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Spiel mit Farben, Formen und Kompositionen

Ans Licht geholt…“, der Jahreskalender des Deutschen Werkzeugmuseums, erscheint für 2021 in einer Auflage von 300 Exemplaren und ist im Museum und in jeder Buchhandlung (ISBN) zum Preis von 12,90 Euro erhältlich. Für diese 3. Auflage hat Dr. Boden sämtliche Fotos geliefert. Die Motive dafür – ganz unterschiedliche Objekte und Werkzeuge – fand er im großen Archiv des Werkzeugmuseums. Reizvoll zu sehen, wie aus profanen Gegenständen durch Verfremdung und/oder die Konzentration auf ein Detail attraktive Fotokunst geworden ist.

Dr. Heinz-E. Boden.Der Kalender soll dem Betrachter gefallen, soll ihn aber auch ein wenig herausfordern zu ergründen, um was für einen Gegenstand es sich wohl handelt könnte. Bei manchen Fotos ist das schnell erkannt, bei anderen muss man lange grübeln oder ggf. mit anderen Personen darüber ins Gespräch kommen. „Selbstverständlich ist es auch eine Werbung für unser Haus“, ist sich Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht sicher.

Dr. Heinz-E. Boden, geboren 1949 bei Aachen, wohnt seit 1983 in Remscheid. Der promovierte Ingenieur ist seit 50 Jahren ein leidenschaftlicher Amateurfotograf mit Interesse an fast allen Gebieten der Fotografie. Zur digitale Fotografie kam er vor zehn Jahren. Mit seinen Fotografien will er den Betrachter emotional erreichen, eine faszinierende Geschichte erzählen oder das Motiv möglichst aussagekräftig darstellen. Dabei „spielt“ er gerne mit Farben, Formen und Kompositionen, wie die obige Auswahl an Kalenderbildern beweist.

Bei Patt in der Stichwahl entscheidet das Los

Im großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses (coronabedingt) kommen in der übernächsten Woche die Mitglieder der vier Bezirksvertretungen zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Am Dienstag, 10. November, tagt dort die BV Alt-Remscheid ab 17 Uhr, am Mittwoch, 11. November, die BV Lüttringhausen (ab 16 Uhr) und die BV Süd (ab 18 Uhr) und am Donnerstag, 12. November, ab 17.30 Uhr die BV Lennep. Auf der Tagesordnung steht jeweils die Wahl des Bezirksbürgermeisters / der Bezirksbürgermeisterin und des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters / der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin.

Das Wahlverfahren ist in der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) und der Hauptsatzung der Stadt Remscheid klar beschrieben. Gewählt wird für die Dauer der Wahlzeit ohne Aussprache nach den Grundsätzen der Verhältniswahl geheim in einem Wahlgang auf der Grundlage von Wahlvorschlägen in Form von Listen . Diese können nur von den in der Bezirksvertretung gebildeten Fraktionen oder Gruppen eingereicht werden.

Bezirksbürgermeister / Bezirksbürgermeisterin ist, wer an erster Stelle des Wahlvorschlags steht, auf den die erste Höchstzahl entfällt. Stellvertretender Bezirksbürgermeister / stellvertretende Bezirksbürgermeisterin ist, wer an vorderster noch nicht in Anspruch genommener Stelle des Wahlvorschlags steht, auf den die zweite Höchstzahl entfällt. Zwischen Wahlvorschlägen mit gleichen Höchstzahlen findet eine Stichwahl statt. Bleibt es nach der Stichwahl bei gleichen Höchstzahlen, so entscheidet das vom Altersvorsitzenden zu ziehende Los. Der Gewinner dieses Losentscheids erhält die bessere noch zu vergebende Position, der Verlierer die nächste. Neue oder veränderte Wahlvorschläge können nach dem 1. Wahlgang nicht mehr eingebracht werden.

