tolle Ergänzung des Unterrichts, und für Alexandra Niemöller und Norbert Springob von der Schulpflegschaft war es der Beweis dafür, dass die Schule längst nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern „man sich hier auch wohlfühlen kann“. Dr. Karl Bernhard Luckhaus erinnerte sich an seine Zeit als Primaner der EMA vor 40 Jahren: „Damals habe ich für eine Präsenzbücherei gesammelt, weil die Schüler so viele Freistunden hatten.“ Da hätten sie Lektüre gut gebrauchen können! Aber leider habe die Schulleitung für eine solche Bücherei keine Räumen bereitstellen können – „oder wollen!“

Unter den geladenen Gästen waren auch Dr. Thomas Giebisch (Leibniz), Matthias Lippert, (Röntgen),  Stephan Döhring (Gertrud Bäumer) und Hans-Heinz Schumacher (der Ende Januar in den Ruhestand verabschiedete Schulleiter der EMA.

Einweihung des neuen Selbstlernzentrum der EMA gestern mit geladenen Gästen. Foto: Lothar Kaiser

Über Hetze fassungslos und tief erschüttert

Erden Ankay-Nachtwein.

Pressemitteilung der Integrationsratsvorsitzenden Erden Ankay-Nachtwein

Seit Sonntagabend (24. Juni), nachdem in der Türkei die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen beendet sind, häufen sich im Internet und besonders in den sogenannten "sozialen Netzwerken“ Beiträge, die Nichtwähler von Erdogan diffamieren und beleidigen.

Es erschien am 26. Juni in den lokalen Medien ein Presseartikel, aus dem zu entnehmen war, dass die alevitischen Vereinsmitglieder, die sich vor ihrem Haus aufhielten, beschimpft und beleidigt worden sind.

Solche Umgangsformen sind für mich nicht hinnehmbar.  Diese Umgangsformen schaden unseren Bemühungen, die Demokratie zu verteidigen, und unseren Bemühungen, mit allen Migrantenselbstorganisationen (MSOs) und den demokratischen Parteien für ein friedliches Miteinander in Remscheid zu werben.

Diese Ereignisse machen mich fassungslos. Ich bin tief erschüttert, wie hier mit dem Grundrecht auf ein freies Wahlrecht umgegangen wird und es nicht respektiert wrd. Wir leben in Deutschland in einer demokratischen Grundordnung, und ich möchte alle Beteiligten dazu auffordern, diese demokratischen Grundrechte zu verteidigen und die demokratischen Regeln einzuhalten. Ein solch übertriebenes und unkontrolliertes emotionales Verhalten darf nicht toleriert und sollte unterbunden werden.

Zu der freiheitlichen Lebenseinstellung in Deutschland gehört die Meinungsvielfalt. Diese Lebenseinstellung, die zu einer weltoffenen und toleranten Lebensweise gehört, müssen wir verteidigen und respektieren. Wer Respekt erfahren möchte, muss auch lernen zu respektieren.

In den Bildern, die in den sogenannten „Sozialen Medien“ veröffentlicht wurden, sind ca. 50 Männer zu sehen. Ob sie alle aus Remscheid sind, weiß ich nicht. Aber eine Sache ist ganz klar: Sie vertreten hier in Remscheid in keinster Weise die „türkischstämmigen Menschen.“ Daher fordere ich alle Beteiligten auf, politische Debatten sachlich mit allen vor Ort vorhandenen politischen Parteien und Menschen zu führen. Hetze, egal von wem sie kommt und gegen wen sie gerichtet ist, ist einzustellen!

