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KOD sind „ältere dubiose Gestalten“ aufgefallen

Von „wachsender Kriminalität“ im Bereich des Parks / Spielplatzes an der Marienstraße / Ecke Alleestraße sprach die CDU am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung  Alt-Remscheid. Und am 2. November soll das Thema auch den Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit beschäftigen. Die CDU-Fraktion möchte wissen,. ob der Verwaltung bekannt sei, „dass auf dem Spielplatz – unabhängig von der Tageszeit – Alkohol und Drogen konsumiert werden“. Aus der Bürgerschaft habe man erfahren, dass dort „Gruppen teilweise aggressiv auftreten, Passanten anpöbeln, den Spielplatz verschmutzen und sich prügeln“. Die Bürgergespräche hätten den Eindruck genährt, als entwickele sich der Park / Spielplatz zu einer Art „sozialem Brennpunkt“. Anwohner hätten von vermehrten Polizeieinsätzen berichtet.

„Stimmt“, sagte in der BV-Sitzung Jürgen Beckmann, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, und zählte auf: „Elf Einsätze der Polizei, 26 Einsätze des Kommunalen Ordnungsdienstes und 16 KOD-Präsenzstreifen. Wir können nicht immer da sein, aber wir sind häufiger da!“ Beckmann erinnerte an die Alarmnummer 16900 des KOD. Die sei werktags bis 22.30 Uhr besetzt.

Man habe fast 100 Platzverweise ausgesprochen, berichtete der Amtsleiter weiter. Aber „wachsende Kriminalität“?? Die Polizei habe lediglich von einer Körperverletzung berichtet, der sie habe nachgehen müssen. Trinkgelage von „älteren dubiosen Gestalten“ gebe es in diesem Bereich zwar häufiger, dafür sprächen die Flaschen, die auf dem Boden zurückblieben.Aber größer Gruppen von Alkoholikern seien ihm dort bisher nicht aufgefallen.

„Eltern fühlen sich von dem Spielplatz verdrängt, besonders an den Wochenenden, wenn es auf der Marienstraße wenig Fußgängerverkehr gibt, also weniger sozialer Kontrolle“, berichtete Roland Gedig (CDU). Auch die häufigen „Wildpinkler“ in den Gebüschen um den Platz würden kritisiert. Die Büsche müssten vielleicht mal wieder beschnitten werden. Eine größere Lösung kam Beatrice Schlieper von den Grünen in den Sinn: „Warum gestalten wir das Gelände nicht komplett so um, dass sie diese Gruppen dort nicht mehr wohlfühlen?“ Zustimmung fand schließlich die Idee von Bezirksbürgermeister Otto Mähler, für die BV-Mitglieder eine Besichtigung der Örtlichkeiten zu terminieren.

Tankstelle an der Schützenstraße auch Post-Filiale

Neue Post-Filiale an der oberen Alleestraße?“, fragte der Waterbölles am 31. Juli 2021. Die städtische Wirtschaftsförderung hatte mitgeteilt, dass die Eröffnung einer neuen Post-Filiale im Bereich der oberen Alleestraße zeitnah umgesetzt werden solle. Daraus wurde nun leider nichts. Aus „obere Alleestraße“ sei jetzt  nur „Schützenstraße 38, die Tankstelle“ geworden, beschwerte sich in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am Dienstag Waltraud Bodenstedt (W.i.R.): „Mit ‚Nähe zum Allee-Center‘ hat das nichts mehr zu tun. Das ist ein Witz!“ Der Technische Beigeordnete Peter Heinze bedauerte die Entwicklung. „Aber die Entscheidung über die Vergabe von Filial-Konzessionen liegt einzig und allein bei der Post!“ Bodenstedt hakte nach: “Hätten wir uns da vielleicht mehr drum kümmern müssen!?“ – Heinze: „Wir haben unser Anliegen mehrfach nachdrücklich vorgetragen!“

