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Aufzeichnungen des Kaufmanns Peter Hasenclever

Hammer im Eschbachtal. Gemälde bei G. SchmidtWilhelm Engels hat aufgrund eines Geschäftsbuches aus der Zeit von 1632 bis 1648 den Bezug und Vertrieb Hasenclevers Stahlwaren aus dem Lobach- und Eschbachtal niedergeschrieben: „Bei der Seltenheit urkundlicher und industriegeschichtlicher Mitteilungen aus alter Zeit ist jeder neue Beitrag erwünscht. Eine solche stellt das äußerlich recht bescheidene, aber inhaltsreiche Buch dar, das Peter Hasenclever in der Lobach in den Jahren 1632 – 1648 zur Eintragung geschäftlicher und anderer Vorfälle benutzte. Es führt uns mitten hinein in das Leben und Leiden der bergischen Bewohner zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Peter Hasenclever war ein Spross des bekannten Remscheider Geschlechts, das auf dem Hofe Hasenclev (Haddenbacherstraße) im oberen Morsbachgebiet seinen Ursprung hat. Nach einem Bericht des Beyenburger Rentmeisters Johannes Karsch vom 6. Dezember 1607 betrieb der alte Hasenclever mit seinen Söhnen im Goldenberger Grund einen Klopfhammer und eine Pulvermühle. Schon früh fanden die Vertreter dieses Geschlechtes, die sich als Erzeuger des für das Remscheider und Solinger Eisengewerbe außerordentlich wichtigen Raffinierstahles betätigten, den Weg ins Lobach-, Eschbach- und untere Morsbachtal, wo sie freie Wassergefälle vorfanden und ihre Stahlhämmer errichteten.

Peter Hasenclever besaß nicht nur den Stahlhammer in der Nähe des Lobacher Hofes, sondern er hatte auch am Eschbach bei Zurmühle einen Reckhammer anstelle eines verfallenen Schleifkottens errichtet. Neben der Stahlerzeugung betrieb er einen umfangreichen Stahlhandel. Er bezog seinen Werkstoff den Rohstahl teils aus dem Siegerland und seinen Nachbargebieten, teils vom unteren Westerwald. Offenbar war er zeitweilig nicht in der Lage, aus seinen eigenen Hämmern alle Besteller zu befriedigen, so dass er auf andere Lieferanten zurückgreifen musste. So bezog er im Jahre 1634 ein „Bord“ Beilstahl und zwei „Borden“ Messerstahl im Gesamtgewicht von 1294 Pfund von Johann Becker zu Olpe.

Zum Verständnis der alten Bezeichnungen sei bemerkt, dass der Beilstahl eine geringere Qualität darstellt, die durch ein- bis zweimaliges Recken und Zusammenschweißen schmaler Rohstahl- und Eisenrippen erzeugt und vornehmlich zur Herstellung von Beilen und Äxten verwendet wurde. Dagegen erfuhr der Messerstahl eine dreimalige Raffinierung, wodurch er die zur Herstellung der Schwertklingen und Messer verschiedenster Art erforderliche Feinheit erhielt. Das Erzeugnis seiner eigenen Hämmer, das sich anscheinend besonderer Beliebtheit erfreute, bezeichnet Peter Hasenclever als „Solischen Metzerstael“ (Solinger Messerstahl). Die Bezeichnung „Bord“ für eine gewisse Stahlmenge ist heute nicht mehr bekannt. Anscheinend handelt es sich nicht um ein festes Gewicht, denn in dem betreffenden Geschäftsbuch wird einmal ein „Bord“ Solinger Messerstahl zu 310 Pfund erwähnt, während an anderer Stelle ein „Bord“ Beilstahl und zwei „Borden“ Messerstahl im Gesamtgewicht von 1294 Pfund, also im Durchschnitt 428 Pfund erscheinen. Vermutlich bildet „Bord“ (Bürde) die Bezeichnung für eine Fuhre, da auf den kleinen zweirädrigen „Hessenkarren“ bei den schlechten bergischen Wegen kaum mehr als drei bis fünf Zentner befördert werden konnten.

