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Corona: Bundeswehr-Einsatz vor Ort hat begonnen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 118 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 517 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 380 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 19 Menschen sind leider verstorben. Das RKI meldet auf dieser Basis für Remscheid eine Wocheninzidenz von 57,7 (gestern 65,8). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 708 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen, davon fünf als Reiserückkehrende. Die Krankenhäuser vermelden aktuell sechs positive Fälle in stationärer, aber nicht intensivpflichtiger Behandlung. Das Gesundheitsamt der Stadt Remscheid wird in der aktuellen Corona-Situation im Bereich Kontaktpersonennachverfolgung und Abstrich-Entnahme durch zehn Einsatzkräfte der Bundeswehr unterstützt.

Corona-Quarantänemaßnahmen in Schulen

  • Alexander-von-Humboldt Realschule: Für ein Kind der Jahrgangsstufe 6 der AvH liegt ein dringender Infektionsverdacht vor. Zur Vorsicht wurde die komplette Klasse 6b zunächst bis einschließlich kommenden Freitag (2.10.) unter Quarantäne gestellt. Sobald das Testergebnis des vermutlich infizierten Kindes vorliegt, wird eine endgültige Entscheidung getroffen.
  • GGS/OGS Hackenberg: Für ein Kind der GGS Hackenberg liegt ein positives Testergebnis vor. In der Folge wurde für die 56 Kinder der Montessori-Klassen Ma und Mb und 3 Lehrkräfte eine häusliche Quarantäne bis zum 9.10. angeordnet.

Schwerer Raub nach Hammerschlägen auf Kopf und Hand

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei

Am 28. September gegen 22.15 Uhr kam es auf der Rosenhügeler Straße zu einem schweren Raub. Ein 46-jähriger Remscheider wurde im Eingangsbereich seines Wohnhauses zum Opfer der Tat, als er von der Arbeit nach Hause kam. Der mutmaßliche Täter, ein 38 Jahre alter Remscheider,  bedrohte nach bisherigen Erkenntnissen sein Opfer zunächst mit einem Messer und einem Hammer, bevor er ihm mit dem Hammer auf den Kopf und auf die Hand schlug. Danach entriss er dem 46-Jährigen seine Tasche. Der Tatverdächtige flüchtete und ließ sein blutendes Opfer zurück. Er konnte jedoch kurze Zeit später im Nahbereich des Hauses von Polizeibeamten mitsamt Beute und Tatwerkzeugen aufgegriffen werden.

Im Vorfeld der Tat - gegen 21.45 Uhr – waren die beiden Männer bereits zu in einem Supermarkt aufeinander getroffen, als der Tatverdächtige versuchte, dort  etwas zu stehlen, und daraufhin durch das spätere Opfer des Ladens verwiesen wurde. Nach jetzigem Ermittlungsstand verfolgte der Tatverdächtige den 38-Jährigen anschließend auf dessen Nachhauseweg.

Der Geschädigte wurde medizinisch vor Ort und ambulant im Krankenhaus versorgt. Er erlitt durch die Schläge Platzwunden am Kopf sowie eine Verletzung an der Hand. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und am gestern dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen schweren Raubes, für den das Gesetz Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren vorsieht. (aus dem Polizeibericht)

Politische Meinungsäußerung von Ralf Krüger war zulässig

Bezirksbürgermeister Stefan Grote ist fassungslos“, titelte der Waterbölles am 13. August, nachdem die CDU in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd am Vortag die Wiederwahl des Schiedsmannes Ralf Krüger für den Schiedsamtsbezirks Süd hatte platzen lassen. Auch bei anderen Kommunalpolitikerinnen und -politikern (außerhalb der CDU) stieß das damals auf Unverständnis. Inzwischen liegt im Ratsinformationssystem der Stadt das Protokoll dieser BV-Sitzung vor.