Tritt der Fall ein, dass bei der Wahl im 1. Wahlgang gleich viele Stimmen für Wahlvorschläge abgegeben werden, so dass nicht nur die ersten, sondern auch alle nachfolgenden Höchstzahlen der Listen gleich sind, findet zwischen den Wahlvorschlägen eine einmalige Stichwahl statt. Bleibt es auch nach der Stichwahl bei einer Stimmengleichheit, wird durch Losentscheid über die Reihenfolge des Zugriffs der Wahlvorschläge auf die zu vergebenden Positionen entschieden.

Es gibt noch immer Chancen auf Ausbildung

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Corona - Pandemie hat sich auch auf das Ausbildungsmarktgeschehen ausgewirkt. Neben einer geringeren Zahl von Ausbildungsstellen ist ein noch deutlicherer Rückgang der Bewerberinnen und Bewerber zu verzeichnen. Auf der anderen Seite haben die Agentur für Arbeit und ihre Partner im Ausbildungskonsens vereinbart, dass das Ausbildungsjahr nicht am 30. September endet, sondern erst zu Beginn des neuen Jahres gemeinsam Bilanz gezogen wird. In dieser Konsequenz laufen die Vermittlungsaktivitäten unverändert weiter. "Wir wollen trotz Corona möglichst viele Stellen besetzen und möglichst vielen Jugendlichen gerade in diesen Zeiten eine berufliche Perspektive eröffnen", beschreibt Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit die Zielsetzung der Ausbildungsmarktpartner.

In den vergangenen Monaten haben sich das Ausbildungsgeschehen und die zeitlichen Abläufe aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten verschoben. So fanden Abschlussprüfungen an den Schulen später statt und neue Formate für Bewerbungsverfahren mussten entwickelt werden. Teilweise haben Unternehmen andere Prioritäten gesetzt und Entscheidungen zur Besetzung freier Ausbildungsstellen mit Beginn Herbst 2020 erst einmal zurückgestellt.

Im Bergischen Städtedreieck stehen aktuell noch mehr als 300 Ausbildungsstellen zur Verfügung, und es gibt noch Bewerberinnen und Bewerber auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Marktpartner am Ausbildungsmarkt sind auf einen späteren Ausbildungsstart eingestellt und die notwendigen Rahmenbedingungen für einen Ausbildungsstart auch noch im Herbst oder Winter geschaffen. Es bestehen also auch jetzt noch Chancen auf dem Ausbildungsmarkt!

Die Berufsberatung hat insgesamt 4.126 Jugendliche mit ihren Angeboten unterstützt. Trotzdem waren Ende September noch 404 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, das sind 40 mehr als vor einem Jahr. Die Entwicklung in den drei Städten des Bergischen Städtedreiecks ist dabei aber uneinheitlich. Während in Remscheid und Solingen weniger unversorgte Bewerber*innen gemeldet sind, verzeichnet Wuppertal einen Anstieg von 49 Jugendlichen. „Die genannten Zahlen bilden die Statistik zum 30. September ab. Wie beschrieben, ist noch viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt und inzwischen hat sich die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber um rund 30 Prozent verringert“, so Klebe.

Auf der anderen Seite konnten 343 Ausbildungsplätze in den drei Städten bis Ende September noch nicht besetzt werden, 87 weniger als im Jahr zuvor. „Die geänderten Bedingungen am Ausbildungsmarkt haben sowohl die Ausbildungssuchenden, die Arbeitgeber und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit vor hohe Herausforderungen gestellt und die Vermittlung erschwert. Berufsorientierung war nur sehr eingeschränkt möglich und es mussten viele Anliegen überwiegend telefonisch und elektronisch besprochen und geklärt werden. Hier kommt unseren Online-Angeboten eine wichtige Bedeutung zu. Der demographische Wandel lässt sich durch Corona nicht aufhalten. Aktuell und auch zukünftig werden das Erwerbspersonenpotential und das Bewerberpotential um Ausbildung weiter sinken. Die Unternehmen wissen, dass sie mehr ausbilden müssen. Der Ausbildungsmarkt verlangt von allen Beteiligten erhöhte Anstrengungen und fordert uns, neue Wege zu gehen“, erläutert Martin Klebe.

