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14. Mädchenfußball-Turnier am 8. Februar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Freitag, 8. Februar, veranstaltet der städtische Fachdienst Jugend gemeinsam mit den Kooperationspartnern 1. Spielvereinigung Remscheid, SG-Hackenberg und 1. FC Klausen unter Beteiligung der Remscheider Schulen und des Fachdienstes Sport und Freizeit zum 14. Mal das kostenfreie Mädchenfußball-Turnier „GIRLS-SOCCER“ in der Sporthalle Neuenkamp. Das Turnier steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Mitmachen lohnt sich: Für die ersten drei siegreichen Mannschaften gibt es Preise und eine Urkunde. Und auch Spielerinnen, die nicht einen Platz auf dem "Treppchen" ergattern, erhalten als Anerkennung für ihre Leistung einen kleinen Preis mit Urkunde.

Neben den Vereinssportlerinnen sind ganz besonders Schul- und Straßenmannschaften dazu eingeladen, gegeneinander anzutreten. Auch Einzelspielerinnen sind herzlich willkommen und werden vor Ort in bestehende Teams integriert. Zum ersten Mal können bei dem Turnier auch die Vier- bis Sechsjährigen ihr Können unter Beweis stellen. Diese Kinder-Mannschaften werden allerdings ausschließlich von Kindertageseinrichtungen gestellt, damit eine Betreuung vor Ort gewährleistet ist; sie kicken ab 14.30 Uhr. Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet das Turnier der Sieben- bis Zehnjährigen und der Elf- bis 14-Jährigen sowie ein Spaß- und Bewegungsparcours für alle Altersklassen statt. Um 18.30 Uhr startet das Turnier für die 15- bis 18-Jährigen. Während der Spielpausen ist selbstverständlich für ausreichend Getränke und Snacks gesorgt. Die Stadtwerke Remscheid, die Lebenshilfe Remscheid, das H2O Remscheid, die Hudora GmbH (Hugodrom) und das CineStar Remscheid unterstützen das Turnier mit Geld- und Sachspenden. Der Anmeldeschluss per Internet oder E-Mail ist Donnerstag, 7. Februar, um 15 Uhr. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch noch vor Ort anmelden. (Elke Müller)

Bodenversiegelung durch Schottergärten eindämmen

„In immer mehr Kommunen wird über Regulierungen für sogenannte Stein- oder Schottergärten diskutiert. Vermehrt setzen Gartenbesitzer auf die vermeintlich pflegeleichtere Gartengestaltung mit Kies und Steinen. Dies hat Konsequenzen für unsere Umwelt und das Ökosystem. Durch die zunehmende Versiegelung der Böden, ist es für Vögel und Insekten nicht möglich ausreichend Nahrung zu finden. Darüber hinaus führt dies zur Aufheizung der Böden und durch die Abdichtung mit Folien kann es bei Starkregenereignissen Überschwemmungen geben“, kritisieren die Remscheider Grünen. Und zitieren den NABU (Naturschutzbund) NRW, wonach insbesondere die kleinen Grünflächen eine große Bedeutung für das Klima und die Artenvielfalt in unseren Städten. In Xanten werde es deshalb in Zukunft für neue Bebauungspläne Vorgaben zur Begrünung und Nicht-Versieglung geben, und in Lemgo werde ein Mindestgebot von Pflanzen festgeschrieben. In Dortmund dürfte es in neuen Wohngebieten keine Schotter-, Stein- und Kiesgärten mehr geben. Dafür werde Dachbegrünung in einigen Bereichen zur Pflicht; in Köln gebe es diesbezügliche Förderprogramme.

Auch der Bergische Naturschutzverein hat sich dieses Themas angenommen und mehrere Bürgermeister*innen mit der Bitte angeschrieben „die Pflicht zur Bepflanzung der Vorgärten“ in die Bauleitplanung aufzunehmen. Das berichtete der WDR. Die Remscheider Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat das Thema nun aufgegriffen und zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO)  am 5. Februar folgende Fragen an die Veraltung gestellt:

  • Wie beurteilt die Fachverwaltung den Trend hin zur Gartengestaltung mit Kies, Schotter und Steinen im Bereich von Gärten und Vorgärten?
  • Fließen über die Grundflächen der Gebäude hinaus weitere versiegelte Flächen in die Bemessungsgrundlage der Niederschlagswassergebühren ein? Falls nein, welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um die Bemessungsgrundlage auszuweiten?
  • Liegt es im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, dass die Stadt Remscheid eine Satzung erlässt, die die zusätzliche Versiegelung von Fläche im Sinne der Artenvielfalt, der Umwelt und des Klimaschutzes unterbinden kann?
  • Ist es möglich anhand der o.g. Beispiele diesbezügliche Vorgaben in die Bebauungspläne aufzunehmen?
  • Gibt es auch in Remscheid die Möglichkeit Dachbegrünung zu fördern? Gibt es überregionale Fördermittel?

Von der Kleinschmiede zur bergischen Werkzeugindustrie (II)

Teil II

Am 8. April 1756 hatten die Kleinschmiede ihren Vertretern in den Auseinandersetzungen mit den Kaufleuten eine Vollmacht ausgestellt. Aus dieser bedeutungsvollen Urkunde erfahren wir etwas Genaueres über die Zahl, den Wohnort und die Beschäftigung der Kleinschmiedemeister. Zwar entbehrt das Verzeichnis der Vollständigkeit, da namentlich die Cronenberger und Lüttringhauser Vertreter zu kurz gekommen sind, weil die Führer der Klein­schmiede: Johann Peter Frohn und Johann Wilhelm Paß als Rem-scheider in erster Linie von den in der Nähe wohnenden und ihnen persönlich bekannten Handwerksgenossen die Unterschriften ein­geholt hatten. Aber wir vermögen daraus über den Umfang des Kleinschmiedehandwerks und die Mannigfaltigkeit seiner Erzeug­nisse um die Mitte des 18. Jahrhunderts ein ziemlich klares Bild zu gewinnen. (…) Die Gesamtzahl der Unterschriften beträgt 215, davon sind 178 aus Remscheid, 20 aus Cronenberg und 17 aus Lüttringhausen. In einer Eingabe der Kleinschmiede aus dem Jahre 1760 wird die Zahl der Kleinschmiede in den Ämtern Elberfeld, Bornefeld und Beyenburg auf wenigstens 300 geschätzt und die Behauptung aufgestellt, dass mit den Knechten und Lehrjungen mindestens 1.500 Personen in der dortigen Kleinschmiedekunst beschäftigt wären, was allerdings die Kaufleute, ihre Gegner, stark anzweifelten. Leider gibt die Aufstellung vom Jahre 1756 nur für die Remscheider Meister die genauen Wohnstätten an, während bei den übrigen nur das Amt bezeichnet wird, wo sie ihren Sitz hatten.

Am stärksten sind im Remscheider Gebiet, wo die große Zahl der aufgeführten Schmiede einen ziemlich zuverlässigen Maßstab für die Verteilung der verschiedenen Fabrikationszweige ermöglicht, die Beitelschmiede, Sägenschmiede, Bohrschmiede, Feilenhauer, Bogknieschmiede, Schloßmacher und Schlosser vertreten. Dann folgen der Zahl nach die Pfannenschmiede, Feilenschmiede, Komfoorschmiede, Schraubenschmiede, Schraubnagelschmiede, Windenschmiede, Kaffeemühlenschmiede, Nagelschmiede und Schaulen- oder Riegelschmiede. Ob diese 16 Gruppen das sogenannte Sechzehn-Kleinschmiedehandwerk darstellten, d. h. die ältesten Kleinschmiedeberufe im Bergischen, wissen wir nicht genau, da bestimmte Angaben darüber weder in dem umfangreichen Urkundenbestand des Düsseldorfer Staatsarchivs noch in den Akten des Remscheider Stadtarchivs aufzufinden waren. Die am stärksten vertretenen Gruppen dürften zweifellos dazuzurechnen sein.Im Übrigen kann das Schriftstück nicht als ein vollzähliges Verzeichnis der Remscheider Kleinschmiede jener Zeit angesprochen werden. Beispielsweise treten die Hersteller der Hobeleisen, die eine wichtige und wahrscheinlich recht zahlreiche Gruppe bildeten, hier ganz zurück. Auch die Feuerstahlschmiede, die schon im Jahre 1720 genannt werden, sind nicht vertreten. Anscheinend zählten die Schuppen-, Hacken- und Pickenschmiede nicht zum Kleinschmiedehandwerk, da sie mit keinem einzigen Vertreter in der erwähnten Liste erscheinen.

