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Lenneper Weihnachtstreff findet nicht statt

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Bis vor wenigen Tagen bestand noch Hoffnung, dass der Lenneper Weihnachtstreff stattfinden könnte. Jetzt haben sich Vorstand und Beirat von Lennep Offensiv schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung abzusagen. „Es ist uns nicht leicht gefallen, denn nach zweijähriger Corona-Pause hätten wir gern wieder diesen beliebten Treff für Lennep stattfinden lassen“ kommentiert Thomas Schmittkamp, Vorsitzender des Vereins, die Entscheidung. „Aber angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionslage war es aus unserer Sicht nicht mehr zu verantworten.“
Alle Vorbereitungen waren getroffen, das Programm stand fest, die Künstler waren engagiert, die ehrenamtlichen Helfer schon eingeteilt, die Vorfreude war groß. Letztlich musste aber bei der Entscheidung die Gesundheit der Besucher im Vordergrund stehen. Diese war beim derzeitigen Infektionsgeschehen nicht zu gewährleisten. „Ein mit fröhlichen Menschen dicht gedrängtes Weihnachtsdorf, so schön es auch sonst sein mag, ist in Zeiten der Pandemie fehl am Platz. Deshalb mussten wir uns zu der Absage entschließen.“

Achtung vor falschen Zertifikaten für 3G

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz dürfen Arbeitnehmende ihre Arbeitsstätte nur aufsuchen, wenn sie zuvor nachgewiesen haben, dass sie vollständig geimpft, genesen oder qualifiziert negativ getestet wurden. In diesem Zusammenhang tauchen nun auch in Remscheid vermehrt vermeintliche Negativ-Testzertifikate auf, die im Internet heruntergeladen werden können und bereits bundesweit aufgefallen sind. Die Stadt Remscheid macht darauf aufmerksam, dass diese Testzertifikate auf der Grundlage eines Onlinetests  n i c h t  dem Nachweis der 3G-Regel genügen. Sie werden vom Gesundheitsamt nicht als Nachweis akzeptiert und sind rechtlich unwirksam. Auch das Gesundheitsministerium NRW hat bereits darauf hingewiesen, dass videoüberwachte Selbsttests als Nachweis einer qualifizierten Negativtestung nicht ausreichen. Arbeitgeber:innen sind gut beraten, diese Zertifikate nicht anzuerkennen. Gleiches gilt selbstverständlich überall dort, wo ein 3G-Nachweis erforderlich ist.

Koalitionsvertrag verspricht Kommunen Hilfe

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der schwer beladene Esel zeigt Wirkung. 70 benachteiligte Kommunen hatten am 11. Oktober mit einem satirischen Wagen Berlin besucht. Der Wagen zeigte ein Tier, das unter finanziellen Lasten zusammenzubrechen droht. Im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP werden die damals thematisierten Probleme nun in zwei Abschnitten (S. 163f. und S. 127 ff.) ausführlich behandelt. „Wir fühlen uns verstanden und hoffen darauf, dass die Versprechen gehalten werden“, sagt Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, einer der vier Bündnissprecher. Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich benachteiligte Kommunen zusammengeschlossen, in denen rund neun Millionen Bürgerinnen und Bürger leben. Im Abschnitt „Bund-Länder-Kommunalfinanzen“ (S. 163f.) spricht die Ampel-Koalition eine Lösung der Altschuldenfrage, Investitionen in Zukunftsthemen und kommunale Förderprogramme an – drei zentrale Themen von „Für die Würde unserer Städte“.

Beim Thema Sozialkosten fehlt ein wichtiger Aspekt: In einem Punkt hatten sich die benachteiligten Kommunen mehr erhofft. Wesentliche Ursache für die Lasten der Kommunen ist die ungerechte Finanzverteilung in der Sozialpolitik. Der Bund kann die Aufgaben in diesem Bereich beliebig an die Kommunen delegieren und dabei festlegen, wie er die Kosten der Kommunen ausgleicht. In der Vergangenheit haben die benachteiligten Kommunen bei weitem nicht das Geld bekommen, das sie selbst ausgeben mussten. Sie waren gezwungen, Kredite aufnehmen, um Aufgaben zu erfüllen, die ihnen der Bund übertragen hatte.