Zitat: „Auf Bitten von Herrn Grote erhält Herr Krüger Gelegenheit, über seine Tätigkeit als Schiedsmann im Schiedsamtsbezirk 2 – Remscheid Süd zu berichten. Herr Schabla wie auch Frau Rühl zeigen sich irritiert darüber, dass sich Herr Krüger nach ihren Erkenntnissen in einem im Internet abrufbaren Statement mit Bild und dem Untertitel „Ich wähle SPD. Was wählst du?“ für die Unterstützung der Partei SPD bei den anstehenden Kommunalwahlen ausgesprochen habe. Eine solche öffentliche Äußerung als Werbung für eine politische Partei stehe ihrer Meinung nach im krassen Widerspruch zu dem Amt eines Schiedsmannes, der nach ihrem Wissen und nach ihrem Verständnis in seinem Verhalten besondere Sorgfalt darauf verwenden müsse und darauf zu achten habe, dass er in jedem Falle absolute Neutralität wahrt.

Im weiteren Verlauf der Aussprache, bei der Herr Krüger seiner tiefen Empörung über diesen von ihm als völlig ungerechtfertigt empfundenen Angriff auf seine Person Ausdruck verleiht, bittet Frau Dr. Bluth die Verwaltung um ihre rechtliche Beurteilung und hierbei um Beantwortung der Frage, ob und inwieweit das Bekenntnis einer Privatperson, die auch als Schieds-person tätig ist, zu einer politischen Partei im Widerspruch steht zu dem Schiedsamt. Von dem Ergebnis dieser Rechtsauskunft der Verwaltung macht Frau Dr. Bluth ihre Entscheidung in der Sache selbst abhängig.

Nachdem es der Verwaltung nicht möglich ist, hierzu ad hoc eine erschöpfende rechtliche Beurteilung und Stellungnahme abzugeben, schlägt Frau Dr. Bluth vor, die Angelegenheit heute zu vertagen und die Verwaltung zugleich aufzufordern, bis zur nächsten Sitzung in einer ergänzenden Berichterstattung im Einzelnen darzulegen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang und auf welcher rechtlichen Grundlage eine mit dem Schiedsamt betraute Person in ihrer Freiheit, ihre persönlichen politischen Ansichten nach außen hin kundzutun und zu vertreten, eingeschränkt ist. Herr Grote stellt daraufhin diesen Vorschlag zur Abstimmung. Ergebnis: Ja 8, Nein 2.

Beschluss: Die Bezirksvertretung vertagt die Angelegenheit der Wiederwahl des Schiedsmannes Ralf Krüger im Schiedsamtsbezirk 2 – Remscheid-Süd auf ihre folgende Sitzung. Zugleich bittet die Bezirksvertretung die Verwaltung darum, bis zur folgenden Sitzung der Bezirksvertretung in einer ergänzenden Berichterstattung im Einzelnen darzulegen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang und auf welcher rechtlichen Grundlage eine mit dem Schiedsamt betraute Person in ihrer Freiheit, ihre persönlichen politischen Ansichten nach außen hin kundzutun und zu vertreten, eingeschränkt ist.“ (Ende des Zitats aus dem Sitzungsprotokoll.

