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Wie machen wir das Freibad fit für die Zukunft?

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Wir Remscheider*innen können stolz auf unser Freibad im Eschbachtal sein! Das im Volksmund auch liebevoll „Strandbad“ genannte Freizeitareal ist eines der ältesten Freibäder Deutschlands und deshalb auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Dass das Freibad nach wie vor ein Besuchermagnet und damit alles andere als altbacken ist, bewies die Marke von 25.000  Besucher*innen, die Ende Juli geknackt wurde. Die Meldungen über Begrenzungen bei der Anzahl der Badnutzer sowie Schließzeiten haben die Sommersaison 2019 des Freibad Eschbachtal geprägt. „Die vom Bund in Aussicht gestellten Gelder für Sanierungsarbeiten sind trotz vollmundiger Ankündigungen aus Berlin leider nicht geflossen.“ so die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth.

Der SPD-Ortsverein Remscheid-Süd setzt uns sich für eine nachhaltige Sanierung des einzigen Remscheider Freibades ein und lädt für Samstag, 5. Oktober ab 14 Uhr ins Freibad (Treffpunkt: Kassenhaus) zu einem Informationsaustausch ein. Der sportliche wie sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker, und die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth, werden gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Pläne für die Sanierung des Freibades vorstellen.

„Der Besuch des Eschbachtals ist für Familien im Sommer die einzige Möglichkeit, ans Wasser zu kommen. Die soziale Rolle eines funktionierenden Freibades ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“ so der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker. In den kommenden Jahren wird das Bad sanierungsbedingt immer wieder seine Kapazitäten beschränken müssen. Mittelfristig sollen sich die Remscheiderinnen und Remscheider darauf verlassen können, dass das Freibad im Sommer voll belastbar ist.

Aktionswoche zur Mobilität erfolgreich

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der vergangenen Woche drehte sich in Remscheid alles um das Thema Mobilität. So hat der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein buntes Mitmachprogramm organisiert, um die vielen Facetten der klimafreundlichen Mobilität für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar zu machen und zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann. So gab es ein Fahrradtraining für die Bürgerinnen und Bürger sowie für interessierte Mitarbeitende der Stadt Remscheid. Letztere konnten zudem bei einer sogenannten „Bewegten Mittagspause“ im Rahmen einer Stadtführung einen Einblick in die Geschichte der Stadt Remscheid und in die Entwicklung der Mobilität erhalten. Für Unternehmen gab es die Möglichkeit, im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu erfahren, wie sie ihre betriebliche Mobilität zukunftsfähig und klimaschonend gestalten. Bei der Veranstaltung konnten auch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und Pedelecs besichtigt werden.

Für die Zielgruppe der Senioren gab es bei dem Rollatorentag der Stadtwerke Remscheid GmbH Informationen über klimafreundliche Formen der Mobilität und auch die Jüngsten kamen nicht zu kurz: Etwa 300 Erst- und Zweitklässler aus fünf Remscheider Grundschulen besuchten das Musical „Abgeschnallt“ zu dem Thema Verkehrssicherheit, das den Kindern spielerisch sowohl die Problematik der Eltern-Taxis als auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelte. Beim Weltkindertag auf dem Theodor-Heuss-Platz konnten alle interessierten Kinder zudem in einem sogenannten „Verkehrsschilderwald“ ihr Wissen über Verkehrsschilder testen und Preise gewinnen.

Auch die Kampagne STADTRADELN wurde erneut aufgegriffen. So fand die Abschlussveranstaltung zu der Kampagne ebenfalls während der Europäischen Mobilitätswoche statt, und die aktivsten Teams und Einzelradelnden wurden durch Oberbürgermeister Mast-Weisz für Ihr Engagement ausgezeichnet. Als Begleitaktion gab es zudem ein sogenanntes „Ampelquiz“. Nach dem Motto „Warten und Raten“ wurden an 72 ausgewählten Fußgängerampeln im gesamten Remscheider Stadtgebiet Schilder angebracht, die alle zu Fuß Gehenden noch bis zum 26.09.2019 zum Mitraten einladen. Pro Ampel gibt es dabei jeweils ein Schild mit einer von 12 Fragen zu dem Thema „Mobilität“; die jeweilige Antwort befindet sich ebenfalls auf dem Schild.

Die Stadt Remscheid beteiligte sich damit erstmalig an der Europäischen Mobilitätswoche, die auf Initiative der Europäischen Kommission jährlich vom 16. bis 22. September stattfindet. Die Kampagne bietet den Kommunen in ganz Europa seit 2002 eine Plattform, um den Menschen vor Ort die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität näher zu bringen. In diesem Jahr beteiligten sich an der Aktionswoche 3.010 Kommunen aus 50 Ländern. Nähere Informationen gibt es unter: http://www.mobilityweek.eu

Hintergrund für die Teilnahme ist die vom Stadtrat beschlossene gesamtstädtische Mobilitätsstrategie. Damit verpflichtet sich die Stadt Remscheid u.a. zur Umsetzung von Informations- und Motivationskampagnen zur klimafreundlichen Mobilität. Ziel ist es, das Thema nachhaltige Mobilität mit Spaß und Begeisterung voran zu bringen und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Remscheid verlässt den Landkreis Lennep

Beständiger Wandel

Gebietsveränderungen haben eine lange Geschichte und reichen bis ins Mittelalter zurück. Meist trugen sie den neuen politischen Verhältnissen in sich ständig wandelnden Herrschaftsräumen Rechnung. Sie unterstützten das Bestreben der Regierenden einzelne Gebiete zu einem großen Machtbereich zu vereinigen. Ziel war gewöhnlich eine Straffung der Verwaltung.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts erhält auch das Herzogtum Berg eine Ämterverfassung. Amtsbezirke werden festgelegt, in deren Hauptorten die örtliche Verwaltung angesiedelt ist. Bis zum Ende des Herzogtums 1806 gehören Remscheid, Lennep und bis 1407 auch Lüttringhausen zum Amt Bornefeld.

Die Zeit der französischen Herrschaft von1806 - 1813 bringt die Auflösung der mittelalterlichen Ämter und die Einführung einer Verwaltungsordnung nach französischem Vorbild. Nun gibt es Departements, Arrondissements, Kantone und Munizipalitäten (Bürgermeistereien). Das Lenneper Kirchspiel Fünfzehnhöfe wird Wermelskirchen zugeteilt. Im Gegenzug erhält Lennep die südlich des Diepmanns- und Walkbachs gelegenen Lüttringhauser Höfe. Der Lüttringhauser Hof Erbschloe geht an Ronsdorf.