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Vandalismus im P&R-Gebäude am Hauptbahnhof

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Vandalen wüten im P+R-Gebäude am Hauptbahnhof. Aufzug ist stillgelegt. Die Polizei ermittelt. Verstärkung der Sicherheitspräsenz an Silvester.

Am gestrigen späten Abend hat das städtische Gebäudemanagement – alarmiert von der Feuerwehr Remscheid, die einen entsprechenden polizeilichen Hinweis erhalten hatte – erhebliche Beschädigungen im P&R-Parkhaus Presover Straße festgestellt. Unbekannte haben mehrere Türen des Treppenhauses und des Aufzugs eingeschlagen und schwer beschädigt. In der 13. Etage bestand sogar die Gefahr eines Absturzes in den Aufzugsschacht. Der betriebstechnische Dienst hat den Aufzug sofort stillgelegt und die Absturzgefahr beseitigt. Wann der Aufzug wieder in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit nicht absehbar.

Die Stadt Remscheid hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Weitere Erkenntnisse zum Tathergang oder zu dem oder den Tätern liegen nach Kenntnis der Stadtverwaltung bisher nicht vor. Der Kinobetreiber ist über den Vandalismus-Schaden informiert. Die Verwaltung hat die Sicherheitspräsenz rund um Silvester im Objekt nochmals deutlich verstärkt.

Weihnachtsgruß des Oberbürgermeisters

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

das Jahr 2019 neigt sich langsam zur Neige. Es war für unsere Stadt ein durchaus spannendes Jahr. Ich bin natürlich sehr erleichtert, dass der seit 4 ½ Jahren schwelende Konflikt mit unserer Nachbarstadt Wuppertal zum Thema DOC ein gutes Ende gefunden hat. Er hat sehr viel Zeit, Kraft und leider auch Geld gekostet.

Bedanken möchte ich mich für die vielen bereichernden Begegnungen und Veranstaltungen in unserer Stadt. Insbesondere die ehrenamtlich geführten Vereine haben viele sehr gelungene Feste organisiert und durchgeführt und damit unsere Stadt sehr attraktiv gestaltet.

Mein Respekt gilt in diesem Zusammenhang auch den ehrenamtlichen Mitgliedern im Rat, in den Bezirksvertretungen, in den Ausschüssen und den Beiräten. Sie haben über das ganze Jahr viele Stunden aufgebracht, um wichtige Entscheidungen für unsere Stadt zu treffen. Alleestraße, Ebertplatz, Gewerbegebiete, Ausbau der Kindertagesstätten und vieles mehr standen auf der Agenda. Ich freue mich insbesondere darüber, dass die meisten Entscheidungen mit sehr breiter Mehrheit getroffen wurden.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr, in das wir optimistisch hineingehen können. Ich möchte dies mit einer persönlichen Bitte verbinden. Lassen Sie uns nicht nur darauf zu schauen, wie es uns selbst geht, sondern auch und gerade darauf, dass es Menschen in unserer Stadt gibt, denen es nicht gut geht und die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen.
Lassen Sie uns nicht den Blick dafür verlieren, dass es Menschen gibt, die einsam sind und sich darüber freuen, wenn wir Ihnen ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Manchmal reichen ein paar zugewandte Worte, manchmal reicht ein Lächeln.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute.
Ihr Burkhard Mast-Weisz

