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Gefahrgut auf dem Schulhof der Grundschule Steinberg

Bei Sanierungsarbeiten der Fußböden in der Grundschule am Steinberg wurde gestern von der ausführenden Firma ein 10-Liter-Gebinde mit einer zwei-Komponenten-Versiegelung für Fußböden auf dem Schulhof nicht fachgerecht entsorgt und landete im Schuttcontainer. Durch eine exotherme Reaktion des Gebindes kam es zur Entwicklung von Dämpfen, worüber die Mitarbeiter der Schule die Feuerwehr informierten. Diese barg das Gebinde aus dem Container und stellte es im Freien in ein Wasserbad, um die Reaktionskette zu unterbinden. Das Austreten von Dämpfen war so schwach, dass die Einsatzkräfte keine Sonderausrüstung benötigten; im Umfeld bestand für die beteiligten Personen keine Gefahr.  Nach einer kontinuierlichen Kontrolle der Temperatur des Gebindes mittels Fernthermometer wurde das Gebinde durch von der Firma abgeholt und fachgerecht entsorgt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Neue Umwelt-Aktion ist auf drei Jahre angelegt

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen“, titelte waterboelles.de am Donnerstag, nachdem die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf einer Pressekonferenz ihre auf drei Jahren angelegte Umwelt-Kampagne „#schutzstattschmutz“ vorgestellt hatten. Damit waren die 955 Grünflächen im Stadtgebiet gemeint, darunter 80 Parks und Grünanlagen. Hinzu kommen 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen, viele davon seit einigen Jahren im Sommer blühende Trockenwiesen. 200 Hinweisschilder, die mit Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern, sollen in den nächsten Jahren die Bevölkerung daran erinnern, dass Grünflächen Lebens- und Schutzraum für Pflanzen und Tiere sind und dass rücksichtsloses und unbedachtes Verhalten die Ökosysteme unseres Stadtgrüns gefährdet. Essensreste, Verpackungsmüll und Zigarettenkippen haben dort nichts zu suchen! Sechs Studentinnen und Studenten der Universität Wuppertal verkündeten diese Botschaft mittels druckfrischer Flyer gestern Nachmittag in Kostümen von Bienen, Schmetterlingen und Maikäfern an den blühenden Grünstreifen der Kreuzung Eisernstein in Lüttringhausen und des Zentralpunkts. Morgen soll die Aktion an der Hochstraße fortgesetzt werden, wie Stadtförster Markus Wolff dem Waterbölles am Eisernstein berichtete. Auch dann werden wieder Bienen, Schmetterlinge, Maikäfer und Co. an das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein der Remscheider appellieren.

Der Umbau der Raststätte an der Talsperre ist fertig

Im Alltagsgeschäft der Remscheider – und da macht der Waterbölles keine Ausnahme – liegt die Remscheider Talsperre nicht gerade im Focus. Und die umgebaute Raststätte an der A1 wenige hundert Meter weiter ebenso wenig. Erst jetzt fand sich die Zeit, die fertige Raststätte vom Autobahn-Motel aus zu fotografieren und dies mit einem Spaziergang um die Talsperre zu verbinden. Dabei fielen dann die Stümpfe von zwei Fichten auf, die offenbar bei einem Sturm zu Boden gegangen und dann abgesägt worden waren. Auch das ein interessantes Fotomotiv.

