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Riesen-Sonnenblume produziert viele Blüten

Erstaunt war die Gärtnerin am Ueling über das, was sich da in ihrem Vorgartenbeet entwickelte. Bald war bei der Pflanze die Einmeter-Marke erreicht, und die Knospenkrone verriet, dass es sich um eine Sonnenblume handelte. Aber um was für eine! Innerhalb kurzer Zeit wuchs sie in eine Höhe von bei 3,30 Metern mit einem Stammdurchmesser von sechs Zentimetern. Mehr als 20 Sonnen hat die Pflanze bis jetzt produziert, und es wachsen immer noch neue Blüten nach. Die Vögel werden ihre Freude haben, wenn sie die reifen Sonnenblumenkerne frisch ernten können.

Glaube, Spiritualität und Gesellschaft

Pressemitteilung der Kath. Kirche Remscheid

Im Kulturzentrum Klosterkirche, Klostergasse 8, in Lennep veranstaltet die Kath. Kirche in Remscheid in Zusammenarbeit mit dem Katholikenrat Remscheid, dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und dem flair Welt-Laden Lüttringhausen die diesjährigen Septembergespräche. Die Themenschwerpunkte der vor mehr als 20 Jahren gegründeten Veranstaltungsreihe sind diesmal die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben, gesellschaftlichen Fragen und der Spiritualität in der gegenwärtigen Situation. Ein Büchertisch ist über den flair-Weltladen an jedem Abend organisiert. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Msgr. Thomas Kaster, Stadtdechant, Elisabeth Schnocks, Katholikenratsvorsitzende, und Dr. Daniel Weisser, Katholisches Bildungswerk, laden herzlich ein.

Montag, 17. September, 20 Uhr
MEHR ALS Vertröstung – Was bringt die Hoffnung auf Auferstehung für das Leben heute?
Auferstehung ist einer der zentralen Begriffe des Christentums. Aber was meint das eigentlich – Auferstehung? Viele Kritiker des Christentums behaupten, dass die Rede von der Auferstehung nur eine Vertröstung sei und ablenke von den Aufgaben, die heute anstehen. Ein Blick in die Bibel zeigt außerdem, dass viele biblische Schriftsteller sogar ganz ohne den Gedanken an Auferstehung auskamen. Was also kann uns die Bibel überhaupt dazu sagen? Und wäre so etwas wie Auferstehung wirklich wünschenswert; oder anders gefragt: Was würden Christinnen und Christen, was würden Sie persönlich vermissen, wenn es keine Auferstehung der Toten gäbe? Prof. em. Dr. Franz-Josef Nocke, geboren 1932, ist Priester des Bistums Essen. Nach Studien der Theologie, Philosophie und Germanistik sowie einer theologischen Promotion in München war er Kaplan in Essen und Studentenseelsorger in Gelsenkirchen. Im Anschluss an seine Habilitation war er Professor für Systematische Theologie an den Universitäten in Duisburg und in Essen. Heute wirkt er mit in einer Personalgemeinde in Duisburg. Unter seinen zahlreichen Veröffentlichungen berührt besonders sein Buch »Liebe, Tod und Auferstehung« das Thema des heutigen Abends.

Donnerstag, 27. September, 20 Uhr
Daheim statt Heim? Herausforderungen und Chancen bei der Pflege der Eltern
Die eigenen Eltern zu pflegen stellt die meisten Menschen vor große Herausforderungen. Schon die Entscheidung, die Pflege zu übernehmen, kann aus ganz unterschiedlichen Motiven erfolgen – von Liebe bis hin zu Pflichtgefühl. Auch die Auswirkungen dieser Entscheidung auf das eigene Leben sind vorab schwer einzuschätzen. Neben Konflikten im täglichen Miteinander fällt es vielen pflegenden Angehörigen schwer, sich abzugrenzen und ausreichend um sich selbst zu kümmern. Nicht selten bleibt die eigene Gesundheit auf der Strecke. Aber die Pflege der alten Eltern birgt nicht nur Konflikte, sondern ist auch mit Chancen verbunden. Eine Reflexion und Neubewertung der prägenden Beziehung zwischen (alt gewordenen) Eltern und (erwachsenem) Kind ist oftmals ebenso möglich wie ein Abschiednehmen in Liebe und Dankbarkeit. Dr. Bettina Fromm, geboren 1964, ist Diplom- Psychologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Als zertifizierte systemische Beraterin ist sie vor allem im Bereich Midlife- Coaching spezialisiert: Sie beschäftigt sich mit Herausforderungen und Veränderungen in der Lebensmitte, die viele Menschen erleben und die oft die Bereiche Elternschaft, Partnerschaft, Krankheiten und berufliche Veränderungen betreffen. Dr. Fromm praktiziert in Köln.

