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Haus Cleff: Antrag auf Fahrstuhlbau liegt vor

Der Risalit (aus italienisch risalto ‚Vorsprung‘) ist nach Wikipedia „ein zumeist auf ganzer Höhe aus der Fluchtlinie eines Baukörpers horizontal hervorspringender Gebäudeteil“. In der Renaissance und im Barock war er ein typisches Gestaltungsmittel der Architektur zur Fassadengliederung. An der rückwärtigen (Ost-)Fassade von Haus Cleff fallen gleich zwei solcher Vorsprünge auf. Der rechte Risalit soll samt Sockel und Treppenpost vorrübergehend abgebaut werden, um im Bereich der historischen nördlichen Küche einen Fahrstuhl zur barrierearmen Erschließung des Gebäudes installieren zu können. Hierfür muss zunächst eine Fahrschachtgrube gegraben werden. Später soll das Risalit neu errichtet und um eine Fahrstuhlrampe ergänzt werden. Der Personenaufzug wird dann über den Hinter- und Vordereingang von Haus Cleff zugänglich sein.

Die Planung finde in enger Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde und der Landeskonservatorin statt, betont die Verwaltung in ihrem Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 7. September. Zitat: „Anknüpfend an die vollständige denkmalgerechte Sanierung von Dach und Fach, der Erneuerung der Schiefereindeckung sowie die komplette Erneuerung der Spengler-Arbeiten am Haus Cleff werden auch die Schiefer- und Spengler-Arbeiten des nördlichen Risalits im Sinne eines bauzeitlichen Zustands neu errichtet. Die historischen Bestandsfenster bleiben sämtlich als Blindfenster erhalten und werden restauratorisch aufgearbeitet. Die ehemalige Eingangstür an der Außenseite bleibt erhalten, ist jedoch in Zukunft nicht gangbar. Die bestehenden Außenmaße des nördlichen Risalits werden nicht verändert.“

August 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Im Kreis aller an Planung und Bau Beteiligten übergab am 5. August 2011 Oberbürgermeisterin Beate Wilding den Nordsteg am Hauptbahnhof seiner Bestimmung. Mehr als ein Jahrzehnt zuvor hatte das Gebiet rund um den Remscheider Hauptbahnhof – den Willy-Brandt-Platz – die kommunalpolitische Debatte geprägt. Die als Blumeninsel ausgestaltete Bushaltestelle stand am Anfang der neuen Verbindung zwischen der Remscheider Innenstadt und dem Südbezirk. Die REGIONALE 2006 sorgte schließlich für die notwendige Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Die Arbeit am Weltkulturerbe-Antrag ist in vollem Gange“, berichtete vor zehn Jahren in einer Pressemitteilung die Bergische Entwicklungsagentur GmbH. Für den Weltkulturerbe-Antrag zur Müngstener Brücke und den hoffentlich ersten positiven Bescheid seitens des Landes würden viele Gutachten vonnöten sein. Und deshalb habe sich Renate Falkenberg von der Unteren Denkmalbehörde Stadt Remscheid und ihr Amtskollege Andreas Kleinhenz aus Solingen mit Carsten Zimmermann, Projektleiter der Bergischen Entwicklungsagentur, auf den Weg nach Augsburg gemacht, um im Archiv der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN) nach alten Plänen, Verträgen, Rechnungen, Bildern und Filmmaterial zu suchen. Und sie seien fündig geworden: Ein besonderer Schatz sei der Originalvertrag zwischen MAN und der Eisenbahndirektion Elberfeld Der erste Schritt für das Projekt „Weltkulturerbe Müngstener Brücke“ könne nun gegangen werden. Warum allerdings die rund 60 Seiten in Sütterlin-Schrift zugleich als „Pamphlet“ (Schmähschrift) bezeichnet wurde, bleibt das Geheimnis des Verfassers.