Broschüre und Flyer zum Themenjahr „Ganz viel Arbeit“

Pressemitteilung des Arbeitskreises Bergische Museen

Im Juni 2019 startete unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ das erste Themenjahr des jungen Arbeitskreises Bergische Museen. Bis zum Sommer 2020 sollen Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, eine Besucherwerkstatt und ein Symposium den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Arbeitswelt des Bergischen Landes geben. Am Donnerstag wurde im Zeittunnel Wülfrath eine Zwischenbilanz der ersten drei Monate des Themenjahres gezogen und die kommenden Veranstaltungen vorgestellt. Vertreter der Museen, deren Veranstaltungen schon begonnen haben, berichten über eine größere Aufmerksamkeit aufgrund des neuen Netzwerks. Auch der fachliche Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen hat sich intensiviert, kommen doch im Netzwerk große und kleine, ehrenamtlich sowie öffentlich getragene Museen zusammen. Außerdem wurde die Themenjahrbroschüre sowie ein Flyer vorgestellt, die nun in den Museen sowie in weiteren Auslagestellen kostenlos verfügbar sind. Die 62-seitige Broschüre im Format DIN A5 stellt alle beteiligen Museen und ihre Beiträge zum Themenjahr kompakt und übersichtlich vor. Sie ergänzt die Webseite der Bergischen Museen, die seit Beginn des Themenjahres unter www.bergischemuseen.de online ist. Dort sind Broschüre und Flyer auch zum Download erhältlich.

Das Themenjahr markiert den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit der Museen im Bergischen Land. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW, den Landschaftsverband Rheinland sowie acht Träger- und Fördervereinen Bergischer Museen. In den zahlreichen Veranstaltungen des Themenjahres geht es um die Rolle der Arbeit für unser Leben, aber auch um die Bedeutung der Pause und der Freizeit. Weitere Veranstaltungen schauen auf die neuesten Trends der Digitalisierung, aber auch auf die industrielle Vergangenheit der Region und altes Handwerk. Erzählt wird ebenfalls, wie sich die Lebensumstände der Frauen in der ländlichen Gesellschaft gewandelt haben und was den Arbeitsalltag von Missionaren und Missionsschwestern in der Ferne prägt. Und immer wieder geht es darum, welche Fragen uns in diesen Bereichen bis heute beschäftigen. (Dr. Katrin Hieke)

Kleine Aktivisten auf der Suche nach Freedom

von Ute Lennartz-Lembeck

Für meine Reise nach Kanada in diesem Sommer hatte ich sechs kleine Menschen mit hochgehaltenen 'Freedom'-Transparenten gedruckt und angemalt. Drei Frauen, drei Männer. Das Thema/Wort 'Freedom' interessiert mich schon lange, und so machten sich die kleinen Aktivisten auf den Weg es genauer zu erkunden, kreativ zu erforschen. Das hat Parallelen zum britischen Streetart-Künstler, Fotografen und Blogger Slinkachu, der seine Modellfiguren ebenfalls im öffentlichen Raum platziert. Bei ihm geht es um Urbanität schlechthin, u.a. das Gefühl der Anonymität und Entfremdung, die Erfahrung von Einsamkeit und Isolation in der Masse. Slinkachu überlässt seine Figuren, nachdem er die Szenen fotografiert hat, dem Schicksal. Meine etwas größeren Figuren (selbst gedruckt mit dem 3D-Drucker aus recyceltem Filament) fotografiere auch ich an verschiedenen Orten, mal einzeln, mal als Gruppe, als 'soziale Bewegung', nehme sie dann aber wieder mit. Das Thema ist immer gleich: immer die 'Freiheit' suchend und hinterfragend.

Freiheit ist ein großes, in ständiger Diskussion und permanentem Wandel stehendes Thema in der Philosophie, Theologie, der Moderne, umfasst psychologische, soziale, religiöse, rechtliche Probleme. Ein zentrales Thema menschlicher Ideengeschichte. Freiheit steht im natürlichen Zusammenhang und Spannungsverhältnis zu anderen Werten, individuell, kollektiv, innen und außen, persönlich, souverän, bürgerlich, politisch...

Was ist Freiheit – wo beginnt sie, wo hört sie auf? Freiheit ist ein Menschenrecht. Was bedeutet das persönlich? Was bedeutet es im Zusammenhang mit Verantwortung? Jemand ist frei, der zu einer Gemeinschaft von einander Nahestehenden und Gleichberechtigten gehört, zwischen denen ein friedlicher Zustand herrscht, die diesen Frieden gegenüber Übergriffe und Dritte verteidigt – ein weites Feld.

Indem die kleinen Aktivisten an verschiedenen Orten stehen, sollen sie den Betrachter anregen, sich selbst Fragen zu stellen. Die Kunst liegt insofern im weiteren Sinne im Auge des Betrachters. Und später öffentlich gemacht in sozialen Netzwerken, stehen sie allgemein zur Diskussion.