Am 7. Oktober steht die Wiederwahl von Ralf Krüger erneut auf der Tagesordnung der BV Süd. Seine gegenwärtige Amtszeit endet am 13. Oktober. Krüger ist seit dem 14. Oktober 2015 als Schiedsmann im Bezirk Süd tätig – und bereit, das Amt für eine weitere Amtsperiode von fünf Jahren zu übernehmen. „Die Verwaltung empfiehlt in Absprache mit dem Amtsgericht Remscheid die Wiederwahl von Herrn Krüger“, heißt es in der Beschlussvorlage. Im Anhang findet sich die Stellungnahme des Amtsgerichts Remscheid als Aufsichtsbehörde für die Schiedspersonen, unterzeichnet von Amtsgerichtsdirektor Dr. Peter Lässig, um die die Stadtverwaltung gebeten hatte.  Dr. Lässig schreibt:: „Für die Beurteilung, ob ein inner- oder außerdienstliches Verhalten vorliegt, ist der Zusammenhang zum konkret-funktionellen Amt, hier also dem Schiedsamt, entscheidend (Beck-Onlinekommentar-Werres, § 33 BeamtStG, Rn. 21). Ein solcher Zusammenhang der Äußerung einer politischen Meinung der Schiedsperson – hier dem Post: “Ich wähle SPD. Was wählst du?“ auf einem privaten Internet-Account – zur Schiedsamtstätigkeit besteht erkennbar nicht, so dass von einem außerdienstlichen Verhalten auszugehen ist. Aber auch ein etwaiger Einfluss auf die Amtstätigkeit durch die private Äußerung ist hier nicht ersichtlich, so dass aufsichtliche Maßnahmen nicht veranlasst sind. Im Übrigen dürfte es sich aber auch unter Anwendung allgemeiner beamtenrechtlicher Gesichtspunkte um eine zulässige Äußerung gehandelt haben."

Allgemein merkt der Amtsgerichtsdirektor weiter an:

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Die Fabrik von Mannesmann, Pionier einer neuen Betriebsform

Reinhard Mannesmann schuf mit seinem Bruder Arnold die erste fabrikmäßige Anlage in Remscheid.geschäftshausAls Napoleon 1809 dem Herzogtum Berg die Gewerbefreiheit schenkte, war bereits durch die Bergischen Kaufleute tatkräftig eine neue Betriebsform geschaffen und dem in den Zunftschranken erstarrten Handwerk entgegengestellt worden: Die Hausindustrie. Mit dieser Organisation hatten sie sich zu Herren eines Teiles der Produktion gemacht und waren so erfolgreich der Gefahr begegnet, dass sich auch die nicht einer Zunft angehörenden Handwerker zusammenschlössen oder gar dem der freien Gewerbetätigkeit feindlichen Lande den Rücken kehrten. (Zahlreiche Remscheider Unternehmer und Arbeiter wanderten noch in der Zeit der Zunftherrschaft, erst recht aber nach deren Ende in fremde Staaten aus, hoben deren Industrie und machten ihrer alten Heimat Wettbewerb. Im 18. Jahrhundert gründete Peter Hasenclever z. B. bedeutende Eisenwerke in Nordamerika und versuchte, Remscheider Schmiede nach dort zu ziehen.)

Der auch hier (in der Hausindustrie) zum Ausdruck kommende Unternehmungsgeist der Kaufmannschaft hat fraglos einer großen Zahl kleiner Betriebe in die moderne Zeit hineingeholfen. Die Träger der Hausindustrie waren zwei äußerlich getrennte und unabhängige Personengruppen: Kaufleute (Kommissionäre) und Schmiedemeister sowie andere Handwerker. Neben Betrieben dieser Art bestanden anfangs des 19. Jahrhunderts Handwerksbetriebe der sogenannten Kleinschmiede, beide im Wesentlichen unterschieden durch die Gestaltung des Absatzes. Im einen Falle setzten die Meister ihre Waren selbst an die Verbraucher ab. Sobald der Absatz an Großabnehmer (Kaufleute) geht, die ihrerseits die Erzeugnisse weiter vertreiben, haben wir im Allgemeinen einen hausindustriellen Betrieb vor uns. Der wesentliche Vorteil lag für den Kaufmann darin, dass er ein Konjunkturrisiko beliebig auf den Hersteller abwälzen konnte, denn die Betriebsstätten und -einrichtungen gehörten ihm. Später trat eine andere Form der Hausindustrie, die Miete der Arbeitsräume, hinzu. In dieser Beherrschung des Absatzes lag die Überlegenheit des Verlegers — auch „Fabrikkaufmann" genannt" — über den Handwerker, der rasch an Boden verlor. Die Grenzen beider Betriebsarten waren fließend. Ein mächtiger Gegner entstand dem Verlag in der Fabrik, die bis heute die alte Betriebsform fast ganz verdrängte, wenn auch noch immer eine Reihe von kleinen Betrieben für kaufmännische Firmen arbeitet und von ihnen abhängig ist, bzw. noch einige andere Reste hausindustrieller Tätigkeit sich erhalten haben. Die moderne Fabrik kam auf als organisierter Betrieb, der in der Lage war, sich den wachsenden Forderungen des Marktes nach Ware anzupassen und zugleich, weil er die verschiedenen, bisher örtlich getrennten Produktionsstufen eines Erzeugnisses an einem Orte vereinigen konnte, rationeller zu arbeiten.

