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Feuerwehreinsatz nach Starkregen in Krefeld

Aufgrund zahlreicher Einsätzen infolge von Starkregen wurden am frühen Morgen Einsatzkräfte der Feuerwehren Remscheid, Solingen und Wuppertal nach Krefeld beordert. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe im Brandschutz und der Hilfeleistung durch die Feuerwehren im Land Nordrhein-Westfalen; die Feuerwehren der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal bilden mit der Bereitschaft 5 einen Großverband zur Hilfeleistung bei außergewöhnlichen Schadensereignissen. Insgesamt 116 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen begaben sich um 6.30 Uhr von der Hauptfeuer- und Rettungswache Wuppertal auf den Weg nach Krefeld. Dort war die Feuerwehr seit dem Abend mit Einsätzen nach Starkregen eingebunden. Nach dem Unwetter am 29. Juni waren zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen. Um 8 Uhr trafen die Einsatzkräfte aus dem Bergischen, darunter aus Remscheid Mitglieder der Löscheinheiten Nord und Hasten, am Niederrhein ein und nahmen die Arbeit auf. Bei zahlreichen Kellern und in einer Tiefgarage wurde das eingedrungene Wasser abgepumpt. Rund 170 Einsätze konnten durch die Kräfte der Bereitschaft 5 abgearbeitet werden. Um 16 Uhr erfolgte die Ablösung der Einsatzkräfte aus Remscheid, Solingen und Wuppertal durch Einsatzkräfte aus Duisburg. Die Kameraden werden am frühen Abend im Bergischen zurückerwartet. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Sven Wolf kandidiert 2022 wieder für den Landtag

Seit mehr als elf Jahren ist Sven Wolf Abgeordneter im Landtag von Nordrhein–Westfalen. Und gerne möchte der Sozialdemokrat, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid, von Beruf Rechtsanwalt für Insolvenzrecht, die Anliegen der Menschen in seiner Heimstadt Remscheid auch nach der Landtagswahl 2022 (am 15. Mai 2022) in Düsseldorf vertreten. Auf dem Weg zu dieser Kandidatur  war die gestrige Wahlkreisdelegiertenkonferenz des SPD-Unterbezirks Remscheid und des SPD-Kreisverbandes Oberbergischer Kreis, die in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums stattfand, lediglich eine formale Hürde. Denn Wolf hatte keinen Gegenkandidaten. Gewählt wurde er als Kandidat für den Wahlkreis 036 Remscheid / Oberbergischer Kreis III. Das Stimmergebnis: 39 Ja, acht Nein, zwei Enthaltungen.

Die Konferenz begann im Anschluss an das gestrige Spiel der deutschen Mannschaft gegen England, das in den Saal übertragen wurde. Zwischen den üblichen Regularien und der Kandidatenwahl stand die Vorstellungsrede von Sven Wolf auf der Tagesordnung. Ob er dabei die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden hatte? Nach dem sportlichen Erleben dürfte deren Gemütslage individuell verschieden gewesen sein.
Nachfolgend die Rede von Sven Wolf:

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Wildschütz Aue erhält 23.400 Euro zur Modernisierung

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven

Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler des Schützenverein Wildschütz Aue e.V. in Remscheid. In der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhält der Verein 23.400 Euro für die energetische Modernisierung im Rahmen der Energiesparverordnung. Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat – Gesamtvolumen: 300 Millionen Euro. Damit sollen die Vereine in Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.

„Nachdem in den vergangenen Legislaturperioden unter Rot-Grün die Investitionen in unsere Sportstätten gestockt haben, hat die Landesregierung mit dem Sportstättenförderprogramm ein deutliches Zeichen gesetzt und stärkt so NRW weiterhin als Sportland Nummer 1. Denn nur wenn Sportstätten auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen. Als sportpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion freut es mich ganz besonders, dass jetzt mit dem Schützenverein Wildschütz Aue e.V. in Remscheid ein weiterer Sportverein aus meinem Wahlkreis einen Förderbescheid in Händen hält. Damit hat der Verein die Möglichkeit, seinen Mitgliedern nach Abschluss der Baumaßnahmen moderne und bedarfsgerechte Sportstätten anzubieten“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven.