"Schiebereien"

Nach dem Ende der französischen Herrschaft wird das Bergische Land Teil der preußischen Rheinprovinz. Verwaltung und Größe der Gemeinden bleiben größtenteils unverändert. Der Maire heißt nun Bürgermeister. Landkreise lösen die französischen Amtsbezirke ab. Anstelle des Arrondissements Elberfeld besteht ab 1816 der Landkreis Lennep mit Amtssitz in Lennep. Mitte des 19. Jahrhunderts tritt die Rheinische Gemeindeordnung in Kraft. Gemeinden erhalten ihre volle Selbstständigkeit. Stadt- und Landgemeinden werden unterschieden. 1856 erlangt die Stadtgemeinde Remscheid mit mehr als 14.000 Einwohnern automatisch das Städterecht, die kleineren Gemeinden Lüttringhausen und Lennep erst auf Antrag 1856/1857. Die zunehmende Industrialisierung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum Remscheids bringen schon bald einen Mangel an Wohn- und Industriegelände mit sich. So kommt es im Verlauf der nächsten Jahrzehnte, oft nach zähen Verhandlungen, zu zahlreichen Umgemeindungen. Struck, Großberghausen, Wüstberghausen und Mebusmühle wechseln 1873 von Wermelskirchen nach Remscheid.

Fünfzehnhöfe wird selbständige Landgemeinde und löst sich von Wermelskirchen. 1888 scheidet Remscheid aus dem Landkreis Lennep aus und bildet einen eigenen Stadtkreis. Eine Regierungsverfügung bringt 1893 weitere Gebietsveränderungen. Schon 1879 hat Neuenkamp den Antrag auf Eingemeindung nach Remscheid gestellt. Gegen eine Zahlung von 80.000 Mark fällt 1893 die Entscheidung. Hohenhagen, Hohenhagenerhöhe, Wilhelmshöhe, Neuenhaus, Überfeld, Neuenkamp, Ölmühle, Grüne, Hägenermühle wechseln von Lennep nach Remscheid. Gleichzeitig kommen Rotzkotten und Hohenhagen von Lüttringhausen nach Lennep und Wüstenhagen von Lüttringhausen nach Remscheid. Frielinghausen, Grünenplatz, Hastberg, Hastbergermühle, Wefelpütt, Herbringhausen, Herbringhauserbach, Hermannsmühl, Sirachskotten, Stursbergerhöhe, Stursberg, Bornscheid, Schmitzhalbach, Lohmühle, Buscherhof sowie 2 Häuser an der Blume und Vormbusch werden von Lennep nach Lüttringhausen umgemeindet. Bis 1906 herrscht Ruhe, dann wird Fünfzehnhöfe nach fast hundert Jahren wieder ein Teil von Lennep.

Der Text der Ausstellung „90 Jahre Großstadt Remscheid“ zur Remscheider Stadtgeschichte und speziell zur kommunalen Neugliederung vor 90 Jahren, zu sehen im Remscheider Rathaus im Rahmen des Stadtjubiläums, stammt von Jörg Holtschneider von der Agentur „Via Temporis“. Das Layout gestaltete die rsn-Medienagentur GmbH, Hindenburgstraße  78, www.rsn-medienagentur.de. Der Waterbölles veröffentlicht die einzelnen Kapitel der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Agentur.

September 2009: Der Waterbölles blättert zurück

Jürgen Kucharczyk (SPD) musste im September 2009 sein Berliner Büro räumen; er hatte die Bundestagswahl verloren. Sieger war Jürgen Hardt (CDU). Er vertritt den bergischen Wahlkreis auch heute noch in Berlin, und das mit wachsenden Aufgaben. Bedenkenswert sind die damaligen Stimmergebnisse für Remscheid: 39 Prozent für die CDU und 34,3 Prozent für die SPD. „Die SPD erzielt im Wahlkreis ihr bisher schlechtes Ergebnis; für die Partei ein Desaster“, schrieb damals der Waterbölles. Heute wird „Destaster“ noch ganz anders definiert...

Den ersten bundesweiten Heizspiegel auf Türkisch gab im September 2009 der  Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid heraus. Den Heizspiegel gibt es auch heute noch, teilte auf Anfrage die Verwaltung mit. Allerdings nur auf Deutsch. Der Waterbölles fragte nach, ob  das damals eine einmalige Aktion gewesen sei. Antwort: Der Heizspiegel ist ein Angebot der CO2online Beratungsgesellschaft gGmbH in Berlin. Die Gesellschaft erhält entsprechende Fördermittel und erstellt damit bundesweit gültige Heizspiegel. In den Jahren 2009 und 2010 hat die Gesellschaft auch einen Heizspiegel in türkischer Sprache mit bundesdeutschen Werten für die Jahre 2008 und 2009 herausgebracht.

16 Seniorensicherheitsberater/innen stellten sich vor zehn Jahren im großen Sitzungssaal des Rathauses den Pressefotografen. Die neun Frauen und sechs Männer hatten sich zu ehrenamtlichen „Seniorensicherheitsberatern“ ausbilden lassen, um in Remscheid das Kommissariat „Kriminalprävention / Opferschutz“ der Polizei unterstützen zu können. Zunächst in Form von Einzelberatungen im Familien- und Bekanntenkreis, und dann auch in Form von Vorträgen in größeren Seniorenkreisen. Gibt es diese Einrichtung eigentlich heute noch? Die neun ehrenamtlichen Remscheider Sicherheitsberater und Sicherheitsberaterinnen („Sesis“) sind tatsächlich auch nach zehn Jahren noch sehr aktiv und beraten erfolgreich Senioren und Seniorinnen in Fragen von Kriminalitätsprävention – beispielsweise in den Begegnungs- und Beratungszentren. Aus diesem Anlass sollen sie am 13. Dezember im Rathaus offiziell geehrt werden.

Ins Geoportal der Stadt nahm die Verwaltung vor zehn Jahren den Dienst "Stolpersteine in Remscheid" auf. Er präsentiert übersichtlich die im Remscheider Stadtgebiet von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten "Stolpersteine gegen das Vergessen“. Sie sollen an die Wohn- und Lebensorte von Bürgerinnen und Bürgern erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nazis verfolgt und ermordet wurden.

Philipp Veit Philipp Veit, CDU-Fraktionsvorsitzender, legte im September 2009 sein Ratsmandat für die Wahlperiode 2009 bis 2014 nieder. Vorausgegangen war ein intensives Gespräch zwischen Philipp Veit und Jochen Siegfried. Veit kündigte an jenem Tag an, bei der konstituierenden Sitzung der Fraktion am folgenden Dienstag Jochen Siegfried als neuen Fraktionsvorsitzenden vorschlagen. Er sei der richtige Mann, um der CDU-Fraktion und unserer Partei neue Impulse zu geben. „Ich gehe davon aus, dass Jochen Siegfried eine geschlossene CDU-Fraktion hinter sich hat, die einen Neuanfang wagt“, so Veit damals.

