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Bürger sollen bei Umgestaltung des Rathaus mitreden

Für den 31. Mai plant die Stadt Remscheid eine Bürgerversammlung, auf der sie über die Planungen der technischen Betriebe Remscheid zur Neu- und Umgestaltung des Rathausumfeldes in Lüttringhausen informieren will. Dafür sind im städtischen Haushalt 100.000 € vorgesehen. Die Gesamtkosten des Verwaltungsvorschlages  belaufen sich dagegen auf insgesamt 281.124,35 €. Es bestehe aber die Möglichkeit, das Projekt „modular“ anzugehen, so die Verwaltung.

Der Heimatbundes hatte angeregt, die Flächen des Rathausinnenhofes, die Rathausvorflächen incl. der Pflanzbeete oder den Platz um den Bandwirkerbrunnen umzugestalten. “Vorrangig kamen alle Beteiligten zu der Auffassung, dass in erster Linie der Rathausinnenhof incl. einer Wegebeziehung in die angrenzende Parkanlage hinter dem Neubau der Metzgerei umgestaltet werden sollte“, heißt es in der Verwaltungsvorlage, die heute auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Lüttringhausen steht. „Die durch den Heimatbund erstellten Planungsüberlegungen auf dem Rathausvorplatz wurden in diese Planungsüberlegungen integriert.“ Auf der Internetseite der Stadt Remscheid sind die Pläne einsehbar. Die Verwaltung hat sie bereits mit den beiden direkt betroffenen gewerblichen Anliegern (Bäckerei- und Metzgereibetrieb) erörtert und weitgehend abgestimmt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung soll am 31. Mai festgelegt werden, welche Maßnahmen aufgrund des „gedeckelten“  Haushaltsansatzes vorrangig umgesetzt bzw. welche Planungsschritte aus dem Vorschlag der Verwaltung gänzlich entfallen oder geändert werden sollten.

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Kommentare

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Heimatbund Lüttringhausen am :

Ohne den Ergebnissen der für den 30. Mai geplanten Bürgerversammlung und der abschließenden Entscheidung durch die Bezirksvertretung Lüttringhausen vorgreifen zu wollen, möchten wir dennoch zu einem Punkt bereits jetzt Stellung nehmen: Zwischen den bisher Beteiligten – Technische Betriebe Remscheid, Untere Denkmalbehörde und Heimat-bund – bestand Einvernehmen darüber, dass eine Neugestaltung des Umfeldes am Rathaus sich an den his-torischen Vorgaben orientieren sollte. Danach war das Rathaus ursprünglich von einer großen Parkanlage umgeben, die von der Gneisenaustraße bis zur Gertenbachstraße reichte und die auch die Flächen an der Rathausrückseite umfasste. Ein Schwerpunkt der Umgestaltungsplanungen sollte deshalb die Wiederherstel-lung einer Grünanlage hinter dem Rathaus sein. Vor diesem Hintergrund überrascht es uns, dass die Verwaltung nunmehr vorschlägt, die Flächen hinter dem Rathaus in einen – immerhin begrünten – Parkplatz mit 20 Einstellplätzen und einem Kostenaufwand von 102.500,00 Euro umzugestalten. Sie werden sicher nachvollziehen können, dass es nicht unseren Erwartun-gen entspricht, die für die Aufwertung des Rathausumfeldes im Haushaltsplan bereit gestellten Mittel in Höhe von 100.000,00 Euro für einen Parkplatz auszugeben, zumal hierfür auch keine Notwendigkeit gegeben ist. In einer der von Ihnen erstellten Planvarianten haben Sie die Flächen hinter dem Rathaus unter Beibehaltung der vorhandenen zwölf Einstellplätze in einer ansprechenden Planung als Grünfläche / Parkanlage dargestellt. Leider hatdie Stadt für diese Alternative keine Kosten ausgewiesen. Wir bitten deshalb darum, möglichst kurz-fristig für diese Planung noch eine Kostenangabe vorzulegen. Dabei gehen wir davon aus, dass die Herstellung einer Grünfläche in diesem Bereich weitaus kostengünstiger sein dürfte als die Anlage eines Parkplatzes mit „Komfort-Stellplätzen“.(Peter Maar)

Lothar Kaiser am :

Der Heimatbund Lüttringhausen favorisiert zur heutigen Bürgerinformationsveranstaltung zur Umgestaltung des Umfeldes des Rathauses Lüttringhausen die Herstellung einer Grünanlage mit Verbindung zur Parkanlage an der Gertenbachstraße und lehnt den Vorschlag der Verwaltung ab. Dass diese Veranstaltung an einem Werktag um 17.30 Uhr beginnt, ist in der Bürgerschaft auf Kritik gestoßen. Auch wurde die Sorge geäußert, die rückwärtige Grünanlage könnte sich zu einem Treff von Drogenabhängigen entwickeln. Das lässt für heute eine lebhafte Diskussion erwarten.

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