Der Schützenverein Wildschütz Aue e.V. in Remscheid will mit 28.536 Euro eine energetische Modernisierung im Rahmen der Energiesparverordnung durchführen. Aus dem Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhält er dazu 23.400 Euro.

Corona hat den Arbeitsrhythmus verändert

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Rund ein Viertel aller Arbeitnehmer*innen werden zukünftig voraussichtlich an einigen Tagen in der Woche von Zuhause arbeiten. Vor der Pandemie waren es nur jede(r) zehnte Beschäftigte. So lautet das zentrale Ergebnis einer Untersuchung, die der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern an Rhein und Ruhr Anfang April gestartet hat, um frühzeitig Rückschlüsse für ein geändertes Mobilitätsverhalten der Menschen zu ziehen. „Wir werden schauen, ob durch die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeitswelt nun auch Anpassungen im Nahverkehr, und hier insbesondere bei den Abonnements, nötig werden“, sagt Ronald R.F. Lünser, VRR-Vorstandssprecher.

Wie Corona das Arbeiten in der Region mittel- und langfristig verändert und welche Auswirkungen dies auf die Arbeitsmobilität hat war Gegenstand der vom VRR beauftragten und von den IHKn an Rhein und Ruhr unterstützten Studie. Fast 600 Unternehmen und Organisationen aus den wichtigsten Wirtschaftsbereichen in der Region, in denen rund 280.000 aller Arbeitnehmer*innen (rund 7,5% aller Arbeitnehmer*innen) im VRR-Gebiet beschäftigt sind, haben an der Online-Befragung teilgenommen. Besonders beliebt für das Arbeiten von Zuhause sind demnach Montag, Donnerstag und Freitag.

„Die Corona-Pandemie stellt den öffentlichen Verkehr nicht nur an Rhein und Ruhr vor große Herausforderungen“, so Lünser.  Mit der Implementierung neuer Arbeitsmodelle veränderten sich nicht nur die Mobilitätsbedürfnisse der Berufspendler*innen – auch die Häufigkeit von Dienst- und Geschäftsreisen nehme ab, mit Auswirkungen auch auf die Nachfrage in den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Wir haben durch die Befragung nun ein besseres Verständnis für künftige Entwicklungen. Wenn dauerhaft mehr Menschen häufiger von Zuhause aus tätig sind, entlastet dies den ÖPNV in Spitzenzeiten“, sieht der VRR-Chef auch Chancen durch ein verändertes Nutzerverhalten.  Bei den Themen Homeoffice und mobiles Arbeiten werde geprüft, wie sich diese regional auf die Auslastung der Angebote auswirken könnte.

„Der ÖPNV auf Schiene und Straße muss auch nach der Corona-Krise das unverzichtbare Rückgrat für die Mobilität in Nordrhein-Westfalen und insbesondere hier in der Metropolregion Rhein-Ruhr bleiben“, unterstreicht Joachim Brendel für die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet. Gemeinsames Ziel des VRR und der IHKn sei es, mit einem attraktiven Verkehrs- und auf die veränderten Mobilitätsbedürfnisse angepassten Tarifangeboten an die positive Fahrgastentwicklung vor Corona anzuknüpfen und auch neue Kunden für Busse und Bahnen zu gewinnen. Das Potenzial hierfür sei groß, so Brendel, denn mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller Wege in der Region würden aus beruflichen Gründen zurückgelegt. „Ein starker ÖPNV ist für unsere Region unverzichtbar, um das bestehende Straßennetz zu entlasten, den oft nur schwer zu verlagernden regionalen Wirtschaftsverkehr zu sichern und um die gesteckten Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen zu können“, umschreibt der für Verkehr und Infrastruktur zuständige Bereichsleiter der IHK in Gelsenkirchen das Interesse der regionalen Wirtschaft an einem leistungsstraken und attraktiven ÖPNV.

