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Gefährliches Gas aus defekter Heizungsanlage

Heute um 7.09 Uhr ging ein Notruf ein bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid über einen brennende Heizungsanlage in einem Zweifamilienhaus an der Burger Straße. Dort waren die Bewohner durch ausgelöste Heimrauchmelder und Brandgeruch auf den Brand aufmerksam gemacht worden. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits alle Bewohner das Gebäude verlassen, und ein Bewohner hatte den Hauptschalter der Heizung abgeschaltet. Der Keller im Bereich der Heizungsanlage war stark verraucht, so dass ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude ging. Es stellte sich heraus, dass die Verrauchung durch einen Technischen Defekt der Heizungsanlage hervorgerufen worden war. Dank des Abschaltens der Anlage waren keine Löschmaßnahmen der Feuerwehr erforderlich. Gasmessungen ergaben erhöhte Werte von Kohlenmonoxid in den Wohnungen und im Keller auftraten, die vermutlich aufgrund unvollständiger Verbrennungsvorgänge in der Heizungsanlage entstanden waren und sich ausgebreitet hatten. Mit Überdruckbelüftungsgeräten wurde das Gebäude belüftet, bis keine gefährlichen Kohlenmonoxidwerte mehr festgestellt werden konnten. Die Heizungsanlage wurde aus Sicherheitsgründen stillgelegt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

OB und SPD gehen zuversichtlich in den Wahlkampf

Am 15. Juni 2014, also vor fast sechs Jahren wurde Burkhard Mast-Weisz zum Oberbürgermeister der Stadt Remscheid gewählt. Und am 13. September wird er erneut für dieses Amt kandidieren. „SPD geht zuversichtlich in die Kommunalwahl“, titelte der Waterbölles am 17. Februar und zitierte aus dem Rechenschaftsbericht für die Jahre 2018 bis 2020, den der Vorstand des SPD-Unterbezirks Remscheid den Parteimitgliedern frühzeitig zur Vollversammlung am vergangenen Samstag in der Mensa der Sophie-Scholl-Schule vorgelegt hatte. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunalwahl seien auch deshalb gut, weil sich der OB “seit 2001 in den Dienst unserer Stadt stellt“ und inzwischen „zu einer eigenen Marke geworden“ sei. heißt es darin. Und die SPD sei die gestaltende Kraft in unserer Stadt, „nicht nur in Wahlkampfzeiten präsent, sondern permanent!“

Ein einmütiges Votum der SPD für den OB hatte es bereits am 6. Juli 2019 in der Mensa der Gesamtschule gegeben. Per Akklamation, ganz ohne Stimmzettel. Also konnte sich der OB am Samstag kürzer fassen. „Ich gehe mit Respekt, aber auch unaufgeregt in die kommenden Monate“, sagte Mast-Weisz. „Ich habe nach wie vor viel Freude an meiner Arbeit und Lust auf weitere fünf Jahre. Remscheid ist auf einem guten Weg, wir haben vieles geschafft. Die Wahl in Hamburg hat gezeigt, dass und wie wir uns behaupten können. Mit einer ruhigen und sachlichen Politik, die nah an den Menschen ist, sie ernst nimmt. Die Arbeit der Fraktion und die Nachbarschaftsgespräche zeigen es: Wir hören zu und handeln!“

Auch künftig werde er gerne mit den „Partnern der Ampel“ zusammen, fuhr der Oberbürgermeister fort. "Wir werden die Zukunft unserer Stadt verantwortlich gestalten. Zu dieser Verantwortung gehört, dass seriöse Wirtschafts- und Gewerbepolitik und Nachhaltigkeit und Klimaschutz kein Widerspruch sind, dass gutes und ausreichendes Wohnen ein Grundrecht ist, dass wir uns weiterhin für eine gute Bildung von Anfang an und für alle einsetzen, dass Ausbildung und Arbeit das Rückgrat für eine gleichberechtigte Teilhabe sind, dass soziale Gerechtigkeit keine Phrase ist.“

Gutachten bis zur Falschinformation verändert?