343 Stellen waren Ende September unbesetzt, das sind 87 weniger als im Jahr zuvor. Auf der anderen Seite suchen noch 404 junge Menschen nach einer Ausbildungsstelle. Von diesen Jugendlichen hatten die meisten (172) einen Realschulabschluss, 81 die Fachhochschulreife, 81 einen Hauptschulabschluss und 48 Abitur. Weitere 605 Bewerberinnen und Bewerber haben zum 30.09. nicht mit ihrer Wunschausbildung begonnen, weil sie eine anderweitige Lösung gefunden haben (weiterer Schulbesuch, Praktikum, Studium, soziale Dienste, Auslandsaufenthalt, Arbeitsstelle).

Wer noch eine Ausbildungsstelle sucht, für den hat die Berufsberatung noch aktuelle Angebote. Einige dieser Stellen sind aber auch schon für das nächste Jahr. Aktuell werden in den drei Städten für das noch laufende Ausbildungsjahr Auszubildende in folgenden Berufsgattungen gesucht:

  • Remscheid: (86 freie Ausbildungsstellen): Verkauf; Kaufleute im Handel; Maler; Sanitär, Heizung, Klimatechnik; Friseurgewerbe
  • Solingen: (91 freie Ausbildungsstellen): Verkauf; Kaufleute im Handel; Büro und Sekretariat; Metalloberflächenbehandlung
  • Wuppertal: (166 freie Ausbildungsstellen): Zahnmedizinische Fachangestellte; Kraftfahrzeugtechnik; Post- und Zustelldienste; Verkauf; Rechtsanwalt-/Notar Fachkraft. Jugendlichen, die jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2020 sind, rät Martin Klebe dringend, Alternativen in Erwägung zu ziehen und sich beraten zu lassen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal bietet Jugendlichen in allen drei Städten vor Ort ihre telefonische Berufsberatung an. Den Termin für ihr Beratungsgespräch können Ausbildungssuchende telefonisch über die kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 00 vereinbaren.

Der Ausbildungsmarkt in Remscheid: In den vergangenen zwölf Monaten wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 735 Ausbildungsstellen für Remscheid gemeldet. Dies sind 86 (10,5 Prozent) weniger Stellen als im letzten Jahr. Ende September waren in Remscheid noch 86 Ausbildungsstellen frei, das sind 23 (-21,1 Prozent) weniger als im letzten Jahr. In diesem Jahr meldeten sich 658 Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 217 (24,8 Prozent) Jugendliche weniger als im letzten Jahr. Damit ist die Bewerberzahl am stärksten in Remscheid rückläufig. Eine Ausbildungsstelle suchten Ende September noch 60 Jugendliche, das sind 3 (-4,8 Prozent) weniger als im letzten Jahr.

Auch in diesem Jahr ist die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck in Remscheid mit Abstand am günstigsten. Hier kommen auf 100 Bewerber rechnerisch rund 112 Ausbildungsstellen, 2019 waren es 94 Stellen.

Zur Fotopirsch ins Reich der Pilze

Kremplinge, Gelbfüße, Helmlinge, Becherlinge, Stäublinge, Glucken, Porlinge, Tintlinge, Hallimasch - nur ein paar Namen aus dem großen Reich der Pilze.  Etwa 100.000 Arten bevölkern unseren Planeten. Biologisch sind sie der Tierwelt näher zuzuordnen als der Pflanzenwelt.Es ist "Pilzzeit",  und die weit verzweigten unterirdischen Myzele schieben gerade ihre Fruchtkörper dem Sonnenlicht entgegen. Und vor die Kamera des  Fotografen. Wer dazu nicht gehört? Der Pilz in der Mitte unten. Er wächst aus einem Baum. Übrigens: Nicht alles, was Sie hier sehen, wäre essbar, wenn Sie es bei einer Pilzsuche finden.

