Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Zusätzliche deutliche Entlastung der Kommunen

Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Gestern am späten Abend hat der Deutsche Bundestag in einem Gesetz eine deutliche zusätzliche Entlastung der Kommunen beschlossen. Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU):

Mit dem „Gesetz zur fortgesetzten Beteiligung des Bundes an den Integrationskosten der Länder und Kommunen und zur Regelung der Folgen der Abfinanzierung des Fonds Deutsche Einheit“ wurde gestern am späten Abend im Deutschen Bundestag eine Belastung von den Schultern unserer Kommunen genommen, die die Kommunalpolitiker über Jahrzehnte immer wieder beschäftigt hat: Die Kommunen wurden an der Tilgung des Fonds Deutsche Einheit beteiligt.

Zwar hatte der Bund bereits 2005 die kompletten Schulden der Deutschen Einheit übernommen. Doch dafür wurde den Ländern nur ein geminderter Anteil an den Mehrwertsteuer-einnahmen zugebilligt. Die Länder wiederum haben sich bei den Kommunen schadlos gehalten. In NRW wurden 40 % dieser Mindereinnahmen über eine erhöhte Gewerbesteuer-umlage von den Kommunen eingefordert. Mit dem gestern Nacht verabschiedeten Gesetz wird diese Lastenteilung zwischen Bund und Ländern in zwei Stufen vorzeitig beendet. Alleine hierüber erhalten die Länder 2,2 Mrd. Euro Zusatzeinnahmen.Ich erwarte, dass die Länder, auch NRW, ebenso zügig die Kommunen in voller Höhe von diesen Kosten der Deutschen Einheit entlasten. Wieviel dies konkret in den Haushalten der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid ausmachen könnte, muss noch errechnet werden. Ich bin sicher, dass es sich aber um erhebliche Summen handelt.

Artikel vollständig lesen

Den Landboten halfen die Landesschützen der Burg

Zwischen 1350 und 1360 wurde das Bergische Land in Ämter eingeteilt. Unter diesen bildete das Gebiet des Amtes Bornefeld, in dem die Stammgüter und -bürgen der Bergischen Grafen lagen, den Kern des Landes und den Grundstock der später bis zur Ruhr und zu den Kuppen des Siebengebirges ausgedehnten Bergischen Herzogsgewalt. Elberfeld kam erst im Jahre 1430 an Berg, blieb aber lange Zeit verpfändet und wurde erst 1599 von dem letzten Pfandinhaber Wilhelm von Nesselrode eingelöst.  Ebenso war auch das Amt Beyenburg als Bergisches Grenzland fast das ganze 16. Jahrhundert hindurch erst an die Grafen von Waldeck und später an Simon VI. zur Lippe verpfändet. Erst im Jahre 1607 ging es wieder in den unmittelbaren Besitz der Bergischen Landesherren über, so dass während der … industrie­geschichtlichen Vorgänge die drei Ämter sowohl in wirt­schaftlicher als auch in politischer Beziehung eine Einheit bildeten. An der Spitze der Ämter standen die Amtleute. Sie wurden in der Regel aus den Kreisen des einheimischen Adels gewählt. Weitere Amtspersonen waren die Richter und Gerichtsschreiber, die ebenso wie der Elberfelder Amtmann für das Sensenhandwerk des Cronenberger, Remscheider und Lüttringhauser Gebiets eine wichtige Rolle spielten.

Die Kirchspiele Remscheid, Cronenberg und Lüttringhausen hatten im 16. bis 18. Jahrhundert noch keine selbständige Ver­waltung. Zwar übten hier die „Scheffen", die als Beisitzer an den Verhandlungen der Landgerichte teilnahmen, im Auftrage der Be­hörde eine gewisse Autorität aus. Sie führten unter anderem auch das Lagerbuch, in dem alle Grundbesitzer sowie ihre Liegenschaften nach Lage, Größe und Wert verzeichnet waren. In Remscheid wird auch schon im 17. Jahrhundert der „Vorsteher" genannt, dessen Befugnisse aber bei weitem nicht an diejenigen der städtischen Bürgermeister heranreichen. Wenn Erhebungen irgendwelcher Art anzustellen waren, bedienten sich die Amtleute und Richter der Scheffen. Diese wurden den meistbegüterten Familien entnommen und genossen als Gerichtspersonen ein besonderes Ansehen. Ihre Dienste wurden auch zur Schlichtung gewerblicher Zwistigkeiten von der Behörde verschiedentlich in Anspruch genommen. Die Polizei wurde damals in den Ämtern durch die Landboten und in den einzelnen Gemeinden, die man als Kirchspiele bezeichnete, durch die Gerichts­boten ausgeübt. Bei größeren Unternehmungen, oder wenn bewaffneter Widerstand zu befürchten war, zog man die herzogliche Besatzung in Burg an der Wupper, die sogenannten „Turmknechte", oder auch die Landes­schützen heran. 

