Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Wochenrückblick vom 25. bis 31. März 2019

Die Lunge, oder: Noch viel Luft nach oben

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Lungenerkrankungen gehören zu den weltweit häufigsten Erkrankungen überhaupt. Doch die meist chronischen Krankheiten wie beispielsweise Asthma oder COPD werden oft nicht wirklich ernst genommen. Das bestätigt auch Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Remscheid: „Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die zu einer Verengung der Bronchien, Beklemmung in der Brust, Husten, pfeifenden Atemgeräuschen bis hin zu Atemnot führen kann. Da Asthma meist in Schüben auftritt, kann es nach einem beschwerdefreien Zeitraum, in dem sich die Symptome zwischenzeitlich bessern oder ganz verschwinden, beispielsweise zu vorübergehenden Perioden mit Husten und Atemnot oder auch zu einem akuten Asthmaanfall kommen. Betroffene sollten dann wissen, was in diesem Falle zu tun ist und passende Notfallmedikamente parat haben“. Eine regelmäßige Kontrolle durch den Arzt gewährleistet, dass die Therapie stets auf dem aktuellen Stand und auf das Krankheitsbild des Patienten angepasst ist.

Auch COPD, eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, an der in Deutschland ca. 6,8 Millionen Menschen leiden, wird häufig fälschlicherweise bagatellisiert. „Unter einer COPD (chronic obstructive pulmonary disease) versteht man eine chronische Erkrankung der Lunge, die auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen beruht“, erklärt Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser, Oberarzt und Leiter der Pneumologie am Sana Klinikum Remscheid. COPD weist einen schleichenden Verlauf und Progress auf. „Ca. 40% der Betroffenen kennen Ihre Diagnose nicht. Ist man von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung betroffen, verschlechtert sich der Zustand kontinuierlich, funktionelle Störungen (Atemnot) werden erst dann realisiert, wenn die Erkrankung weit vorangeschritten ist“, so der Pneumologe weiter. Bis zu 90% aller Patienten mit COPD sind aktuelle Raucher oder haben mal geraucht. Somit ist Rauchprävention die entscheidende Maßnahme, um langfristig die Häufigkeit der COPD zu vermindern „Viele Raucher klagen schon recht früh über Husten und Auswurf, typische Symptome für die COPD, ohne dass dann schon eine entsprechende Verengung der Atemwege vorliegt, welches zur Luftnot führt. Sie sind zwar „at risk“, aber bagatellisieren ihre Symptome“, fügt Dr. Heinz-Wilhelm Esser hinzu. Die Veränderungen, die durch die COPD entstehen, sind irreversibel und damit ist eine komplette Heilung nicht möglich. Aber das weitere Voranschreiten kann verhindert werden. In dem Patientenseminar „Es ist noch viel Luft nach oben“ am 7. Mai 2019 ab 18 Uhr im Forum Ovale des Sana Klinikums Remscheid  geben Experten Auskunft über Erkrankungen der Lunge, welche vorbeugenden Maßnahmen es für Menschen mit und ohne Lungenerkrankungen gibt, wie die aktuellen Therapie- und Forschungsansätze bei den verbreiteten Lungenerkrankungen sind und beantworten individuelle Fragen. Zudem können Interessierte die Lunge als begehbares Organ durchwandern. (Barbara Skondras)

Der Arbeitsmarkt im Städtedreieck im März

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im März ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Februar im bergischen Städtedreieck um 171 auf 25.001 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr waren 1.865 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Nachfrage nach Arbeitskräften entwickelt sich in den drei Städten des bergischen Städtedreiecks unterschiedlich. In Wuppertal und Remscheid zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme der offenen Stellen, in Solingen ging der Bestand an offenen Stellen zurück.

„Die Vorboten der Frühjahrsbelebung haben die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck deutlich sinken lassen. Gegenüber dem Vorjahr steigt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 2.800 Menschen und erreicht mit 227.508 Beschäftigten den höchsten Stand der letzten 18 Jahre. Die Nachfrage der Betriebe nach neuen Beschäftigten bleibt hoch. Aktuell suchen die Unternehmen knapp 5.000 Arbeitskräfte“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