 

Bauarbeiten schränken die Linien S7 und S9 ein

Pressemitteilung der Abellio Rail NRW GmbH

In den Nächten von Sonntag, 1., auf Montag, 2. November, sowie von Sonntag, 8., auf Montag, 9. November, jeweils von 22.50 bis 5 Uhr, ist die Strecke zwischen Velbert-Langenberg und Wuppertal-Oberbarmen aufgrund von Bauarbeiten durch die DB Netz AG gesperrt. Aus diesem Grund entfallen im angegebenen Zeitraum die Fahrten der Linien S 7 und S 9 von Abellio auf den Abschnitten Velbert-Langenberg bis Wuppertal Hbf. (S 9) und Wuppertal HBF bis Wuppertal-Oberbarmen (S 7). Die betroffenen Fahrten der Linie S 7 beginnen und enden in Wuppertal-Oberbarmen. Die betroffenen Fahrten der Linie S 9 beginnen und enden in Velbert-Langenberg. Der Frühzug 30907 (S 9, 4:53 Uhr ab Wuppertal Hbf.) erhält voraussichtlich sieben Minuten Verspätung. Für die Ausfälle wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. Die Busse halten, bezogen auf die S 7, an den Haltepunkten Wuppertal Hbf.: Hauptbahnhof Bussteig 6; Wuppertal-Unterbarmen: Völklinger Str.; Wuppertal-Barmen: Barmen Bf. Bussteig 3; Wuppertal-Oberbarmen: Oberbarmen Bf. Bussteig 8; Wuppertal-Ronsdorf: Ronsdorf Bf.; Remscheid-Lüttringhausen: Lüttringhausen Bf. (Barmer Str.); Remscheid-Lennep: Lennep Bf. Und Remscheid Hbf.: Hauptbahnhof.

Zur Sicherstellung der letzten Reisekette des Tages wird zudem eine SEV-Fahrt von Velbert-Langenberg nach Wuppertal und bei Bedarf weiter bis Remscheid eingerichtet. Die Fahrzeit kann sich durch die Nutzung des SEV verlängern. Die aktuellen Fahrpläne sind online unter www.abellio.de im Bereich „Verkehrsmeldungen“ abrufbar.

Siegerbank wurde speziell für Senioren entwickelt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit 29,9 Prozent der 1.154 gültigen Stimmen hat sich die Bank 5 „Baden Baden L“ des Unternehmens Nordbahn gegen acht Konkurrenten durchgesetzt. Zu diesem Ergebnis kam die sechswöchige digitale und analoge Abstimmung, die am 23. Oktober endete. Auf den weiteren Plätzen landeten die Bank 6 („Juno“, 19,06 %) und die Bank 1 („Folk“, 11,7 %). In mehreren Schritten, beginnend ab März/April 2021, werden rund 40 Bänke „Baden Baden L“ auf der gesamten Alleestraße aufgestellt. Diese Maßnahme, mit der die Stadtverwaltung die Aufwertung der Aufenthaltsqualität beabsichtigt, ist Teil des Revitalisierungskonzeptes der Innenstadt Remscheid,

Die Siegerbank in Daten und Fakten: Sitzhöhe: 49 cm, Sitzlänge: 180 cm, Gesamthöhe: 92 cm, Gesamtlänge: 195 cm, Gesamttiefe: 59 cm, Gewicht: 62 kg, Bankgestell bestehend aus einer verschweißten Konstruktion von feuerverzinkten und pulverbeschichteten Flachstahl.

Die Bürgerinnen und Bürger Remscheids haben sich für eine Bank entschieden, die speziell für Bedürfnisse der älteren Bevölkerung entwickelt wurde, aber zugleich mit ihrer Optik alle Bevölkerungsgruppen anspricht. Der Erfolg und das positive Feedback des breitaufgestellten Beteiligungsverfahrens über das Internet und vor Ort bekräftigt die Stadtverwaltung, in Zukunft häufiger auf digitale Beteiligung zu setzen, wie bereits das Verfahren zu den Vorbereitenden Untersuchungen zeigt.

