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Bald kein Güterverkehr mehr aus Remscheid?

Sven Wolf.Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zum gestrigen Bericht des SWR über geheime Pläne der DB zur Schließung von Güterbahnhöfen erklärt Sven Wolf, Remscheider Landtagsabgeordneter: „In Remscheid sind nach mir vorliegenden Informationen ganz konkret zwei Metallhändler betroffen. Es ist geplant, bei der Firma Friedrich Ernst Wilms GmbH & Co. KG in Güldenwerth und bei der Firma Wilhelm Küster GmbH & Co. KG am Ostbahnhof künftig keine Eisenbahnwaggons mit Metallschrott abzufahren. Das ist mehr als ärgerlich, denn anstelle eines Waggons mindestens drei LKW auf die Straßen müssen. Außerdem haben die Unternehmer in den letzten Jahren selbst große Summen in den Austausch alter Weichen gesteckt.

Die Pläne der Bahn sind unmöglich. Ein Unternehmen, dessen Aufgabe die Daseinsvorsorge in Deutschland ist, darf sich nicht vom Güterverkehr abwenden. Das Motto ‚von der Straße auf die Schiene‘ ist wohl vergessen worden. Ich habe mich daher umgehend an Michael Groschek den Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen gewandt und um seine Unterstützung gegen diese Pläne der Bahn gebeten.“

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Kommentare

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Bernhard Dehler am :

Wenn die Faktenlage hinter dieser Pressemitteilung zutrifft, heißt das m.E. nur, dass die DB sich aus der Erbringung der Verkehrsleistung zurückzieht. Ähnlich wie bei Energieversorgung, Telekommunikation und Postdienstleistungen wurden die Märkte vor Jahren liberalisiert wobei Infrastruktur und Betrieb in wirtschaftlich getrennten Gesellschaften aufgingen. Im vorliegenden Fall könnte von den betroffenen Firmen ein konkurrierendes Eisenbahnverkehrsunternehmen mit den Güterverkehrsleistungen beauftragt werden. Erhöhtes LKW-Aufkommen ist nicht zwangsläufig. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtbundeseigene_Eisenbahn

Chronist am :

„Güter gehören auf die Bahn! Dies war schon vor 20 Jahren das Schlagwort“, sagt Jürgen Heuser, Ratsmitglied und stellv. Bezirksbürgermeister der SPD-Fraktion in Lüttringhausen. Und mit dieser Meinung steht er nicht allein. „Das Motto ‚von der Straße auf die Schiene‘ ist vergessen worden. Anstelle von Waggons müssen dann Lkw die Firmen anfahren. „In Österreich werden 31 Prozent, in der Schweiz 47 Prozent und in Deutschland nur 17 Prozent der Güter per Bahn befördert. Der Güterverkehr nimmt ständig zu. Hier muss sich grundlegend etwas ändern, wollen wir nicht in einem Verkehrschaos enden!“ „Nicht vollziehbar und für Remscheider Unternehmer, die in den vergangenen Jahren große Summen in den Austausch von Weichen gesteckt haben, mehr als ärgerlich“, erklärt Jürgen Kucharczyk, Ratsmitglied und Sprecher im Bauausschuss für die SPD-Fraktion, „wir müssen als Rat hierzu eine klare öffentliche Position beziehen“. Dagegen hatte Fritz Beinersdorf (Linke) nichts einzuwenden. Allerdings erinnerte er Kucharczyk an seine Zeit als Bundestagsabgeordneter: „Sie haben damals doch mit für eine Teilprivatisierung der Bahn gestimmt. Dieser widersprach. Das Schienennetz habe stets in öffentlicher Hand bleiben sollen. Rosemarie Stippekohl (CDU) verwies im Bauausschuss darauf, dass es nicht um die Schließung von Güterbahnhöfen gehe, sondern um das Abkoppeln privater Gleisanschlüsse.

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