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124 Mitbürger an Corona verstorben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auch heute gibt es bedauerlicherweise einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 zu vermelden. Eine 87-jährige Remscheiderin ist mit der Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 126 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.361 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.111 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 124 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 431 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 74.5 (Tendenz sinkend). Die Krankenhäuser melden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter sechs intensivpflichtige Behandlungen (zwei beatmet).

Wochenrückblick vom 25. bis 31. Januar 2021

 

Souterrain-Wohnung vorerst unbewohnbar

Gestern gegen 19:09 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid die Meldung über einen Brand im Kellergeschoss / Souterrain einer Reihenhaushälfte im Klauser Feld ein. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte umgehend mit Parallelalarmierung der Löscheinheit Lüttringhausen zur Einsatzstelle aus. Vor Ort eingetroffen waren die Bewohner des betroffenen Hauses bereits in Sicherheit, nicht zuletzt durch die frühzeitig angeschlagenen Heimrauchmelder. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten über zwei Hauszugänge parallel zum Brand der Souterrainwohnung vor und konnten eine Brandausbreitung auf den Raum mit dem Brandherd begrenzen. Durch die starke Rauch- und Rußentwicklung wurde allerdings weitere Räume des Hauses betroffen. Das Feuer hatte zudem zu einem Wasserrohrbruch gekommen, der von der Feuerwehr gestoppt werden konnte. Das Haus gilt vorerst als unbewohnbar, beide Bewohner kamen bei Familienangehörigen unter. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Ein Stadtgarten mit Freilichtbühne und „Trinkhalle"

Lenneps einstiger Stadtgarten.

Vom Lenneper Stadtgarten, hier um 1900, ist nichts geblieben außer Erinnerungen und die Straßenbezeichnung „Zum Stadtgarten". Dabei hatten die Lenneper in dem Buch „Der Landkreis Lennep und seine Gemeinden" aus dem Jahr 1928 noch ausgiebig Reklame für ihren Stadtgarten gemacht. Eine Freilichtbühne und eine „Trinkhalle" waren das Kernstück des Stadtgartens. Verbunden durch Spazierwege und mit manch „lauschigen" Ecken bot er den Lennepern Raum für Entspannung. Wo heute der Waldfriedhof zwischen Schwelmer und Hackenberger Straße, die damals nur ein Weg mit schwarzer Asche war, lag Lenneps Ruhezone. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

135.000 FFP2 für Lehrkräfte und OGS-Personal

Marcel Engelhardt (Feuerwehr Remscheid) und Steffen Stratmann (Schulamt)bei der Maskenausgabe. Foto: Thomas E. Wunsch.Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Hilfe des Finanzbudgets, das das Bildungsministerium NRW der Stadt Remscheid zur Anschaffung von kostenfreien FFP2-Masken für die 1.500 Lehr- und OGS-Kräfte (Quelle: amtliche Schuldaten 2019/2020) zur Verfügung gestellt hat, hat die Feuerwehr Remscheid gestern 135.000 FFP2-Masken an Vertreterinnen und Vertreter aller Remscheider Schulen ausgegeben. Mitte vergangener Woche hatte der städtische Fachdienst Schule und Bildung von der Bezirksregierung Düsseldorf die Mitteilung darüber erhalten, welches Budget vor Ort für die Versorgung der Lehrkräfte und des OGS-Personals bereitgestellt wird. Auf dieser Grundlage hatte die Feuerwehr Remscheid 135.000 FFP2-Masken beschafft. Die Lieferung war Mitte dieser Woche angekommen. Eine Ausgabe der Masken an Vertreterinnen und Vertreter der Schulen erfolgte gestern Morgen auf dem Gelände der Feuerwehrleitstelle Auf dem Knapp. Die Masken werden in den nächsten Tagen innerhalb der Schulen weiterverteilt. Alle Lehr- und OGS-Kräfte erhalten auf diesem Wege 90 kostenfreie FFP2-Masken – das sind zwei Masken pro Tag bis Ende März.