Für einen Rahmenplan für den Ostbahnhof samt Anschluss der verlängerten Prešover Straße an die B 229 in Höhe Stadtwerke/Knappstein gab die Politik vor zehn Jahren grünes Licht. Daraus wurde dann später ein rechtverbindlicher Bebauungsplan. An den Verhältnissen vor Ort hat sich bislang allerdings noch nichts geändert.

Die ehemaligen 'Halle Osterbusch' oberhalb der gleichnamigen Straße, inzwischen teilweise nur noch Bauschutt. Foto: Lothar Kaiser Symbol für den Niedergang eines großen Industriegebietes war vor zehn Jahre der Abbruch der ehemaligen "Halle Osterbusch" auf dem Gelände der Firma Thyssen Krupp Real Estate GmbH. Das Industriegebiet war über viele Jahre mit dem Namen „Bergische Stahlindustrie“ (BSI) verbunden.

Zum 30. September 2009 legte Thomas Holland-Moritz die Leitung der der Musik- und Kunstschule Remscheid nieder und wurde Musik-Professor in Osnabrück. Es sei ihm stets gelungen, die junge Generation zu begeistern und seinen Schülerinnen und Schülern die Freude am Musizieren nahe zu bringen, gratulierte damals Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper.

Wegen Überfüllung zog der damals zwei Jahre alte "Citybrunch" aus dem „Café Marktlücke“ an der evangelischen Stadtkirche aus und in den Ambrosius-Vaßbender-Saal gegenüber ein. Weil der kleine Saal 40 Besucherinnern und Besuchern nicht fassen konnte. Danach berichtete dann die Diplom-Sozialarbeiterin Jutta Becker nicht ohne Stolz von 60 regelmäßigen Besucherinnen und Besuchern.

Die neue Unterführung am Bahnhof Lennep erhält eine Überdachung, aufgehängt an zwei Pylonen. Heute wurden sie montiert. Foto: Lothar Kaiser Ein 200-Tonnen-Kran kommt in Remscheid nicht alle Tage zum Einsatz. Der war vor zehn Jahren erforderlich, um am Lenneper Bahnhof zwei stählerne Pylonen auf ihr Betonfundament zu setzen für die neue Überdachung der Treppe zur neuen Unterführung und weiter zum Bahnsteig an Gleis 1. Die beiden Pylonen wogen jeweils zehn Tonnen.

Den Erhalt der Bücherei in Lüttringhausen beschloss vor zehn Jahren der Rat der Stadt sehr zur Freude des Verein „Die Lütteraten e.V.". Wenige Tage später wurde im Rahmen eines Stadtteilfestes das 100-jährige Bestehen der (Stadtteil-)Bücherei gefeiert. Sie stelle eine wahre Fundgrube und ein Tor zur weiten Welt des Wissens dar, sagte damals Bürgermeister Lothar Krebs. Die Kinder- und Jugendarbeit habe in den Räumen an der Gertenbachstraße eine lange, eine gute Tradition. „Und was noch wichtiger sei: gute Aussichten für die Zukunft.“ Damals stand das alte Feuerwehrgerätehaus noch nicht leer...

Die Mitglieder der Gruppe 'Werkhaus", die seit heute im Remscheider Rathaus ausstellen. Foto: Lothar Kaiser Auf Wunsch besorgter Eltern kontrollierten Beamte des Wuppertaler Verkehrsdienstes am 21. September 2009 den Bus eines Unternehmers aus dem Raum Aachen, mit dem ihre Kinder zu einer Klassenfahrt in die Eifel starten sollten. Bei der Überprüfung des 20 Jahre alten Gefährts stellte sich heraus, dass alle Reifen mangelhaft waren. Die hinteren Türen ließen sich nicht durch den Notöffnungshebel manuell öffnen. Eine Genehmigung für den Personenverkehr lag nicht vor. Außerdem konnte der 49-jährige Fahrer seine Fahrzeiten der letzten vier Wochen nicht vorweisen.

Es war meines Wissens bis heute die letzte Ausstellung der Künstlergruppe "Werkhaus", die vor zehn Jahren im Remscheider Rathaus eröffnet wurde (Foto links). „Werkhaus“ bestand damals seit gut 30 Jahren, allerdings durchaus mit wechselnder Intensität. Gegründet wurde die Gruppe 1979, um professionelle Künstlerinnen und Künstler und Autodidakten unter einem „Dach“ zu vereinen und zu gemeinsamem Schaffen zu motivieren. Und das war durchaus nicht nur künstlerisch gemeint, sondern auch ganz praktisch. von Anfang an  dabei war die Malerin Christa Schwandrau.

Lütterkusen in der Bruderschaft der Metzmacher

Edles Lüttringhausen

Die mittelalterliche Entstehung Lüttringhausens liegt bis heute im Dunkeln. Vermutlich entwickelte sich bereits im 9./10. Jahrhundert oberhalb einer ausgedehnten Quellmulde eine erste Ansiedlung. Der Name „Luthelminchusen“ – der Hof des Liuthelms – wurde 1150 das erste Mal in einer Urkunde genannt. Unklar ist, ob wirklich das heutige Lüttringhausen gemeint war. Der Hofverband, bestehend aus Haupt- und Wirtschaftshof, lag mit seiner kleinen Pfarrkirche im Bereich des jetzigen Ortskerns. Landes- und somit Grundherren waren die Grafen von Berg. Noch vor 1350 gaben diese den Hofverband als Lehen an die Ritterfamilie von Bottlenberg. Zum Rittergut gehörten nun neben dem Haupthof weitere Gehöfte in den umliegenden Gemarkungen.

Am 23. August 1365 verlieh Graf Wilhelm II. von Berg den Bewohnern des Gutes, mittlerweile bäuerliche Pächter der Bottlenberger, das Privileg der Freiheit, so auch der Steuerfreiheit gegenüber dem Landesherrn. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich ein kleines, landwirtschaftlich geprägtes Dorf. 1730 standen dort 30 Häuser mit Nebengebäuden. Ein Brand legte 1733 den Kern des Marktortes in Schutt und Asche, aber schon 1737 waren Ort und Kirche wieder aufgebaut. 1806 begann die kurze französische Herrschaft im Bergischen Land. Das Lehnswesen wurde abgeschafft, eine Verwaltung nach französischem Vorbild eingeführt.

Der erste Bürgermeister – französisch Maire – war der Kaufmann Johann Abraham vom Baur. 1815 kam Lüttringhausen zu Preußen. Mit der Rheinischen Städteordnung erhielt Lüttringhausen am 18. August 1856 erstmalig das Stadtrecht. Zu jener Zeit lebten dort etwa 9.000 Menschen. 1870 entstand das erste Rathaus, das 1908 durch das heutige Gebäude ersetzt wurde. Mit dem Anwachsen der Gemeinden und dem Ausbau der Verwaltung kam es bereits im 19. Jahrhundert zu wiederholten Gebietsveränderungen. 1929 wurden die 9.277 Einwohner Lüttringhausens nach Remscheid eingemeindet.

