Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Mit 125.000 Euro auch Salär für Freiwillige

Pressemitteilung der FDP-Ratsgruppe

Mit dem Beschluss zum Brandschutzbedarfsplan stellte der Rat in seiner Sitzung am 22. November 2018 Haushaltsmittel in Höhe von 125.000 Euro für die Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung bei den Freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung. Ab dem 1. Januar 2019 sollen pauschale Aufwandsentschädigungen an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ausgezahlt werden. Für eine solche Aufwandsentschädigung kommen nach § 22 Abs. 2 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz jene ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr in Frage, die „regelmäßig über das übliche Maß hinaus Feuerwehrdienst leisten“. Die Verwaltung wird in diesen Fällen eine Aufwandsentschädigung auszahlen und dabei die Wahrnehmung hervorgehobener Funktionen in prozentualem Anteil gesondert berücksichtigen. Aus unserer Sicht sollte allerdings nicht nur die bloße Wahrnehmung einer Funktion eine Rolle spielen, sondern auch die Teilnahme an Einsatz, Übung und Fortbildung gefördert und gewürdigt werden.

Zur Klärung des Sachverhalts bitten wir zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 5. Februar 2019 um Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Anhand welcher Kriterien bewertet die Verwaltung, ob eine Einsatzkraft „regelmäßig über das übliche Maß hinaus Feuerwehrdienst“ leistet und damit eine Aufwandsentschädigung erhält?
  • Werden hierbei auch die Zahl der Übungsstunden, die Zahl der Einsatzstunden sowie Fort- und Weiterbildungen als Kriterien berücksichtigt?
  • Wird die Einführung der pauschalen Aufwandsentschädigungen als Instrument der Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung einer Evaluation unterzogen? Wird der Ausschuss über die Ergebnisse dieser Evaluation unterrichtet? (Geschäftsführer Philipp Wallutat)

Stadtführer bieten auch neue Ziele und Formate an

In ihrem 13. Jahr setzt die Interessengemeinschaft (IG) der Remscheider Stadtführer ihr abwechslungsreiches Angebot an traditionellen Führungen fort, hat sich aber auch einige neue Zielen und Formate einfallen lassen. Mit 45 Terminen bietet das Jahresprogramm 2019 (Sie finden es hier), das die IG am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz im „Euler, das Esszimmer, Lennep" in der Lenneper Altstadt präsentierte,  wieder eine breite Palette an Angeboten. Wenngleich sich zwei langjährigen Stadtführer, Klaus R. Schmidt und Harald Blondrath alias „Herr Röntgen“, aus Altersgründen dazu entschlossen haben, künftig etwas kürzer zu treten und nur noch für individuelle Buchungen zur Verfügung zu stehen! Für Remscheid würden sich Christine Otto, Linda Kessler, Claudia Holtschneider, Lars Johann und Lothar Vieler, wie sie betonten, deshalb alsbald eine Verstärkung wünschen. Voraussetzungen: Interesse an Heimatgeschichte, Erzählkraft, Begeisterungsfähigkeit und Liebe zu Remscheid.

Die Stadtführer Lars Johann, Ute Freihoff und Klaus Fickert (Letztere am Dienstag verhindert) haben sich der Remscheider Vergangenheit verschrieben und stellen den Teilnehmer/innen bei ihren Stadtführungen interessante Ziele in Remscheid auf die verschiedenste Weise vor. Beginnend mit kulinarischen Rundgängen durch Remscheid, über Betriebsbesichtigungen, Wanderungen zwischen Wasserturm und Polizei, Spaziergänge durch Hasten, mit und ohne Whisky, sowie der Suche nach dem verschwundenen Müngsten geht es bis zu Wein- und Whiskywanderungen im Eschbachtal.