In Remscheid sind aktuell 4.152 Menschen arbeitslos gemeldet, 297 (6,7 Prozent) Personen weniger als im März 2018. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei sieben Prozent. Im Februar 2019 lag sie bei 7,1 Prozent und im März 2018 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,7 Prozent. Es meldeten sich 935 Personen im März neu oder erneut arbeitslos und 1.033 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Vergleich zum Februar 2019 waren 78 (1,8 Prozent) Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Die Remscheider Arbeitgeber meldeten im März 291 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden damit 1.385 Arbeitskräfte gesucht, das sind 239 (20,9 Prozent) Stellen mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Februar 2019 wurden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal 73 (fünf Prozent) weniger neue Arbeitsstellen gemeldet. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsgruppen: Metallerzeugung, –bearbeitung und Metallbau; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen; Mechatronik, Energie- und Elektroberufe; Verkehr und Logistik; Schutz, Sicherheits- und Überwachungsberufe; Verkaufsberufe.

412 junge Menschen sind in Remscheid gegenwärtig von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat 11 (2,7 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 11 Personen (2,6 Prozent) gesunken. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gesunken. Aktuell sind 1.673 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 362 (17,8 Prozent) Personen weniger als vor einem Jahr.

Insgesamt waren in Remscheid im März 5.808 Menschen unterbeschäftigt – 500 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt in Remscheid 9,6 Prozent. Im März 2018 lag sie bei 10,6 Prozent.„Die Situation auf dem Remscheider Arbeitsmarkt ist auf Grund der anhaltend guten Beschäftigungslage unverändert positiv. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat erneut leicht gesunken. Erfreulich ist auch der deutliche Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Noch keine Wasserspender im öffentlichen Raum

Die Verwaltung hat mit der EWR GmbH als örtlichem Wasserversorger mehrere Gespräche geführt, in deren Verlauf die Einrichtung zweier Wasserspender in öffentlichen Gebäuden vereinbart wurde. Derzeit werden im Rathaus Remscheid (Küche zwischen den Sitzungssälen) und im Dienstleistungszentrum (Zentraler Wartebereich) Wasserspender betrieben. Die Wasserspender beziehen Frischwasser über einen direkten Anschluss an die Wasserversorgung. Die hierfür erforderlichen Installationen wurden seitens der Stadt Remscheid als Eigentümerin bzw. der GEWAG als Vermieterin ermöglicht. Die EWR GmbH betreibt selbst einen weiteren öffentlich zugänglichen Wasserspender in ihrem Kundencenter Allee-Center.

Erörtert wurde auch die Möglichkeit, das Angebot auszuweiten, heißt es in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Ratssitzung am vergangenen Donnerstag. „Die EWR GmbH und die Stadtverwaltungen haben die Überlegungen derzeit jedoch zurückgestellt. Die Aufstellung von Wasserspendern im öffentlichen Raum ist ohne begleitende soziale Kontrolle erfahrungsgemäß wenig erfolgversprechend, da kein ausreichender Schutz gegen Vandalismus und Verunreinigungen gewährleistet ist.“ Markus Kötter (CDU) kritisierte diese Entscheidung am Donnerstag: „Andere Städte in NRW sehen das anders!“ Stadtdirektor Sven Wiertz wandte ein, es gelte bei öffentlichen Wasserspendern auch Haftungsfragen zu prüfen.

Pkw-Antrag der CDU ist endgültig vom Tisch

Dritte Debatte zu Autos auf der Allee am 28. März“, titelte der Waterbölles am 23. Februar 2019 – und hätte damit in der gestrigen Ratssitzung beinahe falsch gelegen! Denn die CDU-Fraktion beantragte vor Beginn der Sitzung eine Vertagung ihres Antrags, die untere Alleestraße für zwei Jahre probeweise für den Individualverkehr (Autos) zu öffnen und nach Investoren für eine Wohnbebauung zu suchen, auf den 11. April. Einen klaren Grund dafür nannte der Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven allerdings nicht. Und so zeigten sich Sven Wolf (SPD) verwundert und empfahl, die langanhaltende Diskussion um Pkw auf der Allee endlich abzuschließen. „Das sind wir den Bürgern schuldig!“ Auch David Schichel von den Grünen sah für eine Vertagung keinen Anlass; schließlich hätten alle Unterlagen rechtzeitig vor der Sitzung vorgelegen. Doch weil Linke und WiR unentschlossen waren, wurde die Stimmauszählung noch spannend – und endete mit 25 Ja- und 25 Nein-Stimmen. Ein Patt, das für die CDU die Ablehnung des Vertagungsantrages bedeute.  Ganz ohne eine Parteinahme von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz; der enthielt sich der Stimme.

