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Arbeit und Ausbildung in der Altenpflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Altenpflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 4. Dezember, von 14 bis 15 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a, Raum A345. umfassend und individuellberaten lassen. In der Altenpflege werden Fachkräfte dringend gesucht. In dieser Sprechstunde informieren die Experten der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal zu beruflichen Chancen und Ausbildungsformen in der Pflege, gleichzeitig werden auch viele konkrete Stellen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit der Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive Altenpflege will die Bundesregierung die dringend benötigten zusätzlichen Pflegekräfte gewinnen. Die Sprechstunde richtet sich besonders an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Altenpflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten. Die Experten der Agentur für Arbeit informieren auch zu der neuen Pflegeausbildung ab 2020, denn künftig wird die Ausbildung in der Pflege einheitlicher. Mit dem Pflegeberufegesetz wird eine neue generalistische Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachfrau" oder "Pflegefachmann" eingeführt. Sie ermöglicht, nach der Ausbildung in allen Versorgungsbereichen zu arbeiten, in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Erlebnisausstellung zur Geldanlage

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Begreift man Finanzthemen besser, wenn man sie anfassen kann? Diese Frage beantwortet die Volksbank im Bergischen Land mit einem klaren Ja und lädt alle Kunden und Interessierten ein, sich selbst ein Bild zu machen: bei einer Erlebnisausstellung, die bis Mitte Januar in der Filiale Alleestraße 66 besucht werden kann. Die Deutschen gelten als Sparweltmeister. Im Schnitt legt jeder im Jahr rund zehn Prozent seines verfügbaren Nettoeinkommens auf die hohe Kante. Damit sind die Bundesbürger weltweit ganz vorn. Nach Ansicht vieler Experten rangieren sie jedoch ganz weit hinten, wenn es um die Art und Weise geht, wie sie sparen. Die meisten gehen auf Nummer sicher und setzen auf Bewährtes wie Sparbuch und Tagesgeld und damit auf Anlageformen, die im Niedrigzinsumfeld kaum noch Ertrag erwirtschaften. „Geldanlegen ist ein kompliziertes Thema. Zu viele Menschen wissen zu wenig darüber und nehmen sich nicht die Zeit, sich damit zu befassen. Das ist schade, denn es geht um ihren künftigen Lebensstandard“, sagt Private-Banking-Betreuer Torsten Breuckmann. Zusammen mit seinen Kollegen der Filiale Alleestraße will er in den kommenden Wochen mit Führungen durch die Erlebnisausstellung Finanzanlage helfen, an dieser Situation etwas zu ändern.

Mit der Ausstellung, die von der Investmentfondsgesellschaft Union Investment entwickelt wurde, will die Volksbank Berührungsängste abbauen und dazu beitragen, dass Sparer bei der Entscheidung für eine Geldanlage ein bisschen genauer hinschauen. Und das mit einer guten Portion Spaß. Denn die Ausstellung vermittelt wichtige Aspekte der Geldanlage auf spielerische Art und Weise. Überall gibt es Schalter, Knöpfe und Displays, die die Besucher anfassen sollen. Es setzt sich etwas in Bewegung und macht damit lebendig, was bisher nur abstrakt erklärt werden konnte. Die Ausstellung ist so angelegt, dass alle Altersgruppen etwas davon haben. „Wir wollen ein Aha- Erlebnis vermitteln und damit auch einen Beitrag zur finanziellen Bildung leisten“, sagt Volksbank- Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. Die Ausstellung kann täglich zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Regelmäßig finden moderierte Führungen statt, zu der sich Interessierte in der Filiale oder über die Homepage www.bergische-volksbank.de/erlebnisausstellung anmelden können. Auch Gruppen und insbesondere Schulklassen und –kurse ab der zehnten Jahrgangsstufe sind herzlich willkommen. Auch sie werden gebeten, einen Termin zu vereinbaren.

