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Bundes-Notbremse entfällt ab Mittwoch

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem Remscheid an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenz von 100 unterschritten hat, gelten die Vorgaben der Bundesnotbremse ab Mittwoch nicht mehr; vielmehr gelten dann die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW. Bereits ab morgen wird die Maskenpflicht in der Innenstadt ausgesetzt. Für die Remscheider Schülerinnen und Schüler geht es ab dem 2. Juni wieder in den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke. Die Kitas wechseln ab dem 7. Juni landesweit zurück in den Regelbetrieb. Nach einer tagesaktuellen Festlegung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales entfällt in Remscheid ab dem 02.06.2021 die Bundes-Notbremse und Remscheid wird der Inzidenzstufe 3 zugeordnet. Voraussetzung dafür war, dass der Inzidenzwert in Remscheid an fünf Werktagen in Folge unter 100 lag. Ab Mittwoch, 2. Juni, gelten damit in Remscheid die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW – Inzidenzstufe 3 (100-50,1). Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Kontaktbeschränkungen siehe § 4 CoronaSchVO): Die Ausgangssperre entfällt! Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus zwei Haushalten erlaubt. Präsenzunterricht ist im Freien ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten möglich. Innen ist Präsenzunterricht nur mit negativem Testergebnis erlaubt. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit maximal fünf Personen erlaubt.
  • Kinder-/ Jugendarbeit (siehe § 12 CoronaSchVO): Gruppenangebote sind innen mit 10 und außen mit 20 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Test erlaubt. Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Test möglich.
  • Kultur (siehe § 13 CoronaSchVO): Veranstaltungen sind außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 250 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen kann ohne Personenbegrenzung stattfinden. Innen ist das mit 20 Personen, einem negativen Test und ohne Gesang/Blasinstrumente möglich.
  • Sport (siehe § 14 CoronaSchVO): Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen ist erlaubt. Freibäder können für die Sportausübung (keine Liegewiesen) mit negativen Tests geöffnet werden. Außen sind bis zu 500 Zuschauer erlaubt, wenn  negative Tests und ein Sitzplan vorliegen - auch ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung.
  • Freizeit (siehe § 15 CoronaSchVO): Die Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen ist erlaubt, sofern negative Tests vorliegen. Hierzu zählen u.a. Minigolfanlagen, Kletterparks, Hochseilgärten. Freibäder dürfen für den Sportbetrieb mit negativen Tests öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen (in den Außenbereichen) sind mit negativen Tests erlaubt.
  • Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist (siehe § 16 CoronaSchVO): Einzelhandel, der nicht zur Grundversorgung zählt, kann stattfinden ohne click & meet und ohne vorherigen Test. Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 20 qm.
  • Messen/Märkte (siehe § 16 CoronaSchVO): Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept sind möglich.
  • Gastronomie (siehe § 19 CoronaSchVO): Die Außengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests und eine Platzpflicht gegeben ist. Das Umkreis-Verzehrverbot fällt weg.
  • Beherbergung/Tourismus (siehe § 20 CoronaSchVO): „Autarke“ Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) sind mit einem negativen Test möglich. Hotels dürfen ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Das gilt auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.
  • Tagungen, Kongresse, private Veranstaltungen und Party sind weiterhin nicht zulässig.
  • Maskenpflicht Innenstadt: Die seit Herbst letzten Jahres in bestimmten Teilen der Remscheider  Innenstadt geltende Maskenpflicht endet morgen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid zum Zwecke der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  wurde per Allgemeinverfügung veröffentlicht in einem Sonderamtsblatt aufgehoben: https://remscheid.de/rathaus-und-politik/medienpool/dokumente050/0.02-2021-Amtsblatt-Nr.20-31Mai-Sonderausgabe.pdf. Die entsprechenden Schilder und Hinweistafeln werden kurzfristig entfernt.
  • Schulen in Präsenz: Mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 kehren auch die Schulen wieder in den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke zurück. Details zur näheren Ausgestaltung finden sich auf den Informationsseiten des Schulministeriums NRW: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-31-mai-2021 Hygienevorgaben, Masken- und Testpflicht gelten weiter. Im Laufe des heutigen Tages wurde zwischen der Stadt Remscheid, der Schulaufsicht bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Schulministerium NRW geklärt, dass die Remscheider Schulen grundsätzlich ebenfalls ab Mittwoch in den Präsenzunterricht starten. In Ausnahmefällen sind schulspezifische Sonderregelungen möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler werden gebeten, auf die entsprechenden Informationen der jeweiligen Schule zu achten.
  • Kitas in Regelbetrieb: Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestelle wechseln am 07.06.2021 landesweit wieder in den Regelbetrieb: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20210526_offizielle_information_betrieb_ab_7._juni_2021.pdf.

Aussicht: Erreicht die Stadt Remscheid nun einen stabilen Inzidenzwert zwischen 35,1 und 50 tritt die Inzidenzstufe 2 mit weiteren Öffnungen in Kraft – auch hierzu muss der maßgebliche Wert (unter 50) wieder an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht werden. Detaillierte aktuelle Informationen zu den rechtlichen Vorgaben finden sich auf den Seiten des Landes NRW: Coronaschutz - die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Regelungen in Nordrhein-Westfalen | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

Bergischer Rat startete in die zweite Legislaturperiode

Die konstituierende Sitrzung des Bergischen Rates.Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH 

Der Bergische Rat tagte am 28. Mai erstmals in seiner neuen Zusammensetzung. Auf der Tagesordnung standen Berichte zu den Projekten der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) sowie ein Austausch über Auftrag und Aufgabenspektrum des Gremiums. Nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr hatte sich der Bergische Rat neu formiert: In das Gremium werden 50 Vertreter*innen der Stadträte entsandt. Neben vielen vertrauten Gesichtern konnte der wiedergewählte Vorsitzende des Rates, Klaus Jürgen Reese (SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal), zahlreiche neue Mitglieder begrüßen. Die aktuelle Besetzung des Bergischen Rats ist hier einzusehen: https://bergische-gesellschaft.de/organisation/

In der konstituierenden Sitzung, die auf Grund der Corona-Vorschriften ohne Öffentlichkeit stattfand, lud der Geschäftsführer der BSW, Stephan A. Vogelskamp, die Ratsmitglieder ein, Impulsgeber für die Arbeit der Bergischen Gesellschaft zu sein, ebenso „Türöffner“ für die politische Arbeit in den drei Kommunen und „Sounding Board“ für Projekte und Ideen. 2019 hatte sich ein Arbeitskreis aus dem Bergischen Rat gegründet, um die Identität des Gremiums zu reflektieren. Das Einbringen relevanter Themen durch Ratsmitglieder, die Bildung eigener „Bergischer Fraktionen“, um eine breitere politische Debatte und entsprechende Positionierungen zu ermöglichen, sowie der Auftrag an den Rat, zwischen der kommunalen und der regionalen Ebene zu vermitteln, waren die zentralen Thesen der Arbeitsgruppe. Auf dieser Basis wird jetzt eine Arbeitsgruppe der Fraktionsvorsitzenden des Bergischen Rats über die künftige Arbeit des Gremiums beraten.

Durch die Arbeit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft konnten seit 2018 insgesamt rund 25 Millionen Euro Fördermittel in das Bergische Städtedreieck geholt werden, das Gesamtvolumen für alle Projekte beläuft sich dabei auf 39,6 Millionen Euro. Die Mittel sind zu einem großen Teil an Projekte gebunden, die sich mit der Mobilität der Zukunft befassen. Schwerpunktmäßig wurden dem neuen Bergischen Rat zwei Projekte vorgestellt:

  • Das Projekt Bergisch.Smart_Mobility befasst sich mit der Erforschung und Erprobung neuer Mobilitätstechnologien und ist durch eine Vielzahl von Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft in der Region möglich geworden. Allein die Bergische Universität Wuppertal flankiert mit einigen neuen Instituten u.a. zum Thema „Künstliche Intelligenz“ die Arbeit, die WSW erproben einen ersten On-Demand-Taxiservice oder Solingen erprobt mit neuen LIDAR-Sensoren die Messung von Verkehrsströmen. „Wir sind mit diesem komplexen Projekt als eines von vier Leuchtturm-Projekten in die Kompetenzplattform Künstliche Intelligenz Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden. Das Bergische Städtedreieck wird so als Zukunftsort der Mobilität und als Innovationsstandort sichtbar. Das bedeutet in der Konsequenz auch die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen,“ so Stephan A. Vogelskamp in seinen Ausführungen.
  • Das Integrierte Regionale Mobilitätskonzept Rhein Wupper, das die BSW zusammen mit angrenzenden Kreisen und Städten erarbeitet, beschäftigt sich mit klimagerechter Alltagsmobilität. Bessere überregionale Radanbindungen, die Weiterentwicklung des Schienen- und Schnellbusnetzes, die Entwicklung von Mobilitätsknotenpunkten, die sinnvoll in städtische Kontexte eingebunden sind, sowie die Identifizierung von städtebaulichen Potenzialen entlang der Mobilitätsachsen sind Gegenstand des Konzeptes, das innerhalb eines Jahres entwickelt wurde. Im Spätsommer wird das IRM fertiggestellt sein, am 25. Juni wird es vorab den Dezernenten aller beteiligter Gebietskörperschaften vorgestellt. „Gemeinsam mit unseren Nachbarn werden wir in den Folgejahren auf Grundlage des Konzeptes zukunftsweisende Mobilitätsprojekte umsetzen können,“ so Uta Schneider, BSW Geschäftsführerin.

Der Vorsitzende des Bergischen Rates, Klaus Jürgen Reese, verabschiedete gegen Ende der Sitzung den scheidenden IHK-Präsidenten Thomas Meyer, der mit der Bergischen IHK Wuppertal nicht nur einen der Gesellschafter der BSW vertrat, sondern auch wesentlicher Architekt der Neustrukturierung zur Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft war.

Der Bergische Rat ist der BSW an die Seite gestellt, um sie bei der inhaltlichen Arbeit zu begleiten, zu beraten, um die strategische Ausrichtung der BSW-Arbeit für das Städtedreieck zu definieren und Empfehlungen für Leit- und Schlüsselprojekte auszusprechen. Er wurde 2015 mit der Neustrukturierung der BSW (bis dahin Bergische Entwicklungsagentur) ins Leben gerufen und tagt zweimal pro Jahr.

Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme geben

Pressemitteilung der Linken

Auf ihrer gestrigen Wahlveranstaltung haben die Mitglieder der LINKEN den 31 Jahre alten Shoan Vaisi als Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 103 gewählt. Der gebürtige Iraner floh als politisch Verfolgter vor zehn Jahren über die Türkei und Griechenland nach Deutschland. Der Familienvater arbeitet als Sozialarbeiter in Essen und schreibt seine Bachelorarbeit an der Uni Bochum. Vaisi sieht seine Kandidatur auch als Zeichen, um endlich Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte eine Stimme im Bundestag zu geben. Dass dies etwas Besonderes ist, zeigen die vielen Berichte über seine Kandidatur, die bereits in überregionalen Medien erschienen sind. Morgen erscheint auf arte ein weiterer Bericht über Vaisis Kandidatur.

„Ich möchte mit meiner Kandidatur Flüchtlingen und MigrantInnen eine Stimme geben. Aber darüber hinaus ist es mir auch ein großes Anliegen, meine Erfahrungen aus der Sozialen Arbeit mit benachteiligten Kinder und Jugendlichen in die politische Arbeit einzubringen,“ sagt der 31-Jährige. Shoan Vaisi kandidiert nicht nur als Direktkandidat im Wahlkreis 103, sondern auch auf Platz 12 der Landesliste und hat somit auch Chancen, über die Zweitstimme in den Bundestag einzuziehen. (Axel Behrend)

Zimmerbrand in der Kippdorfstraße

Gegen 8 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid heute zu einem Brand an der Kippdorfstraße gerufen. Zum Zeitpunkt der Meldung war unklar, ob in der Brandwohnung noch Menschenleben in Gefahr waren. Aus diesem Grund wurden die Kräfte der Feuerwehr mit erhöhtem Personaleinsatz alarmiert. Vor Ort stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass sich die Mieter der Wohnung zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung aufhielten. Eine Katze, nach welcher während der Löschmaßnahmen gesucht wurde, konnte nur noch tot geborgen werden. Ausgebrochen war das Feuer augenscheinlich in der Küche der Wohnung. Die Wohnung bleibt aufgrund der massiven Rauchentwicklung bis auf Weiteres unbewohnbar und muss durch eine Fachfirma saniert werden. Die übrigen Mieter des Mehrfamilienhauses konnten nach Ende der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Die Dampfloks der "RME" transportierten auch Ziegen

Personenzug der Ronsdorf-Müngstener-Eisenbahn AG.

Remscheid hatte, seit das Eisengewerbe die Ruhrkohle benötigte, ein lebhaftes Interesse an der Verbilligung des Transports. Allgemein wurde daher die 1828 projektierte Kohlebahn von der Ruhr nach Remscheid begrüßt. Interessenten aus dem Morsbachtal und Ronsdorf planten den Bau einer Schmalspurbahn von Ronsdorf nach Müngsten mit einem späteren Ausbau durch das Wuppertal bis Sonnborn und Burg. Nachdem sie diese Pläne der Kreisverwaltung in Lennep vorgetragen hatten, vereinigten sich die Interessenten 1857 unter dem Vorsitz des damaligen Landrats Koenigs. Durch die tatkräftige Vorarbeit der Kommission konnten die umfangreichen Planungsarbeiten soweit gefördert werden, dass in der Sitzung am 15. Mai 1888 ein Plan des Baurats Hostmann aus Hannover vorgelegt und angenommen werden konnte. Nach dessen Plan sollte die Bahn die Landstraße von Ronsdorf über Halbach nach Clarenbach und von da ab die im Bau befindliche Morsbachtalstraße benutzen. Ein Remscheider Vorschlag, von Clarenbach aus eine Verbindung zum Remscheider oder Hastener Bahnhof herzustellen, wurde abgelehnt.

Alte Urkunden legen noch heute Zeugnis ab von den Anfängen der "Ronsdorf-Müngstener-Eisenbahn" (RME). Aus der Konzessionsurkunde vom 18. November 1889 geht hervor, dass eine Aktiengesellschaft mit bekannten Firmen aus Remscheid, Wuppertal, Ronsdorf, Cronenberg und Lüttringhausen gegründet wurde. Bemerkenswert war, dass eine ganze Reihe kleiner Firmen neben so bekannten wie J. Gottlieb Peiseler, Luckhaus & Günther, Carl Hagenböcker oder A. Erbschloe Aktien erworben hatten. Das hatte seinen Grund: Gerade die kleinen Kotten im Morsbachtal wollten sich den neuen, für die damalige Zeit modernen Transportweg für ihre Werkzeuge und Ma- schinen sichern.

Bahnhof Clarenbach (heute Kegelzentrum Oetelshoven) Foto: Siegfried EhretAm 18.Mai 1890 erteilte die Stadt Remscheid die Genehmigung zum Bau einer Bahnlinie auf Remscheider Gebiet mit der Auflage, dass die Gesellschaft für die Instandhaltung der Straße in ihrer Gesamtheit zu sorgen habe. Am 28. Mai 1890 konnte der erste Spatenstich für den Bahnbau erfolgen. Die Verwirklichung des Projektes verzögerte sich aber durch die zu niedrig berechneten Baukosten. Die Bauarbeiten mussten verschiedentlich unterbrochen werden, weil Schienen und Weichen wegen der hohen Transportkosten nicht rechtzeitig vom Bahnhof Ronsdorf an die Baustellen befördert werden konnten. Die Inbetriebnahme des 1,8 km langen Teilstücks zwischen Staatsbahnhof und dem Stadtbahnhof Ronsdorf erfolgte am 28. Mai 1891. Das zweite Teilstück mit 4,3 km Länge zwischen dem Staatsbahnhof Ronsdorf und der Clarenbach wurde am 21. August 1891 eröffnet, und das letzte Teilstück von Clarenbach durch das Morsbachtal bis Müngsten mit 9,2 km Länge konnte am 16. November 1891 eröffnet werden.

Im Gebiet der Stadtgemeinde Lüttringhausen lagen 5,8 km Gleis und die Haltestellen Graben, Halbach, Stollen, Clarenbach, Gründerhammer und Platz. Auf Remscheider Gebiet lagen 4,3 km Gleis und die Haltestellen Clemenshammer, Gerstau, Hütz, Breitenbruch, Aue, Berg/- Fürberg und Morsbach. In Clarenbach, Gerstau, Aue, Berg/Fürberg und Morsbach waren Güterschuppen mit zwei Lagerräumen. Kleinere Güterschuppen waren in Gründerhammer und Platz. Für den Personenverkehr gab es Warteräume in Clarenbach, Gerstau, Morsbach, Platz, Hütz, Aue und in Berg/Fürberg.

Die Herstellung der Gesamtstrecke kostete damals eine Million Mark, wovon die Stadt 265 000 Mark zu tragen hatte und dafür Aktien übernahm. Zunächst wurde das 1,8 km lange Stück vom Staatsbahnhof Ronsdorf bis Stadtbahnhof Ronsdorf, dann das Teilstück Ronsdorf- Clarenbach und schließlich die Strecke Clarenbach-Müngsten gebaut. Die Gesamtlänge betrug 15,146 km mit einem Höhenunterschied von 185,85 Metern. Am 16. November 1891 war die Strecke Ronsdorf  Müngsten fertig. Zwei dreiachsige Tenderlokomotiven, vier vierachsige Personenwagen und insgesamt 22 Güterwagen zählten bei der Eröffnung zu den Betriebsmitteln. Zur Beleuchtung der Fahrspur dienten zwei Petroleumslampen. Die Güterzüge fuhren zwischenzeitlich nach Bedarf und versorgten die Morsbachtaler Betriebe und das Solinger Wasserwerk mit Kohlen und anderen Rohstoffen. Umgekehrt versandten die Betriebe ihre Fertigwaren mit der Schmalspurbahn.  Der gesamte Zugverkehr wurde durch betriebseigene Fernmeldeanlagen telegrafisch geleitet. Am Stadtbahnhof Ronsdorf, in Gerstau und Müngsten waren Wasserleitungen bzw. Brunnen, zur Speisung der Lokomotiven installiert.

Zwischen Ronsdorf und Müngsten verkehrten werktags sieben und sonntags neun Personenzüge. Die Personenzüge führten einen bis drei Wagen, der Frühzug zusätzlich einen Gepäckwagen. Sie brauchten für die rund 15 km lange Strecke 85 min. Fahrzeit, also fast 1 1/2 Stunden bei einer fahrplanmäßigen Geschwindigkeit von 16 km/h. Der Fahrpreis betrug für die 3. Klasse je Kilometer fünf Pfennig bei Aufrundung der Fahrstrecken auf gerade Kilometerzahlen. Vor allem im Sommer und zur Zeit der Müngstener Kirmes war der Andrang von Fahrgästen groß; die Fahrt durch das idyllische Morsbachtal war für jeden, der sie einmal mitgemacht hatte, ein unvergessliches Erlebnis.

Die Ronsdorf-Müngstener-Eisenbahn war von 1893 bis 1959 über 60 Jahre in Betrieb. Bereits im Jahre 1907 war die Strecke so profitabel, dass man sich entschloss, eine Verlängerung der Strecke über Müngsten hinaus bis Solingen-Krahenhöhe vorzunehmen, die allerdings, nicht zuletzt infolge des ersten Weltkrieges, im Jahre 1916 wieder einging. Im Jahre 1903 erfolgte die Umstellung der Bahn auf Elektrizität. Die allgemeine Verkehrsentwicklung brachte es mit sich, dass nach dem ersten Weltkrieg der Verkehr zwischen Clarenbach und Müngsten etappenweise abgebaut wurde; die Bahn ging zuerst bis Morsbach, später bis Gerstau und schließlich nur noch bis Gründerhammer. Am 24. Juni 1959 schrieb der Remscheider-General-Anzeiger über die Stillegung der Strecke folgende Zeilen: "Nur noch wenige Tage werden vergehen, dann wird die Straßenbahn der Wuppertaler Bahnen zwischen Ronsdorf und Clarenbach ebenso der Geschichte angehören wie der schienengebundene Güterverkehr auf dieser wie auch auf der Strecke zwischen Clarenbach und Gründerhammer. Die Wuppertaler Bahnen haben sich entschlossen, am 4. Juli die Straßenbahn auf Omnibus umzustellen und den Güterzugverkehr ganz einzustellen. (…) Die an dieser Linie bisher beteiligten Firmen sind darüber seit längerer Zeit ins Bild gesetzt worden. Ihr Interesse an der Bahn war mit ihrer weitgehenden Umstellung von Kohle auf Gas oder Strom und der Verlagerung ihrer Gütertransporte von der Schiene auf die Straße sowieso wesentlich zurückgegangen, so dass der Ausfall der bisher noch täglich laufenden Güterzüge der Kleinbahn kaum noch spürbar sein dürfte."Der „Müter“, auch "Bügeleisen" genannt, am Sudberger Steilhang in MüngstenFoto : Stadtwerke RemscheidIm Sommer 1902 kaufte die Barmer Bergbahn die Ronsdorf-Müngstener-Eisenbahn AG. auf; am 22. Juli des Jahres erteilte die Stadt Remscheid der neuen Eigentümerin die Genehmigung zum Bau des Teilstückes Clarenbach - Schöne Aussicht. Diese Strecke wurde am 24. Dezember 1902 eröffnet. Damit rückte die Bedeutung der Güterstelle Clarenbach noch mehr in den Vordergrund, zumal bald die Umstellung auf Strom erfolgte. Der letzte Dampfzug fuhr am 13. April 1903, dann übernahmen die "Bügeleisen", wie die elektrischen Zugmaschinen liebvoll genannt wurden, die Antriebsaufgabe. Nachdem der Gastwirt Adolf Halbach seinen Schankraum in dem Wartesaal des Bahnhäuschens aufgegeben hatte und in sein Haus gegenüber gezogen war, nahm der Streckenwärter Maehler Besitz von der Wohnung. Aus dieser Zeit gibt es noch amüsante Erinnerungen an das, was sich im Bahnhof Clarenbach und auf der Strecke ereignete. So wird noch berichtet, dass Frau Benninghofen aus der Gerstau mit ihren Ziegen den Zug benutzte, um sie zum Singerberg zum Bock zu bringen. Wenn sie von dort zurückkam und zur Rückfahrt die Personenwagen wieder benutzte, stank es dort sehr nach "Hippenbock". Nach erheblichen Fahrgastprotesten musste sie später mit dem Güterwagen fahren. (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid Herausgegeben von Günther Schmidt Band 4 - Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach)

Die Schmalspurbahn der „Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn" wurde am 18. November 1891 eingeweiht. Sie war der wichtige Transportweg für die Hammerwerke im Morsbachtal. Die Belieferung der Hämmer und Kotten mit Kohle und Roheisen wurde erheblich erleichtert, ebenso der Abtransport des hochwertigen Raffinierstahls und der fertigen Produkte. Das Foto, etwa aus dem Jahre 1920, zeigt eine Arbeitsgruppe (Rotte) der „Barmer-Bergbahn AG". Sie hatte 1903 die 16 Kilometer lange Strecke elektrifiziert. Die Wasserhämmer konnten den Fabriken, die mit Dampf oder Strom angetrieben wurden, wenig entgegensetzen. Durch ihre Schließung verlor auch die Schmalspurbahn an Bedeutung. 1952 wurde das letzte Teilstück Gründerhammer-Morsbach stillgelegt. Die Strecke bis Müngsten „verschwand" bereits früher.  (aus: ‚Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild’, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Weiterführende Schulen erwarten 1090 Zugänge

Aus den derzeitigen vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2021/2022 insgesamt 930 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (Vorjahr 1.021 Kinder). Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse hatte am 29. Januar die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen (Jahrgang 5) für das Schuljahr 2021/2022 begonnen. Im ersten Anmeldeblock waren bis zum 3. Februar an allen weiterführenden Schulen etwa 91 Prozent der infrage kommenden Schülerinnen und Schüler angemeldet worden. Für den zweiten Anmeldeblock (18. und 19. Februar) gab es noch an folgenden Schulen Kapazitäten: GHS Hackenberg, Nelson-Mandela-Sekundarschule, Alexander-von-Humboldt-Realschule, Albert-Schweitzer-Realschule, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Leibniz-Gymnasium, Röntgen-Gymnasium, Albert-Einstein-Gesamtschule. Insgesamt wurden bisher 1.013 Kinder angemeldet und aufgenommen (Vorjahr: 1.090); davon 888 Kinder aus Remscheider Grundschulen und 125 auswärtige Kinder (Vorjahr 117) – hauptsächlich aus Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal.

Die Verteilung auf die einzelnen Schulformen blieb Schwankungen grundsätzlich stabil, lediglich die Anmeldungen zur Hauptschule seien stark zurückgegangen, hat die Verwaltung der Politik mitgeteilt. Nachfolgend die Anmeldungen im Einzelnen: 

Schulen des längeren gemeinsamen Lernens (Gesamtschulen und Sekundarschule): Insgesamt wurden an den beiden Remscheider Gesamtschulen 388 Kinder angemeldet (Vorjahr 424), davon 349 Remscheider (Vorjahr 385) und 39 auswärtige Kinder (Vorjahr 39). Es wurden 324 Kinder aufgenommen; davon 295 Remscheider und 29 auswärtige Kinder. Beide Gesamtschulen bilden jeweils sechs Eingangsklassen im Jahrgang 5.

Von den 388 Gesamtschulanmeldungen erfolgten 139 Erstanmeldungen an der Albert-Einstein-Gesamtschule (Vorjahr: 165). Mit den 34 Anmeldungen als Zweitwunsch im Rahmen der Weiterleitung von der Sophie-Scholl-Gesamtschule mussten somit 11 Anmeldungen abgewiesen werden. Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Albert-Einstein-Gesamtschule 13 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

Von den 388 Gesamtschulanmeldungen erfolgten 249 Anmeldungen an der Sophie-Scholl-Gesamtschule (Vorjahr: 270); 162 Kinder wurden aufgenommen. 87 Kinder (Vorjahr 108) wurden aus Kapazitätsgründen abgewiesen. Von den 87 Abweisungen wurden 34 Kinder an die Albert-Einstein-Gesamtschule und vier Kinder an die Nelson-Mandela-Schule im Rahmen der Weiterleitung angemeldet und aufgenommen. 49 Kinder wurden an anderen weiterführenden Schulen angemeldet. Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Sophie-Scholl-Gesamtschule 15 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen

An der zum Schuljahr 2013/2014 gegründeten Nelson-Mandela-Sekundarschule wurden 71 Kinder angemeldet (Vorjahr 73), davon vier auswärtige Kinder. Von den 71 Anmeldungen wurden sechs Kinder als Zweitwunsch von den Gesamtschulen weitergeleitet. Als Schule des gemeinsamen Lernens nahm die Nelson-Mandela-Sekundarschule neun Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auf. Mit den 71 Aufnahmen erfüllt die Nelson-Mandela-Schule die rechtliche Voraussetzung von mindestens 60 und maximal 87 Anmeldungen für diese Schulform. Der gesetzliche Durchschnittswert liegt bei 25 Kindern pro Klasse bzw. insgesamt 75 Aufnahmen für die dreizügige Nelson-Mandela-Schule. Bei Ausschöpfung der begrenzten Aufnahmekapazität waren an der Nelson-Mandela-Schule bis zum Ablauf des Anmeldezeitraums noch vier Aufnahmen möglich.

An der GHS Hackenberg wurden in diesem Jahr lediglich 19 Kinder (Vorjahr 42) angemeldet. Damit konnte nur eine Eingangsklasse gebildet werden.
 

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„Seniorenwegweiser“ durch Werbung finanziert

Die Stadt Remscheid plant einen Wegweiser für Senioren und behinderte Menschen. Den Beschluss dazu hatte der Seniorenbeirat der Stadt am 2. Dezember 2020 gefasst, und am 9. Dezember hatte der Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen angeregt, in dem neuen „Seniorenwegweiser“ auch die Belange von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen. Nach Prüfung mehrerer möglicher Konzepte verschiedener Wegeweiser favorisiert die Verwaltung inzwischen eine Zusammenarbeit mit dem anCos-Verlag in Osnabrück, der den Seniorenwegweiser werbefinanziert realisieren wird. Das inzwischen vorliegende Konzept der neuen Broschüre wurde nach Rücksprache mit den Vorsitzenden des Seniorenbeirats und des Beirats für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen erstellt und listet die Themen auf, die für die Stadt Remscheid in dem Wegweiser behandelt werden sollen. Dieser soll als Ergänzung zum bereits im Jahr 2020 erstellten Gesundheitswegweiser „Gesundheit und Vorsorge – Ihr regionaler Gesundheitswegweiser für Remscheid“ Ausgabe 2020/2021 speziell die Bedarfe der Älteren und der Menschen mit Behinderungen in den Fokus nehmen. „Das Konzept wird Grundlage für weitere Gespräche mit dem anCos-Verlag sein, Die Umsetzung wird ca. sechs Monate in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu der gedruckten Version erstellt der anCos-Verlag eine PDF-Version, die auf der Internetseite der Stadt Remscheid veröffentlicht wird“, teilt die Verwaltung mit.

Sanierung des Klassentraktes ist der dritte Schritt

Die energetische Sanierung der Turnhalle der GGS Hasenberg sei abgeschlossen, hat die Verwaltung der Bezirksvertretung Lennep mitgeteilt. Sie sei betriebsbereit über eine provisorische Zuwegung inklusive Beleuchtung. Die Außenarbeiten können erst nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts fertiggestellt werden. .Dieser umfasst den Verwaltungstrakt und den Multifunktionsraum. Derzeit laufen in dem Bereich hier die Arbeiten zur Isolierung der Fundamente. Die Dachsanierung befindet sich in Vorbereitung, Fenster sind bestellt (Lieferzeit ca. acht Wochen). Mit der Sanierung der elektrischen Anlage wurde begonnen. Von den geplanten Maßnahmen wurden ca. 80 Prozent bereits vergeben. „Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein“, teilt die Verwaltung weiter mit. Im anschließende dritten Bauabschnitt ist die umfassende Sanierung des Klassentraktes geplant.

Bei Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt

Gegen 24 Uhr kam es in der Nacht zu einem schweren Unfall auf der Hammesberger Straße.  Aus uns unbekannten Gründen verlor dort in einer Kurve kurz hinter der Ibacher Str. in Richtung Feld ein 29-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stabmattenzaun. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Zwangslage befreit werden. Noch vor Ort wurde der lebensbedrohlich Verletzte durch einen Notarzt behandelt und anschließend mit in ein Krankenhaus gebracht. Da bei dem 29-jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen worden war, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der durch den Aufprall schwer beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Die Hammesberger Str. war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (aus dem Bericht der Polizei und der Feuerwehr)

Wochenrückblick vom 24. bis 30. Mai 2021

Tauben-Hochzeit im hohen Baum

Wer ein günstiges "Schnäppchen" gemacht hat, z.B. auf dem Trödelmarkt, spricht gerne von einer "Ringeltaube". Picasso malte sie – einfach schön – mit wenigen Strichen als Friedenssymbol. Nach der Sintflut ließ Noah sie aus der Arche aufsteigen, und sie kehrte mit einem Ölzweig zurück als Botschaft von nahem Land. Im Wald sind Ringeltauben meist in einer Gruppe unterwegs. Ihr „Gesang" gleicht einem „huhu hu hu“ mit einem kleinen Hubs am Ende der Strophe. Sie haben den Ruf, sanft und lieb zu sein. Und so wirkte auch die Tauben-Hochzeit im hohen Baum, die dem Fotograf vor die Kamera kam. Stadttauben dagegen können weitaus nerviger sein. Denn wo sie einmal Futter bekommen haben, sind sie meist nicht mehr zu vertreiben. Und aus einer Taube werden dann nicht selten mehrere… Wer weiß, wie sich lästige Stadttauben aus dem heimischen Garten vertreiben lassen, kann das an dieser Stelle gerne berichten.