Corona: Infektionsgeschehen ist bedrohlich

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die neue Coronaschutzverordnung NW tritt am Montag, 2. November, in Kraft. Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid gilt weiterhin (bis 5.11.) in den Punkten, die über die Regelungen der Corona-Schutzverordnung NW hinausgehen. Über das mögliche Erfordernis weiterer örtlichen Zusatzregelungen wird der Remscheider Corona-Krisenstab Anfang nächster Woche entscheiden.

Der Corona-Krisenstab richtet in diesem Zusammenhang den dringenden Appell an die Bürgerinnen und Bürger, bereits ab sofort ihre Verhaltensweisen und Kontakte an die ab 2. November gültige Coronaschutzverordnung anzupassen. Diese Dringlichkeit der Verhaltensanpassung leitet sich aus dem besonders hohen Grad der Infektionen in Remscheid – wir zählen zu den zehn Städten in NRW mit dem bedrohlichsten Infektionsgeschehen – und der nur noch sehr geringen Kapazitäten unseres Gesundheitssystems ab, die keine zusätzlichen Infektionen bei einer ohnehin exponentiell steigenden Infektionsrate in Remscheid verkraften werden.

Deshalb erwartet der Krisenstab von den Remscheider*innen, dass sie schon am Wochenende möglichst zu Hause bleiben oder die schöne Natur dort genießen, wo keine Menschenansammlungen stattfinden und der Mindestabstand gesichert ist. Es gilt unbedingt und unmittelbar, notwendige Kontakte zu meiden, sich nur zur Versorgung mit dem Nötigsten in die Öffentlichkeit zu begeben, keine Partys zu feiern, Halloween ausfallen zu lassen, Individualsport zu machen und die Corona-Regeln strikt einzuhalten.

Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus: „Wenn wir uns alle ab sofort und dann über die kommenden vier Wochen stark zurücknehmen und einen starken Rückgang der Neu-Infektionen hinbekommen, wird eine angemessene Normalität hiernach wieder möglich sein. Deshalb geht es jetzt darum, die Neuinfektionen drastisch in Remscheid runterzufahren. Es zählt das Verhalten jedes Einzelnen.“

LA-Zustellung über externen Dienstleister

Pressemitteilung des Verlags des Lüttringhauser Anzeigers (LA)

Leider geistert derzeit durch die sozialen Medien, dass der LA/Lennep im Blick Ende November eingestellt wird. Dies ist definitiv falsch. Eine Veränderung wird es nur bei der Zustellung in Lüttringhausen geben. Corona macht die Zeitungsherstellung nicht einfacher. Dies betrifft auch die Verteilung. Wir hatten in der letzten Zeit in vielen Bezirken mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen, nicht zuletzt bedingt durch Quarantäne und Krankheitsfälle bei unseren Boten. Dies bindet in unserer Geschäftsstelle enorme Kräfte. Daher werden wir im Vertrieb in Lüttringhausen einen externen Dienstleister beauftragen, der mehr personelle Kapazitäten für eine konstante Verteilung mitbringt. Bei unseren zahlreichen fleißigen und zuverlässigen Zustellerinnen und Zustellern bedanken wir uns ganz herzlich. Wir wissen, dass Veränderungen immer zu Verunsicherungen führen. Aber wir versichern Ihnen, dass wir als Verlag mehr denn je auch in schwierigen Zeiten daran interessiert sind, den LA/Lennep im Blick weiterhin erscheinen zu lassen. Leider sehen wir für den Moment keine andere Möglichkeit als die der Veränderung. (LA Verlags-GmbH, Geschäftsführung)

"Die Maßnahmen tun weh, sind aber notwendig!"

