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Schneckentempo bei Anfragen ärgert die Politik

Bei Bedarf Fahrrad-Abstellplatz am Rögy?“, titelte der Waterbölles am 25. März. Die Frage kam von Bettina Stamm (echt. Remscheid e.V.) und richtete sich an die Stadtverwaltung mit der Bitte um Antwort in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 25. Mai. Tatsächlich stand die Anfrage an diesem Tag  auch auf der Tagesordnung, eine schriftliche Antwort lag jedoch nicht vor. Und dazu sah sich in der Sitzung auch kein Vertreter der Verwaltung in der Lage. Das gleiche (peinliche) Bild auch bei anderen Anfragen. Da platzte dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Markus Kötter der Kragen: „Ich halte es fürni9cht tragbar, dass Anfragen über Monate hinweg nicht beantwortet werden!“ In diesem Fall wären es viereinhalb Monate. Denn die nächste Sitzung der BV Lennep findet erst nach der Sommerpause statt, am 10. August.

Nicht jede Anfrage ist das Papier wert, auf das sie gedruckt wurde. Oft frage ich mich, warum das Interessierte Ratsmitglieder den zuständigen Sachbearbeiter (oder Amtsleiter) nicht direkt angerufen hat. Das hätte schneller zu einem Ergebnis geführt und wäre gewiss auch kostengünstiger gewesen.  Recherchen kann man jedoch von einem Politiker nicht erwarten; dafür ist die Verwaltung da. Dies gilt auch für die Anfrage von Bettina Stamm. Sie ist so klar und deutlich, dass eine Antwort in der Sitzung am  vergangenen Mittwoch erwartbar war – und möglich hätte sein müssen.

Hier die Anfrage vom 25. März noch einmal im Wortlaut, ergänzt um ein aktuelles Foto:

„Am 21. Februar 2013 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, dass die Parkplätze an Verwaltungsgebäuden und Schulen an die Bediensteten vor Ort vermietet werden sollen. Offensichtlich sind am RöGy keine oder nur wenige Mietverhältnisse abgeschlossen worden, denn seit fast zehn Jahren steht der Parkplatz so gut wie leer.
Die Remscheider Mobilitätsstrategie beinhaltet die Förderung und Attraktivitätssteigerung des Fahrradverkehrs. Dazu gehören neben der Schaffung von Radwegen auch komfortable, diebstahlsichere Abstellmöglichkeiten. Unseres Wissens gibt es keine zentrale Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an der Schule. Es gibt einige Schüler, die mit dem Rad zur Schule kommen oder vielleicht auch das Rad nutzen würden, wenn entsprechende Abstellmöglichkeiten vorhanden wären. Unter der Voraussetzung, dass ein Bedarf in der Schülerschaft besteht, könnte dieser Platz auch als Fahrrad-Abstellplatz sinnvoll genutzt und entsprechend ausgestattet werden.“

Online-Seminar zu neuen Photovoltaikanlagen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für alle, die sich über den Nutzen von Photovoltaik-Anlagen informieren möchten, lädt die Stadt Remscheid in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW für Dienstag, 7. Juni, 18 Uhr, zu einem Online-Seminar „Sonnenklar – Solarstrom nutzen, wie es für dich passt“, ein.

Klimawandel und steigende Strompreise sind in aller Munde. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gewinnt damit die eigene Erzeugung von umweltfreundlichem Solarstrom immer mehr an Bedeutung. Zum einen als Beitrag zur Energiewende und zum anderen, um unabhängiger vom eigenen Energieversorger zu werden. Um den Ausbau der Erzeugung regenerativer Energien im Stadtgebiet zu fördern, bietet die Stadt Remscheid seit dem 23. Mai Zuschüsse in Höhe von 200 Euro für eine installierte Solaranlagennennleistung bis 1 Kilowatt. Ein maximaler Zuschuss bis 1.100 Euro ist pro Antrag möglich. Die Förderung richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Pächterinnen und Pächter von Wohneigentum und Vereinsgebäuden im Stadtgebiet Remscheid.

