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Besetzung einer Delegation nach Presov vertagt

Zum Stadtfest in Remscheids slowakischer Partnerstadt  Prešov vom 8. bis 10. Juni würde deren Bürgermeisterin Andrea Turcanova gerne eine vierköpfige Delegation aus Remscheid begrüßen können. Die sollte in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses von den Fraktionen auf Zuruf gebildet werden. Einzig der Delegationsleiter stand von vornherein fest: Kai Kaltwasser (CDU). Er sollte auf der Reise Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz vertreten, der für diese Zeit schon andere Verpflichtungen in seinem Terminkalender stehen hat. Es ging also um drei freie Plätze. Für die Grünen wurde deren Sprecherin Beatrice Schlieper benannt, für die Linke deren Fraktionsvorsitzender Fritz Beinersdorf. Und die SPD – winkte ab. Ebenso wie die FDP und die W.i.R. Nicht aber Pro Deutschland. Die Rechtspopulisten würden mit einem ihrer beiden Ratsmitglieder in der Delegation liebend gerne vertreten sein. Darauf deutet ihre Bereitschaft hin, die Reisekosten von 570 Euro aus eigener Tasche bezahlen zu wollen. Auf Tour mit einem Rechten? Das wiederum konnten sich Schlieper und Beinersdorf nun gar nicht vorstellen. Sie zogen spontan ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Reise zurück. Ein Delegationsleiter (Kaltwasser) ohne Delegation – das wiederum ist nun auch nicht vorstellbar. Weshalb der Oberbürgermeister den Fraktionen und Gruppen eine weitere Bedenkzeit bis Montag einräumte, um ihren Vertreter für Prešov zu benennen.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Inzwischen steht fest, dass die Remscheider Delegation aus Kai Kaltwasser (CDU), Beatrice Schlieper (Grüne), Fritz Beinersdorf (Linke) und Erden Ankay-Nachtwein (SPD) bestehen wird. Ein entsprechender Dringlichkeitsbeschluss wurde unterschrieben und wird den Mitgliedern des Hauptausschusses zur Sitzung im Juni vorgelegt werden.

Rainer Hildebrand am :

Na da bin ich aber erleichtert. Hat sich doch tatsächlich in letzter Minute noch ein Fahrgast aus den Reihen der SPD gefunden, die kurz zuvor noch dankend abgelehnt hatte. Jetzt können auch Grüne und Linke wieder unbesorgt mitfahren. Und den Steuerzahler wird es bestimmt auch freuen. Denn ich glaube, auf eine Bereitschaft zur Übernahme der Reisekosten aus eigener Tasche können wir bei den Altparteien wohl lange warten. Laut rp-online belaufen sich die Kosten übrigens auf 750 € pro Person. Aber ob nun 570 oder 750 Euro ist letztendlich nicht relevant. Das schütteln wir eh aus dem Ärmel, oder ? ;-)

Heide Hoffmann-Sellner am :

Erwarten Sie denn wirklich, dass die Menschen, die dort immerhin unsere Stadt vertreten, diese Reise auch noch selbst bezahlen? Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr belasten sie sich und ihre Familien freiwillig, um für uns Politik zu machen! Dabei stehen die Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand. Vielleich denken Sie mal darüber nach. Es kann halt nicht alles umsonst sein!

Rainer Hildebrand am :

Hier geht es doch nicht darum, wer die Reise bezahlt. Falls Ihnen etwas über eine prekäre Finanzlage der Remscheider Politiker bekannt sein sollte rufen Sie doch zu einer Spendensammlung auf. Ich gehe jedenfalls davon aus, das keiner am Hungertuch nagt und auch jeder wusste und weiß, das diese Arbeit ein großes Engagement und zeitliche Flexibilität mit sich bringt. Hier geht es einzig und allein darum, das SPD, FDP und W.i.R. im ersten Anlauf gar kein Interesse an der Reise gezeigt hatten und so die Fahrt am engstirnigen Verhalten von den Parteien DIE LINKE und DIE GRÜNEN beinahe gescheitert wäre. Wo seine politische Toleranz endet hat mir Herr Beinersdorf ja schon einmal bei anderer Gelegenheit mitgeteilt. Mit diesem Verhalten - einer Provinzposse nicht unähnlich - machen sich die etablierten Altparteien jedenfalls keine Freunde. Warten wir mal die nächsten Wahlen ab.

Gerd Rothbrust am :

Vielleicht fällt der „seriösen Räteversammlung“ auf die Schnelle noch Winkelzug ein, um die Rechten auszuschließen. „…auf Tour mit den Rechten…“ Igitt!!! So etwas tun linke Minderheitsparteien nicht (Grüne ca. fünf % und Linke ca. vier % der Wahlberechtigten). Aber statt das Verhalten dem Wähler gegenüber zu verändern – damit die Rechten nicht mehr gewählt werden – wird ein kollektives Naserümpfen zelebriert, die Rechten sowie der Wählerwille ignoriert und „weiter-wie bisher“ praktiziert. Ich bin gespannt was passiert, wenn demnächst die AfD dazukommt!

Beatrice Schlieper am :

Ich bin zunehmend erstaunt und traurig über die Missgunst, die Häme und den Neid, der sich in Form von Kommentaren oder Leserbriefen in allen öffentlichen Kommunikationsformen breit macht. Immer öfter ohne Hintergrundwissen. Muss ich mir über die Remscheider Gedanken machen,oder sind es nur ein paar chronische Nörgler, die sich schon abends freuen, dass sie am nächsten Morgen wieder ihre üble Laune in die Tasten hauen können?

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