Kanada ist der zweitgrößte Staat der Erde, mit nur 36 Millionen Einwohnern. Die Natur ist wunderschön, aber bedroht. Ein riesiges Land, mit Wäldern, Seen, Eisfeldern, vielen Tierarten, Seen, Menschen leben auf nur einem Prozent der Fläche, der nördlichste Punkt ist nur wenige 100 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Die Besiedelung durch die First Nations begann schon vor 12.000 Jahre. Im 15. Jahrhundert landeten die ersten Europäer und begannen im 16. Jahrhundert mit der Kolonialisierung. Die Rechte der indigenen Völker, die Unabhängigkeitsbestrebungen Quebecs, die Stellung der frankophonen Kanadier, der Umweltschutz, die Einwanderungspolitik und die Rohstoffunabhängigkeit sind ständige Themen. Die Politik der zwangsweisen Eingliederung der First Nations (seit 1876) in die kanadische Kultur hat tiefe Furchen geschlagen, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind, die Lebensverhältnisse sind oftmals auch heute noch prekär. Das ist das Gegenteil von 'Freiheit'. Erst 1998 entschuldigte sich die kanadische Regierung bei den Ureinwohnern für die Art und Weise bei den First Nations wie sie in der Vergangenheit behandelt wurden. Heute ist Kanada ist ein sehr beliebtes Einwanderungsland mit einer Multikulti-Gesellschaft, die nicht ausgrenzt. In erster Linie sind alle Kanadier, erst dann folgt die ethnische Herkunft.

In  Kanada habe meine Freundin besucht. Sie kommt aus Dabringhausen, ihr verstorbener Mann war Engländer. Sie hatten sich bewusst für Kanada entschieden, da sie dort Möglichkeiten fanden etwas aufzubauen. Ehemals englischer Farmer hat er als Hufschmied gearbeitet, meine Freundin betreibt eine Polsterei (in Deutschland leitete sie ein Gestüt). Ihr Haus in Kanada haben sie völlig eigenständig gebaut, ein großer Garten ermöglicht die Selbstversorgung. Selbstbestimmt – frei (wirklich gesund, ‚unbehandelt‘, von der Natur bestimmt, mit ihr in Einklang lebend, ursprünglich). Nachbarn sind eine fünfköpfige Familie aus Libyen, der Mann arbeitet bei der 'Peace police'  in Kelowna, B.C.

Ich habe in Kanada viele Menschen kennen gelernt, aus vielen verschiedenen Heimatländern. Unter Justin Trudeau soll die Einwanderung weiter steigen. Das hat etwas von 'Freiheit' („You don't have to be a man to fight for freedom. All you have to do is an intelligent human being.“ Malcom X).  Wieder in Remscheid, stehen die kleinen Aktivisten auf dem Schreibtisch, bereit dafür, neue Orte zu entdecken. Es gibt noch genug,  und manchmal muss man dafür noch nicht einmal die Stadt verlassen. Es geht also weiter...

Die Fotos mit den kleinen Protagonisten entstanden am Okanagan Lake (langer schmaler Binnensee in kanadischer Provinz BC. Rund 135 km lang und 4-5 km breit, schlängelt sich im südlichen Teil von BC durch das Okanagan-Becken und geht rund 55 km vor der Grenze zum US-Bundesstaat Washington in den gleichnamigen Fluss über), der (Killeny Beach (regional district of Central Okanagan),  in der Kleinstadt Armstrong (im nördlichen Okanagan Valley, 24 km von Vernon, Regional district of North Okanagan), am Kalamalka Lake (großer See östlich des Okanagan Lake, 4 km von Vernon. Kalamalka: indigene Bezeichnung: tausend Lichter), im Flugzeug über den kanadischen Rocky Mountains (kurz vor Calgary) und in der Stadt(Kelowna (fast 120.000 Einwohner, größte Stadt am Lake Okanagan, achtgrößte Stadt in BC. BC: die am westlichsten gelegene Provinz Kanada, geprägt durch Pazifikküste und Gebirgslandschaft, Hauptstadt Victoria).