 

Artikel vollständig lesen

Starker Partner für die regionale Startup-Szene

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Am Mittwochabend wurde der Buzzer gedrückt: Bahn frei für das neue StartupCenter der Stadtsparkasse Remscheid. Rund 150 Gäste aus der Remscheider Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie Unternehmensgründer verfolgten im Kundencenter an der Alleestraße eine bunte, kurzweilige Auftaktveranstaltung, mit der das Startup-Center offiziell auf die Schiene gesetzt wurde. „Wir haben in der Region eine tolle und vielversprechende Gründerszene mit vielen spannenden Geschäftsideen. Und wir als Stadtsparkasse Remscheid stehen innovativen Ideen offen gegenüber, deshalb sind wir der richtige Partner, wenn es ums Gründen geht“, sagte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke zur Begrüßung.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hob die Bedeutung des neuen Gründercenters als Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt hervor. Das Konzept – von Sparkassen-Vorstandsmitglied Michael Wellershaus mit initiiert und gestaltet – sieht vor, dass Gründer auf unkompliziertem Weg mit den Experten des StartupCenters in Kontakt treten, mit ihnen ihre Gründungsidee besprechen und einen Businessplan erarbeiten können. Sodann werden kompetente und erfahrene Partner aus der Remscheider Unternehmerschaft mit ins Boot geholt. Sie beraten und begleiten den Gründungsprozess und helfen, wichtige Netzwerke – auch zu potentiellen Investoren – zu knüpfen. Zu den Know-how-Gebern gehören die Remscheider Unternehmer Hans-Rudi Küfner, Ulrich Rücker, Dr. Roman Diederichs und Dr. Peter Wurm. 

Unterhaltsam und gleichzeitig informativ war der Vortrag von Felix Thönnessen, Deutschlands bekanntestem Gründer- und Startup-Coach. Er zeigte auf, dass eine gute Geschäftsidee vor allem gut vermarktet sein will, soll sie schließlich zum Erfolg führen. Nicht umsonst laute der Slogan des StartupCenters „Gründen ist einfach“.

„Uns geht es darum, dass die Gründer von unseren Know-how-Gebern und unserem Netzwerk profitieren. Das ist gut für alle Beteiligten und für die bergische Region“, betonte Michael Wellershaus.  Zudem hob er die bestehenden guten Kontakte zur Remscheider Gründerschmiede hervor, die vertieft und ausgebaut werden sollen. Und er hatte noch ein besonderes Bonbon parat: Gründer, die durch das StartupCenter betreut werden, können im ehemaligen Sitz der Firma Keiper auf dem Hasten die passenden Räume finden, die dann entsprechend umgebaut werden. Das StartupCenter ist zu erreichen unter Tel. RS 16-6899 oder E-Mail  info@stadtsparkasse-remscheid.de">startupcenter-rs@ stadtsparkasse-remscheid.de.

Projekte zur Legalisierung von Cannabis gefordert

Zur Sitzung des Rates am 6. Dezember hat die Fraktion der Grünen den Antrag gestellt, der Rat möge die folgende Resolution verabschieden:

  • „Die Stadt Remscheid setzt sich dafür ein, dass wissenschaftliche Forschungsprojekte zu einer kontrollierten Abgabe von Cannabis unter medizinischen, gesundheitlichen und sozialen Aspekten sowie unter Einhaltung des Jugendschutzes ermöglicht werden.
  • Hierzu fordern wir Bundesregierung und Bundestag auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Genehmigung wissenschaftlicher Forschungsprojekte nach § 3 Absatz 2 Betäubungsmittelgesetz zu vereinfachen und zu ermöglichen.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, insbesondere auf Ebene der kommunalen Spitzenverbände die zukünftige Entwicklung und Bestrebungen zur Entkriminalisierung des Cannabiskonsums aktiv zu begleiten.“

Prohibition und Repression seien als drogenpolitische Instrumente insbesondere bei Cannabis offenbar gescheitert; es werde Zeit, neue Wege zu erproben, heiße es in der Begründung. Die internationale Entwicklung lege nahe, dass eine Regulierung des Cannabismarktes mittelfristig auch in Deutschland wahrscheinlich sei Dann werde es darauf ankommen, „optimale Bedingungen zu schaffen, bei denen Jugend- und Verbraucherschutz einen hohen Stellenwert haben. §3 BtMG biete grundsätzlich die Möglichkeit für Forschungsprojekte im Drogenbereich. Bei der Heroinvergabe in sieben Städten an 1.000 Abhängige sei diese Vorschrift erfolgreich angewendet worden.