Stadt erhielt den European Energy Award 2018

Beim European Energy Award® ist RS wieder dabei“, berichtete der Waterbölles am 19. Juni 2015, nachdem der Rat der Stadt den Wiedereinstieg in den European Energy Award® (EEA), das europaweit anerkannte Zertifikat für Aktivtäten rund um Klimaschutz und Energieeffizienz, beschlossen hatte. Von dem hatte sich die hoch verschuldete Stadt im Rahmen ihrer zahlreichen Sparmaßnahmen 2007 verabschiedet. Für die Sprecherin der Grünen, Beatrice Schlieper, damals ein "provinzielles Verhalten". So kam der European Energy Award® ins nächste Wahlprogramm der Grünen – zusammen mit der Forderung nach einer/einem Klimaschutzmanagerin/-manager als Schnittstelle zwischen den Bereichen Stadtentwicklung/ Wirtschaftsförderung und dem Umweltamt.

Und beides wurde vor drei Jahren Realität: Die Stadt Remscheid verpflichtet sich für vier Jahre zur Teilnahme am EEA, die mit einem jährlichen Eigenanteil von 2.438 Euro verbunden ist. In den vier Jahren sind dies also insgesamt 9.572 Euro. Die restlichen Kosten von 38.800 Euro werden im Rahmen einer Förderung vom Land NRW übernommen. Die von der Stadt eingestellte Klimaschutzmanagerin Nicole Schulte hat einen vom Bundesumweltministerium noch bis 2019 finanzierten Arbeitsvertrag. Doch der kann um zwei weitere Jahre verlängert werden. Und das soll auch geschehen, wie Umweltdezernentin Barbara Reul-Nocke und Monika Meves vom städtischen Fachdienst Umwelt gestern versicherte, als sie der lokalen Presse den European Energy Award® 2018 für hervorragenden Klimaschutz in dreifacher Form vorstellten – als gläserne Trophäe für eine der Ausstellungsvitrinen im zweiten Stock Remscheider Rathaus sowie als kleines Bild und als große Metalltafel, um im Rathaus an einer Wand angebracht zu werden. Die Auszeichnungen hatte eine von Reul-Nocke geführte Delegation am 21. November in Münster entgegen genommen. „Ich freue mich, dass die Remscheider Bemühungen um den lokalen Klimaschutz mit der Auszeichnung des European Energy Award gewürdigt werden. Die neutrale Bewertung unserer Klimaschutzaktivitäten zeigt uns, wo wir stehen und wo wir in den nächsten Jahren für eine Weiterentwicklung ansetzen können", sagte Barbara Reul-Nocke.

Im Rahmen des EEA werden die Aktivitäten einer Kommune zum Klimaschutz bzw. zur Energieeffizienz anhand eines festgelegten Kriterienkataloges erfasst, bewertet und regelmäßig überprüft. Erfüllt eine Kommune dabei 50 % der vorgegebenen Kriterien erfolgt eine Auszeichnung mit dem European Energy Award in Silber. Für den European Energy Award in Gold müssen 75 % der Kriterien erfüllt sein. Monika Meves: „Es gilt, mit Hilfe von PC-Tools einen gigantischen Fragenkatalog abzuarbeiten!“

Remscheid hatte die Auszeichnung bereits 2004 und 2007 erhalten, musste aber nach der selbst gewählten Pause 2016 wieder ganz von vorne anfangen, um jetzt wieder als „Energie- und Klimaschutzkommune" anerkennt zu werden – als eine von insgesamt 90 Kommunen und Landkreisen in NRW. Remscheid schaffte diesmal 65 Punkte und damit Silber. Im Handlungsfeld „Interne Organisation“ hat Remscheid die Bedingung für „Gold“ bereits mit 79 Prozent überschritten bzw. bei „Versorgung und Entsorgung“ punktgenau erreicht. Auch die 70 Prozent beim Handlungsfelder „Entwicklungsplanung, Raumordnung“ und 72 Prozent bei „Kommunale Gebäude, Anlagen“ ließen für die nächste Zertifizierung auf Gold hoffen, gäbe es die Schlusslichter „Kommunikation, Kooperation“ (67 %) und (vor allem) „Mobilität“ (44 %) nicht.