Vereinbarung mit McArthurGlen notariell beurkundet

Pressemitteilung der Städte Remscheid und Wuppertal

Nachdem der Rat der Stadt Wuppertal am 18. November die Rücknahme der Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Nr. 657 der Stadt Remscheid, der Klage gegen die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes und der in diesem Zusammenhang weiter anhängigen Klagen der Stadt Wuppertal gegen die Stadt Remscheid beschlossen hatte, haben die Oberbürgermeister beider Städte sowie ein Vertreter des Investors McArthurGlen heute Morgen die dazu zwischen den Städten Remscheid und Wuppertal und dem Investor McArthurGlen getroffene Vereinbarung notariell beurkunden lassen. Darin wird der mit dem Investor McArthurGlen ausgehandelte Kompromiss zur Verkaufsflächenreduzierung im DOC Remscheid durch Eintragung entsprechender Dienstbarkeiten ins Grundbuch rechtlich zugunsten der Stadt Wuppertal gesichert. Gleichzeitig haben sich beide Städte darin verpflichtet, ihre gegenseitigen Klagen bis Mitte Januar 2020 zurückzunehmen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke und Oberbürgermeister Burkhard Mast‐Weisz freuen sich, dass die lange zwischen Remscheid und Wuppertal bestehenden Diskrepanzen nun endlich überwunden sind. „Die heute unterschriebene Vereinbarung mit den gegenseitigen Klagerücknahmen lässt uns nun zuversichtlich ins neue Jahr schauen. Und wir sind guter Dinge, dass unsere beiden Städte sich jetzt wieder gemeinsam regionalen Themen widmen können, ohne dass anhängige gegenseitige Klagen die vertrauensvolle Zusammenarbeit behindern.“

Zur heutigen notariellen Beurkundung erklärt Henning Balzer, McArthurGlen: „Wir freuen uns, dass mit dem Abschluss der Vereinbarung eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zur Realisierung des Designer Outlet Remscheid aus dem Weg geräumt ist. Wir sind weiterhin zuversichtlich, 2020 mit den Bauarbeiten beginnen zu können.“

Als es in Lennep noch viele gesellschaftliche Clubs gab

Am Pavillon des Hardtparkteils unterhalb der Wupperstraße gab es noch lange nach dem 2. Weltkrieg beliebte Sommerkonzerte.von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Wenn wir heutzutage die Zeitungen aufschlagen, dann sehen wir öfters Hinweise auf so manchen Lenneper Verein, der eine Geschichte von einhundert Jahren oder noch länger aufweisen kann. Es wäre deshalb sicherlich sehr interessant, einmal  eine umfassende Lenneper Vereinsgeschichte zu schreiben. Heute aber soll es speziell um diejenigen historischen Gesellschaften gehen, die sich eher als „gesellschaftliche Clubs“ verstanden haben und die meinten, mit einem Radfahrerverein z.B. oder dem Hahnenverein von Fünfzehnhöfe wenig gemein zu haben, erst recht nicht mit der Vorstellung eines „großartigen Ringkampfes mit einem Neger“, so 1878 im Saal des F.W. Keil, dem Vorgänger Hermann Windgassens im Kölner Hofs.

Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es ein stark entwickeltes Gesellschaftsleben in der damaligen Kreisstadt Lennep. An Fernsehen, Internet und Spielkonsolen konnte damals noch niemand denken, und so bestand ein großes Bedürfnis nach Geselligkeiten im öffentlichen Raum, vor allem in den Wirtschaften, die damals mehr als heute auch zusätzliche Gesellschaftsräume umfassten. Ganze Generationen hatten Tanzstunde im Berliner Hof und feierten im Garten des Kölner Hofs auf dem Grund des späteren Modernen (Lichtspiel-)Theaters. Da es noch kein Kino gab, nutzte man die größeren Räume mit Bühne ausgiebig für Vorstellungen lokaler und auswärtiger Theatergruppen, für Versammlungen und für Konzerte. Auch Freilichtbühnen gab es, z.B. am Lenneper Stadtgarten, und noch lange nach 1945 gab es Konzerte im Lenneper Hardtpark. Sicherlich wurden Szenen aus Shakespeares Sommernachtstraum aufgeführt, und manchmal der „Raub der Sabinerinnen“ der Wiener Brüder Schönthan. Wie in dieser skurril-tragischen Komödie musste wohl auch in Lennep oftmals das Drehbuch an die defizitären Lokalverhältnisse angepasst werden. Am ehesten wurde die Tradition theatralischer Aufführungen später noch in den großen Schulen und ihren großen Aulen beibehalten. (Dass man nach dem Zweiten Weltkrieg für die Abwicklung der Vorstellung brennbares Heizmaterial mitbringen musste, gehört zu einem anderen Thema.) Ich selbst erinnere mich noch sehr genau an die Schüleraufführungen der 1960er Jahre, als im Lenneper Röntgengymnasium „Des Die Kaufmannsgesellschaft an der Bergstraße unterhalb des Lenneper Bahnhofs verstand sich als Club und Treff für Geschäftsleute und Politiker.Kaisers neue Kleider“ aufgeführt wurden. Einer meiner Mitschüler war der „Kaiser“, der mit langen weißen Unterhosen auf der Bühne seine von der Regie geforderte Nacktheit simulierte. Ich selbst probte eine Zeit lang am Sonntagmorgen im Saal des „Königs von Preussen“ am Lenneper Alten Markt; zu einer Aufführung kam es jedoch nie.

