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Eindrucksvolle Demonstration gegen rechte Steinewerfer

Nachdem von wahrscheinlich ausländerfeindlichen Tätern caritative und kirchliche Einrichtungen in den vergangenen Wochen im Bereich von Lennep und Lüttringhausen durch Steinwürfe und Schmierereien beschädigt und private Pkw mit dem Aufkleber „Remscheid Tolerant“ erheblich zerkratzt worden waren, hatten Caritas und Diakonisches Werk Anlässe genug gesehen, die vielen Freiwilligen in ihrem Engagement zu ermutigen, die sich in Caritas, Diakonie und Kirchen für Flüchtlinge engagieren. Rund 200 engagierte Remscheider/innen folgten gestern ihrem Aufruf zu einer Kundgebung für eine demokratische Kultur auf dem Alter Markt in Lennep. Motto: "Statt Steinwürfen: Steine gegen Fremdenhass, Gewalt und Zerstörung". Zu den Rednern gehörte auch der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid (siehe Video). Übrigens: Im Laufe der Veranstaltung wurden die Zwischenrufe deutlich weniger - um nicht zu sagen: kleinlauter.

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Waterbölles am : Im Rathaus: Bunte Steine gegen Fremdenhass

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Im Foyer des Remscheider Rathauses wirbt eine farbenfrohe Installation jetzt für ein friedliches, konstruktives und nachhaltiges Zusammenleben. Zu Füßen des blauen Remscheider Löwen wirbt eine „Baustellen-Installation“ mit bunten Steinen für die Kampagne

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Chronist am :

„Um zu zeigen, dass wir uns von Steinwürfen und Zerstörung nicht einschüchtern lassen, wollen wir am Donnerstag, 2. Juni, um 18:30 Uhr eine Solidaritätskundgebung in Lennep abhalten“, sagt Martin Sternkopf, Vorsitzender des Vereins Remscheid Tolerant. Bereits zum dritten Mal haben Unbekannte nachts Steine in die Fensterscheiben des Lotsenpunktes eingeworfen. Der Treffpunkt im Zentrum von Lennep dient auch der Beratung von geflüchteten Menschen. Die Polizei geht von fremdenfeindlich motivierten Taten aus, zumal auch bereits mehrfach Fahrzeuge mit Aufklebern von Remscheid Tolerant bzw. mit dem Schriftzug „Refugees Welcome“ beschädigt wurden. Ein schwerer Stein flog vergangenes Wochenende außerdem in ein Fahrzeug der Diakonie und zweimal wurde in diesem Jahr auch schon der Flair-Weltladen in Lüttringhausen Opfer von Vandalismus. Gemeinsam wollten das Bündnis Remscheid Tolerant, das Diakonischen Werk des evangelischen Kirchenkreises Lennep und der Caritasverband Remscheid am Donnerstag ein deutliches Zeichen gegen solche Einschüchterungsversuche setzen. „Wir wollen nicht, dass unsere Angestellten und ehrenamtlichen Helfer Angst vor Übergriffen haben müssen, ebenso auch nicht Geflüchtete, die unsere Einrichtungen nutzen“, betont Sandra Engelberg (Caritas). „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten eine hervorragende Arbeit, die sich in weiten Teilen der Bevölkerung großer Anerkennung erfreut. Das zeigt auch die wachsende Zahl von Ehrenamtlichen, die uns dabei unterstützen. Dabei geht es uns auch darum, Vorurteile und Barrieren zwischen den Menschen, ob zugewandert oder nicht, abzubauen. Remscheid ist eine Stadt mit großer kultureller Vielfalt und wir sind uns sicher, dass die weitaus meisten Remscheiderinnen und Remscheider auch wollen, dass dies so bleibt“, sagt Engelberg. Bereits am 19. März hatten die Wohlfahrtsverbände in Remscheid im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ Stellung bezogen. „Gerade jetzt, nach den erneuten Angriffen auf unserer Einrichtungen, wollen wir mit Nachdruck die Stimme erheben und für eine tolerante Gesellschaft gegen Rassismus und Hass eintreten – für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Remscheid“, sagt Florian Schäfer, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes des evangelischen Kirchenkreises Lennep.

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