„Die aus den Untersuchungsergebnissen abzulesende Entwicklung birgt auch Gefahren“. Darauf verweist VRR-Vorstand José Luis Castrillo. Es sei zu befürchten, dass diejenigen, die jetzt mehr mit dem Auto unterwegs sind, dem ÖPNV dauerhaft den Rücken zukehren. Zudem führe die häufigere Arbeit im Homeoffice unter Umständen auch dazu, dass klassische ÖPNV-Abonnements für manche Kund*innen nicht mehr die passenden Tickets seien. „Dem ÖPNV-System fehlen somit Einnahmen, die er dringend braucht, um in den Ausbau des Angebotes investieren zu können“, bilanziert Castrillo. Nach seiner Einschätzung lohnen sich die Abonnements in vielen Fällen aber nach wie vor, auch wenn wegen Home-Office an zwei Tagen der Weg zur Arbeit entfallen sollte. „Dennoch arbeiten wir vorausschauend bereits an neuen Tarifen, welche die neuen Arbeitsmodelle stärker berücksichtigen“, sagt der VRR-Vorstand. Mit mehr Flexibilität bei den Abonnements soll es gelingen, den ÖPNV in vielen Fällen auch zur wirtschaftlich günstigeren Alternative zum eigenen Auto zu machen. „Wir haben das klare Ziel, den Modal Split zugunsten des ÖPNV zu verändern und die Menschen für Bus und Bahn zu begeistern“, so Castrillo.

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Verlängerter NachtExpress und Kräwi-Bus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Pünktlich zum Start der Sommerferien in NRW wird vom Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid GmbH wieder der verlängerte NachtExpress-Verkehr von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und Nächten vor Feiertagen durchgeführt. Die letzten Fahrten starten dann wie gewohnt um 02.16 Uhr (Linien NE12, NE16, und NE19) ab Friedrich-Ebert-Platz, 02.21 Uhr (Linien NE15 und NE18) ab Remscheid Hbf. und 02.46 Uhr (Linien NE14 und NE20) ab Friedrich-Ebert-Platz bzw. 02.51 Uhr (Linien NE13 und NE17) ab Remscheid Hbf. Auch die zusätzlichen Nachtfahrten an Wochenenden auf den AST-Linien finden wieder planmäßig statt.

 Ebenfalls pünktlich zu den Sommerferien schickt der Verkehrsbetrieb in diesem Jahr wieder den Kräwi-Bus zur Wuppertalsperre in die Spur. Vom 3.7. bis 17.8. fährt der der Kräwi-Bus viermal täglich vom Lenneper Bahnhof (Bussteig C) um 11.12 Uhr,  13.12 Uhr,  17.12 Uhr und 18.47 Uhr in Richtung Wuppertalsperre. Die Rückfahrten erfolgen von Kräwinklerbrücke / Heidersteg um 11.31 Uhr,  13.31 Uhr, 17.31  Uhr und 19.06 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann auch das Anruf-Sammel-Taxi (AST) genutzt werden, welches diesen Streckenabschnitt mitbedient.  

Uni bietet Abiturient*innen Ferienkurse vor Ort

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Was erwartet mich im Studium? Diese Frage haben sich Abiturient*innen schon immer gestellt – in diesem Jahr ist sie wegen der Pandemie aber sicher besonders akut. Mit ihrem neuen Format „Ferienkurse für Abiturient*innen“ lädt die Bergische Universität Wuppertal junge Menschen vor Beginn des Wintersemesters ein, an den Campus zu kommen, um fachliche Kenntnisse in neuer Umgebung aufzufrischen und Motivation zu tanken. Zwei Wochen lang dürfen sie schon einmal Uni-Luft schnuppern, wichtige Fragen loswerden und Arbeitsweisen für ein späteres Studium kennenlernen. Konkret heißt das: Im Rahmen der Ferienkurse können Abiturient*innen im Zeitraum vom 30. August bis 8. Oktober ein kostenloses, zweiwöchiges Kursprogramm an der Bergischen Uni buchen. Dabei haben sie die Wahlmöglichkeit zwischen einem MINT- und einem Sprachen-Programm. Das MINT-Programm umfasst Kurse aus Naturwissenschaften und Informatik und ermöglicht Einblicke in die experimentelle Laborarbeit. Ergänzt wird es um die traditionellen Vorkurse Mathematik. Im Sprachen-Programm stehen Literatur- und Fremdsprachenkurse zur Auswahl. Als ein für das Studium besonders wichtiger Bestandteil wird in beiden Angeboten auch das Verfassen wissenschaftlicher Texte thematisiert. Zudem erhalten die Teilnehmer*innen Tipps zur Selbstorganisation sowie zu Motivation, Bewegung und Gesundheit im Studium.