Linda Kessler hat sich wieder Geschichte und Geschichten aus Lüttringhausen und das Thema „Vom Mittelalter zur Kaiserzeit" in Lennep auf ihre Fahnen geschrieben. Überhaupt liegt der Schwerpunkt der Stadtführrungen in diesem Jahr in Lennep. Christine Otto wird nicht nur vieles über Mönche, Bademeister und Unbekanntes aus der Wallstraße erzählen können, sondern sie veranstaltet auch in diesem Jahr wieder die beliebte vorweihnachtliche Führung durch die Lenneper Altstadt („Alle Jahre wieder....“). Regelmäßig und mit einem zwinkernden Auge auf Vergangenes, Vergängliches und Zukünftiges in Lennep, begeht auch Nachtwächter „Gustav om Hackenberge" alias Lothar Vieler die Lenneper Altstadt. Zu dem bekannten Schlemmerformat „Lenneper Nachschwärmer" wird es ab April auch Führungen am Nachmittag durch die Lenneper Neustadt geben, die ihren Abschluss in einer zünftigen „Bergischen Kaffeetafel" finden werden.

Er habe seine Führungen seinen Erfahrungen angepasst, sagte Lothar Vieler. Auf Postkarten mit dem Konterfei von Nachtwächter „Gustav om Hackenberge" findet sich auf der Rückseite das „Bergische Heimatlied“. Falls gewünscht, will Vieler seine Stadtführungen mit dem gemeinsamen Singen des Liedes enden lassen. Das wurde auf der Pressekonferenz am Dienstag erstmals getestet – leider mit nur mäßigem Erfolg, wohlwollend ausgedrückt. ;-)

Bei Wikipedia im Internet finden sich heute noch alle seinerzeit gedichteten Strophen, auch wenn einzelne davon heute nicht mehr zeitgemäß sind und dementsprechend nicht mehr gesungen werden (siehe [[...]]:

Artikel vollständig lesen

Vierjährige: Ein Jahr frei im Sportverein

Beim Neujahrsempfang 2018 des Remscheider Sportbundes habe die Fraktion der Linken im Rat der Stadt Remscheid erstmals die Idee eines Gutscheins für Schulneulinge zum einjährigen kostenlosen Besuch eines Sportvereins ins Gespräch gebracht, heißt es in einer Anfrage der Linken, die am 7. Februar auf der Tagesordnung der ersten Ratssitzung dieses Jahres steht. Die Anfrage war eigentlich für die Dezember-Sitzung gedacht; sie erinnerte an den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen vom 22. Februar 2018, die Verwaltung möge Möglichkeiten zur Umsetzung und Finanzierung eines solchen „Sportgutscheins“ prüfen. Nun kommt die Antwort ein wenig zu spät in den Rat der Stadt. Denn auf einer Klausurtagung der Sportverwaltung und des Stadtsportbundes Remscheid (SBR) im Oktober 2018 hatten sich die Teilnehmer näher mit dem seit Jahren in Bielefeld existierende Projekt „Sports4kids“ befasst, und der SBR hatte sich bereit erklärt, „das Modell bezogen auf Remscheider Verhältnisse zu prüfen, zu bewerten und belastbare Zahlen zu ermitteln, um diese als Diskussionsgrundlage den Mitgliedern des Ausschusses für Sport vorlegen zu können“, wie die Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am gestrigen Abend im Rathaus Lüttringhausen mitteilte.

Und der Sportbund hat seine „Hausaufgaben“ gemacht, wie in der Sitzung eine Präsentation von SBR-Geschäftsführerin Daniela Hannemann bewies. Der Grundgedanken: Jedes Kind erhält zum 4. Geburtstag (über die Stadtverwaltung bzw. die jeweilige Kindertagesstätte, von derzeit 58) einen nummerierten Gutschein für eine Mitgliedschaft in einem Sportverein für die Dauer eines Jahres, und der ausgewählte Sportverein bekommt den Gegenwert des eingelösten Gutschein ersetzt (von der Stadt oder einem Sponsor).Auf diese Weise wird jedes Jahr aufs Neue der Jahrgangs der Vierjährigen erreicht. 2019 werden das 1.011 Kinder sein, davon 135 mit Migrationshintergrund. Für die Vierjährigen bedeute das, so der Sportbund, eine flächendeckende Chancengleichheit und für 72 Sportvereine in Remscheid, davon 28 mit speziellen Angeboten für Kinder ab 4 Jahren, die Chance, die Anzahl ihrer Sportangebote für diese Altersgruppe ausbauen und die Kinder in den Bereichen Sport, Bildungsaspiration, Sozialverhalten, Ernährung  und Bildung fördern zu können. „Gerade in Remscheid-Süd und Lüttringhausen gibt es nur wenige Angebote für Kleinkinder“, merkt der Sportbund Remscheid an.