Die drei wichtigsten Komplexe dieser Ratssitzung (BAF, Bökervilla und Alleestraße) waren zur Beratung in der Sitzung ungeachtet der Reihenfolge in der Tagesordnung thematisch zusammengefasst worden. Bei der Alleestraße galt das für die Anfrage der SPD  und die Anfrage der Grünen zur Zukunft der Allee, die Mitteilungsvorlage der Verwaltung mit dem Vorschlag, die untere Allee zum Sanierungsgebiet zu erklären,  und den Antrag der CDU aus der Bezirksvertretung Alt-Remscheid vom 12. Februar mit der Forderung, „Die untere Alleestraße wird im Bereich vom Markt bis zur Höhe der Scharffstraße probeweise für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren für den motorisierten Individualverkehr geöffnet.“

Den modifizierte Nettekoven in der gestrigen Debatte noch ganz schnell in  „Wilhelm-Schuy-Straße“. Nach dorthin solle der Verkehr abbiegen. Nicht in die Mandtstraße, wie ältere Anwohner befürchtet hatten, und auch nicht in die Scharffstraße. Das eine sei nie gefordert worden, und das andere sei ein Versehen gewesen. Doch auch mit Verkürzung der Fahrstrecke lehnte der Rat den Antrag der CDU auf Pkw-Verkehr mehrheitlich ab; 21-Ja-Stimmen reichten nicht. Warum die CDU auf Abstimmung beharrt hatte und nicht über die Brücke gegangen war, die ihr David Schichel von den Grünen gebaut hatte, können nur die CDU-Ratsmitglieder selbst wissen – sofern ihnen diese Brücke überhaupt aufgefallen ist: Nachdem klar geworden war, dass sich die Verwaltungsvorlage zum Sanierungsgebiet in den Fachausschüssen zur weiteren Beratung wiederfinden wird, hatte Schichel auch den Antrag seiner Fraktion an die Ausschüsse verwiesen. Diese Möglichkeit hätte auch Nettekoven beim „Pkw-Antrag“ gehabt, nutzte sie aber nicht. Dieser Antrag ist nun endgültig vom Tisch.

In der voraufgegangenen Diskussion hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf auf den radikalen Wandel des Einzelhandels verwiesen. An dem könnten auch Autos nichts ändern. Die Kernfrage sei daher nicht der Verkehr, sondern die nach den künftigen Aufgaben, die die Alleestraße erfüllen müsse, etwa als Wohnquartier. Wolf Lüttinger (FDP) begrüßte es, dass darüber nun in den Fachausschüssen beraten werde. In der Zeit, in der die Politik die Allee als Sorgenkind erkannt habe, sei der Umsatz im Internethandel von drei auf 60 Milliarden Euro im Jahr gestiegen. Auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler sprach sich gegen den Antrag der CDU aus: „Wir müssen und für etwas entscheiden, was dauerhaft Bestand hat!“ Und dann seien denn auch die Stadtwerke Remscheid zu beteiligen, meinte er mit Blick auf künftige Elektrofahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr.

Den Vorschlag der Verwaltung, mit der Allee als „Sanierungsgebiet“ ein Instrument der Städtebauförderung auszuprobieren, nannte Sven Wolf mutig. Dabei dürfe man aber das beschlossene Revitalisierungskonzept nicht aus den Augen verlieren (Zustimmung des OB und des Technischen Beigeordneten Peter Heinze). Das gelte auch für den Friedrich-Ebert- und den Theodor-Heuss-Platz.

Für die CDU hatte Rosemarie Stippekohl erklärt, ihr Antrag gehe auf Anregungen aus dem Kreis der Einzelhändler zurück: „Macht die Straße wieder Auf!“ Schon jetzt seien dort auch außerhalb der Lieferzeiten viele Autos anzutreffen. Waltraud Bodenstedt (WiR) hielt entgegen, in Anbetracht der gerade eröffneten Grundsatzdebatte zur Zukunft der Allee sei die Verkehrsfrage sekundär. Christine Krupp (SPD) warf der CDU eine „Rolle rückwärts“ vor, indem sie einen alten Antrag erneut stelle. Und Fritz Beinersdorf meinte: „30 Jahren hat es keine oder nur falsche Konzepte für die Allee gegeben. Autos rein, Autos raus, das bringt nichts!“

Jens Peter Nettekoven versuchte vergeblich einen Vergleich mit den künftigen Verkehrsströmen des DOC in Lennep. Wer die akzeptiere und die weit weniger Autos auf der Alleestraße ablehne, verhalte sich scheinheilig. Zitat: „Da kriege ich dann so ne Krawatte!“ Den Verkehrsgutachten zum DOC hatte allerdings auch die CDU zugestimmt...

