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Was in der Pestalozzi-Schule repariert werden muss

Verlagerung der Katholischen Grundschule: 1.310.000 €“, zitierte der Waterbölles am 4. Dezember 2013 aus einer Vorlage der Verwaltung zum geplanten Designer-Outlet-Center (DOC) in Lennep, in der ausführlich die Modalitäten des Umzugs der Katholische Grundschule, Am Stadion (Wupperstraße), in die leerstehende Pestalozzi-Schule, Leverkuser Straße, beschrieben wurden. Im Haupt- und Finanzausschuss folgte Ende November 2012 der Beschluss: „Die Pestalozzi-Schule wird zum 1. August 2013 aufgelöst“. Zugleich wurde die Verwaltung damals beauftragt, das erforderliche Genehmigungsverfahren nach dem Schulgesetz NRW einzuleiten sowie bis zum Herbst 2013 die sich hieraus ergebenden räumlichen, sächlichen und finanziellen Auswirkungen darzustellen.

Alles schien nach Plan zu laufen, da musste die Stadt im Juli 2015 die Pestalozzi-Schule auf Betreiben der Bezirksregierung im Wege der Amtshilfe binnen weniger Stunden als Notunterkunft  für 150 Flüchtlinge bereitstellen. Die Frage, die damals Rat und Verwaltung, aber auch die Eltern der katholischen Grundschüler/innen beschäftigte: „Wie lange?“

Am 3. März konnte der Waterbölles die Entwarnung der Stadt übermitteln: „Notunterkunft Pestalozzi bald dicht“. Die Bezirksregierung  Düsseldorf hatte mitgeteilt, das Gebäude ab 1. April nicht mehr zu benötigen. Weiter ging es gestern: Auf der Tagesordnung der Sitzung des Schulausschusses stand ein „Sachstandsbericht der Verwaltung zur räumlichen Verlagerung der KGS Am Stadion“. Und Ausschussvorsitzender Kai Kaltwasser bat, als er ihn aufrief, die Presse darum, ausführlich das wiederzugeben, was Schuldezernent Thomas Neuhaus jetzt zu sagen habe. Denn die Eltern der Grundschüler machten sich Sorge (s.o.).

Gut, dass Neuhaus sich kurz fasste. Viel Neues gab es ohnehin nicht zu berichten. Nun werde erst einmal ermittelt, welche Schäden in der Schule repariert werden müssten (Rechnung ans Land). Der Leistungskatalog für den Umzug liege ja schon seit langem fest. Mit dessen Umsetzung könne die Stadt allerdings erst beginnen, wenn der DOC-Plan Baurecht erlangt und der Investor (McArthurGlen) den Kaufpreis für das Stadiongelände überwiesen habe (gleiche Problematik wie beim Sportzentrum Hackenberg, vom Sportbund erst am Montag angesprochen). Und dieser Zeitpunkt hänge vom weiteren Ablauf des Planverfahrens ab (incl. möglicher Verwaltungsgerichtsverfahren) und sei deshalb nicht beeinflussbar. Ob das die Eltern nun beruhigen wird, ist allerdings eine ganz andere Sache ...

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Chronist am :

Wann Lehrerkollegium und Schüler/innen der Lenneper Grundschule „Am Stadion“ im Zuge des DOC-Projektes zur Leverkuser Straße umziehen werden, sollen sie dort eine Schule vorfinden, an die nichts mehr an die Zeit als einstige Flüchtlingsnotunterkunft erinnert. Die ehemalige Pestalozzi-Schule werde in vielerlei Hinsicht modernisiert und ertüchtigt (Brandschutz), berichtete heute Schuldezernent Thomas Neuhaus den Mitgliedern des Schulausschusses. Er geht davon aus, dass die Bezirksregierung der Stadt die Ausgaben dafür genehmigen wird. „Der Umzug ist dann im Sommer 2017!“

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