Die öffentlichen Aufführungen reichen in Lennep zurück bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ganz anders als heute jedoch versuchte man damals, die Interessenten möglichst nur in der eigenen Gesellschaftsschicht zu finden. „Gleich und gleich gesellt sich gern“, heißt es das passende Sprichwort, und es versteht sich von selbst, dass sich die Kaufleute und ihre Spitzenkräfte, die man damals Beamte nannte, nicht gern mit den einfachen Handwerkern an einen Tisch setzten. Vielmehr traf sich die sog. „Kaufmannsgesellschaft“, ein Klub begüterter Familien, lieber in den oberen Räumen des Amtsgerichts am Alten Markt und ließ sich später an der heutigen Bergstraße ein eigenes prunkvolles Gebäude errichten, das spätere „Hotel zu Post“, sogar mit eigenem großem Weinkeller, denn historischen Berichten zufolge war man sehr trinkfreudig und machte nebenbei „bergische Politik“.

Natürlich konnte damals nicht jedermann  einfach in eine solche Gesellschaft eintreten, sondern es wurde jeweils über neue Mitgliedschaften erst entschieden. So wie dies heute noch in der Freimaurerei vielleicht oder bei den „Schlaraffen“ üblich ist, wurde auch in manchen Lenneper Vereinigungen im 19. Jahrhundert dazu die sog. Ballotage, oder dt.: Kugelung angewendet. In geheimer Abstimmung wurde über die Aufnahme des Aspiranten mit einer weißen bzw. schwarzen Kugel entschieden. Die soziale Zugehörigkeit war dabei in der Regel entscheidender als die persönliche Leistung des Beitrittswilligen.

Das sog. Vereinshaus (später RWE) an der Bahnhofstraße unterhalb des ‚Kaiserhof‘diente u.a. als Treffunkt der ‚Loge zur Bergischen Bruderkette - Orient Lennep 1912‘.Natürlich gab es auch politisch ausgerichtete Vereinigungen, neben den konservativen bzw. royalistischen nach und nach immer mehr auch liberale, sozialdemokratische und revolutionäre. Eine Gesellschaft mit der Bezeichnung  Das Parlament“ hatte ihr Lokal zunächst an der Berliner Straße und wechselte dann in das heute nicht mehr existente große Haus gegenüber dem „Berliner Hof“, das seit den 1830er Jahren als Geschäfts- und Vereinshaus bestand. Die Gesellschaft huldigte wohl den Idealen der bürgerlichen Revolution von 1848 und dem Parlament der Frankfurter Paulskirche. Zum Mollplatz hin hatten die Räume im ersten Stock einen saalmäßigen Charakter mit großen Verbindungsklapptüren der einzelnen Räume. Bei seinem Abriss 1971 fand man im Keller noch Gewölbe vor, die einst als Bierkeller gedient hatten, und es ist bekannt, dass in einem Anbau im Park in Richtung Gartenstraße im frühen 19. Jahrhundert Kegelbahnen bestanden. Im Jahre 1849 scheint diese Gesellschaft erloschen zu sein, denn die damaligen Zeitungen berichten über die Versteigerung ihres gesamten Mobiliars.