Eisen, Stahl und Bänder

Seit langem existierten in Lüttringhausen neben der Landwirtschaft zwei Gewerbezweige, die dem Ort zu bescheidenem Wohlstand verhalfen. Als Nebengewerbe zur Landwirtschaft webten die Bauern schon im 16. Jahrhundert Tuche aus Wolle. Als 1563 und 1746 Lennep ein Raub der Flammen wurde, zog es Lenneper Bürger ins Dorf Lüttringhausen. So auch Caspar Moll und Johann Anton Morian, die mit der Fabrikation von Wolltuchen begannen und Färbe- und Waschhäuser betrieben. Urkunden aus dem 16. Jahrhundert belegen in Lüttringhausen den Gebrauch von Wasseranlagen zum Betrieb von Eisenhütten, Hammerwerken und Schleifkotten. Sie lagen an Morsbach, Leyerbach, Müggenbach und im Diepmannsbachtal. Produziert wurden Eisen und Stahl, Sicheln, Sensen, Tischmesser und vieles mehr.

1568 wurden Lüttringhauser Metz(Messer)macher in die Solinger Bruderschaft der Metzmacher aufgenommen. Um 1700 reihten sich an den Bächen 34 Hammerwerke und 10 Schleifkotten eng aneinander. Auch das Tuchgewerbe nutzte wassergetriebene Walkmühlen zur Herstellung dauerhafter Wollstoffe. Die Regierungszeit Napoleons führte zu einem ökonomischen Niedergang im Bergischen Land. Erst nach 1815 erholten sich Wirtschaft und Handel. Nun entstanden im Tal der Wupper Tuchfabriken. Die Hausweberei lohnte nicht mehr. Die Lüttringhauser Weber verlegten sich auf die Bandwirkerei.

Zwischen 1830 und 1870/71 „wirkten“ sie im Auftrag von Ronsdorfer und Barmer Unternehmen halbseidene Besatzbänder und sog. Herrenhuther Trachtenbänder. Bis zum 1. Weltkrieg erlebte die Bandwirkerei ihre größte Blüte. 1928, ein Jahr vor der kommunalen Neugliederung, bestanden in Lüttringhausen ca. 230 Textil-,105 Metall- und 207 landwirtschaftliche Betriebe.

Der Text der Ausstellung „90 Jahre Großstadt Remscheid“ zur Remscheider Stadtgeschichte und speziell zur kommunalen Neugliederung vor 90 Jahren, zu sehen im Remscheider Rathaus im Rahmen des Stadtjubiläums, stammt von Jörg Holtschneider von der Agentur „Via Temporis“. Das Layout gestaltete die rsn-Medienagentur GmbH, Hindenburgstraße  78, www.rsn-medienagentur.de. Der Waterbölles veröffentlicht die einzelnen Kapitel der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Agentur.

Glückliche Absolventen feiern ihr Examen

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Die schwierige (Prüfungs-)Zeit haben sie hinter sich, und doch wirken sie an diesem besonderen Tag auch ein wenig aufgeregt: 16 Absolventinnen und vier Absolventen konnten jetzt am Sana-Klinikum Remscheid feierlich die Zeugnisse als examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger entgegennehmen. Geschäftsführerin Svenja Ehlers, Pflegedirektorin Jasmin Shmalia, Christian Jonda als Leiter des Bildungszentrums und die Kursleiterin Monika Kulla-Symanek überreichten neben den Abschlussdokumenten auch Blumensträuße und ein kleines Geschenk. Insgesamt 14 der neuen Pflegekräfte werden ihre pflegerische Karriere am Sana-Klinikum Remscheid fortführen. „Es freut mich ganz besonders, dass Sie für sich nicht nur zum Schluss gekommen sind, den richtigen Beruf gewählt zu haben, sondern dass so viele von Ihnen auch hier im Sana-Klinikum bleiben“, meinte Svenja Ehlers in ihrer kurzen Ansprache. „Sie können stolz auf das bisher Geleistete sein und wir sind stolz darauf, eine so gute Schule und so erfolgreiche Absolventen zu haben. Ihnen allen einen Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.“

Jasmin Shmalia schloss sich den Wünschen an. „Ich freue mich, dass Sie alle sich für diesen tollen Beruf entschieden haben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie ihn lange ausüben können und die sich bietenden Aufstiegs- und Karrierechancen nutzen. Wirken Sie aktiv an der Ausgestaltung Ihres Arbeitsplatzes auf den Stationen und in den Abteilungen mit und tragen Sie zum funktionierenden Teamgefüge bei.“

Während ihrer dreijährigen Ausbildung haben die jetzt examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger alle Stationen und Bereiche des Sana-Klinikums Remscheid durchlaufen. „Außerdem kooperieren wir mit Einrichtungen der Altenpflege, Psychiatrie und ambulanten Pflegeanbietern, bei denen unsere Pflegeschüler mehrwöchige praktische Einsätze absolvieren“, erklärt Christian Jonda. Des Weiteren konnten die Pflegeschüler auch im Sana-Krankenhaus Radevormwald und in der Sana Fabricius-Klinik Remscheid praktische Erfahrungen sammeln. „Innerhalb unseres Verbundes tauschen wir regelmäßig Auszubildende aus und werden das im kommenden Jahr noch vertiefen.“

Dann allerdings wird sich die Pflegeausbildung grundlegend verändern. Ab 1. Januar werden die bisher drei unterschiedlichen Ausbildungsberufe unter der sogenannten, im Pflegeberufe-Reformgesetz des Bundesgesundheitsministeriums verankerten „generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung“ vereint. Die neue Ausbildung wird am Sana-Klinikum Remscheid am 1. Mai beginnen. „Das Ziel ist eine europaweite Anerkennung des Abschlusses und eine breitere Basisausbildung der Absolventen, die damit flexibler in den Berufen einsatzbereit sind“, erklärt Jonda. „Eine Spezialisierung muss dann im Anschluss erfolgen, so wie das in anderen Berufen schon länger üblich ist.“

Als Voraussetzungen für eine Pflegeausbildung sind gute Kenntnisse der deutschen Sprache und ein mittlerer Bildungsabschluss vorzuweisen. „Außerdem sollten Interessenten Freude an der Arbeit im Team sowie mit und am Menschen haben“, sagt Christian Jonda. Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz können jederzeit direkt per E-Mail an den Leiter des Bildungszentrums (Christian.Jonda@sana.de) geschickt werden. Informationen zur Pflegeausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es grundsätzlich auch beim „Remscheider Tag der Pflege“ am heutigen 25. September im Allee Center. Unter anderem wird dann auch Christian Jonda dort referieren (12.20 Uhr) und der Pflegebereich des Sana-Klinikums Remscheid für Gespräche zur Verfügung stehen.