Verhaltener Jahresbeginn auf dem Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Januar hat sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat deutlich erhöht. „Ursächlich hierfür sind zum einen saisonal erhöhte Arbeitslosmeldungen zum Jahreswechsel und zum anderen ein deutlicher Rückgang der Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen", fasst der Leiter der bergischen Agentur für Arbeit, Martin Klebe, den arbeitsmarktlichen Start in das neue Jahr zusammen. In der Grundsicherung in Wuppertal trug der über den Jahreswechsel deutlich verringerte Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wesentlich zum Anstieg der Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent im Dezember auf 10,4Prozent im Januar bei. Demgegenüber hat der verhaltene Anstieg der Arbeitslosigkeit in Solingen und Remscheid die üblichen saisonalen Gründe. Allerdings muss für alle drei Städte festgehalten werden, dass der Stellenzugang weit unterhalb des Vorjahresmonats liegt.

Die geringe Anzahl an neuen Stellen hat ihre Ursache im aktuellen Lock Down. Erfreulicherweise hat sich die Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum Dezember nicht erhöht, es kann vielmehr festgehalten werden, dass sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahr im Januar weiter verringert hat.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit im Städtedreieck um 1.666 (5,7 Prozent) auf 31.098 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr sind 4.428 Menschen (+16,6 Prozent) mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,4 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquoten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bereich der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Dabei reichte die Spanne der Quoten im Januar 2021 von 8,1 Prozent in Remscheid bis 10,4Prozent in Wuppertal. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 33,2 Prozent (-285 Stellen) niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat wurden 168 (-22,7 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. In folgenden Wirtschaftsgruppenwerden Arbeitskräfte gesucht: Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung Maschinenbau- und Betriebstechnik Büro und Sekretariat . Knapp 40 Prozent der neu gemeldeten Stellengesuche stammen von Arbeitnehmerüberlassungen.

Von Anfang März 2020 bis Ende Januar 2021 sind im Agenturbezirk insgesamt rund 7.700 Anzeigen auf Kurzarbeit für über 110.000 Personen eingegangen. Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Monaten. Die Arbeitgeber haben bis zu drei Monate Zeit, den Abrechnungsantrag zu stellen. Im Juli 2020 haben im Agenturbezirk 2.567Betriebe für 26.132Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Folgende Wirtschaftsabschnitte waren im Juli am stärksten von Kurzarbeit betroffen: Verarbeitendes Gewerbe (14.253Betriebe), Kfz-Handel (3.426 Betriebe), Gastgewerbe (1.280Betriebe), Immobilien (1.274 Betriebe), Arbeitnehmerüberlassung (1.217 Betriebe). Die Kurzarbeiterquote stellt den Anteil der Kurzarbeit an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten dar. Sie betrug im Juli 2020 11,6 Prozent.

„Coronabedingt sind persönliche Kontakte derzeit nur stark eingeschränkt möglich. Telefonisch und online sind wir natürlich für unsere Kundinnen und Kunden da! Wir beraten und beantworten Fragen rund um Arbeit und Ausbildung. Persönliche Vorsprachen sind derzeit aber nur auf Einladung durch uns möglich,“ so Agenturchef Klebe. Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube. Hinweise zu den Filmen und viele weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseiteArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

„Ernst Hasenclever – von Remscheid nach Brasilien“

(Mit freundlicher Genehmigung des Bergischen Verlages, Remscheid.
Auszüge aus Jörg Holtschneiders„Ernst Hasenclever – von Remscheid nach Brasilien“, Bergische Monographie,
Band 2; 235 Seiten, kartoniert mit Klappen; ISBN: 978-3-943886-69-6; 1. Auflage 2014; © Bergischer Verlag)

Acht neue Bankkaufleute bei der Voba

Pressemitteilung der der Volksbank im Bergischen Land

Die Abschlussprüfung unter Corona-Bedingungen –diese besondere Herausforderung haben alle acht Azubis des Volksbank-Ausbildungsjahrgangs 2018 in dieser Woche mit Bravour gemeistert. „Mitglied der Volksbank-Familie waren Sie ja schon, jetzt freuen wir uns, dass Sie bei uns bleiben und einen neuen Lebensabschnitt hier im Haus beginnt“, sagten die Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney und gratulierten ihren jungen Kollegen. Und auch das unter bisher nicht gekannten Umständen: Die kleine Gratulationsrunde fand mit viel Abstand im Casino der Bank statt, Blumen, Zeugnisse und ein kleines Präsent fanden die Ex-Azubis auf ihren Tischen, das gemeinsame Anstoßen mit einem Glas Sekt oder O-Saft musste ausfallen.