„Wer bestellt, bezahlt“ lautete deshalb eine Forderung des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“. Im Koalitionsvertrag wird angekündigt, dass die Bundesregierung bei neuen Aufgaben im Sozialbereich stärker auf die „Ausgewogenheit der Finanzierung“ achten möchte. Außerdem sagt sie zu, sich weiter an den Kosten für Flüchtlingsunterbringung, -versorgung und -integration sowie den Kosten der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern zu beteiligen. „Für die Würde unserer Städte“ weist in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich auf die bereits vorhandenen Aufgaben hin. In einigen Bereichen, etwa in der Jugendhilfe, steigen die Kosten vor Ort massiv an. Die benachteiligten Kommunen fordern daher einen höheren Anteil des Bundes, zum Beispiel bei den Kosten der Unterkunft oder den Hilfen zur Erziehung.

  • Altschuldenlösung: Die benachteiligten Kommunen haben in den vergangenen Jahren große Kraftanstrengungen unternommen. Seit dem Höchststand der Liquiditätskredite im Jahr 2015 (50,4 Milliarden Euro) ist deren Stand bis zum 31. Dezember 2020 um mehr als 15 Milliarden Euro gesunken. Die Ampel-Koalition sagt in ihrem Vertrag nun zu, dass der Bund seinen Teil zur Altschuldenlösung beiträgt. Sie spricht von einer „einmaligen Kraftanstrengung von Bund und Ländern“ und kündigt an, die Gespräche dazu 2022 führen zu wollen. Das Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ setzt große Hoffnung in dieses Versprechen: „Damit könnte das Hin-und-Her-Schieben von Verantwortung, das wir in den vergangenen Jahren so oft und so bitter erfahren mussten, endlich ein Ende finden.“ Die benachteiligten Kommunen werden ihre Forderungen deshalb insbesondere bei den Regierungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wiederholen. In diesen Ländern gibt es bisher keine Altschuldenregelung, anders als beispielsweise in Brandenburg, Hessen oder dem Saarland.
  • Kommunale Investitionen: Eine Lösung der Altschuldenfrage würde den benachteiligten Kommunen ermöglichen, dringend erforderliche Investitionen vor Ort zu tätigen. Die betroffenen Städte und Kreise haben positiv wahrgenommen, dass die Ampel-Koalition sie bei Investitionen in Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Digitalisierung auch darüber hinaus unterstützen möchte. Hemmnisse sollen abgebaut und die Bedingungen für benachteiligte Kommunen angepasst werden. „Das könnte im Zusammenhang mit einer neuen Förderpolitik eine wichtige Wirkung in den Kommunen entfalten“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.
    Die bisherige Förderpolitik des Bundes passt nicht zu benachteiligten Kommunen. Sie haben nicht das Personal, um die aufwändigen Antragsverfahren zu bewältigen, und ihnen fehlen oft auch die Eigenmittel, die dabei vorausgesetzt werden. Am Ende profitierten von den Förderprogrammen meist die wohlhabenden Städte. Die Koalition hat nun erklärt, dass sie die kommunalen Förderprogramme entbürokratisieren und dort, wo möglich, sinnvoll bündeln möchte. Der Eigenanteil von benachteiligten Kommunen soll reduziert oder ersetzt, die Förderung am Merkmal „Strukturschwäche“ ausgerichtet werden. An anderen Stellen des Vertrags konkretisiert die Koalition dies mit Blick auf den Städtebau (S. 92), den Sport (S. 113f.) und die Kulturförderung (S. 122). Aus Sicht des Aktionsbündnisses „Für die Würde der Städte“ geht dies in die richtige Richtung. Allerdings müssen dabei unbedingt auch die Folgekosten einer Förderung berücksichtigt werden.
  • Förderprogramme: Die Verkehrswende ist ein wesentlicher Baustein des kommunalen Klimaschutzes. Viele benachteiligte Kommunen leisten schon heute einen überdurchschnittlichen Beitrag, weil sie einen höheren Anteil von ÖPNV-Nutzern haben – dadurch aber auch überdurchschnittlich hohe Kosten. Die Städte und Kreise dürfen durch dieses Thema und zusätzliche Lasten nicht weiter abgehängt werden, sie sollen und wollen ein wichtiger Teil des Wandels sein. Deshalb brauchen sie Unterstützung in der ÖPNV-Förderung. Die künftige Bundesregierung will einen Ausbau- und Modernisierungspakt, bei dem sich Bund, Länder und Kommunen unter anderem über die Finanzierung bis 2030 einschließlich der Eigenanteile der Länder und Kommunen und die Aufteilung der Bundesmittel verständigen (S. 50). Die benachteiligten Kommunen nehmen diese Willenserklärung der Ampel-Koalition mit vorsichtigem Optimismus wahr. 