Platz für Kreisverkehr ist auch auf einer kleinen Kreuzung“, titelte der Waterbölles am 11. August 2011. Gemeint war der damals fertiggestellte Minikreisverkehr auf der Königstraße an der Einmündung von Hütten- und Uhlandstraße mit überfahrbarer Mittelinsel, erstellt für 6.000 Euro, der in den Medien ziemlich kontrovers diskutiert wurde. Aus der Kreuzung war schließlich heimlich, still und leise ein Kreisverkehr geworden.
Und auf dem kam es schon einen Tag später zum ersten Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von ca. 8.500 Euro.  Manfred Dörpfeld damals „Als Rechtsabbieger 1. Ausfahrt bist Du noch nicht im Kreis, da bist Du schon wieder draußen. Auf zehn Meter zwei Ausfahrten aus dem Kreis!“ Von einem holprigen Start in eine neue Ära der Kreisverkehre in RS war später bei einem Ortstermin die Rede, zu dem Bezirksbürgermeister Otto Mähler auch Gerald Hein von der Verwaltung eingeladen hatte. Er betonte: „Der Mini-Kreisel entsprach von vornherein allen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung!“ Seitdem haben sich die Autofahrer an die Mini-Lösung gewöhnt.

Ein 18-jähriger Toyota-Fahrer verlor im August 2011 auf der Straße Jägerwald vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit r die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte beim Abbiegen auf einen Parkplatz gegen die Wand eines Firmengebäudes. Er war damals  gerade mal drei Tage lang im Besitz des Führerscheins. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf mindestens 20.000 € geschätzt.

Im August 2011 musste der Landschaftsverband Rheinland an die Stadt Landschaftsumlage aus 2007 in Höhe von rund 184.000 Euro zurückzahlen. Das hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf und später auch das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Derr Landschaftsverband sei nicht berechtigt, planmäßig Überschüsse zu erwirtschaften und hierfür über die Umlage seine Mitgliedskommunen zur Kasse zu bitten. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz damals: „In Zeiten knapper Kassen müssen auch die Landschaftsverbände Zurückhaltung üben. Wenn Mitgliedskommunen zum Teil kaum mehr in der Lage sind, genehmigungsfähige Haushalte aufzustellen, passt es nicht, wenn der Landschaftsverband Überschüsse in seinem eigenen Haushalt plant und von seinen Mitgliedskommunen finanzieren lässt.“

Für ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen traten vor zehn Jahren zum Ramadan Pfarrer die evangelischen Pfarrer Hartmut Demski und Jochen Robra und der katholische Stadtdechant Thomas Kaster ein: „Zu den Gemeinsamkeiten, die Christen und Muslime verbinden, gehört der Glaube daran, dass der eine Gott der Schöpfer der Welt und der Ursprung alles Lebendigen ist. Innerhalb der Schöpfung kommt dem Menschen eine besondere Würde zu, weil Gott ihm die Verantwortung für die Gestaltung der Welt überträgt. Der Koran bringt dies dadurch zum Ausdruck, dass er den Menschen als Statthalter Gottes bezeichnet. Die Bibel spricht davon, dass Gott den Menschen als sein Abbild erschaffen hat.“ Der Glaube an die besondere Würde des Menschen sei für Muslime und Christen Gabe und Aufgabe zugleich. „Es bleibt unsere Aufgabe, sich für das gute und friedliche Miteinander in Wort und Tat immer wieder einzusetzen.."

Hundewiese bekommt Zaun und zwei Tütenspender

Der Plan der Hundewiese am Bismarckturm. Gafik: Stadt Remscheid.Von den 49.000 Euro, die die Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid in ihrem investiven Budget „Schönerer Stadtteil Alt-Remscheid“  noch zur freien Verfügung hat, wird sie in der Sitzung am 8. September aller Wahrscheinlichkeit nach 30.000 Euro für eine Einzäunung der Hundefreilaufwiese im Stadtpark freigeben. Auf Beschluss der BV vom 13.April hatten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) die Hundefreilaufwiese wieder an ihrem früheren Standort neben dem Bismarckturm ausgewiesen und sie dort entsprechend beschildert. Auf Wunsch der BV, die Wiese einzuzäunen, haben die TBR zwischenzeitlich die voraussichtlichen Kosten für einen Stabgitterzaun, zwei Bänke und zwei Hundetoiletten (Tütenspender und Abfalleimer) nebst Schild sowie das Aufstellen mit 27.000 Euro ermittelt. 3.000 Euro kommen hinzu für Ausschreibung, Beschaffung und Bauleitung.

Wochenrückblick vom 23. bis 29. August 2021

Mit Touchball derzeit einzigartig im Bergischen

„Der Sportclub Rot-Weiß e.V. hat seine Tennisanlage an der Hägener Straße um eine „Touchtennis-Arena“ erweitert. Dafür mussten eine Remscheider Tiefbaufirma zunächst unzählige Ladungen mit Bodenaushub von Baustellen (26.000 Kubikmeter) anfahren und am unteren Ende des abschüssigen Geländes (ehemals „Frohns Wiese“, ein in den Sommermonaten für Kinder die ideale Abkürzung auf dem Weg zum Freibad „Teufelsteich“)  verdichtet einbauen – nicht ohne das Material zuvor („ohne Befund!“) auf eventuelle Schadstoffe untersucht zu haben. So konnten schließlich nicht nur zwei neue Tennisplätze angelegt werden, sondern auch eine Miniaturausgabe davon. Die ist bis heute einzigartig in der bergischen Region, wenn nicht gar darüber hinaus, freut sich Vereinsvorsitzender Ralph Schöpp: „Touchtennis ist eine modifizierte Form von Tennis auf einem kompakten Spielfeld. Gespielt wird mit kürzeren Schlägern und einem Softball. In vielen Ländern – darunter England, die Niederlande, Belgien, Korea und Südamerika – ist Touchtennis populär. Dort gibt es bereits Meisterschaften in Liegen und sogar Profiturniere!“ (Zum Video-Interview mit Ralph Schöpp gehören auch Spielszenen, die deutlich machen, dass es auch auf dem kleinen Spielfeld recht rasant zugehen kann. Im Bild unten Peter Hardebeck, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse, Björn Zirden, Vorsitzender Ralph Schöpp, Moritz Schumacher und Trainer Wolfgang Freres zusammen mit Nachwuchsspielern des Vereins).

Platz soll Namen von Herbert Goerlich bekommen

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 7. September haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP beantragt, den Platz vor dem Bismarckturm am Stadtpark nach Herbert Goerlich zu benennen in Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Remscheid und den Stadtbezirk Alt-Remscheid. Herbert Goerlich wurde am 19. Dezember 1922 in Remscheid geboren. Von 1939 bis 1987 war er bei der Stadtverwaltung Remscheid beschäftigt. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg hatte er sich in besonderer Weise um die sozialen Probleme der Beschäftigten gekümmert. So wurde er schon 1955 in den damaligen Betriebsrat gewählt und 1957 in den Personalrat der Stadt Remscheid. Ab 1965 war er freigestelltes Mitglied im Personalratsvorstand und wurde 1966 zum Vorsitzenden gewählt. Nach der Verselbstständigung der Krankenanstalten der Stadt Remscheid bekamen diese einen eigenen Personalrat, bildeten aber mit der Stadtverwaltung einen Gesamtpersonalrat. Herbert Goerlich wurde 1978 Vorsitzender des Gesamtpersonalrats. Diese Funktion übte er bis zum Eintritt in den Ruhestand aus.  Herbert Goerlich wurde wegen besonderer Leistung im Bereich der gewerkschaftlichen und sozialen Arbeit 1983 durch den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Am 28. Mai 2003 erhielt er aufgrund eines Ratsbeschlusses die Bürgermedaille der Stadt Remscheid als Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements zum Wohle seiner Stadt. Herbert Goerlich verstarb am 16. September 2006 im Alter von 83 Jahren in Remscheid.