Der berühmteste Frankfurter Abgeordnete unserer Region war übrigens Eduard Hülsmann. Im Jahre 1848 vertrat er den Wahlkreis 27, Provinz Rheinland, im Paulskirchen-Parlament. Er hatte evangelische Theologie in Bonn studiert und sich dort der Alten Bonner Burschenschaft angeschlossen. Ab 1837 wirkte er als Prediger, Schulpfleger und Pfarrer in Lennep. Er war sehr beliebt, und um ihn rankt sich so manche Lenneper Geschichte. Als es um seinen Nachfolger ging, entstand der Spruch: „Ach, hätten wir doch einen Hülsmann wieder.“

Über viele Lenneper Generationen war der ‚Berliner Hof‘ mit mehreren Sälen (z.B. oben rechts) Clubhaus, Vereins- und Tanzstundenlokal. Gegenüber tagte bis 1849 die ‚Gesellschaft Parlament‘.Eine weitere Gesellschaft war in Lennep die „Zum Roten Ochsen“. Sie soll in einer damals gleichnamigen Gaststätte an der unteren Kölner Straße zusammen gekommen sein. Eine „Loge zur Bergischen Bruderkette im Orient Lennep“ residierte ab 1912 im ursprünglich evang. Vereinshaus an der oberen Bahnhofstraße unterhalb des „Kaiserhofs“, später Zentrale des RWE. (Teile des Geschirrs mit Schriftzug verwahre ich noch heute in meinem Lenneparchiv.)

Bekannter als die bisher genannten Gesellschaften ist im heutigen Lennep sicherlich die „Gesellschaft Union“. Deren Räumlichkeiten befanden sich an der Kreuzung Kölner Straße/Wupperstraße. Der Lenneper Baumeister Albert Schmidt beschäftigte sich mit ihr seinerzeit in einem Zeitungsartikel, weil er dort in seiner Jugend Mitglied gewesen war, und weil er dem Betreiber des Etablissements,  Carl Wilhelm Vollmer, samt seiner Familie ein Denkmal setzen wollte. Die Gesellschaft wurde am 28. Februar 1829 von Bürgern des Lenneper Mittelstandes gegründet, während die oberen Stände lieber in der Kaufmannsgesellschaft verkehrten. Bis Anfang der 1860er Jahre kamen die Mitglieder im Winter am Alten Markt zusammen, und für den Sommer war an der Wupperstraße zunächst nur ein kleiner Kegelsaal mit Bahn im Garten vorhanden, der allerdings laufend vergrößert und umgestaltet wurde, so dass man dort  sehr angenehme Stunden zubringen konnte. Später wurde noch ein Konzertsaal mit Erker für das damalige Freimaurerkränzchen geschaffen.

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Süsser die Lichter nie blinken...

Fotos: Hans Georg MüllerDurch und um den Ortsteil Ehringhausen führte mich mein abendlicher Fotospaziergang. Auch im Süden von Remscheid sind die Häuser weihnachtlich geschmückt. Irgendwo hing auch der Weihnachtsmann (oder waren’s zwei?) fassadenklimmend an der Dachrinne, und ein mannshoher Pinguin bewachte den Hauseingang. Lebhaft blinkende Elektro-Rentiere waren zum Glück die Ausnahme im vorweihnachtlichen zur Schau stellen. Flimmernde Elektronik finde ich ohnehin fehl am Platz. In Bayern spricht man von einer "staden" (stillen) Zeit.

Neujahrskonzert: Blau liegt Wien an der Donau

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Dienstag, 31. Dezember, um 16 Uhr und 18.30 Uhr im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und am Samstag, 4. Januar, um 19.30 Uhr im Teo Otto Theater Remscheid freuen sich die Bergischen Symphoniker, ihr Publikum wieder mit einem unterhaltsamen Silvester- bzw. Neujahrsprogramm begrüßen zu dürfen. Beschwingt – so treffen die Donauwellen bekanntlich in Wien an den Strand. Ebenso lebendig schallen die unsterblichen Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß und seiner berühmten Kollegen bis zu uns. Freuen Sie sich auf einen Abend mit einer Fülle musikalischer Leckerbissen, köstlichem Gesang von Katharina Ruckgaber und einer großen Portion symphonischer Leidenschaft unter der Leitung des jungen Wiener Dirigenten Gregor Rot. Und starten Sie zusammen mit den Bergischen Symphonikern beflügelt ins neue Jahr – natürlich im Dreivierteltakt!