„Eltern und Kinder haben nach Übergabe des Gutscheins die Möglichkeit, ein geeignetes Sportangebot in Remscheid auszuwählen. Der Sportbund hilft dabei. Der Verein gewährt dem Kind eine einjährige Vereinsmitgliedschaft. Sollte das Kind bereits Mitglied sein und es wurden schon Beiträge entrichtet, so ist der Verein verpflichtet, den Förderbetrag an die Beitragszahler zu erstatten“, hieß es im gestrigen Bericht von Daniela Hennemann weiter. „Die Vereine bekommen durch das Sportamt ein Standard-Antragsformular ausgehändigt.“ Und zum folgenden Procedere werden zwei Alternativen genannt:

a) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit dem Gutscheinen beim Sportamt ab. Das Sportamt verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus.

b) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit den Gutscheinen beim Sportbund Remscheid e.V. ab. Der SBR verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus. Darüber hinaus erstellt er am Ende des Jahres einen Verwendungsnachweis (inkl. Verwaltungspauschale). Nach dessen Vorlage erstatten die Stadt bzw. der Sponsor dem Sportbund die Fördersummen.

Zu einer Beschlussempfehlung für den Rat der Stradt reichte das gestern offenbar noch nicht. Sportdezernent Thomas Neuhaus auf Anfrage:  "Das wird von SBR und Sportamt weiter ausgearbeitet."

Bergische Konjunktur verliert an Schwung

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Die Konjunktur im Bergischen Städtedreieck läuft noch gut, sie hat aber an Schwung verloren.“ So fasst Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zusammen. An der Umfrage haben diesmal 454 Unternehmen mit insgesamt 20.000 Beschäftigten teilgenommen. Hiernach hält sich die bergische Wirtschaft aktuell auf einem relativ guten Niveau. 44 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut, weitere 45 Prozent sind zufrieden und nur jeder zehnte Betrieb ist nicht zufrieden. Der Geschäftslageindex sinkt lediglich um 2 Punkte auf einen Wert von immer noch plus 32.

Solingen liegt aktuell im Städteranking vorn und hat mit einem Indexwert von plus 42 – über alle wesentlichen Wirtschaftszweige hinweg – deutlich zugelegt. Geringfügig zurückgegangen ist die Wirtschaftslage in Remscheid mit einem Wert von plus 38. Deutlicher abgenommen hat sie hingegen in Wuppertal, liegt aber noch bei plus 25. „Die künftigen Geschäftsaussichten werden in Wuppertal und Remscheid deutlich schlechter als im letzten Jahr eingeschätzt, in Solingen hingegen leicht verbessert“, macht Wenge die Unterschiede deutlich.

Im Branchenvergleich berichtet die Kreditwirtschaft über eine besonders gute Wirtschaftslage, gefolgt von den unternehmensnahen Dienstleistern und der Industrie. Verschlechtert habe sich die Lage der Verkehrsunternehmen, während der Einzelhandel etwas besser dastehe als zuvor. Die Mehrheit der Unternehmen konnte sowohl die Umsätze als auch die Erträge steigern. Die regionale Wirtschaft plane, mehr zu investieren und Personal einzustellen – trotz der unsicheren und gemischten Erwartungen.

„Generell ist aber festzustellen, dass die konjunkturelle Dynamik abnimmt, denn bei fast allen Umfragekriterien gehen die Indexwerte mehr oder weniger stark zurück. Als besonders hohes Risiko sehen die Unternehmer die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, gefolgt von steigenden Arbeitskosten und dem Fachkräftemangel“ so Wenge.