Das Zertifizierungsverfahren des EEA wurde in Remscheid durch eine interfraktionelle Arbeitsgruppe begleitet, die vom Stadtrat eingesetzt wurde. Diese Arbeitsgruppe ist als Beirat zum EEA zu verstehen, da dezernatsübergreifend gearbeitet wird und auch externe Akteure einbezogen sind. Bei jetzt 65 erreichten Punkten (im Mittelfeld) gibt es für das interdisziplinäre Energieteam aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener städtischer Dienststellen, Technische Betriebe Remscheid sowie Institutionen und Beteiligungsgesellschaften wie EWR GmbH, Stadtwerke Remscheid GmbH und Wupperverband also noch einiges aufzuholen. Zumal sich die Stadt Remscheid zum Ziel gesetzt hat, bis spätestens 2030 die CO2-Emissionen um 20 Prozent zu senken (im Vergleich zum Jahr 2011, das Jahr in dem das Integrierte Klimaschutzkonzept erstellt und vom Stadtrat zur Umsetzung beschlossen wurde).

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Fesch on Earpelschlot

Där Kaal und där Jupp hadden hongertfaufonttwentig Euro em Lotto gewonnen. Dat woar wat, sonen Huopen Geld op eenmol. Noh langem Kopp terbreken komen sie öwereen, am Weekenend noh Hamburg tu fahren, öm do ens sonnen netten Bummel öwer de Reeperbahn zu maken. Do soll et doch allerhangk Klammauk gewen.

Am Samstagmorgen kroosten se sech doröm bietieden ut dä Falle on jockelten met em Kaals Ottomobil noh Hamburg. Grad so reit tum Meddacheeten komen sie an. Et duerden ook gar nit lang, bös sie seck noh de Reeperbahn döarchgefrocht hadden. Äwer am hellen Meddach woar do noch nit völl loss.

Evver se hand en gruoten Kohldamp, denn dat ielige Fröhstöck am Morgen woar wat knapp uutgefallen.  Do wenkten als son nett Lokal. „Fischrestaurant“ stong op dö groaten Glasschief newen dem Eingang.

Nu jo, wo sie nu glöcklech en där groaten Seestadt Hamburg woaren, gehöarten sech dat jo ook, dat sie sech en ordentleche Porzion Fesch eeten dären. Se stiewelten rinn, platzten sech an nem leeren Desch enne Fensterecke on bestellten sech en Glas Bier on för jeden en Fischkotelett met Earpelschlot. „Ewwer nit sonne mikrige Porzion, wiar hand Schmeit“ reep dä Kaal demm Kellner hingerher. 

Ett duerten gar nit lang, do hadden sie ook twei Teller voll, füar seck stonn, do woar alles dropp. En dick Stöck knusprig gebrodenen Fesch on donewen en ganzen Berg Earpelschlot. „Guten Appetit“ wönschten dä Kellner, un stollt enn nett Fleschken dobbie.

Die twei fengen an, rin tuhauen, on et schmackten, datt sie sech ömmer wear dän Baat dobbie leckten.

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Zum Lichterfest gehörte diesmal auch Jonglage

27 Vereine, Einzelhändler, Gastronomen und Anwohner beteiligten sich gestern von 16.30 bis 20 Uhr am Lichterfest 2018 auf der Hindenburgstraße. Und Tradition hat inzwischen auch  die Open-Air-Andacht der Evangelischen Auferstehungsgemeinde mit Pfarrer Ulrich Wester und dem Posaunenchor im Hof der EPE-Malerwerkstätten. Wer die Straße entlang bummelte, entdeckte in so manchen Laden- oder Hauseingang kleine Stände mit Speis und Trank, wobei der Überangebot an Glühwein nicht zu übersehen war. Das war dem Wetter geschuldet. „Für die Jahreszeit zu warm“ hätte jeder Meteorologe konstatiert. Foto unten: Mit Jonglage und bunten Hula-Hupp-Reifen sorgten in diesem Jahr Mitglieder des "Remscheider Weihnachtscircus" für unerwartete Unterhaltung.

