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Bezirksausschuss zieht die Karte "Standort & Arbeitsplätze"

Der Bezirksausschuss Remscheid der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid traf sich aus aktuellem Anlass zu einer Sondersitzung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer befassten sich mit dem Projektstand „Schaufenster der Wirtschaft“ sowie mit der aktuellen politischen Lage in Remscheid. Bei diesem Thema sehen die Wirtschaftsvertreter die Entwicklung weiterhin mit großer Sorge und fürchten, dass nach der Abwahl des Baudezernenten die für die Wirtschaft wichtigen Projekte in Politik und Verwaltung vernachlässigt werden. Die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Remscheid muss zum Wohle der Stadt und der Bürger unbedingt verbessert werden.

 

„Die Wirtschaft erwartet, dass ein neuer Dezernent oder eine neue Dezernentin sich mit Nachdruck den Anliegen der Unternehmen annimmt und ein klares wirtschaftspolitisches Profil aufweist“, so IHK-Vizepräsident Heinz-Helmut Kempkes. Dies gilt besonders dann, wenn unter den Bewerbungen eine neue Persönlichkeit von außen in das Amt gewählt wird. Mittelfristig hält der Bezirksausschuss die von den Wirtschaftsjunioren Remscheid ins Gespräch gebrachte Idee der Verknüpfung des Baudezernats mit dem Posten eines Wirtschaftsdezernenten für sinnvoll und machbar. Auch empfehlen die Unternehmer die Einrichtung eines Wirtschaftsausschusses, wenn das Gremium entsprechende Kompetenzen erhält.

Ansonsten befürchtet der Bezirksausschuss negative Auswirkungen auf Standortentscheidungen von Unternehmern und damit auch auf die hiesigen Arbeitsplätze, wenn sich die Gegebenheiten nicht bald bessern. Von daher sehen sich die Unternehmer auch legitimiert, an die Politik entsprechende Forderungen zu stellen.

Hierzu gehören laut IHK für einen neuen Baudezernenten Verständnis für die Belange der Wirtschaft sowie klare Ziele und auch Durchsetzungskraft im Zusammenspiel von Politik und Verwaltung, das gerade in den letzten Monaten in Remscheid sehr zu wünschen übrig ließ. Neben dem „Schaufenster der Wirtschaft“ müsse auch die Bergische Zusammenarbeit von Remscheid aus viel stärker vorangetrieben werden. Hier sei die Oberbürgermeisterin gefordert, endlich ihre Führungskompetenz auszuüben.

In Sachen „Schaufenster der Wirtschaft“ legten die engagierten Unternehmer um Klaus Kühn und Dr. Wolfgang Pütz ihr Konzept vor, das neben der Vermietung der Ausstellungsräume auch eine Beteiligungsmöglichkeit für Unternehmen vorsieht. Das ehrgeizige Konzept soll durch ein Kongresszentrum abgerundet werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn sich neben dem Investor HBB, der Sparkasse und den Unternehmen auch städtische Gesellschaften maßgeblich finanziell an einer neuen Gesellschaft beteiligen, natürlich unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Finanzlage.

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