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Bei Bürger-Info schienen die Witwen die Mehrheit zu sein

Die Rollatoren waren im hinteren Teil der Pausenhalle der städtischen Grundschule am Schneppendahler Weg abgestellt. In die Schule hatte gestern die IG Hasenberg die Bewohner des Stadtteils eingeladen, um mit ihnen über „DORV“ und den Plan zu reden, die Nahversorgung der rund 5.000 Bewohner/innen (ca. 1.900 Haushalte) wiederzubeleben. „Neue Nahversorgung hängt vom Votum der Bürger ab“, hatte der Waterbölles am 19. Mai seinen Bericht überschrieben, in dem leerstehenden EDEKA-Geschäft am Hasenberger Weg mit Zustimmung der GEWAG und mit Hilfe der Experten der DORV-Zentrum GmbH (UG) aus Jülich einen „DORV“-Laden zu eröffnen mit einem in der Markenvielfalt reduzierten, preiswerten Warenangebot, frisches Obst und frische Fleischwaren eingeschlossen, den Wünschen der Kunden angepasst. Dafür interessierten sich gestern rund 130 Anwohner, zumeist ältere Frauen. „Weil die Männer nicht fürs Einkaufen zuständig sind?“, wollte der Waterbölles von der Seniorin nebenan wissen. Antwort: „Nein, weil es die Männer gar nicht mehr gibt!“ Die Demographie lässt grüßen!!

Heinz-E. Boden, Schriftführer der IG Hasenberg: „Heinz Frey (DORV) erklärte anschaulich und mit vielen Beispielen das Konzept der ‚multifunktionalen‘ Läden nach dem DORV-Konzept. Danach stellte er das positive Ergebnis der von der GEWAG in Auftrag gegebenen ersten DORV-Untersuchung vor. Danach könnte ein Laden nach dem DORV-Konzept auf dem Hasenberg wirtschaftlich betrieben werden, wenn die Anwohner dort ca. 15 Prozent ihrer Nahrungs- und Genussmitteln einkaufen.“

Die IG Hasenberg wollte an diesem Abend herausfinden, welche Waren und Dienstleistungen von den Bürger/innen gewünscht werden. Ab 20. Juni soll im Quartier ein detaillierter Fragebogen verteilt werden. Stellt sich dann heraus, dass ein neuer „DRV-Laden“ tatsächlich Chancen hätte, beginnt erst die eigentliche Arbeit, diesen Wirklichkeit werden zu lassen. Für die Durchführung der Befragung wurden gestern ca. 30 freiwillige Helfer gesucht. Einige haben sich, so Boden, „spontan gemeldet, aber viele Rückmeldungen stehen noch aus“. Die Freiwilligen werden am 14. Juni um 16 Uhr im BBZ-Hasenberg von Heinz Frey mit dem Fragebogen und der Vorgehensweise beim Befragen vertraut gemacht werden. Am 20. und 21. Juni können sie dann in der Zeit von 17 bis 19 Uhr im BBZ-Hasenberg die Fragebögen abholen und in den folgenden zwei Wochen die Befragung durchführen.

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