Unser gemeinsamer Weg heißt:  „Vielfalt schätzen – Diskriminierungen und Rassismus ächten!“ 

Idee eines Netzwerkes für Hasten wurde aufgegriffen

Der junge und rührige Verein Hasten für Hasten e.V. hat einen neuen Vorsitzenden: W. Jürgen Ackermann, bisher stellvertretender Vorsitzender, löst Richard Bremicker an der Vereinsspitze ab. Dieser hatte die Führung des Vereins „aus verschiedenen familiären Gründen“ niedergelegt. Einen nannte er: sein Enkelkind in Berlin. Als stellvertretende Vorsitzende rückte Andrea Jakob-Pannier (48) in den Vorstand nach. Die Psychologin arbeitet seit 20 Jahren bei einer Krankenkasse in Wuppertal im Bereich Prävention. Vor 20 Jahren zog sie mit ihrem Mann René zum Hasten. Mitglied bei Hasten für Hasten e.V. wurde sie vor zwei Jahren, weil sie Wert auf gute Nachbarschaft lege und sich für die bergische Geschichte interessiere, wie sie berichtete. Ihr Mann wurde gestern Abend im Besprechungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Hasten an der Oberhölterfelder Straße in seinem Amt als Kassenprüfer bestätigt. Sämtliche Wahlen gestern, geleitet von Lutz Kleuser, fielen im Übrigen ebenso einstimmig aus wie die Entlastung des Vorstands. Nicht zur Wahl standen Schriftführerin Brigitte Dehnke und Schatzmeister Marcel Büddicker.

Herzlich dankte Richard Bremicker seinen bisherigen Vorstandskollegen für eine „komfortable partnerschaftliche, fruchtbare und wohltuende Zusammenarbeit“ und versprach: „Ich bleibe passives Mitglied!“. In seiner Rückschau zeigte sich Bremicker tief enttäuscht über das Scheitern des Vorhabens, den Lindenbergplatz neu zu gestalten. Mit dem Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses (bisher NETTO) und des früheren Stahllagers nebenan, dessen zerbrochene Fensterscheiben kürzlich eine Aluminium-Verkleidung bekommen haben, habe er zwar Kontakt aufnehmen können, um „mit ausreichend Zeit und viel Fantasie Lösungen zu suchen“, doch leider sei „aus der Vision eine Fata Morgana“ geworden –  trotz Kreditzusagen der Stadtsparkasse. An Gespräche mit Immobilienbesitzer Georg Gast bei Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein konnte sich Lutz Kleuser erinnern: „Ich hatte damals den Wahn, dass das Projekt bis zu meiner Pensionierung verwirklicht sei. Aber leider haben auch diese Gespräche zu nichts geführt!“

An die erfolgreichen Projekte des Vereins zu erinnern, überlies Richard Bremicker zu Beginn der Mitgliederversammlung seinem (noch) Stellvertreter W. Jürgen Ackermann. Dazu gehörten der mit einer Spielebox für Kindergruppen wiedereröffnete Spielplatz Bremen, ein neuer Spielplatz hinter dem Flüchtlingsheim Oberhölterfelder Str. 54, die in der Hofschaft Büchel an historischen Gebäuden zwölf Tafeln mit Erläuterungen zu deren Geschichte und das jüngste Kinderfest auf dem Spielplatz Bremen. Weitere derartige Tafeln sind für die Ortschaft Platz im Morsbachtal geplant, auch Ziel eines historischen Rundgangim Laufe dieses Jahres. Denn, so Ackermann: „Dort gab  es ab 1554 die erste bergische Eisenhütte!“

Andere Rundwanderungen durch die Filiale will der Verein wiederholen. Fortgeführt werden sollen auch die heimatkundlichen Besichtigungen für die Schüler/innen der Gemeinschaftsgrundschule Hasten: Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehe Hasten (1. Klasse), die Pauluskirche (2. Kl.), die Bücheler Fachwerkhäusern als Ursprung der Remscheider Werkzeugindustrie (3. Kl.) und das Deutschen Werkzeugmuseums (4. Kl.) Ein neues Projekt zur Altenhilfe ist angelaufen: Den drei Altenheimen im Stadtteil winken jeweils 1.000 Euro. Wofür? Die Ideen müssen die Heime liefern! Reine liegt schon vor: das Gastspiel eines kleinen Wuppertaler Zirkus.