Bökervilla: Zuschlag für Firmengruppe Küpper

Entscheidung über Böker-Villa frühestens am 28. März“, titelte der Waterbölles am 8. Februar 2019 – zutreffend! In der gestrigen Ratssitzung fiel die Entscheidung „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, wie die Fraktion der Linken anschließend kritisierte. Auch drei zunächst für den öffentlichen Teil der Ratssitzung vorgesehene Tagesordnungspunkte waren während der eingeschobenen nichtöffentlichen Beratung des „Vermarktungsverfahrens Böker Villa“ und der vorliegenden Investoren-Konzepte ad hoc nicht öffentlich abgehandelt worden. „Eine Mehrheit von SPD, Grünen, FDP und W.I.R. legte mit einem Zusatzbeschluss zu einer Mitteilungsvorlage die Grundlage zum Verkauf dieses denkmalgeschützten Solitärs an einen privaten Investor“, teilten die Linken heute mit. Die Information der Verwaltung an die lokale Presse war gestern während der weiteren öffentlichen Sitzung recht spärlich ausgefallen. Flüsternd teilte der Technische Beigeordnete Peter Henze den Journalisten am Pressetisch mit, während die Sitzung weiterlief (zu einer kurzen Pause hatte sich der OB angesichts eines drängenden CDU-Fraktionsvorsitzenden nicht entschließen können), man habe sich für die Wuppertaler Firmengruppe (Thilo und Boris) Küpper entschieden, die sich den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid bereits im vergangenen November vorgestellt hatte. Sie betreibt in Lennep seit 2015 im aufwendig umgebauten ehemaligen Amtsgericht ein „Boardinghouse“ mit hochwertigen, hotelähnlichen Apartments. Mit Küpper soll die Verwaltung nun Verhandlungen über den Kauf der denkmalgeschützten Villa führen. Deren Angebot soll deutlich über dem liegen, was gestern die Remscheider Investoren um Gero Hübenthal Rat und Verwaltung vorstellte.

Fast anderthalb Stunden harrten die Pressevertreter auf dem Gang vor dem großen Sitzungssaal aus, dann war die Entscheidung pro Küpper gefallen. Sie fiel offenbar schwer, weil die Ratsmehrheit in irgendeiner Form die Remscheider Gründerschmiede mit ins Boot nehmen wollte. Dies soll nun in der Form geschehen, dass in dem Vertrag zwischen Stadt und Küpper auch ein Mietvertrag mit dem Gründerschmiede e.V. verankert werden soll, die im Bieterverfahren nicht selbst als Kaufinteressent aufgetreten war. Sollte dieser Mietvertrag nicht zustande kommen – etwa wegen der strittigen Höhe des Mietpreises – , soll die Stadt der Gründerschmiede bei der Suche nach einer alternativen Immobilie oder Grundstücksfläche behilflich sein.

In der nichtöffentlichen Beratung war der Antrag der Linken, die Bemühungen um einen Verkauf der Villa einzustellen, ebenso abgelehnt worden wie der Antrag der CDU, zu Gunsten der Gründerschmiede das Interessenbekundungsverfahren für die Böker-Villa aufzuheben. Aber mit ihrem zweiten Antrag, in der Villa ein Gründerzentrum einzurichten, kann sich die CDU in dem gestrigen Ratsbeschluss noch wiederfinden.

„Auch wir begrüßen die Idee einer Gründungsoffensive“, erklärte heute Fritz Beinersdorf, der Fraktionsvorsitzende der Linken. „Wäre dies nicht so, hätten wir nicht dem Haushaltsbegleitbeschluss zum Doppelhaushalt 2019 / 20120 zugestimmt, in dem für die Gründerschmiede ein namhafter Geldbetrag bereitgestellt wurde. Allerdings sehen wir die Gründerschmiede an anderer Stelle wesentlich sinnvoller untergebracht!“ Die Böker-Villa  müsse im Eigentum der Stadt bleiben – „als ein Kunstmuseum, das den Werken der bedeutenden Künstler von Weltruf, Teo Otto, Gerd Arntz, Johann Peter Hasenclever und Wolfgang Tillmanns gewidmet ist und das auch mit Wechselausstellungen ein kultureller Mittelpunkt Remscheids sein könnte!“ Der „Raum für zeitgenössische bildende Kunst“ Markt 13 habe jedenfalls in der Kombination mit einem Seniorenbüro und einem Stadtentwicklungsbüro „seine absolute Nichteignung bewiesen“.