Bisherige Anträge für Cannabis-Modellversuche anderer Städte (Münster, Berlin Friedrichshain-Kreuzberg) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) führten bisher jedoch zur Ablehnung. Zitat: „Bremen und Thüringen haben 2017 einen Antrag im Bundesrat eingebracht, um diese rechtlichen Rahmenbedingungen zu klären. Der Antrag wurde abgelehnt. Nun ist diese Forderung auch im Bundestag angekommen. Die Diskussion ist bisher noch nicht abgeschlossen. Wir setzen uns daher dafür ein, zusammen mit anderen interessierten Städten auf eine Vereinfachung der Zulassung wissenschaftlicher Modellprojekte auf Bundesebene hinzuwirken.“

4.139 Remscheider sind arbeitslos gemeldet

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im bergischen Städtedreieck ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum November 2017 deutlich gesunken – insbesondere Jugendliche und Langzeitarbeitslose haben von dieser Entwicklung profitiert. Allerdings ist in Wuppertal zu beobachten, dass sich die Stellenzugänge im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert haben. Dieser Stellenrückgang ist vor allem bei den Personaldienstleistern zu beobachten, deren jeweils aktuelle Auftragslage als ein Frühindikator für Arbeitsmarktentwicklungen gilt. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Stellenrückgang in den kommenden Monaten auch jenseits der saisonalen Schwankungen fortsetzt. Vor diesem Hintergrund ist die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB III in Wuppertal im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Die Arbeitsmärkte in Remscheid und Solingen sind stabil; vergleichbare Tendenzen sind derzeit nicht erkennbar“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Aktuell sind in Remscheid 4.139 Menschen arbeitslos gemeldet, 548 (11,7 Prozent) Personen weniger als im November vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei sieben Prozent. Im November 2017 betrug die Arbeitslosenquote noch 8,1 Prozent. Es meldeten sich 923 Personen im November neu oder erneut arbeitslos und 934 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Remscheider Arbeitgeber meldeten im November 345 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden damit 1.442 Arbeitskräfte gesucht, das sind 163 (12,7 Prozent) Stellen mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Oktober 2018 wurden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal mehr 53 (18,2 Prozent) neue Arbeitsstellen mehr gemeldet. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachleute und Helfer in der Metaller-zeugung und –bearbeitung, im Metallbau; im Berufsbereich Verkehr und Logistik; in den Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen; in den Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen und im Bereich der Schutz-, Sicherheits- und Überwachungsberufe.

Wie üblich, entspannte sich die im Sommer saisontypisch angestiegene Jugendarbeitslosigkeit im Herbst wieder. Aktuell sind 352 junge Menschen von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vorjahresmonat 59 (14,4 Prozent) weniger.

Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gesunken. Aktuell sind 1.810 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 362 (16,7 Prozent) Personen weniger als im November vor einem Jahr.

Unterbeschäftigt waren im November 5.804 Menschen – 537 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt in Remscheid 9,6 Prozent. Im November 2017 lag sie bei 10,7 Prozent.

Welt-AIDS-Tag: HIV-Test auch ohne Symptome

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die aktuellen epidemiologischen Zahlen des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die HIV-Neuinfektionen in Deutschland leicht auf 2700 im Jahr 2017 gesunken sind. Allerdings sind weiterhin ein Drittel der Neudiagnosen in Deutschland Spätdiagnosen. Das bedeutet, dass bis zur Durchführung eines HIV-Tests bereits ein schwerer Immundefekt oder eine AIDS-definierende Erkrankung aufgetreten ist. Die Folge davon ist, dass wertvolle Jahre für eine erfolgreiche Langzeittherapie ungenutzt verstrichen sind und es möglicherweise zu unwissentlichen Weiterübertragungen des Virus gekommen ist. Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts lebten Ende 2017 ca. 86.100 Menschen mit HIV in Deutschland. Etwa 11.400 wussten nicht, dass sie mit dem Virus infiziert sind, was heruntergerechnet auf das Bergische Städtedreieck ca. 100 Menschen entspricht.