Rentnerbank im Lobachtal nur scheinbar weg

Die Sitzbank ist wieder da - doch wie lange?“, fragte der Waterbölles am 13. Mai 2017. Im Lobachtal, nahe den Lobach-Seen, hatte die Stadt Remscheid damals eine neue Sitzbank aufgestellt, nachdem die „alte“, die noch gar nicht so alt war, ein halbes Jahr vorher gestohlen worden  war. Der Ersatz kostete den Steuerzahler mit Montage knapp 1000 Euro – und war - in gleicher Machart - nur unzureichend mit zwei dünnen Flacheisen gegen Diebstahl gesichert. Da reichte also ein passender Schraubenzieher... Und siehe da: Vergeblich suchten in dieser Woche diese Vierbeiner das städtische Sitzmöbel. Es war mit einem Brecheisen von ungeliebten Zeitgenossen aus seiner spärlichen Befestigungen gelöst worden. Doch das fiel einer Spaziergängerin auf; sie verständigte das Ordnungsamt. Und prompt stellte der Kommunale Ordnungsdienst die Bank sicher, bevor sie von den „Klaubälgen“ abtransportiert werden konnte, und die Wegschranke wurde ordnungsgemäß verschlossen. Nett sitzen könnte man auch auf einem dicken Baumstamm (locker 1/2 Tonne schwer) den das Forstamt nur wenige Meter an die Stelle holen müsste, an der die Sitzbank stand. Aber das schrieb der Waterbölles im Mai 2017 schon einmal vergeblich.

GEWAG für Campus-Pläne auf dem Honsberg

Infos für Unternehmer zum Hochschulcampus“, überschrieb der Waterbölles am 16. November  eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der insbesondere heimische Unternehmerinnen und Unternehmer für gestern um 18 Uhr im Neuen Lindenhof auf dem Honsberg eingeladen wurden, die sich dafür interessieren, in eine neue Dependance der Rheinischen Fachhochschule (FH) Köln vor Ort, d.h. ihre Ideen einzubringen und sich für den Aufbau des Campus in der früheren Grundschule an der Siemensstraße auch finanziell zu engagieren. Dafür warben nicht nur Prof. Dr. Alexander Pollack, Dipl.-Kfm. Johannes Berens und Prof. Dr. Silke Schönert als Vertreter der FH, sondern auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Technischer Beigeordneter Stadt Remscheid, Peter Heinze.

Das gestrige Statement von Hans-Jürgen Behrendt,  Vorstandsvorsitzender der GEWAG Wohnungsbaugesellschaft Remscheid

Die Stadt Remscheid habe sich zum Ziel gesetzt, dem Fachkräftemangel der Region, insbesondere dem bergischer Wirtschaftsunternehmen, entgegenzuwirken, betonte der OB bei der Begrüßung der rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Studienangebot werde es den regional ansässigen Unternehmen ermöglichen, ihren akademischen Nachwuchs aus den eigenen Reihen vor Ort heranzubilden. Denn auf dem Honsberg solle ab 2019 den Studierenden der Rheinischen Fachhochschule ein einzigartiger Open-Access-Dreiklang angeboten werden: akademische Ausbildung, praktische Tätigkeit in einem bergischen Wirtschaftsunternehmen und Wohnen in dem einstigen „roten“ Arbeiterviertel.

Darauf ging in seinem Statement Hans-Jürgen Behrendt, der Vorstandsvorsitzende der GEWAG Wohnungsbaugesellschaft Remscheid (siehe Waterbölles-Video). Er berichtete sodann, mit Prof. Dr. Alexander Pollack schon über studentisches Wohnen auf dem Honsberg im Allgemeinen und Speziellen gesprochen zu haben. Die gemeinnützige Rheinische Fachhochschule Köln will auf dem Honsberg neben dem Vollzeitstudium auch ein duales Studium, parallel zur beruflichen Praxis, anbieten. Traditionell ist sie dabei auch auf Lebensläufe im sogenannten „Zweiten Bildungsweg“ ausgerichtet. Aktuell ist für das Bergische Land bereits der Studiengang Produktionstechnik entwickelt worden. Neben Betriebswirtschaftslehre sind mit Wirtschaftsinformatik und Produktentwicklung weitere technische Studiengänge anvisiert.