„Sie haben alle Voraussetzungen, aus Ihrem Berufsleben etwas Erfolgreiches zu machen“, gab Vorstandsvorsitzender Andreas Otto den jungen Frauen und Männern mit auf den Weg. Für fünf von ihnen beginnt am Montag auf festen Stellen der Arbeitsalltag in den Filialen Solingen-Mitte, Solingen-Ohligs und Wuppertal-Cronenberg sowie im VolksbankDialogTeam, die anderen werden in den kommenden Monaten entscheiden, wie ihr Karriereweg weitergehen soll und bis dahin die Kollegen in den Filialen unterstützen.

Ausbildungsleiterin Ramona Fresen gratulierte ihren Schützlingen zu einer besonderen Leistung: „Sie hatten es schwerer als die Azubis vor Ihnen.“ Im nächsten Ausbildungsjahrgang der Volksbank im Bergischen Land, der im August startet, sind noch Plätze frei. Interessenten wenden sich  an Ramona Fresen unter Tel. RS  6991602 oder E-Mail ramona.fresen@voba-ibl.de.

Impfungen bei der Feuerwehr nicht zu beanstanden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern berichteten die Aktuelle Stunde und die Lokalzeit Bergisch Land darüber, dass sich die Feuerwehr Remscheid, auch leitende Kräfte, unter Umgehung der vom Bund und der Ständigen Impfkommission(STIKO) festgelegten Prioritätenliste bereits hätten gegen Corona impfen lassen. Die Stadt Remscheid und der gesamte Krisenstab verwahren sich gegen diese nicht den Tatsachen entsprechende Berichterstattung. Die DFeuGNRW, Feuerwehrgewerkschaft NRW, (die diese Berichte ausgelöst hatte) widerspricht ebenfalls der Berichterstattung.

Die in den WDR-Berichten aufgestellten Behauptungen sind unwahr und entsprechenden in keiner Weise den Tatsachen und der Rechtslage. Im Gegenteil, Andreas Jedamzik, 1. stellvertretender Landesvorsitzender DFeuGNRW, der gestern Auslöser und Studiogast bei der Berichterstattung des WDR war, hat uns heute Morgen schriftlich mitgeteilt, dass er und die DFeuGNRW ausdrücklich keinerlei Verfehlungen in den Impfabläufen in Remscheid erkennen konnten. Sein Beitrag sollte vielmehr dazu dienen, auf Missstände in anderen Kommunen hinzuweisen. (Die komplette Stellungnahme ist beigefügt).

Die Remscheid zur Verfügung gestellten Impfdosen wurden ausschließlich an Personen der Kategorie 1 (nach STIKO) verimpft. Hierüber hat die Stadt Remscheid jeweils „Spritzen-genau“ in ihren entsprechenden Pressemitteilungen informiert. Alle zugewiesenen Impfdosen wurden an die Bewohner*innen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den entsprechenden Alten- und Pflegeeinrichtungen verimpft. Impfdosen, die nicht vergeben werden konnten, wurden – so ist es in der Impfstrategie von Bund und Land vorgesehen -, an einen im Vorfeld sorgfältig erstellten Pool von Personen der Kategorie 1 vergeben. Hintergrund ist, dass die Impfdosen nicht transportabel sind und nach einigen Stunden unbrauchbar werden.

Dr. Bettina Stiel-Reifenrath, Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), Kreisstelle Remscheid, zeigt sich entsetzt. Die Aussage, dass Führungskräfte der Feuerwehr Remscheid zu Unrecht geimpft wurden, entbehre jeder Grundlage. Als ärztliche Leitung stellt sie auch im Namen aller ärztlicher Leiter der Impfteams klar, dass jede Impfdosis in Absprache nach STIKO-Priorisierung Kategorie 1 verimpft wurde. Gemäß § 2 Nr. 4 der Corona-Impfverordnung sind Mitarbeitende des Impfzentrums (stationär und mobil) ebenfalls der Kategorie 1 zuzuordnen. Ein Impfteam setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der städtischen Verwaltung, Mitarbeiten des Gesundheitsamtes, Einsatzleitern der Feuerwehr, Mitarbeitern der KV, Impfärzten und medizinischen Fachangestellten. Das Impfteam hat unmittelbaren Kontakt zu den zu impfenden Personen und muss und darf selbstverständlich auch geimpft werden. Die Verimpfung von Restdosen an diese Personen, die im Übrigen auch in den jeweiligen Presseveröffentlichungen genannt wurden, steht absolut im Einklang mit der Kategorisierung der Ständigen Impfkommission/des Ethikrates. Es wurden u. a. auch 185 Mitglieder des Rettungsdienstes (Berufsfeuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfall Hilfe, Firma Kißling) mit „Restdosen“ geimpft. Für zehn Rettungsdienstmitarbeiter steht die Impfung noch aus. Die hohe Anzahl der Restimpfdosen in Remscheid beruht übrigens auf einer durch die Kassenärztliche Vereinigung zu verantwortende Fehllieferung, die aber vor Ort verimpft werden musste. Auch hierüber haben wir bereits berichtet.