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Frühere Bank-Filiale ist mittlerweile ein Schandfleck

Pressemitteilung der CDU Remscheid

„Manche Dinge ändern sich leider nie. Ein Beispiel ist das Gebäude der früheren Landeszentralbank an der Nordstraße ganz in der Nähe des MK-Hotels. Die Treppen  verwittern und sind mit Unkraut überwuchert. Müll liegt herum. Dieser Zustand ist nicht neu. Er wurde immer wieder beklagt. Wann passiert hier endlich mal etwas Nachhaltiges, um den Zustand zu verbessern? Dieser Schandfleck befindet sich quasi am Eingangstor unserer Stadt. In der Nähe liegen das Kino und der Bahnhof. Vielleicht zweihundert Meter weiter oberhalb soll demnächst der Ebert-Platz für viel Geld modernisiert werden. Auswärtige Gäste wohnen im benachbarten MK-Hotel. Sie werden diesen Schandfleck genauso sehen wie die auswärtigen Schülerinnen und Schüler, die demnächst das Berufskolleg am Bahnhof besuchen werden. Als Remscheider schäme ich mich dafür, wie es da aussieht“, sagt Bernd Quinting, Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid und Ratsmitglied. „Schon im Jahr 2014 hat meine Kollegin Rosi Stippekohl die Verwaltung darum gebeten, den Eigentümer des ehemaligen Landeszentralbankgebäudes zur Pflege der angrenzenden Fläche und zum Entfernen von Unkraut anzuhalten. Auch die Linke wies 2014 darauf hin, dass der Bürgersteig und die Treppen immer mehr verkommen und mit Unkraut überwachsen sind.“

„Es gibt zwei Interessenten für das ehemalige Gebäude der Landeszentralbank an der Elberfelder Straße. Das berichtet Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen. Remscheid gelang es auf der Fachmesse Expo Real in München, das Interesse der Projektentwickler zu wecken. Lückgen wertete die Teilnahme des Bergischen Landes auch deshalb als vollen Erfolg.“ So verheißungsvoll klang es noch im Oktober 2019.“ Was ist daraus geworden?“, fragt Quinting. „Bereits 1998 wurde die Landeszentralbank in Remscheid geschlossen. Seitdem ist der Zustand des Gebäudes quasi ein Dauerärgernis. Und wir leben inzwischen im Jahr 2021!“

Großer Ladepark mit 46 Ladepunkten bei Vaillant

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die EWR GmbH hat als der Spezialist in Remscheid für Ladetechnik von Elektrofahrzeugen in den letzten beiden Jahren 300 Ladepunkte für Remscheider Kunden errichtet. Ein Ladepark mit insgesamt 46 Ladepunkten ist nun bei der Vaillant Group entstanden, der sich gut als Blaupause auch für andere Firmen eignet. „Heiztechnikspezialist Vaillant vertraut beim Ausbau eigener Ladeinfrastruktur auf die Erfahrungen der EWR GmbH. Seit Jahren besteht eine hervorragende Partnerschaft, die wir langfristig weiter intensivieren wollen“, betont Robin Frohn, Direktor Real Estate Management bei der Vaillant Group. Das von der EWR entwickelte und in enger Abstimmung mit dem Kunden umgesetzte Konzept beinhaltet sowohl Bau, Betrieb sowie Wartung modernster Ladeinfrastruktur. Ziel des gemeinsamen Projektes war eine einfach zu betreibende Ladetechnik für Elektroautos für das Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zudem sollte eine individuelle Abrechnung und Zuordnung der getankten Fahrstrommengen für unterschiedliche Nutzergruppen vom Dienstwagenfahrer bis zum Mitarbeiter, der sein Privatauto lädt, vom Kunden bis zum Auto aus dem eigenen Vaillant Fahrzeugpool ermöglicht werden.

