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Solange Geld fehlt, das Beste aus Verlandung machen!

Sanierung des Stadtparkteichs? Hoffen auf Fördergelder!!“, titelte der Waterbölles am 16. Juni 2015. Die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid hatten damals erfahren, dass die Verwaltung auf Zuschüsse hofft: „Die Teichsanierung ... wurde ...als Teil der Maßnahme 'Aufwertung des Stadtparkes' im Rahmen des regionalen Strukturprogramms zur Förderung angemeldet.“ Doch die Stadt hatte die Rechnung damals ohne den Nachbarn Wuppertal gemacht. Dort ruhe das gemeinsame Projekt aus Gründen des städtischen Eigenanteils bis heute, hieß es in der gestrigen Sitzung der BV Alt-Remscheid. Und natürlich fehlen der Stadt Remscheid nach wie vor die notwendigen eigenen Mittel zur Teichsanierung in Höhe von 320.000 €.

Noch keine beschlossene Sache: Name und Signet der neuen städtischen Tochtergesellschaft, in der die REB aufgehen sollen. Dirk Buchwald (TBR). Foto: Lothar KaiserDass dieses Geld eines Tages vom im August gegründeten Verein „Heimatpflege Stadtparkteich Remscheid e.V.“ an Spenden eingesammelt werden könnte, ist kaum mehr als eine Utopie. Gleichwohl äußerten die zur gestrigen BV-Sitzung erschienenen Mitglieder mehr oder weniger laut ihren Unmut (so dass Bezirksbürgermeister Otto Mähler zur Ordnung rufen musste), als Michael Zirngiebl, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), berichtete, wie sich Planer Dirk Buchwald (Foto rechts) für die nächsten Jahre den kostengünstigen Erhalt des Stadtparkteichs als Naherholungsbereich vorstellt: Birken und Rhododendronbüsche am steilen Ufer sollen gefällt, die Schilfzone verkleinert, die Uferzone flacher und damit breiter werden. Das soll den Spaziergängern auf dem Uferweg neue, zusätzliche Ausblicke auf die dann kleinere Teichfläche verschaffen. Zirngiebl schätzte die Kosten dieses eher geringen „kosmetischen“ Eingriffs auf 25.000 Euro und deutete an, das könnten die TBR noch mit „Bordmitteln“ schaffen.

Dabei gehen Zirngiebl und Buchwald von einer weiteren Verlandung des Teiches aus. Diese könnten interessierte Naturfreunde dann auf einem „Erlebnissteg“ beobachten, wenn dieser für weitere 25.000 Euro, sofern vom Stadtkämmerer gebilligt, gebaut worden sei - in den Teich hineinragend. Zunächst nur wenige Meter weit, später dann womöglich auf einer längeren Strecke, die „Vogelinsel“ halb umrundend. Dies allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem die Verlandung so weit fortgeschritten sei, dass in dem neuen „Felsengarten“ für Kinder ein Wasserspielplatz angelegt werden könne. Das dort sprudelnde Trinkwasser käme dann dem kleinen Restteich in Trockenzeiten zugute.

All dies Maßnahmen, die eines Tages auch ohne großen Aufwand rückgeholt werden könnten, so Zirngiebl, sollte die Stadt mit Hilfe von Fördergeldern doch noch eine Möglichkeit sehen, den Teich von seinem Schlamm zu befreien und wieder abzudichten. Dass er seine ursprüngliche Größe je wiederbekommen wird (siehe Foto rechts), dürfte allerdings ein Traum bleiben. Auch für die Mitglieder des Vereins „Heimatpflege Stadtparkteich Remscheid e.V.“

 

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Eine Löscheinheit der Freiwilligen Feuerwehr Hasten hat dem durstigen Stadtparkteich heute eine Ladung Frischwasser beschert. Sollte es ein trockener Sommer werden, könnte es jede zweite Woche "Wasser marsch!" heißen. Ohne Sinn und Verstand! Denn bekanntlich ist der Teich undicht, und für eine grundlegende Sanierung fehlt nicht nur der Stadt das Geld, sondern auch den selbst erklärten "Teichschützern". Aber je näher die nächste Kommunalwahl kommt, desto weniger Kommunalpolitiker werden bereit sein, das offen einzugestehen. Auch das ein Armutszeugnis!

Beatrice Schlieper am :

Die meisten Diskussionen zum Thema Stadtpark fanden in der letzten Zeit auf facebook statt. Ich habe immer deutlich gesagt und tue das auch weiterhin, dass sich die Stadt eine Sanierung im Moment nicht leisten kann. Ich habe auch versucht zu erklären, wie man vorgehen kann, um auf lange (!!) Sicht die Aufenthaltsqualität wiederherzustellen. Die Pläne dazu sind nachvollziehbar und umsetzbar und von Herrn Zirngiebel mehr als einmal vorgestellt worden. Es braucht Geduld und vor allem den Willen etwas Nachhaltiges zu erreichen. Der Teich ist ganz bestimmt nicht im ad hoc-Verfahren zu sanieren. Das bedeutet, den Teich zweimal im Monat mit Trinkwasser zu befüllen, kann nicht das Mittel der Wahl sein. Trinkwasser kostet, und die Feuerwehr kann auch nicht alle zwei Wochen zu einer Übung an den Stadtparkteich ausrücken. Verein gründen ist gut, Geld sammeln ist auch gut, Fördermittel aquirieren ebenfalls, aber dann doch bitte für etwas, was länger als einen Sommer hält.

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