Arbeitsmarkt in Remscheid nimmt wieder Fahrt auf

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im August ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juli um 423 auf 25.640 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr sind aber 715 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,8 Prozent. „Auch im August steht der bergische Arbeitsmarkt noch im Zeichen der Sommerferien. In Remscheid haben wir noch einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juli, in Solingen und Wuppertal stellen wir hier einen leichten Anstieg fest. Verglichen mit den Werten aus August 2018 ist die Arbeitslosigkeit in allen drei Städten des Bergischen Städtedreiecks noch immer rückläufig. Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber Juli ist entstanden, weil sich eine nennenswerte Anzahl junger Menschen gemeldet hat, die auf den Beginn des Studiums, des Bundesfreiwilligendienstes oder auf eine Ausbildung warten. Hinzu kommen auch Ausbildungsabsolventen, die nach der Prüfung nicht übernommen wurden und jetzt auf der Suche nach einer passenden neuen Beschäftigung sind“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal den geringfügen Anstieg der Arbeits-losigkeit.

„Die Arbeitskräftenachfrage stellt sich in den drei Städten sehr unterschiedlich dar. Im August wurden insgesamt 1.217 Stellen neu gemeldet - das sind rund sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Bestimmte Branchen suchen unverändert händeringend nach Fachkräften. Die Qualifizierung von Arbeitslosen und Beschäftigten – möglichst bis hin zum Berufsabschluss wird immer wichtiger. Auch mit Blick auf die Bedarfe der Unternehmen werden wir uns verstärkt um dieses Handlungsfeld kümmern“, so Martin Klebe.

In Remscheid sind aktuell 4.156 Menschen arbeitslos gemeldet, 23 (0,6 Prozent) weniger als im Juli 2019 und 151 Personen (3,5 Prozent) weniger als im August 2018. Die Arbeitslosenquote liegt bei sieben Prozent, genau wie im Juli 2019. Im August 2018 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,3 Prozent. Im August meldete sich in der Stadt 1.083 Personen neu oder erneut arbeitslos, und1.111 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsgruppen: Metallerzeugung, –bearbeitung und Metallbau; Schutz, Sicherheits- und Überwachungsberufe; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen; Mechatronik, Energie- und Elektroberufe; Verkehr und Logistik; Verkaufsberufe.

Aktuell sind in Remscheid 427 junge Menschen von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat 18 (4,4 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit deutlich um 21 Personen (5,2 Prozent) gestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.506 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 378 Personen 20,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Insgesamt waren im August in Remscheid 6.024 Menschen unterbeschäftigt – 50 Personen weniger als vor einem Jahr. „Auch im August ist die Situation auf dem Remscheider Arbeitsmarkt ist noch immer positiv. Während wir im Vergleich zum Vormonat in Solingen und Wuppertal einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit feststellen, ist sie in Remscheid gesunken. Im Vergleich zum Juli ist der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit geringer ausgefallen als in den Nachbarstädten.

In Remscheid wurden 5,2 Prozent mehr Stellen als im August 2018 gemeldet – verglichen mit dem Vormonat sind das 28,3 Prozent mehr. Abzuwarten bleibt, ob es sich um eine kurzfristige saisonale oder um eine nachhaltige Entwicklung handelt “, erklärt Martin Klebe.

1990er-Festival am Sonntag im Stadtpark

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bereit für das „größte Open Air Event des Jahres“?  Das große Bergische 90er Open Air Festival bringt am Sonntag, 31.August, von 14 bis 23 Uhr die 1990er-Jahre auf die Musikbühne im Stadtpark mit den Hits mehrerer Generationen und unvergesslicher Partys. Ohrwürmern zum Mitsingen, Tanzen und Feiern - einen ganzen Tag lang!

Mit 90er Live Acts, Specials und vielen Überraschungen soll eine unvergessliche Party gesorgt werden.

