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Rainer Schulz leitet das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium

EMA-Schulleiter Rainer Schulz.

Als Nachfolger von Hans Heinz Schumacher als Leiter des Ernst-Moritz-Arndt.-Gymnasiums bestellte die Bezirksregierung Düsseldorf zum 1. Dezember Rainer Schulz (52) aus Leichlingen. Hans Heinz Schumacher war bereits Ende Januar in den Ruhestand gegangen; danach hatte der stellvertretende Schulleiter Olaf Wiegand für zehn Monate die kommissarische Leitung der EMA übernommen.

Rainer Schulz war zuvor 18 Jahre lang am Lise-Meitner-Gymnasium in Leverkusen  Lehrer für Geschichte und Sozialwissenschaften (seit 2009 Fachleiter für Sozialwissenschaften). Auf der Internetseite der EMA hat sich der neue Schulleiter in einem Brief an SchülerInnen, Eltern, Unterstützende und Förderer so vorgestellt: „Nach einem sehr freundlichen Empfang durch das Kollegium hatte ich in der ersten Woche auch bereits zahlreiche Begegnungen mit Personen, die unsere Schule auf vielfältige Weise unterstützen. So denke ich zum Beispiel an den erfolgreichen Ablauf des Schüleraustauschs mit dem Collège Laënnec in Pont-L’Abbé. Ich freue mich sehr auf die vielfältigen Aufgaben, die das Amt des Schulleiters an einer so traditionsreichen Schule wie der EMA mit sich bringen. Es gilt auch in Zukunft, erfolgreiche Bereiche unserer Bildungsarbeit zu erhalten sowie den gesellschaftlichen Wandel im digitalen Zeitalter aktiv mitzugestalten.“

Der neue Schulleiter absolvierte ein Qualifizierungs- und Eignungsverfahren, bevor ihn die Bezirksregierung nach Remscheid berief.

Nicht alle Wünsche nach Montessoriangebot erfüllbar

Kinder, die bis zum 30. September 2019 das sechste Lebensjahr vollendet haben,  werden zum Beginn des Schuljahrs 2019/2020 am 1. August 2019 schulpflichtig. In Remscheid werden es voraussichtlich 1.032 sein (gegenüber 946 im Vorjahr). Nach Angaben der Verwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am 9. Januar wurden bisher 970 schulpflichtige Kinder an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 19 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. Macht insgesamt 989 Kinder. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte wird bei rund 56 Prozent liegt (Vorjahr 54 Prozent). „Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien „wohnortnah“ einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Jedoch ist die weitere Entwicklung ständig zu beobachten und mit den schulischen Kapazitäten (Personal, Räume) abzugleichen“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung an den Schulausschuss.

17 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon sieben ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Mit einer Entscheidung über die Aufnahme sei erst Anfang Februar zu rechnen, so die Stadt. Für Familien habe die wohnortnahe Beschulung der Kinder weiterhin eine hohe Priorität. hat.
Folgende schulorganisatorische Maßnahmen sind vorgesehen:

  • An den GGS Am Stadtpark, Hasten, Reinshagen und Dörpfeld muss aufgrund der vorliegenden Anmeldungen die gesetzlich festgelegte Bandbreite ausgeschöpft werden: Aufgrund der vom Rat beschlossenen Zügigkeiten ist die Bildung weiterer Eingangsklassen nicht möglich. Einmalige Mehrklassen können aufgrund der Raumkapazitäten nicht eingerichtet werden.
  • In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen kleine Eingangsklassen gebildet werden: Daniel-Schürmann, Kremenholl, Steinberg, Walther-Hartmann, Freiherr-vom Stein, Adolf-Clarenbach und Eisernstein.
  • Die Anmeldezahlen in der GGS Mannesmann entsprechen rechnerisch einer großen Eingangsklasse. Da die Schule ihre Klassen jahrgangsübergreifend in Klasse 1 und 2 beschult, können die Kinder auf insgesamt drei Klassen verteilt werden.
  • Die GGS Hasenberg schöpft die vom Rat beschlossene Dreizügigkeit nicht aus. Es können aber zwei kleine Eingangsklassen gebildet werden.
  • Die KGS Franziskus – Standort Lüttringhausen muss in diesem Jahr einige Ablehnungen vornehmen und bildet nun eine große Eingangsklasse. Die Bildung einer Mehrklasse, wie im letzten Jahr einmalig beschlossen, ist aufgrund der Raumkapazitäten nicht möglich. (Ggfs. können einige Kinder an den Hauptstandort nach Lennep verwiesen werden. Ansonsten bestünden wohnortnah noch ausreichend Kapazitäten, so die Verwaltung.)
  • An der GGS Hackenberg wurden 64 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Eine Abweisung in den Regelklassen ist jedoch nicht erforderlich, da 20 Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. In diesen Fällen könnte eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden, wenn nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.
  • An folgenden neun Remscheider Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten: Eisernstein, Hackenberg, Mannesmann, Steinberg, Am Stadtpark, Hasenberg, Reinshagen, Dörpfeld, Adolf-Clarenbach. Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2019 nach Eingang aller Anträge benannt werden.
  • Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft und wird nach wie vor nachgefragt. Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot. Für das Schuljahr 2019/2020 wurden insgesamt 58 Kinder (Vorjahr 64) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet: GGS Hackenberg: 20 Kinder; GGS Ad.-Clarenbach/Standort Goldenberg: 24 Kinder; GGS Siepen: 14 Kinder. „Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig“, teilt die Verwaltung weiter mit. „Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden konnte.“

Unregelmäßige Betreuung ist in den Kitas nicht möglich

Im Rahmen der Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2019/2020 hat die AG-Kita (Verwaltung / Jugendhilfeausschuss) in allen 59 Kindertageseinrichtungen an die Eltern Fragebögen verteilt zur Zufriedenheit mit den angebotenen Betreuungszeiten bzw. zu einem zusätzlichen Betreuungsbedarf. Verarbeitet werden konnten Rückläufe aus 52 Einrichtungen, die innerhalb der gesetzten Frist (einschließlich einer Verlängerung um zehn Tage) eingereicht wurden. Ausgefüllt wurden insgesamt 1.654 Fragebögen von Eltern. Das entspricht einer Quote von 47,2 Prozent der insgesamt 3.505 im EDV-Programm „Little Bird“ eingetragenen Verträge zum Stichtag 26. Oktober 2018. „Da die Teilnahme an der Befragung freiwillig war und darauf ausgerichtet, zusätzliche Betreuungsbedarfe zu eruieren, könnte davon ausgegangen werden, dass die 1.851 oder 52,8 Prozent Familien, die nicht teilgenommen haben, keinen zusätzlichen Betreuungsbedarf haben“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltu7ng zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16. Januar. In 1.558 oder 94,2 Prozent der abgegebenen Fragebögen wird kein zusätzlicher Betreuungsbedarf benannt. Daraus folgert die Verwaltung, dass in 3.409 der befragten Familien oder 97,3 Prozent aller Eltern von derzeit in Kitas betreuten Kindern kein zusätzlicher Betreuungsbedarf besteht.

Ergänzende Betreuungsbedarfe wurden in 96 Fragebögen formuliert. Das entspricht 5,8 Prozent der abgegebenen Fragebögen oder 2,7 Prozent aller Familien von Kindern, die aktuell in Remscheider Kitas betreut werden. In 91 Fragebögen wurde ein zusätzlicher Betreuungsbedarf an Wochentagen (Montag bis Freitag) formuliert, 15 Eltern wünschten eine Betreuung (auch) am Samstag und drei Eltern (auch) an Sonntagen. Überwiegend wurden Betreuungsbedarfe in den frühen Morgenstunden (ab 6 bzw. 7 Uhr) und/oder bis 17.30 Uhr gewünscht. Die meisten der Familien haben bereits einen Betreuungsvertrag für 45 Stunden pro Woche; diese Stundenzahl reicht ihnen jedoch anscheinend nicht ausreichen. Einige wenige Betreuungswünsche umfassen zehn bis zwölf Betreuungsstunden pro Tag. Gründe für die zusätzlichen Betreuungsbedarfe waren überwiegend Berufstätigkeit/ Ausbildung/Studium, Fahrzeiten zur Arbeit, Schichtdienste, Arbeit in der Pflege.