FlexTicket bringt Fahrgästen mehr Flexibilität

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Der VRR entwickelt Tarifmodelle, die die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs flexibler machen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie, die neue Arbeitsmodelle mit Auswirkungen auf die Arbeitsplatzmobilität etablierte, sondern schon seit einiger Zeit beobachtet der Verbund ein verändertes Konsumentenverhalten mit dem Wunsch der Nutzer*innen, Tickets variabler einsetzen zu können. Auf diese Marktentwicklung reagiert der VRR nun mit einem weiteren flexiblen Ticket Modell. „Auch, wenn sich in vielen Fällen die Abonnements nach wie vor lohnen, haben wir vorausschauend an Tarifen gearbeitet, die neue Arbeitsmodelle stärker berücksichtigen“, sagt VRR-Vorstand José Luis Castrillo. „Mit dem FlexTicket-Modell für Einzelkund*innen kommen wir dem Wunsch der Fahrgäste nach, neben dem Bar-Tarif und den Abonnements einen weiteren, flexiblen Tarif für regelmäßigere Nutzer anzubieten“, so Castrillo.

Das neue FlexTicket besteht aus zwei flexiblen Tarif-Modellen, „Flex25“ und „Flex35“, die zum einen in Kombination mit einem festen Grundbetrag um 25 Prozent ermäßigte Preise auf EinzelTickets jeder Preisstufe und FahrradTickets gewähren. Beim anderen Modell ergibt sich durch einen höheren Grundbetrag ein Rabatt von 35 Prozent. Die Fahrradmitnahme ist darin dann enthalten. Das FlexTicket, das nur digital über die Apps verfügbar sein wird, ist 30 Tage gültig und kann monatlich ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. (Dino Niemann)

Kinder erleben die Natur im Herbst

Hagebutten im HerbstDie Natur-Schule Grund hat ihr Herbstferienprogramm veröffentlicht. Die bislang zehn Termine für Kinder von sechs bis zwölf Jahren sind im Internet zu finden unter www.natur-schule-grund.de/programm und dem Reiter "Herbstferienprogramm" sowie auf Facebook (@Umweltbildungsstation.remscheid). Stefanie Barzen, Jörg Liesendahl und Tobias Marsch möchten wieder mit Kindern die Natur im Herbst erleben, Experimente machen und auch das eine oder andere leckere Essen zubereiten. Es gelten die 3G-Regeln, so dass die teilnehmenden Kinder leider regelmäßig getestet werden müssen. Anmeldungen per E-Mail info@natur-schule-grund.de">info@natur-schule-grund.de möglichst bald, da die verfügbaren Plätze erfahrungsgemäß stark nachgefragt werden.

Gruseliges Halloween-Event in der Stadtbücherei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Öffentliche Bibliothek im Kommunalen Bildungszentrum veranstaltet auch in diesem Jahr eine Halloween-Lesenacht für mutige Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die bereits in der Stadtbibliothek Remscheid angemeldet sind. In diesem Jahr findet das Halloween-Event in vielen verschiedenen Gruselhäusern. Wie das genau aussehen soll? Das Team der Bibliothek stellt den teilnehmenden Kindern Taschen mit Bastelmaterial, Spiel und Spaß rund um das Halloween zusammen, die in den zwei Wochen vor Halloween abgeholt werden können. Zudem wird es in den Taschen einen Link zu einer gruseligen Online-Lesung geben. Das Gute daran: Die Jungen und Mädchen können nach Lust und Laune entscheiden, wann sie ihre Bastelideen umsetzen und wann sie die Lesung anhören wollen. Da das Team der Bibliothek die Taschen schnellstmöglich zusammenstellen möchte, wird um Voranmeldung zur Veranstaltung gebeten unter Tel. RS16-2549 oder persönlich in der Kinder- und Jugendbibliothek. Für die Gültigkeit der Anmeldung wird außerdem die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten benötigt. Diese kann auch jederzeit zu den Öffnungszeiten nachgeholt werden, wenn zuvor telefonisch angemeldet wurde.

Fragen zu „Stachelhausen soll schöner werden!“

  • SliderBild slider1Pressemitteilung der Stadt Remscheid

    Was muss getan werden, um sich in Stachelhausen wohl zu fühlen? Was fehlt in Stachelhausen? Wo gibt es Probleme und was müsste verbessert werden? Wie soll der neue Quartiersplatz heißen, und welche Fitnessgeräte soll es dort geben? Auf : “www.jetzt-mitmachen.de/stachelhausen“, sind Ideen und Anregungen rund um den Stadtteil Stachelhausen willkommen, und mit etwas Glück lassen sich zwei Kinogutscheine gewinnen.