Es muss gelingen, die Fachhochschule (FGH) in den Stadtteil zu integrieren, es zu einem „Kind des Honsbergs“ zu machen. Darin waren sich alle einig, die gestern im Neuen Lindenhof auf dem Podium saßen. Und dafür gelte es, bei den Anwohnern Schwellenängste abzubauen. Etwa durch Angebote für ältere Menschen, die lernen wollen, digitale Medien zu nutzen. Etwa durch integrative Sportangebote und Kurse zur Studienvorbereitung für Migrantinnen und Migranten, durch eine Stadtteilbibliothek und durch einen  FH-Campus, der auch eine offene Begegnungsstätte für die Bewohner des Quartiers ist und zugleich eine „Offene Hochschule“, etwa mit MINT-Workshops für Kinder und Jugendliche.

Gut besuchter Sternenbasar in der Kita Confetti

Am Sonntag hatten die Interkulturelle Kindertagesstätte Confetti und der Träger IKE (Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V.) zum Basar in die Kita Confetti eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Geselligkeit und gemeinsame Aktivitäten für Kinder und ihre Eltern. Mütter und Väter haben an diesem Nachmittag eifrig mit ihren Kindern gebastelt, und in der Backstube wurde mit den Kindern Teig geknetet, und es wurden Plätzchen gebacken. Ganz leise war es im Bilderbuchkino; dort hörten die Kinder Geschichten von Sternen und vom Nikolaus. Für den Basarverkauf hatten die Eltern schon im Vorfeld Vieles gebastelt, und im Nu waren die schönsten Stücke verkauft. Großen Zulauf hatte auch die Tombola mit einem Einkaufsgutschein als Hauptgewinn. Im Sternencafé gab es leckere Waffeln und reichlich Kuchen zu familienfreundlichen Preisen.

Der Basar war sehr gut besucht. Die Familien hatten Verwandte und Freunde mitgebracht, und auch Anwohner vom Rosenhügel, ehemalige Kindergartenkinder und Freunde der Kita und des Trägers hatten die Einladung gerne angenommen. Fazit: Es war ein gemütlicher Sonntagnachmittag an einem trüben Novembertag mit vielen Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten für Klein und Groß. (Ute Holdorf)

In zehn Minuten war der Weihnachtsbaum geschmückt

Gruppenfoto nach getaner Arbeit. Foto: Lothar Kaiser

Seit gestern steht - und das ist längst gute Tradition - ein Weihnachtsbaum im Foyer des Remscheider Rathauses. Kinder der Kindertageseinrichtung Paulstraße oblag es diesmal, ihn am Morgen mit bunten, selbstgebastelten Tannenbäumchen und kleinen Sternen zu schmücken - gemeinsam mit die Erzieherinnen Angeles Montoro, Sandra Broich und Anastasia Carbunaro sowie Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er überraschte die Kinder mit kleinen Stoff-Löwen.. Die ganze Aktion dauerte zehn Minuten, dann ging's zu warmem Kakao.

Fenster und Türen sichern gegen Einbrecher

Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft Remscheid

Mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden: In Nordrhein-Westfalen sind die Zahlen der Wohnungseinbrüche in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken – das zeigen die Statistiken des Landeskriminalamtes. In vielen Fällen bleibt es beim Einbruchversuch, weil die Täter nicht in die Wohnungen und Häuser gelangen oder nichts entwenden konnten. Das liegt hauptsächlich auch an wirkungsvollem Einbruchschutz. Die empfohlene Devise der Polizei lautet dabei: Mechanik vor Elektronik.„Das bedeutet, dass bei der Planung von Einbruchschutzmaßnahmen die mechanischen Sicherungen an oberster Stelle stehen sollten“, sagt Martin, Obermeister der Tischler-Innung Remscheid. Viele Tischler haben sich auf den Einbau von einbruchhemmender Technik spezialisiert und können mit der mechanischen Absicherung Elemente wie Fenster, Türen und Kellerschächte mit Hilfe von Zusatzschlössern gegen rabiate Aufbruchsversuche schützen. „Der mechanische Widerstand kostet den Einbrecher Kraft und vor allem Zeit – Zeit, in der er Gefahr läuft, entdeckt zu werden“, so Stracke.

