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Fraktion der Grünen fragt nach Bedeutung des Archivs

Zur Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 12. April möchte die Fraktion der Grünen von der Verwaltung wissen, wie das historische Erbe der Kommune verwaltet, bewahrt und in die Zukunft weitergegeben werde. Denn dies sei eine „unverzichtbare öffentliche Aufgabe des Stadtarchivs Remscheid“. Zu einer lebendigen Gesellschaft gehöre es, die Erinnerung an ihre Wurzeln präsent zu halten. Dafür trage die Stadt als Ort des Geschehens die Verantwortung. Zitat: „Das Stadtarchiv leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Gerade in einer schnelllebigen Zeit ist es Voraussetzung für eine nachhaltige Kommunalpolitik. Daher bitten wir den neuen Leiter des Historischen Zentrums in seiner Funktion als Leiter des Stadtarchivs um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie wird das Archivgut öffentlich zugänglich gemacht?
  • Wie werden die übernommenen und bewerteten Informationsträger der Stadtverwaltung, ihrer Töchter (Stadtwerke, Gewag), Vereine, Institutionen, aber auch Schulen als Archivgut dauerhaft bewahrt, erschlossen und zugänglich gemacht (z. B.  Verträge, Partnerschaftsurkunden, Akten, Urkunden, Fotos, Plakate, digitale Daten usw.)?
  • Das Archiv dient der Rechtssicherheit der Stadt und ihrer einzelnen Bürger*innen. Es ist das Gedächtnis der Verwaltung. Wie wird die Kontinuität und Transparenz des Verwaltungshandelns gesichert?
  • Wer steht für die Erforschung der für Remscheid prägenden Phasen seiner Entwicklung?
  • Wer wertet das Archivgut wissenschaftlich aus und vermittelt die Ergebnisse?

Das Archiv der Stadt muss die Gewähr dafür bieten können, bestehende Landesarchivgesetze, datenschutz- und personenschutzrechtliche Belange sowie die berechtigten Interessen der Kommunen  zu berücksichtigen. Diese Aufgabenfelder werden qualitativ am besten und ökonomisch am günstigsten von hierzu fachlich ausgebildeten Archivaren/innen in den kommunalen Archiven wahrgenommen.

  • Welche archivarischen Kompetenzen sollen im Archiv der Stadt Remscheid vorgehalten bzw. entwickelt werden?
  • Gibt es Qualifizierungskonzepte, z.B. von der Archivberatungsstelle Rheinland oder der Archivschule/Institut für Archivwissenschaft der Universität Marburg?
  • Welche anderen personellen Veränderungen/Entscheidungen werden nötig sein (z.B. Hilfskräfte, Magaziner, Lesesaalaufsicht, Ehrenamtliche Kräfte)?
  • Gibt es Konzepte für die Langzeitarchivierung  (Digitalisierung vorhandener Archivalien und Archivierung digitaler Daten der Verwaltung)?
  • Gibt es Kooperationen mit der städtischen IT?“

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