    2008 wurden die Stadtteile Stachelhausen und Honsberg in das Förderprogramm Stadtumbau West aufgenommen. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem der Stadtteil Honsberg mit vielen Projekten aufgewertet wurde, gilt der Blick nun Stachelhausen, um zu schauen, was getan werden muss, damit man sich auch in Stachelhausen wohl fühlt. Zudem steht der Bau des Quartiersplatzes in Stachelhausen kurz bevor, der auf dem ehemaligen Gelände des Straßenbahndepots zwischen Kraftstation und Werkzeugtrasse entstehen soll. Für den Platz wurden verschiedene Namen vorgeschlagen, drei davon haben sich für die Wahl qualifiziert – in dieser Online-Umfrage darf mit abgestimmt werden! Des Weiteren sollen auf dem Quartiersplatz Fitnessgeräte aufgestellt werden, auch lässt sich mitentscheiden, welche Geräte es dort künftig geben soll.

Schulkonferenz der EMA wünscht sich „Emma Herwegh“

Von Rainer Schulz, Leiter des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, erfuhr Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern, welchen neuen Namen sich die Schulkonferenz vom Rat der Stadt wünscht, der darüber nach Vorberatung im Schul- und im Hauptausschuss zu entscheiden hat: „Emma Herwegh“ (1817-1904). Aus 29 „begründeten, seriösen Vorschlägen“, so Schulz später in einer Pressekonferenz, hatte eine Kommission in den vergangenen Wochen fünf in die engere Wahl gezogen. In einem Ausschlussverfahren, das am Montagabend rund zwei Stunden beanspruchte – wobei er „die freie, offene und teilweise kontroverse Diskussion“ der jeweils sechs Vertreter:innen der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft als „ein echtes Highlight empfunden“ habe, weil sie „sehr konstruktiv“ gewesen sei, so Schulz. Eine Gegenstimme habe es übrigens nicht gegeben.

Mit Emma Herwegh hat sich die Schulkonferenz für eine Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts entschieden, die „eine für die damalige Zeit sehr moderne Frau“ war, heißt es in der Begründung für den Namensvorschlag, die nach dem OB in Kürze auch die Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt erhalten werden. Darin heißt es weiter: „Aufgrund ihrer großbürgerlichen Herkunft genoss sie eine erstklassige Ausbildung. Sie sprach mehrere Sprachen und war auch in vielfacher Hinsicht künstlerisch begabt; war als Schriftstellerin und Übersetzerin tätig, zeichnete, komponierte und spielte Theater. Trotz oder gerade wegen des wohlhabenden, offenen, liberalen Umfeldes in ihrem Elternhaus war sie an den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen nicht nur interessiert, sondern auch aktiv beteiligt. Sie unterstützte die Freiheitskämpfer in Polen, Baden und Italien. Als neue Namensgeberin unseres städtischen Gymnasiums kann die historische Person Emma Herwegh in vielfacher Weise der Schulgemeinde, insbesondere den Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrkräften als Vorbild dienen.

Schon in frühen Jugendjahren zeigte  Emma Herwegh ein umfangreiches Interesse, sie war belesen, kreativ und eignete sich daher eine umfassende interdisziplinäre kulturelle Bildung an. Zudem war sie stets eine kritische Begleiterin von gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und pflegte den Kontakt zu zahlreichen Geistesgrößen unterschiedlicher nationaler Herkunft. Sehr früh offenbarte sich ihr Mut, als überzeugte Demokratin gesellschaftliche Konventionen und politische Ordnungen zu hinterfragen und entschieden für ihre Grundsätze einzutreten. Als selbstbewusste Person, die sich aktiv für Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechte einsetzte, nahm sie persönliche Risiken in Kauf.

Als überzeugte Europäerin stellt sie entgegen unseres aktuellen Namenspatrons das Verbindende und nicht das Trennende zwischen den Menschen – auch unterschiedlicher Nationen – voran. Und daher erscheint uns der Namenswechsel als Gymnasium mit Schülerinnen und Schülern vielfältiger kultureller und ethnischer Herkunft und im Angesicht des vor kurzem verliehen Titels 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage' als passender Ersatz und gewünschte Alternative.“

Als letztes Argument führt die Schulkonferenz das allgemein bekannte  Kürzel „EMA“ der Schule auf: „EM[M]A gilt in ganz Remscheid als ‚Marke‘ und ist seit vielen Generationen wie selbstverständlich mit unserem Gymnasium verbunden.“ Wobei in der Pressekonferenz die beiden Sprecher der Schülervertretung (SV, Gini Villeggiante und Oskar Seifert, betonten, nicht wegen des Vornamens, sondern in erster Linie wegen der Werte, die sie verkörperte, habe man sich für Emma Herwegh entschieden. „Da war der Vorname nur noch das Tüpfelchen auf dem i, das Pluszeichen vor der Eins!“, so Gini Villeggiante.

Mit dem gestrigen Beschluss der Schulkonferenz sei ein Prozess abgeschlossen, der schon vor Jahrzehnten angelaufen und zwischenzeitlich (2006) auch einmal unterbrochen wurde (als der Rat der Stadt eine Namensänderung ablehnte). Nunmehr spricht alles für ein klares, positives Votum der Politik. Und auch unter Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen sei das Ja zu einer Namensänderung nahezu einhellig, wie Rainer Schulz, der Geschichtslehrer Stefan Otto und der Vorstand der Schulpflegschaft, Norbert Springob und Melanie Möller, auf der Pressekonferenz unisono betonten.  Springob: „Bei allen Tagen der offenen Tür in der Schule habe ich nur Befürworter einer Namensänderung gehört!“ Irritiert zeigte er sich über anderslautende Äußerungen von Dr. Johannes Luckhaus, Vorsitzender des Vereins der Freunde und ehemaligen Schüler des Gymnasiums, in einem Interview des RGA am vergangenen Montag. Besonders geärgert habe er sich über dessen Behauptung, der Beschluss der Schulkonferenz sei im Vorfeld in den entsprechenden Pflegschaftssitzungen nie thematisiert worden: „Die Klassenpflegschaften wurden informiert; ihnen wurde der Vortrag eines Sachkundigen über Ernst Moritz Arndt angeboten, aber diese Notwendigkeit sah in 22 Rückmeldungen niemand! Ich habe nur positive E-Mails zu unserem Vorhaben bekommen!“ Der Förderverein der Schule habe sich bisher gegenüber ihm noch nicht schriftlich geäußert. „Auch mir gegenüber nicht!“, ergänzte Rainer Schulz.

Die 29 Namensvorschläge gingen in vier verschiedenen Gruppen ein:

  • Abstrakte Begriffe (wie z.B. Gerechtigkeit)
  • Regionale Bezüge
  • Persönlichkeiten und
  • EMA-Kürzel (z.B. „Erfolgreich Miteinander Arbeiten“)

Da übte schließlich „Emma Herwegh“ offenbar einen besonderen Reiz auf die Schulkonferenz aus, zumal sie bei Internetrecherchen in Deutschland auf keine andere Schule mit diesem Namen gestoßen war. Eine weitere Recherche soll nun ergeben, ob noch direkte Nachfahren von Emma Herwegh existieren. Denn diese(n) könne man doch zu dem „symbolischen Akt“ einladen, mit dem die Schule die Namensänderung feiern möchte. Immer vorausgesetzt natürlich, der Rat der Stadt beschließt sie. Rainer Schulz: „Für diese Abstimmung im Rat bin ich sehr zuversichtlich!“

In der Biografie von Emma Herwegh im Internet-Lexikon Wikipedia heißt es einleitend: „„Emma Charlotte Herwegh, geborene Emma Siegmund (* 10. Mai 1817 in Magdeburg, nach anderen Quellen in Berlin; † 24. März 1904 in Paris), war eine deutsche Revolutionärin während der Erhebungen von 1848/49 in Frankreich und dem deutschsprachigen Raum und eine frühe Vorkämpferin der Frauenrechtsbewegung. Bekannt wurde sie durch ihre Ehe mit dem Dichter Georg Herwegh.“

Familiensportfest für das ganze Neuenkamper Quartier

Am 1. Januar 2018 Ballspielverein 1910 e.V. Remscheid 171 Mitglieder. Am 1. Januar 2021 waren es 268, und jetzt sind es 284 Mitglieder. „Und das trotz Corona!“, sagt Geschäftsführer Berthold Fahl nicht ohne Stolz und zählt gleich noch drei Pluspunkte auf: „Insgesamt 11 Mannschaften im Spielbetrieb, erfreuliche Steigerung in der Jugend, und die Sportgutscheine werden gut angenommen!“ Seit Juni ist der BV 1910 Remscheid  ein „kinderfreundlicher Sportverein“. Dieses Gütesiegel erhielt er vom Landessportbund.