Vorstufen einer Fabrik begegneten uns in der Sensenfabrikation und der Klingenindustrie. Die Sensen wurden in „Fabriken" (Sensenhämmern) verfertigt, die Handelshäusern gehörten. Die in ihnen Beschäftigten waren von den Besitzern abhängig. Im anderen Fall hatten Robert und Hermann Böker sämtliche Produktionsglieder zu einer einheitlichen, wenn auch örtlich getrennten Erzeugung zusammengefasst. Die erste Fabrik schuf Reinhard Mannesmann (Foto) zusammen mit seinem Bruder Arnold, indem er (etwa 1840) Feilenschmiede, Ausglüher, Härter und Packer in einer Feilenfabrik vereinigte. Schleifer und Hauer leisteten zunächst noch Heimarbeit, wurden aber bald auch in den Betrieb eingegliedert (1850—52). „Die Fabrik von Mannesmann ... ist für Remscheid das, was Henckels für Solingen ist — der Pionier einer neuen Betriebsform," schrieb die Firma damals selbst. Andere Fabriken folgten. Sie waren etwa bis 1860 größtenteils Manufakturen. Dann trat die moderne Form der Fabrik (Maschinenarbeit) in den Vordergrund.

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Casting-Aufruf für ein Theater- und Filmprojekt für Jugendliche

Flyer der Kraftstation.Pressemitteilung des Soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“

Das Teo-Otto-Theater, Der Neue Lindenhof und die Kraftstation bieten ab 1. Oktober  ein neues multimediales Theater- und Filmprojekt für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren an. Wer interessiert ist reinzuschnuppern, kann am Donnerstag 1. Oktober, um 14 Uhr oder um 16 Uhr an einer kostenfreien Probe in der Kraftstation, Honsberger Str. 2, teilnehmen. Die Projektleiter Ani Crusius/Theater und Kai Kotzyba/Medien werden dann erste Einblicke in das Projekt geben.

Thematisch wird es um die große Frage gehen, was im Leben wichtig ist. Was bedeuten Freunde und Familie? Und was wäre, wenn nichts im Leben wirklich wichtig wäre? Wenn nichts eine Bedeutung hätte? Weder Liebe, Familie, Freundschaft und Schule?

Wer Lust hat, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, erste Bühnenerfahrungen sammeln und Filmsequenzen drehen und schneiden möchte, ist hier genau richtig! Gemeinsam wollen wir ein Theaterstück entwickeln und auf die Bühne bringen. Im Sommer 2021 feiern wir hoffentlich die Premiere. Auf Grund der aktuellen Corona-Situation wird dringend dazu geraten, sich vorab anzumelden unter Tel. RS 420003. (Christin Pomp, Leitung Jugendkulturbereich)

Casting | 1. Oktober | 14 Uhr | 16 Uhr | kostenfrei | 16 bis 18 Jahre | Kraftstation | Anmeldung: E-Mail  kultur@krafstation.de">kultur@krafstation.de