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven

Zu einer Sondersitzung kam heute der nordrhein-westfälische Landtag zusammen. Dabei ging es um den Beschluss einer "pandemischen Lage", die in Nordrhein-Westfalen wieder festgestellt werden soll. Sie rechtfertigt außerordentliche Eingriffe, zum Beispiel die Beschlagnahmung von medizinischen Geräten im Katastrophenfall. Grund dafür sind die steigenden Infektionszahlen, die heute wieder ihren Höhepunkt erreicht haben. Dazu erklärt Jens-Peter Nettekoven: "Die Beschränkungen, die ab kommenden Montag landesweit gelten, tun uns allen weh. Sie sind vor allem eine nationale Kraftanstrengung für unsere Kultur- und Veranstaltungsbranche, die Gastronomie, den Mittelstand. Die Beschränkungen sind außerdem ein scharfer Einschnitt in individuelle Grundrechte. Doch sie sind leider nötig. Wir müssen das, was uns am wichtigsten ist, um jeden Preis schützen: Die Gesundheit von unseren Nächsten! Deswegen sind die kommenden vier Wochen so entscheidend. Wie werden wir das Weihnachtsfest verbringen? Wie kommen wir durch die kalten Monate? Wir alle müssen Verzicht üben und Kontakte vermeiden, wo es eben geht - und das besser gestern als heute, besser schon am kommenden Wochenende, als erst am kommenden Montag. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, hat in seiner emotionalen Rede gestern unterstrichen, dass gerade die Einigkeit der Regeln in den Bundesländern zeigen soll, dass für ganz Deutschland gilt: Leben schützen hat jetzt oberste Priorität! Wir alle wären gut darin beraten, uns dies zu verinnerlichen.".

Die bundesweite Coronaschutzverordnung gilt ab dem 2. November. Bei dem bevorstehenden "Lockdown Light" werden die Gastronomie,rt- und Freizeitbetriebe sowie Unterhaltungsveranstaltungen und Hygienebetriebe geschlossen. Des Weiteren dürfen sich nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Einzelhandelsgeschäfte sollen unter Auflagen geöffnet werden dürfen. Ebenfalls geöffnet bleiben Schulen und Kitas. Die Maßnahmen sind auf vier Wochen begrenzt.

Teo Otto Theater bleibt im November geschlossen

Dieser Termin (wie auch alle weiteren bis Monatsende)  muss leider coronabedingt entfallen!

Donnerstag, 5. November, 19.30 Uhr
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi

Compagnia d´Opera Italiana di Milano / Bergische Symphoniker. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Eine Koproduktion mit der Staatsoper Rousse
Ein schillernder Hofnarr, ein dunkler Meisterassassine und ein finsterer Auftrag: Töte den Herzog. So beginnt eine Geschichte von Liebe und Leidenschaft, die blutig endet. „Rigoletto“ begründete neben dem Troubadour und La Traviata Verdis Weltruhm. In relativ kurzer Zeit vollendete der Komponist die Vertonung des Dramas „Le roi s’amuse“ von Victor Hugo über Verführung, Rache und Liebe .

Karten 39 Euro (Kat. 4 S); Jugendticket 6,50 €; Wahlabo

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Impuls zur Vitalisierung der unteren Alleestraße

Die untere Alleestraße soll lebendiger werden: Wegen „seit Jahren bestehender räumlicher Engpässe der VHS“, die sich durch coronabedingter Kursteilungen noch verschärft hätten, will die Stadt für die Volkshochschule im zweiten Obergeschoss der „Allee-Arkaden“ für einen Zeitraum von zehn Jahren knapp 1.200 m² anmieten. Rund 630 m² entfallen auf sieben Schulungsräume, knapp 244 m² auf Büros, Beratungs-, Sozial- und Materialräume. Hinzu kommen verschiedene Sanitärbereiche, die Flure und ein Technikraum. Zwischen 9 und 17.30 Uhr werden sich künftig werktäglich rund 150 VHS-Teilnehmende in den „Allee Arkaden“. Hinzu kommen pro Woche 150 bis 150 Besucher/innen von Abend- und Wochenendkurse. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz: „Mit gut 900 Belegungen pro Woche wäre eine größtmögliche Auslastung der Räumlichkeiten gegeben. Das bedeutet einen ersten Impuls zur Vitalisierung der unteren Alleestraße!“