Was wirtschaftlich und technisch nötig ist, um die selbsterzeugte Sonnenergie in das Hausnetz einzuspeisen und wie sich damit Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroheizstäbe für Heizung und Warmwasseraufbereitung in Remscheid betreiben lassen, erklärt Energieberater Dirk Mobers von der Verbraucherzentrale NRW. Die Teilnehmenden erhalten unabhängige Informationen zur Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Stecker-Solargeräten auf Balkon und Terrasse, Tipps zur Überwindung von Hürden bei der Umsetzung und erfahren, worauf bei Handwerksangeboten und Preisen zu achten ist. Nach dem Vortrag beantwortet der Energie-Experte Fragen der Teilnehmenden. Im Anschluss stellt Dr. Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid Details zum kommunalen Förderprogramm für Photovoltaikanlagen vor. Das Seminar findet auf der Internet-Plattform Zoom statt. Der Zugang ist ohne vorherige Anmeldung über folgenden Link:
https://us06web.zoom.us/j/86195089176?pwd=VDNXejZQWE14Rk9rVXcvQ1EzMDJnZz09 (Meeting-ID: 861 9508 9176, Kenncode: 463928) möglich. Auskünfte zum Förderprogramm und Informationen zu einer weiterführenden Energieberatung durch die Verbraucherzentrale in Remscheid erteilt Dr. Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt unter Tel. (02191) 16 – 2601 oder klimaschutz@remscheid.de">klimaschutz@remscheid.de.

Die Talsperrensteuerung in den Sommermonaten

Die Talsperren des Wupperverbandes sind Multifunktionsbauwerke. Die Wupper-Talsperre – sowie die weiteren Brauchwassertalsperren am Oberlauf der Wupper – haben einerseits die gesetzliche Aufgabe, in Trockenzeiten Wasser an die Wupper abzugeben, also einen Wasservorrat für Trockenphasen vorzuhalten. Andererseits soll Stauraum frei gehalten werden, um bei starkem Regen Wasser zu puffern. Das Talsperren-Management müsse in Zeiten des Klimawandels aufgrund der gleichberechtigten Aufgaben sowohl auf denkbare langanhaltende Trockenphasen als auch auf mögliche Starkregen- oder Hochwasserereignisse ausgerichtet sein, teil der Wupperverband mit. Er habe mit seinem „Zukunftsprogramm Hochwasserschutz“ hierzu bereits konkrete Maßnahmen ergriffen:

Vorsorglich Stauraum freihalten. Der Wupperverband hält für das Sommerhalbjahr 2022 mehr Stauraum für Niederschläge in den Talsperren am Oberlauf der Wupper frei In der Wupper-Talsperre sollen im gesamten Sommerhalbjahr mindestens ca. 2,5 Mio. m³ frei bleiben. Zusätzlich bleiben in der Bever-Talsperre und der Neyetalsperre mindestens eine Mio. m³ Stauraum frei.

Situativ zusätzlichen Puffer schaffen. Für den Fall, dass im Sommerhalbjahr große Regenmengen vorhergesagt werden, wird im Vorfeld aufgrund der DWD-Prognosen ermittelt, ob der aktuelle Retentionsraum ausreicht oder zusätzlicher geschaffen werden muss. Wenn zusätzlicher Puffer benötigt wird, erfolgt eine erhöhte Wasser-Abgabe aus den Talsperren. Dies sei bereits geübte Praxis, könne aber bedingt durch die Klimaveränderungen künftig häufiger oder in größerem Umfang erforderlich sein. Sollte die Abgabe über den vereinbarten Meldewerten liegt, erhalten die Kommunen und Kreise eine Information, um ggf. eigene Maßnahmen zu ergreifen und bei Bedarf die Bevölkerung zu informieren.

„Die geänderte Talsperrensteuerung im Sommerhalbjahr 2022 ist ein erster Schritt. Langfristig wird der Wupperverband  sein Talsperren-Management insgesamt anpassen. Die Talsperren sollen flexibler bewirtschaftet werden“, so der Verband. Informationen hierzu sind im Internet unter https://www.wupperverband.de/zukunftsprogramm-hochwasserschutz zu finden. Die aktuellen Stauinhalte der Talsperren sowie weitere Informationen, z. B. die Pegelstände, stellt der Verband im Hochwasserportal zur Verfügung: https://hochwasserportal.wupperverband.de/

Wärmepumpen sorgen für Wachstumsschub

Pressemitteilung der Vaillant Group

Der Remscheider Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um mehr als 20 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro erhöhen. Zu dem Unternehmenswachstum, das ohne Währungseinflüsse noch höher ausgefallen wäre, trugen alle Regionen weltweit mit zweistelligen Wachstumsraten bei. Eine hohe Umsatzsteigerung verzeichnete erneut das Geschäft mit elektrischen Wärmepumpen. Mit einem Absatz von mehr als 2,5 Millionen zentralen Heizgeräten und fast einer Million Warmwassererzeugern baute das Unternehmen seine Position als Weltmarktführer weiter aus. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg konzernweit um 800 auf rund 16.000. In den kommenden Jahren plant die Vaillant Group, erheblich in den weiteren Ausbau des Geschäfts mit Wärmepumpen und die Digitalisierung zu investieren.