Äpfel gegen Apfelsaft auch an der Kräwi

Foto: Mosterei Rapp.Pressemitteilung der Biologische Station Mittlere Wupper

Wer Äpfel von seiner Obstwiese oder seinem Obstgarten übrig hat, kann sich daraus seinen ganz eigenen Saft pressen lassen. Hierzu kommt die Familie Rapp mit ihrer mobilen Mettmanner Mosterei auch wieder nach Remscheid – eine gute Gelegenheit also, überschüssiges Obst in flüssiger Form haltbar zu machen!  Der Termin wird organisiert vom Arbeitskreis Obstwiesen Bergisches Städtedreieck in Kooperation mit der Arbeit Remscheid gGmbH. Der Termin: Dienstag, 20. Oktober, auf der Wassersport- und Freizeitanlage Kräwinklerbrücke (Annahme 8.30 Uhr – 16 Uhr).

Die Äpfel (begrenzt auch Birnen, Quitten) sollten möglichst pflückfrisch oder in luftigen Säcken gelagert, sauber und frei von Faulstellen sein (Nicht in Müllsäcken lagern!). Die Qualität des Saftes ist so gut wie die Qualität der mitgebrachten Äpfel! Mindestmenge: 50 Kg. Wichtig: Es sind die Hygiene-Vorschriften gemäß der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung einzuhalten (Abstandsgebot, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung). Die Anwesenden werden sowohl beim Eintritt in das Freizeitgelände als auch bei der Saftpress-Aktion selbst mit ihren personenbezogenen Daten erfasst.

Übrigens kann man sich bei der Biologischen Station auch eine kleine mobile Obstpresse für den Eigenbedarf ausleihen (25 €/ Nutztag, 40 € / Wochenende). Sie passt in jeden etwas größeren Pkw. Gut geeignet für Kinderaktionen in Kita und Schule sowie Familien – oder Betriebsfeiern! Kontakt: 0212 / 230738-45 / - 46 oder 25 427-27 (Biologische Station Mittlere Wupper) – am besten dienstag-, mittwochvormittags und donnerstagnachmittags.

Kinder erleben den Wald im Herbst

Das Herbstferienprogramm der Natur-Schule Grund bietet Kindern zwischen sechs und ca. zwölf Jahren die Möglichkeit, sich u.a. ausgiebig in den heimischen Wäldern zu bewegen. Und dabei die Natur zu erleben bzw. kennen zu lernen, was es dort alles gibt. Z.B. Asseln und Tausendfüßer, aber auch Pilze in vielfältigen Formen und Farben. Die Termine:

  • Mittwoch, 14. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Der Wald im Herbst. Ein Programm mit Biologin Stefanie Barzen, bei dem auch der spielerische Aspekt nicht zu kurz kommen wird. Es gibt nur noch 3 freie Plätze, deswegen ist eine baldige Anmeldung höchst sinnvoll.
  • Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, jeweils 10 bis 10 Uhr: Pilze in unseren Wäldern. Biologe Jörg Liesendahl und die teilnehmenden Kinder gehen auf "Pilz-Pirsch" und schauen in verschiedenen Wäldern nahe der Natur-Schule, welche Pilze dort zu finden sind.
  • Freitag, 23. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Waldolympiade. Fragen und Aufgaben im und zum Wald. Das Team der Natur-Schule freut sich auf Kinder, die mehr wissen und dabei noch Spaß haben wollen. Jörg Liesendahl stellt knifflige Fragen, die auf Antworten hoffen, und lässt die Kinder Sachen suchen. Davon hat der Wald eine Menge zu bieten.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. vorher jedoch sollten Eltern oder Großeltern die Corona-Regeln auf der Startseite von www.natur-schule-grund.de lesen. Ohne Beachtung dieser Regeln dürfen Kinder nicht am Programm teilnehmen.Zu den einzelnen Themen gibt es unter https://neu.natur-schule-grund.de/programm weitere Informationen.

