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Nur eine Stelle für Behinderte, Sucht und Datenschutz?

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen:

"Die Stadt Remscheid verfügt über eine Gleichstellungsbeauftragte, einen Schwerbehindertenbeauftragten, einen Suchtbeauftragten sowie einen Datenschutzbeauftragten. Für jede dieser Funktionen wird eine Vollzeitstelle bereitgestellt. Die Beauftragten nehmen wichtige und bedeutungsvolle Aufgaben wahr. Einerseits sind sie als Interessenvertretung einer speziellen Zielgruppe für ihre Belange und Probleme bzw. für die Wahrung der ihnen obliegenden Schutzaufgaben zuständig. Andererseits sind sie aber auch direkter Vermittler zum Arbeitgeber. … Nach § 16 Abs. 2 Landesgleichstellungsgesetz NRW muss in Dienststellen mit mehr als 500 Beschäftigten die Gleichstellungsbeauftragte eine Entlastung aufweisen, die mindestens der vollen regelmäßigen Arbeitszeit entspricht. Da diese Rahmenbedingung für Remscheid zutrifft, sollte die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in vollem Umfang beibehalten werden. Andere Rechtsgrundlagen wie SGB IX in Verbindung mit dem Behindertengleichstellungsgesetz NRW oder das Datenschutzgesetz NRW spezifizieren die Entlastung des Beauftragten jedoch nicht so detailliert. Unter Wahrung der Funktion der Beauftragten schlägt Rödl & Partner daher vor, die Stellen des Behinderten-, Sucht- sowie Datenschutzbeauftragten zu einer Beauftragtenstelle zusammenzufassen.“ (Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?  

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Chronist am :

Die Stadtverwaltung will dem Vorschlag von Rödl & Partner kurzfristig nicht folgen. "Die für 2008 und 2009 angegebenen Einsparungen lassen sich bei realistischer Betrachtung nicht erzielen", heißt es in der Stellungnahme des Verwaltungsvorstandes. Allerdings bestehe in drei Jahren die Möglichkeit, eine Stelle einzusparen; dann gehe ein Mitarbeiter in den Ruhestand. Vorausgesetzt, dann würde der Vorschlag wieder aufgegriffen, wäre eine neue Aufgabenverteilung erforderlich - und die Zustimmung der Politik.

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