Ratsentscheidung pro BAF teilweise mit Bauchgrimmen

Von den anwesenden 51 Ratsmitgliedern stimmten in der gestrigen Ratssitzung 49 für die Kündigung des Heimleitungs- und Dienstleistungsvertrages mit der BAF zum 31.12.2019 und die (frühere) Übernahme der BAF-Mitarbeiter in die städtische Belegschaft mit klarem Stellenplan. Den Antrag von Pro Deutschland auf geheime Abstimmung hatte der Rat bei den beiden Ja-Stimmen der Antragsteller zuvor abgelehnt. „Danke für das breite Votum; ich freue mich sehr“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach der Abstimmung. Lediglich die beiden Vertreter der rechtsgerichteten Partei „Pro Deutschland“ hatten dabei mit Nein gestimmt und dies mit Äußerungen begründet, die bei der Ratsmehrheit unüberhörbaren Protest und Widerspruch hervorriefen. Sie warfen dem OB u. a. vor, keine Teil- oder Änderungskündigungen gegenüber der BAF erwogen zu haben bei rückläufigen Flüchtlingszahlen.  Die Sprecher von CDU, SPD, FDP, Grünen, Linken und Wir betonten wie schon in der voraufgegangenen Ratssondersitzung die gute Arbeit der BAF-Mitarbeiter/innen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven schloss von diesem Dank den „handlungsunfähigen BAF-Vorstand“ allerdings ausdrücklich aus und hielt diesem vor, die Einladung der CDU-Fraktion zum Gespräch nicht angenommen zu haben. Für diese Absage zeigte Philipp Wallutat (FDP) indirekt Verständnis: „Die Aussage  der eigenen Handlungsunfähigkeit des BAF-Vorstands hat uns gereicht!“

Kritik übte Nettekoven auch am Verwaltungsvorstand (der OB  und die städtischen Beigeordneten). Seine Akteneinsicht habe ergeben, dass es bereits 2016 einen “Brandbrief“ des damaligen Rechtsamtsleiters an den Verwaltungsvorstand gegeben habe zur Lage des BAF. Nettekoven: „Auch der Verwaltungsvorstand hat nicht sauber gearbeitet, zum Beispiel beim Vertragsverstoß gegen EU-Recht. Deshalb bleiben bei der CDU Zweifel und Vorbehalte; wir tun uns schwer mit der Übernahme. Aber uns bleibt ja keine andere Möglichkeit als zuzustimmen! Die BAF-Mitarbeiter brauchen eine Perspektive!“ Letzteres hatte zuvor auch  Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz betont.

Der OB und Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke (CDU) erleichterten den CDU-Ratsmitgliedern die Zustimmung zur Übernahme der BAF-Mitarbeiter  durch die Zusage, anschließend die Gründung einer neuen gemeinnützigen GmbH zu prüfen, in  die die Mitarbeiter/innen dann wechseln könnten. Eine gGmbH erfordere aber ein Genehmigungsverfahren, und das dauere seine Zeit. Reul-Nocke: „Wenn die Grundsatzentscheidung getroffen  ist, beginnt die Arbeit für uns erst richtig!“ Das gilt auch für die Frage, ob die BAF-Mitarbeiter bisher richtig eingruppiert waren oder ob sie (teilweise) höher dotiert werden müssten. Ein-Euro-Jobber seien bei der BAF zurzeit nicht beschäftigt, sagte Barbara Reul-Nocke auf Nachfrage von Fritz Beinersdorf (Linke).

Die Übernahme sei bei einem Etat von 3,5 Millionen Euro ein „Nullsummenspiel“, hatte zuvor Lothar Sill (SPD) betont. Im Übrigen habe der OB bereits im vertraulichen Gespräch mit den Vertretern der Fraktionen und Gruppen am 9. März „alle wichtigen Fragen beantwortet“. Der aktuell zur gestrigen Ratssitzung vorgelegte Antwortenkatalog habe für die SPD an den Sachverhalten nichts geändert.