Die Zahl der Mitglieder könnte schon bald weiter wachsen. Denn ein Familiensportfest, wie es der Verein am Samstag, 2. Oktober von 11 bis 17 Uhr für das ganze Neuenkamper Quartier veranstaltet, kombiniert mit der Aktion „picobello“,  erzeugt bei (hoffentlich) schönem Wetter auch eine gewisse Werbewirkung. Zumal sich der Vorstand in Zusammenarbeit mit der KITA Ahörnchen und Unterstützung durch den Remscheider Sportbund viel hat einfallen lassen. Berthold Fahl: „Folgende Aktionen sind geplant: Aufbau einer „Sportstation 2“ – ein Highlight, das viele Bundesligavereinen gerne nutzen; Kinder-Minigolf, Kinder-Parcours, zwei Torwände, Torwarttraining für Kinder, Basketballkorb, Tauziehen, Sackhüpfen, Gummitwist, Weitsprung, und weitere Spiele sind noch in der Überlegung. Wir wollen den Kindern nach der schwierigen Zeit durch Corona – lange Trainingspause, wenig schulischer Präsenzunterricht etc.– eine Vielfalt an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten bieten!“ Eltern und Team­mitglieder es der Kita „Ahörnchen“ vom Hohenhagen werden den Bewegungsparcours übernehmen.

Zur Eröffnungsrede haben sich Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Remscheider Sportbundes, angesagt, und auch Oberbürgermeister Mast-Weisz will vorbeischauen. Fahl: „Einladungen ergehen auch an die Ratsfraktionen!“ Obwohl keine Pflicht, soll die Veranstaltung nach der 3G-Regel für den  Corona-Schutz aller Teilnehmer:innen sorgen.   Den Sanitätsdienst übernimmt das DRK, das Catering für Groß und Klein Donato Lilliu von der Remscheider Firma Mamaterra, die an der Lempstraße ein Feinkostgeschäft mit sardische Spezialitäten betreibt.

September 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Neue DOC-Initiative will nur das Beste für Remscheid!‘“, titelte der Waterbölles am 15. September 2011. Der variable Slogan der „Initiative engagierter Remscheider pro D.O.C.“ begann mit „I love“ (ich liebe), eine Idee der drei Wirtschaftsvereinigungen FIT, MIT und WIJU, um am 16. Oktober 2011 bei der Befragung zum geplanten Designer Outlet Center die wahlberechtigten Remscheider Bürger/innen an die Urnen zu bringen in der Hoffnung, dass möglichst viele von ihnen dann auf dem Stimmzettel  „Ja“ ankreuzen. Geworben wurde auch auf den Linienbussen der Stadtwerke, die sich beim Preis der Werbung entgegenkommend gezeigt hatten. Wohlgemerkt: Es ging um ein DOC an der Blume! Diese Idee ist längst im Papierkorb der Geschichte verschwunden, ebenso wie die Internetseite http://www.i-love-doc.de.

Die Arbeiten zur Verlegung der Mittelspannungs- und Fernmeldeleitungen auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Remscheid-Lennep und Bergisch Born, der so genannten „Balkantrasse“, gingen gut voran und seien kurz vor der Trecknase angekommen, berichteten die Stadtwerke im September 2011. Zum Sommer 2012 wolle man die neue „Balkantrasse“ fest in die Hand der Radfahrer übergeben, kündigte Geschäftsführer Dr. Thomas Hoffmann an. Die Straßenbauleistungen für den Radweg würden jetzt ausgeschrieben, so dass im Oktober 2011 mit den Arbeiten begonnen werden könne.

Zur Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2011 legte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ihren Mitgliedern den Antrag vor, in dem sie das Aus für Haupt- und Realschulen in RS forderte. Die Stadt möge die örtlichen Haupt- und Realschulen auflösen bzw. allmählich auslaufen lassen. Dafür sollten drei in der Regel fünfzügige Gesamtschulen gegründet werden. Die Realschulen gibt es heute noch. Und eine Hauptschule, nicht aber drei neue Gesamtschulen.

Aus bisher unbekannter Ursache setzte sich vor zehn Jahren eine CO2-Löschanlage selbst in Gang und verströmte 600 Kilogramm des lebensgefährlichen Gases. (CO2, Kohlenstoffdioxyd, ist ein Atemgift, das unter anderem Sauerstoff verdrängend wirkt und schwerer als Luft ist. Schon in einer Konzentration von zwölf Prozent ist es für den Menschen tödlich. Gemessen wurden bei diesem Einsatz Konzentrationen von mehr als 80 Prozent.) Von der Feuerwehr wurde das Gas mit Hochleistungslüftern kontrolliert aus dem Gebäude gedrückt und verwirbelt. Die Feuerwehr Remscheid war mit 13 Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften ausgerückt und wurde von der Feuerwehr Wuppertal mit zwei Messfahrzeugen unterstützt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Vor zehn Jahren erteilte die Bezirksregierung Düsseldorf der EWR GmbH die Genehmigung, im Rohrkeller des  Schieberhauses der Eschbachtalsperre eine Wasserkraftanlage zu installieren. Die Turbine werde rd. 120.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen, teilten die Stadtwerke damals mit. Die Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 35 typischen Vier-Personen-Haushalten.

Eine hilfsbereite Renterin (96) wurde an der Hägener Straße vor zehn Jahren Opfer eines sogenannten "Glas-Wasser-Tricks". Die Seniorin kam der Bitte eines Mannes nach einem Glas Wasser an der Wohnungstür nach und bat den Unbekannten in ihre Küche. Bevor der sich bedankende Täter die alte Dame wieder verließ, verwickelte er sie noch in ein Gespräch. Währenddessen verschafften sich der/die Komplize/n unbemerkt Zutritt zu den Privaträumen. Erst  am Abend bemerkte die Geschädigte den Diebstahl ihrer Schmuckschatulle sowie einer gefüllten Geldkassette.

„Ohne "Metropol"-Kino  wäre Remscheid wieder ein Stück ärmer, kommentierte der Waterbölles im September 2011. Der Kino-Pächter hatte zuvor – sehr spontan – erklärt, für 150.000 Euro sei das Kino zu haben, sich dann aber wieder besonnen und erklärt, er wolle in Remscheid bleiben. In den Wochen zuvor hatte sich eine Facebook-Gruppe gebildet und zum Boykott des „Metropol“ an der Alleestraße aufgerufen, nachdem sich Rollstuhlfahrer von dem Kinobetreiber grob behandelt gefühlt hatten.

 

Infos für Sprachmittler und Migrantenvereine

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am vergangenen Freitag fand in den Räumen des Restaurants „Esszimmer 5630“ eine Informationsveranstaltung des Adoptions- und Pflegekinderdienstes der Stadt Remscheid statt für Sprachmittler:innen und Migrantenselbstorganisationen. Thematisiert wurde der nach wie vor festzustellende Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund in der Pflegekinderhilfe.

Ein Mangel an Pflegefamilien lässt sich bundesweit als große Herausforderung beobachten, und dies nicht nur mit Blick auf Migration, sondern als allgemeines Problem insbesondere in großstädtischen Ballungsräumen. Im Kontext Migration zeigt sich dieser Mangel jedoch noch einmal in besonderer Weise: Studien deuten darauf hin, dass der Zahl der Pflegekinder mit Migrationshintergrund eine deutlich geringere Zahl von potentiellen Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gegenübersteht. Daraus werden in der Fachöffentlichkeit regelmäßig Forderungen nach einer Erweiterung des Pools der Pflegefamilien mit Migrationshintergrund begründet.

Es gibt zwar eine große Vielfalt sehr unterschiedlicher Akteur:innen in der kommunalen Migrations-/Integrationslandschaft (unterschiedliche Migrations- und Integrationsdienste, Kommunale Integrationszentren, Integrationsräte, Integrationsagenturen, Migrantenselbstorganisationen und viele mehr), aber die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe haben wenig oder keine Kenntnis von diesen Strukturen. Die einzigen Zugänge der Pflegekinderdienste zur Migranten-Community ergeben sich in der Regel durch vereinzelte Kontakte durch bereits geschulte Pflegefamilien.

Hier setzt das Projekt des ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH: ism gGmbH) an, gefördert durch das Bundesamt für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und beauftragt durch das Kompetenzzentrum Pflegekinderhilfe: Der Pflegekinderdienst Remscheid wurde zunächst zu Migrationssensibilität fortgebildet, ein Netzwerk zwischen dem KI (Kommunales Integrationszentrum) und dem PKD (Pflegekinderdienst) wurde gesponnen und eine Netzwerkkarte von allen MSO (Migrantenselbstorganisationen) wurde erstellt. Am 24. September stellte Sandra Regier als Sachgebietsleiterin den Adoptions- und Pflegekinderdienst vor. Anschließend stellten die Kolleginnen des Pflegekinderdienstes – Saskia Düllmann, Elisabeth Böhne und Kathrin Scholten – abwechselnd mit aktiven Pflegeeltern die einzelnen Bereiche des Pflegekinderdienstes vor:

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CDU Remscheid trauert um Ralf Wieber

Rald Wieber.Der Kreisvorsitzende der CDU Remscheid, Mathias Heidtmann, und der Fraktionsvorsitzende Markus Kötter zeigen sich erschüttert über den Tod von Ralf Wieber: „Dass es Ralf Wieber gesundheitlich immer schlechter ging, wussten wir. In der letzten Zeit war ihm eine Teilnahme an Sitzungen und Terminen schon nicht mehr möglich.

Das war ein Indikator dafür, dass es Ralf wirklich schlecht ging. Denn er war ein äußerst pflichtbewusster Kollege, auf den immer Verlass war. Bei den letzten Telefonaten war seine Stimme schon brüchig und schwach. Dabei hatte er – als es ihm noch gesundheitlich besser ging – immer ein überschäumendes Temperament, er war quirlig, bürgernah, tanzte sozusagen auf vielen Hochzeiten und hatte immer viele Ideen im Kopf. Ralf Wieber war ein Original, ein Mann mit Ecken und Kanten und festen Überzeugungen. Er konnte sich auch schon mal aufregen und wütend werden, wenn ihm mal irgendwas nicht schnell genug ging. Aber es war unmöglich, mit Ralf Wieber ernsthaft in Streit zu geraten. Ralf hatte seine festen Überzeugungen und Standpunkte – aber er billigte diese genauso anderen Menschen zu.“

„Unserer Fraktion gehörte er seit 2014 als Ratsmitglied an. Er war im Bauausschuss tätig. Insbesondere die Entwicklung unserer Innenstadt lag ihm am Herzen. Manchmal litt er auch geradezu körperlich darunter, wenn es auf seiner Allee mal wieder zu Verzögerungen kam. Ralf Wieber war im Integrationsrat tätig, im Bergischen Rat, in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, im Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen – an der Verbesserung der Situation von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen lag ihm auch persönlich sehr viel – und im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität. Die CDU Innenstadt hat er viele Jahre lang als Vorsitzender geführt“, so Heidtmann und Kötter.

„Als Tanzlehrer waren Ralf Stilfragen und gutes Benehmen wichtig. Ralf mochte das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Manche davon waren bei ihm in die Tanzschule gegangen. Sein Vater, von dem er seine Tanzschule übernommen hatte, ist vor noch nicht allzu langer Zeit gestorben. Als er starb, war er über 90. Ralf ist mit 65 Jahren viel zu früh gegangen. Es ist ein Trost, dass seine Frau bei seinem Sterben dabei sein konnte. Auch in seinen beiden Söhnen hatte der Familienmensch seinen festen Halt. Sie haben ihn bis zuletzt begleitet. Wie gern hätte er noch weiter an ihrem Leben teilgenommen.

Wir sind in Gedanken bei seiner Familie. Lieber Ralf, wir werden Dich nie vergessen. Du bleibst für uns immer ‚Mister Innenstadt‘. Wir werden Dich vermissen und uns mit Freundschaft und Zuneigung an Dich erinnern.“ (Pressemitteilung)