Katharina Ruckgaber ist seit der Spielzeit 2017/18 Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Gastengagements führen sie in dieser Spielzeit an das Badische Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Darmstadt, an die Oper Frankfurt und die Philharmonie Rheinland-Pfalz. Vergangene Spielzeit gastierte Katharina Ruckgaber am Theater an der Wien, in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie St Petersburg, beim Oxford Lieder Festival und im Tchaikovsky Saal in Moskau. Der österreichische Dirigent Gregor Rot wurde in Wien geboren und studierte dort Gesang, Cembalo sowie Dirigieren. Seit 2017 ist Gregor Rot 1. Kapellmeister des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker.

Karten für Solingen sind erhältlich ab  24 € unter el. 0212 / 20 48 20 und für Remscheid sind erhältlich ab  24 €, Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 16-26 50. (Manuela Scheuber)

Wochenrückblick vom 16. bis 22. Dezember 2019

Krokus-Blüten zum vierten Advent

Foto: Hans Georg MüllerDas hat die Gärtnerin mit dem grünen Daumen noch nicht gesehen. Vier Krokusse stehen im Sonnenschein in ihrem Garten, geschütz in Südlage, und Schwebefliegen steuern fleißig die Blüten an. Auch der vor einiger Zeit stark beschnittene Rhododendron hat eine etwas zauselige Blüte hervorgebracht, als wolle er der Gartenpflege trotzen.

Die Besitzer wechselten fast so oft wie die Namen

Einige 100 Meter unterhalb des Lobacher Schleifkottens lag am Lobach im romantischen Hammertal einst der Kremenholler Hammer oberhalb des Kremenholler Steges (Weg von Kremenholl nach Ehringhause). Verschiedene Teichformen auf verschiedenen Katasterkarten lassen einige Umbauten und Veränderungen ahnen. Auch sind verschiedene Namen erhalten: Cremelholder Hammer, Kremelholler Hammer,  Platerhammer, Kremenholler Hammer, wie auf den Karten zu ersehen ist.  1622 hatte ein Henssen Kremenholtz diesen Reckhammer auf den „Burger Bach“ gesetzt. 1753 nennt er sich „Stahlraffinierhammer des Johann Wilhelm Hasenclever“ zu Ehringhausen. 1773 finden wir diesen Hammer unter den neun von Jacobi gezählten Hämmern am Lobach wieder. 1800 erkennt man einen erneuten Besitzerwechsel, denn nun zahlt ein „Wilhelm Schmitt, jetzt Bertram des Schmitts Eidam Hammer“ einen Reichstaler Pachtzins an den Burger Kellner. Bereits 1810 ist es der Bockmüllers Hammer eines Bockmüller zu Reinshagen. 1824 betreibt Johann Plate den Hammer, der dann 1829  mit drei oberschlächtigen Wasserrädern,  einem Hammer und zwei Gebläsen sowie zwei Feuern und zwei Arbeitern als Raffinierstahlhammer geführt wird. 1842 sind als Besitzer Reinhard und David Engels eingetragen,  die dort eine Amboss-Schmiede betreiben. Der letzte Besitzer vom Kremenholler Hammer und dem darüber liegenden Schleifkotten war der Wirt Adolf Herberg. (aus: „Hämmer und Kottenforschung – Lobachtal (Hammertal), Bergbau in Remscheid“, 2007 herausgegeben von Günther Schmidt)

Die Müllabfuhr an Weihnachten und Neujahr

Verschiebung der Müllabfuhr - Weihnachten 2019

 

 

Leerung vom

 

 

Leerung erfolgt am

MO

23.12.

Restmüll

SA

21.12.

 

 

Bio

 

SA

21.12.

 

 

Papier + Gelbe Tonne

 

SA

21.12.

DI

24.12.

Restmüll

MO

23.12.

Heiligabend

 

Bio

 

MO

23.12.