Das sah Thomas Brützel (Wir) etwas differenzierter. Beim Risiko- und Vertragsmanagement der Verwaltung sei „einiges schief gelaufen“, meinte er und forderte wie die CDU „eine bessere Rechtsform“ für die BAF-Belegschaft. Auch deutete er an, nicht alle aktuellen Antworten der Verwaltung auf Fragen der WiR für seriös zu halten. Wenn diese in einigen Fällen schnippisch geklungen hätten, bedauerte er dies, antwortete Mast-Weist. Wie Brützel sah auch Beinersdorf „einige Punkte noch nicht ganz ausgeräumt. Aber wir müssen ja nach vorne blicken!“

Ob die Kasse des BF e.V. im vergangenen Jahr ordnungsgemäß geprüft worden  ist, blieb in der gestrigen Ratssitzung unklar. Die Rechtsdezernentin konnte eine diesbezügliche Frage von Nettekoven lediglich für 2016 und 2017 bestätigen, und auch dies nur mit dem Satz, das sei der Stadt „damals so mitgeteilt worden!“. Merke: Ein eigenes Kontrollrecht steht einer Stadtverwaltung bei einem selbstständigen Verein nicht zu.

Starkes Zeichen für die 104 Beschäftigte des BAF

Pressemitteilung der komba gewerkschaft Remscheid

Wir freuen wir uns sehr darüber, dass der Rat der Stadt Remscheid in seiner gestrigen Sitzung die Zukunft unserer  104 Kolleginnen und Kollegen des BAF e.V. gerettet und gleichzeitig die bewährte gute Zusammenarbeit bei der Betreuung der geflüchteten Menschen in Remscheid sichergestellt hat. „Als komba gewerkschaft ist es uns wichtig, dass hier nicht verdiente Beschäftigte zu einem Problem gemacht, sondern Teil eines gemeinsamen Teams werden und weiterhin ihre wichtigen Aufgaben gut und gemeinsam erledigen können, “ so Jennifer Rübenhaus, Vorstandsmitglied der komba gewerkschaft und selber Sachbearbeiterin im Fachdienst Zuwanderung.

„Und das geht unserer Meinung nach am besten, wenn die Kolleginnen und Kollegen nicht organisatorisch auf verschiedene Fachdienste mit evtl. sogar neuen oder zusätzlichen Aufgaben verteilt werden. Dafür werden wir uns als Komba Gewerkschaft auf allen Ebenen einsetzen. Darin bestärken uns auch die bisherigen Rückmeldungen der letzten Tage aus der Mitarbeiterschaft.“ ergänz der Personalrat und Vorsitzende der komba gewerkschaft im Remscheider Rathaus, Torsten Helbig.

Erstes Pedelec-Sicherheitstraining für 55plus

Kürzlich veröffentlichte Unfallzahlen zeichnen ein erschreckendes Szenario. Von ca. 5000 verunglückten Pedelec-Fahrer im Jahr 2017 waren 45Prozent älter als 65 Jahre.  Dies gab den Ausschlag, gerade für die ältere Generation (55plus), die mit dem Pedelec unterwegs ist, ein präventives, mehrteiliges Maßnahmenkonzept zu entwickeln. Beteiligt waren daran die Diakonie des Kirchenkreises Lennep, die Verkehrswacht Remscheid, das Seniorenbüro der Stadt Remscheid und die Polizei-Verkehrsunfallprävention Remscheid.

Das Sicherheitstraining hat einen kleinen theoretischen Teil und einen größeren, überwiegend praktischen Teil, in dem das meiste Wissen im wahrsten Sinne des Wortes erfahren wird, um Unfälle, Stürze und Verletzungen zu verhindern. Dieses Training findet an einem Vormittag für ca. 3,5 Stunden statt. Ein Pedelec sowie ein passender Fahrradhelm muss zu dieser Veranstaltung mitgebracht werden. Am 25. April um 9 Uhr wird das erste Sicherheitstraining stattfinden. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter Tel. RS 591600 oder 3749263 sowie per E-Mail info@verkehrswacht-remscheid.de">info@verkehrswacht-remscheid.de. (Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Sander)

Blaue Schafe in Stachelhausen als Symbol für Miteinander

Kleines Video vom künftigen Quartiersplatz Stachelhausen/Honsberg, inzwischen planiert. Beim Land NRW sind zu Jahresbeginn die Fördermitteln für den neuen „begrünten Platzes mit Erholungs- und Aufenthaltsqualität“ für Jung und Alt fristgerecht beantragt worden.  Mit dem Förderbescheid rechnet man im Rathaus Mitte dieses Jahres. Erst dann kann die  Feinplanung beginnen. Baubeginn wird voraussichtlich 2020 sein.