Donnerstag, 4. Oktober, 20 Uhr
Trau Dich, es ist Dein Leben! Von der Kunst, mutig zu sein.
Warum scheuen wir uns, Entscheidungen zu treffen? Warum sind wir so zögerlich oder gar ängstlich und tun uns schwer, etwas zu wagen? Viele Menschen stellen sich diese Fragen und haben es gleichzeitig satt, immer nur vorsichtig, quasi unter Vorbehalt zu leben; Angst zu haben, einen Fehler zu machen; sich lieber anzupassen, statt anzuecken. Die Ordensfrau und Bestseller-Autorin Melanie Wolfers sagt: Wer nichts riskiert, hat auf jeden Fall am Ende die größeren Probleme. Sie möchte zeigen, wie wir mutig, beherzt und somit besser leben können. Sie ist überzeugt: Wer etwas wagt, sich aussetzt und verletzbar macht, sammelt neue Erfahrungen im Leben und in Beziehungen – zu sich selbst und zu anderen. Dr. Melanie Wolfers SDS, geboren 1971, ist Philosophin und Theologin und eine der bekanntesten christlichen Autorinnen im deutschsprachigen Bereich. 2004 trat sie in den Orden der Salvatorianerinnen ein. Sie gründete IMpulsLEBEN, ein Angebot für junge Erwachsene auf der Suche nach Lebensorientierung und sozialem Engagement. Sie ist gefragte Referentin für spirituelle Themen und SPIEGEL-Bestsellerautorin.

Eis zum Schulbeginn auch auf der Linie S 7

Pressemitteilung der Abellio GmbH

Zum Ende der Sommerferien und zum Start des neuen Schuljahres verschenkt die Abellio Rail NRW GmbH heute auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35 im Niederrhein-Netz und auf der Linie S7 Capri-Eis an alle Fahrgäste. Zahlreiche Promotoren sind dafür in den Nachmittagsstunden auf ausgewählten Fahrten der genannten Linien unterwegs und verteilen rund 4.200 Exemplare der fruchtigen Erfrischung. Mit der Eis-Aktion knüpft das nordrhein-westfälische Eisenbahnverkehrsunternehmen an die beliebte Sommertradition im Ruhr-Sieg-Netz und auf der Linie RB 46 aus den letzten Jahren an. Die Verteilaktion ist eine gemeinsame Aktion mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), um den Nahverkehr auf der Schiene attraktiver zu gestalten. (Julia Limia y Campos)

Sprechstunde zur Ausbildung in der Altenpflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Altenpflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 4. September von 14 bis 15 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a .umfassend und individuell beraten lassen. In der Altenpflege werden Fachkräfte dringend gesucht. Mit der Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive Altenpflege will die Bundesregierung die dringend benötigten zusätzlichen Pflegekräfte gewinnen. Auch die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal erleichtert den Einstieg in die Altenpflege und bietet eine regelmäßige Sprechstunde für Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck an. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Sprechstunde richtet sich besonders an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Altenpflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten. Die Experten der Agentur für Arbeit informieren auch zu der neuen Pflegeausbildung ab 2020, denn künftig wird die Ausbildung in der Pflege einheitlicher. Mit dem Pflegeberufegesetz wird eine neue generalistische Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachfrau" oder "Pflegefachmann" eingeführt. Sie ermöglicht, nach der Ausbildung in allen Versorgungsbereichen zu arbeiten, in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

SPD: Gute Unterhaltung bei leckerem Essen

Pressemitteilung der SPD 

Die Remscheider SPD lädt für kommenden Sonntag, 2. September, von 11 bis 18 Uhr zum Familienfest auf das Gelände des Historischen Zentrums auf dem Hasten ein. Das Gelände an der Cleffstraße wird im wahrsten Sinne des Wortes gut gefüllt sein, wenn die Remscheider SPD dort zum dritten Mal ihr Familienfest feiert.  