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Als noch Holzkohle aus den Bergischen Wäldern kam

Das von dem großen Wupperbogen umschlossene Gebiet des Bergischen Landes war im Mittelalter von riesigen Wäldern erfüllt, in denen die zerstreuten Siedlungen fast verschwanden. Der größte Teil dieser Waldungen befand sich im Besitz der Bergischen Grafen und diente ihnen als Jagdrevier. Solange die Herren auf ihrer Burg an der Wupper residierten, mag ihnen die Pflege ihrer Forsten und des Wildbestandes sehr am Herzen gelegen haben. Als sie aber ihren Sitz nach Düsseldorf verlegt hatten und nur noch in der schönen Jahreszeit oder bei festlichen Gelegenheiten ihr Stammschloss be­suchten, verloren die Wälder des Wuppergebiets diese Bedeutung.

Es ist kein Zufall, dass Graf Wilhelm II., der später die Her­zogswürde errang und eifrig um die Verschönerung seiner Landeshauptstadt Düsseldorf bemüht war, den Remscheidern seinen Hoch­wald an den Nordhängen des Eschbachtales zur Nutznießung überließ. Am 1. Mai 1369 schloss er mit den Remscheider Hofbesitzern einen Erbpachtvertrag, in dem er ihnen als Entgelt für die zu leistenden Abgaben gestattete, seinen „Hohenwald, das Remscheid genannt", zu benutzen. Dass diese Nutzung unter anderem auch im Interesse der Gewerbetreibenden zwecks Gewinnung von Holzkohle erfolgte, geht aus der von Herzog Wilhelm IV. im Jahre 1564 er­neuerten Remscheider Waldordnung hervor. Beispielsweise durften von den Eichenstämmen nur „das Unterste und das Oberste", d. h. die unteren Stammteile, soweit sie sich nicht als Zimmerholz verwenden ließen, und das Astwerk zur Kohlenbereitung benutzt werden. Es war verboten, Beitel und Holzhämmer mit in den Wald zu nehmen und die Bäume an Ort und Stelle zu zersägen und zu Scheiten zu „reißen". Die Buchenstümpfe durften aus dem Boden herausgeschlagen und als „Kohlholz" verwendet werden, die Eichenstöcke dagegen nicht, damit dieselben neue Wurzelausschläge treiben konnten.

Die Holzkohlen wurden in der Regel in Meilern bereitet, deren Spuren man noch heute in unsern Wäldern auf Schritt und Tritt begegnet. Meist lagen sie in der Nähe von Wegen. Zahlreiche Meiler befanden sich aber auch an den Berghängen. Ihre Stätten erkennt man noch an den kleinen Plattformen, die hier durch Erdaufwurf geschaffen worden sind. Außerdem wurden die Kohlen noch in Gruben ge­brannt, in denen auch die Baumstümpfe verkohlt werden konnten. Im Jahre 1622 ging Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm mit den Bewohnern der südlichen Remscheider Höfe noch einen weitern Vertrag ein, durch den er ihnen 30 Morgen „untüchtigen Busches" im Grunde des Eschbachtales zur Wiesenkultur überwies. Dieses Schriftstück gibt uns auch nähere Kunde über die Ausdehnung des Remscheider Hochwaldes, der von Westhausen bis in die Nähe von Beysiepen und Birgden reichte.