Erfolgreicher Ausbildungsabschluss bei der Stadtsparkasse

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Nach einer interessanten, lehrreichen und sicherlich auch anstrengenden Ausbildungszeit lassen fünf junge Damen und drei junge Herren die Hüte fliegen. Groß war die Freude bei den Azubis und ihrer Ausbildungsleiterin Jutta Fricke über den gelungenen Abschluss der im August 2016 begonnenen Lehrzeit. Ebenso Stolz ist der Sparkassen-Vorstand auf die guten Leistungen der Nachwuchskräfte: „Wir brauchen talentierte, engagierte und zielorientierte junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Überdies freuen wir uns, dass wir erneut zu guten Fundamenten für den Berufsweg beitragen konnten“, sagt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke, der den Absolventen herzlich gratulierte. Die beiden Auszubildenden, die mit einem Realschulabschluss in die Ausbildung eingestiegen waren, konnten die Lehrzeit um ein halbes Jahr verkürzen und die Abschlussprüfung zum selben Zeitpunkt wie ihre Kolleginnen und Kollegen mit Abitur absolvieren.

In die Ausbildungszeit fielen spannende Projekte wie zum Beispiel die Übernahme der Azubi-Geschäftsstelle im vergangenen Jahr. Drei Wochen lang konnten die jungen Menschen in der Geschäftsstelle Handweiser ihre Selbstständigkeit und ihr Know-how unter Beweis stellen. Ein fester Bestandteil der Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid ist weiterhin das soziale Engagement. Auch hier sammelten die nun ehemaligen Auszubildenden wertvolle Erfahrungen, zuletzt bei der Errichtung eines Spielhauses für die Integrative Kindertagesstätte Hagedornweg.

Ausgestattet mit reichlich Kompetenz können die jungen Leute nun in verschiedenen Bereichen der Stadtsparkasse Remscheid berufliche Perspektiven entwickeln. Alle haben ein Übernahmeangebot erhalten. Ohne die engagierte und fachkundige Begleitung der jungen Kolleginnen und Kollegen durch ihre Ausbildungsleiterin, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtsparkasse Remscheid und der Lehrerinnen und Lehrer ließe sich ein solch erfolgreicher Ausbildungsabschluss nicht realisieren. Diesen Einsatz weiß der Sparkassen-Vorstand sehr zu schätzen und dankt dafür ganz herzlich.

Zehn neue Fortbildungen für Ehrenamtler/innen

Das „BürgerKolleg Remscheid“ ist ein Projekt der Bürgerstiftung Remscheid in Kooperation mit der VHS Remscheid. Es richtet sich seit zwei Jahren an EhrenamtlerInnen in Remscheid und bietet diesen kostenfrei ein qualitativ hochwertiges Fortbildungsprogramm. Dafür interessierten sich bisher 160 Bürgerinnen und Bürger; sie besuchten die in den vergangenen zwei Jahren angebotenen 20 Veranstaltungen, wie Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des städtischen Bildungszentrums,  am Dienstag im Kulturausschuss berichtete. Davon hätten sich zwei Teilnehmende als Vereinscoach zertifizieren lassen. Weitere sieben Teilnehmende hätten nun die Möglichkeit, das Vereinscoach-Zertifikat im März zu erwerben. Von März bis Dezember sind insgesamt zehn Fortbildungen für EhrenamtlerInnen geplant, darunter

  • Fortbildung für Vorlesepaten: Vorlesen für SeniorInnen
  • Richtig versichert im Ehrenamt
  • Moderieren leicht gemacht
  • Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung: Was Sie in Ihrem Verein beachten sollten
  • Öffentlichkeitsarbeit – Gute Pressefotos.
  • Steuer- und Spendenrecht
  • Erste Hilfe im Ehrenamt
  • •Basics Vereinsrecht: Vorstand, Satzung, Gemeinnützigkeit
  • Projektmanagement für Vereine.