Mietzins, Nebenkosten und Unterhaltsreinigung summieren sich pro Jahr auf 174.000 Euro. Für die Ausstattung der Schulungs- und Lehrräume mit Tischen, Stühlen, Tafeln und Schränken sind einmalig 45.500 Euro vorgesehen. Im Mietzins sei berücksichtigt, dass die erforderlichen Umbauarbeiten durch den Eigentümer erfolgen, teilte die Verwaltung auf Anfrage mit. Im nichtöffentlichen Teil der nächsten Ratssitzung stehe die Beschlussvorlage über die Anmietung auf der Tagesordnung. Im Doppelhaushalt 2020/2021 und in der mittelfristigen Finanzplanung seien anfallenden Mehraufwendungen eingeplant.

Geplant ist der Umzug des gesamten VHS-Schulabschlusskursbereich vom derzeitigen Standort Bökerhöhe die Allee Arkaden (einschließlich der vorhandenen Großbildmonitore). Die 2015 bezogenen Schulungsräume im Souterrain der Schule Bökerhöhe seien relativ klein, was dem Bedarf schon „vor Corona“ nicht entsprochen habe. „Jetzt erweisen sich die Räume angesichts einzuhaltender Schutz- und Abstandsregelungen als ein grundlegendes Problem“, sagt Stadtkämmerer Sven Wiertz. „Vor allem aber sind die Unterrichtsräume nicht barrierefrei erreichbar, so dass die Angebote des Zweiten Bildungswegs nicht mehr allen Interessierten offenstehen. Auch gibt es keine Beratungs- und EDV-Räume, in denen die Schülerinnen und Schüler adäquat auf die heutige in vielerlei Hinsicht digitale Berufswelt vorbereitet werden können.“ 

Neben dem so genannten ZBW-Bereich (= Zweiter Bildungsweg) sollen die Integrationskurse mit Kinderbetreuung in den neuen zusätzlichen Räumlichkeiten stattfinden, ebenso die VHS-Fremdsprachenkurse, die derzeit noch im alten Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung an der Stuttgarter Straße stattfinden, dessen Tage gezählt sind. Hinzu kommen sollen 15 Integrationskurse mit Kinderbetreuung. Diese wurden bis 2018 im Gebäude Alleestraße 64 angeboten, nach Abmietung dieses Gebäudes im ehemaligen Schulgebäude Hölterfeld. Dieser Standort in innerstädtischer Randlage hat sich jedoch als ungeeignet erwiesen. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sei schlecht und der Weg mit kleinen Kindern und Kinderwagen äußerst beschwerlich, beklagten sich Teilnehmende.

Ferner sollen die neuen Räume an der unteren Alleestraße auch für VHS-Entspannungskurse, BürgerKolleg-Schulungen sowie regelmäßige Fortbildungen für Mitarbeiterinnen in der Kindertagespflege genutzt werden. Ein Großteil dieser Kurse findet derzeit in der Zentralbibliothek (Lernzentrum, Konferenzraum und/oder Foyer) statt, was bedeutet, dass diese Bereiche weder für eigene Besprechungen des FD 1.44 (Konferenzraum), noch für Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek (Lernzentrum, Foyer) zur Verfügung stehen. Dies habe die Attraktivität der Bücherei erheblich eingeschränkt, argumentierte Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums.  Und seit Umbau des VHS-Yogaraums im Untergeschoss des Ämterhaus zu Büros fehle es auch an Räumen für Entspannungskurse.

Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich weiter

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„In den drei Städten des Bergischen Städtedreiecks sind Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Auch die Entwicklung der Zugänge in Arbeitslosigkeit ist in allen drei Städten einheitlich. Gegenüber dem Vormonat haben sich zwar mehr Menschen neu arbeitslos gemeldet, im Vergleich zum Oktober 2019 waren es aber deutlich weniger. Aktuell ist die Arbeitslosigkeit in Solingen und Wuppertal noch immer rund 30 Prozent höher als vor einem Jahr, in Remscheid circa 15 Prozent. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit waren in Remscheid und Wuppertal jeweils größer als die Zugänge in Arbeitslosigkeit. In Solingen haben sich etwas mehr Menschen neu arbeitslos gemeldet, als eine neue Arbeitsstelle gefunden haben.
Mit dem Herbst kehrt die Dynamik in den Arbeitsmarkt zurück. So konnten im abgelaufenen Monat erneut rund 1.900 zuvor Arbeitslose eine Beschäftigung aufnehmen, das sind fast 400 mehr als im Oktober 2019. Die Entwicklung der Stellenangebote im Städtedreieck bleibt uneinheitlich. Während in Solingen gegenüber dem Vormonat deutlich mehr Stellen gemeldet wurden, blieben sie in Remscheid und vor allem in Wuppertal unter dem Vormonatsniveau“, beschreibt Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 1.237 (-3,8 Prozent) auf 31.103 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 6.403 Menschen (+25,9 Prozent) mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,4 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 7,5 Prozent (7,9 Prozent in Remscheid, 9,4 Prozent in Wuppertal). Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 3,6 Prozent (-32 Stellen) niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat wurden 27 (-3,1 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. In folgenden Berufsgruppen wurden die meisten Stellen neu gemeldet: Metallbearbeitung, Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Erziehung, Arzt- und Praxishilfen, Maschinenbau- und Betriebstechnik, Verkauf, Büro und Sekretariat, Energietechnik und Kunststoffherstellung

Kurzarbeit im Bergischen Städtedreieck: Aktuell kommt es zu Verzögerungen im Hinblick auf die für September gestellten Anträge auf Auszahlung von Kurzarbeitergeld (Kug). Bei vielen Betrieben, die im Frühjahr für einige Monate Kurzarbeit angezeigt hatten, enden jetzt die seinerzeit bewilligten Kug-Zeiträume. Viele Unternehmen müssen Verlängerungsanzeigen stellen, was zu einem erhöhten Bearbeitungsvolumen geführt hat. Hierüber hinaus wurden zur Vermeidung von Leistungsmissbrauch die Prüfroutinen bei Anzeigen und Anträgen verstärkt.
Von Anfang März bis Ende Oktober sind im Agenturbezirk insgesamt rund 6.500 Anzeigen auf Kurzarbeit für knapp 100.000 Personen eingegangen. Den Agenturen für Arbeit stehen bislang Daten über die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit im April zur Verfügung. Im Agenturbezirk hatten im April insgesamt 4.298 Betriebe für 43.801Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Am stärksten von Kurzarbeit betroffen waren Verarbeitendes Gewerbe (680 Betriebe), Gastgewerbe (539 Betriebe),,Gesundheits- und Sozialwesen (437 Betriebe), sonstige Dienstleister (391) und Baugewerbe (271 Betriebe).

Der Arbeitsmarkt in Remscheid: Von Anfang März bis Ende Oktober sind in der Agentur für Arbeit Remscheid insgesamt rund 1.300 Anzeigen auf Kurzarbeit für knapp 22.000 Personen eingegangen. Im April  haben im Agenturbezirk insgesamt 809 Betriebe für 9.293 Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Aktuell sind in Remscheid 4.709 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 140 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sind es 604 Personen (+14,7 Prozent) mehr. Im Oktober meldeten sich 756 Personen neu oder erneut arbeitslos, 894 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Stellenangebote: Im Oktober 2020 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 190 neue Stellen gemeldet, 47 (-19,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 703 (-25,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 934 offene Stellen. Das sind 38 mehr als im Vormonat und 182 weniger als im Vorjahresmonat.

Jugendarbeitslosigkeit: Aktuell sind 419 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen – im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (-3,9 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 25 Personen (+6,3 Prozent) gestiegen.

Langzeitarbeitslose: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.827 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 362 (+24,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 87,5 Prozent (1.599 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Aktuell sind das 6.122 Personen; 185 weniger als im Vormonat und 103 Menschen (+1,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr.