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R. & P.: "Einsparungen nur über den Abbau von Buslinien!"

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen. Zum Beispiel zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV):

  • Stadtwerke Remscheid GmbH „Die gegenwärtige Platzausnutzung (Personen-Kilometer/Platz-Kilometer) liegt für die Stadtwerke Remscheid bei 27,7 Prozent (Jahr 2005). Da dies einen Mittelwert über das gesamte Angebot darstellt, liegen einzelne Fahrten und möglicherweise auch Linien teilweise deutlich darunter. Daher sollte das Angebot im Sinne einer Deckungsbeitragsrechnung überprüft und angepasst werden, indem die Linien oder Fahrten/Takte mit den geringsten Deckungsbeiträgen in Frage gestellt werden, ohne dadurch die Attraktivität des ÖPNV insgesamt in Frage zu stellen. In den Jahren von 1995 bis 2005 haben die Stadtwerke Remscheid die Platzausnutzung um sechs Prozent steigern können. Die Übertragung der daraus abgeleiteten Optimierung von 0,6 Prozent pro Jahr auf die nächsten vier Jahre lässt auf eine darauf aufbauende Kostenreduzierung von abgerundet 0,5 Prozent pro Jahr schließen. Da die Kosten im Verkehrsbereich aber insbesondere von Fahrzeugen und Personal abhängen, wird auch eine Reduzierung der Verkehrsleistungen in Spitzenlastzeiten notwendig sein.
  • Wesentliche Optimierungseffekte im Verkehrsbereich sind nicht über einzelne Taktverlängerungen oder den Wegfall einzelner Haltestellen zu erzielen, sondern nur über den Linienbestand insgesamt. Somit können deutliche Einsparungen nur über den Abbau von Linien erreicht werden. Dabei werden aber auch Einnahmen verloren gehen, nachdem die letzte Optimierungsrunde im Verkehrsbereich insbesondere über den Abbau der gering genutzten Linien und damit nur geringen Einnahmeverlusten erfolgen konnte. Unter der Annahme, dass die Verkehrsleistungen um zehn Prozent (Gesamtaufwendungen betragen derzeit rund 20 Mio. €) reduziert werden können und unter Berücksichtigung von reduzierten Einnahmen kann dies zu einem haushaltsbezogenen Optimierungspotenzial von 700.000 bis eine Million € führen.
  • Der Tarifvertrag (Anm.: zwischen  Stadtwerken und Gewerkschaft) läuft 2009 aus, danach ist eine Tarifänderung möglich über eine neue Tochtergesellschaft, die analog zum privatwirtschaftlichen NWO (=Tarifvertrag) bezahlt und damit wettbewerbsfähig ist. Alternativ könnte eine Ausschreibung von Linien an private Anbieter erfolgen, was einerseits die angesprochene Tarifreduzierung ermöglicht, andererseits aber auch Gewinnerwartungen der Anbieter beinhalten wird. Das gesamte Potenzial liegt bei rund 1,5 Millionen €, das aber nur bei Fluktuation von Mitarbeitern erreicht werden kann, um den vorhandenen Mitarbeitern Bestandssicherheit zu bieten. Bei einer durchschnittlichen Fluktuation analog zu den letzten Jahren von 15 bis 20 Mitarbeitern im Fahrdienst pro Jahr wird eine Umsetzung des Gesamtpotenzials rund zehn bis 15 Jahre dauern.“

(Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?     

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Kommentare

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Kai Reumschüssel am :

Was wieder mal bedeutet es wird teurer!

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