In Einzelfällen wurde auch eine Flexibilisierung des Angebotes gewünscht (z.B. bei einem 35-Stunden-Betreuungsvertrag nicht nur von 7 bis 14 Uhr, sondern "auch mal" von 9 bis 15 Uhr oder von 10 bis 17 Uhr; oder Vorhalten von "Notbetreuung" bis 17.30 Uhr oder später, wenn Eltern z.B. im Stau stehen). Dazu die Verwaltung: „Leider ist es nicht möglich, grundsätzlich jedem Wunsch zu entsprechen. So sind z.B. Wünsche nach einer Betreuung ‚nur montags bis 18 Uhr" oder "bei Stau oder so bis 18 Uhr‘ oder ‚je nach Dienstplan samstags ab 6 Uhr‘ oder ‚flexibel bei Überstunden‘ im bestehenden System nicht erfüllbar. Das Vorhalten von Räumen und Personal für unregelmäßige und unvorhersehbare Betreuungsbedarfe ist im derzeitigen System der Kindertageseinrichtungen nicht finanziert.“

Wochenrückblick vom 24. bis 30. Dezember 2018

 

Ein schlechtes Omen für das Silvester-Feuerwerk

Heute auf dem Remscheider Wochenmarkt: Der bergische Löwe in dickem Nebel. Wenn das kein schlechtes Omen ist für das bevorstehende Silvester-Feuerwerk. Kleiner Tipp: Sollte es so kommen, heben Sie die gekauften Böller und Raketen lieber besser für den 31. Dezember 2019 auf. Foto: Hans Georg Müller.

Unfallserie mit mehreren Verletzten auf der A 1

Gegen 9.11 Uhr gingen gestern bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid zahlreiche Anrufe über einen Unfall mit mehreren beteiligten Pkw und Verletzten auf der A1 in Höhe der Auffahrt Wuppertal-Ronsdorf in Fahrtrichtung Köln ein. Daraufhin schickte die Leitstelle den Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr, die Einheiten Lennep und Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid sowie zwei Notärzte und drei Rettungswagen der Feuerwehr Remscheid zu der mehrere hundert Meter langen Unfallstelle. Dort stellte sich heraus, dass sich bei diversen Kollisionen (wegen Sichtbehinderung durch die zum Unfallzeitpunkt tiefstehende Sonne, vermutet die Polizei) insgesamt 15 Personen verletzt hatten, fünf davon teilweise schwer. Eine Person hatte so starke Verletzungen, dass sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug patientengerecht gerettet werden musste. Alle weiteren Personen hatten sich bereits selbst oder mit Ersthelfern aus den Fahrzeugen befreien können.

Die Einsatzleitung forderte weitere rettungsdienstliche Unterstützung aus Wuppertal sowie Rettungshubschrauber aus Köln und aus Duisburg an. Aus mehreren Fahrzeugen liefen Betriebsmittel aus, die mit Ölbindemittel abgestreut wurden.

