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Remscheider Kulturwochen sind diesmal Italien gewidmet

Die Kulturwochen in Remscheid sind in diesem Jahr anläßlich der 50-Jahr-Feier der Unterzeichnung der Römischen Verträge ganz dem Land Italien gewidmet. Das Italienische Generalkonsulat und das Italienische Kulturinstitut Köln freuen sich, mit drei Initiativen zu dieser Veranstaltungsreihe beitragen zu können. Es sind drei Ausstellungen, die an drei verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen sein werden:

Vom 31. August bis 25. September wird im Rathaus von Remscheid die Ausstellung „Cristoforo Colombo ammiraglio del Mare Oceano“ (Christoph Kolumbus, Admiral der Weltmeere) gezeigt, die vom Comitato Nazionale per le celebrazioni di Cristoforo Colombo zusammengestellt wurde.

Christoph Kolumbus, der Genius der Meere, der durch seine Entdeckungen den Verlauf der Geschichte geändert und das moderne Zeitalter eingeläutet hat, ist ein Symbol für Italien, aber auch für eine Menschheit, die dem Unbekannten vertraut und stets zu neuen Horizonten aufbricht. Neben der Veranschaulichung seiner Reisen bietet die Ausstellung auch einen Schlüssel zu dem historischen Kontext, in dem sich seine außergewöhnlichen Entdeckungen abgespielt haben. Die Tafeln, die von Texten in verschiedenen Sprachen, darunter auch Deutsch, begleitet werden, sind Reproduktionen von Originalmaterialien, die anläßlich der Feierlichkeiten für den 500. Todestages des Admirals (20. Mai 1506) zusammengestellt worden sind.

Porträt von Giuseppe GaribaldiEs folgt dann vom 2. bis 20. Oktober die Ausstellung „Porträts von Giuseppe Garibaldi“ in der Stadtbibliothek Remscheid. Giuseppe Garibaldi, italienischer Nationalheld, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, hat mit seinen Unternehmungen einen bedeutenden Beitrag zu der Vereinigung Italiens und zur Geburt dieser Nation beigetragen. Zu sehen sind eine Vielzahl von Bildern des Helden, Reproduktionen von Drucken und Fotografien, die im Museo Centrale del Risorgimento in Rom aufbewahrt werden. Begleitet wird die Ausstellung von dem Stummfilm „Caprera isola sacra“, der im Jahre 1927 von der Marine gedreht und vor kurzem vom Istituto Luce restauriert wurde. In dem Film, durch den seine Tochter Clelia führt, werden Orte gezeigt, an denen Garibaldi die letzten Jahre seines Lebens verbracht hat. Die offizielle Ausstellungseröffnung wird von einem Vortrag des Historikers Prof. Rudolf Lill begleitet, der über die Person Giuseppe Garibaldi sprechen wird.

Und schließlich zeigt die Volkshochschule Remscheid vom 21. September bis 30. Oktober die Ausstellung „Giardini di Toscana“, die von dem Kulturamt der Regione Toscana realisiert worden ist. Die wunderschönen Fotos von Massimo Listri zeigen auf verschiedenen Tafeln die bedeutendsten historischen Gärten in der Toskana, unvergleichliche Zeugnisse eines perfekten Gleichgewichts zwischen Botanik und Architektur, eingebettet in eine Landschaft, die zu Recht als eine der harmonischsten auf unserem Kontinent angesehen wird.

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Chronist am :

Begleitend zur Garibaldi-Ausstellung wird am Donnerstag, 4. Oktober, um 19:30 Uhr Prof. Dr. Rudolf Lill einen Vortrag zum Thema „Giuseppe Garibaldi und die Entstehung des italienischen Nationalstaates“ halten. Anschließend wird der Stummfilm „Caprera Isola Sacra“ gezeigt, der 1927 von der Marine produziert wurde. Die Zuschauerinnen und Zuschauer folgen Garibaldis Tochter Clelia durch die alltägliche, hier auch mythisch interpretierte Umgebung ihres Vaters. Mitveranstalter des Programms ist das Italienische Kulturinstitut Köln.

Chronist am :

Im Rahmen der Italienischen Wochen beginnt am Mittwoch, 17. Oktober, um 19:30 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4 - 6, ein Vortrag von Peter Harnischmacher zu Goethes Römischen Elegien. "Die allgemeinverständliche Interpretation unter besonderer Akzentuierung der erotischen Aspekte will belehren und unterhalten", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Eingefügt in die Italienische Reise, in Goethes Italien-Erlebnis, will der Referent die einzelnen Themenbereiche beleuchten: Rom, das Verhältnis zu den altrömischen Lyrikern, Mythisches, Goethes Liebesleben und die historische Faustina. Texte werden zur Verfügung gestellt.

Chronist am :

Am Samstag, 27. Oktober, ab 18 Uhr präsentiert sich das Teo Otto Theater bei der Abschlussveranstaltung der Italienischen Wochen, die zur „Nacht der Kultur“ stattfindet, im romantischen Gewand. Den Höhepunkt der „notte magica“, zauberhaften Nacht bildet der Auftritt von Mara Lanfranchi (Sopran), Eufemia Tufano (Mezzosopran) und Antonello Ceron (Tenor) der Arena di Verona, die gemeinsam mit ihrem Pianisten Fabio Fapanni das Publikum in die Welt der ganz großen Oper entführen. Stegreifkomödie à la Commedia dell’Arte und virtuose musikalische Untermalung rahmen das Programm ein. Mit Tanz auf der Bühne bis in die frühen Morgenstunden klingen die „Italienischen Wochen“ in einer notte magica aus. Die Gastronomie im Teo Otto Theater bietet an diesem Abend mediterrane Getränke und Speisen an. Der Eintritt ab 22.30 Uhr ist frei, für die „Arena di Verona“ wird ein symbolischer Betrag von zwei € pro Karte erhoben. Festakt und Konzert beginnen um 20 Uhr und nicht, wie fälschlicherweise auf einigen Eintrittskarten angegeben um 21 Uhr. Karten sind an der Theaterkasse (Tel. 02191 / 16 - 26 50) erhältlich.

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