Anmeldungen können nur per Mail erfolgen und müssen je angemeldetem Kind die komplette Anschrift und eine Telefon-Nr. der Eltern enthalten, damit das Gesundheitsamt im Falle eine Corona-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Veranstaltung eine Rückverfolgung vornehmen kann: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de

Die Sanierung des Kirchturms ist abgeschlossen

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Geschafft - das Gerüst ist abgebaut, der Kirchturm saniert, und eine neue Uhr wurde montiert. Auch der Anstrich des Turmes ist erfolgt, und ab Sonntag, pünktlich zum Erntedankfest, läuten die vertrauten Kirchenglocken wieder. Vor einem Jahr haben wir berichtet, dass die Kirche der Stiftung dringend saniert werden muss. Die aggressivste Form des holzzerstörenden Hausschwamm-Pilzes hatte sowohl die Pfetten der Dachkonstruktion des Turmes als auch des Kirchenschiffs befallen. Die Stiftung Tannenhof beauftragte die Sanierung des Kirchturms und ließ dafür die Glocke des Turms außer Betrieb nehmen. Während der Bauzeit lief der Kirchenbetrieb normal weiter, lediglich das Läuten wurde von einer sogenannten kleinen „Notglocke“, die neben der Kirche aufgestellt war, übernommen.

Die Sanierungsarbeiten waren eine Herausforderung für die Fachleute. Einige weitere Schäden traten erst während der Baumaßnahme zu Tage und mussten immer wieder zwischen den Fachbetrieben, dem Architekturbüro, dem Bauherrn und der Denkmalbehörde neu beurteilt und abgestimmt werden. Auch der neue Anstrich des Kirchturms wurde lange diskutiert, so Dietmar Volk, Kaufmännischer Direktor der Stiftung. Doch dann fiel die Entscheidung, bei der bestehenden Farbgebung zu bleiben und den allseits bekannten Orientierungspunkt der Stiftung beizubehalten.

Brand in einem Entsorgungsfahrzeug der TBR

Gegen 15 Uhr kam es heute in einem Entsorgungsfahrzeug der TBR zu einem Brand. Nachdem Mitarbeiter mehrere "Explosionen" im Inneren des Fahrzeuges gehört hatten, war das Feuer ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Rauch aus dem Fahrzeug, und Flammen schlugen aus der Trommel im rückwärtigen Bereich. Um ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Fahrzeug zu verhindern, musste der gesamte Inhalt des Müllwagens auf einem Betriebsgelände entleert werden. Unglücklicherweise war das Fahrzeug fast komplett mit Restmüll gefüllt. Über die TBR wurde ein Container und ein Verladefahrzeug angefordert, um den Restmüll entsorgen zu können. Zum Ablöschen von Glutnester im Müllberg blieb die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen vor Ort. Das Entsorgungsfahrzeug blieb dank des schnellen Eingreifens unbeschädigt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

WINNING Group kauft SONA BLW Präzisionsschmiede

Pressemitteilung der SONA AutoComp Germany GmbH

Die Winning BLW GmbH und die Winning BLW Management [Teil der Winning Automotive a.s., Brno (CZ) welche ein Teil der Winning Group a.s. (CZ) ist] unterzeichnete vergangene Woche eine endgültige Vereinbarung über den Kauf des Vermögens der SONA BLW PRÄZISIONSSCHMIEDE GMBH und der SONA AUTOCOMP GERMANY GMBH mit der Insolvenzverwaltung im Regelinsolvenzverfahren der SONA BLW PRÄZISIONSSCHMIEDE GMBH und der SONA AUTOCOMP GERMANY GMBH.

SONA Germany ist ein führender Lieferant, der sich auf komplexe Präzisionsschmiedeteile spezialisiert hat. Er beliefert hauptsächlich Personenwagen, LKWs und industrielle Anwendungen. SONA Germany verfügt über 3 Produktionswerke in Deutschland (Duisburg, München, Remscheid). Alle Produktionswerte der SONA Germany werden erworben und bestehen durch diesen Asset Deal weiterhin. Rund 960 der mehr als 1200 Beschäftigungsverhältnisse werden hierdurch gerettet. Eine Auffanggesellschaft wurde gegründet um einen fließenden Übergangsprozess zu gewährleisten.