„Die Bergische Universität will mit den Ferienkursen eine Brücke zur Hochschule bauen. Die Abiturient*innen haben nach der schweren Zeit, in der sie auf Vieles verzichten mussten, Angebote verdient, die sie bei ihrer weiteren Lebensplanung unterstützen. Dass wir sie in diesem Sommer hier vor Ort an der Bergischen Uni begrüßen können, ist umso schöner“, so Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Universität. Und der verantwortliche Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Andreas Frommer, ergänzt: „Die Kurse dienen dazu, den Unterrichtsstoff der Abschlussklassen aufzufrischen, die ein oder andere Wissenslücke zu schließen, in kleinen Kursen hilfreiche Erfahrungen zur Vorbereitung auf das Studium zu sammeln und vielleicht auch schon neue Bekanntschaften zu schließen.“ Die Plätze sind begrenzt, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Alle Informationen zu Kursangeboten, Ablauf und Teilnahmemöglichkeiten gibt es hier: www.ferienkurs.uni-wuppertal.de. Weiterführende Informationen für Studieninteressierte und -anfänger*innen gibt es hier: www.startdenker.uni-wuppertal.de .

Kostenlose Vorführexperimente im RöLab

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Team Museumspädagogik und RöLab des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep hat ein abwechslungsreiches Programm aus digitalen und analogen Angeboten entwickelt: Am 7. und 9. Juli, jeweils um 10 Uhr, gibt es eine kostenfreie digitale Live-Führung mit anschließenden Vorführexperimenten im RöLab (Dauer ca. 1,5 Stunden, Link im Veranstaltungskalender der Webseite des Museums). Am 13. und 15. Juli folgt ein digitaler Workshop für Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Das Museumsteam stellt dafür ein Xperimentierpaket zusammen. Hierzu benötigt es eine schriftliche Anmeldung bis zum 5. Juli, damit es die Päckchen beizeiten losschicken kann. Die Kosten betragen 15 Euro.

Zum Ende der Ferien vom 11. bis 13. August in der Zeit von 10 bis 13 Uhr bietet es außerdem einen Workshop im Schülerlabor an – ebenfalls für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Dazu nutzt es die Xperimente-Kits. Die Kosten hierfür betragen 30 Euro. Anmeldung bitte per mail an: birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de!

Mitgliederversammlung des AGV wählte Vorstand

Pressemitteilung des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung e.V.

Am 24. Juni  wählte die Mitgliederversammlung des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung e.V. einen neuen Vorstand. Julia Broy, Geschäftsführerin der Firma SOLIDA-Werk Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG sowie Jan Peter Arnz, Geschäftsführer der Firma Arnz Flott GmbH Werkzeugmaschinen lösen Dipl.-Ök. Alexander Holthaus, Firma Holthaus Medical GmbH & Co. KG (17 Jahre im Amt) und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Markus Heynen, Firma HEYCO-Werk Heynen GmbH & Co. KG (nach zwölf Jahren im Amt) ab. Dr. Markus Jankowski lobte und betonte das besondere Engagement der beiden Herren, welche durch Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes durch die Mitgliederversammlung extra gewürdigt wurden.

