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Wer kümmert sich um Akquise von Praktikumsplätzen?

Wird die Zahl der Praktikumsplätze wirklich ausreichen?“, fragte der Waterbölles am 18. Mai 2015. Was es in der neuen Koordinierungsstelle für „Kein Abschluss ohne Anschluss“ mit Potenzialanalyse und Portfolio als Elementen im Bereich der Studien- und Berufsorientierung (von der 8. Klasse an in allen Schulformen) auf sich hat, um  in der Schule der Orientierungslosigkeit mancher Schüler sowie dem Fachkräftemangel der Wirtschaft zu begegnen, hatte damals im Schulausschuss Frauke Türk erläutert. In diesem Jahr finden die Berufsfelderkundungstage für Achtklässler vom 25. bis 29. April  statt. Dafür suchte die im Ämterhaus am Ebertplatz untergebrachte Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Mitte Januar per Pressemitteilung für rund 530 Jugendliche in Remscheid Ein-Tages-Praktikumsplätze in Unternehmen. Gesucht wurden große und kleine Firmen, Institutionen, Praxen, die bereit sind, ihre Türen zu öffnen und den Mädchen und Jungen die Möglichkeit zu geben, an drei Tagen in drei unterschiedliche Berufsfelder „hineinzuschnuppern“.

Dazu konnten interessierte Unternehmen ihre Angebote selbständig in dem eigens dafür eingerichteten Online-Portal www.berufsfelderkundung.remscheid.de einstellen. Dies geschah allerdings in weit geringerem Maße, als erwünscht. Das geht aus einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung hervor, die am 13. April auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses steht. Zitat: „Die Angebote, die derzeit (online) eingestellt sind, werden bei weitem nicht ausreichen. Um alle 524 in diesem Schuljahr teilnehmenden Schülerinnen und Schüler rein zahlenmäßig zu versorgen, würden insgesamt 1.572 Plätze benötigt, da jeder Schüler/jede Schülerin drei unterschiedliche Berufsfelder erkunden soll. Wenn die Jugendlichen dann noch eine Auswahl entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten haben sollen, wie in KAoA vorgesehen, sind noch mehr Angebote nötig. Mit Stand  29.2.2016 gibt es im Buchungsportal 412 Angebote. Remscheid ist hier kein Einzelfall; in allen Kommunen und Kreisen in NRW zeigt sich die gleiche Situation. Berufsfelderkundung als Standardelement der schulischen Berufsorientierung ist noch relativ neu und unbekannt und muss sich noch etablieren.“

Die Schulen haben darauf notgedrungen reagiert, wie es in der Vorlage weiter heißt: „Die Schulen werden bei der Umsetzung der Berufsfelderkundungen weitere Angebote wie den Girls´Day/Boys´s Day und berufsorientierte Elemente wie den ‚Elternbegleittag‘ einbeziehen. Darüber hinaus suchen die Schülerinnen und Schüler auch selbst Plätze für ihre ‚Schnupperpraktika‘.“

Waterbölles: Die Akquise von Praktikumsplätzen gehört nach Angaben der Stadtverwaltung nicht zu den Aufgaben der kommunalen Koordinierungsstelle. Bleibt die Frage: Wer kümmert sich denn dann darum?

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