Von fleißigen Kaufleuten und Tuchmachern

Lennep - Stadt der strahlenden Tuche

Wer sich mit der Geschichte Lenneps beschäftigt, hat es schwer. Drei große Brände legten die Stadt in Schutt und Asche. Und im Feuer verbrannten die wichtigen Urkunden zur Stadtwerdung. Sicher ist: An einem alten Handelsweg von Köln nach Dortmund entstand, vermutlich im 12. Jahrhundert, eine erste Ansiedlung. Im Zentrum des Ortes lagen ein Haupthof, der Bongartzhof im Bereich der heutigen Klosterkirche, eine Kapelle und mehrere Höfe. Hinzu kamen der Weiherhof, der in der Nähe des heutigen Röntgengymnasiums stand, und weitere Höfe im nahen Umkreis.

Zwischen 1260 und 1276 erhielt die gewachsene Siedlung von den Grafen von Berg die Stadtrechte. Bald schützten Mauer und Graben die Bewohner. Vier Tore sicherten die Zugänge. Letzte Reste der Stadtmauer wurden Ende des 18. Jahrhunderts niedergelegt. Die geschützte Lage an der Handelsstraße begünstigte den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt. Handwerker ließen sich nieder, unter ihnen die Tuchmacher. Nicht nur Händler nutzten die wichtige Straße, sondern auch Pilger auf ihrem Weg nach Santiago di Compostella. Herberge fanden sie im Minoritenkloster, das seit dem 17. Jahrhundert, an Stelle des alten Bongartzhofes, mitten in der Stadt stand. Aus der mittelalterlichen Kapelle war in der Zwischenzeit die lutherische Stadtkirche erwachsen.

1806 bis 1813 regierte Napoleon das Bergische Land. Eine Verwaltung nach französischem Vorbild wurde eingeführt. Franz Hasselkus war 1808 der erste Bürgermeister der Munizipalität. Mit ihm wurde Lennep 1815 auch preußische Kreisstadt im Regierungsbezirk Düsseldorf. 1857 erhielt Lennep preußische Stadtrechte und war bis 1929 Sitz des gleichnamigen Landkreises. Trotz vieler Proteste erfolgte 1929 die Eingemeindung von 14.463 Einwohnern in das größere Remscheid.

Von fleißigen Kaufleuten und Tuchmachern

Die günstige Lage an einer Fernhandelsstraße und das Recht, Wochen- und Jahrmarkt abhalten zu dürfen, förderten früh das Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg Lenneps. Schon im 14. Jahrhundert pflegten Lenneper Kaufleute europaweite Handelsbeziehungen zu den Kaufmannshäusern der großen Hansestädte und waren dem Hansebund angegliedert. Aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammen erste Hinweise auf Weber, die in Lennep ihr Gewerbe betrieben und sich bald auf Leinen- und Wollweberei spezialisierten. Um sich von der Konkurrenz im Umland abzusetzen und die Qualität ihrer Tuche zu sichern, schlossen sich die Weber in Zünften zusammen.

1571 erhielten nur die Lenneper Weber vom Herzog von Berg das alleinige Recht, Lammwolle zu groben Tuchen verarbeiten zu dürfen. Nur gut 100 Jahre später, 1695, gründeten die Kaufleute Wülfing, Hardt, Frielinghaus, Moll und Melchior die „feine Gewandschaft“. Von nun an ließen diese Kaufleute in Auftragsarbeit spanische Wolle zu feinen Tuchen weben. Die Tuchfabrikation und der Handel verhalfen Lennep zu großem Wohlstand. Der dritte Stadtbrand 1746 und die nachfolgende französische Herrschaft beendeten die Blüte der Stadt. Viele Tuchfabrikanten verließen den Ort und zogen nach Eupen oder Verviers. 1813, nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft, kehrten sie zurück. Einige nahmen ihre Produktion innerhalb der Stadt wieder auf. Doch die meisten Familien verlagerten ihre Fabriken zur Nutzung der Wasserkraft in das Tal der Wupper. Die Kontore und Wohnhäuser verblieben in der Altstadt.  Unternehmen der Textilindustrie dominierten das städtische Wirtschaftsleben bis weit in das 20. Jahrhundert. Die Tuchproduktion fiel der Globalisierung zum Opfer. Das Nachfolgeunternehmen eines Herstellers für Textilmaschinen, die Oerlikon-Barmag, ist jedoch noch heute Weltmarktführer im Bereich der Filamentspinnanlagen für Chemiefasern.

Der Text der Ausstellung „90 Jahre Großstadt Remscheid“ zur Remscheider Stadtgeschichte und speziell zur kommunalen Neugliederung vor 90 Jahren, zu sehen im Remscheider Rathaus im Rahmen des Stadtjubiläums, stammt von Jörg Holtschneider von der Agentur „Via Temporis“. Das Layout gestaltete die rsn-Medienagentur GmbH, Hindenburgstraße  78, www.rsn-medienagentur.de. Der Waterbölles veröffentlicht die einzelnen Kapitel der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Agentur.

DOC-Lösung scheint kurzfristig erreichbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zum heutigen Beschluss des Rates der Stadt Wuppertal teilt die Stadt Remscheid wie folgt mit: 

Der Rat der Stadt Wuppertal hat heute die Verwaltung in Wuppertal beauftragt, auf der Grundlage der aktuell verhandelten Flächenreduzierungen der Verkaufsflächen des DOC Remscheid schnellstmöglich eine Rücknahme der Klagen der Stadt Wuppertal gegen die Errichtung eines DOC in Remscheid-Lennep vorzubereiten und sie dem Rat der Stadt Wuppertal zur Entscheidung vorzulegen.

Aus Sicht der Stadt Remscheid sind ausreichend Gespräche geführt worden, um diesen Konsens zu erreichen. Mc Arthur Glen hat gegenüber dem Wuppertaler Einzelhandel bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht. Weitere sind, so der Vertreter von Mc Arthur Glen, aus nachvollziehbaren und der Wuppertaler Politik und der dortigen Verwaltung dargelegten Gründen nur schwer zu akzeptieren. Gleichwohl scheint sich eine Verständigung über die geplanten Sortimentsumfänge zwischen der IG 1 und Mc Arthur Glen abzuzeichnen.

Alle benachbarten Städte, IHK und Einzelhandelsverband unterstützen die Position der Stadt Remscheid. Aus Sicht der Stadt Remscheid machen weitere Gespräche derzeit nur  Sinn, wenn sie von der Wuppertal Verwaltung nicht an neue und zusätzliche Bedingungen geknüpft werden. Gleichwohl stehen die Stadt Remscheid und auch Mc Arthur Glen zu den bisher formulierten Angeboten.