Wiedergewählt wurden Dr. Marcus Jankowski, (Firma Robert Röntgen GmbH & Co. KG) als Vorstandsvorsitzender, Dr. Roman Diederichs (Firma Karl Diederichs GmbH & Co. KG) als Schatzmeister und Dipl.-Ing. Michael Pott (Firma A+N | Pott GmbH als stellvertretender Vorsitzender. In den Vorstand der Fachgruppe Metall wurden Dr. Roman Diederichs (Firma Karl Diederichs GmbH & Co. KG), Matthias Hoffmann (HAZET-Werk GmbH & Co. KG) sowie Herr Bernd Supe-Dienes (Messerfabrik Neuenkamp GmbH) neu gewählt. (Markus von Dreusche)

Einstellung des Zugbetriebs ist nicht ausgeschlossen

Zu den jüngsten Ausfällen auf der Linie S7, überschrieb der Waterbölles am 21. Juni eine Pressemitteilung der Abellio Rail GmbH. Dazu gab es jetzt die folgende Ergänzung:
„Die Suche nach der Ursache läuft im Rahmen der Instandsetzung der betroffenen Fahrzeuge und gemeinsam mit den Kollegen der DB Netz AG weiterhin auf Hochtouren, um alsbald eine Entlastung der Situation herbeizuführen und wieder einen stabilen Verkehr zu ermöglichen. Derzeit verkehren noch drei von neun Fahrzeugen auf der Strecke. Zusätzlich ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. Es ist zum aktuellen Stand leider nicht auszuschließen, dass der Betrieb gänzlich eingestellt werden muss. Damit kann einem weiteren Verschleiß der Fahrzeuge vorgebeugt werden, bis die Ursachenfindung abgeschlossen ist. Abellio bittet die Fahrgäste um Verständnis und versichert, dass auch mit dem VRR als Aufgabenträger eng zusammengearbeitet wird um den regulären Verkehr schnellstmöglich wieder herstellen zu können. Fahrgästen wird weiterhin unbedingt empfohlen, die aktuellen Informationen in den bekannten Auskunftsmedien vor Fahrtantritt zu prüfen. Aktuelle Meldungen zu Ausfällen und etwaigen Ersatzverkehren werden ebenfalls über unsere Website und www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

Halten die Busse länger, versagt die Ampelschaltung

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung über „lange Rückstaus“ hat eine Analyse der Ampelanlage Kreuzbergstraße / Am Schützenplatz / Gneisenaustraße / Richard-Koenigs-Straße ergeben, dass hierfür eine fehlerhafte Interpretation der Sendeprotokolle innerhalb der Busbeschleunigung verantwortlich ist. Die Busse des ÖPNV melden sich fahrerautonom an der Signalanlage zur Weiterfahrt über den Verkehrsknotenpunkt an. Die Signalschaltung lässt dann die Busse bevorzugt (d.h. mit möglichst geringer Wartezeit) den Kreuzungsbereich passieren können.  Aber leider fahren nicht alle Busse nach dem Absenden dieses Signals an das Steuergerät sofort los, sondern verharren aus diversen Gründen (z.B. um Anschlussfahrten mit einer anderen Buslinie zu ermöglichen) noch einige Minuten in der Haltestelle. „Während dieser für die Signalschaltung nicht kalkulierbaren Wartezeit kommt es dann zu den beschriebenen Rückstaus“, teilte die Verwaltung den Mi5trgliedern der Bezirksvertretung Lüttringhausen zur Sitzung am 30. Juni mit. „Eine Optimierung der Busbeschleunigung wird zurzeit erarbeitet, so dass der Verkehr dann wieder flüssiger fließen sollte.“

Wie an allen Signalanlagen in Remscheid wird auch an der Kreuzbergstraße der Verkehrsstrom von Videokameras erfasst, erhält zunächst eine Mindestgrünzeit, die dann situativ in Abhängigkeit von der Verkehrsmenge bis hin zu einer Maximalgrünzeit verlängert werden kann. Während der bekannten Stoßzeiten (6.30 bis 8.30 Uhr sowie 15.30 bis 18.30 Uhr) wird an der Kreuzbergstraße das Signalprogramm mit einer höheren Leistungsfähigkeit als in den übrigen Tageszeiten geschaltet, d. h. die sogenannte Umlaufzeit für einen Zyklus beträgt 95 Sekunden an Stelle von 85 Sekunden, was für jeden Fahrzeugstrom entsprechend mehr Grünzeit bedeutet.