Der Verwaltungsvorstand und der Krisenstab der Stadt Remscheid, der mit Vertretern von Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr, Verwaltung, EWR GmbH, Krankenhaus und Kassenärztlicher Vereinigung besetzt ist, verwahren sich aufs Schärfste gegen die erhobenen Behauptungen. Hier werden Mitarbeiter der Feuerwehr auf eine nicht hinnehmbare Art verunglimpft, die sich in unserer Stadt seit knapp einem Jahr an sieben Tagen jede Woche – deutlich über ihre Dienstpflichten hinaus – für den Schutz der Risikogruppen in der Corona-Krise einsetzen. Es hat in Remscheid keine ungerechtfertigte Verimpfung von Restdosen außerhalb der von STIKO/Ethikrat festgelegten Kategorie 1 gegeben. Die Stadt Remscheid prüft derweil, ob und wie sie gegen die Berichterstattung des WDR vorgehen wird.

E-Mail von Andreas Jedamzik  vom 29. Januar, 09:11 Uhr, an Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, Guido:

„Der WDR ist am Vormittag des 28. Januar mit den Vorwürfen der nicht regelkonformen Impfungen bei der Feuerwehr Remscheid auf mich zugekommen. Nach Rücksprache mit Mitgliedern in Remscheid konnte ich keinerlei Verfehlungen erkennen, außer dass Remscheid offensichtlich genau so viel Impfdosen erhalten hat, wie alle anderen Gebietskörperschaften.
Dem WDR wurde daraufhin dies auch so mitgeteilt.  Das O-Ton-Gespräch im Studio sollte dann so geführt werden, um wirkliche Missstände in anderen Kommunen (z.B. Köln) anzusprechen. Hier gab es Hinweise, dass Mitarbeiter des Rettungsdienstes nicht geimpft wurden, da Kollegen aus dem Führungsdienst und Krisenstab vorgezogen wurden.
Das Livegespräch im Studio verlief somit anders, als von mir vorbereitet. Den Bericht über Remscheid habe ich in diesem Moment das erst mal gesehen. Im Gespräch habe ich auch immer versucht die Vorgehensweise in Remscheid zu verteidigen, da ich und auch die DFeuGNRW keinerlei Verfehlungen  in dem Impfabläufen in Remscheid sehen. Da die Zusammenarbeit mit dem WDR bisher vertrauensvoller verlaufen ist, habe ich mit einer solchen fragwürdigen journalistischen Arbeit nicht gerechnet. Diese Stellungnahme kann jederzeit für die Richtigstellung in der Presse genutzt werden.“

Raub in der Remscheider Innenstadt

Gestern gegen 10 Uhr kam es in der Remscheider Innenstadt zu einem Raub. Eine 87-Jährige war mit ihrem Rollator auf der Luisenstraße auf dem Heimweg, als ihr eine unbekannte Frau die Tasche entriss. Der älteren Dame gelang es zunächst, ihr Portemonnaie festzuhalten. Bei dem Versuch, ihre nahegelegene Wohnung zu erreichen, folgte ihr die Täterin erneut und nahm ihr auch noch das Portemonnaie ab. Dann flüchtete die etwa 30-Jährige in unbekannte Richtung. Die Räuberin ist circa 165 cm groß und sprach schlecht verständliches Deutsch. Sie trug dunkle Oberbekleidung und eine weiße Mütze mit braunem Rand. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Spitz-Ahorn „Emerald Queen“ kann 200 Jahre alt werden

Nicht nur beim „Ploggen“ sind Mitgliedes BV 1910 unterwegs und sorgen für Sauberkeit, sondern sie setzt auch ein Zeichen während der Corona-Krise. Am Sportplatz Neuenkamp wurde jetzt als Beitrag zur Umwelt ein etwa vier Meter großer Spitz-Ahorn gepflanzt. Den Spitz-Ahorn und das Material stiftete der Sportverein; die professionelle Pflanzung und Pflege sponsort Benjamin Er (Fa. BeTa Galabau). Eigentlich sollte die Pflanzung im Beisein von Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Mitarbeitenden der der KITA Ahörnchen vorgenommen werden; das hat die Corona-Pandemie leider verhindert. Der BV 1910 hatte sich für einen Spitz-Ahorn als Bienennährpflanze  entschieden, zugleich auch ein wertvoller Baum für Schmetterlinge und Falter. Ein Spitz-Ahorn (winterhart bis minus 34,4°C, erreicht Höhen von bis zu 20 Metern und kann bis zu 200 Jahre alt werden mit einer Baumkrone von acht bis  zehn Metern Durchmesser . Berthold Fahl: „Wunderschön ist die Herbstfärbung der Blätter von goldgelb über orange bis purpurbraun.“

Weniger Azubis führt zu größerem Fachkräftemangel

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Die aktuelle Konjunkturumfrage der Bergischen IHK, an der sich diesmal 544 Unternehmen mit insgesamt 18.400 Beschäftigten beteiligt haben, zeigt ein sehr differenziertes Bild: „Die vom zweiten Lockdown besonders betroffenen Dienstleistungsbranchen leiden enorm. Dagegen ist die bergische Industrie auf dem Weg der Besserung und stützt die Konjunktur“, erklärten IHK-Präsident Thomas Meyer und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge in der gestrigen digitalen Pressekonferenz der IHK. Insgesamt habe Anfang 2021 jeder dritte Betrieb angegeben, dass bei ihm die Geschäfte schlecht laufen. Erfreulich sei aber, dass der Anteil der Unternehmen mit guter Geschäftslage auf immerhin 26 Prozent gestiegen sei. Dementsprechend sei auch der Lageindex, der die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen wiedergibt, im Vergleich zum Herbst deutlich gestiegen. Er bleibe aber noch knapp im negativen Bereich.

„Die Industriebetriebe überstehen den zweiten Lockdown bislang besser, weil die internationalen Lieferketten – anders als im Frühjahr letzten Jahres – weitgehend intakt geblieben sind“, unterstreichen die beiden IHK-Vertreter. Damit das so bleibe, sei es extrem wichtig, dass die Grenzen in der Europäischen Union geöffnet blieben. Auch der Großhandel, der wirtschaftlich eng mit der Industrie verflochten ist, befindet sich im Aufschwung. Die im Branchenvergleich beste Geschäftslage weist derzeit das Kreditgewerbe auf, das kriselnde Unternehmen mit Liquidität versorgt. „Dazu zählen unter anderem das Gastgewerbe, die Freizeiteinrichtungen und Teile des stationären Einzelhandels. Vor allem in der Gastronomie bangen viele Unternehmer um ihre Existenz“, so Meyer und Wenge. Die Corona-Krise trifft auch den Verkehrssektor, der deshalb mit seiner wirtschaftlichen Situation überwiegend unzufrieden ist. Die Digitalwirtschaft und das Immobilienwesen vermelden dagegen gute Geschäfte.

Beim Vergleich der drei Städte schneidet Solingen derzeit am besten ab. Das liege auch an der dort starken Schneidwaren- und Besteckindustrie, die von einer guten Auftragslage berichtet. An zweiter Stelle steht Remscheid und Schlusslicht ist diesmal Wuppertal. Grund dafür sei der vergleichsweise hohe Anteil von Dienstleistungsunternehmen in der Schwebebahnstadt. Sehr uneinheitlich sind auch die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate. Optimisten und die Pessimisten halten sich in etwa die Waage. Hier zeigt sich die Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Pandemie. Diese belastet zudem das Investitionsklima. Die Angaben der Unternehmen deuten darauf hin, dass sie per Saldo ihre Investitionsausgaben auf unverändert niedrigem Niveau halten wollen. Die Kurzarbeit werde zwar weiter zurückgehen, die Unternehmen werden voraussichtlich aber auch kaum neue Arbeitsplätze schaffen.

Gut ein Viertel der Ausbildungsbetriebe beabsichtigt, 2021 weniger Auszubildende einzustellen als im Vorjahr. Nur 13 Prozent wollen ihre Zahl aufstocken. Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl der Unternehmen, die unter einem Fachkräftemangel leiden, wieder zu. „Die Corona-Krise droht daher auch das Fachkräfteproblem zu verschärfen“, so Meyer und Wenge.