Der Ausbildungsmarkt legt den Endspurt ein

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Derzeit suchen im Städtedreieck noch 827 Jugendliche eine Ausbildungsstelle. Auswählen können sie aus knapp 1000 offenen Ausbildungsstellen. Der Ausbildungsmarkt bietet nicht nur quantitativ noch Möglichkeiten, auch die Vielfalt der angebotenen Berufe ist groß. In Remscheid und Wuppertal gibt es zum Ende des Berichtsjahres mehr offene Aus-bildungsstellen als Ausbildungssuchende. In Solingen überwiegt die Zahl der Ausbildungssuchenden. Rein rechnerisch stehen im Bergischen Städtedreieck aktuell 100 Bewerbern 79 Ausbildungsplätze gegenüber. Im letzten Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 71 Ausbildungsstellen.

In Remscheid allein wurden796 Ausbildungsstellen. Dies sind 115 Stellen oder 16,9 Prozent mehr als im letzten Jahr. Aktuell sind in der Stadt noch 208 Ausbildungsstellen frei und damit 37 Stellen (21,6 Prozent) mehr als im letzten Jahr. Bis August meldeten sich 819 Bewerberinnen und Bewerber wegen ihrer Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 54 Jugendliche oder 7,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Aktuell suchen noch 138 Jugendliche aus Remscheid eine Ausbildungsstelle, im Vorjahr waren es sieben (4,8 Prozent) weniger. In Remscheid ist allerdings die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck am günstigsten. Hier kommen auf 100 Bewerber rechnerisch 97 Ausbildungsstellen, vor einem Jahr waren es 89.

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Die Heide blüht auch in Remscheider Schutzgebieten

Die Heidelandschaft Im Sand. Foto: Thomas-Friese, Stadt Remscheid.Zurzeit blüht es an vielen Ecken Remscheids wunderschön. Das Foto zeigt die  Heidefläche unterhalb der Hochspannungstrasse im Bereich Dörperhöhe. Dieses Areal wird seit Jahren durch Landschaftspflegemaßnahmen zur Förderung der Remscheider Heidebestände erhalten mit Hilfe von Fördermitteln für den Naturschutz. Hierbei kooperiert die Stadt  auch mit kirchlichen Trägern, Jägern, Tierhaltern und der Biologischen Station Mittlere Wupper. Städtische Mitarbeiter kümmern sich auch in anderen Schutzgebieten um die Heidepflege und -entwicklung, beispielsweise auf der Fläche Im Sand, in Reinshagen und an der Bökerhöhe. umgesetzt.

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen

„Die Grünflächen in Remscheid sind die kleinsten Naturschutzgebiete Remscheids!“ Das ist die Kernbotschaft der  Aktion „#schutzstattschmutz“, die „Botschaftern der Natur“ (jungen Leuten in den Kostümen von Bienen, Schmetterlingen und Maikäfern) an den blühenden Grünstreifen an der Kreuzung Eisernstein in Lüttringhausen sowie in Remscheid am Zentralpunkt und an der Hochstraße am kommenden Freitag zwischen 14 und 17 Uhr eröffnen. Und auch am darauf folgenden Tag von 10 bis 13 Uhr soll an dort an Autofahrer druckfrische Flyer verteilt werden. Darin appellieren die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an das Verantwortungsgefühl und Umweltbewusstsein der Remscheider Bevölkerung. Und zu eben diesem Zweck werden in den nächsten drei Jahren in vielen Grünanlagen und Park der Stadt 50 Zentimeter hohe Hinweisschilder, die mit Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern.  Insgesamt sollen etwa 200 derartige Schilder aufgestellt werden, berichteten gestern auf einer Pressekonferenz bei den TBR an der Nordstraße Markus Wolff und Frank Ackermann gemeinsam mit Peter Bürger und Frauke Rentz von der Wuppertaler Agentur „bürger albrecht partner“, die die Kampagne für die TBR ausgearbeitet hat.