100 Jahre Ausbildung von BSI bis Sona und Winning

Pressemitteilung der Winning Group

Die Winning Gruppe hat zum 1. Oktober 2020 nicht nur die insolvente ehemalige SONA Gruppe übernommen, sondern auch eine hervorragende Belegschaft samt Tradition und Geschichte. Besonders stolz sind wir darauf, kurz nach dem erfolgreichen Neustart das 100jährige Ausbildungsjubiläum feiern zu können. In der Werksbiographie ist erwähnt, dass im Jahre 1921 noch unter dem Namen BSI (ab 1927 DEW) die erste Lehrwerkstatt in Remscheid eingerichtet wurde. Im ersten Schritt wurden 38 Lehrlinge ausgebildet. Während zuvor die „Lehrlinge“ ausschließlich in der Produktion ausgebildet wurden, konnten sie in der Lehrwerkstatt nun frei von Zwängen der Produktion ihr Handwerk üben.

Mit dem Start in das Ausbildungsjahr 2021 jähren sich unsere Ausbildungsaktivitäten zum 100sten Mal. Diese Tradition schreiben wir mit der Einstellung von neun neuen Azubis in verschiedenen Berufen auch in diesem Jahr und der kontinuierlichen Förderung unseres Nachwuchses fort. Außerdem wollen wir zusammen mit der Agentur für Arbeit einige Plätze für ein Einstiegsqualifizierungsjahr anbieten. „Ausbildung ist gerade in den aktuellen Krisenzeiten das Gebot der Stunde, um den jungen Menschen und dem Unternehmen eine Perspektive zu verschaffen“ betont in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Christoph Guhe.

Die Investmentgruppe Winning Group und EP Industries haben das deutsche Unternehmen SONA BLW Germany in einem Joint Venture gekauft. Es wird in eine Bauholding von bereits im Besitz befindlichen Unternehmen unter dem Namen Winning Automotive integriert. In dem neu gegründeten Unternehmen mit drei Werken in Remscheid, Duisburg und München mit einem Jahresumsatz von 200 Millionen Euro und tausend Mitarbeitern, zu dem SONA jetzt gehört, halten beide Unternehmen 50 Prozent der Stimmrechte. Sebastian Wagner, der alleinige Anteilseigner der Investmentgruppe Winning Group, die sich auf die Bereiche Bauwesen, Engineering, Entwicklung und Automobilindustrie konzentriert, hat die Geschäftsführung.

Grüne wählen Landtagskandidat und Vorstand

David Schichel.F oto: Fraktion GRÜNE Remscheid Pressemitteilung der Grünen

Bei strahlendem Sonnenschein fand Samstagmorgen im Stadion Reinshagen die erste persönliche Mitgliederversammlung der Remscheider Grünen seit Aufkommen der Pandemie statt. Zahlreiche Mitglieder des Kreisverbandes Remscheid und des benachbarten Ortsverbandes Radevormwald fanden den Weg in die historische Sportstätte, um ihren gemeinsamen Kandidaten für die Landtagswahl 2022 aufzustellen. Mit überwältigender Mehrheit wurde David Schichel zum gemeinsamen Kandidaten des Wahlkreises 35 gekürt und wird sich nächstes Jahr um einen Platz im Landtag bewerben.

Nach der Kandidatenkür wählten die Remscheider auch ihren Vorstand neu. Weiter zeigte sich dabei große Harmonie in der Partei, denn alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden sehr deutlich in ihre neuen Positionen gewählt. Jutta Velte und Lars Jochimsen werden künftig den Kreisverband als Sprecherin und Sprecher leiten, Kassierer wurde Frank Hoffmann. Als Beisitzer*innen wählten die Mitglieder Petra Kuhlendahl, Sascha Koch und Sabina Yündem. Wir wünschen David und dem frisch gewähltem Vorstand alles Gute, viel Glück und Freude an den neuen Tätigkeiten.