Die Musiker Holger Brinkmann, "Die Lennys" und „Crocked Poets“ werden den Besucherinnen und Besuchern des Festes beste musikalische Unterhaltung bieten. Im Museumspark werden mehrere Eventmodule (Hüpfburg, Torwand & Riesendart) aufgebaut, und es werden mehrere Führungen durch die aktuelle Ausstellung des Werkzeugmuseums angeboten.

Das "Durchsholzer Puppentheater" wird die Kleinen (und in Wahrheit auch die Großen) ebenso verzaubern wie der Clown René. Wer sich selber verwandeln möchte, für den steht eine Kinderschminkerin bereit. Es wird jedoch nicht nur viel für Kinder geboten - Kinder selber zeigen auch ihr musikalisches Können und so freuen wir uns, dass Kinder der benachbarten Grundschule Hasten das "Bergische Heimatlied" aufführen werden.

Warum uns der Hasten (und in Wahrheit auch die Umgebung) am Herzen liegt, wird Gegenstand zweier Diskussionsrunden sein. In der ersten wollen wir "Verborgene Schätze" in der Umgebung heben. In der zweiten wollen wir ergründen, warum sich Menschen für ihren Stadtteil einsetzen. Einige Vereine werden sich auch mit einem Infotisch vorstellen.

Zum Schluss kommt noch die Information, auf die Mensch schon sehnsüchtig gewartet hat: für das Mittagessen wie auch fürs Kaffeetrinken ist gesorgt. Von der Bergischen Waffel zu Holger Brinkmann um 11:00 Uhr über eine leckere Bratwurst mit Pommes um eins bis hin zu Kaffee und Kuchen am frühen Nachmittag ist die Versorgung gesichert. Für Zwischendurch bieten die Deutsch-Italienische Gesellschaft und der Verband der Kriegsversehrten (VdK) Leckereien (letztere Popcorn und Zuckerwatte). 

Wir haben bestimmt vergessen, das eine oder andere aufzuzählen - am besten ist, sie kommen selber vorbei und verbringen einige schöne Stunden an Remscheids schönstem Ort!

Der bisherige Programmablauf:

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VRR sagt Zug nach Düsseldorf überraschend ab

„Eine Direktverbindung Remscheid-Düsseldorf sei fahrplantechnisch möglich und würde die Reisezeit von 51 Minuten auf 40 Minuten reduzieren. Aktuell liegt eine Preisanfrage vom Streckenbetreiber Abellio zur Beschaffung der zusätzlichen notwendigen Fahrzeuge eine Anfrage beim Fahrzeughersteller vor, um daraufhin eine unverbindliche Preiskalkulation erstellen zu können“, berichtete der Waterbölles am 27. Januar nach entsprechenden Äußerungen von Martin Husmann, der Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) in der vorausgegangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Mit Schreiben vom 21. August hat der Verkehrsverband Rhein-Ruhr nunmehr einer solchen Direktverbindung Remscheid-Düsseldorf eine Absage erteilt.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid hat daraufhin heute für die Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 6. September den zusätzlichen den Tagesordnungspunkt „Bericht zum VRR – Direktverbindung Remscheid/Düsseldorf“ beantragt. In einer separaten Pressmitteilung zeigt sich der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sven Wolf auch persönlich enttäuscht über die aktuelle Entwicklung: „Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der Remscheider SPD: „Der VRR hat uns hinters Licht geführt! Die bisherigen vollmundigen Ankündigungen des Vorstandessprecher Martin Husmann im Remscheider Rathaus klangen ganz anders. Husmann hatte seinerzeit betont, eine Direktverbindung sei technisch machbar. Doch nun teilte der VRR in einem Schreiben mit, das nach Prüfung der möglichen Varianten, die Kosten insbesondere für zusätzliche erforderliche Fahrzeugbeschaffung eine Umsetzung aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen während des noch bestehenden Verkehrsvertrages nicht möglich ist. Die Absage, ist ein Schlag ins Gesicht. Ich persönlich bin, besonders weil ich Herrn Husmann schon viele Jahre kenne, menschlich sehr enttäuscht. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger ab Ende des Jahres für Remscheid besser wird. Jetzt müssen wir erst recht den politischen Druck auf den VRR erhöhen. Dazu habe ich bereits in meiner Fraktion im VRR um Unterstützung geworben.“

Bewohnerstruktur in GEWAG-Häusern gut durchmischt

Lebenslanges Wohnen bei der GEWAG Remscheid ist keine Seltenheit und für viele Mieterinnen und Mieter ein erklärtes Ziel. Sie möchten auch im Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben. Daher hat sich über Jahrzehnte neben der reinen Wohnungsversorgung das Thema „Dienstleistungen rund um das Wohnen" entwickelt. In vielen Lebenslagen sind individuelle Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen nicht selten die Voraussetzung dafür, ob ein Mietverhältnis zustande kommt oder auf Dauer bestehen bleiben kann.

