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Florian Schäfer seit hundert Tagen im Traumjob

Florian Schäfer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises Lennep (Foto: Privat, 2016Florian Schäfer, Jahrgang 1983, ist seit März Geschäftsführer des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises Lennep und sagt von sich selbst, er sei „in seinem Traumjob angekommen“. Mit 55 teils langjährig erfahrenen Mitarbeiter/innen sei das Diakonische Werk eine hochprofessionelle Beratungseinrichtung mit verschiedenen individuellen Schwerpunkten. „Vor dem Hintergrund, dass sich vermehrt Menschen in Multiproblemlagen an uns wenden, ist eine interne Vernetzung der einzelnen Angebote künftig wichtiger denn je.“ Die Kommunikation der Beratungsdienste müsse weiter intensiviert wird. Dafür befinde sich das Diakonische Werk, auch dank der guten Arbeit von Vorgänger Arno Matthies, in einer relativ stabilen finanziellen Situation. Schäfer: „Trotzdem müssen wir in Zeiten klammer kommunaler Kassen und perspektivisch sinkender Kirchensteuermittel gut planen, wo wir hinsteuern. Von dem zum Teil blinden Aktionismus, der in der Sozial-Branche bei der Beantragung kurzfristiger Projektmittel herrscht, halte ich aber überhaupt nichts. Wenn die Politik Wettbewerb fördern möchte und Angebote bewusst ausschreibt, dann bitte nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit.“

Das Diakonische Werk im Jahre 2020 wünscht sich der neue Geschäftsführer mit weiterentwickelten Angeboten, die den Menschen im Evangelischen Kirchenkreis Lennep einen „spürbaren Mehrwert“ bieten. Hinzukommen sollten „neue, quartiersbezogene Projekte, die sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort orientieren und unbürokratische, niederschwellige Hilfe sicherstellen“. Denn wer sich in Notsituationen befinde, müsse schnelle Unterstützung erfahren und dürfe keine langen Wege auf sich nehmen müssen.

Eine weitere große Herausforderung sieht Schäfer in der Nachwuchsförderung: „Wir nehmen seit einiger Zeit verstärkt wahr, dass es immer schwieriger wird, gutes junges Personal zum Diakonischen Werk zu lotsen. In den nächsten Jahren werden einige Kollegen in den Ruhestand gehen – darauf müssen wir uns vorbereiten!“ (Das komplette Interview von Ingo Klein mit Florian Schäfer finden Sie hier)

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