Der heutige Wuppertaler Ratsbeschluss kann eine Grundlage für die Beilegung des schon viel zu lange anhaltenden Konflikts sein. Durch zeitnahe Gespräche und, das Angebot der Stadt Wuppertal aufgreifend, den Beschluss, die Rücknahme der Klage in einer Sondersitzung zu fassen, kann diese Lösung auch kurzfristig erreicht werden. Die Stadt Remscheid ist hierzu bereit.

Ökumenische Initiative trauert um Volker Beckmann

Die Nachricht, dass Volker Beckmann in der Nacht vom 18. September plötzlich verstorben ist, hat uns mitgenommen. Wir sind dankbar, dass wir noch am Abend mit ihm die Eröffnung des renovierten F(l)air-Weltladen feiern konnten. Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Volker Beckmann hat die Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. mit begründet. Er hat in ihr zunächst als Schatzmeister gewirkt, dann bis Dezember 2017 als 1. Vorsitzender. Mit großer Energie hat er die ökumenische Zusammenarbeit gesucht und sich für soziale Gerechtigkeit auf der ganzen Erde engagiert. Sein besonderes Anliegen war, Kinder und junge Leute über die Schulen mit den Gedanken und der Praxis des Fairen Handels vertraut zu machen. Er hat dafür gesorgt, dass wir die konzeptionelle und politische Debatte um den Fairen Handel immer neu aufgenommen haben. Gern haben wir seine Freude an internationalen Begegnungen und an ökumenischen Gottesdiensten geteilt. Dass er bei allen großen Strategien immer auch den Stadtteil Klausen im Blick hatte, war eine seiner sympathischen Eigenschaften.

Oft bis an den Rand seiner Kräfte hat er viel von sich und anderen gefordert. Er wurde nicht müde, immer neue Kooperationspartner zu suchen und zu finden. Wir vermissen ihn als Partner in der Steuergruppe der Fair-Trade-Town Remscheid. Sehr dankbar sind wir für viele Jahre produktiver und vertrauensvoller Zusammenarbeit. (Johannes Haun, Rainer Kirch, Heinz-Willi Bissels)

1000. Baby mit besonderem Geburtsdatum

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Der 19.9.19 ist wie andere ähnliche Daten vor allem als Hochzeitstag beliebt. Doch am Sana-Klinikum Remscheid kamen an diesem Tag gleich fünf Kinder zur Welt – und eines davon war das 1000. Baby in diesem Jahr an dem Haus. Lukas Erik war mit 48 Zentimetern und 2820 Gramm eine natürliche Geburt. Die glücklichen Eltern, Angela und Christoph Simon, konnten ihr erstes Kind schon nach kurzer Geburtszeit in die Arme schließen. „Es hat nur rund zwei Stunden gedauert“, erinnert sich Angela Simon. Es sei zwar durchaus anstrengend gewesen, aber das Glück über den kleinen Sohn überstrahle alles. „Wir sind sehr dankbar für die tolle Betreuung hier und wollen unser erstes Kind jetzt erst mal in aller Ruhe kennen lernen.“

Mit rund 1400 Geburten pro Jahr habe das Team der Geburtshilfe eine große Erfahrung, so die Leitende Hebamme Andrea Steinhilber, die bereits seit 25 Jahre am Sana-Klinikum Remscheid arbeitet. Nach dem Krankenhausaufenthalt kümmern Hebammen sich um die Nachbetreuung der Mütter und geben Hinweise zum Umgang mit dem Kind. Aber schon während der Schwangerschaft sind sie wichtige Begleiter für die Familien. „Vielen Vätern und auch einigen Müttern ist gar nicht klar, dass der Beziehungsaufbau nicht erst mit der Geburt beginnt, sondern schon viel früher. Das versuchen wir Hebammen den werdenden Eltern zu vermitteln.“

Im Krankenhaus sind dann auch die Ärzte ein wichtiger Rückhalt. „Natürlich sind uns unkomplizierte Geburten am liebsten und es ist ein sehr schönes Privileg, dass wir Eltern auf diesem Weg begleiten dürfen“, sagt Dr. Thomas Büsser, Leitender Oberarzt der Geburtshilfe. „Aber auch für kritischere Fälle sind wir hier bestens ausgestattet.“ Station, drei Kreißsäle, Operationsräume und kinderärztliche Versorgung befinden sich auf einer Ebene und die verschiedenen Abteilungen arbeiten für die Sicherheit von Mutter und Kind eng zusammen. Auf der Kinderintensivstation können ab der 32. Schwangerschaftswoche geborene Frühchen versorgt werden. „Der Teamgedanke ist gerade hier in der Geburtshilfe extrem wichtig und funktioniert über alle Berufsgruppen hinweg hervorragend.“

Letzter Versuch der Stadt und des DOC-Investors

DOC: Wuppertal ohne Kompromissbereitschaft?“, hinter die Überschrift hatte der Waterbölles am 18. September ein Fragezeichen gestellt, nachdem auf die Pressemitteilung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Nachricht aus Wuppertal gefolgt war, dort hätten. Die  Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Freie Wähler den Antrag gestellt, die Wuppertaler Stadtverwaltung möge die vollständige Einstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens 1220V - FOC / Kleeblatt  zur Schaffung von Baurecht für ein Factory Outlet Center in Wuppertal vorbereiten. Darauf folgten gestern zwei Briefe an die Antragsteller, der eine Von Mast-Weisz und der andere von Henning Balzer vom DOC-Investor MacArthurGlen. Der Waterbölles dokumentiert sie nachfolgend:

„An die antragstellenden Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Sitzung am Montag haben Sie einen Antrag gestellt, der auf eine möglichst rasche Beendigung des Rechtsstreits zum DOC in Lennep drängt. Diesen Antrag begrüßen wir ausdrücklich. Herr Balzer von McArthur hatte am vergangenen Donnerstag die Wuppertaler Stadtspitze angeschrieben und ein Gespräch vorgeschlagen, um noch einmal die Sichtweise des Hauses vor Ihrer Sitzung vorzustellen. Leider ist es nicht – wie vorgeschlagen – möglich gewesen, auch unter Heranziehung des Sonntagabend und des Montag, alle zu einem solchen Termin zusammen zu bekommen. Oberbürgermeister Mucke hat mir mitgeteilt, dass er kurzfristig alle aus seiner Sicht erforderlichen Gesprächspartner/-innen entweder nicht erreichen konnte oder sie verhindert waren.

