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Antrag zu Lärmbelästigung auf der Gartenstraße

Zu Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 22. September haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge in der Lenneper Neustadt schwerpunktmäßig auch in den Abend- und Nachtstunden eine Geschwindigkeitsüberwachung einrichten, beginnend auf der Gartenstraße. Auch möge sie prüfen, ob dort ein Tempo-Display angebracht werden könne. Die Antragsteller wünschen sich des Weiteren von der Verwaltung ein Konzept zur baulichen Umgestaltung der Gartenstraße und der betroffenen Straßen rund um den Bahnhof Lennep und das Kreishaus. Dabei sollen auch Bremsschwellen (sogenannte Berliner oder Krefelder „Kissen“) oder Spurverengungen geprüft werden.

Begründung: „Bereits seit längerer Zeit gibt es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigung in der Gartenstraße durch sehr laute und zu schnell fahrende Autos und dies insbesondere in den späten Abendstunden. Um dieses Problem sachgerecht anzugehen, bedarf es schwerpunktmäßiger Geschwindigkeitsüberwachungen in den Abendstunden, nicht am Tag. Der Polizei ist bekannt, dass eine sogenannte Raser- und Poserszene im Ortsteil Lennep seit mehreren Jahren präsent ist. Zwar wurde in der Vergangenheit häufig kontrolliert, allerdings nicht in den Zeiten, in denen es vornehmlich zu Lärmbelästigungen kommt. Kontrolliert bzw. überwacht sollte aus unserer Sicht nach dem Berufsverkehr (ab ca. nach 18 Uhr) und an Wochenenden, wenn der besagte Streckenabschnitt weniger befahren wird. Hilfreich wäre an diesem Streckenabschnitt das Aufstellen bzw. Installieren eines Tempo-Dis-plays, das tagsüber, aber vorrangig in den Abend- und Nachtstunden Autofahrerinnen und Autofahrer auf eine vorschriftsmäßige Geschwindigkeit hinweist."

Leider bekommt man keine Informationen mehr

Offener Brief

Herrn Ministerpräsident Armin Laschet, Herrn Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Herrn Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt,

mein Name ist Stefan Grote aus Remscheid. Ich bin Inhaber des mittelständigen Unternehmens elektro-technik-grote mit 25 Mitarbeitern. Ich habe das Unternehmen 2011 aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet. Nun möchte ich das Unternehmen erweitern - in Verbindung mit der Schaffung weiterer Arbeitsplätze.

Hier greift das Förderprogramm des Landes NRW = RWP Mittel - Bundesregelung Kleinbeihilfen. Dieses ist im Februar diesen Jahres aufgelegt worden und gilt bis zum 31.12.2021. Ich habe einen Antrag im Juni/Juli auf Förderung gestellt, der Anfang August nur noch mit Titel formal genehmigt werden sollte. Leider bekommt man zu diesem Antrag keinerlei Informationen mehr. Es mehren sich nur die Gerüchte, dass sich das Ministerium mit dem Umfang des Programmes übernommen haben soll...

Wer hat denn da seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht, wenn ein Programm mit einer Laufzeit von zehn Monaten nach vier Monaten schon nicht mehr bedient werden kann ? Des Weiteren wird dieses im Internet noch immer beworben!

Daher meine Bitte, wie können Sie mir weiterhelfen, damit ich mein bereits in die Wege geleitetes Vorhaben umsetzen kann. Die geforderten Arbeitsplätze habe ich bereits umgesetzt. Außerdem werde ich zum 1.September einen weiteren Ingenieur aus der Arbeitslosigkeit heraus einstellen!

Ich würde mich über eine Antwort, hoffentlich positiv und kurzfristig, freuen.
Besten Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Grote

Starkregen im Juli beschädigte zwei Brücken schwer

Von dem Starkregen im Juli war in Remscheid der Morsbach besonders betroffen. So werde etwa der Neubau der von der Flut zerstörten Brücke „Ulrichskotten“ nach ersten groben Schätzungen 500.000 Euro kosten. Die Neuplanung werde mit den Unteren Wasserbehörden (Wuppertal und Remscheid), dem Wupperverband und den Unteren Landschaftsbehörden (Wuppertal und Remscheid) abgestimmt und „an ein kompetentes Ingenieurbüro“ vergeben, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 7. September. Gemäß einer Vereinbarung zwischen den Städten Wuppertal und Remscheid aus dem Jahr 1950 ist die Stadt Wuppertal für die Grenzbrücken am Morsbach zuständig, die den Städten je zur Hälfte gehören. Die Stadt Remscheid werde beteiligt, „wenn Arbeiten und Entscheidungen mit Kostenrelevanz anstehen“. Eine Entscheidung für einen Neubau sei zwischen beiden Städten noch abzustimmen. Dies werde voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen. Eine Behelfsbrücke, die auch für den Schwerlastverkehr geeignet sei, habe man bislang nicht thematisiert, wohl aber den Bau einer Behelfsbrücke für Fußgänger. Der Bau einer großen Behelfsbrücke mit entsprechenden Fundamente dürfe allerdings den späteren endgültigen Brückenneubau nicht erschweren.

Weiter heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU: „Die Brücke Gockelshammer und die Brücke Breitenbruch haben keine sichtbaren Schäden erlitten. Die Brücke Beckeraue wurde wegen der teilweisen Unterspülung eines Widerlagers auf 3,5 Tonnen beschränkt. (…) Zu welchen Kosten und zu welchem Zeitpunkt eine Sanierung möglich ist, konnte seitens der Stadt Wuppertal zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Die Brücke Prangerkotten wurde wegen starker Unterspülung eines Widerlagers gesperrt. (…) Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht gesagt werden, ob eine Sanierung möglich ist oder ein Neubau, der auch grob mit 500.000,-€ zu veranschlagen wäre, erforderlich wird. (…) Das außergewöhnliche Regenereignis hat auf dem Deponiegelände in den Entwässerungsgräben … Geröll ausgetragen. Dieses gelangte auch in die Rückhaltebecken.“ Das habe die Bachverrohrung oberhalb der Hofschaft Morsbach teilweise verstopft. „Dies führte zu einer lokal begrenzten Überschwemmung (Kellerüberflutungen) in der Hofschaft. Die Feuerwehr konnte den Abfluss kurzfristig wieder freilegen.“

Raum-Experimente von mehr als 20 Künstler:innen

Copyright: Beate GördesPressemitteilung der Ins Blaue Art Gallery

Die Künstler:innen Tim Löhde/Düsseldorf und Krzysz Burdzy/Amsterdam, Michael Lufen/Hamburg, Tobi Löhde/Köln, Julia Priss/Köln und Beate Gärtner/Essen, Bela Usabaev/Berlin, Mitch Heinrich und Chrystel Guillebeaud/Wuppertal, Irena Paskali/Köln, Alicja Darski/Wuppertal, Ria Gerth/Köln, Beate Gördes/Köln, RaumZeitPiraten/Düsseldorf, Essen, Wuppertal, Sophia Hose/Köln, Miriam Schröder/Bielefeld, CYLVESTER/Köln, Josephine Garbe/Köln, Jan Schillmöller/Köln,  Thorsten Krämer und Su-Jin Zieroth/Wuppertal beteiligen sich ab 4. September an dem neuen multimediales Kunstprojekt, das von der Honsberger Ins Blaue Art Gallery, Siemensstraße21, und ihren Kooperationspartnern aus Wuppertal und Solingen  in zwei Teilen bis zum 14.November veranstalten. Die Eröffnung in Remscheid (durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz) ist am Samstag, 4. September in der Ins Blaue Art Gallery, und am Sonntag, 5. September, in Wuppertal, Mirker Straße 62, jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Die mehr als zwanzig Künstler:innen stellen in ihren Arbeiten ihre Wahrnehmung von Raum dar. Sie befragen, erforschen, definieren Raum an den unterschiedlichsten Orten. Bunkerwände, Häuser einer Arbeitersiedlung, eine ehemalige Tankstelle und die Räume eines riesigen Betonbaus werden zum Experimentierfeld. Außenprojektionen, Video-Mapping, multimediale Installationen, Sound- und Videoexperimente, Tanz & Text, Performance, Liegekonzerte - das breite Spektrum der künstlerischen Ausdrucksformen lädt ein zum „EXPERIMENT_RAUM“. Initiiert von Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. beteiligen sich an der Präsentation die Off-Räume LOCH, Hebebühne e.V. und Ballett im Hof. (Katja Wickert)

Hochwasserschutz ist bei Starkregen begrenzt

Zur Frage von Sigmar Paeslack (SPD) in der Sitzung der Bezirksvertretung At-Remscheid 8. Juni zum Hochwasserschutz im Morsbachtal hat die Verwaltung inzwischen schriftlich geantwortet. De Vorlage steht am 7. September auf der Tagesordnung der BV. Der Waterböttes zitiert daraus auszugsweise:

  • Hochwasser ist eine zeitlich beschränkte Überschwemmung von normalerweise nicht mit Wasser bedecktem Land, die durch oberirdische Gewässer verursacht wird. Ein Hochwasser kann also Schäden in Gebieten verursachen, in denen es nicht zwingend geregnet haben muss. Beim Unwetter vom 14./15. Juli ist dies so geschehen. Kleinere Nebenbäche traten nicht oder nur wenig über die Ufer, die Remscheider Hauptgewässer (Morsbach, Eschbach, Dörpe) hingegen wurden dadurch so stark beaufschlagt, dass es hier zu den größten Schäden kam.
  • Hochwasserschutz obliegt dem Gewässerunterhaltungspflichtigen. Für die Stadt Remscheid hat der Wupperverband diese Aufgabe übernommen. Der Hochwasserschutz für Gewässer und Anlagen am Gewässer (Brücken u.ä.) müssen immer so konzipiert sein, dass sie das 100-jährliche Hochwasser abführen können. Beim Unwetter am 14./15. Juli 2021 wurden so enorme Niederschlagmengen gemessen bzw. konnten diese teilweise nur noch geschätzt werden, da die Messeinrichtungen versagten oder zerstört wurden, die einem 800- bis 1.000-jährlichen Ereignis entsprachen.
  • Starkregen kann unabhängig von Gewässern zu schnell ansteigenden Wasserständen und zu Überschwemmung führen, häufig einhergehend mit Bodenerosion. Beim Unwetter am 14./15. Juli wurden viele Objekte durch eindringendes Oberflächenwasser geschädigt, obwohl diese gar nicht in der Nähe eines Baches liegen. Das Niederschlagwasser von versiegelten Flächen drang dann z.B. über Lichtschächte und Kellerfenster ein.
  • Kanalrückstau: Die öffentliche Kanalisation kann nicht so ausgebaut werden, dass Starkregen schadlos bliebe. Viele Schäden beim Unwetter am 14./15. Juli wurden durch Rückstau verursacht.
  • Grundwasser: Durch langanhaltende Regenfälle kann es in gesättigten Böden zu einem Grundwasseranstieg kommen. Unterkellerte Gebäude in Hanglage sind hier besonders gefährdet. Sind diese Keller unzureichend oder gar nicht abgedichtet, kann es zu Wassereintritt durch Fugen und Elementverbindungen kommen. Auch beim Unwetter am 14./15. Juli dadurch einige Gebäude beschädigt. Hiergegen kann nur der Grundstückseigentümer sich selbst schützen. (…) Auf der Homepage der Stadt Remscheid (https://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000116028.php) sind Broschüren und Informationsmaterialien eingestellt.

Manche Risikogruppen sind nur schwer erreichbar

„In Remscheid sind während der Corona-Pandemie leider 178 Menschen an bzw. mit COVID 19-Infektion verstorben. Dies ist auch im Vergleich mit ähnlich großen Städten in NRW eine sehr hohe Zahl und stellt eine negative und traurige Bilanz dar“, stellte die Fraktion der Linken am 17. August fest und fragte die Verwaltung nach „Gründen für die hohe Sterblichkeit“. Zur Sitzung des  Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 8. September liegt nun die Antwort vor:
„Während der zweiten Infektionswelle Ende 2020 stieg die COVID19-assoziierte Sterblichkeit stark an und erreichte in den Wintermonaten den Höchststand. Die meisten Verstorbenen waren über 70 Jahre alt. In dieser zweiten Infektionswelle kam es in Remscheid zu einem COVID-Ausbruch in einer großen Pflege-Einrichtung mit über 30 Todesfällen. Bei den Verstorbenen handelte es sich um überwiegend um ältere, pflegebedürftige Menschen mit zahlreichen Begleiterkrankungen.Da Remscheid die kleinste kreisfreie Kommune ist, macht sich dieser Ausbruch mit seinen schweren Folgen in der Sterblichkeitsstatistik der Stadt deutlich bemerkbar. Auch demographische, sozioökonomische und soziokulturelle Gründe können eine Rolle spielen. Genaue Gründe für die hohe Sterblichkeit können von hier nicht angeführt werden, da es keine weiteren Erkenntnisse diesbezüglich gibt.
Ab Dezember 2020 wurde in Remscheid mit flächendeckenden Impfungen der Risiko-Gruppen begonnen. Die Remscheider Pflege-Einrichtungen wurden frühestmöglich durch mobile Impfteams aufgesucht. Weitere schwere Infektionsverläufe konnten durch eine Impf-Immunisierung in den Pflege-Einrichtungen vermieden werden.“

Frage: Plant die Verwaltung die Zusammenhänge zu erforschen bzw. wissenschaftlich erforschen zu lassen? Wenn nicht – warum nicht? Wäre für die Erforschung eine Zusammenarbeit mit einer Universität denkbar? Könnten Forschungs- bzw. Fördergelder dazu eingeworben werden?
Antwort: „Eine Ursachen-Forschung und wissenschaftliche multiprofessionelle Aufarbeitung der vorliegenden Daten wäre mit Blick auf eine effiziente Gesundheitsberichterstattung und Entwicklung einer nachhaltigen Präventionsstrategie wünschenswert. Eine kleinräumige (stadtteilbezogene) Betrachtung könnte die Effizienz der Maßnahmen verbessern. Eine Kooperation mit universitären Einrichtungen wäre denkbar. Erste Kooperationen gab es bereits vor einigen Jahren mit der Universität Wuppertal (Auswertung der Sterbedaten 2013/ 2014).

Frage: Im Gesundheitsreport 2019 der AOK – Rheinland/Hamburg wurde unter diversen Aspekten auf eine negative Gesundheitslage vieler Remscheider:innen hingewiesen (hohes Auftreten und hohe Sterblichkeit bei unterschiedlichen Krebsarten, ebenso bei Atemwegserkrankungen, hohe Anzahl an Diabetes- und Adipositas-Erkrankungen – auch bei Kindern und Jugendlichen). Konnten die Gründe für die Krankheitshäufung untersucht worden? Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung dazu vor? Wurden Maßnahmen zur besseren Gesundheitsvorsorge ergriffen oder sind solche geplant? Wenn ja – welche Maßnahmen werden durchgeführt bzw. sind geplant?
Antwort: Soweit dem Fachdienst Gesundheitswesen bekannt ist, wurden die Gründe für die Krankheitshäufung im Rahmen der Reporterstellung nicht untersucht. Von daher liegen hier auch keine diesbezüglichen Erkenntnisse vor. Um geeignete und sinnvolle Präventionsmaßnahmen planen bzw. durchführen zu können, ist vorab eine Ursachenforschung erforderlich. Der Gesundheitsbericht macht deutlich, dass eine nachhaltige Gesundheitsberichterstattung mit einer Aufarbeitung der vorliegenden Daten dringend geboten ist. Hierzu wird eine Gesundheitskoordination dringend benötigt, um mit den unterschiedlichen Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen, die Daten zu beurteilen und Handlungsempfehlungen für die Kommune zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen könnten in der Gesundheitskonferenz und den politischen Gremien pressewirksam vorgestellt werden.

Frage: Allgemein gilt es als gesicherte Erkenntnis, dass eine hohe Korrelation zwischen sozioökonomischem Status und Gesundheit besteht. Das bedeutet für die Stadt Remscheid, dass die soziale Situation der Bürger:innen viel stärker in den Fokus genommen werden muss. Wie wird dies in der Verwaltung diskutiert, und welche Maßnahmen werden bzw. könnten ergriffen werden?
Antwort: Da die sich eine hohe Impfquote und das konsequente Einhalten der Hygiene-Empfehlungen als die effektivsten Pandemie-Maßnahmen zeigen, ist eine hohe Akzeptanz dieser präventiven Gesundheitsmaßnahmen in einer Pandemie-Situation besonders wichtig. Dies betrifft alle Bevölkerungsschichten. Die Publikationen des RKI zeigen deutlich, dass sozioökonomische Faktoren bei der Sterblichkeit eine Rolle spielen können. Eine weitergehende Aufarbeitung der vorliegenden Gesundheitsdaten wäre daher für die Entwicklung gezielter Präventions-Maßnahmen insbesondere für schwer erreichbare Risikogruppen wichtig. Da die Aufarbeitung der Daten hohe Anforderungen an eine fachliche und personalintensive Bearbeitung der umfangreichen Daten stellt, war eine Aufarbeitung im Rahmen der Pandemie-Situation bisher nicht möglich.“

Konzert „tierisch musikalisch“ mit Ralph Caspers

Pressemitteilug der Bergischen Symphoniker

Am Sonntag, 5. September, im Theater Solingen und am Sonntag, 12. September, im Teo Otto Theater findet jeweils um 16 Uhr findet das 1. Familienkonzert der Bergischen Symphoniker statt. Die Moderation übernimmt Ralph Caspers, allen bekannt aus der Sendung mit der Maus, Quarks und Wissen macht Ah!. o und Bass sind mit echten Pferdehaaren bespannt, um den Saiten die Töne zu entlocken. Er lädt mit viel Witz und Phantasie auf einen ganz besonderen Streifzug durch tierische Musikwelten ein – und dabei sind viele klangvolle und spannende Aha-Erlebnisse garantiert. Am Pult steht GMD Daniel Huppert. Die Bergischen Symphoniker freuen sich auf die großen und kleinen Besucher ab 4 Jahren. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich für 12 € / 6,50 €, Familienkarte unter der Tel. RS 162650, Karten für das Solinger Konzert für 13 € / 6,50 €, Familienkarte unter Tel. 0212 / 20 48 20.

Wie der Titel des Konzertes schon erahnen lässt, geht es sowohl bei der Musik als auch bei der Moderation um Tiere. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich viele berühmte Komponisten von Tieren zu tollen Kompositionen inspirieren lassen. Manche Instrumente können wunderbar Tierlaute imitieren, wie zum Beispiel die Flöte den Gesang der Vögel. Und auch die Instrumente selbst haben oft einen engen Bezug zur Tierwelt. Manche Teile sind nämlich nach Tieren benannt oder sogar aus Tierhaaren gemacht. Die Bögen von Geige, Bratsche, Cello und Bass sind mit echten Pferdehaaren bespannt, um den Saiten die Töne zu entlocken. (Manuela Scheuber)

Besserer Platz im Ranking durch Lade-Infrastrukturkonzept?

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat das erste Elektro-Ladenetz-Ranking für ganz Deutschland vorgestellt. Es bildet die Attraktivität für den Umstieg auf E-Mobilität und die Dichte des öffentlich zugänglichen Ladenetzes für E-Autos ab. Nach Angaben der Verwaltung nimmt Remscheid unter den „TOP 400 Kommunen“  die Plätze 399 und 397 ein, während Solingen und Wuppertal gar nicht gelistet sind. Von der Umsetzung des vom Rat der Stadt beschlossenen Lade-Infrastrukturkonzepts sei eine deutliche Verbesserung zu erwarten, teilt die Verwaltung dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität zur Sitzung am 2. September in ihrer Antwort auf eine Anfrage der CDU.

Frage: Wie viele E-Ladesäulen können maximal im Remscheider Stadtgebiet aufgebaut und wirtschaftlich betrieben werden?
Antwort: Die Frage lässt sich mit der von der EWR GmbH vorgesehenen Ausbaustrategie beantworten: Vorgesehen ist zunächst der schnelle, preisgünstige Aufbau einer Lade-Infrastruktur auf der Grundlage des im Juni 2021 durch den Rat verabschiedeten Lade-Infrastrukturkonzepts mit seinen zuvor ermittelten Standorten für Remscheid. Begleitet wird diese Ausbaustrategie durch den Einbezug von zentral gelegener, auf privatem Grund befindlicher Standorte wie bspw. in Parkhäusern der Stadtwerketochter PSR GmbH oder auf Flächen von Wohnungsbaugesellschaften. Letztlich besitzt die Stadt Remscheid aufgrund ihrer Ausprägung als Industriestandort eine durchaus belastbare Stromnetzinfrastruktur. Naturgemäß nimmt diese Belastbarkeit hin zu den dünner besiedelten Erschließungsgebieten ab. Im Detail ist jeder potenzielle Ladestandort vor einer konkreten Umsetzung einer Leistungsüberprüfung zu unterziehen. Eine große Rolle spielt auch die Auswahl der zu installierenden Technik, konkret ob es sich um teure Schnellladetechnik (DC-Ladetechnik) oder preiswerte Standardwechselstromladetechnik handelt (AC-Ladetechnik).
In wirtschaftlicher Hinsicht kommt es auf die Abnahmestruktur an. Daher erfolgt der Ausbau am Bedarf, konkret durch die preiswerte Ausweitung vorhandener Standorte anstelle der aufwendigen Neuerschließung einzelner Ladesäulenstandorte. Da die EWR GmbH auch den Ausbau von Mitarbeiterparkplätzen mit Ladetechnik anstrebt, sollen auch Elektroautonutzer ohne eigene Wallboxaufbaumöglichkeit profitieren. Gemäß den Ausführungen zum Punkt 3 wird die EWR GmbH auch in Zukunft in der Lage sein können, netztechnisch den Anforderungen der Elektromobilität voll zu entsprechen. Die EWR GmbH wird nicht an jeder Stelle in Remscheid E-Ladesäulen aufstellen können, aber parallel zum Hochlaufen der E-Mobilität in der Lage sein, das Betanken zu ermöglichen. Die Frage, wie viele öffentliche zugängliche Ladesäulen gebaut werden können, lässt sich aber allein schon deshalb nicht konkret beantworten, weil der zukünftige Bedarf stark vom Ladeverhalten und von den technischen Möglichkeiten des Ladens abhängen wird. Ziel ist es letztendlich, alle Ladesäulen der EWR GmbH wirtschaftlich zu betreiben.

Frage: In Deutschland stehen im EU-Vergleich die drittmeisten Ladepunkte für E-Autos: Wie schlägt sich Remscheid im deutschlandweiten Vergleich mit Kommunen mit einer ähnlichen Einwohnerzahl?
Antwort: Da die Verabschiedung des Ladetechnikkonzeptes durch den Rat just im Juni erfolgte und damit zugleich die zuvor ermittelten Standorte freigegeben wurden, ist mit der Ausschreibung im Juli begonnen worden. Aufgrund der aktuell stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Tiefbau- und Handwerkerleistungen sowie auch der Ladetechnik ist mit einer Beauftragung der ersten ca. 30 Ladepunkte in den späten Herbstmonaten zu rechnen. Die Realisierung dürfte sich bis Ende des Jahres, vermutlich auch in den Beginn des nächsten hinziehen. Im privaten Raum hingegen sind bereits nahezu 300 Ladepunkten in den letzten beiden Jahren von der EWR GmbH errichtet worden. Davon etwa ein Drittel bei Firmen in Form von abrechenbarer Ladetechnik, wie sie im öffentlichen Raum zur Anwendung kommen wird.

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Neue Bildungsmediathek für modernen Unterricht

Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW

Zum neuen Schuljahr geht die „Bildungsmediathek NRW“ an den Start. Das neue Internetportal stellt Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot an digitalen Lernmitteln von A wie Anatomie bis Z wie Zahlen zur Verfügung. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Bildungsmediathek NRW bietet unseren Schulen den Zugang zu einer Vielzahl an Bildungsmedien und ist damit ein wichtiger Baustein für einen modernen Unterricht.“ In der Bildungsmediathek NRW sind sowohl frei verfügbare Medien, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, als auch lizenzpflichtige Medien zu finden. Alle Materialien sind für die Schulen kostenfrei. Die Medien können als Download oder direkt als Streaming im Unterricht sowie beim eigenständigen Lernen eingesetzt werden. Um den Bereich der Landeslizenzen künftig noch stärker in den Blick zu nehmen, hat das Land Nordrhein-Westfalen für die Beschaffung von Lizenzen für kostenpflichtige Medien 2,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Bürgerservice erweitert ab September sein Angebot

