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Verkehrswende für RS fängt beim Einzelnen an

Die Remscheider Grünen haben alle Remscheiderinnen und Remscheider dazu aufgerufen, ihnen Wohngebiete und Einkaufszonen zu nennen, die sich zur Verkehrsberuhigung eignen (z.B. durch Anliegerstraßen, Tempo 30- Zonen, Spielstraßen und Shared Space). Dazu Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper: „Mit unserer Verkehrskampagne und dem dazugehörigen Antrag zum Individualverkehr haben wir GRÜNEN einen ersten Aufschlag für mehr Verkehrsberuhigungen gemacht. Nun gilt es unser Vorhaben zu konkretisieren. Dafür brauchen wir die Remscheiderinnen und Remscheider. Wer sollte besser wissen welche Orte sich für Anliegerstraßen, Tempo 30-Zonen o.ä. eigenen als die Einwohner*innen unserer Stadt.“

Ziel sei eine klimafreundliche und barrierefreie Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, ergänzt David Schichel, stellvertretender Fraktionssprecher. „Wo Menschen wohnen, Kinder spielen und zur Schule gehen und wo Geschäfte für viel Fußgängerverkehr sorgen, müssen Fußgänger grundsätzlich den Vorrang haben!“ Wie erfolgreich Geschwindigkeitsbegrenzungen sein könnten, sei in Lorient, ganz in der Nähe der frantösischen Partnerstadt Quimper, zu besichtigen. Aber auch deutsche Städte, z.B. Münster, seien diesem Beispiel gefolgt und planten innerstädtische Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Wohle und zur Sicherheit der Menschen und des Klimas, so Schichel.
Vorschläge (Straßen, Plätze, Quartiere etc.) für verkehrsberuhigte Zonen, Anliegerstraßen, Tempo 30-Zonen, Spielstraßen und Shared Space können bis zum 1. Mai im Fraktionsbüro der Grünen, Konrad-Adenauer-Str. 21, per E-Mail fraktion@gruene-remscheid.de">fraktion@gruene-remscheid.de oder unter Tel. RS 73403, eingereicht werden.

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Kommentare

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Hans Werner Degiorgio am :

Für den Bereich Am Grafenwald benötigen wir keine Tempo 30-Zone. Aufgrund der Straßenverhältnisse und der engeparkten Autos kann man nicht schneller als 30 km/h fahren.

Gerd Rothbrust am :

2013/3339 Tote, 2014/3377 Tote, 2015/3450 Tote pro Jahr im Verkehr in Deutschland – stellt man diesen Zahlen die zugelassen PKW/2015 (44 000 000) gegenüber sind das ca. 0,000078%. Würde man jetzt die Zahl der Fahrten die diese Autos/a machen ausrechnen, kämen noch ein paar Nullen hinter dem Komma dazu. Nimmt man nun die diskutierten Forderungen, so ist das wie so oft „mit-Kanonen-auf-Spatzen-schießen“!

Klaus Konkel am :

Als einer vom starkem Nacht- u. Sonntagslärm des Individualverkehrs betroffener Lenneper, (Kölner Straße, Robert-Schumann-Straße) möchte ich an dieser Stelle anregen, diese Höchstlärmproblematik zügig und schnell zu lösen. Diese agressionsbildenden und zu Krankheiten führende Belastungen aus einem Teil des Individualverkehrs sollten politisch verhinderbar sein, und das wäre ein erster meßbarer, spürbarer und wichtiger Schritt zur Lärmbekämpfung. Es ist so: Ich fühle mich genötigt, mit geschlossenen Fenstern leben zu müssen (Was mich allenfalls vor den Frequenzen der Lärmspitzen schützen kann) und ich möchte auch nicht wegen Einzelnen mit Schlafstörungen zu kämpfen haben. Es gibt keinen Grund, mit Extra-Auspuffanlagen bis tief in die Nacht durch Lennep und andere Gegenden zu heizen. Die Aussicht auf Frühling und Sommer kann ich z.Zt. nur mit gemischten Gefühlen erleben. Zur Sache: Gemäß § 1 BImSchG sind Menschen grundsätzlich vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche zu schützen. Gemäß den §§ 22 – 25 BImSchG müssen Geräusche, welche bei dem Betrieb von immissionsschutzrechtlich nicht genehmigungspflichtigen Anlagen entstehen, auf ein Mindestmaß begrenzt werden. Schädliche Umwelteinwirkungen aufgrund von Geräuschen sind zu verhindern, wenn dies nach dem neuesten Stand der Technik zur Lärmminderung möglich ist. Ich bitte um Prüfung, ob eine zeitnahe Lösung auf kommunalpolitischer Ebene mit Durchsetzung der geltenenden Gesetze möglich ist.

Gerd Rothbrust am :

Hallo Herr Konkel laut Herrn Schichel und der Grünenfraktion hätten in beiden Straßen Fußgänger grundsätzlich Vorrang! D.h. JEDER „fahrbare Untersatz“ vom Rad bis zum Bus MUSS für jeden Fußgänger grundsätzlich immer anhalten (und wieder anfahren) – möglichst ohne Lärm und Abgase. Ein total realistischer Ansatz!