Neue Besetzung der Stabsstelle Gemeindecaritas

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Caritasverband Remscheid e.V. verabschiedet am 31. Januar Rosina Wastl aus der Stabsstelle Gemeindecaritas. Seit zehn Jahren arbeitete Rosina Wastl auf dieser Schnittstelle zwischen den katholischen Kirchengemeinden und dem Caritasverband Remscheid e.V.  Für den Caritasverband war sie die Ansprechpartnerin für die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus fungierte sie auch in den örtlichen Gremien. Rosina Wastl war im Vorstand der Freiwilligenzentrale „Die Brücke“ sowie eine Sprecherin für den „Runden Tisch 50+“. Nun will sie im Saarland einen privaten und beruflichen Neustart wagen: Freiberuflich will sie im Bereich der Bildungsarbeit für Ältere aktiv werden und hier ihre Leidenschaft für Märchen einbringen.

Die Nachfolgerin von Rosina Wastl ist Caroline Moll. Sie im vergangenen Jahr den Master Kindheit, Jugend und soziale Dienste in Wuppertal. Ehrenamtlich betreibt sie Jugendarbeit in Wuppertal im Seelsorge Barmen-Nordost. Caroline Moll ist gespannt darauf, wie Kirche im Remscheider Alltag gelebt werden kann, und freut sich auf viele neue Begegnungen mit Menschen. „Ich mag es bunt“, sagt sie. In ihrer Freizeit malt und schreibt sie.

 

Elf neue Bankkaufleute bei der Volksbank

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Sekt, Blumen und ein Anstellungsvertrag – für elf junge Mitarbeiter der Volksbank im Bergischen Land gab es gestern wahrlich Grund zum Feiern. Nach zweieinhalb Jahren schlossen sie ihre Ausbildung als Bankkaufleute erfolgreich ab. Die sehr guten Ergebnisse bei der abschließenden mündlichen Prüfung machten auch die Volksbank-Vorstände Andreas Otto, Lutz Uwe Magney und Hardy Burdach sehr zufrieden. „Sie können stolz auf sich sein“, sagte Burdach.

Für neun der jungen Volksbanker geht der Arbeitsalltag gleich weiter: Sie werden nun in verschiedenen Bereichen der Bank beschäftigt. Zwei ehemalige Auszubildende haben sich trotz Job-Angebots für einen anderen weiteren Berufsweg entschieden. Vorstandsvorsitzender Andreas Otto ermutigte seine Mitarbeiter, mit dem Lernen nun nicht aufzuhören. Der Wunsches seines Kollegen Lutz Uwe Magney lautete: „Haben Sie vor allen Dingen Spaß bei der Arbeit.“.

Der Dank der Azubis selbst galt besonders den Ausbildungsleitern Thomas Willczek und Ramona Fresen: „Sie hatten immer ein offenes Ohr für uns, wir fühlten uns bei Ihnen sehr gut aufgehoben.“  Im nächsten Ausbildungsjahrgang der Volksbank im Bergischen Land, der im August startet, sind noch Plätze frei. Interessenten melden sich unter Tel. RS 699-1602 oder E-Mail ramona.fresen@voba-ibl.de.

Wer in sich selbst ruht, braucht keine Öffentlichkeitsarbeit

Die Waterbölles-Glosse

Die Remscheider Stadtverwaltung ruht in sich selbst – und glaubt deshalb, keine Öffentlichkeitsarbeit nötig zu haben. Aktuelles Beispiel: die gestrige Sitzung des Kulturausschusses. Nachzulesen gab es da nichts, als Arnd Zimmermann (Fachdienstleiter Kulturmanagement) über die Jahresplanung des Deutsches Röntgenmuseums, des Historischen Zentrums (Deutsches Werkzeugmuseum) und des Stadtmarketing berichtete. Alles wurde mündlich vorgetragen. Das hat im Umgang der Verwaltung mit den Kommunalpolitikern schließlich Tradition. Und so hielten sich denn auch MKS-Leiter Wolf-Stefan Steinröhder und Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des städtischen Bildungszentrums, daran. Steinröhder stellte das neue Programm der Kunstschule vor, Grüdl-Jakobs ein neues VHS-Projekt („Do It Yourself“) und das Jahresprogramm 2019 des „BürgerKollegs Remscheid“, ein Projekt der Bürgerstiftung Remscheid in Kooperation mit der VHS Remscheid.