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zu folgenden Öffnungszeiten wird die Infotheke des Bürgerservice im Dienstleistungszentrum Elberfelder Straße ab dem 1. September wieder ein begrenztes Angebot an terminlosen Dienstleistungen freigeben: Mo. bis Do. 8:30 bis 12:30 Uhr, Fr. 8:30 bis 12 Uhr. Das Ziehen eines Tickets am Ticket-Automat ist für Leistungen der Infotheke nicht erforderlich. Was wird angeboten? Führungszeugnis, Meldebescheinigung, Lebensbescheinigung, Beglaubigung, UB-Scheine, Abmeldung ins Ausland, Ausstellung neuer Adressaufkleber für den BPA oder eAT (wenn beschädigt oder unleserlich), Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises (bei „alten“ Ausweisen, in denen noch ein Verlängerungsfeld frei ist), Verkauf von amtlichen Müllsäcken, Aushändigung von Formularen.

Ebenfalls wird es ab 1. September wieder einen Schnellschalter für kurzfristige Kfz-Angelegenheiten geben Öffnungszeiten s. o.). Hierfür ist im Erdgeschoss am Ticket-Automaten eine entsprechende Wartemarke zu ziehen! Die Tickets werden dann im Großraumbüro (Raum 105) aufgerufen. Was wird angeboten? Abmeldung (oder Außerbetriebsetzung, max. fünf Stück), Kurzzeitkennzeichen (max. zwei Stück), Feinstaubplakette und/oder 100er Plakette, Korrektur Fahrzeugpapiere (nach Umzug oder Änderung des Namens).

Für alle anderen Anliegen im Melde- und Kfz-Wesen sind zwingend online oder telefonisch Termine unter folgenden Kontaktdaten zu vereinbaren: Termine buchen | Stadt Remscheid oder Tel. RS 1600.

Weiterhin terminlos wird die Abholung von Dokumenten sein. Die Öffnungszeiten hierfür  sind:

  • Montag       8 - 12 Uhr                                                                    
  • Dienstag     8 – 12 und 14 – 17.30 Uhr                   
  • Mittwoch    8 – 12 Uhr                                                                                   
  • Donnerstag 8 – 12 Uhr
  • Freitag        8 – 12 Uhr    

Die Lieferung der Pin-Briefe seitens der Bundesdruckerei verzögert sich derzeit. Bitte holen Sie Ihren Ausweis erst nach Erhalt des Pin-Briefes ab. Bei Fragen oder Dringlichkeiten ist je nach Anliegen eine E-Mail an eine der folgenden E-Mail-Adressen zu senden:

Vorsprache nur mit einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske. Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter.

Die Fahrbahn über dem Fußgängertunnel ist marode

Anstelle des bisherigen Fußgängertunnels – eine Beleidigung für Auge und Nase – soll es künftig auf dem Friedrich-Ebert-Platz zwei neue Verkehrsinseln für die Fußgänger geben. Die eine Insel für den künftigen Fußgängerüberweg vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zur Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, die andere für die Fußgängerverbindung zwischen ZOB und Ämterhaus. Der Fußgängertunnel werde kurzerhand zugeschüttet, verfüllt, hatte es bisher geheißen. Doch das geht nicht, berichtete vergangene Woche im Bauausschuss Tobias Mader vom Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung. Das liege an den strukturellen Schäden in der Fahrbahn der Elberfelder Straße genau über dem Tunnel. Dass es die gibt, war in den vergangenen Jahren den meisten Remscheider Autofahrern nicht entgangen. Denn immer, wenn sie den notdürftig ausgebesserten Riss im Asphalt überfuhren, ruckelte es oder es meldeten sich gar die Stoßdämpfer ihrer Wagen. Wenn der Platz 2025 ausgebaut sein wird – so der gegenwärtige Zeitplan –, soll das nicht mehr passieren. Die notwendige Fahrbahnsanierung werde allerdings keine leichte Aufgabe sein, so Mader im Bauausschuss weiter. Denn zwischen dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und der Elberfelder Straße verlaufe eine empfindliche Lichtleitertrasse, auf die man bei den Arbeiten besonders achten müsse.