Aufgrund der vielen eingesetzten Kräfte und der zunächst unbestimmten Einsatzdauer wurde dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr und die Einheit Nord zur Besetzung der Feuerwache Auf dem Knapp alarmiert. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden voll gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Betriebsstilllegungen im Kampf gegen Wucherpreise

Im Jahre 1715 besaßen die Hammerwerksbesitzer der Hückeswagener Gegend schon eine gewisse Monopolstellung in der Vermittelung des Siegerländer Stahls und Eisens. Sie fühlten sich stark genug, durch willkürliche Preissteigerungen einen Druck auf ihre Abnehmer auszuüben, so dass das Cronenberger Handwerksgericht die Hilfe der Regierung anrufen musste. Am 11. Februar 1715 beklagten sich die Sensenschmiede, „dass einige hiesige Landes­eingesessene aus dem Kirchspiel Lüttringhausen", nämlich Peter Clarenbach und Tilman Goldenberg durch ein Abkommen mit den Freudenberger und Ferndorfer Kaufleuten fast den gesamten Stahl- und Eisenhandel im Bergischen an sich gerissen hätten und den Preis nach Belieben erhöhten. Sie wiesen darauf hin, dass die Betreffenden durch ihre Monopolstellung sich bereicherten und dass „der geringe Handwerksmann und Schmied, sowie die Sensen-Kaufleute" durch das rücksichtslose Vorgehen der beiden ruiniert würden. Ferner betonen sie, dass die Bergischen Kaufleute mit den Märkischen, „welche hin und her an allen Märkten und in großer Quantität die Stahl- und Eisenwaren verkauften, nicht mehr zu Markt gehen könnten, absonderlich, da solche das Stahl und Eisen aus der ersten Hand zu wohlfeilerm Preis einkauften". Man beschloss daher, an die Behörden heranzutreten und um Abhilfe zu bitten, da die Bergischen Schmiede durch Eid verpflichtet seien, im Lande zu bleiben und also den Machenschaften eigennütziger Zwischenhändler hilflos preisgegeben wären.

Über den Erfolg dieser Beschwerde erfahren wir nichts. Wenn auch den damaligen Übergriffen ein Riegel vorgeschoben wurde, so behielten doch die genannten Familien im Bergischen Stahlhandel ihre Vormachtstellung. Die Blüte der Hammerwerke an der oberen Wupper war aber auch nicht von Dauer. Sie bildete nur ein Zwi­schenspiel als Vorläufer jener gewaltigen Entwicklung der Eisen- und Stahlerzeugung, die nach Erschöpfung der Holzkohlengebiete sich nach Norden den Steinkohlenschätzen der Ruhr zuwandte.

In den bewegten Zeiten des Siebenjährigen Krieges, in denen auch der Bergische Landesherr Karl Theodor zu den zahlreichen Gegnern Friedrichs des Großen gehörte, war bei der Unsicherheit der Verbindungen zwischen dem Bergischen Industriegebiet und dem Siegel lande der Stahltransport stark behindert. Da das Märkische Gebiet mit seiner aufblühenden Waffen- und Werkzeugfabrikation den Siegener Rohstoffquellen näher lag, so wurde diesem ein großer Teil des Materials zugeleitet, namentlich, wenn die auch hier im Westen recht tatkräftig auftretenden preußischen und hannoverschen Truppen in der Gegend zwischen Berg und Mark das Feld beherrschten. Die Inhaber der Erzgruben und Hütten machten sich die Konjunktur zunutze und steigerten die Preise nach Belieben, und selbst die Stahl- und Eisenherren in der Hückeswagener Gegend mussten jetzt am eigenen Leibe erfahren, wie weh es tut, von anderen in unbarmherziger Weise geschröpft zu werden.

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Damit die Party nicht in der Klinik endet

Pressemitteilug des Sana-Klinikums Remscheid

Feuerwerk gehört zu Silvester genauso dazu wie Sekt, Raclette und gute Vorsätze. Und dabei gilt: Je auffälliger, bunter und lauter, desto besser. Egal ob der Eigenantrieb dafür ist, alte Geister zu vertreiben, das neue Jahr einzuläuten, seinen Glücksstern in eine vermeintlich bessere Position zu bugsieren oder einfach nur der profane Spaß am Böllern – die Gründe für das Zünden von Raketen, Böllern und Co. sind vielfältig. Doch aus Spaß und Freude kann schnell bitterer Ernst werden. „Vor allem dann, wenn auch noch Alkohol und Leichtsinn mit im Spiel sind“, weiß Dr. med. Yang Chul Böring, leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme am Sana Klinikum Remscheid.