Da eine HIV-Infektion oft viele Jahre ohne Symptome verläuft, empfiehlt Kirsten Wennmann von der Bergischen Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und AIDS-Beratung, sich nach Ansteckungsrisiken auch ohne Symptome beraten und gegebenenfalls testen zu lassen. „Der HIV-Labortest kann frühestens sechs Wochen nach einem Risiko, der Schnelltests zwölf Wochen nach einem Risiko sicher eine HIV-Infektion nachweisen oder ausschließen. Die Testberatung und Testung erfolgt in den Gesundheitsämtern vertraulich, kostenfrei und anonym.“ In Remscheid und Solingen wird der HIV-Schnelltest angeboten, in Wuppertal gibt es auch die Möglichkeit der Durchführung des Labortests sowie weiterer Untersuchungen. Informationen hat das Bergische ServiceCenter im Internet unter https://www.wuppertal.de/vv/oe/305.23.php.

Artikel vollständig lesen

Zugausfall wegen Arbeiten am Stellwerk Wuppertal

Pressemitteilung der Abellio Rail NRW GmbH

Aufgrund von Arbeiten am elektronischen Stellwerk in Wuppertal entfallen in der Nacht von Sonntag, 2. Dezember (22.50 Uhr), auf Montag, 3. Dezember (4.50 Uhr), einige Züge der Linie S 7 der Abellio Rail NRW. Folgende Zugverbindungen sind von diesen Bauarbeiten betroffen und werden durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) ersetzt:

In Richtung Solingen Hbf:

  • 90157: ab Wuppertal Hbf fahrplanmäßig um 23.13 Uhr, Busabfahrt abweichend um 23.02 Uhr
  • 90159: ab Wuppertal Hbf fahrplanmäßig um 0.13 Uhr, Busabfahrt abweichend um 0.02 Uhr
  • 29103: ab Wuppertal Hbf fahrplanmäßig um 4.33 Uhr, Busabfahrt abweichend um 4.20 Uhr

Um die letzte Verbindung ab Wuppertal Hbf in Richtung Remscheid Hbf zu gewährleisten, wird eine zusätzliche SEV-Fahrt um 0:32 Uhr ab Wuppertal Hbf angeboten.

In Richtung Wuppertal Hbf:

  • 90148: ab Wuppertal-Oberbarmen fahrplanmäßig um 22.38 Uhr, Busabfahrt abweichend um 22.42 Uhr
  • 90152: ab Wuppertal-Oberbarmen fahrplanmäßig um 23.38 Uhr, Busabfahrt abweichend um 23.42 Uhr

In Wuppertal-Oberbarmen sind die Fahrzeiten des Ersatzverkehrs so angepasst, dass ein Umstieg vom Zug auf die Busse des SEV in Richtung Wuppertal Hbf problemlos möglich ist.

Bitte beachten Sie die Abfahrts- und Ankunftsorte des Schienenersatzverkehrs für beide Fahrtrichtungen:

  • Wuppertal Oberbarmen > Oberbarmen Bf/Rauental Bussteig 1
  • Wuppertal Barmen > Barmen Bf, Bussteig 1
  • Wuppertal-Unterbarmen > Völklinger Straße
  • Wuppertal Hbf > Morianstraße

Abellio empfiehlt den Fahrgästen, die aktuellen Fahrzeiten und Informationen in den bekannten Auskunftsmedien zu beachten und mehr Reisezeit einzuplanen.

Die aktuellen Fahrpläne sind online unter www.abellio.de im Bereich „Verkehrsmeldungen“ abrufbar. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren. (Julia Limia y Campos)

Evi Warich neu beim Fallschirmclub Remscheid e.V.

Pressemitteilung des Fallschirmclub Remscheid e.V.