Dabei bedient sich die Gesellschaft auch der Unterstützung erfahrener Partner. Karitative und gemeinnützige Organisationen haben gerade für ältere Menschen Dienstleistungsangebote wie Haushaltshilfe, Pflegeleistung, Essen auf Rädern, Notruf und vieles andere mehr geschaffen, die aufgrund der deutlich älter werdenden Bevölkerung im wachsenden Maße angenommen werden. In altersgerechten Wohnanlagen oder nachträglich barrierearm hergerichteten Bestandsimmobilien der GEWAG Remscheid kann mit dieser Unterstützung trotz eingeschränkter Mobilität, Handlungsfähigkeit und nachlassenden körperlichen Kräften selbstbestimmt gelebt werden.

Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung suchen nach weitgehend selbstständigen Wohnformen, in denen das Zusammenleben in einer Gemeinschaft neben dem begleitenden Betreuungs- und Pflegeangebot zusätzliche Hilfe und Kraft für die Bewältigung des Alltags bietet. Ihr Zuhause finden sie seit einigen Jahren in von der Gesellschaft angebotenen Wohngruppen und in Einzelwohnungen. Darüber hinaus konnte am 1. Dezember 2017 eine Wohnanlage mit Vorbildcharakter offiziell an Bewohner übergeben werden, die ausnahmslos junge Menschen mit Handicap sind und die mit ihren Familien bis zu diesem Zeitpunkt eng in die Planung ihres neuen Zuhauses in der Gerhart-Hauptmann-Str. 4 in Remscheid eingebunden waren.

Um beste Voraussetzungen für eine optimale Förderung und erfolgreiches Lernen zu bieten, hat die Gesellschaft in enger Abstimmung mit der Stadt Remscheid eine weitere vierzügige Kindertageseinrichtung geplant. Auf dem topografisch anspruchsvollen Gelände des Grundstückes Paulstr. 12-16 in Remscheid-Kremenholl entstehen seit August 2017 über 2 Etagen barrierefreie Räumlichkeiten auf einer Nutzfläche von 740 Quadratmeter für die Betreuung von Kindern im Alter bis zum Schuleintritt. Für den Neubau werden Fremd- und Eigenmittel in Höhe von insgesamt 2,4 Millionen € bereitgestellt.

Die größten Investitionen fielen in den Bereichen Bestandspflege, Modernisierung und energetische Sanierung an. Gemäß den strategischen Zielen der Gesellschaft haben bei Modernisierungen Maßnahmen zur energetischen Sanierung und zur altersgerechten Bestandsanpassung besondere Bedeutung. Bei Einhaltung der für diese Maßnahmen ggf. zu erfüllenden bautechnischen Normen und baurechtlichen Anforderungen werden die Standards für derartige Maßnahmen so festgelegt, dass die sich aus ihnen ergebenden Mietumlagen (einschließlich etwaiger Erhöhungen oder Verminderungen bei den Betriebskostenumlagen) die Mietzahlungsfähigkeit der Bezieher unterer und mittlerer Einkommen nicht überfordern.

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MyViertel-Fest führt zur Gründung eines Vereins

Den rund 150 Anwohnern von Kirchhofstraße, Alter Bismarckstraße, Brunnengasse und Neustraße flatterte dieser Tage die Einladung zu einer Vereinsgründung ins Haus. Absender waren drei junge Leute – Marvin Schneider (24), Lukas Weber (21) und Philipp Roth (28). Mit möglichst vielen interessierten Remscheidern, die an der Alten Bismarckstraße oder in deren Umfeld zu Hause sind, möchten sie am Mittwoch, 5. September, um 18.30 Uhr (Einlass 18.15 Uhr) im Diakonisches Werk, Kirchhofstraße 2, einen Verein gründen zu „Förderung von Bildung, Kunst und Kultur ... im Kontext von Stadt- und Quartiersentwicklung“. So steht es in der Vereinssatzung, die im Entwurf schon vorliegt und dem am Mittwoch zu wählenden Vereinsvorstand zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt verhelfen soll. Denn der Satz „ohne Moos nichts los“ gilt auch in diesem Fall. Und so hofft das Trio, das an diesem Abend auch selbst für den neuen Vorstand kandidieren wird, auf Unterstützung durch Sponsoren, um das alte Stadtviertel weiter beleben zu können. Auch die umliegenden Geschäftsleute, sprich: Gastronomen wie Niklas Bergmann, sind daran sehr interessiert. Für die Leitung der Gründungsversammlung konnte mit Unterstützung durch Ralf Wieber, dem Vorsitzenden des Marketingrates Innenstadt, Ralf Engels gewonnen werden, der Geschäftsführer des in Wuppertal ansässigen Handelsverbands NRW Rheinland.