Der Insolvenzverwalter, Dr. Jörg Bornheimer, der Rechtsanwaltskanzlei Görg, wurde im kompletten Prozess von EY M&A Advisory beraten und unterstützt.  Dr. Bornheimer kommentiert: “Wir sind glücklich, dass der strategische Investor Winning Group die SONA Germany übernehmen wird. Winning Group wird das Geschäft von SONA Germany weiterführen und ist in der Lage, die Marktposition des Unternehmens weiter zu stärken. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für Ihre überragende Unterstützung und die äußerst konstruktiven und fokussierten Diskussionen. Besonders die Angestellten waren in den letzten Monaten höchst engagiert und haben maßgeblich zum Erfolg dieses Übergangs beigetragen. Wir sind überzeugt, dass Winning Group perfekt zu SONA Germany passt und diese durch den Erwerb zu einem nachhaltigen und langfristigen Erfolg führen wird.“

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IHK verschiebt Jahresempfang 2021

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Der traditionell im Januar stattfindende Jahresempfang („Neujahrsempfang“) der Bergischen IHK wird 2021 wegen der Corona-Pandemie in den Juni verschoben. Das hat das IHK-Präsidium jetzt nach intensiver Diskussion in seiner jüngsten Online-Sitzung beschlossen. Der IHK-Jahresempfang ist mit mehr als 1.000 Gästen der mit Abstand größte Wirtschaftsempfang im Bergischen Städtedreieck. Auch die Regionalempfänge in Remscheid und Solingen finden nicht wie geplant statt. Obwohl rein rechtlich alle Veranstaltungen durchführbar gewesen wären, war das IHK-Präsidium mehrheitlich der Ansicht, dass damit – insbesondere angesichts der steigenden Infektionszahlen – ein falsches Signal gesendet worden wäre. Zudem hätten die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen deutlich eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten bedeutet, was dem Prinzip dieser Empfänge – dem entspannten Austausch und Netzwerken – widersprochen hätte.

 „Der jetzt geplante Sommerempfang gibt uns die Möglichkeit, in der Historischen Stadthalle Wuppertal und dem dazugehörigen Gartengelände die konstituierende Sitzung der Vollversammlung mit dem Präsidentenwechsel und einem anschließenden größeren Empfang ideal zu verbinden“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Die IHK hoffe, dass zu diesem Zeitpunkt auch die entsprechenden Regeln eine entspanntere Veranstaltung ermöglichen. Auch für die Empfänge in Remscheid und Solingen sollen Alternativen gefunden werden.

Arbeitssitzungen, wie beispielsweise die Sitzungen der Vollversammlung oder der verschiedenen Ausschüsse, sollen in den nächsten Monaten dagegen weiter als Präsenzsitzungen mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt werden.

Streifenwagen schleuderte: 50.000 Euro Schaden

Am 26.September kam es um 21.20 Uhr, wie die Polizei gestern mitteilte, zu einem Unfall mit vier Autos auf der Burger Straße. Eine Streifenwagenbesatzung nahm einen Einsatz mit einer randalierenden Person wahr, als der Fahrer auf regennasser Fahrbahn aus bislang nicht geklärter Ursache in einer Linkskurve die Kontrolle über den Funkwagen verloren. Dieser kollidierte zunächst mit einem am rechten Fahrbahnrand abgestellten roten 3er BMW, der seinerseits auf einen schwarzen Ford Mondeo geschoben wurde. Danach schleuderte der Polizeiwagen auf die Straße zurück und touchierte einen am linken Straßenrand abgestellten grauen Toyota Avensis. Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (aus dem Polizeibericht)