Kurznotiz im Waterbölles am 18. Februar: „Nicht zu fassen: Das von der Stadt Wuppertal in Auftrag gegebene Gutachten zu der Frage, ob der Rat der Stadt die Klage Wuppertals gegen das Designer Outlet-Center (DOC) in Lennep auch wieder (DOC) zurückziehen könne, soll im Barmer Rathaus in mehreren Passagen im Nachhinein geändert worden sein. Das berichten WZ und RGA. Zitat: „Der Leiter des Rechtsamtes, auf den die Veränderung des Gutachtens möglicherweise zurückgehen könnte, ist seit Monaten im Krankenstand und wird erst Anfang März wieder im Rathaus erwartet.“ Es gebe in dem Schriftstück „eindeutige Hinweise darauf, dass ganze Passagen im Nachhinein geändert worden sind. So sollen Textstellen markiert worden sein, die ihrem Sinn nach von den Rechtsgutachtern auf Anweisung des Amtsleiters inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt wurden.“ Aus dem möglichen Ja des Stadtrates zum Klageverzicht gegen Remscheid wurde so ein striktes Nein.“

Ein „bis zur Falschinformation verändertes Gutachten“ vermutete gestern in der Sitzung des Remscheider Stadtrates Markus Kötter (CDU) und fragte die Verwaltung, ob es sich bei den Veränderungen im Gutachten um ein  eigenmächtiges (Amtsleiter) oder abgestimmtes Verhalten (Verwaltungsvorstand) im Wuppertaler Rathaus gehandelt habe, ob die Stadt Remscheid von Stadt Wuppertal Aufklärung eingefordert habe und ob der Stadt Remscheid und/oder dem Investor McArthurGlen ein finanzieller Schaden entstanden sei.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz antwortete, eine offizielle Stellungnahme der Stadt Wuppertal gebe es (noch) nicht. Diese habe die Aufgabe, den Sachverhalt aufzuklären. Es sei schon ärgerlich, dass das (falsche?) Gutachten ein halbes Jahr lang zu vielen unnötigen Gesprächen geführt und viel Arbeitszeit gekostet habe. Die auch auf der Grundlage des Gutachtens getroffene notarielle Vereinbarung vom vergangenen Dezember werde vom Investor allerdings nicht bestritten. Das habe ihm Henning Balzer (Development Director Deutschland/McArthurGlen) versichert.

Der OB kündigte an. Das Thema zur Ratssitzung im März noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen. Waterbölles: Bis dahin sollte das Bemühen um Aufklärung innerhalb der Stadtverwaltung Wuppertal, so es denn erst gemeint ist, von Erfolg gekrönt sein. Hoffentlich!

Mehr "Respekt"-Schilder an öffentlichen Gebäuden

Nach Auffassung die beiden Vertreter von „Pro Remscheid“ im Rat der Stadt verstößt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit den „Respekt“-Schildern am Rathaus gegen das Neutralitätsgebot. Über einen Rechtsanwalt hätten sie ihn vor einigen Tagen aufgefordert, die Schilder zu entfernen, berichtete der OB am 23. Februar bei der Mahnwache vor dem Rathaus, dem Gedenken an die Opfer der rassistischen Terrortat in Hanau. Da stand er nur wenige Schritte neben einem solchen Schild am Mikrophon und betonte: „Natürlich bleiben die Schilder hängen. Natürlich werde ich in diesem Haus weiterhin Respekt einfordern, natürlich werde ich mich weiterhin gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus einsetzen. Diese Stadt ist und bleibt bunt, vielfältig, friedlich und stolz auf das gute Miteinander. Dafür werde ich, dafür werden wir auch weiterhin einstehen!“

Um dies zu unterstreichen, stand am Donnerstag auf einem Tisch gleich hinter der Eingangstür zum Großen Sitzungssaal ein „Respekt“-Schild, weit größer als alle anderen und unübersehbar. Und es blieb nicht allein  bei dieser optischen Demonstration: Unter dem Tagesordnungspunkt 8  („Anträge von Ratsmitgliedern, Gruppen und Fraktionen) beantraagte Lothar Krebs (SPD), die Schilder „an allen städtischen Gebäuden mit Publikumsverkehr“ anzubringen. – Aber dann ohne den linksextremistischen Absender www.respekt.tv , war prompt die Forderung der beiden Vertreter von „Pro Remscheid“.