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Richtfest knapp drei Monate nach Grundsteinlegung

Schulneubau für 30 Millionen mit ambitioniertem Zeitplan“, titelte der Waterbölles am 2. Dezember 2020 über den ersten Spatenstich zum neue Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung an der Schmalkalder Straße am Remscheider Hauptbahnhof. „Berufskolleg: Boden barg manch böse Überraschung“, hieß es am 4. Juni 2021 nach der Grundsteinlegung, und gestern, knapp drei Monate später, war schon das Richtfest angesagt. Der ambitionierte Zeitplan hat also bislang gehalten!

Eingeladen hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz diesmal wieder, wie beim ersten Spatenstich,  eine größere Gästeschar mit Vertretern von Rat und Verwaltung, darunter Stadtkämmerer Sven Wirtz und Schuldezernent Thomas Neuhaus, Arndt Liesenfeld (Fachdienst Schule und Bildung) sowie Elke Ittig, Dirk Deutemann und Thomas Judt vom städtischen Gebäudemanagement und Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann. Die Politik war u. a. durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf, Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Bernd Quinting (CDU), Wolf Lüttinger (FDP), Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Brigitte Neff-Wetzel (Linke) vertreten. Der OB äußerte seine Freude, dass in Remscheid jetzt endlich wieder mehr investiert werde. Als Bespiele dafür nannte er das Allee-Center, den Rathaus-Anbau und die neuen Turnhallen an der Albert-Einstein-Gesamtschule. (Der Waterbölles dankt dem Remscheider Fotografen Thomas E. Wunsch für seine Video-Unterstützung in luftiger Höhe)

Kommunalpolitikerin mit Herz und Verstand

Rosemarie Stippekohl (CDU).Pressemitteilung der CDU Remscheid

„Als mir Rosi Stippekohl vor einigen Monaten vertraulich mitteilte, dass sie ihr Ratsmandat nach den Sommerferien niederlegen möchte, war dies zunächst ein Schock für mich. Ein Fraktionsvorstand und eine Fraktion ohne Rosi – das war für mich erst unvorstellbar. Ich kenne sie nun schon seit vielen Jahren, und wir haben zunächst in der CDU Innenstadt sehr gut zusammengearbeitet. Doch als mir Rosi Stippekohl sagte, dass sie aufhört, war mir klar, dass die Entscheidung gefallen war. Denn für sie gab es und gibt es nur klare Entscheidungen. Entweder ganz oder gar nicht – das war und  ist ihr politischer und persönlicher Stil“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter.

„Nun legt sie ihr Ratsmandat und ihr Mandat in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zum 31. August nieder. Gute und erfahrene Nachfolger stehen bereit. Und trotzdem ist Rosi Stippekohl für uns unersetzlich: wegen ihrer zupackenden Art, wegen ihrer Erfahrung, wegen ihrer Menschlichkeit, wegen ihres großen Wissens vor allem in der Baupolitik und, und, und. Es wird sehr schwer fallen und länger dauern, um diese Lücke zu schließen“, so Kötter. „Rosi Stippekohl hat diesen Entschluss nicht aus Groll oder Frustration getroffen. Sie weiß sich auch ohne Politik sehr gut zu beschäftigen. Und so hat sie ihre Entscheidung zu einem Zeitpunkt getroffen, wo sie noch viele Dinge anpacken kann. An erster Stelle steht für sie immer die Familie. Leider ist ihr Mann Norbert, mit dem sie auch politisch aktiv war, viel zu früh gestorben. Rosi ist ein Familienmensch. Mutter, Sohn, Schwiegertochter und Enkel können nun darauf zählen, dass Rosi mit ihnen noch mehr Zeit verbringen und sie nach Kräften unterstützen wird. Außerdem ist sie ein sehr geselliger Mensch, liest gern düstere skandinavische Krimis und ist sehr praktisch veranlagt. Ob Gartenarbeit oder handwerkliche Tätigkeiten – jetzt endlich hat sie Zeit dafür, alles noch intensiver und zeitlich selbstbestimmter zu genießen.“.