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Im Waterbölles werben und zugleich Gutes tun

Im Stiftungsverzeichnis des Landes NRW sind 21 Stiftungen aufgeführt, die ihren Sitz in Remscheid haben. Seit dem 18. Januar 2007 gehört die  Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung dazu. Sie ist verbunden mit dem „Waterbölles“, dem Internetforum zur Remscheider Kommunalpolitik sowie zu Remscheider Geschichten und Geschichte, das als Mitteilungsplattform zunehmend auch von Vereinen und Institutionen genutzt wird. Sämtliche Werbeeinnahmen von waterboelles.de fließen in die Stiftung. Gefördert werden vor allem Kinder- und Jugendprojekte in Remscheid, die der Bildung, der kreativen Freizeitgestaltung und/oder der Jugendhilfe dienen. Weiterer Stiftungszweck ist - ausgehend vom journalistischen Hintergrund der Stifter und vom Engagement der Stifterin Ulrike Kaiser in Fragen der journalistischen Qualitätssicherung - die Förderung von Bildungsprojekten in Deutschland, speziell von journalistischer Bildungsarbeit.

Einnahmen fließen in Stiftung

Ein  Werbebanner im Waterbölles kostet für ein ganzes Jahr 600 Euro (linke Spalte) bzw. 1.200 Euro (rechts Spalte).
Würden weitere Unternehmen und Institutionen aus Remscheid im Waterbölles Werbebanner schalten, könnten im Folgejahr die Spenden für gemeinnützige (Jugend-)Projekte in Remscheid entsprechend erhöht werden. Denn die Einnahmen des Waterbölles fließen in voller Höhe in die Stiftung.

Die Stiftung wurde gegründet am 21. Dezember 2006. Der Bescheid über die Rechtsfähigkeit erging mit Datum vom 18. Januar 2007. Seit der Gründung vor 13 Jahren bis heute wurden an Spenden 227.599 € ausgeschüttet (Stand 16.6.2020). Die jüngsten Spenden sind 20.000 Euro  an die Schlawiner gGmbH, die damit das Mobiliar für den neuen „Quartierstreff Klausen“ finanzieren wollen, und 2.500 Euro an die Stadt Remscheid für einen neuen Spielplatz in Hasten-Holz. Die bisher größte Spende in Höhe von 40.000 Euro galt 2015 der neuen "Parkour"-Anlage (Jugendsport) am Hauptbahnhof Remscheid.

Im Vordergrund steht das Engagement in Remscheid. So förderte die Stiftung bisher unter anderem die Arbeit folgender Vereine und Institutionen: Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V. (IKE), die Lütteraten, den Seele in Not e.V., die "Schlawiner" (Jugend-Rockkonzert und Aktion „Schau nicht weg“), den Arbeitskreis Asyl, die Ärztl. Beratungsstelle für gefährdete Kinder, die BZI-"Probierwerkstatt", den Caritasverband Remscheid ( Netzwerk Frühe Hilfen" und Babyladen), die Tafel Remscheid e.V., die Frauenberatungsstelle, den Förderverein des Freibades Eschbachtal, die Wirtschaftsjunioren (Aktion „Wortschatz“), die Verlässliche e.V., Initiativkreis Kremenholl, die Jugendfeuerwehr der FW Hasten, das Jugendzentrum "Kraftstation" (Jugendtheater-Projekt „Wir sind Menschen“ und Kompazz), zwei Kita-Förderereine, die „Welle“ in Lennep (RS United) den Kulturstadt e.V., den Kulturwerkstatt-Verein für kulturelle Bewegung e.V. (Festival auf dem Honsberg), die Kunst- und Musikschule (Flöten für Schulklasse), den Bildung statt Ausgrenzung e.V., die Lenneper Bücherfreunde, mehrere Remscheider Schulvereine (Martinszüge), den Verein Kirsehir, die Elterninitiative Hackenberg (Spielplatz), den Förderverein der Sophie-Scholl-Gesamtschule und den Förderverein der Hilda Heinemann-Förderschule. Das ursprüngliche Stiftungskapital von 150.000 € erhöhte sich im Laufe der Jahre durch Zustiftungen von 300.000 € auf nunmehr 450.000 €.