Linksextremistisch? Es ist mittlerweile fast sechs Jahre her (18. Juni 2014), da schrieb der Waterbölles: „Alle Generationen des Remscheider Jugendrates - mittlerweile sind es schon sechs - haben sich auf die Fahne geschrieben, sich gegen Rassismus und Intoleranz einzusetzen. Der 6. Jugendrat der Stadt Remscheid hat nun zu der Initiative „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ und darüber auch zu einem der großen Unterstützer, der IG Metall, Kontakt aufgenommen. Der Gründer der Initiative, Lothar Rudolf aus Frankfurt/M., reiste eigens zu einem Treffen des Jugendrates an, um dem Jugendrat seine Initiative vorzustellen. Auslöser für die Gründung der Initiative waren rassistische Auswüchse auf deutschen Fußballplätzen. Gemeinsam mit den Machern eines Frankfurter Fußball-Magazins entwickelte die Initiative das Konzept einer zunächst regional angelegten Schilderaktion. Fußballvereine wurden eingeladen, sich zum Einsatz gegen Rassismus zu bekennen und auf ihren Spielplätzen das Schild "Kein Platz für Rassismus" anzubringen. Das hängt inzwischen an mehr als 200 Stadien und Fußballplätzen bundesweit.

“Übrigens: Das Schild, das der Jugendrat damals von der IG Metall Remscheid gesponsert bekam, brachte er am städtischen Verwaltungsgebäude Haddenbacher Str. 38-42 an (Foto oben), in der sich auch die Geschäftsstelle des Jugendrates befindet sowie Teile des Fachdienstes Jugend, Soziales und Wohnen. Der Vermieter des Hauses, der Industriehof Lüttringhausen, fand die Aktion unterstützenswert.

Gestern habe ich mir die Internetseite www.respekt.tv noch einmal angesehen – und konnte darauf nichts Linksextremistisches erkennen. Da müssen die Kritiker schon konkreter werden – wenn sie das denn schaffen sollten –, um eine textliche Änderung der Schilder zu erreichen. Die Zeit dafür haben sie. Denn der Rat der Stadt hat den Antrag von Lothar Krebs vertagt, um den Mitgliedern des Jugendrates Gelegenheit zu geben, dazu und zu dem Vorwurf der beiden „Pro“-Ratsmitglieder ihre Meinung zu sagen. Ich vermute mal: Sie wird klar und unmissverständlich ausfallen!

Mehr Arbeitslose und weniger freie Stellen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Februar waren 26.456 Personen arbeitslos, 214 weniger als im Januar und 1.284 mehr Menschen als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt nun acht Prozent, im Vorjahr lag sie bei 7,7 Prozent. Es sind 4.435 freie Stellen gemeldet, 535 weniger als im Vorjahr.

„Im Bergischen Städtedreieck sind die Arbeitslosenzahlen im Februar gegenüber dem Vor-monat zwar leicht gesunken, aber deutlich höher als vor einem Jahr. Dies gilt gleichermaßen für Wuppertal und Remscheid. In Solingen haben wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr. Die Zahl der jungen Arbeitslosen liegt mit 2.860 Personen rund zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. In allen drei Städten ist die Jugendarbeitslosigkeit um rund zwölf Prozent höher als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist in den drei Städten unseres Agenturbezirks im Vorjahresvergleich rückläufig, am stärksten in Remscheid und am geringsten in Wuppertal“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Kurzarbeit ist ein Spiegel konjunktureller Entwicklungen. Seit Mitte des vergangenen Jahres steigen die Anzeigen zu geplanter Kurzarbeit im Agenturbezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal leicht an. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im Jahr 2018 84 Betriebe zu konjunktureller Kurzarbeit beraten. Im Jahr 2019 waren es mit 153 Beratungen fast doppelt so viele. Während 2018 mit 64 Anzeigen die Kurzarbeit von 621 Personen angemeldet wurde, waren es 2019 166 Anzeigen, mit denen die Kurzarbeit von 2.962 Personen gemeldet wurde. Statistische Daten zur realisierten konjunkturellen Kurzarbeit stehen nach einer Wartezeit von fünf Monaten zur Verfügung und liegen bis einschließlich August 2019 vor. Bis August 2019 hatten überwiegend Betriebe aus dem Baugewerbe und dem verarbeitenden Gewerbe Kurzarbeit tatsächlich realisiert. Gerade die Zeit der Kurzarbeit eignet sich aber besonders zur Qualifizierung. Interessierte können sich bei den Qualifizierungsexpertinnen der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal informieren: per E-Mail unter Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de">Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de sowie per Telefon:

  • Remscheid: Frau Wildförster, Tel. 02191 4606-553
  • Solingen: Frau Dobbert, Tel. 0212 2355-295
  • Wuppertal: Frau Speer, Tel. 0202 2828-171;Frau Acar, Tel. 0202 2828-147

„Die weitere Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. In der zweiten Jahreshälfte 2019 sind auf Grund des abgekühlten Arbeitsmarktes vermehrt Beratungsanfragen zu Kurzarbeit eingegangen. Einige Betriebe berichten, dass dies mit der eingetretenen Planungssicherheit in der Brexit-Frage einhergeht. Insgesamt muss die weitere Entwicklung aber abgewartet werden. Insbesondere die Themen Handelsstreit USA/China, Krise in der Automobilindustrie und aktuell die Auswirkungen des Coronavirus können jederzeit zu einer Zunahme von Kurzarbeit führen“, so Martin Klebe.

Kurzarbeit soll helfen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in konjunkturschwachen Zeiten ihre Arbeitsplätze und den Betrieben die eingearbeiteten Mitarbeitenden zu erhalten. Während der Kurzarbeit erhalten die Mitarbeitenden einen Lohnersatz aus der Arbeitslosenversicherung. Es werden rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettogehalts gezahlt, lebt mindestens ein Kind im Haushalt, steigt es auf 67 Prozent. Voraussetzung ist, dass die Betriebe vor Beginn der Kurzarbeit eine schriftliche Anzeige bei der Agentur für Arbeit erstatten.

In Remscheid sind aktuell 4.460 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 80 Personen oder 1,8 Prozent weniger im Vormonat. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres sind dies 230 Personen (5,4 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 7,1 Prozent (+0,4 Prozentpunkte). Es meldeten sich 946 Personen im Februar neu oder erneut arbeitslos, 1.031 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Der Agentur für Arbeit Remscheid wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 174 (-27,1 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 1.061 offene Stellen. Das sind 15 mehr als im Vormonat, aber 397 weniger als im Vorjahresmonat. Besonders gesucht sind in Remscheid Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsbereichen: Im Objekt-, Werte-, Personenschutz, in der Metallbearbeitung, in der Lagerwirtschaft, im Maschinenbau und der Betriebstechnik, sowie im Bereich der Maschinen- und Anlagenführung.

Aktuell sind 450 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 21 Jugendliche (+4,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 49 Personen (+12,2 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 1.524 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 216 (-12,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91,6 Prozent (1.396 Personen) in der Grundsicherung betreut. „Der Arbeitsmarkt in Remscheid wird unverändert von den aktuellen konjunkturellen Entwicklungen beeinflusst. Erfreulich ist der kontinuierliche Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (6)

Nils van Aken (15), Nelson-Mandela Sekundarschule. Hobby: Ich interessiere mich für Weltpolitik. Ziele: Ich möchte gewählt werden, weil ich mich besonders für die Meinung anderer einsetzen möchte. Ich möchte mich für Gedenkstätten an die NS-Zeit stark machen. Man sollte mehr darüber nachdenken, was die Nationalsozialisten damals gemacht haben und dagegen protestieren. Nazis, Nein Danke!

Dennis Weizel (16), Gertrud-Bäumer-Gymnasium. Hobby: Sport, politische Interessen. Ziele: Jugendangebote in Remscheid, die Modernisierung der Schulen, Umweltbewusstsein in Remscheid, allgemeine Interessen der Jugend

Cayan Yildiz (17), Albert-Einstein-Gesamtschule. Hobby: Handball, Politik, Geschichte. Ziele: Ich möchte mich für die Interessen und Wünsche der Jugendlichen einsetzen. Intensiven Miteinbezug der Jugendlichen in die Stadtpolitik. Zusammenhalt der Remscheider Jugend zudem ein respektvoller Umgang miteinander. Mehr Veranstaltungen in Remscheid für Jugendliche. Ein toleranteres Remscheid ohne Rassismus und Vorurteile. Klimaschutz in Remscheid. Öffentliches WLAN in der Innenstadt etc.