Im Bild v. li. n. re. Foto: Lothar KaiserDie Idee zur Vereinsgründung war beim "MyViertel Fest" am 5. Mai, dem „Tag der Städtebauförderung“, geboren worden. Marvin Schneider (24), Student der Politikwissenschaften an der Uni Wuppertal und gebürtiger Remscheider, sagte dem Waterbölles am Montag: „Das MyViertel-Fest hat stadtübergreifend für Aufsehen gesorgt. Gerne würden wir die Energie, die im Viertel steckt, noch viel mehr nutzen und die Menschen mit Engagement, Spaß und Leidenschaft in eine bunte Gemeinschaft verwandeln. Wir sind zuversichtlich, für den neuen Verein Anlieger gewinnen zu können!“ Wer im Vorstand mitarbeitet will, muss allerdings eine Bedingung erfüllen - die Residenzpflicht. Heißt: Nur wer im Quartier wohnt, ist auch wählbar! Schneider war schon vor einem Dreivierteljahr aufgefallen, dass vor allem junge Leute im Viertel um die Alte Bismarckstraße eine Wohnung suchen.

Bei allem Sturm und Drang sind die Initiatoren des neuen Vereins realistisch genug, die Quartiersverschönerung in kleinen Schritten angehen zu wollen. Philipp Roth, Student der Sozialwissenschaft an der Uni Duisburg/Essen: „“Hier und da erst mal ein weiterer Müllkorb an der Straße!“ Ambitionierter ist da schon der Plan, einen Marktstand für „Food Sharing“ an der unteren  Ecke zur Bismarckstraße aufzustellen. Roth: „Wir denken da an überschüssige Lebensmittel, die wir bei Gastronomen, Privatleuten, Bäckereien und Privatleuten einsammeln und die dann am dem Marktstand von jedermann kostenlos bzw. gegen einen freiwilligen Obolus für ein Sparschwein, das dort steht, abgeholt werden können.“ Dass der Marktstand nicht ständig personell besetzt sein wird, schreckt Philipp Roth nicht: „Wir setzen auf die Ehrlichkeit der Leute!“

Das Wuppertaler Luisenviertel mit seinen vielen, ganz unterschiedlichen Lokalen, Vorbild für die Alte Bismarckstraße? Jedenfalls macht sich das Trio Gedanken, welche Lokale an der Sichtachse zwischen Markt und neuem Kino am Bahnhof noch Platz hätten. Und freut sich über die Nachricht, dass sich am unteren Ende der Alten Bismarckstraße ein neuer Imbiss und ein Weinladen ansiedeln wollen.

Und was wird aus dem MyViertel-Fest? Es soll zur festen Einrichtung werden! Bankkaufmann Lukas Weber: Für 2019 haben wir den 11. Mai schon angepeilt!“

Planungsradtour zum neuen Radverkehrskonzept

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid bietet für Samstag, 8. September, eine „Planungsradtour“ zum Thema „Radverkehrskonzept Remscheid“ an. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bei der gemeinsamen Radtour durchs Stadtgebiet soll an verschiedenen Stationen über denkbare Maßnahmen für den Radverkehr und die damit verbundenen Vor- und Nachteile diskutiert werden. Die Tour wird durch das Planungsbüro, das mit der Erarbeitung des städtischen Radverkehrskonzepts beauftragt ist, moderiert. Die Tour beginnt um 13 Uhr vor dem Remscheider Rathaus und führt über Markt, Hauptbahnhof, B 229, Balkantrasse und Bahnhof Lennep bis in die Lenneper Altstadt, wo die Veranstaltung gegen 16 Uhr endet. Aus organisatorischen Gründen werden Interessierte darum gebeten, sich per E-Mail unter oliver.neugebauer@remscheid.de">oliver.neugebauer@remscheid.de anzumelden. Wer spontan teilnehmen möchte, kann auch das tun.