Mehr von solchen Events in Remscheid“, kommentierte der Waterbölles am 7. Mai 2018 den „Tag der Städtebauförderung“, der am vorausgegangenen Wochenende an der Alten Bismarckstraße („MyViertelFest“) sowie in den Stadtteilen Honsberg und Stachelhausen mit seinen mehr als 20 Aktionen bei der Bevölkerung gut angekommen war. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen  „Tag der Städtebauförderung“ geben, am 11. Mai, allerdings wohl nicht so aufwendig wie beim ersten Mal: In der 6. Sitzung des Quartiersrates Stachelhausen und Honsberg am Mittwoch im Kleinen Saal des Gemeinschaftshauses „Der Neue Lindenhof“ erfuhren die wenigen anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, dass am Gelände des neuen Quartiersplatzes an der Honsberger Straße eine „Bauzaun-Galerie“ geplant sei mit historischen Fotografien der beiden Stadtteile, aber keine Aktionen auf dem Platz selbst.

Aus der kleinen Runde kam der spontane Vorschlag, den Platz, passend zur Jahreszeit, durch Aussaat von Samen in eine Wildblumen-/Bienen-Wiese zu verwandeln. Dafür könne eine finanzielle Förderung durch den  vorhandenen „Verfügungsfonds“ beantragt werden, erläuterten Vereine Speer und Jan Lassen vom Stadtumbaumanagement; es müsse sich nur eine Gruppe aus der Bevölkerung finden, die für diese Aktion verantwortlich zeichne. Die Blumenwiese sei förderungsfähig, da es sich dabei um eine erstmalige, für die Öffentlichkeit sichtbare Aktion handele.

Das gilt auch für eine „Treppenhausgalerie“ im Jugendzentrum „Kraftstation“, die in  der 6. Sitzung des Quartiersrates von Ute Lennartz-Lembeck („Kunstschule Heimat“) und der Kraftstation beantragt wurde  – und Zustimmung fand. Im Mittelpunkt der für den kommenden September geplanten Aktion stehen 30 bis 35 blaue Schafe aus Kunststoff. Ute Lennartz-Lembeck: „‘Die blaue Friedensherde - Generation 2.0‘ erweitert das europaweit tourende Projekt der Blauschafherde mit dem globalen Gedanken zur Förderung von Toleranz und gegenseitigem Verständnis jenseits sozialer, ethnischer, religiöser, kultureller und weltanschaulicher Unterschiede auf die nächste Generation - unsere Kinder und Jugendlichen. Auch die Generation 2.0 befürwortet Solidarität und soziale Verantwortung durch die Erkenntnis, dass, in aller Individualität, alle Menschen gleich sind – und jeder wichtig.“

Die Blauschafe („Blaue Friedensherde“)  der Aktionskünstlerin Bertamaria Reetz und Rainer Bonk wurden seit 2006 in rund 160 europäischen Städten ausgestellt; die 50 bis 100 Tierfiguren grasten schon auf grünem Kunstrasen vor dem Kölner Dom oder dem Reichstag in Berlin. Einzelobjekte schafften es auch schon bis in das Landtagsgebäude in Düsseldorf. Seit 2012 steht die Aktion unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments. Die „Blaue Friedensherde" mit Muttertieren und Lämmern ist das Symbol für Toleranz und friedliches friedlichen Zusammenlebens. Die monochrome Grundfarbe der Tierfiguren aus dünnwandigem Polyester ist Ultramarinblau (Acryl), die Farbe der EU, der UNO, der UNESCO und des Hintergrunds des Symbols der Friedenstaube der Friedensbewegung.  Die größeren Exemplare sind etwa 60 Zentimeter hoch, 80 cm lang und 30 cm dick und wiegen jeweils ca. acht Kilogramm. Nach jeder Aktion mit der Friedensherde bleibt mindestens eine Figur beim Gastgeber. Im Treppenhaus der Kraftstation sollen sogar sechs Figuren stehenbleiben, kündigte Ute Lennartz-Lembeck an.  Die Künstlerin Bertamaria Reetz wird im September an der Vernissage in der Kraftstation teilnehmen.