Daher möchten wir diesen Weg vor der Ratssitzung nutzen, um Ihnen die Sicht von McArthur und der Stadt Remscheid zu verdeutlichen.
In zwei Verhandlungsrunden hat McArthur ohne Anerkennung einer Rechtspflicht angeboten, die maximalen Flächensortimente  

  • für die Bekleidung um 700qm von ursprünglich 14.000qm auf 13.300qm,
  • für Schuhe und Lederwaren um 450qm von ursprünglich 3.750qm auf 3.300qm,
  • für Sportartikel um 250qm von ursprünglich 2.000qm auf 1.750qm, und
  • für Glas, Porzellan, Keramik um 1.000qm von ursprünglich 2.500qm auf 1.500qm zu reduzieren.
  • Darüber hinaus haben McArthur und Stadt angeboten,

in Wuppertal aktiv für die Besetzung der ca. 800 entstehenden sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze aktiv zu werben und mit der Bundesagentur und dem Jobcenter zusammen zu arbeiten,

  • im geplanten Tourismusbüro für Wuppertal zu werben und die Stadt einzuladen, sich dort auch personell aktiv zu präsentieren,
  • das Namensdesign des DOC dahingehend zu aktualisieren, dass es künftig „DOC Bergisch Land Remscheid“ heißen wird.

Damit kommen wir den Intentionen der Stadt Wuppertal und der Äußerungen der IG 1 sehr entgegen. Letztere beziehen sich auf das von Ihnen beauftragte GMA-Gutachten, dessen Ergebnisse wir ausdrücklich nicht teilen.

Wir sind davon überzeugt, dass es gut wäre, die Lösung des Konflikts, der das Bergische Miteinander seit vier Jahren belastet und sich aktuell sehr zuspitzt, nicht durch Gutachten und Gerichtsverfahren entscheiden zu lassen, sondern von den Verantwortlichen aus Rat und Verwaltung.
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Mast-Weisz“

„Sehr geehrte Damen und Herren,
Bitte lassen Sie mich diese letzte Gelegenheit vor der morgigen Ratssitzung nutzen, um Ihnen an dieser Stelle zusätzliche Erläuterungen zu unserem freiwilligen Angebot von Flächenreduzierungen, wie Ihnen zuletzt am vergangenen Donnerstag, 19.September übermittelt, zu geben, die Sie bei Ihrer wichtigen Abwägungsentscheidung am morgigen Tage bitte berücksichtigen mögen.

Bekanntlich sieht sich der Einzelhandel insgesamt großen Herausforderungen ausgesetzt. Ein geändertes Konsumverhalten sowie der stark wachsende Online-Handel stellen den stationären Einzelhandel vor enorme Herausforderungen. Die Kaufhauskrisen von ehemals Hertie und Karstadt sowie jüngst Galeria Kaufhof sind symptomatisch hierfür.

Die Bedeutung von Galeria Kaufhof im städtebaulichen Einzelhandelsgefüge und als Magnetbetrieb ist in der Stellungnahme in Vorbereitung der Ratssitzung im Juli d.J. durch die von Ihnen beauftragte Anwaltskanzlei nochmals deutlich herausgestellt worden. Bei unseren freiwilligen Zugeständnissen hinsichtlich Flächenreduzierungen haben wir versucht, insbesondere auf die Belange dieses für die Stadt Wuppertal  städtebaulich unstrittig, wichtigen Magnetbetriebs einzugehen. Galeria Kaufhof präsentiert sich in Wuppertal auf insgesamt 4 Etagen; Untergeschoss bis 2. Obergeschoss. Das UG wird dabei durch die Sortimente Haushaltswaren, Heimtextilien und Kurzwaren belegt, macht somit rd. 25 % der insgesamt bei Galeria Kaufhof zur Verfügung stehenden Verkaufsfläche aus und repräsentiert damit ein hohe Kompetenz in den genannten Warensegmenten. Wir haben im Sortiment Hausrat /Glas / Porzellan/ Keramik eine freiwillige Sortimentsreduzierung in der Größe von 1.000 qm VK-Fläche angeboten, weil wir der festen Überzeugung  sind, dass, wenn überhaupt, eine Flächenreduzierung in diesem für Galeria Kaufhof so ausgeprägten Sortiment helfen kann, den Kaufhausstandort zu stärken.  

Bzgl. unseres weiteren freiwilligen Angebots zu Flächenreduzierungen im Sortiment Sportartikel erlauben sie mir Ihnen noch die nachfolgenden Erläuterungen zu geben. Der Handel befindet sich heute mehr denn je im Wandel und die Anforderungen, die unsere Markenpartner heute an uns stellen, bevor sie einen Mietvertrag in einem unserer Center unterschreiben, stellt uns vor immer höhere Herausforderungen. Stellen Sortimentsbeschränkungen und deren Überwachung durch das im städtebaulichen Vertrag mit der Stadt Remscheid vereinbarte Monitoring uns und unsere Markenpartner an sich bereits vor große Herausforderungen, bedeuten die angebotenen Flächenreduzierungen in den bekannten Sortimenten für uns und unsere Markenpartner zusätzliche  Einschränkungen in der Vermarktung und Vermietung. An der immer „sportlicheren / sport-lastigeren“ Ausrichtung einer Vielzahl von Bekleidungsmarken wird deutlich, dass die Marken heute ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Sortimentsausrichtung  benötigen, um sich auch zukünftig bedarfsgerecht an den Wünschen der Kundschaft zu orientieren, was wiederum unabdingbare Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen im Markt ist. Wir benötigen im Umkehrschluss ein Mindestmaß an Flexibilität was die Flächenobergrenzen der für den erfolgreichen Betrieb eines DOC essentiell wichtigen Einzelsortimente angeht und wiederum Voraussetzung ist um unser DOC langfristig wirtschaftlich erfolgreich am Markt zu positionieren und Shoppingtouristen aus einem möglichst großen Einzugsgebiet zu begeistern. Unser Center in Neumünster hat die gleiche Größe wie unser geplantes Center in Remscheid – 20.000 qm. Zulässig sind in Neumünster im Sortiment Sportartikel gem. derzeit geltendem Bebauungsplan 2.300 qm VK-Fläche. Mit der von uns freiwillig angebotenen Flächenreduzierung in diesem für Segment auf höchstens 1.750 qm liegen wir bereits um 550 qm bzw. 24% unterhalb der in Neumünster zulässigen Verkaufsfläche.  Sie mögen hieran erkennen, dass wir mit unserem freiwilligen Zugeständnis bereits ein hohes Maß an Flexibilität in der Vermarktung und Vermietung aufgegeben haben und weitere Zugeständnisse unsererseits nicht gegeben werden können.

In den weiteren angesprochen Sortimenten Schuhe / Lederwaren liegen wir mit der von uns angebotenen Flächenreduzierung lediglich 50 qm von den Vorstellungen der IG 1 entfernt und im Bereich Bekleidung lediglich 300 qm unter deren Vorstellungen, wobei zu beachten ist dass dieses Sortiment mit 13.300 qm  maximaler Verkaufsfläche ohnehin den höchsten Flächenanteil im DOC Remscheid ausmachen wird.