Acht Jahre lang gehörte Evangelina ( Evi ) Warich zur Sportfördergruppe der Bundeswehr. Dort ist sie inzwischen ausgeschieden und hat ein Studium der Sozialpädagogik  begonnen – und ist Mitglied im Fallschirmclub Remscheid e.V. geworden und im Aeroclub-NRW. FSC-Vorstandsvorsitzender Klaus Mathies: „Auch sie wird beim D-Cup in Uslar die Farben des FSC vertreten. Es eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit dem VfB Uslar, und weil das Niveau ganz oben sein wird, ist ein Sieg nicht ausgeschlossen!“

Der Fallschirmclub Remscheid habe eine top ausgebildete Springerin im Zielspringen und im Stilspringen bekommen, die mit sofortiger Wirkung für den FSC national -und international an den Start gehen werde. Evi Warich wurde bereits ihren anderen Teamkolleginnen und -kollegen vorgestellt. Ihren Terminplan für 2019 und die möglichen Starts bei nationalen -und internationalen Wettbewerben wird Bundestrainer Torsten Kunke koordinieren.

Wohnungen und Werkstätten lagen dicht beieinander

Das Hochland der Wupper wird von tief eingeschnittenen Tälern unterbrochen. Das Gelände auf den Höhen ist so uneben und zerklüftet, dass die meisten Siedlungen als Einzel­höfe an den Hängen klebten und sich später der Schaffung eines einheitlichen Ortsbildes Schwierigkeiten entgegenstellten. Als durch Erbteilung und Verkauf die Teilung der Bauerngüter weit fortgeschritten war, lagen die Anwesen bunt durchein­ander gewürfelt. Um 1700 drängten sich an einzelnen Orten Wohnungen und Werkstätten in beängstigender Weise. Von be­stimmten Straßenzügen innerhalb dieser dorfartigen Häusergruppen, die man nach wie vor als Höfe bezeichnete, war keine Rede. Nur die Richtwege, die von den Außenhöfen in möglichst geraden Linien dem Kirchdorf zustrebten, brachten in das Gewirr der zerstreut liegenden Siedlungen etwas Ordnung hinein. (…)

Die starke Zerklüftung der Berge, die durch den Wechsel der Felsschichten, sowie durch die große Zahl von Quellen und Bach­läufen bedingt war, bestimmte nicht nur den landschaftlichen Charakter, sondern auch die wirtschaftlichen Verhältnisse. Etwa 60 kleinere und größere Wasserläufe, die teils der Wupper, teils dem Morsbach und Eschbach zueilen, zerschneiden das Gelände des Remscheider Stadtkreises nach den verschiedensten Richtungen. Ähnlich ist es im Cronenberger und Lüttringhauser Gebiet. Infolge der bedeutenden Regenmengen und des tonhaltigen Bodens waren die Höhen des Bergischen Landes vielfach mit Mooren und Sümpfen bedeckt, von denen heute nur noch kleinere Reste z. B. in der Nähe des Remscheider Stadtparks und unterhalb des „Haddenbrock" übriggeblieben sind. Da auch die Talgründe damals noch ausgedehnte Erlen- und Weidenbrüche aufwiesen und sich auf den Höhen riesige Wälder ausbreiteten, so konnte sich der Abfluss der reichen Regenmengen nicht in so schneller und verheerender Weise vollziehen, wie es jetzt in entwaldeten Berggegenden häufig der Fall ist. Die Folge war, dass die Wasserführung der Bäche gleichmäßiger war als heute und diese selbst in Zeiten andauernder Trockenheit nicht versiegten. Die Aufgabe der Wassersammlung und -regulierung, die heute den Bergischen Talsperren zugewiesen ist, leisteten in alter Zeit die natürlichen Wasserspeicher der Brüche und Moore.

Die kraftvollen Bergbäche, die in raschem Lauf zu Tal stürzen, waren für die Entwicklung des Gewerbes von der größten Bedeutung.   Sie mussten der Eisen- und Stahlerzeugung und -verarbeitung ungefähr 400 Jahre lang ihre Dienste widmen und zahl­reichen Hämmern und Schleifsteinen die Wucht und den sausenden Schwung verleihen. Ihr starkes Gefälle wurde so sorgfältig ausge­nutzt, dass die verschiedenartigsten Triebwerke, wie die Perlen an einer Schnur aufgereiht, bis in die Quellgebiete hinein den Bächen das Geleit gaben. Das Gelpetal z. B. wies um 1770 von der Einmündung des Freudenberger Fuß­weges bis zum Clemenshammer auf einer Strecke von fünf bis sechs Kilometern nicht weniger als elf Hammerwerke auf. Jedem Werk standen also etwa 500 bis 600 m Wasserlauf zur Verfügung. Bei der verhältnismäßig geringen Wassermenge war der Abstand so knapp bemessen, dass eine stärkere Ausnutzung des Gefälles ausgeschlossen war.