Die Kraftstation sei ein zentraler Ort im Stadtteil Stachelhausen, öffentlich zugänglich und als soziokulturelles Zentrum ein sehr guter Ort um Ausstellungen für alle Bürger ohne ,Schwelle' zu präsentieren, so die Antragstellerin. Parallel zu den blauen Schafen  sollen im Treppenhaus dreißig, ca. 60 x 90 Zentimeter große Fotografien des Remscheider Fotografen Michael Schütz gezeigt werden, auf denen Stachelhauser Bürger in ihrem eigenen Treppenhaus/oder ihrem persönlichen Umfeld mit einem blauen Schaf als Friedenssymbol zu sehen sind. Die Fotografien sollen einen Querschnitt der Stachelhauser Bevölkerung darstellen. Ute Lennartz-Lembeck sieht darin „den Anfang einer Identifikation stiftenden Vernetzung oftmals untereinander unbekannter Menschen. Und alle Bewohner der Stadtteils Stachelhausen sind im September zum Kennenlernen und Entdecken eingeladen!“

Wieder Bauern- und Weihnachtsmarkt in Lütterkusen

Eine Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen in Remscheid-Lüttringhausen am Sonntag, 29. September, und am Sonntag, 1. Dezember, steht auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am kommenden Mittwoch. Mit einer Mehrheit der BV für den Beschlussvorschlag der Verwaltung ist zu rechnen. Schließlich geht die Initiative für diese beiden verkaufsoffenen Sonntage vom Marketingrat Lüttringhausen e.V. (Herbst- und Bauernmarkt am 29. September) bzw. vom Heimatbund Lüttringhausen e.V.  (Weihnachtsmarkt am 1. Dezember) aus. In einer „ Konsensrunde“ waren die Termine der verkaufsoffenen Sonntage in Remscheid  2019  bereits Dezember 2018 unter Leitung von Oberbürgermeister Mast-Weisz zusammen den Veranstaltern, Vertretern aus Politik, Kirche, der IHK und dem Handelsverband NRW abgestimmt worden.

Mobile Gartenabfallsammlung in diesem Jahr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab Samstag, 6. April, nehmen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) wieder an den mobilen Sammelstellen im Stadtgebiet Gartenabfälle entgegen, die in Remscheid angefallen sind. Der Service wird auch in diesem Jahr von April bis einschließlich November an den ersten vier Samstagen im Monat von 9 bis 16 Uhr an diesen Stellen angeboten:

jeden 1. Samstag im Monat:

  • Wanderparkplatz Durchsholz, Ende „alte“ Rader Straße (nahe der Lenneper Bach-Vorsperre) und
  • Honsberg, Parkplatz Sportplatz (Honsberger Str.)

jeden 2. Samstag im Monat:

  • Kipperstraße, Wendehammer und
  • Lüttringhausen, Parkplatz Friedhofstraße

jeden 3. Samstag im Monat:

  • Wanderparkplatz Durchsholz, Ende „alte“ Rader Straße (nahe der Lenneper Bach-Vorsperre) und
  • Reinshagen, Parkplatz Stadion (Wallburgstraße)

jeden 4. Samstag im Monat:

  • Remscheid, Schützenplatz und
  • Lüttringhausen, Parkplatz Friedhofstraße.

Am Samstag, 29. Juni, und am Samstag, 31. August, finden zusätzlich Sondertermine in Bergisch-Born („In der Fleute“, im Bereich des Wendehammers) statt.

Für Gartenabfälle, die mit größeren Fahrzeugen transportiert werden, empfiehlt sich eine Anlieferung auf dem Wertstoffhof Solinger Straße 14. Hier muss der Grünschnitt bei der Anlieferung nicht in Container abgeladen werden, sondern kann einfach auf den Boden gekippt werden. Bitte beachten: Stammholz und Wurzeln mit einem Durchmesser von mehr als 40 Zentimetern können nur auf dem Wertstoffhof und nicht an den mobilen Sammelstellen angenommen werden.

Auch Abgabe von Elektro-Kleingeräten möglich!

Wie gewohnt können bei der Gartenabfallsammlung auch Elektro-Kleingeräte, die nicht größer sind als beispielsweise ein Föhn oder ein Toaster, abgegeben werden.