Wir würden uns freuen, wenn unserer Erläuterungen bei Ihnen auf Verständnis stoßen und Ihnen morgen bei Ihrer Entscheidung zu diesem für die gesamte Region insbesondere unter touristischen Aspekten wichtigen Vorhaben helfen.
Mit besten Grüßen
Henning Balzer“

Langsames Wachsen Richtung Stadtkegel

Remscheid auf der Höhe

Die ältesten Urkunden, die den Namen unserer Stadt nennen, sind leider nicht mehr erhalten. Im 12. Jahrhundert bezeugten sie eine Schenkung des Graf Engelbert I. von Berg an die Johanniter. Diese erhielten zwischen 1173 und 1189 Kirche und Fronhof zu Remscheid. In jener Zeit stand an der Stelle der heutigen Stadtkirche eine kleine Kapelle, die von einem Hauptherrenhof mit Wirtschaftsgebäuden umgeben war. Ihm waren benachbarte Höfe zugeordnet, so auch in Hoddinbegge (Haddenbach). Ganz langsam wuchs im Verlauf der folgenden Jahrhunderte das kleine beschauliche „Dorf“. 1675 standen dort nur 27 Häuser, seine Bewohner hießen Schlieper, Bertram, Engels oder Reinshagen. Sie waren Schmiede oder Händler, besaßen Hammerwerke oder bewirtschafteten Höfe.

Als die Franzosen 1806 das Bergische Land besetzten, hatte Remscheid ca. 5.500 Einwohner und wurde erstmals Stadt. Bürgermeister war der Kaufmann Johann Gottlieb Diederichs. 1815 fiel die Stadt an Preußen. 1839 errichteten die Bewohner ein erstes Rathaus an der Elberfelder Straße. Dort steht heute das Ernst Moritz Arndt Gymnasium.

Mit mehr als 14.000 Einwohnern stand Remscheid 1856 das preußische Stadtrecht zu. Langsam wuchs der Ort in Richtung Stadtkegel. Die ersten Straßen wurden gepflastert. Die Verbindungstraße vom Markt zur Bergkuppe, die Alleestraße, erhielt ihre Bäume. 1868 kam die Eisenbahn nach Remscheid. Eine wichtige Entscheidung für die aufstrebende Industriestadt. In den zahlreichen Fabriken gab es ausreichend Arbeit. Die Einwohneranzahl vervielfachte sich. Waren es 1885 erst 34.000, so zählte man 1900 schon 58.000 Bewohner. 1893 nahm die elektrische Straßenbahn ihren Betrieb auf. Sie war nicht nur die Zweite im Deutschen Reich, sondern musste mit einer Steigung von 10,6 % auch die steilste Strecke ganz Deutschlands ohne Zahnrad- oder Seilzughilfe bewältigen.

Immer mehr Menschen kamen auf der Suche nach Arbeit nach Remscheid. 1906 zählte die Stadt fast 65.000 Einwohner. Im selben Jahr wurde oben auf dem Berg das neue Rathaus eingeweiht. Die Alleestraße und der Bereich um das neue Rathaus wurden bebaut. Das Zentrum der Stadt verlagerte sich vom Markt nach „oben“. 1929, im Jahr des Zusammenschlusses, lebten in Remscheid 79.055 Menschen.

Wasser und Feuer

Verborgen unter dem dichten Laub unserer Wälder zeugen Reste von Schlackenhalden und Meilerplätzen von der frühen Geschichte der Metallverarbeitung in unserer Stadt. Schon im Mittelalter begann der obertägige Abbau der Erzvorkommen. In Rennöfen wurden Erze geschmolzen, in Waldschmieden aus dem gewonnenen Eisen Geräte für Haus und Hof geschmiedet. Als im 14. Jahrhundert die Nutzung der Wasserkraft begann, veränderten sich die Produktionsbedingungen.

Erste Hochöfen und der Einsatz von Blasebälgen verbesserten die Qualität des schmiedbaren Eisens - Stahl war das neue Produkt. Durch Veredelung entstand hochwertiger Raffinierstahl. Immer mehr Hütten, Hämmer und Kotten siedelten sich an den Bächen in den Tälern an, die gewerbliche Produktion begann. Einer der ältesten Standorte war die 1497 erwähnte Iserenhütte. Sie lag an der Stelle des heutigen Gockelshammers. 1623 arbeiteten am Mors- und Eschbach 28 Hämmer und etwa 35 Kotten, um 1700 waren es 60 Hämmer und 70 Schleifkotten. Die Hammerwerke spezialisierten sich in Rohstahl-, Reck-, Breit- oder Raffinierhämmer. Produziert wurden Sicheln, Sensen, Pfannen oder Sägen sowie Eisen und Stahl für die Weiterverarbeitung durch die Kleinschmiede. 1750 stellten Remscheider Kleinschmiede rund 400 verschiedene Werkzeugartikel her.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts vertrieben Remscheider Handelsfamilien wie Böker oder Hasenclever Remscheider Produkte in der ganzen Welt. Die französische Besetzung 1806 beendete die Blüte der Werkzeugindustrie. Erst 1815 unter preußischer Herrschaft kam ein neuer Aufschwung, aber auch Veränderungen. Die Erfindung der Dampfmaschine machte die Produktion wasserunabhängig. Die Produktionsstätten siedelten sich nun in der Stadt an. Der 1868 erfolgte Bahnanschluss begünstigte diese Entwicklung. Am Ende des 19. Jahrhundert entstanden Fabriken. Eine der ersten war die Feilenfabrik Mannesmann, bei der die unterschiedlichen Arbeitsschritte der Feilenproduktion unter einem Dach zusammengefasst wurden. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, wurde zunehmend Gussstahl verarbeitet, allen voran im Werk der Brüder Mannesmann, der Bergischen Stahlindustrie der Familie Böker, dem Alexanderwerk des Alexander von der Nahmer oder dem Glockenstahlwerk der Gebrüder Lindenberg. Remscheider Erfindungen, wie die nahtlosen Rohre der Gebrüder Mannesmann, Remscheider Produkte, wie der Fleischwolf des Alexanderwerks, oder die hohe Stahlqualität der BSI und der Elektrostahl der Gebrüder Lindenberg trugen den Ruf der Werkzeugstadt Remscheid hinaus in die weite Welt.

Der Text der Ausstellung „90 Jahre Großstadt Remscheid“ zur Remscheider Stadtgeschichte und speziell zur kommunalen Neugliederung vor 90 Jahren, zu sehen im Remscheider Rathaus im Rahmen des Stadtjubiläums, stammt von Jörg Holtschneider von der Agentur „Via Temporis“. Das Layout gestaltete die rsn-Medienagentur GmbH, Hindenburgstraße  78, www.rsn-medienagentur.de. Der Waterbölles veröffentlicht die einzelnen Kapitel der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Agentur.