Remscheid beherbergt 955 Grünflächen, davon sind 80 Parks und Grünanlagen: Diese sind mit ihrem Busch- und Baumbestand das Zuhause vieler, oft bedrohter Tierarten. Mit sorgfältiger Pflege unterstützen die TBR hier die Artenvielfalt, und die wiederum ist eine Lebensversicherung für Menschen wie Tiere. Jede Grünfläche in Remscheid leistet dazu ihren Beitrag. Und auch die 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen im Stadtgebiet können ökologisch wichtig sein. Meist führen sie  ein unbeachtetes Dasein. Es sei denn, auf den Verkehrsinseln werden Wildblumen ausgesät. Und das taten die Mitarbeiter TBR in den letzten Jahren verstärkt. Mit allgemein positivem Echo aus der Bürgerschaft! Doch das „straßenbegleitende Grün“, schön anzuschauen, ist weit mehr als bunt bepflanzte Blühwiese und sommerliches Dufterlebnis, sondern die Natur in der Stadt sorgt als aktive Stressminderer bei Menschen auch für psychisches Wohlbefinden und ist obendrein eine Oase für Tiere und Pflanzen.

„Grünflächen sind Lebens- und Schutzraum. Rücksichtsloses und unbedachtes Verhalten bringt auch die Ökosysteme unseres Stadtgrüns in Gefahr. Der dramatische Rückgang der heimischen Insektenarten ist Teil des weltweiten Phänomens, das nicht nur unsere Artenvielfalt bedroht, sondern die Nahrungsversorgung der gesamten Menschheit gefährdet. Das „grüne Netzwerk“ in unserer Stadt bedarf daher jetzt umso mehr unserer Wertschätzung und Schutzes – durch jeden einzelnen von uns“, findet sich auf der Internetseite schutzstattschmutz.de, die ab sofort direkt oder über die Homepage der TBR zu erreichen ist. „Die naturbelassenen Randstreifen und Blühwiesen sind wertvolle Futterstellen. Sie versorgen eine Vielzahl von Insekten mit pestizidfreiem Nektar. Allen voran so wichtige Pflanzenbestäuber wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln – überlebensnotwendige Helfer für gut 60 Prozent unserer Nahrungsmittelproduktion – und natürliche Nahrungsquelle für unsere heimische Vogelwelt.“

Müll in der Natur schadet allen – und kostet die Almeinheit, jeden einzelnen Steuerzahler, Geld, das dann anders wo fehlt. Markus Wolff: „Die Beseitigung von achtlos weggeworfenem Abfall kostete die TBR alljährlich rund 200.000 Euro!“ Damit das Stadtgrün ein optischer Genuss bleibt, muss es jeder Bürger, jede Bürgerin dieser Stadt sauber und intakt halten. Und das gilt für alle – ob als Parkbanksitzer, Fußgänger, Jogger, Skate­boarder, Zweirad- und Autofahrer sowie Chill- und Grillfan in, auf und entlang der städtischen Grünflächen. Der persönliche Abfall gehört ausnahmslos in den Müll! Ob im Auto, in die Behälter vor Ort oder, zurück zu Hause, in den Abfalleiner oder die Mülltonne.

Und das gilt für Essensreste und Exkremente, schon um Krankheiten vorzubeugen. Zitat von schutzstattschmutz.de: „Weggeworfene Verpackungen von Fast Food- und Fertigprodukten sind nicht nur ein Müllproblem. Die darin häufig verbleibenden Essensreste sind Teil der gut 80 kg Lebensmittel, die jeder von uns im Schnitt pro Jahr wegwirft. Ein gefundenes Fressen für in der Stadt lebende Wildtiere und freilaufende Vierbeiner. Mit Lebensgefahr: Denn landet auch der unverdauliche Müll im Magen, endet es nur für glückliche Haustiere beim Tierarzt. Zudem führen die „Futterplätze“ Wildes und Zahmes zusammen. Durch deren Hinterlassenschaften werden Erreger übertragen und Würmer wechseln ihren Wirt. Auf Spielplätzen sind das gern am Boden spielende Kinder – mit ernsten gesundheitlichen Folgen!“

Apropos Müll in der Landschaft: 40. 000 Tonnen Müll werden in Form von Coffee-To-Go-Becher pro Jahr in Deutschland einfach weggeworfen. 80 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder einzelne Bundesbürger pro Jahr weg. Und bei 346.000 Tonnen Hundekot pro Jahr in Deutschland sollte klar sein: Auch die Exkremente des eigenen Vierbeiners gehören in die Mülltüte. „Alles andere ist nicht nur kackfrech, sondern auch extrem rücksichtslos!“, stellte die neue Kampagne fest. Das gilt auch für die Autofahrer, die ihren Aschenbecher an roten Ampeln aus dem Seitenfenster entleeren. Jeder weggeworfene Filter einer Zigarette enthält, wissenschaftlich nachgewiesen, 7.000 Schadstoffe, davon 70 krebserregend und 250 hoch giftig. Merke: „Wer Kippen gedankenlos oder sogar bewusst ins Grün schnippt, ist eine Giftschleuder. Er oder sie verschmutzt und schädigt zuerst die Umwelt, und dann uns alle!“

