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DRK stellte hochmodernen Rettungswagen in Dienst

  Der neue Rettungswagen, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Remscheid, gestern den lokalen Medien vorstellte, ist auf dem modernsten Stand der Technik und der einzige Mercedes Allrad-Sprinter im bergischen Städtedreieck. „Wir haben auf die Allrad-Technologie gesetzt, um auch im Winter den Bürgern sicher helfen zu können“, erklärte DRK-Geschäftsführer Rainer Morteln. Die Anschaffung des 192.000 Euro teuren Rettungswagens (RTW) hatten Remscheider Bürger, Firmen und die Stadtsparkasse Remscheid ermöglicht. Das fünf Tonnen schwere Fahrzeug (190 PS) wird durch das ehrenamtliche Rettungsdienstpersonal des DRK besetzt und unterstützt die Feuerwehr in der Gefahrenabwehr. Hier ein paar technische Besonderheiten der neuen RTW:

  • Die Patienten-Trage wird vollautomatisch auf den Ambulanztisch im Rettungswagen gezogen, um den Patienten erschütterungsfrei in das Fahrzeug zu bekommen und um den Rücken des Rettungsdienstlers zu schonen.
  • Der Patiententisch ist auch für schwere Patienten bis 360 kg ausgelegt.
  • Eine vollautomatische Desinfektionsanlage verbessert die Hygiene im Wageninnern zusätzlich zur normalen Routine-Desinfektion; das bedeutet mehr Sicherheit für Patient und Personal.
  • Patiententisch, Heizung und das Licht sind auch während der Fahrt im Sitzen durch den Rettungsdienstmitarbeiter bedienbar.
  • Eine automatische Tür-Zuziehhilfe vermeidet das Schlagen der Türen im Normalfall und erspart dem Patienten so zusätzlichen Stress.
  • Ein Pressluft-Martinshorn macht dem Wagen im Notfall im Straßenverkehr unüberhörbar.
  • Ein rückenschonender Auszug seitlich im Fahrzeug soll die Entnahme des Rettungsrucksacks erleichtern um die Belastung auf die Mitarbeiter zu reduzieren.

Die Ausbaufirma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH habe die speziellen Anforderungen des DRK Remscheid professionell umgesetzt, erklärte Daniel Dolz, Bereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Remscheid e.V. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK freuen sich auf das Fahrzeug!“

Die Stadtsparkasse Remscheid ermöglichte die Anschaffung durch eine 50.000-Euiro-Spende. Eine größere Summe sparte das DRK in den vergangenen fünf Jahren an durch Einnahmen für ihre Sanitätswachdienste an. Hinzu kamen weitere Spenden Remscheider Bürger, so dass letztlich nur 80.000 Euro übrig blieben, die finanziert werden mussten. Die Stadtsparkasse verstehe ihre Spende anlässlich ihres 175-jährigen Jubiläums als „Geschenk an unsere Heimatstadt und die Remscheider Bürgerinnen und Bürger“. Sparkassen-Vorstandsmitglied Michael Wellershaus: „Das DRK stellt die Sanitätsversorgung bei vielen Veranstaltungen in Remscheid und Umgebung sicher. Das erfordert eine zeitgemäße Ausstattung der Bereitschaft gerade auch bei den Fahrzeugen!“

Apotheker Michel Ruepp, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Remscheid, bedankte sich bei der Stadtsparkasse für das „wunderbare Geschenk“. Der 14 Jahre alte RTW des DRK Remscheid wird nun ausgemustert, bleibt aber als Krankenwagen „in Reserve“.  Ohne EKG-Gerät. Das ist jetzt Bestandteil der technischen Ausstellung des neuen Rettungswagens. Ein Ersatz wäre nicht nötig und mit 25.000 Euro im Übrigen auch zu teuer gewesen. Aber nicht ausgeschlossen, dass die Stiftung der Stadtsparkasse in ein paar Jahren noch einmal in die Kasse greifen muss... [Im Bild v. li. n. re. DRK-Geschäftsführer Rainer Morteln, Kreisbereitschaftsleiter Daniel Dolz, Sparkassen-Vorstandsmitglied Michael Wellershaus und Michel Ruepp, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Remscheid, bei der Schlüsselübergabe für den neuen Rettungswagen.]

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Eigentlich sollte an dieser Stelle statt eines Fotos ein Video zu sehen sein. Aber gestern sah sich Microsoft bei meinem Laptop wieder einmal zu einem Update genötigt, und seitdem stürzt mein Schnittprogramm (Avid Studio) ab, kaum dass ich es gestartet habe. Die Fehlermeldung (für die Experten unter den Waterbölles-Lesern): Nicht genügend Speicherressourcen über ‚Microsoft Visual C++‘. Auch eine De- und anschließende Neuinstallation des Programms half nichts. Das „Basteln“ kostete mich drei Stunden, die ich gerne in der Sonne gesessen hätte. Entschädigung brachte am Abend die Gala-Vorstellung des Zirkus Roncalli in Düsseldorf; ein sehenswertes Programm zwischen Akrobatik und Illusion. Zurück gegen 24 Uhr. Heute Morgen dann ein neuer Avid-Versuch. Wieder Fehlanzeige. Zum Glück ließ sich aus dem aufgenommenen Video noch ein Standbild kopieren. Manchmal kann PC-Technik richtig ätzend sein.

Lothar Kaiser am :

Was ich heute angestellt habe, um die Schnittsoftware wieder zum Laufen zu bringen, wollen Sie gar nicht wissen. Hauptsache, es hat geklappt: Das Video über den neuen RTW des DRK Remscheid ist fertig.

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