Artikel vollständig lesen

OB hat kein Verständnis für Position des VRR-Chefs

Resolution für Züge nach Düsseldorf und Köln“, titelte der Waterbölles am 22. September. Und wie angekündigt stimmte der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 27. September dafür. Es ja 46 Ja-Stimmen, keine Nein-Stimmen und kei9ne Enthaltungen. In der Resolution wurde der Vorstand des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) aufgefordert, „die vom VRR in Aussicht gestellte Direktverbindung von Remscheid nach Düsseldorf umzusetzen. Gleichzeitig muss gemeinsam mit dem VRS die Direktverbindung nach Köln vorangetrieben werden.“.

Nach der Präsentation durch den VRR-Geschäftsführer Martin Husmann im Hauptausschuss der Stadt Remscheid am 25. Januar waren die Kommunalpolitiker davon ausgegangen, dass eine schnelle Umsetzung möglich ist. Auch der Kreis Mettmann befürwortet gemeinsam mit den Städten und Verkehrsbetrieben eine regelmäßige Direktverbindung der S-Bahn 7 nach Düsseldorf.

Inzwischen liegt Oberbürgermister Burkhard Mast-Weisz- Husmanns Antwort auf die Resolution vor. Darin schreibt  der zum Jahresende ausscheidenden Chef des VRR: „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz, ich kann Ihre Enttäuschung bezüglich unseres Schreibens vom 21.8.2018 nachvollziehen und möchte an dieser Stelle nochmals unsere Bewegründe darlegen, da diese in Ihrem Antwortschreiben vom 22.9.2018 weitestgehend ignoriert werden. Ich hatte Anfang des Jahres im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Remscheid ausgeführt, dass die Direktverbindung Remscheid-Düsseldorf ergebnisorientiert geprüft wird. Dass diese Aussage wie eine Zusage interpretiert wird ist für mich nicht nachvollziehbar.“ Es seien alle Alternativen intensiv untersucht worden, aber der VRR sehe keine Möglichkeit, aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen kurzfristig die gewünscht Direktverbindung zu realisieren. Infrastrukturelle Zwänge, verkehrliche Erfordernisse und ein sinnvoller Finanzmitteleinsatz seien, Zitat, „leider nicht immer so zu biegen, bis das gewünschte Ziel erreicht werden kann.“

Die Umsetzung der im Schreiben vom 21.8.2018 dargelegten Variante sei weder volkswirtschaftlich, betriebswirtschaftlich noch verkehrlich zu vertreten, meint Husmann weiter: „Ich darf daran erinnern, dass jährliche Mehrkosten von rd. 1.1 Millionen € entstehen würden. Der Preis pro Zugkilometer für die Mehrleistung liegt fast bei dem Dreifachen eines durchschnittlichen Zugkilometerpreises. Um die zusätzlichen Direktverbindungen zu schaffen ist zudem der Wegfall von S1-Verstärkerzügen erforderlich, die durch die S7-Direktverbindungen ersetzt würden. Die S7 kann bezüglich ihrer fahrdynamischen Eigenschaften nur einen Halt zwischen Solingen und Düsseldorf bedienen, was zu einer Angebotsreduzierung in der Hauptverkehrszeit an sechs Halten führt. Aufgrund der deutlich geringeren Kapazitäten der S7 gegenüber der S1 würden Fahrgäste am Bahnsteig zwischen Solingen und Düsseldorf zurückbleiben Es würden also überproportional teure Zugleistungen generiert, die zudem zu nicht vertretbaren verkehrlichen Problemen in der HVZ zwischen Solingen und Düsseldorf führen.“

In der E-Mail mit Husmanns Schreiben wurde die Reaktion der Oberbürgermeister gleich mitgeliefert: Er habe für die vorgetragenen Argumente kein Verständnis und werde im neuen Jahr „die von allen als notwendig erachteten Direktverbindungen nach Düsseldorf und nach Köln weiterverfolgen“. Er habe sich diesbezüglich auch mit der Bezirksregierung Düsseldorf verständigt, die das Vorhaben unterstütze. In diesem Zusammenhang soll auch der zunächst noch für dieses Jahr geplante „Bahn-Gipfel“ erst Anfang 2019 stattfinden. Auch diese zeitliche Taktung sei Bestandteil des Gespräches mit der Bezirksregierung Düsseldorf gewesen, so der OB.