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Junge Erwachsene für Musikvideo gesucht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein Do It Yourself-Gemeinschaftsprojekt der Musik- und Kunstschule und der VHS sucht junge Erwachsene. Wir gestalten gemeinsam ein Lied oder Musikstück und präsentieren es in Form eines Musikvideos. Von der Idee über Konzept und Drehbuch, Komposition und Textdichtung, Ausstattung, Gestaltung, Locations, Choreographie  und Performance liegt dabei alles in unserer Hand. Wer sind unsere Vorbilder? Was bedeuten sie für unser eigenes Schaffen? Welche Rolle spielen Einflüsse für unsere Einfälle? Begleitet werden die Teilnehmenden im Projekt von der Sängerin und Songwriterin Lena Westermann, dem Autor Kai Schreiber und dem Künstler Julian Westermann.
Am Freitag, 8. Februar, ab 13 Uhr, findet in den Räumen der Musik- und Kunstschule in der Scharffstraße 7-9 ein Casting statt, bei der die Projektgruppe von rund zehn Teilnehmenden ausgewählt wird. Hierfür wird um Anmeldung unter
musikvideo@genista.de">musikvideo@genista.de gebeten.
Zum Projektstart und zum Kennenlernen treffen sich alle Akteure am Freitag, 15. Februar, von 15 bis 18 Uhr in der MKS an der Scharffstraße. Dort findet auch das Projekt selbst an den Freitagen vom 22. Februar bis 29. März jeweils von 13 bis 17 Uhr statt – in der letzten Projektwoche ergänzt um Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. März. Am Wochenende 30./31. März wird dann das fertige Produkt öffentlich präsentiert. Die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Informationen zum Do It Yourself-Gemeinschaftsprojekt gibt es unter Tel. RS 162528 und Handy 0176 60020189.

Mitmachen bei der Sportlerwahl zu 2018

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 26. Januar, startete die Sportlerwahl des Jahres 2018. Noch bis zum 28. Februar läuft die Abstimmung. Die Auszeichnung als Jugendsportlerin oder Jugendsportler, als Jugendmannschaft, als Sportlerin oder Sportler, und als Mannschaft des Jahres 2018 durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erfolgt bei der Nacht des Sports am Freitag, 15. März. Stimmzettel und Wahlurnen finden Interessierte im Alleecenter, im Rathaus Remscheid, im Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz, im Rathaus Lüttringhausen sowie in den Sporthallen West, Hackenberg und Neuenkamp.

Und auch ein Online-Voting ist möglich. Der Online-Wahlcoupon ist unter www.sportlerwahl-remscheid.de abrufbereit. Dort sind auch Informationen zu allen Nominierten und zu den Sponsoren der Sportlerwahl 2018 verfügbar. Wer sich bis 28. Februar an der Wahl zur Sportlerehrung 2018 beteiligt, hat außerdem die Möglichkeit auf dreimal zwei Eintrittskarten zur Nacht des Sports am Freitag, 15. März, ab 19 Uhr im Teo Otto Theater. Die Gäste dieses Abends dürfen sich auf viele emotionale Momente, ein facettenreiches künstlerisches Rahmenprogramm, kleine Überraschungen und ein geselliges Beisammensein mit Abend-Büfett freuen.

Eintrittskarten (20 Euro Erwachsene/15 Euro Kinder und Jugendliche) sind im Rathaus Remscheid, Zimmer 28, Tel. RS 163765, und beim Sportamt im Rathaus Lüttringhausen,(Kreuzbergstraße 15, Tel. RS 162216, vormittags. erhältlich.

Der Wärmeservice der EWR ist beliebt

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Unser Leben hat jeden Tag neue Seiten: wohlig und warm, gemütlich und einladend, entspannt und geborgen. Bei all dem denken wir an gemütlich warme Räume, an ein heißes Bad und an warmes Wasser. Ein Komfort, der für uns ganz selbstverständlich zur modernen Lebensqualität dazugehört. Ein Leistungspaket, dass die EWR ganz leicht ins Haus bringen kann, denn mit dem Heizungsservice der EWR kommt Wärme ins Leben. Ganz gleich, ob Einfamilienhausbesitzer oder Vermieter, kleiner Gewerbebetrieb oder große Industrieanlage, viele Remscheider Kunden der EWR haben im abgelaufenen Jahr 2018 von der Bandbreite an Serviceleistungen zur komfortable Wärme- und Warmwasserversorgung und damit zur Energiekosteneinsparung profitieren können. Dabei nahm die Umstellung von Heizöl auf Erdgas eine wichtige Rolle ein.