Die großen Waldungen im Quellgebiet des Eschbachs, „die Birgdener und Altenberger Gemarke", waren ebenfalls im Besitz des Landesherrn. Ihre Erbpächter, die auch dem Remscheider Holz­gericht unterstanden, waren meist Bewohner der dort gelegenen Höfe: Buchholzen, Beeck, Stöcken, Piepersberg, Jägerhaus, Greuel, Birgden (bei Lennep), Rotzkotten und Mixsiepen. Ferner war eine Reihe von Lenneper Familien daran beteiligt. Zu den Nutznießern der „Birgdener Gemarke" gehörten auch Remscheider Hofbesitzer, darunter die „Jäger" vom Birgden (bei Remscheid) und die „Loos" vom Beysiepen, die im 17. und 18. Jahrhundert im Eisengewerbe und Handel eine Rolle spielten.

In einem viel stärkeren Maße als die Gemarken des Esch­bachgebiets wurden die Wälder des Morsbachtales zur Gewinnung von Holzkohle herangezogen.    Die Abhänge   dieses Tales   waren schon im Jahre 1369 der volkreichste Teil der Honschaft Remscheid. Die dichte Besiedlung des von der Natur wenig begünstigten Gebiets kann nur aus der frühen Entwicklung des dortigen Ge­werbes erklärt werden. Für die zahlreichen Schmiedewerkstätten dieser Gegend, zu denen sich zwischen 1500 und 1600 noch eine Reihe von Wasserhämmern gesellten, war die Beschaffung genügen­der Holzkohlen eine Lebensfrage.

Da die wachsende Volkszahl zu einer vermehrten Rodungstätigkeit zwang, schrumpften die in der Nähe gelegenen Wälder immer mehr zu­sammen (solche durch Rodung des „Herrenwaldes" entstandene Felder waren der Küppelsteiner, Reinshagener, Güldenwerther, Morsbacher, Fürberger, Holzer, sowie der obere und untere Hastener Acker). Die Folge war, dass die übriggebliebenen Teile über Gebühr ausgenutzt wurden und den Holzkohlenbedarf bald nicht mehr zu decken vermochten. Da lag der Gedanke nahe, in den umfangreichen Waldungen des Cronenberger Gebiets Ersatz zu suchen, und die Bergischen Grafen waren einsichtig genug, den Remscheidern die Holzkohlenbereitung im Brausholz zu gestatten. Auch dieser große Wald, der das Gebiet des Reinbachs erfüllte und jenseits des Kleinenhammerbaches seine Fortsetzung im soge­nannten „Lusbusch" fand, war als ehemalige Gemarke in den Be­sitz der Grafen gelangt. Am 28. Februar 1562 schloss Herzog Wilhelm IV. mit Remscheider und Cronenberger Bewohnern einen Erbpachtvertrag, der die Erneuerung eines viel früheren Abkommens darstellt und die alten Beziehungen der Markenwälder zum Gewerbe wieder klar er­kennen läßt. Die wahrscheinlich bereits im 14. Jahrhundert er­folgte Überlassung des Brausholzes an die Remscheider Schmiede bildet einen weiteren gewichtigen Beweis für das hohe Alter der Bergischen Gewerbetätigkeit.

Die Remscheider und Cronenberger Schmiede hatten aber mit ihren Beilen und Hepen derart im Brausholz gehaust, dass die gänzliche Vernichtung des Waldes zu befürchten stand, so dass der Herzog diesen sperren lassen musste. Weil aber die Beteiligten inständig darum baten, so wollte er ihnen die weitere Nutzung unter der Bedingung gestatten, dass von nun an Ordnung herrsche und die Nutznießer sich streng an die Bedingungen des Vertrages hielten. Auch musste von jetzt ab für den Morgen eine jährliche Abgabe entrichtet werden, während die Kohlen­bereitung bisher frei gewesen war.

