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R. & P.: Einstellung des Kursangebotes der Kunstschule

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen: Zum Beispiel bei der Musik- und Kunstschule:

  • „Bislang werden sogenannte Agenturleistungen (z.B. Honorarabrechnungen) für die freien Mitarbeiter der Musik- und Kunstschule erbracht, jedoch nicht wie in anderen Musikschulen üblich in Rechnung gestellt. Insgesamt weist die Honorarabrechnung für das Jahr 2006 198.093 € an gezahlten Honoraren (ohne Sonderproben) aus. Bei einer Verrechnung dieser erbrachten Leistungen, z.B. durch Einbehaltung von fünf Prozent Verwaltungsabschlag, entstehen der Musik- und Kunstschule zusätzliche Einnahmen in Höhe von 9.900 €.
  • Eine letztmalige Erhöhung der Gebühren fand 2003 statt. In der Zwischenzeit sind die Kosten für das Kursangebot inflationsbedingt gestiegen (Verbraucherpreisindex stiegt von 2003 bis 2006 um 5,39 Prozent). Nach Angaben der Musik- und Kunstschule liegen die Teilnehmergebühren bereits im bundesdeutschen Vergleich im oberen Bereich. Im städtischen Vergleich liegen die Gebühren der privaten Musikschule in Lennep im Schnitt um ca. 20 Prozent höher als die der Musik- und Kunstschule. Das private Angebot wird stadtseitig nicht bezuschusst. Eine Anhebung der Teilnehmergebühren um fünf Prozent erscheint aus den genannten Gründen im städtischen Vergleich möglich. Die Schulgeld-Einnahmen belaufen sich nach Angaben der MKS auf insgesamt 451.736 €. Dies ergibt ein rechnerisches Einsparpotenzial in Höhe von ca. 22.000 €.
  • Angebot der Kunstschule ist ein freiwilliges Angebot. Es umfasst Betreuungs- und Beratungsangebote (z.B. Mappenbetreuung) und Kursangebote. Die Kunstschule verfügt über eine 1/3-Stelle des Leiters der Kunstabteilung und drei Honorarkräfte. Die räumliche Situation lässt eine Erweiterung der Teilnehmerzahlen pro Kurs und damit die Erhöhung des Kostendeckungsgrades von derzeit 45 Prozent nicht zu. Die Gesamtausgaben für das Angebot der Kunstschule belaufen sich auf 36.724 € (Sachmittel; Honorarkosten und Personalkosten). Demgegenüber stehen Schulgeldeinnahmen in Höhe von 16.608 €. Zur Haushaltskonsolidierung empfehlen wir die Einstellung des Kursangebotes der Kunstschule.“

(Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?    

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