Da hätte es für einen Stenografen viel zum Mitschreiben gegeben. Aber über diese Fertigkeit verfüge ich nicht. Gut also, dass Stadtdirektor Sven Wiertz, der an der Sitzung teilnahm, ein Einsehen hatte und dafür sorgte, dass Sprechzettel und pdf-Dateien, auf  die sich die genannten Abteilungsleiter bei ihrem Vorträgen hatten stützen können, bis heute Morgen per E-Mail übermittelt wurden. Und mehr als das: Wiertz will in den Dienstbesprechungen seines Fachdezernates darauf hinweisen, dass künftig die Aushändigung von Kopien für die Medien sichergestellt wird.

Vielleicht auch ein Thema für den Verwaltungsvorstand, d. h. für den Oberbürgermeister und a l l e Beigeordneten. Wieder einmal. Denn neu ist das Thema dort nicht. Aber wer in sich selbst ruht, vergisst es halt gerne immer wieder neu. Ohne dass dies die Kommunalpolitiker in irgendeiner Weise stören würde. Etwas anderes hätte mich auch sehr gewundert.

Kurse in der Kunstschule für jedes Alter

„Die Musik- und Kunstschule (MKS) im Kommunalen Bildungszentrum der Stadt Remscheid freut sich sehr, ein spannendes, kreatives und vielfältiges Kursprogramm der Kunstschule präsentieren zu können.“ Mit diesen Worten beginnt ein von Eva Zimmerbeutel grafisch sehr ansprechend gestaltetes neues Programmheft im pdf-Format, das MKS-Leiter Wolf-Stefan Steinröhder gestern den Mitgliedern des Kulturausschusses vorstellte. Eine Druckversion soll in den nächsten Tagen folgen. Die Präsentation verdeutlichte die Programmvielfalt, die die MKS zu bieten hat. Und dank des neuen Domizils (die frühere Städtische Galerie an der Scharffstraße) seien die Kurse auch sehr gut besucht, berichtete Steinröhder. Manga und Theater, Weben und Design, Technik und Bildhauerei laden dazu ein, die persönlichen Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Ob zur Freizeitgestaltung oder mit dem Ziel, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen: „Alles ist bei uns möglich, für jedes Alter und jeden Menschen.“

Alle Kurse kosten pro Monat 27 Euro pro Teilnehmer, bzw. acht bis 16 Euro für die Angebote im Bereich Theater. (Sozial)Ermäßigungen bis zu 50 Prozent und der Einsatz des Bildungs- und Teilhabepaketes sind möglich. Alle Kurse können zwei Wochen kostenfrei getestet werden, erst dann steht eine Entscheidung an. Auch mehrere Kurse können ausprobiert werden.

Die Offene Kunstschule in der Wochenübersicht:

Artikel vollständig lesen

Linke hoffen auf gute Ideen aus der Armutskonferenz

„Nach einem deutlichen Rückgang während der 1990er-Jahre existieren laut Schätzungen der BAG Wohnungslosenhilfe in Deutschland heute wieder mehr als 335.000 Wohnungslose, darunter 29.000 Kinder und minderjährige Jugendliche. 39.000 Menschen leben, dem Dachverband der Wohnungslosenhilfe zufolge, auf der Straße. Darunter befinden sich freilich immer weniger Berber oder Trebegänger, wie die „klassischen“ Obdachlosen genannt wurden. Stattdessen steigt die Zahl der Mittelschichtangehörigen, von (Solo-)Selbstständigen, Freiberuflern und akademisch Gebildeten, die gewissermaßen ‚in die Gosse‘ abrutschen.“ Das schrieb der Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln, am 15. Februar 2016 im Waterbölles unter der Überschrift „Mehr und mehr Obdachlose aus der Mittelschicht“. Auf Einladung des Kreisverbandes Remscheid der Linken referierte er am 17. Februar 2016, in der Zentralbibliothek über „Armut in einem reichen Land“. Jetzt hat ihn der Kreisverband erneut nach Remscheid eingeladen – zur 1. Armutskonferenz, die am Samstag, 9. Februar, von 10 bis 14 Uhr im Neuen Lindenhof stattfinden wird. Mit dabei auch Mathias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Linken im Deutschen Bundestag.  Rund 20 Experten aus verschieden Bereichen der Stadtverwaltung und der freien Wohlfahrtspflege in Remscheid haben ihr Kommen bereits zugesagt. Dazu gehört auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus.