Johanna Krüger (14), Gertrud-Bäumer-Gymnasium. Hobby: Lesen, Ballett, Hip-Hop. Ziele: mehr Toleranz unter Jugendlichen, mehr Umweltschutz in Remscheid

"Humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer!"

Erst die Nachbesserung durch den Fraktionsvorsitzenden Jens Peter Nettekoven verhalf der CDU in der gestrigen Ratssitzung zur Zustimmung der übrigen Fraktionen und Ratsgruppen zu ihrem Antrag „Die Kultur des Willkommens ist unteilbar“, indem er den letzten Teil der Antragsbegründung zum Bestandteil des Antrags erhob: „Wir appellieren an den Rat der Stadt Remscheid: Lassen Sie uns ein gemeinsames Zeichen setzen! Lassen Sie uns nicht den Konsens in der Flüchtlingsfrage aufbrechen. Appellieren wir gemeinsam – der Rat der Stadt Remscheid, unser Oberbürgermeister und unser Bundestagsabgeordneter – an die Bundesregierung, noch intensiver als bisher für eine Lösung der humanitären Katastrophe auf dem Mittelmeer zu kämpfen.“

Die vorangestellten Absätze des Antrages haben folgenden Wortlaut:

„Über alle Parteigrenzen hinweg hat sich der Rat der Stadt Remscheid für eine Kultur des Willkommens eingesetzt. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Initiativen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und anderen Akteuren der Stadtgesellschaft ist es gelungen, Tausenden von Flüchtlingen eine friedliche und menschenwürdige Bleibe zu bieten und die Integration der Menschen zu begleiten.

Auch die nachfolgende Herausforderung - die Integration der Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeitsmarkt - ist nur durch den Willkommenskonsens aller Beteiligten zu meistern. Der Rat der Stadt spricht sich deshalb entschieden gegen jeglichen Versuch aus, die Flüchtlingsfrage parteipolitisch motiviert zu instrumentalisieren und den bisher gelebten Konsens aufzulösen. Dies würde zu einer Spaltung unserer Gesellschaft führen. Wir sollten uns insbesondere davor hüten, die Flüchtlingsfrage in die Auseinandersetzungen des Kommunalwahlkampfes zu ziehen. Hier sind wir alle aufgerufen, Maß und Mitte zu wahren.

Die europäische Gemeinschaft ist das Ziel der Hoffnung geworden für Menschen, die vor Bürgerkrieg, Hungersnot und autoritären Regimen flüchten. Für die Flüchtlingskrise muss deshalb eine gemeinsame europäische Lösung gefunden werden, bei der es keine europäischen Alleingänge gibt. Mittel- und langfristig müssen zur Vermeidung der lebensbedrohlichen und katastrophalen Situationen auf allen Fluchtrouten die Ursachen dafür, dass Menschen ihr Leben riskieren, um zu fliehen, bekämpft werden. Eine von Fairness geprägte Beziehung der Europäischen Union zu den Staaten der sogenannten Dritten Welt ist dafür eine Voraussetzung. Darüber hinaus ist es notwendig, dass neben dem im Grundgesetz verankerten Asylrecht Möglichkeiten für eine legale Zuwanderung entwickelt werden.

Der Rat der Stadt bittet deshalb den Oberbürgermeister sowie den Remscheider Bundestagsabgeordneten, einen Appell an die Bundesregierung zu richten, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer zu beenden. Remscheid wird selbstverständlich gemäß der geltenden Regelungen Aufnahmekapazitäten zur Verfügung stellen.“

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S 7: Haltausfall betrifft Wuppertal-Unterbarmen

Pressemitteilung der Abellio Rail NRW

In der Zeit von Dienstag, 3. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils nachts von 22 bis 4 Uhr mit Ausnahme der Wochenend-Nächte, fahren die Züge der Linie S7 baustellenbedingt eine Umleitung zwischen Wuppertal Hbf und Wuppertal-Unterbarmen, sodass der Halt Wuppertal-Unterbarmen entfallen muss. Betroffen davon sind je Nacht fünf Züge. Für den Haltausfall in Wuppertal-Unterbarmen wird ein Großraum-Taxi eingesetzt, das zwischen Wuppertal Hbf und Wuppertal-Unterbarmen verkehrt:

  • Wuppertal-Unterbarmen: Unterbarmen Bf., Bussteig 1
  • Wuppertal Hbf: Hauptbahnhof, Bussteig 6

Alternativ können Fahrgäste auch die parallel verkehrende Buslinie 611 nutzen. Durch die Nutzung des SEV kann sich die Fahrzeit verlängern. Abellio empfiehlt, die aktuellen Fahrzeiten und Informationen zu den Fahrten sowie Ersatzhalten in den bekannten Auskunftsmedien zu beachten und mehr Reisezeit in dem betroffenen Zeitraum einzuplanen. Die aktuellen Fahrpläne sind online unter www.abellio.de im Bereich „Verkehrsmeldungen“ abrufbar. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Opulente Klänge im 6. Philharmonischen Konzert

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Für Dienstag, 3. März, im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und Mittwoch, 4. März, im Teo Otto Theater Remscheid, jeweils 19.30 Uhr, laden die Bergischen Symphoniker zum 6. Philharmonischen Konzert ein. Am Pult steht als Gastdirigent Anthony Bramall, Chefdirigent beim Staatstheater am Gärtnerplatz München. Einführungsvorträge zu beiden Konzerten hält Katherina Knees jeweils um 18.45 Uhr. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 24 € unter der Telefonnummer 0212 / 20 48 20, für das Remscheider Konzert ab 24 €; Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 162650.

Der Abend beginnt mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11 von Frédéric Chopin. Der Solist ist Wolfgang Manz (in Solingen geboren und aufgewachsenen. 2000 wurde er zum Professor für Klavier an die Hochschule für Musik in Nürnberg). Das melancholisch-schwärmerische Werk ist stark von Chopins Gefühlswelt geprägt, denn der damals 19jährige Komponist hat darin unter anderem seine Liebe zur Sopranistin Konstancja Gladkowska verarbeitet, die er am Warschauer Konservatorium kennengelernt hatte. Im Vordergrund des Konzerts steht der Solist mit seiner technischen Brillanz und kann seine Virtuosität und seine interpretatorische Ausdruckskraft glänzend zur Geltung bringen.

Das zweite Werk ist von Dimitri Schostakowitsch die Symphonie N. 5 d-Moll op. 47. Das Werk ist viersätzig wie eine romantische Symphonie, einfach aufgebaut mit Rückgriffen auf altbekannte Vorbilder, zum Beispiel die Sonatensatzform oder die Scherzoform. (Manuela Scheuber)

Stromspar-Check hilft bei steigenden Energiekosten

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid

„Nachdem viele Energieversorger seit Beginn des Jahres die Stromkosten erhöht haben, steigt die Nachfrage nach dem Stromspar-Check“, stellt Tobias Schönhals fest. Eine Erfahrung, die der Fachanleiter vom Caritasverband Remscheid aus den vergangenen Jahren schon kennt. Damit hohe Stromrechnungen aber nicht zu Stromschulden oder gar Stromsperren führen, hilft in solchen Fällen das Stromspar-Team. Denn mit dieser individuellen Energiesparberatung können Haushalte mit geringem Einkommen rund 165 Euro einsparen – und das dauerhaft. Sabine Baumgarten ist eine erfahrene Energiespar-Expertin, die bereits über 350 Haushalten mit oft hohen Nachzahlungen rasch und konkret geholfen hat: „Wir suchen nach den Stromfressern und bauen kostenlose LEDs, schaltbare Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzer oder wassersparende Duschköpfen ein.“

Doch der Stromspar-Check kann noch mehr: Haushalte mit geringem Einkommen erhalten neben den jeweils notwendigen Soforthilfen eine umfassende Beratung zum energieeffizienteren Verhalten im Alltag. Häufig gehört dazu auch das Thema Kühlgerätetausch, denn wenn der Haushalt seinen alten Kühl- oder Gefrierschrank entsorgt und ein energieeffizientes A+++-Kühlgerät anschafft, gibt es vom Stromspar-Check einen Gutschein über 100 Euro.