Klaus Konkel am :

Es funktioniert erstaunlicher Weise, Herr Rothbrust. Seit der Eröffnung der Robert-Schumann-Straße. Offensichtlich haben sich die Anwohner und die Geschäftskunden über die Jahre auf die stets stärker werdenden Verkehrsströme eingestellt. Die Menge der Fußgänger reguliert scheinbar die Geschwindigkeiten zwischen DM und Aldi. Der Fußgängerverkehr entlang der Rennbahn zum Bahnhof ist beidseitig sicher und mit Fahrradwegen ausgestattet. Mal schauen wie sich das in Zukunft regulieren wird, wenn die zu erwartenden Verkehrsströme hier fließen sollen.

Michael Heimlich am :

In welcher Parallelwelt befinden sich eigentlich zur Zeit die Remscheider Grünen? Mit den eigenen politischen Beschlüssen forcieren sie den Zuwachs von ca. 1,2 Mio DOC-Besucher-PKW = 2,4 Mio. zusätzlicher PKW-Fahrten jährlich in Lennep und Umgebung und „beglücken“ damit die nicht hierzu befragten Bürger/-innen. Als Zugabe gibt`s auch noch eine Stadion-Verlagerung in eine bereits vorhandene Tempo-30 Zone in das Wohn-, Schul- u. Kindergartengebiet am Hackenberg obendrauf, inkl. Verlagerung des kompletten Veranstaltungs- u. Trainingsbesucherverkehrs nach Hackenberg. Und nun wird als „Verdauungshilfe“, die „wahre Bürgerbeteiligung“ inszeniert und ein "Wünsch-Dir-was lieber-Bürger-Spiel " ins Leben gerufen! Wo sollen die "bösen Autos" denn zukünftig 30 km/h fahren, lieber Bürger? Antwort: Genau, das regelt sich demnächst in Lennep überwiegend ganz von selbst, demnächst sogar auf der Ringstr. bei den zu erwartenden Dauerstaus wird nicht mehr als 30 km/h möglich sein, zumindest während der Geschäftszeiten! Deshalb braucht`s dort auch keinen Flüsterasphalt, der erst über 50 km/h seine lärmreduzierende Wirkung entfaltet. Und somit hätte es dort auch keine Baumfällung an der Ringstr. "wg. Einbautiefe des Flüsterasphalts" bedurft. Welche neutrale Instanz gebietet diesem Treiben hoffentlich bald Einhalt? Angesichts des „entrückten Zitats“ von Herrn Schichel, „Ziel sei eine klimafreundliche und barrierefreie Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. Wo Menschen wohnen, Kinder spielen und zur Schule gehen und wo Geschäfte für viel Fußgängerverkehr sorgen, müssen Fußgänger grundsätzlich den Vorrang haben!“, wäre es doch ein guter Werbe-Slogan für Arthur McGlenn „ Komm Doc(h) zum Shoppen in die Tempo30-Zone Lennep! Hier haben Sie als Fußgänger noch Vorfahrt ! „  Sozusagen ein echtes Alleinstellungsmerkmal für das DOC Lennep ! Zurück zur Realität ! Im Übrigen gilt auch hier, wie bei jeder anderen Regel: Die Wirksamkeit einer (Tempo-)Regel steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Kontrollierbarkeit ihrer Einhaltung!

Klaus Konkel am :

Hallo Herr Heimlich. Es ist Zukunftswerkstatt! Phantasie, Wissen und kreative Ideen sind gefragt. Das Wünsch-Dir-was-lieber-Bürger Spiel ist doch süß, richtig 80er Retro. Gruppenbildung und Tehmeneinteilung mit anschließender Zettelwirtschaft. Das kann auch Spaß machen.

Peter Lange am :

Liebe „Grüne“ Führungsspitze, ich kann sehr wohl akzeptieren, wenn irgendeine Partei für die Realisierung der Outlet-Pläne in Lennep ist, weil sie damit die Erfüllung bestimmter Erwartungen verbindet. Bei der Partei „die Grünen“ kann ich dies allerdings überhaupt nicht akzeptieren, da diese vorgibt, Umweltthemen stärker zu gewichten als andere Parteien. Die „Grünen Spitze“ kämpft an allen Fronten für die Realisierung jenes Vorhabens, welches voraussichtlich größte Umweltprobleme für Remscheid mit sich bringt. Der jetzt von der „Grünen Spitze“ zur Schau getragene Umweltaktionismus wirkt vor diesem Hintergrund schlicht scheinheilig. Eines wäscht kein Regen ab, die „Grünen Spitze“ in Remscheid hat mit ihrem bedingungslosen „Ja“ zu den Outlet-Plänen, die einstigen Ideale der grünen Partei verraten.

Brigitte Kieslich am :

Verkehrschaos in Lennep mit entsprechender Gesundheitsbelastung befürworten und dann dieses Zitat (s.o.): „Wo Menschen wohnen, Kinder spielen und zur Schule gehen und wo Geschäfte für viel Fußgängerverkehr sorgen, müssen Fußgänger grundsätzlich den Vorrang haben!“?! Würde man das ernst nehmen, würde das bedeuten: Spielstraßen rund um das DOC! Dort wohnen Menschen, spielen Kinder und sollen Geschäfte für viel Fußgängerverkehr sorgen ... . Stattdessen sind noch nicht einmal Radwege vorgesehen, und in das Tempo-30-Gebiet am Hackenberg zwischen Grundschule, Kindergarten, Hilda-Heinemann-Schule und Schulzentrum will man zusätzlichen Sportverkehr schicken. Danke vielmals für diese überaus glaubwürdige Politik!

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