Alle Jahre wieder das gleiche Bild: Während die meisten von uns fröhlich und unbeschwert feiern, kommen andere – teils schwerverletzt – mit Blaulicht ins Krankenhaus. „Die kritischste Phase für die Notaufnahmen in deutschen Kliniken ist der Zeitraum zwischen 24 Uhr in der Silvesternacht und 8 Uhr am Neujahrsmorgen. Leider ist dies für uns seit vielen Jahren gelebte Praxis, weswegen wir unser Team in diesem Zeitraum immer aufstocken um mit ausreichend Mitarbeitern für den Notfall gerüstet zu sein“, erklärt der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Dabei geht es bis 24 Uhr sogar noch verhältnismäßig ruhig zu. Patienten, die bis dahin  „silversterbedingt“ in die Notaufnahme kommen, haben meist nur Schnittverletzungen, weil sie beispielsweise zu heftig mit ihrem Tischnachbar angestoßen haben, unter Alkoholeinfluss gestürzt sind oder in eine Schlägerei verwickelt waren. „Gerade bei Schnittverletzungen, die durch zerbrochenes Glas entstanden sind, verzeichnen wir am Jahreswechsel regelmäßig einen rasanten Anstieg im Vergleich zum Rest des Jahres. Besonders die dünnwandigen Sektgläser mit ihren feinen Stilen bilden hier eine zusätzliche Gefahrenquelle“, sagt der Mediziner.

Mit den ersten Raketen und Böllern, die dann um Mitternacht gezündet werden, ändern sich die Verletzungsbilder jedoch schlagartig: „Verbrennungen, Knalltraumata, Augenverletzungen und Platzwunden durch herabstürzende Raketenteile. Im schlimmsten Fall kann es auch zu abgerissenen Fingern kommen, was aber zum Glück nur sehr selten vorkommt“, so Dr. Böring. Um Verbrennungen an Händen und Gesicht, Verletzungen des Auges und der Augenlider, Gehörschäden und Knalltraumata zu vermeiden, ist daher große Vorsicht beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern geboten. Geht doch mal etwas schief, ist Eile angesagt – gerade bei Verletzungen am Auge, die an Silvester durch Funkenflug, Splitter oder Bleigießen ausgelöst werden können. Ist das Auge verletzt, ist unverzüglich ärztliche Hilfe aufzusuchen, da sich die Heilungschancen deutlich verschlechtern, je länger es bis zur Behandlung dauert.

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Lennep Offensiv e.V. bleibt auch 2019 am Ball

Pressemitteilung des Lennep Offensiv e.V.