Baumgarten kennt die Situation in der sich viele Familien mit geringem Einkommen befinden, denn die 52-jährige war selbst längere Zeit arbeitslos: „Bei unseren Haushaltsbesuchen geben wir ganz konkrete und individuelle Tipps – auch zum Heizen und Lüften oder zum Warmwasserverbrauch.“ Geschult wurden sie und ihre Kollegen für diese Tätigkeit von der Energieagentur NRW. Seit 2014 haben in Remscheid mittlerweile 1623 Haushalte mit geringem Einkommen einen Stromspar-Check gemacht und so ihren eigenen Geldbeutel und das Klima geschont: Insgesamt wurden damit nicht nur die Energiekosten um 1.692.000 Euro reduziert, sondern auch 2.475 t CO2-Emmissionen vermieden.

Seit 2008 gibt es diese bundesweite Initiative, in der der Deutschen Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und die Erreichung von Klimaschutzzielen verknüpft haben. Gefördert wird das erfolgreiche Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Auf lokaler Ebene wird das Projekt finanziell vom Jobcenter Remscheid, den Stadtwerken Remscheid (EWR), der GEWAG und der GWG Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG Remscheid unterstützt.

Beratung zu Arbeit und Ausbildung in der Pflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Pflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 3. März von 14 bis 15 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a, umfassend und individuell beraten lassen. In der Pflege werden Fachkräfte dringend gesucht. Mit der Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive Altenpflege will die Bundesregierung die dringend benötigten zusätzlichen Pflegekräfte gewinnen. In dieser Sprechstunde informieren die Experten der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal zu beruflichen Chancen und Ausbildungsformen in der Pflege, gleichzeitig werden auch viele konkrete Stellen angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Sprechstunde richtet sich besonders an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Pflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten. Die Experten der Agentur für Arbeit informieren auch zu der neuen Pflegeausbildung ab 2020, denn künftig wird die Ausbildung in der Pflege einheitlicher. Mit dem Pflegeberufegesetz wird eine neue generalistische Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachfrau" oder "Pflegefachmann" eingeführt. Sie ermöglicht, nach der Ausbildung in allen Versorgungsbereichen zu arbeiten, in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Unterstützung der IHK beim Umgang mit Corona-Virus

Pressemitteilung der Bergische IHK

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und ersten Fällen in Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bergische IHK Unternehmen beim verantwortungsvollen Umgang mit dem Coronavirus. Die IHK hat zu diesem Zweck eine Info-Hotline unter der Telefonnummer 0202 2490-555 geschaltet sowie ein ausführliches Merkblatt mit wichtigen Informationen zu Vorsichts- und Vorbereitungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Auswirkungen des Virus erstellt.

Muss ein Mitarbeiter eine betriebliche Reise ins Ausland durchführen? Was ist, wenn eine große Zahl von Arbeitnehmern erkrankt, Auftrags- oder Lieferengpässe eintreten und deshalb der Betrieb nicht aufrechterhalten werden kann? Darf ein Arbeitnehmer der Arbeit fernbleiben, weil er Angst vor Ansteckung hat? Diese und weitere Fragen beantwortet das neue IHK-Merkblatt „Hinweise für Unternehmen zum Auftreten des Coronavirus - Informationen, Risikobewertungen und Vorsichtsmaßnahmen“.

Die Bergische IHK reagiert damit auf die große Resonanz aus der bergischen Unternehmerschaft auf eine aktuelle IHK-Blitzumfrage zur Betroffenheit von bergischen Unternehmen durch das Coronavirus.  Innerhalb eines Tages meldeten sich 766 Unternehmen zu Wort. Von diesen gab die Mehrheit (60,84 Prozent/ 466 Teilnehmer) an, vom Coronavirus nicht betroffen zu sein. Nachteilige – teilweise existenzielle – Auswirkungen vermeldeten branchenübergreifend rund 39,16 Prozent (300) der Unternehmen. Ausführliche Informationen zum Thema Coronavirus unter: //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.bergische.ihk.de/coronavirus">www.bergische.ihk.de/coronavirus, das Merkblatt unter https://www.bergische.ihk.de/servicemarken/aktuell-presse/medien-infos/medieninfos-februar2020/bergische-ihk-unterstuetzt-unternehmen-beim-umgang-mit-coronavirus-4713780.