Die Idee eines Netzwerkes der Hastener Vereine, das in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. Juni im Deutschen Werkzeugmuseum  Michael Schwerdtfeger als Vorsitzender des Förderverein angeregt hatte, griff W. Jürgen Ackermann gestern auf, unterstützt von Beatrice Schlieper, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer von „Haus Cleff“.  Ackermann und Schlieper wollen das Netzwerk jetzt gemeinsam knüpfen. „Hasten soll schöner werden!“ ist beispielsweise eine Devise, die auch die Interessengemeinschaft Hasten  e.V. (IG Hasten“ mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Röttger (im Bild oben links im Hintergrund) unterstützt. Hier konnte W. Jürgen Ackermann schon einen ersten Erfolg vermeldet: Die vier “hässlichen) Container vor dem denkmalgeschützten Lindenberg-Haus auf dem Büchel haben inzwischen einen anderen, weniger auffälligen Standort gefunden.

Trecknase: Zweite Bauphase startet heute

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Heute in den frühen Abendstunden wird auf der Kreuzung Trecknase die zweite Baustellenphase vorbereitet. Am Freitagmorgen soll dann der Verkehr in weiten Teilen über fertig gestellte Straßenoberflächen laufen. Das jetzige Umleitungssystem bleibt fast unverändert bestehen. Lediglich die Fahrspuren werden von der alten Fahrbahnoberfläche auf die neu hergestellte Fläche „verlegt“.

Mit der zweiten Bauphase sind auch Änderungen verbunden. Hier die wichtigsten Neuerungen und Verbesserungen im Überblick.

  • Aus Bergisch Born kommend werden die beiden Fahrtrichtungen „Autobahn A1 Remscheid Innenstadt“ nach links und „Ringstraße nach Lennep“ nach rechts beampelt. Bisher galt dort „Vorfahrt gewähren“.
  • Ab Dienstag, 3. Juli, wird der Verkehr aus der Kölner Straße in Richtung Autobahn A1 beziehungsweise in Richtung Bypass wieder möglich. Hier erfolgt ein Einfädeln in den fließenden Verkehr über einen Einfädelungsstreifen. Gleichfalls kann ab dem 3. Juli aus der Ringstraße rechts in die Kölner Straße abgebogen werden.
  • Die Ausfahrt aus der Straße Trecknase auf die Borner Straße beziehungsweise in den Flurweg kann ab Freitag (29.06.) nur noch über eine Spur erfolgen. Denn auch hier wird ein Baufeld eingerichtet, weil Teile der Kreuzung Borner Straße/Trecknase/Flurweg hergestellt werden müssen.  
  • Während der Umbauarbeiten der Baustellenampeln und Schilder am Donnerstagabend (28.06.) beziehungsweise in der Nacht auf Freitag wird der Verkehr Schritt für Schritt umgestellt. Für diese Zeit wird um erhöhte Aufmerksamkeit und äußerste Vorsicht im Baustellenbereich gebeten.
  • Die neue Bushaltestelle auf der Borner Straße vor der Autowaschanlage in Fahrtrichtung Lennep wird ab Freitag (29.06.) in Betrieb genommen.
  • Die provisorische Bushaltestelle auf der Ringstraße Höhe Leverkuser Straße in Richtung Lennep bleibt erhalten.
  • Da die Ausfahrt aus der Kölner Straße wieder möglich ist, fahren die Busse wieder in Richtung Remscheid und Bergisch Born über die Kölner Straße.  
  • Über Änderungen im Busfahrplan informieren die Stadtwerke im Fahrplanaushang.

Alle Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die Baustelle Trecknase vor allem in den ersten Tagen nach der Umstellung der Verkehrsführung mit großer Sorgfalt und Rücksicht zu durchfahren. 

Viel Nahrung für Vögel und Insekten

Der Wanderweg A 5 führt von der Burger Straße erst durch den Hochwald und macht dann den Blick auf die „Drosselwiese“ im Hasenclever Forst frei. Den Fotografen empfängt zum traurigen kurz-strophiges Lied der Misteldrossel der süßliche Duft von Gras. Die erste Mahd. Die hoch gewachsenen Gräser liegen geschnitten auf der Wiese. Nun haben die Drosseln, Amsel, die Sing- und die seltene Misteldrossel, aber auch Insekten, ein großes  Nahrungsangebot vor sich. Lobenswert ist die Pflege dieses Areals durch Mahd, um so der Verbuschung zu begegnen.