 

 

Papier + Gelbe Tonne

 

MO

23.12.

MI

25.12.

Restmüll

FR

27.12.

1. Weihnachtstag

 

Bio

 

FR

27.12.

 

 

Papier

 

FR

27.12.

 

 

Gelbe Tonne

 

DI

24.12.

DO

26.12.

Restmüll

SA

28.12.

2. Weihnachtstag

 

Bio

 

FR

27.12.

 

 

Papier + Gelbe Tonne

 

FR

27.12.

FR

27.12.

Restmüll

SA

28.12.

 

 

Bio

 

FR

27.12.

 

 

Papier + Gelbe Tonne

 

SA

28.12.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aufgrund der Weihnachtstage und Neujahr verschiebt sich die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne/Gelbem Sack. Nachstehende Auflistung gibt eine Übersicht.

  • Samstag (21. Dezember): Die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne vom Montag wird vorgeholt.
  • Montag (23. Dezember): Die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne vom Dienstag wird vorgeholt.
  • Dienstag (24. Dezember, Heiligabend): Es erfolgt keine Abfuhr von Restmüll, Bioabfall und Papier. Die Abfuhr der Gelben Tonne vom Mittwoch wird vorgeholt.
  • Mittwoch, 25. Dezember, und Donnerstag, 26.Dezember: An den beiden Weihnachtstagen erfolgt keine Abfuhr.
  • Freitag (27. Dezember: Die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall und Papier vom Mittwoch wird nachgeholt. Zusätzlich erfolgt die Abfuhr von Bioabfall vom Donnerstag und vom Freitag sowie die Abfuhr von Papier und Gelber Tonne vom Donnerstag.
  • Samstag (28. Dezember: Die Abfuhr von Restmüll vom Donnerstag und Freitag wird nachgeholt. Die Abfuhr von Papier und Gelber Tonne vom Freitag wird nachgeholt. Alle geänderten Abholtermine finden Sie aktualisiert in Ihrem persönlichen Abfuhrkalender passend zu Ihrer Adresse unter www.tbr-info.de/abfuhrkalender.
  • Dienstag 31. Dezember, (Silvester): Die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne erfolgt ohne Änderung.
  • Mittwoch 1.Januar, (Neujahr): Es erfolgt keine Abfuhr.
  • Donnerstag (2. Januar: Die Abfuhrtermine vom Mittwoch für Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne/Gelbem Sack werden nachgeholt.
  • Freitag, 3. Januar: Die Abfuhrtermine vom Donnerstag für Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne/Gelbem Sack werden nachgeholt.
  • Samstag, 4. Januar: Die Abfuhrtermine vom Freitag für Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelber Tonne/Gelbem Sack werden nachgeholt. Alle geänderten Abholtermine finden Sie aktualisiert in Ihrem persönlichen Abfuhrkalender passend zu Ihrer Adresse unter www.tbr-info.de/abfuhrkalender.

Öffnungszeiten des Wertstoffhofes: Der Wertstoffhof ist am 24. Dezember, (Heiligabend), an beiden Weihnachtsfeiertagen (25. Dezember, und 26.12.2019), am 31. Dezember, (Silvester) und am 01.Januar, (Neujahr) geschlossen. Übersicht über die Öffnungszeiten:

  • Montag, 23. Dezember, 8 – 15:45 Uhr.
  • Dienstag, 24. Dezember, geschlossen. 
  • Mittwoch, 25. Dezember, geschlossen.
  • Donnerstag, 26. Dezember, geschlossen.
  • Freitag, 27. Dezember, 8 – 13:45 Uhr.  
  • Samstag, 28. Dezember, 8 – 13:45 Uhr.
  • Montag, 30. Dezember, 8 – 15:45 Uhr
  • Diebstag, 31. Dezember, geschlossen  
  • Mittwoch, 1. Januar, geschlossen
  • Donnerstag, 2. Januar, 8 – 15:45 Uhr.  
  • Freitag, 3. Januar, 8 – 13:45 Uhr. 
  • Samstag, 4.Januar, 8 – 13:45 Uhr.