„Angesichts der dramatischen Ereignisse in der Ukraine fällt es uns schwer, mit Freude über die positiven Ergebnisse des Jahres 2021 zu berichten“, sagt Vaillant-Group-CEO Dr.-Ing. Norbert Schiedeck. „Unsere Gedanken sind bei unseren Kolleginnen und Kollegen, deren Familien und den Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine betroffen sind. Die überwältigende Hilfsbereitschaft innerhalb der Vaillant Group zeigt uns, dass wir den Erfolg des Vaillant-Teams nicht nur in Zahlen messen können.“

Der Umsatz mit elektrischen Wärmepumpen legte 2021 wie im Vorjahr um über 50 Prozent zu. Wärmepumpen sind seit längerem das am schnellsten wachsende Produktsegment der Vaillant Group. Durch das deutliche Umsatzwachstum, das über dem Zuwachs des Gesamtmarktes lag, konnte die Vaillant Group ihren Marktanteil erneut steigern. Unterstützt wurde dies durch den Trend, dass Vaillant-Wärmepumpen nicht nur im Neubau auf große Nachfrage stoßen, sondern aufgrund ihrer Technologie auch beim Austausch von fossilen Heizungssystemen und energetischen Sanierungen im Immobilienbestand zunehmend eingesetzt werden.

In 2021 beliefen sich die Ausgaben der Vaillant Group – vornehmlich für Wärmepumpen, Forschung & Entwicklung und Digitalisierung – auf 300 Millionen Euro. Erhebliche Mittel flossen in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Wärmepumpen. Dazu zählt , dass die Fertigungskapazitäten am Unternehmenshauptsitz in Remscheid und am französischen Standort Nantes sowie die Vertriebs- und Servicestrukturen erheblich ausgebaut wurden. „Unser Ziel ist die Transformation der Vaillant Group zum Marktführer sowohl von Wärmepumpen als auch aller wesentlichen Technologien, die für die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wasserstoff oder Biomethan erforderlich sind. Dies stellt die zentrale unternehmerische Herausforderung für die weitere Geschäftsentwicklung dar“, betont Schiedeck.

Ein Digitalpakt 2.0 für kulturelle Teilhabe

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Das Spielkulturfestival Spezial „Escape-Labor“ der Akademie der Kulturellen Bildung widmete sich vom 27. bis 29. Mai der Frage, wie sich Escape-Rooms in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen methodisch und bildungswirksam gestalten lassen. Mit verschiedenen Inputs, Workshops und Foren bot das Labor unter Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Lisa Paus einem Fachpublikum viel Raum zum Ausprobieren und Diskutieren und natürlich: zum Rätseln.

„Escape-Rooms und Escape-Games erzählen Geschichten, laden zu spielerischen Abenteuern ein und ermöglichen einzigartige Erlebnisse im Team. Sie schaffen spielerisch-medial Räume, die Themen erlebbar machen und selbstwirksames Lernen ermöglichen. Dies möchten wir in der Kulturellen Bildung einsetzen“, betont Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung.

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Städtische Impfstelle zieht zur Berghauser Straße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Weil der befristet geschlossene Mietvertrag der städtischen Impfstelle im Zentrum Süd zum 3. Juni ausläuft und die Räumlichkeiten anschließend für andere Zwecke benötigt werden, schließt die Impfstelle in der Rosenhügeler Straße 2-8 zum Monatsende. Im Zentrum Süd wird noch bis zu 31. Mai gegen Corona geimpft. Nach ein paar Tagen, die das Impfteam für Abbau und Umzug benötigt, und den Pfingstfeiertagen findet sie ab dem 7. Juni vorübergehend Unterkunft im Gesundheitshaus an der Hastener Straße 15 in der ehemaligen Impfstelle der BEST GmbH. Läuft die Herrichtung des neuen Standortes nach Plan, nimmt sie ab dem 1. Juli ihren Betrieb in der Berghauser Straße 63 gegenüber der „Technologie-Fabrik“ auf.

An beiden Standorten werden wie bisher Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen Corona Mo./Mi./Fr. von 8 bis 14 Uhr und Di./Do. von 11.30 bis 17.30 Uhr gesetzt. Einen Termin braucht es hierfür nicht. Wer ihn trotzdem möchte, nimmt die gewünschte Reservierung online über https://remscheid.impf-buchung.de/ oder telefonisch über das Bergische ServiceCenter unter der Corona-Hotline (02191) 16-2000 vor.

Eine zweite Auffrischungsimpfung (vierte Impfung) sollten sich vor allem diese Personen abholen, um sich auch weiter gegen Corona zu schützen:

  • Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, 
  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, 
  • Menschen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren und 
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt zur Bewohnerschaft bzw. zu Patientinnen und Patienten. 

Mehr Informationen zur zweiten Auffrischungsimpfung gibt es hier. Selbstverständlich gilt aber grundsätzlich für alle: Bitte vernachlässigen Sie nicht Ihren Corona-Impfschutz!

Von Schmuckstücken des Rögy und prominenten Absolventen

Das Röntgen-Gymnasium in Lennep (Rögy) ist ein mathematisch-naturwissenschaftliches und neusprachliches Gymnasium. Seit Januar 2012 ist die Schule Mitglied im Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen. Man sollte also meinen, das Internet-Lexikon Wikipedia führe als prominente Absolventen vorwiegend Naturwissenschaftler auf. Doch dem ist nicht so: Von den neun dort Genannten sind vier Schauspieler: Heinz Rühmann (1902–1994), Christine Urspruch ( 1970), Dennis Herrmann ( 1986) und Ulrich Brandhoff (* 1985). Sie dürften also in ihrer Schulzeit auch unter diesen Fenstern gesessen haben, die noch heute die Aula des Rögy zieren.

Aprilwetter mit Regen, aber sonnigen Ostertagen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der April-Niederschlag lag im Wuppergebiet über dem langjährigen Mittel. Dabei verteilte sich der Niederschlag recht ungleichmäßig über den Monat: So fiel insbesondere im ersten, aber auch teils im letzten Monatsdrittel Regen. Die Zeit um Ostern war von sonnigem Wetter geprägt. Rund 14 Tage – vom 10. bis 23. April – blieb es am Stück weitgehend trocken.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen insgesamt 117 Liter Regen pro Quadratmeter. Im langjährigen Mittel sind es im April dort 83 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid waren es 77 Liter, Durchschnitt sind hier 69 Liter. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 119 Liter gemessen, das langjährige Mittel dort beträgt 76 Liter. An der Messstelle Kläranlage Solingen-Burg wurden 91 Liter pro Quadratmeter gemessen, durchschnittlich sind es 72 Liter.
Die niederschlagärmste Messstelle war in der Kläranlage Leverkusen mit 53 Litern Regen pro Quadratmeter, im Schnitt fallen dort 50 Liter. Die Messstelle mit der höchsten Monatsregenmenge im Wuppergebiet war die Messstelle an der Hauptverwaltung des Wupperverbandes in Wuppertal Barmen. Hier wurden 141 Liter gemessen. Eine Tabelle mit den Niederschlagsdaten finden Sie auf unserer Homepage unter  
https://www.wupperverband.de/meldung/monatsniederschlaege/2022/05/aprilwetter-mit-sonnigen-ostertagen.

Begräbniswälder Ehringhausen und Kleebach

Die Technischen Betriebe beabsichtigen, zwei weitere Begräbniswälder anzulegen, da der bisherige Standort „Im Kempkenholz“ demnächst nur noch für Zweitbelegungen an vorhandenen Bestattungsbäumen zur Verfügung stehen wird. Bei den zwei neuen Standorten, die voraussichtlich von einer eigenen Gesellschaft bewirtschaftet werden, handelt es sich um Waldbesitz beiderseits der Burger Straße, wobei anfänglich ausschließlich der Teil nördlich der Burger Straße zwischen den Häusern 262 und 276 in Anspruch genommen werden soll. Darauf bezieht sich der aktuelle Antrag der Verwaltung an den Naturschutzbeirat auf Befreiung gem. § 67 Landesnaturschutzgesetz. Die Gesamtfläche beträgt ca. 75.000 Quadratmeter brutto zuzüglich 10.000 bis 14.000 Quadratmeter Potenzialflächen.

Der zweite Begräbniswald („Kleebach“) soll in einem Waldgebiet zwischen Hackenberg und Vorsperre der Wuppertalsperre auf einer Fläche von 210.000 Quadratmetern brutto angelegt werden. „An beiden Standorten wurde kürzlich die Beprobung der Böden vorgenommen", teilt die TBR mit. Sie seien für die Bestattung von Totenaschen grundsätzlich geeignet. Für beide Standorte wird insgesamt mit rund 130 Bestattungsbäumen bei rund 220 Bestattungen pro Jahr gerechnet. Der Gesamtcharakter der Waldstücke werde sich dadurch nicht verändern. Auch in diesen Begräbniswäldern werden Grabkennzeichnungen und -ausschmückungen unzulässig sein. Mit Asphalt befestigte Wege sind nicht vorgesehen, wohl aber je Standort zumindest ein Unterstand geplant in Eingangsnähe. Die Entscheidung über die Einrichtung mobiler WC stehe noch aus, so die TBR.

Wochenrückblick vom 24. bis 29. Mai 2022