Geplant ist ein „World-Café“, in dem an vier Tischen („Stühlerücken“ nach einer gewissen Zeit durchaus erwünscht) über Kinderarmut, Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut und Wohnungslosigkeit diskutiert werden soll unter der jeweiligen Moderation von Karl-Richard Ponsar vom Kinderschutzbund Remscheid, Ralf Barsties von der Arbeit Remscheid gGmbH, Ute Feldbrügge, Geschäftsführerin des  (Paritätischen Wohlfahrtsverband, Kreisverband Remscheid, sowie Ute Schlichting, Leiterin des Fachbereichs "Wohnungsnotfallhilfen“ der Caritas Remscheid. Dabei hoffen Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat der Stadt, seine Stellvertreterin Brigitte Neff-Wetzel und Fraktionsgeschäftsführer Axel Behrend darauf, dass sich die Diskutanten, Fachleute wie interessierte Bürger/innen, nicht allzu lange mit (bekannten) Problemen aufhalten, sondern sich um konkrete Lösungsansätze bemühen werden, bezogen auf Remscheid. Denn die sollen später in die kommunalpolitische Arbeit der Fraktion einfließen.

Dabei wird auch das Bildungs- und Teilhabegesetz eine Rolle spielen. Das verspricht Kindern aus Familien, die finanzielle Hilfen (Transferleistungen) des Jobcenters erhalten, auf Antrag Zuschüsse wie beispielsweise für Schulfreizeiten und Mitgliedsbeiträge zu Sportvereinen. Aber, so Neff-Wetzel: „Bis Gelder fließen, müssen die Eltern erst einen Moloch von Formularen meistern!“ Dabei erhielten sie zwar Unterstützung durch Schulsozialarbeiter, gleichwohl werde des Gesetz landesweit nur von elf Prozent der Berechtigten in Anspruch genommen. Mit zwei Ausnahmen: Den Städten Hagen und Münster sei es gelungen, „die Bürokratie auszuhebeln“; dort liege die Erfolgsquote bei 90 Prozent. Darauf habe sie Sozialdezernent Neuhaus kürzlich im Sozialausschuss aufmerksam gemacht, und dieser habe zugesagt, nähere Auskünfte einzuholen. Brigitte Neff-Wetzel auf der gestrigen Pressekonferenz ihrer Partei zur bevorstehenden 1.Armutskonferenz: „Die Verwaltung hätte sich schon früher nach solchen Best-Practice-Beispielen erkundigen können. Aber vielleicht führt ja unsere Konferenz jetzt zu guten, praxisorientierten Ideen!“

Für die Armutskonferenz haben die Remscheider Linken den großen Saal des Lindenhofs reserviert. Um besser planen zu können, bitten sie um Anmeldungen unter Kreisverband DIE LINKE.Remscheid, Schützenstraße 62, 42853 Remscheid. Tel. RS 4604254, Fax RS 95137 31, E-Mail info@dielinke-remscheid.de.

