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Für Radweg im neuen Gewerbegebiet fehlt Geld

Für Radweg muss am Bahnhof Lennep Platz sein!“, überschrieb der Waterbölles am 10. November 2015 eine Pressemitteilung der Grünen. Einer Empfehlung der Stadtverwaltung, sich von den Planungen für eine Radwegverlängerung am Bahnhof Lennep zu verabschieden, werde die grüne Fraktion nicht zustimmen, hieß es damals. Die Verwaltung hat nun mit zu hohen Ausbaukosten dagegen gehalten: „Der Rad- und Fußweg der Balkantrasse endet derzeit am Bahnhof Lennep. (…)Eine Trassenführung des Rad- und Fußweges ab dem Bahnhof Lennep entlang der westlichen Seite des Gleiskörpers über das Gewerbegebiet Bahnhof Lennep ist entbehrlich. Eine kostengünstige alternative Streckenführung vom Bahnhof Lennep bis zur Blume ist möglich und sinnvoll. Das nördliche Grundstück eignet sich dann hervorragend für das neue Feuerwehrgerätehaus Lennep.“ So nachzulesen in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Lennep. Begründen wird dies mi der Beschreibung mehrerer alternativer Routen für Radfahrer. An erster Stelle wird die folgende angeführt: „Vom Bahnhof Lennep aus nutzen die Radfahrer und Fußgänger die vorhandene Unterführung am Bahnhof Lennep und gelangen auf die westliche Seite der Gleisanlagen. Dort angekommen wird der Rad- und Fußweg zwischen dem Gleiskörper auf der östlichen Seite und den Gewerbegrundstücken / Feuerwehrgrundstück auf der westlichen Seite entlang der Gleisanlage nach Norden bis zur Schlachthofstraße geführt. Die Schlachthofstraße muss mit einer Brücke von Süden nach Norden überquert werden. Auf der nördlichen Seite der Schlachthofstraße führt der Rad- und Fußweg auf einem nicht städtischen Grundstück entlang der östlich gelegenen Gleisanlage weiter bis zur Diepmannsbacher Brücke. Vor der Diepmannsbacher Brücke kann der Rad- und Fußweg über die Kleingartenanlage, welche nicht im städtischen Eigentum ist, bis zur Blume fortgeführt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den vorhandenen Weg über Endringhausen oder die Lüttringhauser Straße zu nutzen.“

Dies sei die schnellste und bequemste Route in Richtung Blume, so die Verwaltung. Die Unterführung am Bahnhof Lennep sei für Radfahrer nur bedingt geeignet. Die Fahrräder müssten auf der östlichen Seite der Gleisanlage entweder die Treppe herunter getragen werden, oder es sei der Aufzug zu nutzen (eine Rampe wie auf der westlichen Seite ist nicht vorhanden). Auch ließe sich die Radwegefläche im Gewerbegebiet Bahnhof Lennep dann nicht an die dort angesiedelten Firmen – ein Einnahmeverlust von 40.000 Euro. Ein Brückenbau über die Schlachthofstraße würde ca. 140.000 Euro kosten, der Ankauf eines Grundstücks von der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG) rund 200.000 Euro.

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Chronist am :

Inzwischen liegen im Rathaus zahlreiche Routenvorschläge von interessierten Bürger/innen vor, wie Stadtplaner Robin Denstorff gestern im Haupt- und Finanzausschuss berichtete. Die einen beträfen touristische Routen, andere den möglichst kürzesten Weg. Darauf will die Verwaltung nach der Sommerpause noch einmal eingehen – wohl auch in der Bezirksvertretung Lennep.

Chronist am :

Zur gestrigen Ratssitzung und den Sitzungen der Bezitksvertretungen in Lennep und Lüttringhausen in der kommenden Woche teilte die Verwaltung gestern mit: "Im Rahmen der Erörterungen zu den Beschlüssen zur Fortführung des Rad- und Fußweges vom Bahnhof Lennep in Richtung Blume sind unterschiedliche Vorschläge zur Trassenführung geäußert worden. Diese betreffen eine Fortsetzung der Balkantrasse sowohl auf der östlichen als auch auf der westlichen Seite der Bahnstrecke zwischen Lennep und Lüttringhausen. Darüber hinaus haben die Vorschläge unterschiedliche thematische Ausprägungen, die von einer möglichst kurzen und zügigen Verbindung bis hin zu einer Erschließung der touristischen Potenziale Lenneps reichen. Um die Vielzahl an Routenalternativen festzuhalten und einer gemeinsamen ersten Bewertung zu unterziehen, schlägt die Verwaltung vor, einen Workshop als Auftaktveranstaltung eines Erarbeitungsprozesses zu einem Konzept zur Fortführung der Balkantrasse durchzuführen. Dieser Workshop soll gemeinsam mit interessierten Ehrenamtlichen, Vertretern von Vereinen, Verbänden und der Stadtverwaltung nach den Sommerferien stattfinden. Eine Einladung hierzu wird frühzeitig erfolgen. Interessierte können sich bereits jetzt unter E-Mail Gabriele.Sachser@remscheid.de, Tel.: RS 163339 vormerken lassen."

Chronist am :

Von der Ratsgruppe der W.i.R. kam der Vorschlag, den Radweg (Balkantrasse) von Lennep bis Lüttringhausen bis Linde über folgende Strecke zu führen: „1. von jetziger Balkantrasse bis Firma Wortmann Am dm-Parkplatz rechts abbiegen, am dm-Markt vorbei rechts in die Alte Kölner Straße, wieder rechts in die Arnold-Wilhelm-Straße, unter der Eisenbahn durch, rechts in die Karlstraße, Karlstraße bis zur Firma Wortmann. 2. von Firma Wortmann bis Blume Höhe der Firma Wortmann auf das sogenannte 3. Gleis, auf dem 3. Gleis bis zum Weg durch die Kleingartenanlage gegenüber vom Gartencenter Klee, hoch zum Tor an der Blume (wie auch von der Verwaltung als Alternativroute vorgeschlagen). 3. Blume bis Linde Überquerung der Lüttringhauser Straße an der Ampel der Autobahnab-/auffahrt, gegenüber in die Straße Blume, weiter über die Garschagener Straße vor zur Lindenallee. Vorbei am Radsport Nagel, rechts in die Ritterstraße, links in die Reinwardtstraße. Diese durchfahren bis Beyenburger Straße, dort rechts abbiegen, dann links in die Herbringhauser Straße und dann wieder links in die Luckhauser Straße. Die Luckhauser Straße hinauffahren bis zur Grünenplatzstraße, rechts abbiegen und bis zur Linde fahren.“

Chronist am :

Nicht ausgeschlossen, dass die Bezirksvertretung Lüttringhausen einen Vertreter in den Radwege-Arbeitskreis entsenden wird, sagte am Mittwoch Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller in der Sitzung der Bezirksvertretung.

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