Auch zur Umgestaltung des Platzes hatte der Technische Sachb3arbeiter Neues zu berichten: Statt zwölf Meter hoher Laternenmasten an einer Straßenseite habe man sich nun für acht Meter hohe auf beiden Seiten entschieden zwecks einer besseren Ausleuchtung der Fläche. Und die Wartehäuschen, die unter dem „Bumerang“-Dach für Windschutz sorgen sollen, seien hierfür eigens („schnörkellos) konzipiert worden, preiswert im Unterhalt. Statt zweier kleinerer Warteinseln werde man eine größere bauen, was den Bussen die Einfahrt zum ZOB erleichtern werde.

Verschwörungsideologien souverän begegnen

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid (FD 2.52) mit den beiden Arbeitsbereichen der Erziehungs- und Familienberatung sowie der Schulpsychologie bringt zu Beginn des Schul- und Kitajahres 2021/2022  für das neue und das Schuljahr 22/23 einen neuen Fortbildungskatalog heraus. Er wurde in gedruckter Form an die Kitas und Schulen versendet und ist als Pdf-Datei auf der Homepage der Psychologischen Beratungsstelle abrufbar. Darin finden die Fach- und Lehrkräfte der Kitas und Schulen viele interessante Angebote für Fortbildungen, Supervision und Beratung. Das Angebot richtet sich an alle Kindertagesstätten und Schulen in Remscheid und ist für diese kostenlos.

Vorangestellt ist der neuen Broschüre ein Grußwort von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Zitat: „Anfang 2020 hätte niemand von uns gedacht, wie groß die Herausforderung  sein würde, der wir uns als Stadtgesellschaft seit März 2020 stellen. Lockdown,  Distanz- und Wechselunterricht, Ausgangssperren, 'click and meet': all das sind  nicht nur Worte, sondern (notwendig gewordene) Entscheidungen, die unser  aller Leben völlig verändert haben. Corona hat das Leben verändert, und diese Zeit hat auch Menschen verändert.  Oder besser: Wir haben Seiten an uns kennengelernt, die uns so nicht bewusst  waren. Unsicherheit, Angst, Distanz statt Nähe; all das sind Gedanken, die uns seitdem nicht mehr loslassen.“

Auf Seite 17 des neuen Fortbildungskatalogs findet sich das Seminarangebot „Verschwörungsideologien souverän im Unterricht begegnen“ für Lehrkräfte aller Schulformen. Zitat: „Der Glaube an Verschwörungen spielt nicht erst seit Corona eine große Rolle in vielen politischen Diskussionen. In allen extremistischen Ideologien stellt er ein zentrales Element dar und hat häufig eine antidemokratische und menschenfeindliche Ausrichtung. In der Fortbildung werden – die Erfahrung der Teilnehmenden einbeziehend – die typischen Merkmale und Denkweisen von Verschwörungsideologien untersucht, um diese sicherer erkennen und ein mögliches antidemokratisches Potenzial einschätzen zu können. Es wird dargestellt, inwiefern typisch menschliche Wahrnehmungsverzerrungen und individuelle Eigenschaften das Entstehen und den Glauben an Verschwörungen begünstigen. Gemeinsam werden Möglichkeiten untersucht, wie pädagogisch und didaktisch sinnvoll gerade in der speziellen Kommunikationssituation Unterricht auf problematische Äußerungen von Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann.“

Aber wieso nur auf Äußerungen von Schüler:innen? Der Waterbölles empfiehlt dem Team der Psychologischen Beratungsstelle, sich auch nach Lehrerinnen und Lehrern in den Remscheider Schulen umzusehen, die selbst die eine oder andere Verschwörungsideologie hegen und pflegen. Etwa nach jener Lehrerin, die zu Beginn der Corona-Pandemie ihre E-Mail-Adresse an die Tafel geschrieben und dabei erklärt haben soll, wegen der Machenschaften von Bill Gates werde es mit ihr in nächster Zeit keine digitalen Zoom-Konferenzen mit ihren Klassen geben…
Der neue Fortbildungskatalog 
steht am 1.  September auf der Tagesordnung des Schulausschusses.