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R. & P.: Sportförderung über 130.200 € ließe sich streichen

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen: Zum Beispiel bei Sportförderung und Sportstätten:

  • „Die Stadt Remscheid leistete über das Produkt Sportförderung im Jahr 2006 freiwillige Zuschüsse in Höhe von 130.200 €. Diese sollten gestrichen werden. Veranlassung: Information Sportbund RS, Information Vereine, Ratsbeschluss, Änderung Sportförderungsrichtlinien
  • Die Stadt Remscheid führt Sportveranstaltungen und -programme wie das Ferienfreizeitprogramm, den Mitternachtssport sowie präventive und therapeutische Projekte durch. Auf diese Veranstaltungen und Programme sollte aus Konsolidierungssicht verzichtet werden. Nach dem Fragebogen zur Aufgabenkritik sind mit den Sportveranstaltungen und - programmen Personalaufwendungen in Höhe von 0,25 Stellen verbunden, während die Sachaufwendungen durch Teilnehmergebühren und Werbung vollständig refinanziert werden.
  • Die Stadt Remscheid verfügt über eine Benutzungsordnung für die Sportstätten der Stadt. Diese regelt u.a. die Erhebung von Sachkostenbeiträgen für die von der Stadt Remscheid betriebenen und unterhaltenen Sportplätze, Sporthallen und die Mehrzwecknutzung der Sporthalle West. Die Höhe der Sachkostenbeiträge richtet sich nach Teil V der Benutzungsordnung (Tarif für die Erhebung von Sachkostenbeiträgen für die Nutzung städtischer Sportanlagen). Die Benutzungsordnung sieht für die städtischen Sportplätze und Sporthallen Befreiungstatbestände vor. Danach werden Sachkostenbeiträge nicht erhoben für "Talentsichtungs- und förderprojekte". Darüber hinaus kann der Ausschuss für Kultur und Sport weitere Befreiungen beschließen. Wir empfehlen die Anhebung der Sachkostenbeiträge um 25 Prozent und die Streichung der Ausnahmetatbestände. Dies würde zu Mehreinnahmen von. ca. 20.000 € führen.
  • In der Sporthalle Klausen könnte nach Durchführung von geringfügigen Umbaumaßnahmen (Kosten 10.000 €) die Schlüsselgewalt auf die Sportvereine übertragen werden. Dadurch kann ein Sportstättenunterhaltungsarbeiter mit einer 22,5-Stelle eingespart werden. Hinweis: Der Vertrag dieses Mitarbeiters endet mit Ablauf des Jahres 2009.
  • Die Werbeflächen der Sportstätten und Sportanlagen sind den Sportvereinen zur Verfügung gestellt, wobei die Vereine derzeit 20 Prozent (5.315 € in 2006) an die Stadt abzuführen haben. Die Vermarktung der Werbeflächen durch Vereine ist erfolgreicher als die früher durch die Stadt vorgenommene Vermarktung. Der Anteil der städtischen Beteiligung an diesen Werbeeinnahmen könnte auf bis zu 30 Prozent erhöht werden.“ (Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.)

Was halten Sie davon? Das können Sie dem Waterbölles schreiben oder am kommenden Montag mündlich vortragen. Mit dem Vorwort "In Zeiten knapper Kassen sind Städte und Kommunen in besonderem Maße auf bürgerliches Engagement angewiesen. In Zukunft wird man immer öfter und in den unterschiedlichsten Bereichen auf die tatkräftige Mithilfe der Bürger zurückgreifen müssen" lädt die Wählergemeinschaft W.I.R. für 23. Juli, 19 Uhr, in ihre Geschäftsstelle an der Beethovenstraße ein. In der Informations- und Diskussionsveranstaltung möchte sie "Perspektiven, Chancen und Risiken aufzeigen, die den Remscheider Sport in den kommenden Jahren erwarten könnten". Mit dabei: Reinhard Ulbrich, der 1. Vorsitzende des Sportbundes Remscheid.

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