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Weniger Baugenehmigungen bedeutet drei Stellen weniger

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen:

„Durch den Wegfall der Eigenheimzulage ist im ersten Quartal 2007 die Zahl der Baugenehmigungen bundesweit um 50 Prozent gesunken. Am stärksten ist die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser (minus 61 Prozent) und für Einfamilienhäuser (minus 59 Prozent) gesunken. Zusätzlich ist für die Stadt Remscheid die demographische Entwicklung von Bedeutung. Nach einer aktuellen Studie der Stadt Remscheid … ist bis zum Jahr 2025 mit einem Bevölkerungsrückgang von 15 Prozent zu rechnen. Im Hinblick auf diese Entwicklungen ist von deutlich weniger Baugenehmigungsverfahren und Bauberatungen auszugehen. Diese Entwicklung erfordert eine Personalreduzierung von mindestens 3 Vollzeitstellen (Baubürgerbüro 1,  Bauordnungsamt 2). Im Baubürgerbüro wird eine Stelle mit der Beteiligung am "Bergischen Service-Center" und der Reduzierung des Arbeitsvolumens gestrichen. Im Bauordnungsamt wird eine Sachbearbeiterstelle durch Rückgang des Arbeitsvolumens (weniger Baugenehmigungsverfahren) gestrichen und eine Leitungsstelle, die ab 1.04.2010 frei wird, nicht wieder nachbesetzt. Die Leitung des Baubürgerbüros und des Baubezirks Remscheid kann von einer Person übernommen werden. Unter der Annahme, dass die durchschnittlichen Personalkosten 50.000 € betragen, liegt das Einsparpotenzial bei 150.000 €.“(Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?  

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Kommentare

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Klaus R. Schmidt am :

Goldene Zeiten kommen auf Bauwillige zu! Schnelle Bearbeitung, Eilverfahren, wenig Bürokratie, nur noch Bauanzeigen von fundierten Fachleuten, keine förmlichen Baugenehmigungen mehr nötig, wenn alle Voraussetzungen stimmen. Alles vor folgendem Szenario: Um 50% sind jetzt schon nach Wegfall der Eigenheimzulage die Bauanträge zurückgegangen. Die demographische Entwicklung in Remscheid läßt unsere Stadt bereits seit 1970 permanent schrumpfen. Nach eigener städtischer Prognose wird die Einwohnerzahl bis 2025 in Gross-Remscheid auf unter 100.000 zurückfallen und damit den Stand von vor 1933 erreichen. Die kleineren Nachbargemeinden locken immer mehr ansiedlungswillige private und gewerbliche Bauherren mit attraktiven Offerten. Vor diesem Hintergrund geht Rödl & Partner noch viel zu zaghaft an den Speck. Ist eigentlich schon einmal untersucht worden, wie viele von den leitenden Managern unserer heimischen Wirtschaft ausserhalb unserer Stadtgrenzen wohnen und zu den täglichen Pendlern zählen? Das Ergebnis wird aufhorchen lassen.

Baufuzzy am :

Roedl & Partner hat bei der angenommenen Entwicklung der Bautätigkeit leider vergessen, dass noch mehr Stellen einzusparen sind. Als Erstes der Baudezernent, als Zweites die halbe Geschäftsstelle der Vorprüfabteilung Bauaktenkonferenz, als Drittes die Hälfte der Unteren Denkmalbehörde, als Viertes das gesamte Bauaktenarchiv. Und der letzte, der übrig bleibt, macht das Licht aus. (Autor ist dem Waterbölles bekannt)

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