In technischer Hinsicht kam ein breites Spektrum von energieeffizienten Neuanlagen zum Einsatz: Die Spanne reichte von modernen Heizzentralen zur Raumwärmeversorgung und Warmwasserbereitung über Hallenheizsysteme zu Strom und Wärme erzeugenden Blockheizkraftwerken bis zu Druckluftanlagen. Insgesamt versorgt die EWR damit zum Jahreswechsel 2018/19 aus knapp 300 Heizanlagen und -zentralen nahezu 400 Wärmekunden mit Raumwärme bzw. Warmwasser, die sich auf mehr als 460 Gebäude mit knapp 2.000 Wohnungen und rund 60 Gewerbe- und Industriebetrieben verteilen. Die sich hieraus entwickelnden Betriebsaufgaben sind eng verknüpft mit einer sorgsamen Kundenpflege durch die EWR-Projektleiter, die auf eine nachhaltige und persönliche Partnerschaft ausgelegt ist.

Auch die seit zwei Jahren angebotenen Energieaudits nach DIN 16247 sowie Energiebestandsanalysen erfreuen sich großer Nachfrage. Diese versetzen Unternehmen in die Lage, ihre eigenen Energieeinsparpotenziale besser zu erkennen und gezielt in wirkungsvolle Maßnahmen investieren zu können, um sinnvolle Energieeffizienz- und Kostensenkungspotenziale zu heben. Zwei EWR-Mitarbeiter haben sich in diesem Bereich spezialisiert und unterstützen bereits Firmen in Remscheid sowohl bei der Durchführung solcher Untersuchungen und der Auditierung. Mit diesem Know-how ebnet die EWR den Unternehmen zugleich den Einstieg in ein sinnvolles Energiedatenmanagementsystem. „Das Geschäftsfeld Energiedienstleistungen hat sich bei der EWR in den letzten 20 Jahren zu einem festen Bestandteil der Serviceleistungen entwickelt und wächst ständig weiter, denn die Remscheider schätzen die Kompetenz und Kundennähe der Ingenieure und Techniker der EWR vor Ort“, so Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen bei der EWR GmbH. Wer sich konkret über das Energiedienstleistungsportfolio der EWR informieren möchte oder nur einfach eine neue Heizung braucht, kann sich gern von den Spezialisten der EWR GmbH beraten lassen: Einfach erreichbar unter Tel. RS 16-4540, -4680 oder unter der kostenfreien Service-Hotline 0800 0164164.

EMA-Klasse erlebte den Film "Wunder"

Pressemitteilung des Clubs Soroptimist International Remscheid

Auf Einladung des Clubs Soroptimist International konnte die "One World Class" des Remscheider Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasiums im Rahmen der Schulkinowoche Remscheid das neue Cinestar besuchen, um dort den Film "Wunder" zu sehen. Vor und nach der Filmvorführung hatten Schülerinnen, Schüler und ihre Klassenlehrerin Frau Barbara Jansen Zeit, Clubpräsidentin Barbara Graefe und einige weitere Clubmitglieder kennenzulernen und über den Film zu sprechen. Diese Begegnung machte allen große Freude.
Der Club Remscheid von Soroptimist International fördert u.a. seit seinem 50jährigen Jubiläum zusätzlichen Deutschunterricht und besondere Vorhaben der One-World-Class des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. In dieser Klasse werden "Seiteneinsteiger", etwa 30 bis 40 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund darauf vorbereitet, im Regelunterricht des Gymnasiums teilzunehmen. Sie sind zwischen neun und 18 Jahre alt . Auch in Zukunft möchte der Club Anlässe zu gemeinsamen Unternehmungen mit der Klasse wahrnehmen. Soroptimist International ist eine lebendige, dynamische Organisation von berufstätigen Frauen, die sich zu einer Welt bekennen, in der Frauen und Mädchen ihre individuellen und kollektiven Möglichkeiten ausschöpfen können, um in einer friedlichen Gesellschaft das gleichberechtigte Leben zu verwirklichen. In 132 Ländern ist der Club mit rund 80.000 Mitgliedern in etwa 3000 Clubs vertreten. Soroptimist International Deutschland hat 213 Clubs mit mehr als 6.500 Mitgliedern. (Gisela Schmoeckel)

