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Fazit: „Eine Veranstaltung, die weitergebracht hat!“

Lebhafte, aber konstruktive Diskussionen prägten gestern Abend die Zukunftswerkstatt in der Aula der der Freiherr-vom-Stein-Gemeinschaftsgrundschule an der Hardtstraße in Lennep. Eingeladen hatte dazu die Stadt Remscheid, und insgesamt 68 Bürgerinnen und Bürger waren ihr gefolgt. Um die Ideen anderer zu erfahren, aber auch, um eigene Ideen einzubringen, wie sich Lennep am besten auf das neue Designer-Outlet-Center einstellen sollte. Klar, dass da nicht alle Ideen direkt zueinander passten. Dieses Puzzle jetzt zu ordnen, ist die Aufgabe von Robin Denstorff, Leiter des Referats "Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung" der Stadt. Er hat dafür bis zum 12. April Zeit. Dann wird die „Zukunftswerkstatt“ zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle fortgesetzt. Im Video befragte der Waterbölles gestern mehrere Teilnehmer nach ihren Eindrücken, darunter Kommunalpolitiker. Allgemeiner Tenor: „Eine Veranstaltung, die weitergebracht hat!“ Das meinte auch Oberbürgermeister Burkhard-Mast-Weisz.

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Kommentare

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Bettina Stamm am :

Ein Ziel dieser Veranstaltung sollte es gem. Herrn Denstorff sein, „den Einzelhandel und die Gastronomie auf die veränderten Rahmenbedingungen vorzubereiten damit Lennep die DOC Eröffnung nicht verschläft.“ Ein wenig verwundert hat in diesem Zusammenhang, dass Gastronomie und Einzelhandel als ein Themenschwerpunkt behandelt wurden, aber offensichtlich keiner der ansässigen Gastronomen eingeladen war. Zusätzlich zu den Problemen, die durch das DOC entstehen, wurden auch Probleme aufgezeigt die schon seit Jahren bestehen. Bei aller Euphorie ist nicht zu vergessen, dass diese vom Investor finanzierte Veranstaltung unter der Prämisse der Realisierung des DOC steht. Welcher finanzielle und gestalterische Spielraum eingeräumt wird und wer die Kosten für die Umsetzung der Ideen und Ergebnisse trägt, ist auch auf direkte Nachfrage bei Herrn Balzer von McArthur Glen nicht deutlich geworden. Vor dem Hintergrund, dass man sich des Alleinstellungsmerkmals der Altstadt und des touristischen Potenzials durchaus bewusst ist, ist es nicht nachvollziehbar, dass Probleme und Ideen erst dann an Bedeutung gewinnen und konkret thematisiert werden, nachdem man sich reaktiv in die Hände einer Investorenplanung begeben hat. Mit dem Geld und den Kapazitäten, die jetzt in die Hand genommen werden, um die DOC Planungen voranzutreiben, hätte sicherlich einiges an Impulsen für Lennep und Remscheid umgesetzt werden können. Angesichts des fortgeschrittenen Planungsstands bleibt abzuwarten, ob mit den Ergebnissen der „Zukunftswerkstatt“ nur Korrekturen begleitend auf bereits gefasste Beschlüsse und den vom Investor vorgegebenen Rahmenbedingungen vorgenommen werden. Darüber hinaus müssen  weitere Ideen und Alternativen für eine nachhaltige Stadtplanung, unabhängig von der Planung  eines Investors,   erarbeitet und entwickelt werden, zumal die Realisierung des DOC noch längst nicht in trockenen Tüchern ist.

Manfred Zenk am :

Die Aufgabe der Zukunftswerkstatt Lennep ist nicht einfach: „Hier ist ein DOC, macht was draus!“ Mit dieser Vorgabe ist der Planungsspielraum eingeschränkt, denn es geht nur noch um Schadensbegrenzung. Der Veranstaltungsplatz ist verplant, ein Ersatz nicht in Sicht und damit die brauchtumskulturelle Zukunft Lenneps stark gefährdet. Für die Lenneper und ihre Gäste ist ein DOC der schlechteste Ersatz für Schützen- und Oktoberfeste, Karneval und Martinsfeuer. Es ist schlimm genug, daß die positiven Ergebnisse ehrenamtliche Engagements für gesellschaftliches Leben in Lennep durch ein DOC gestört werden, auf gar keinen Fall dürfen sie zerstört werden. Wenn die Zukunftswerkstatt hier keinen Ausweg findet, hat sie ihr Ziel verfehlt.

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