Aggressiver Baumpilz schädigte die Wurzeln

Stattliche Buche am Heidhof muss gefällt werden“, berichtete waterboelles.de am 18. Oktober 2013. Jetzt droht das gleiche Schicksal einer weiteren, ebenfalls stadtbildprägenden Rotbuche im Bökerspark, nur wenige Schritte entfernt von der Bökers Villa. Und auch diesmal ist der Riesenporling der Grund dafür, dass der etwa 100 Jahre alte Baum seine Standfestigkeit verliert, weil die Wurzeln nicht mehr richtig im Erdreich verankert sind (Weißfäule). Dafür hat über viele Jahre hinweg der erstmals 2014 festgestellte Riesenporling gesorgt, der „Meripilus giganteus“. So nennen Botaniker den aggressiven Baumpilz, dessen 20 bis 50 Zentimeter große ockerfarbene bis dunkelbraune Fruchtkörper auf dem Grasboden rund um den Baumstamm unübersehbar sind. So ein Fruchtkörper kann auch schon mal 70 Kilogramm schwer werden; damit hält der Pilz den mitteleuropäischen Rekord.

Unter Beobachtung habe die Rotbuche schon lange gestanden, berichtete gestern bei einem Pressetermin vor Ort Erik Spillebeen, einer der drei städtischen Baumkontrolleure. Und er legte ein Gutachten vor, wonach der Baum, dessen obersten Äste schon vor etlichen Jahren durch dicke Spanndrähte gesichert werden mussten, keine Überlebenschance mehr hat. Zumal die Zweigenden schon teilweise schon keine Blätter mehr tragen. Ein Zeichen dafür, dass die Wurzeln die Wasserversorgung nicht mehr leisten können. Die große Wucherung rund um den Stamm in Augenhöhe hat allerdings nicht der Pilz verschuldet; dies geht darauf zurück, dass auf eine kleine Blutbuche eine Rotbuche aufgepfropft worden war.

 Aus dem Ärztehaus auf der gegenüberliegenden Seite der Zufahrt zur Parkpallette hatten besorgte Mieter schon einige Male bei Markus Wolff, dem Leiter des Geschäftsbereichs Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), angefragt, wann der Baum denn nun endlich gefällt werde. Sie machten sich Sorgen um ihre vor dem Haus abgestellten Wagen. Wolff konnte gestern mitteilen, dass die Fällung des Baumes für die nächsten Tage terminiert sei.

Verständnis dafür zeigte gestern auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Ihm war die Eilbedürftigkeit der Aktion schon einige Tage früher erläutert worden. Im Waterbölles-Video: Markus Wolff und Otto Mähler.

Die 1950-er in RS: In den Stadtteilen entstanden Woll-Läden

Foto: Alfred LambeckHandarbeitsunterricht war in den 1950-er Jahren ein wichtiges Thema angesichts knapper Haushaltskassen. Zuschneiden, Nähen, Stricken und Sticken hatten Hochkonjunktur - auch wenn die Nähmaschinen noch sehr einfach und fußbetrieben waren. Schnittmuster wurden fleißig mit dem Kopierrädchen auf den Stoff übertragen. Und Wollgeschäfte entstanden überall in den Stadtteilen. (aus: „Remscheid. Bewegte Zeiten – Die 50er Jahre“, von Alfred Lambeck,Text und Fotos, erschienen 1999 im Wartberg-Verlag)

Sieben Prüfungen zum Krankenpflegeexamen

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Sieben Prüfungen haben 22 Schüler des Diakonischen Bildungszentrums Bergisch Land in ihrer dreijährigen Ausbildung bestanden. Wie das tapfere Schneiderlein haben Sie dies mit Verstand, Klugheit und einem gewissen Mut zur Lücke gemeistert. Die Ausbildungskliniken, die Evangelische Stiftung Tannenhof in Remscheid und das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal, freuen sich sehr über die guten Leistungen und die neuen Gesundheits- und KrankenpflegerInnen auf ihren Stationen. Das Diakonische Bildungszentrum Bergisch Land wurde als gemeinnützige Gesellschaft im Jahr 2007 von der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid und der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH gegründet.