Tierfreunde kümmern sich um verwilderte Katzen

von Deta Kirchner (Straßenkatzen Remscheid)

Hier unsere Pressemitteilung anlässlich unseres Einsatzes für eine mögliche Katzenschutzverordnung in Remscheid und der Präsentation unserer Arbeit am 5. Februar im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt Klimaschutz und Ordnung. Uns geht es um die Verhinderung von Katzenelend in unserer Stadt. Während auf den Straßen und In den entlegenen Ecken der Hofschaften die Fortpflanzungszeit der verwilderten Hauskatzen beginnt, wollen die Aktiven des Projektes „Straßenkatzen Remscheid" in Kooperation mit dem Tierschutzverein für Remscheid und Radevormwald e.V. die Remscheider Politiker über ihre Arbeit aufklären und deutlich machen, wie wichtig eine Katzenschutzverordnung für Remscheid ist. Mit einem klaren Ziel: Katzenelend verhindern!

Vielen Remscheidern ist überhaupt nicht bewusst, wie viele verwilderte Katzen es in Remscheid gibt und wie viele Ehrenamtier schon seit Jahren gegen das Elend der Tiere und ihre weitere Vermehrung kämpfen. Mit Unterstützung der Remscheider SPD steht das Thema „Katzenschutzverordnung" nach drei Jahren endlich wieder auf der Tagesordnung einer Ausschusssitzung und wird durch die Aktiven des Straßenkatzen-Projektes und die Leiterin des Remscheider Tierheimes, Andrea Reitzig, ausführlich erläutert und mit Erfahrungsberichten und Fakten aus Remscheid untermauert werden. Schon jetzt wird deutlich, dass die Remscheider CDU das Engagement der SPD für eine mögliche und längst überfällige Katzenschutzverordnung nicht unterstützt, sondern deren Notwendigkeit sogar anzweifelt, (siehe Anfrage der CDU: http://ratsinfo.remscheid.de/sessionnet/bi/to0040.php?__ksinr=2758). Fakt ist aber, dass die überwiegende Mehrheit der Städte rund um Remscheid – leider noch mit Ausnahme von Wuppertal und Solingen – bereits eine Katzenschutzverordnung implementiert und damit positive Erfahrungen gesammelt hat. Zu nennen sind hier beispielsweise der Oberbergische Kreis, Leverkusen sowie Köln und Düsseldorf.

Wir werden versuchen, so viele Remscheider Tierfreunde wie möglich zu aktivieren, um ihr Interesse an einer Katzenschutzverordnung im Rahmen der öffentlichen Sitzung im Remscheider Rathaus gegenüber den Politikern der Stadt zu verdeutlichen. Vor drei Jahren war das Thema „Katzenschutzverordnung" kurz und knapp abgehandelt worden. Doch die gesammelten Zahlen & Erfahrungen der Tierschützer sprechen für sich:

  • Vom 1.1. bis 30.6.2018 wurden 64 Fundkatzen im Tierheim Remscheid aufgenommen. Nur fünf von ihnen wurden vermisst und von ihren Besitzern wieder abgeholt.
  • Im zweiten Halbjahr 2018 blieb es bei rund zehn Prozent Fundkatzen, die Besitzer hatten.
  • Für den Unterhalt der Fundkatzen im Tierheim Remscheid und deren medizinische Versorgung muss die Stadt Remscheid aufkommen.
  • Zwischen 2013 und 2017 wurden allein vom Tierschutzverein Remscheid 95 weibliche und 113 männliche verwilderte Hauskatzen kastriert. Hierzu kommen noch sämtliche Kastrationen engagierter Privatleute und des Projektes Straßenkatzen Remscheid.
  • Die bisher bekannten wildlebenden Populationen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet: Über Poststraße, Friedrichsstraße, Engelsburg und Henkelshof, über die Gesundheitsstraße, die Intzestraße und die Weststraße bis zum Honsberg und etliche noch nicht erfassten Kolonien. Die Sterblichkeit unter den wildgeborenen Kitten liegt aufgrund mangelnder Ernährung, Inzucht und Krankheiten leider trotz aller Rettungsversuche erschreckend hoch.

Gerne stehen die Aktiven des Projektes „Straßenkatzen Remscheid" und des Tierschutzvereins für Remscheid und Radevormwald e.V. den Kommunalpolitikern bereits in den Tagen vor der Ausschusssitzung für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung. Am 5. Februar sind wir ab 16 Uhr vor dem Rathaus Remscheid für sie ansprechbar.