  • Lenneper Festbeleuchtung: Gemeinsam mit unserem gemeinnützigen Partnerverein „Lenneper Lichter e.V.“ sorgen wir für den Betrieb, die Erhaltung und die Instandsetzung der Lenneper Festbeleuchtung am Kirchturm, damit Lennep in der Adventszeit und zu besonderen Anlässen Einwohner und Besucher in strahlendem Glanz begrüßen kann. Spenden sind herzlich willkommen.
  • Lenneper Brunnen:  In Zusammenarbeit mit einem Remscheider Fachbetrieb kümmern wir uns darum, dass die Lenneper Brunnen am Bismarckplatz, am Pumpenplätzchen und am Gänsemarkt sprudeln können.
  • Lennep Laden: Unser Verkaufsladen in der Berliner Straße 5 bietet Souvenirs, Lennep-Artikel und Informationen zu Veranstaltungen, Kultur und Geschäftswelt für Lenneper und Auswärtige. Außerdem ist er Stempelstelle für Jakobspilger und stellt auch Pilgerausweise aus. Unser Lennep Laden ist von Montag bis Samstag geöffnet.
  • Lenneper Stammtisch: Wir treffen uns einmal im Monat zu Information, Meinungsaustausch und zwangloser Unterhaltung. Alle Lenneper und Freunde Lenneps sind dazu herzlich eingeladen. (Jeden letzten Donnerstag im Monat, 19 Uhr. Der Ort wird aktuell bekannt gegeben.)
  • Lenneper Altstadtfest : Alle zwei Jahre am ersten Wochenende im September verwandeln wir die Altstadt in einen riesigen Trödelmarkt mit kulinarischen Spezialitäten, Live- Programm auf der Bühne und vielen Begegnungsmöglichkeiten.
  • Lenneper Weihnachtstreff: Unser Angebot für alle, die dem Vorweihnachtsstress für einige Stunden entgehen wollen. Der Alter Markt wird für Vier Tage im Advent ein gemütlicher Treffpunkt mit verschiedenen Attraktionen.
  • Lenneper Adventskalender: Lenneper Bürger, Organisationen, Gastronomen oder Einzelhändler öffnen jeden Tag an einer anderen Stelle ein Adventskalender-Türchen und präsentieren den Zuschauern eine kleine Überraschung.
  • Weihnachtsbaum-Aktion: Zur Adventszeit verschönern wir das Stadtbild mit mehr als 200 Weihnachtsbäumen und sorgen mit den Anliegern für deren Schmuck.
  • Geschäftswelt: Wir initiieren und fördern gemeinsame Aktivitäten der Lenneper Geschäfte, wie verkaufsoffene Sonntage, lange Einkaufsabende und spezielle Aktionen.
  • Kooperationen: Als Mit-Organisator oder unterstützend arbeiten wir bei Veranstaltungen mit anderen Vereinen oder Institutionen zusammen: Röntgen-Classic, Puppenspiel-Festival, Jazz in der Kirche und, und, und ... Weitere Infos auf unserer Internetseite www.lennep-offensiv.de.

Hier schon einmal ein paar Termine für das neue Jahr:

  • Frühlingsfest: Lennep blüht auf mit verkaufsoffenem Sonntag am 7. April, 11 bis 18 Uhr
  • Sommerfest auf dem Alter Markt mit verkaufsoffenem Sonntag am 30. Juni, 11 bis 18 Uhr
  • Kartoffelfest auf dem Alter Markt mit verkaufsoffenem Sonntag am 10. September, 11 bis 18Uhr
  • Lenneper Adventskalender von Samstag, 1. Dezember, bis zum Montag, 24. Dezember, jeweils ab 18 Uhr
  • Lenneper Weihnachtstreff vom 12. bis 15. Dezember mit verkaufsoffenem Sonntag am 15. Dezember – Donnerstag  18 bis 22 Uhr, Freitag 16 bis 23 Uhr; Samstag 15 bis 23 Uhr; Sonntag13 bis 19 Uhr.

 

Ermittlungserfolg nach Tankstellenüberfall im November

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es Staatsanwaltschaft und Polizei zwei Tatverdächtige zu ermitteln, die für einen Raub auf eine Tankstelle in Remscheid verantwortlich sein dürften. Der 20-Jährige und sein 13-jähriger Bekannter stehen im dringenden Verdacht, am 9. November eine Tankstelle an der Solinger Straße überfallen und ausgeraubt zu haben. Während sie Bargeld und Zigaretten an sich nahmen, sollen sie dem Mitarbeiter und einem Kunden mit einer Pistole und einem Messer bedroht haben. Der noch nicht strafmündige, aber polizeibekannte 13-Jährige verbleibt in der Obhut seiner Familie. Der 20-jährige Tatverdächtige hat die Tat gestanden. Angesichts seiner Vorbelastungen und Fluchtgefahr wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der anschließend den Verbleib in der Untersuchungshaft anordnete. (Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal)