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Junges Theater in der Aula der Albert Einstein Schule

Veranstaltung: Close up facetTen
Theaterleitung: Dilara Baskinci und Charlotte Arndt 
Datum: 25. Juni
Uhrzeit: Einlass 17.30 Uhr / Beginn 18.00 Uhr
Ort: Aula der Albert Einstein Gesamtschule, Brüderstraße 6-8
Eintritt: frei 
Veranstalter: Initiativkreis Kremenholl e.V.
Kooperationspartner:

Vaillant Kulturstiftung,Stadt Remscheid (Stadtmarketing + Fachstelle für die Gleichstellung von Mann und Frau), Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Haus der Jugend Barmen und Albert Einstein Schule

Schirmherr: Oberbürgermeister Burkhard Mast - Weisz

Mit „FacetTen“ bringt der Initiativkreis Kremenholl das Pilot-Theaterstück des Projektes „Close-Up“ auf die Bühne der Aula der Albert-Einstein-Schule. Über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr erarbeiteten Mädchen muslimischen Glaubens unter der Leitung der Theaterpädagoginnen Dilara Baskinci und Charlotte Arndt in Zusammenarbeit mit Gastdozenten für Film und Musik in wöchentlichen Treffen und Intensivworkshops eine Szenencollage, die nach der Premiere im Haus der Jugend in Barmen nun auch in Remscheid zu sehen sein wird. Wenn auch verrätselt, gibt bereits der Titel Hinweise auf das, was die Besucher erwartet: Ganz nah herangeführt  („Close-Up“) wird der Zuschauer an ganz intime Momente der Protagonistinnen, an die viele Gesichter („Facetten“) der Persönlichkeiten junger Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren, derer es genau zehn „Ten“ sind, die als junge Frauen muslimischen Glaubens in Deutschland den Versuch starten, in einer szenischen Collage zu zeigen, wie sie sind.

Close-up meint aber auch den Aspekt der Annäherung, der für junge Muslime hier in Deutschland in einer Zerreißprobe zwischen Integration, Assimilation oder Ausgrenzung mündet.Ängste und Hoffnungen liegen oftmals sehr nah beieinander! Gerade junge Menschen, die in einer unruhigen und mitunter feindlichen Welt ihre Identität finden müssen, verschließen sich und rücken in Peer Groups zusammen, die dann in ihrem Leben einen hohen Stellenwert einnehmen. Erwachsene haben da mitunter keinen oder nur erschwerten Zugang. Und wenn dann noch unterschiedliche Glaubensinhalte, behaftet mit vielen Vorurteilen, bei der Identitätsfindung in dieser sensiblen Lebensphase eines jungen Menschen  mitwirken, ist es durchaus vorstellbar, wie kompliziert das Leben auf einmal werden kann!

„Du wirst unterdrückt, weil du ein Kopftuch trägst“, ist so ein weit verbreitetes Vorurteil! Schon mit dem Foto auf dem Plakat wird der Spagat angedeutet, den zu bewerkstelligen für viele  junge Muslima „tägliches Brot“ ist. Genau dieses Gefühl innerer Zerrissenheit bringen die jungen Menschen  auf die Bühne!

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