Die „Erben" des Hofes Kuchhausen sollten 60 Morgen vorab von den Büschen haben, die sie, ohne eine Abgabe zu entrichten, zu ihrem Nutzen verwenden durften. Damit wurde ihren uralten Rechten an dem Markenwald Rechnung getragen. Dann wurde das übrige Gebiet des Brausholzes in 14 Parzellen gleichmäßig abge­teilt, so dass die Kuchhauser Hofbesitzer dabei noch mit einem weiteren Anteil bedacht werden konnten. Die übrigen Parzellen fielen an die zum Teil recht weit entlegenen dreizehn Remscheider Höfe, denen, wie bemerkt, der außerhalb ihrer Kirchspiels- und Amtsgrenzen gelegene Wald in erster Linie zur gewerblichen Nutzung zugewiesen worden war. Es handelt sich um die Höfe: Müngsten, Küppelstein, Güldenwerth, Stockden, Morsbach, Holz, zwei Höfe in Fürberg, zwei Höfe in Hasten, Büchel, Heidhof und Haddenbrock.

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Workshop für Pädagogen im Zirkel des Lernens

Der Zirkel des Lernens, das große, von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) geförderte Bildungsprojekt der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bergischen Städtedreieck, startet derzeit in das 2. Bildungsjahr. Unter anderem mit einem gut besuchten und intensiven Lehrerworkshop in der Station Natur und Umwelt (Wuppertal), zu dem auch einige Remscheider Lehrer*innen erschienen waren.Während das Leibniz-Gymnasium in Lüttringhausen sich die Aufgabe gestellt hat, die gesamte Schule nachhaltiger gestalten zu wollen und hier u.a. das Thema "Müll" in der Schule bzw. aus Kiosk und Mensa zu thematisieren, will sich die Future AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) vor allem mit sauberen Energien und dem Klimaschutz beschäftigen. Ein "Ausflug" in die Welt der Wildbienen-Förderung ist dabei aber durchaus auch möglich.
Beide Schulen wurden durch je zwei Lehrerinnen vertreten, die wie durchweg alle Kolleg*innen mit großem Engagement und viel Wissen um die Themen Nachhaltiger Entwicklung bei der Sache waren. Ihnen zur Seite stehen mit Annegret Calaminus (Regionales Bildungsbüro Remscheid) und Jörg Liesendahl (Natur-Schule Grund) Experten der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, die sowohl hinsichtlich der Inhalte wie der Organisation von BNE-Bildungsprojekten und dann auch im Bezug auf die Verankerung der BNE in den Schulprogrammen und internen Curricula der Schulen helfend tätig werden.
Bereits Erfahrung mit einem BNE-Projekt hat das Röntgen-Gymnasium in Lennep. Wie betreuende Lehrer*innen und der stellvertretende Schulleiter Thomas Benkert berichten konnten, befassten sich Schüler*innen eines Differenzierungskurses im vergangenen Schuljahr mit Fragen der Energie und Blockheizkraftwerken. In diesem Jahr werden sich andere Lehrer*innen mit ähnlichen Fragen der BNE befassen und auf den Erfahrungen des Vorjahres aufbauen können.
Dieses und einige andere informativ aufbereitete Beispiele aus der BNE-Praxis wurden den Lehrer*innen präsentiert. Außerdem bekamen sie bei einem Markt der Möglichkeiten persönlichen Kontakt zu zahlreichen potentiellen Kooperationspartner*innen, mit denen eine Zusammenarbeit möglich wäre, so z.B. die Untere Naturschutzbehörde, das Umweltamt, die Biologische Station Mittlere Wupper und natürlich die Natur-Schule Grund.
In den nächsten Monaten werden in den teilnehmenden Schulen einzelne Klassen oder Arbeitsgruppen die Arbeit an Themen der Nachhaltigen Entwicklung aufnehmen. Hauptergebnis sollte die Entwicklung von Handlungskompetenzen für die Schüler*innen sein, aber natürlich auch die didaktische Weiterentwicklung der Schulgemeinde. Vor den Osterferien ist für die Schulen ein weiterer Lehrerworkshop geplant, für Juli 2019 dann eine große Schülerkonferenz mit voraussichtlich 240 - 300 Schüler*innen und den sie begleitenden Lehrer*innen.