Für den Schutz der Natur gibt es längst best-practice-Beispiele weltweit, und eine ganze Reihe davon finden Interessierte ab sofort unter https://schutzstattschmutz.de/beitraege/#erfolgsgeschichten. Ebenso wie ein Gewinnspiel, bei dem als 1. Preis eine Fahrt mit einem Heißluftballon über das Bergische Land lockt.

650 Jahre Kremenholl – kleiner Stadtteil ganz groß

Gabriele Leitzbach. von Gabriele Leitzbach

Was als „Cremenholl“ begann, wurde 1672 offiziell zu „Kremenholl“. Am 14. Und 15. September feiern die Bewohnerinnen und Bewohner das 23. Kremenholler Stadtteilfest.

Leben, Arbeiten und Wohnen im Quartier, das war früher, man mag es heute kaum glauben, auch auf dem Kremenholl eine Selbstverständlichkeit. Eingebettet in viel Grün ist „auf dem Kremenholl“ die Wohnqualität auch heute noch äußerst hoch. Die Zeiten zahlreicher im Quartier ansässiger Fabriken, Handwerksbetriebe, Werkstätten und einer Tankstelle sowie kontinuierlich zunehmende Einwohnerzahlen und Flächenausdehnung bei gesicherter Nahversorgung durch mehrere Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgerei Fachgeschäfte, Gaststätten und Restaurants, in denen Vereine ihre Stammtische hatten, Ausstellungen präsentiert wurden und die Hofkirmes beheimatet waren, sind längst vorbei, und auch die Künstler samt ihrer Ateliers sind offenbar nicht mehr präsent.

Gut, dass einig Kremenholler Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit Weitsicht die drohende Entwicklung des Stadtteils zum reinen Wohnquartier vorausahnten und mit der Gründung eines Initiativkreises ihren schönen Stadtteil, wie Dornröschen im Grimm’schen Märchen, kulturell wach küssten. Es war wahrlich ein intensiver Kuss, der auch heute, nahezu 25 Jahre später, nachhaltig seine Wirkung zeigt!

Nach der ersten urkundlichen Erwähnung blickt der Kremenholl auf 650 bewegte Jahre zurück. Dieses Jubiläum muss beim traditionellen zweitägigen Stadtteilfest auf dem Schulhof und im Schulgebäude Tersteegenstraße 1-5 gebührend gefeiert werden. Für viele Kremenholler und „dahergeluopene“ Freunde und Sympathisanten ist dies die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sich (noch besser) kennenzulernen, multikulturelle Nachbarschaft zu pflegen, Netzwerke zu bilden, und/oder auch „einfach nur“ das üppige und dennoch kurzweilige, facettenreiche Bühnen – und Rahmenprogramm zu genießen und sich bestens unterhalten zu lassen. Langeweile kann da definitiv zu keiner Zeit aufkommen!

Der Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch.Selbstverständlich darf der historische Rückblick bei so einem Fest nicht fehlen. Aber dabei möchten es die AkteurInnen nicht bewenden lassen, und somit entstand bereits zu Beginn des Jahres die Kooperation mit dem Remscheider Künstler und Fotografen Thomas E. Wunsch (Foto links) und die Idee zur Fotoausstellung „ Kremenholler Ein – und Ausblicke“. Mit Schwarzweiß-Fotografien (keinen Beauty-retuschierten farbigen Hochglanzbildern) möchten der Fotograf und der Initiativkreis die Menschen und ihren Stadtteil auch künstlerisch „ins rechte Licht“ rücken, und das ist eindrucksvoll gelungen. Damit ist der Blick hinein in Wohnungen auf dem Kremenholl gemeint, aber auch der Ausblick, der Blick ins Freie aus den Fenstern der Wohnungen heraus. Wie leben die Kremenholler und welchen Blick haben sie tagtäglich auf ihren Stadtteil? In diesen 13 Bildern präsentiert sich der Kremenholl so alltäglich und authentisch, wie er ist!