Sonntagsbrunch im Cafe Mocca SiN von Seele in Not

Sonntagsbrunch am 3. Februar, 3. März, 7. April, 5. Mai, 2. Juni, 1. September, 6. Oktober und 3. November, jeweils von 11bis 13 Uhr. Jeder Brunchtag hat ein eigenes Thema; am 3.2. ist Karnevalsbrunch. Anmeldung unter Tel. RS 291990 erbeten. Die Öffnungszeiten des Cafés: Sonntags sowie an Feiertagen und Veranstaltungstagen von 9 bis 18 Uhr.

 

 

Von der Kleinschmiede zur bergischen Werkzeugindustrie (I)

Teil I

Das Sensenhandwerk war schon weit vor 1700 im Niedergang begriffen. Das Jahr 1658 mit dem unheilvollen Beschluss des Cronenberger Handwerksgerichts, die Sensenhämmer zu zerstören, bedeutete die Schicksalswende. Alle anderen Unstimmigkeiten im Handwerksbetrieb fielen wenig ins Gewicht gegenüber jenem törichten Bestreben, durch Zwangsbestimmungen das Rad der Zeit hemmen und die Bahn des Fortschritts sperren zu wollen. Und doch hat die Sensenbruderschaft trotz aller Irrtümer Großes geleistet. Sie gewöhnte ihre Mitglieder, den Blick über den kleinen Kreis der eigenen Interessen hinaus aufs Ganze zu richten. Sie erzog einen Nachwuchs von tüchtigen Meistern und sicherte ihren Mitgliedern die Früchte ihres Fleißes durch Regelung des Zeichenwesens. Auch zur Förderung des Innen- und Außenhandels hat sie wesentlich beigetragen. Als sich das Sensenhandwerk um die Mitte des 18. Jahrhunderts anschickte, anderen Gewerbezweigen das Feld zu räumen, hinterließ es diesen seine Errungenschaften als wertvolles Erbe. Ja, man darf behaupten, dass die Sensenzunft, indem sie neben ihren Haupterzeugnissen gelegentlich, wie es die Zeit und die Wechselfälle des Absatzes erforderten, noch die sogenannten Stabwaren verfertigte, den Fortbestand Bergischer Gewerbetätigkeit gesichert hat.

Die vielseitige Kleinschmiedekunst, die nach 1700 mehr und mehr das Sensenhandwerk ablöste, entstand nicht sprunghaft, sondern hatte ihre Wurzeln in zahlreichen Werkstätten, die auf den einsamen, waldumgebenen Bauernhöfen neben den Sensenschmieden seit langem bestanden. Wir wissen, dass schon in der Frühzeit des 17. Jahrhunderts, zur Blütezeit des Sensenhandwerks, in den Kirchspielen Remscheid, Cronenberg und Lüttringhausen Hepen, Beile, Äxte, Hämmer, Schuppen, Hacken, wahrscheinlich auch Feilen, Sägen und andere Zimmermannsgerätschaften, sowie Hobeleisen und Schlittschuhe gefertigt wurden. Als dann um die Wende des 17. Jahrhunderts der Niedergang des alten Gewerbes immer deutlicher in Erscheinung trat und die Bestellungen auf Sensen, Sichten und Häckselmesser immer mehr nachließen, sah man sich genötigt, die Herstellung von Werkzeugen der verschiedensten Handwerker in immer stärkerem Maße aufzu­nehmen.