Enttäuscht über Antworten auf gestellte Fragen

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt

Zur Sitzung des Hauptausschusses am 4. November stellte die Wählergruppe „echt.Remscheid e.V.“ die Anfrage, warum die Intensivbettenzahl in Remscheid von 36 Betten im Oktober 2020 auf 26 Betten im Mai 2021 abgebaut wurden. Diese Informationen erstaunte unsere Fraktion sehr und wir sahen uns veranlasst selbst nachzuforschen und fanden mit einem einfachen Klick auf die entsprechenden Seiten die Antwort: Tatsächlich! Auf der Höhe der Pandemiezeit nahm die Zahl der Intensivbetten um zehn Betten ab; zwischenzeitlich ab Juni sogar um 13 Betten! Dies führte dann für eine kurze Zeit zu einer Intensivbettenauslastung von 100% in Remscheid!

Warum das Ganze? Auf die Antworten haben wir mit Spannung gewartet. Allerdings sind die nun für den Hauptausschuss am 2. Dezember vorliegenden Antworten mehr als enttäuschend. Das SANA-Klinikum geht in keiner Weise auf die Fragen ein, nimmt weder dazu Stellung, warum Intensivbetten abgebaut wurden noch wofür das Klinikum Ausgleichszahlungen von über 9,7 Millionen im Zeitraum von April bis Oktober 2020 erhalten hat.

DIE Linke.Remscheid hält das in zweierlei Hinsicht für skandalös: Zum einen die Tatsache selbst, dass inmitten der Pandemie Intensivbetten abgebaut wurden - mit wenig Rücksichtnahme auf den Schutz der Bevölkerung! Zum anderen die Informationspolitik. Die politischen Gremien und vor allem die Bevölkerung haben ein Recht auf eindeutige Information und Klarstellung - insbesondere bei dem hoch sensiblen Thema „Gesundheitsschutz“. Die Anzahl und Auslastung der Intensivbetten sind gerade in Corona-Zeiten von großer Bedeutung. Deswegen fordern wir eine umfassende Aufklärung! (Colin Cyrus)

Eine kommunale Teststation ist nicht geplant

Am 19. Oktober hatte die CDU Ratsfraktion um einen aktuellen Sachstandsbericht zu den Corona-Testzentren in Remscheid gebeten. Die Antwort liegt nun zur Sitzung des Hauptausschusses am 2. Dezember vor.

Frage: Welche aktuellen Regeln gelten für die Corona-Schnelltestzentren in Remscheid?
Antwort: In Absprache mit dem Fachdienst Gesundheitswesen wurden in Remscheid 61 Schnelltestzentren eingerichtet. Neben den öffentlichen Schnellteststellen haben auch diverse Arztpraxen/Gewerbetreibende Schnelltests durchgeführt, diese allerdings überwiegend nur für ihre eigenen Patienten/Kunden. Die öffentlichen Schnellteststellen erhielten eine Einrichtungsfinanzierung von einmalig 1.000 Euro und für die Monate März bis einschl. Juni 2021 eine Monatspauschale von je 1.000 Euro, sofern sie in diesen Monaten in Betrieb waren und Vorgaben bezüglich der Öffnungszeiten erfüllten. Mit Ablauf des Monats Juni 2021 wurde die Subventionierung eingestellt.  (…) Da eine Verknüpfung zwischen öffentlicher Subventionierung und Öffnungszeiten nicht mehr besteht, gestalten die Betreiber die Öffnungszeiten ihrer Teststellen nunmehr bedarfsorientiert. Mit Stand vom 8. November wurden in Remscheid bislang ca. 340.000 Schnelltestungen von den „öffentlichen“ Schnellteststellen und von Arztpraxen/Gewerbetreibenden durchgeführt.

Frage: Wie viele Kinder haben in Remscheid Anspruch auf die kostenlose Testung? Wie viele Bürgerinnen und Bürger in Remscheid können sich nicht impfen lassen und haben daher weiterhin Anspruch auf kostenlose Tests?
Antwort: Der Personenkreis, der weiterhin einen Anspruch auf Testungen mittels PoC-Antigentest hat, ist in § 4a Coronavirus-Testverordnung genannt. Wie viele Personen diesem Personenkreis angehören ist nicht bekannt, da die Anzahl dieser Personen nicht erfasst ist.

Frage: Wie viele Testzentren werden nach Einführung der kostenpflichten Tests in Remscheid vorgehalten? Plant die Stadt die Einführung einer kommunalen Teststation zum Beispiel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Antwort: Seit dem 1. August haben an sieben Standorten öffentliche Teststellenbetreiber den Betrieb eingestellt, an 14 Standorten erfolgt zurzeit der Betrieb öffentlicher Teststellen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auf Grund sinkender Fallzahlen im Bereich der Bürgertestungen weitere Schnellteststellen den Betrieb einstellen werden, da diese nicht mehr wirtschaftlich zu führen sind. Die Möglichkeit einer Einflussnahme durch die Stadt Remscheid hinsichtlich des Fortsetzen des Betriebs von Schnellteststellen besteht nicht.
Die nunmehr auf Basis des Infektionsschutzgesetzes zur Anwendung gelangte 3G-Regel am Arbeitsplatz wurde am 24. November für die Gesamtverwaltung eingeführt. Erforderliche Testungen bei nicht geimpften bzw. nicht genesenen Mitarbeitenden sind ausschließlich von einem Leistungserbringenden nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung, also einem autorisierten Testzentrum, vorzunehmen. Eine kommunale Teststation ist nicht geplant bzw. wird nicht installiert. Dies auch vor dem Hintergrund, die begrenzten Kapazitäten des Fachdienstes Gesundheit nicht zu überlasten.

Gewässerschutz hat sich im Hochwasser bewährt

Der Wupperverband prüft zurzeit, ob zusätzliche Hochwasserrückhaltebecken an den Nebenläufen zu Wupper und Dhünn – und somit auch am Morsbach - notwendig und möglich sind. Ein entsprechendes Konzept wird vom Wupperverband mit den Verbandskommunen abgestimmt und in den nächsten Jahren umgesetzt. Im Zulauf des Morsbachs werden durch den Bau weiterer Rückhaltungen im Bereich des Klausener Baches, am Diepmannsbach und an der Hägener Mühle künftig Verbesserungen erreicht werden durch verzögerten Abfluss des Niederschlagswassers.

Die Sanierung der durch das Hochwasser zerstörten Brücken am Morsbach wird federführend von der Stadt Wuppertal bearbeitet. Die wiederherzustellende Brücke Ulrichskotten im Bereich der Ortschaft Morsbach wird hochwasserangepasst geplant. Dies bedeutet, dass sie ein höheres Freibord erhält, so dass der Abfluss eines 100 jährlichen Hochwassers sichergestellt ist. Die Vorarbeiten dazu laufen. Auch unter Berücksichtigung der aktuell hohen Anzahl an Gewässerbaumaßnahmen und eventueller Lieferengpässe ist jedoch von einem Zeitfenster von mindestens einem Jahr bis zum Abschluss der Maßnahme auszugehen.

Für den Ibach im Bereich Mündung am Gründerhammer wurde ein Fachplaner mit einer Sanierungsvariante zur Hochwassersituation beauftragt. Am Morsbach wurden bereits verschiedene Gewässerbaumaßnahmen durchgeführt, die u.a. den verbesserten Abfluss im Gewässer zum Ziel haben. Diese waren beim Hochwasser im Juli wirksam. In diesen Bereich waren nur geringe Schäden durch die erhöhte Wasserführung festzustellen. In der Ortschaft Morsbach selber sind keine weiteren Maßnahmen geplant. (Aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU im Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz, die in der morgigen Sitzung auf der Tagesordnung steht.)

Jürgen Hardt: Nächste Bürgersprechstunde in Remscheid

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103, Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und -Cronenberg, Jürgen Hardt, steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 2. Dezember, von 16 bis 18 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Die nächste Bürgersprechstunde findet statt im Wahlkreisbüro Remscheid, Konrad-Adenauer-Straße 7. Aufgrund der notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail (juergen.hardt.ma05@bundestag.de). Eine Teilnahme vor Ort ist nur unter Vorlage eines 2G-Nachweises (geimpft oder genesen) und unter Beachtung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske) möglich.
Für alle, die lieber nicht persönlich an der Sprechstunde teilnehmen möchten, gibt es die Möglichkeit, einen Rückrufwunsch zu hinterlassen. Jürgen Hardt wird sich dann zeitnah bei Ihnen melden. Hierzu wenden Sie sich bitte an Fabian Knott, Tel. RS 9333563.

Bei der Annahme von Abfallholz ziemlich wählerisch

Zur Sitzung des Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) am 7. Dezember hat die Verwaltung eine Anfrage der FDP zur städtischen Wertstoffhof beantwortet. Sie hatte wissen wollen, warum dort kein lackiertes Holz angenommen wird. Zitat: „An der bewährten Annahme- und Entsorgungspraxis des Wertstoffhofes hat sich nichts geändert. Auf dem Wertstoffhof werden weiterhin alle Holzabfälle angenommen, die nicht durch Schutzanstriche schädliche Verunreinigungen aufweisen. Die Übernahme von lackiertem Holz, z. B. Möbelholz, ist auf dem Wertstoffhof Solinger Straße also weiterhin möglich. Nicht angenommen wird dort Holz, das gefährliche Stoffe enthält. Darunter fällt z.B. mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz. (…) Dieses Holz ist gemäß der Altholzverordnung als gefährlicher Abfall eingestuft und bedarf somit einer besonderen Behandlung/Entsorgung. Dieser Abfallstoff muss gemäß der Abfallsatzung der Stadt Remscheid am Müllheizkraftwerk der AWG in Wuppertal angeliefert und dort beseitigt werden. Beispiele hierfür sind

  • Konstruktionshölzer für tragende Bauteile (Dachstuhlholz, Holzfachwerk, Dachsparren)
  • Imprägnierte Hölzer aus dem Außenbereich (z.B. Jägerzaun)
  • Palisaden, Pergolen, Gartenhäuser, Gartenzäune, imprägnierte Gartenmöbel - Bahnschwellen, Leitungsmasten, Holz aus dem Garten -und Landschaftsbau
  • Holz aus der Landwirtschaft (Holzpfähle, Hopfenstangen
  • Ältere Kabeltrommeln (Herstellung vor 1989)
  • Altholz aus Schadensfällen
  • Altholz aus industrieller Anwendung."

Drei Fuhrparks der Stadt mit 384 Fahrzeugen

Zur Sitzung des Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) am 7. Dezember hat die Verwaltung eine Anfrage der CDU zur Zusammensetzung ihres Fuhrparks beantwortet.

Fahrzeuge der Stadt:

  • 4 LKW: davon 2 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 2 Fahrzeuge Euro 6
  • 75 PKW: davon 13 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 62 Fahrzeuge Euro 6
  • 17 Kleinschlepper: Maschinenrichtlinie LOF
  • 2 Erdgasfahrzeuge
  • 4 E-Fahrzeuge (3 E-Fahrzeug und ein E-Roller)
  • 2 Plug-in-Hybridfahrzeuge

Fahrzeuge der Feuerwehr:

  • 2 Pkw: davon 2 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer
  • 15 Lkw (Einsatzleitwagen, Mannschaftstransport): davon 8 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 7 Fahrzeuge Euro 6 17 RTW, KTW: davon 17 Fahrzeuge Euro 6
  • 41 Sonderfahrzeuge (Löschfahrzeug, Schlauchwagen etc.): davon 32 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 9 Fahrzeuge Euro 6

Fahrzeuge der TBR:

  • 110 LKW: davon 44 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 66 Fahrzeuge Euro 6
  • 42 PKW: davon 18 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 24 Fahrzeuge Euro 6
  • 27 Kleinschlepper: Maschinenrichtlinie LOF
  • 2 E-Fahrzeuge (Kleintransporter, PKW)

Kraftstoffarten (Antriebsarten)

  • 192 Fahrzeuge mit umweltfreundlichem GTL Kraftstoff
  • 75 Fahrzeuge mit Dieselkraftstoff
  • 81 Fahrzeuge mit Ottokraftstoff
  • 2 Fahrzeuge mit Erdgas
  • 4 Fahrzeuge Batterie elektrisch

Wochenrückblick vom 22. bis 28. November 2021

Wohnungsbrand und ein Fehlalarm

Heute gegen 17:15 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Wohnungsbrand an  die Bernhardstraße gerufen. Anwohner hatten dunklen Rauch beobachtet, der aus den Fenstern eines Gebäudes drang. Da noch unklar war, ob sich eine Person in der Brandwohnung befand, wurde  unverzüglich der Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Hasten sowie der Notarzt  und zwei Rettungswagen entsandt. Vor Ort wurde die Drehleiter in der engen Zufahrt zum Gebäude in  Stellung gebracht und die Wohnungstür aufgebrochen. Auf der Rückseite des Gebäudes konnte  ebenfalls eine Zugangsöffnung geschaffen werden. Die Brandbekämpfung und die Personensuche  wurden durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Glücklicherweise war keine Person  in der Wohnung, und der Brand konnte schnell gelöscht werden, so dass ein Übergreifen auf andere  Wohnungen verhindert werden konnte. Insgesamt waren 38 Kräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.

Zeitgleich wurde ein weiteres Feuer auf dem Dach eines Gebäudes  am Hasenberger Weg gemeldet. Da es sich hierbei um ein Hochhaus handelte und beide Drehleitern  der Feuerwehr Remscheid bereits im Einsatz waren, wurden je eine Drehleiter aus  Wermelskirchen und Wuppertal angefordert. Außerdem waren die Freiwilligen Feuerwehren Lennep,  Lüttringhausen, Lüdorf und Bergisch Born alarmiert. Glücklicherweise handelte es sich bei dem  gemeldeten Feuer um einen Fehlalarm, so dass alle Kräfte den Einsatz abbrechen konnten. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Lüttringhauser Sternendorf erstrahlt zum 1. Advent

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

49 Herrnhuter Sterne erstrahlen jetzt wieder im historischen Zentrum von Lüttringhausen und bilden gemeinsam mit der festlichen Anstrahlung der Lüttringhauser Stadtkirche und der kath. Kirche das stimmungsvolle „Lüttringhauser Sternendorf“. Bevor die Sterne durch eine Fachfirma aufgehängt wurden, hatten - wie jedes Jahr ehrenamtliche Helfer die Sterne kontrolliert und teilweise kleinere Reparaturen vorgenommen. Für die Anstrahlung der ev. Stadtkirche wurden 7 neue moderne und stromsparende LED-Scheinwerfer angeschafft, die die alten und in die Jahre gekommenen Strahler ersetzen. Das historische Kirchengebäude erstrahlt jetzt in einem besonders hellen Licht. Finanziert wird das „Sternendorf“ einschließlich der Anstrahlung der Kirchen seit Jahrzehnten über Spendensammlungen, die der Heimatbund Lüttringhausen organisiert. Ein vorweihnachtlicher Bummel durch das Sternendorf in den Abendstunden lohnt sich auf jeden Fall und lässt, gerade in der jetzigen Zeit, Vorfreude auf das Weihnachtsfest aufkommen. Bei allen Spenderinnen und Spendern bedankt sich der Heimatbund Lüttringhausen herzlich. (Peter Maar)