Selbstverständlich hoffen wir auf gebührenden Sonnenschein während der Festtage! Als waschechte Remscheider lassen wir Kremenholler uns aber auch durch Regenwolken die Laune nicht vermiesen, sondern feiern dann einfach im Schulgebäude weiter! Junge und jung gebliebene Musiker aus dem Bergischen Land sorgen mit Live – Musik für eine angenehme Atmosphäre und allzeit gute Stimmung. Selbstverständlich bieten wir, wie jedes Jahr, gerade für Kinder, vielfältige Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen, an den Aktionsständen aktiv zu werden und sich mit Geschick zu amüsieren.

Wie wäre es, wenn sie am besagten Wochenende einfach mal vorbei schauen würden?! Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen bereits jetzt viel Spaß, tolle Gespräche und gute Unterhaltung!  Kremenholler Ein- und Ausblicke

Wir freuen uns auf eine spannende Jubiläumsveranstaltung und laden herzlich ein. Nachfolgend das Programm:

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Sommer in Grund: Ein guter Grund zu feiern

Seit nunmehr 21 Jahren ist die Natur-Schule Grund in Sachen Umweltbildung in Remscheid und Umgebung aktiv. Inzwischen besuchen junge Eltern, die selbst als Kind mit ihrer Grundschul-Klasse in der Natur-Schule waren, mit ihren Kindern die Einrichtung. Sie und viele andere haben am Samstag, 7. September, von 14 bis 18 Uhr einen Anlass zu feiern – beim Sommer- und Umweltfest in der kleinen Remscheider Hofschaft Grund (Grunder Schulweg 13) mit vielen Infos zu naturnahen Gärten, Tieren und Pflanzen, für Kinder und Erwachsene, ein Naturerlebnis mit allen Sinnen.

Mit dabei sind u.a. Imker Jürgen Grahlke, der alles zu Bienen und Honig berichten kann, die Biologische Station Mittlere Wupper, das Regionale Bildungsbüro Remscheid mit einem Überblick über die Mitmach-Aktion "Remscheid brummt" sowie die Sportjugend Remscheid zum Thema "Plogging". Die Waldschule Solingen, die Station Natur und Umwelt aus Wuppertal und die Natur-Schule selbst werden maßgeblich am Kinderprogramm beteiligt sein. Greenpeace berichtet zum Naturschutz auf hoher See, die Igelschutzgemeinschaft über ihre Schützlinge. Hühner und Küken dieses Jahrgangs können gestreichelt werden. Die Bogenschützenabteilung des RTV bietet auf dem Sportplatz neben der Natur-Schule Bogenschießen für Interessierte an. Dort befindet sich auch die Roadshow der Energie-Agentur NRW, die mit zwei ausprobierbaren Elektroautos teilnehmen und über Elektromobilität sowie Fördermöglichkeiten berichten wird.

Natürlich ist mit Kaffee und Kuchen, Grillwurst mit Wildfleisch, Pizza aus dem Holzofen, Saft, Wasser und Bier für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Bei einer großen Glücksrad-Verlosung locken wert- und sinnvolle Gewinne, die zu einem großen Teil von der lokalen und regionalen Wirtschaft zur Verfügung gestellt wurden. Es lohnt sich also in vielfacher Hinsicht, das Sommerfest der Natur-Schule Grund zu besuchen. Sei es, um an einem der Stände Informationen über Natur und Umwelt zu erhalten oder zur Unterstützung interessanter und wichtiger Einrichtungen in Remscheid, oder einfach nur, um einen schönen Nachmittag mit der Familie mit zahlreichen Tieren und vielfältiger Kinderbelustigung zu verleben. Oder vielleicht suchen Sie ja auch einen Verein bzw. eine Organisation, in der Sie sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einsetzen können? In der Naturschule Grund werden Sie sicher fündig werden.