Die Remscheider Kaufleute behaupteten später zur Begründung ihrer Forderung des freien Schleifens, dass sie die meisten dieser Artikel von ihren Reisen mitgebracht und in die Fabrikation eingeführt hätten, was allerdings von den Schleifern und Kleinschmieden bestritten wurde. Wahrscheinlich haben beide zum Teil Recht. Die Muster der einfachen, im Bergischen gebräuchlichen Werkzeuge, wie Schuppen, Beile und Hacken usw. brauchten sicher nicht aus fremden Ländern herbeigeholt zu werden. Dagegen dürften die in anderen Gegenden Deutschlands und im Auslande begehrten Sachen vielfach von den Kaufleuten mitgebracht und Hand in Hand mit den Schmieden eingebürgert worden sein. Vermutlich haben aber auch die reisenden Sensenschmiede, die sogenannten Kirmesgänger, mit manchen dieser neuen Werkzeuge, die auf fernen Märkten angeboten und gern gekauft wurden, den Kreis der im Bergischen produzierten Waren erweitert. Alle diese ursprünglich freien Waren suchten die zünftigen Schleifer nach und nach in ihre Hand zu bekommen, um den durch den Rückgang des Sensenhandwerks entstandenen Ausfall wettzumachen. Ihre Arbeit gestaltete sich damit immer schwieriger. Hunderte der verschiedensten Werkzeuge wurden nach und nach eingeführt, und die an das verhältnismäßig einfache Schleifen der Sensen und Strohmesser gewöhnten Leute kamen aus dem Lernen gar nicht heraus. Im Vergleich zu der Solinger Klingen- und Messerindustrie verlangte die Remscheider, Gronenberger und Lüttringhauser Werkzeugfabrikation von ihren Schleifern eine besondere Geschicklichkeit und Vielseitigkeit.

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Ist das Projekt „Sports4kids“ auf RS übertragbar?

„Sports4kids“ ist ein befristetes Kooperationsprojekt des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld, des Stadtsportbundes Bielefeld und der Universität Bielefeld. Seit dem 1. September 2011 erhält dadurch jedes Bielefelder Kind in seiner Kindertagesstätte zu seinem vierten Geburtstag einen Gutschein über eine einjährige Mitgliedschaft in einem örtlichen Sportverein seiner Wahl im Wert von 50 €. Das war im vergangenen Oktober Thema auf einer Klausurtagung der Remscheider Sportverwaltung und des Stadtsportbundes Remscheid (SBR). „Es bestand Einigkeit, dass ein solches Modell auch für Remscheid überlegenswert ist. Der SBR hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, das Modell bezogen auf Remscheider Verhältnisse zu prüfen, zu bewerten und belastbare Zahlen zu ermitteln, um diese als Diskussionsgrundlage den Mitgliedern des Ausschusses für Sport vorlegen zu können“, heißt es nun in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 30. Januar. Dann soll es dazu auch eine Präsentation des Sportbundes geben.

Gemeinsam das Bergische Land voranbringen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der wirtschaftliche Wettbewerb entwickelt sich immer schneller. Auch das Bergische Land hat in der Vergangenheit viele innovative Produktionsverfahren und wertvolle Produkte hervorgebracht, die die Welt revolutionierten. Um weiterhin mit dem internationalen Wandel mithalten zu können, ist es notwendig, dass sich all diejenigen, die mit Leidenschaft Neues schaffen, vernetzen und sich über die Entwicklungen auf dem Markt informieren.

Mit diesem Ziel ist das erste „Innovationstheater-Remscheid“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am 23. November 2015 im Teo Otto Theater an den Start gegangen – und das mit durchweg sehr positive Resonanz: Weitere Auflagen des Innovationstheaters folgten am 14. November 2016 sowie am 24. Januar 2018. Am Dienstag, 29. Januar, findet nun im Teo Otto Theater das 4. Innovationstheater Remscheid unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz statt. Einlass ins Theater ist ab 17.30 Uhr. Ab 18 Uhr berichten Remscheider Unternehmer über ihre Erfahrungen mit neuen, unkonventionellen Geschäftsmodellen und innovativen Prozessen. In Kooperation mit der Gründerschmiede Remscheid e.V. gibt es zudem einen Unternehmer-Pitch. Nach der Veranstaltung im Saal besteht im Theaterfoyer bei Getränken und Snacks die Möglichkeit zum Austausch. Mehr Informationen zur vierten Auflage dieser besonderen Veranstaltungsreihe finden Interessierte unter http://innovationstheater-remscheid.de/. Über diese Homepage ist auch eine Anmeldung möglich.