„Seit dem 1. Januar 1999 gehörte Rosemarie Stippekohl dem Rat der Stadt Remscheid an. Wichtig sei ihr besonders der Einsatz für die Menschen in der Innenstadt gewesen – ob im Rat oder in der Bezirksvertretung. Im GEWAG-Aufsichtsrat und im Sparkassen-Verwaltungsrat habe man sie wegen ihrer sachlichen und umgänglichen Art sehr geschätzt, so Kötter, auch bei den politischen Mitbewerbern. Die Baupolitik war ihr besonderes Steckenpferd.

DGB soll in RS jünger und weiblicher werden

Pressemitteilung des DGB- Stadtverbandes Remscheid

Auf der konstituierenden Sitzung des Kreisverbandes Remscheid im Deutschen Gewerkschaftsbund wurden die Weichen für die nächsten vier Jahre gestellt. Die Vertreterinnen und Vertreter der unter dem DGB zusammengeschlossenen Mitgliedsgewerkschaften bestätigten Peter Lange (IG Metall) einstimmig als DGB-Kreisverbandsvorsitzender für Remscheid und Sascha Pastwa (ver.di) als stellvertretender Vorsitzender. Das Seniorenmandat wird weiterhin von Gottfried Meyer wahrgenommen. Neu im Vorstand sind Kerstin Mittelbach (Frauenmandat) und Daniel Pilz (Jugend).
Ziel ist sei es, so Lange, den DGB in den nächsten Jahren jünger und weiblicher zu machen. Er erläuterte die inhaltlichen Schwerpunkte des DGB für die nächsten Jahre: „Wir werden uns in Remscheid für faire Arbeitsbedingungen und gute Löhne einsetzen. Bei den lokalen Bundes- und Landtagsabgeordneten und der Kommunalpolitik werden wir uns für die Verbesserung der Verkehrs-, Energie- und Infrastruktur und der Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit stark machen.“ Aktuell steht die Bundestagswahl beim DGB im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Echt gerecht“ hat der DGB Forderungen zur Bundestagswahl aufgestellt:

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Neue Kampagne soll Lust auf Theater wecken

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Am morgigen Samstag, 28. August, um 11.55 Uhr strahlen teilnehmende Bespiel- und Landestheater aus ganz NRW den Trailer zu der Kampagne #theatermomente aus. Das Teo Otto Theater der Stadt Remscheid wird die Kampagne in seinen Online-Auftritt einbeziehen und die Aktion ferner mit einem kleinen Stand vor dem Haus begleiten. Wir heißen Gäste herzlich willkommen, dort Stand vorbeizuschauen. "Das Theater ist einer der letzten Orte, an dem wir gemeinsam in eine andere Welt eintauchen können. Manchmal ist sie fantastisch und weit weg, manchmal ganz nah an unserer eigenen. Wenn wir zurückkehren, können wir etwas mitnehmen von der einen Welt in die andere. Das macht einen Theaterbesuch besonders. So etwas schafft nur ein gemeinsames Erlebnis. Also mussten wir genau dieses Gefühl erneut erwecken und das ist gelungen, denke ich," betonte Sven Graf, Sprecher des Arbeitskreises Theater des Kultursekretariats NRW und künstlerische Leitung Teo Otto Theater der Stadt Remscheid.

Zusammen mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh wurde die Kampagne #theatermomente ins Leben gerufen und soll nach der langen Corona-bedingten Zwangspause wieder den Kontakt zum Publikum herzustellen die Lust auf das Erlebnis Theater neu wecken. Die Idee dazu entstand während eines digitalen runden Tisches. Durch die Pandemie konnten etablierte Branchentreffen, normalerweise feste Bestandteile einer jeden Spielzeit, nicht stattfinden. Seit Dezember 2020 kommen Veranstalterinnen und Veranstalter der nordrhein-westfälischen Gastspielbranche auf Einladung des Kultursekretariats NRW Gütersloh und des Büros der Landestheater NRW regelmäßig im digitalen Raum zusammen, um sich informell über die aktuellen Entwicklungen, die Auswirkungen auf ihre Branche und ihren Arbeitsalltag auszutauschen. Ein intensiver Austausch ging der Kampagne somit voraus.

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